Sonntag, 28. Februar 2016

{Shopvorstellung} Duftende Gewürze und ein Gewinnspiel

Das wichtigste in der Küche? Ganz klar: Gewürze. Man kann die exotischsten Zutaten einkaufen, die besten Pfannen und die schärfsten Messer zu Hause haben, aber ohne Gewürze schmecken viele Speisen einfach nur fad. Gewürze verleihen jedem Gericht das berühmte gewisse Etwas und vollenden den Geschmack.

Mit Gewürzen hat man auch immer wieder die Möglichkeit in ferne Länder zu reisen ohne die Küche zu verlassen. Gewürze machen einfach den Unterschied!


Besonders wichtig beim Gewürzkauf ist eine gute, frische Qualität. Ich kaufe Gewürze eigentlich nie im Supermarkt, weil man dort nur wenig Auskunft über die Herkunft und die Frische hat. Lieber kaufe ich Gewürze online, da man dort auch eine viel größere Auswahl hat. Auf der Suche nach spannenden Gewürzen bin ich vor Kurzem auf Pfeffersack&Söhne* gestoßen. 

Die kleine Gewürzmanufaktur vertreibt Gewürze aus aller Welt und verpackt sie in wunderschöne, handgefertigte Keramikdosen. Jede Dose ist etwas anders, also ein Unikat. Die Gewürze gibt es nur in "Ganz" zu kaufen, also nicht gemahlen, was ich wirklich sehr vorbildlich finde. Nichts ist schlimmer als Pulverpfeffer.

Pfeffersack&Söhne versuchen möglichst regional zu produzieren. So werden die Keramikdosen in einer Manufaktur im Westerwald produziert, die Etiketten in der Eifel gedruckt und Kräuter in Deutschland angebaut. Natürlich kommen Gewürze aber aus aller Welt (Pfeffer wächst nunmal nicht in Deutschland), deshalb werden diese natürlich importiert.

Ich durfte einige Gewürze testen und bin wirklich begeistert von der ansprechenden Verpackung und der guten Qualität der Gewürze.


Nun hat man einen geeigneten Gewürzhändler gefunden, doch welche Gewürze gehören in das Gewürzregal. 

Meine Favoriten, ohne die ich in der Küche nicht überleben würde sind:


Ein guter Pfeffer z.B. Malabar Pfeffer
Pfeffer muss IMMER frisch gemahlen sein. Ich liebe ihn besonders über einem frisch gekochten Pastagericht.

Auch Muskatnuss reibe ich immer frisch. Ich liebe den Geruch, den sie beim reiben verbreitet. Für mich gehört Muskatnuss in jedes Kartoffelgericht.

Diese unscheinbaren Blättchen sind ein echter Allrounder und runden bei mir 
 jeden Eintopf, jedes Schmorgericht und jede Suppe ab.

Dieses Gewürz hat ein unverwechselbares erdig-süßes Aroma und verleiht jedem Gericht eine orientalische Note. Ich setze es gerne für verschiedenste Gerichte ein.

Salz ist nicht gleich Salz. Ich habe viele verschiedene zu Hause und verwende sie unterschiedlich, je nachdem ob ich ein Gericht im Topf würze oder nachwürze. Das Utah Sweet Salt ist besonders mild und ist gut zum Nachwürzen bei Tisch geeignet. 

Ich koche sehr gerne mediterrane Gerichte und da darf nie eine Prise dieser Gewürzmischung fehlen.

Lavendelblüten
Lavendel ist zwar eher ein ungewöhnliches Gewürz, welches definitiv nicht jeder mag. Ich finde den Geschmack allerdings Klasse und liebe Lavendel Creme Brûlee oder Lavendel Parfait.

Tikka Masala
Ich habe vor Kurzem die indische Küche für mich entdeckt und daher ist die Tikka Masala Gewürzmischung aus meinem Gewürzregal nicht mehr weg zu denken. 


Diese Gewürze sind immer in meiner Küche zu finden. Ohne sie kann ich nicht leben. Mittlerweile habe ich eine große Gewürzsammlung, aber am häufigsten verwende ich meine Gewürzlieblinge.


 Gewinnspiel

Gewinne ein Gewürzpaket mit meinen Lieblingsgewürzen!

Ohne welche Gewürze könnt ihr denn nicht leben? Hinterlasst mir unter diesem Beitrag bis zum 6. März 2016 (12:00Uhr) ein Kommentar unter diesem Beitrag mit gültiger Mailadresse und verratet mir euren Gewürzfavoriten.

Unter allen Kommentaren wird das Gewürzpaket verlost. Der Gewinn wird nur innerhalb Deutschlands verschickt. Für die Teilnahme muss man mindestens 18 Jahre alt sein! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinne können nicht in Form von Bargeld ausgezahlt werden. 

Das Gewinnspiel ist beendet! Die glückliche Gewinnerin ist Sunshine und wurde bereits per Mail benachrichtigt!
 
"sunshine 29. Februar 2016 um 09:12
Oh wie toll! Ich habe zu Weihnachten die Kräuter der Provence, die du oben auch genannt hast, von meinem Schwager bekommen und bin wirklich begeistert. Die Gewürzdosen sind so schick in der Küche- klar, sie haben ja auch einen Designpreis erhalten. Schon toll!
Gewürze liebe ich sehr. Am meisten frisch gemahlenen Pfeffer und Meeressalz. Genauso mag ich Gewürzmischungen für Käsegerichte, oder scharfes. Scharfes kommt bei uns immer zum Einsatz! 
Viele Grüße
Sunshine"

Ich wünsche euch einen wunderbaren Sonntag!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-) 

Hinweis: Das Gewürzset wurde mit für dieses Gewinnspiel kostenlos zur Verfügung gestellt.

Freitag, 26. Februar 2016

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Apfelrahmkuchen

Apfelkuchen zählt für mich zu den absoluten Klassikern auf der Kaffeetafel. Es gibt unzählige Apfelkuchenrezepte. Ob als Apfeltarte, Apfelrahmkuchen, Apfelkuchen mit Streuseln, Bratapfelkuchen, Apfeltorte oder als gedeckten Apfelkuchen. Es gibt wirklich viele Varianten und auch ich habe schon zahlreiche Apfelkuchenrezepte veröffentlicht. So ein Apfelkuchen ist eben ein richtiger Tausendsassa und wird immer wieder gerne gegessen. 

Ich habe euch heute einen Apfelrahmkuchen mit einer Zimtkruste mitgeracht. Unter der süßen Zimtkruste befindet sich ein Mürbteig, der mit Apfelstücken belegt und einer Sahnesoße übergossen wurde. Probiert es aus!

Das Rezept habe ich aus dem Buch "Lust auf Backen"* von Hannes Weber, welches ich euch HIER schon vorgestellt habe. Ich habe das Rezept allerdings etwas abgewandelt.


Die neuen Stars auf meiner Kaffeetafel ist das Magic Grip Wildblumen Service von Kahla*. Mit diesem Geschirr kann man seinen Kuchen stilvoll genießen. Vom richtigen Porzellan schmeckt der Kuchen einfach noch viel besser, was meint ihr?

Apfelrahmkuchen
(für einen 28er Kuchen)


Für den Mürbeteig
100 g weiche Butter
50 g Zucker
1 Prise Salz
1 Eigelb
150 g Mehl
1/2 Teelöffel Backpulver
1/2 Teelöffel abgeriebene Bio-Zitronenschale

Für die Äpfel
300 ml trockener Weißwein (ersatzweise Apfelsaft)
200 g Zucker
1 Zimtstange
1 Spritzer Zitronensaft
1 kg Äpfel (z.B. Cox Orange)

Für den Guss
300 g Schmand
3 Eier
100 g Zucker
50 g Vanillepuddingpulver
150 ml Milch
200 g Sahne

Außerdem
2El Zimtzucker

Für den Mürbeteig aus den angegebenen Zutaten einen Teig zubereiten und in Frischhaltefolie gewickelt mind. 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
 
Für die Äpfel den Wein mit 1/2 Liter Wasser, Zucker, Zimtstange und Zitronensaft in einem Topf zum Kochen bringen. Die Äpfel vierteln, schälen, die Kerngehäuse entfernen und die Viertel längs halbieren. Die Apfelspalten im Weinsud in 5-10 Minuten weich köcheln. Dann in ein Sieb abgießen und abtropfen lassen.

Den Backofen auf 190°C vorheizen. Den Teig auf der mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche zu einem Kreis mit ca. 38 cm Durchmesser ausrollen, eine 28er Springform* damit auskleiden und dabei einen 5 cm hohen Rand formen. Die Äpfel darauf verteilen.

Für den Guss den Schmand mit den Eiern verquirlen. Den Zucker mit Puddingpulver mischen und unter die Eiersahne rühren. Die Milch mit der Sahne unterrühren. Den Guss auf den Äpfeln verteilen. Den Kuchen im Ofen ca. 30 Minuten backen.

Den Kuchen mit dem Zimtzucker bestreuen. Den Kuchen in weiteren 30 Minuten goldbraun backen. In der Form auskühlen lassen und abgekühlt in Stücke schneiden.


Lasst euch den Kuchen schmecken! Ich wünsche euch ein wunderbares, süßes Wochenende.

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)

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Kooperation Kahla

Dienstag, 23. Februar 2016

{Buchvorstellung} Die Vorschau für den Frühling

Dieses Mal bin ich mit meiner Buchvorschau echt spät dran, denn die neue Buchsaison ist schon im vollen Gange. Immer im Frühling und im Herbst bringen die Verlage neue Bücher auf den Markt. Für mich ist das eine spannende Zeit, denn ich blättere gerne in den neuen Verlagsprogrammen, beobachte Kochbuchtrends und die Neuheiten der einzelnen Autoren.

Neue Trends sind in diesem Frühling noch nicht wirklich zu erkennen. Immernoch ein sehr beliebtes Thema scheint "Superfoods" zu sein, denn dazu erscheinen in den nächsten Wochen wirklich richtig viele Bücher. Mich kann dieser Trend nicht so ganz begeistern. Auch "Vegan" ist immernoch Thema bei den Verlagen. Mein Thema ist das leider so gar nicht. Wer sich dafür aber interessiert, wird auch hier wieder viele neue Bücher entdecken können.

Themen, die mich interessieren sind vor allem "Grillen". Das letzte Jahr habe ich das Grillen ein bisschen vernachlässigt (was auch daran lag, dass wir lange unseren Balkon nicht nutzen durften) und ihr konntet nicht ganz so viele Beiträge dazu lesen. Gott sei Dank erscheinen aber viele tolle Bücher zu diesem Thema, die mich sicher zu vielen neuen Rezepten und Beiträgen insprieren werden. Auch "Streetfood" ist immernoch ein großer Trend in der Kochbuchszene. Viele können es schon nicht mehr hören, aber ich finde es immernoch spannend und schaue gerne mal in die Bücher rein.

Ich habe ausgiebig in den neuen Verlagsprogrammen gestöbert und stelle euch heute meine ganz persönliche Verlagsvorschau vor. Geordnet habe ich die Neuerscheinungen nach Verlagen.

Gräfe und Unzer Verlag


Ich starte mit dem Gräfe und Unzer Verlag. Das erste Buch, welches mich interessiert ist "Grillen" von Reinhardt Hess*. Ich freue mich schon wahnsinnig auf den Sommer und entspannte Abende auf dem Balkon mit etwas Leckerem vom Grill. In diesem Buch finde ich hoffentlich passende Rezepte. Es verspricht 100 heiße Ideen vom Grill. Die Buchvorschau verspricht schonmal Grillrezepte mit neuen Geschmackskombinationen.

Müssen es immer Superfoods sein? Nein! Auch ein großer leckerer Salat ist gesund und macht satt, ganz ohne Chia, Quinoa und Co. Im Buch "Salate zum Sattessen" von Bettina Matthaei* findet man genau solche Rezepte. Das Buch befindet sich bereits in meinem Besitz und ich habe schon viele Rezepte vorgemerkt, denn es ist wirklich ansprechend gestaltet. Ich werde euch das Buch demnächst genauer vorstellen.


Auch das Buch "Webers Grillen mit Briketts&Holzkohle"* hat meine Aufmerksamkeit erregt. Es handelt sich hierbei nicht um ein neues Buch, sondern um eine Neuauflage. Das heißt das Buch wurde nochmal überarbeitet. Ich kenne das Buch bisher nicht, daher lasse ich mich überraschen, welche Rezepte ich darin finde.

Dorling Kindersley Verlag


Im Dorling Kindersley Verlag haben zwei Bücher meine Aufmerksamkeit erregt. Das Buch "Street Food" von Jennifer Joyce* folgt ganz klar dem Trend der schnellen Küche von der Straße. Es werden Rezepte aus der ganzen Welt versprochen. Vor allem auf Reisen mache ich immer wieder Bekanntschaft mit köstlichen, einfachen Speisen von der Straße. Ich war kürzlich erst in Hamburg und gabe ein köstliches Falaffel Dürüm genossen. Ich erhoffe mir genau solche Rezepte: Schnell, Frisch und Lecker.

Auch das zweite Buch aus diesem Verlag wirbt mit Schnelligkeit. "Die keine Zeit zu Kochen Küche" von Laura Herring* bietet 100 Rezepte, die in weniger als 20 Minuten zubereitet werden können. Solche Rezepte wären perfekt für meine Feierabendküche. Ob man die Rezepte allerdings wirklich in 20 Minuten zubereiten kann, werde ich ausführlich testen!

Matthaes Verlag


Zack - da ist es. Ein weiteres Streetfood-Buch. Ich sag doch, dass es sich hier im einen Dauerbrenner handelt! Der Matthaes Verlag bringt wirklich immer sehr gut recherchierte und hochwerig aufgemachte Bücher auf den Markt, deshalb ist mir auch das Buch "Lunch Karawane" von Elissayet Patrikiou* sofort ins Auge gesprungen. Hier stehen deutsche Foodtrucks aus den Großstädten Hamburg und Berlin sowie ihre Rezepte und Geschichten im Mittelpunkt. Mit diesem Buch kann man also nicht nur seine nächste Städtereise planen, sondern auch mit den passenden Rezepten in Urlaubserinnerungen schwelgen.

Janneke Philippi hat sich in der letzten Zeit zu einer meiner Lieblingsautorinnen entwickelt. Sie knüpft an ihre letzten beiden Bücher (Buchvorstellung HIER) an und bringt nun im gleichen Stil das Buch "Pasta, Risotto&Gnocchi"* heraus. Ich liebe Pasta, Risotto und Gnocchi! Dieses Buch ist wie gemacht für mich und wird blind gekauft!

Edition Fackelträger


Im Fackelträger Verlag erscheinen auch zwei neue, spannende Bücher.

Die italienische Küche ist bei vielen Deutschen sehr sehr beliebt - so auch bei mir. Im Buch "Dolci Italiani: Süsse Verführung auf italienisch"* findet man die süßen Kreationen der Italiener. Von Amarettini über Tiramisu, Panna Cotta und Torta Mimosa soll alles dabei sein. Die Vorschauseiten versprechen so einiges. 

Das zweite Buch, das mich interessiert ist "Der Huberwirt" von Alexander Huber*. Dieses Buch beschäftigt sich mit der bayrischen Wirtshausküche, die durch den Sternekoch aber neu interpretiert wird. Ich bin sehr gespannt, wie der diese Brücke schlägt und ob die neuinterpretierten Rezepte trotzdem für Hobbyköche umsetzbar sind und vor allem schmecken!

AT Verlag


Eine meiner Lieblingsautorinnen Cornelia Schinharl widmet sich mal wieder ihrem Lieblingsthema: Gemüse. Ich habe bereits viele Bücher über Gemüse von ihr und bewundere ihre Kreativität. Diesmal liefert sie in ihrem Buch "Gemüse all' italiana" * 200 vegetarische Rezepte mit einem italienischen Einschlag. Das Buch liegt bereits bei mir zu Hause und schon nach dem ersten Durchblättern war ich sehr angetan. Bisher habe ich aber noch keine Rezepte getestet. Eine ausführliche Buchvorstellung wird folgen.

Vor einiger Zeit habe ich euch das Buch "Kräuter"* von Tanja Grandits vorgestellt (Buchvorstellung HIER). Ich bin von ihrem Kochstil sehr begeistert. Die Sterneköchin leitet in der Schweiz ein sehr bekanntes Restaurant. Nun veröffentlicht ihr Patissier Julien Duvernay das Buch "Desserts"* und teilt seine besten Rezepte mit uns. Dieses Buch ist definitiv für die ambitionierten Hobbyköche unter uns, denn Duvernay wird sicher im gleichen Niveau wie Grandits kochen.

Kosmos Verag


Kommen wir zum Kosmos Verlag. Zum einen erscheint dort das Buch "Wer smokt hat mehr vom Grillen"*. Hierbei handelt es sich um eine Art Geschenkbox mit passenden Räucherchips und Kochbuch. Smoken interessiert mich sehr, auch wenn ich noch keinen Smoker besitze (noch!!!). Mich reizen die Möglichkeiten mit Rauch verschiedene Aromen zu erzeugen. Das Buch schaue ich mir genauer an, um schonmal einen Eindruck von der Technik zu bekommen.

Als großer Pastafan interessiert mich auch das Buch "Pasta Werkstatt" von Markus Holzer*. Eine Pastamaschine habe ich schon lange zu Hause, mache aber viel zu selten selber Pasta, weil mir oft die Inspiration fehlt. In diesem Buch wird die Herstellung verschiedener Pastasorten Schritt-für-Schritt erklärt. So werde ich hoffentlich auch öfter mal zur Pastamaschine greifen.

Hölker Verlag


Auch im Hölker Verlag erscheint ein spannendes Grillbuch names "Grillen für gute Freunde" von Mattias Larsson*. Versprochen werden innovative Rezepte, die den klassischen Grillabend in ein ganz neues Licht rücken. Ich bin gespannt, wie innovativ die Rezepte wirklich sind und inwieweit sie sich von den Rezepten in den anderen Grillbüchern abheben.

Ein weiteres Buch zum Thema Streetfood erscheint auch im Hölker Verlag. Der Verlag greift hier aktuelle Trends auf. Das Buch "Street Food: Homemade" von Torsten Hülsmann* bringt die leckeren Rezepte aus den Foodtrucks und Imbissbuden dieser an den heimischen Herd.

Callwey Verlag



Ich bin ja ein echter Burger-Fan. Bei Städtetrips schaue ich immer vorher nach passenden Restaurants um leckere Burgerkreationen probieren zu können. So war ich erst kürzlich in Hamburg im The Bird und habe einen grandiosen Burger genossen.

Durch diese Leidenschaft bin ich auch sehr an Kochbüchern zu diesem Thema interessiert, um auch zu Hause den perfekten Burger zuzubereiten. Im Callwey Verlag erscheint passend dazu ein sehr spannender Titel namens "Burger Unser: Das Standardwerk für wahre Liebhaber" von Hubertus Tzschirner u.a.*. Das Buchcover verspricht göttlichen Segen. Ich bin gespannt auf das Innenleben.

Frech Verlag 


Zwei ziemlich süße Bücher erscheinen im Frech Verlag. Wie ihr wisst bereite ich gerne Geschenke aus der Küche zu, dazu zählen auch Backmischungen im Glas. Bisher habe ich Cookie-Backmischungen und Brownie-Backmischungen hergestellt. Im Buch "Backmischungen im Glas" von Anne Iburg und Annika Flebbe* werden weitere Ideen für Backmischungen vorgestellt. Ich bin sehr gespannt auf das Buch und freue mich auf neue Ideen für meine nächsten Geschenke aus der Küche.

Der berühmte Magic Cake steht schon Ewigkeiten auf meiner To-Bake-Liste, aber irgendwie ist es bisher nichts geworden. Das Buch "Zauberhafte Magic Cakes: 1 Teig - 3 leckere Kuchenschichten"* widmet sich dem Kuchenwunder und stellt nicht nur die klassische Vanillevariante vor, sondern auch andere Geschmacksvarianten. Ich hoffe ich schaffe es mit diesem Buch endlich den Kuchen auszuprobieren.

Knesebeck Verlag


Ein weiteres Grillbuch erscheint im Knesebeck Verlag. Das Buch "Ben's BBQ: 180 Grillrezepte aus aller Welt"* stellt Rezepte mit Fleisch, Fisch, Gemüse und Früchten vor sowie Vorschläge zu Saucen, Marinaden, Salaten, Broten und Drinks aus aller Welt. Wer also Bratwurst, Nackensteak und Kartoffelsalat mal hinter sich lassen will, sollte mal einen Blick in dieses Buch wagen. Ich werde mich trauen und euch demnächst mehr von diesem Buch berichten.

Das Buch "Backen á la francaise" von Jean-Michel Raynaud* beschäftigt sich mit der köstlichen, französischen Backkunst. Schon die kleinen Törtchen mit Karamellkruste und Lavendel auf dem Cover lassen mein Herz höher schlagen. Franzosen sind einfach die besten Bäcker und deshalb komme ich einfach nicht an französischen Backbüchern vorbei.

Becker Joest Volk


Ihr habt sicher schon mitbekommen, dass ich versuche möglichst viele Lebensmittel selber herzustellen. Viele Dinge bekommt man heute ganz einfach im Supermarkt, weiß aber nie wirklich was alles drin steckt. Deshalb gehe ich gerne auf Nummer sicher und mache es einfach selber. Auf Nummer Sicher geht auch das Buch "Hausmarke" von Dr. Christina Rempe u.a.*, denn das Buch klärt auf, was in Ketchup, Chips, Butterkeksen, Mäusespeck und Co. steckt und wie man diese Lebensmittel selber zu Hause herstellen kann. Das ist nicht nur eine tolle Idee - das Buch ist durch die Illustrationen auch sehr anspechend gestaltet.

Ich hatte ja schon geschrieben, dass Vegan nicht so mein Thema ist, aber Vegetarisch dafür umso mehr. Ich verzichte zugunsten leckerer Gemüserezepte gerne auf die Fleischbeilage. Was ich auch sehr gerne mag ist Fingerfood, da ich gerne Gäste habe und Kleinigkeiten zum naschen reiche. Diese beiden Themen vereint das Buch "Party- und Fingerfood - Deftig vegetarisch" von Anne-Katrin Weber*. Unter dem Motto "Deftig vegetarisch" hat die Autorin schon mehrere Bücher veröffentlicht. Nun folgt eines zum Thema Fingerfood.

Ullmann Verlag


Über die jüdische Kultur weiß ich mittlerweile eine ganze Menge, da ich in den letzten Monaten die verschiedenen Weltreligionen im Unterricht behandelt habe. Auch die jüdische Esskultur habe ich dabei besser kennengelernt und mit meinen Schülern gemeinsam Challah (das Schabbatbrot) gegessen. Nun will ich mehr über die Esskultur erfahren und bin auf die Neuerscheinung "Meine jüdische Küche" von Florence Kahn* gestoßen. Ich bin schon gespannt, welche kulinarischen Entdeckungen ich in diesem Buch machen werden.

Edition Michael Fischer


Das Buch "Gärtnermahl: Säen - Ernten - Kochen"* vereint alle Themen, die mich interessieren: Gärtnern (auch auf dem Balkon) und Kochen. Es zeigt nicht nur, wie man auch in Töpfen tolles Gemüse ziehen kann, sondern wie man die Pflanzen pflegt und dann auch verbraucht. Neben verschiedenen Rezepten findet man auch ausführliche Pflanzenporträts im Buch.

Ich hoffe euch hat meine kleine Buchvorschau gefallen, auch wenn sie sehr Grill- und Streetfoodlastig geworden ist. Neue Backbücher erscheinen im Frühjahr kaum, deshalb finden sich auch keine im meiner Vorschau. Falls ihr noch spannende Bücher entdeckt habt, freue ich mich auch über eure Tipps!

Ich wünsche euch eine schöne Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


Neuigkeiten aus meinem Bücherregal ;-)


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Sonntag, 21. Februar 2016

{Getestet} Frische Zitrusfrüchte direkt aus Spanien

Ich liebe im Winter frische Zitrusfrüchte. Bei mir wandern jede Woche Kiloweise Orangen, Grapefruits, Mandarinen und Co. in den Einkaufswagen. Zu Hause bereite ich mir daraus oft mit meinem  Philips Entsafter* (Vorstellung HIER) frische Säfte daraus zu oder nasche die Früchte pur. 

Langsam aber sicher bekommt man im Supermarkt (jedenfalls bei uns) keine ansprechenden Früchte mehr, deshalb habe ich mich nach einer Alternative umgesehen und bin auf den Shop Delicato48 gestoßen.

Die Shopinhaberin Inka lebt im sonnigen Südspanien und hat nicht nur das Glück mit viel Sonne und gutem Wetter verwöhnt zu werden, sondern auch einen riesigen Garten mit Orangenbäumen zu besitzen. Im Winter schickte sie ihrer Familie immer frische Orangen aus Spanien. Schnell sprach sich der gute Geschmack im Familien- und Freundeskreis rum und sie beliegerte viele Nachbarn und Freunde in Deutschland. Daraus entwickelte sie ihren Onlineshop Delicato48 und nun hat jeder die Möglichkeit sonnengereifte, unbehandelte!!! Orangen aus Spanien bei ihr zu bestellen. Die Orangen kommen aus ihrem Garten bzw. aus kleinen Anbauprojekten aus ihrer Region.

Doch mittlerweile bietet sie nicht nur Orangen an, sondern auch Zitronen, Mandarinen, Grapefruits, Granatäpfel, Mangos, Kakis und vieles mehr. Sogar spanisches Olivenöl, frische Oliven und Schinken kann man bei ihr ordern.

Ich durfte ihren Service einmal testen und bekam am Anfang der Woche ein riesiges Paket aus Spanien:


Die Früchte werden ohne Plasik verpackt und kommen sicher verpackt in Holzwolle nach Hause. In meinem Paket waren neben Orangen, Zitronen, Mandarinen und Grapefruits auch Artischocken, Granatäpfel, Mangos, Kakis, Knoblauch, Walnüsse, Süßkartoffeln, Salz, Olivenöl, Oliven und Schinken. Auf den ersten Blick machten alle Produkte einen super Eindruck.

Viele werden wahrscheinlich denken, dass der Versand unglaublich teuer aus Spanien sein muss. Das ist nicht der Fall. Schon ab 35€ Bestellwert sind die Versandkosten frei! Super, oder? Die Kilopreise der einzelnen Obst- und Gemüsesorten sind auch absolut fair, vorallem weil es sich hier um unbehandelte Früchte handelt! Teurer als im Supermarkt sind die Produkte bei Inka nicht.


Wir haben uns schon durch einen Großteil der Früchte durchprobiert. Die Zitrusfrüchte sind super saftig und sehr aromarisch. Die Kakis waren sehr lecker und süß. Die Artischocken habe ich gleich verarbeitet und in Öl eingelegt. Die kommen demnächst auf eine Pizza und in ein Pastagericht. Darüber werde ich euch noch berichten.


Auch die Zitronen habe ich bereits begonnen zu verarbeiten. Einige Zitronen habe ich zu Salzzitronen verarbeitet bzw. eingelegt. Das Rezept habe ich bei "Jamie Unterwegs" von Jamie Oliver* entdeckt. Da die Zitronen von Inka unbehandelt sind, kann man sie wunderbar im ganzen verarbeiten. 
Salzzitronen
(für 2 Stück im Glas)

3 Zitronen, unbehandelt
Meersalz
Wasser
2 Lorbeerblätter
4 Pfefferkörner

Eine Zitrone auspressen. Die anderen beiden Zitronen waschen, die Stielansätze dünn abschneiden und die Zitronen in Viertel tief einschneiden. Die Zitronen sollten aber noch zusammenhalten. Die Zitronen vorsichtig aufdrücken und mit Salz füllen, anschließend die Zitrone wieder fest zusammendrücken und in ein sauberes, gut verschließbares Glas schichten. Lorbeerblätter, Pfefferkörner, Zitronensaft und 1El Salz über die Zitronen geben und das Glas mit Wasser auffüllen. Das Glas verschließen und mindestens 4 Wochen ziehen lassen. Dann sind die Salzzitronen verwendbar. Sie werden z.B. in vielen verschiedenen Marrokanischen Gerichten, Grilrezepten o.ä. verwendet.


Wenn ich schon so tolle Früchte bekomme, versuche ich sie auch möglichst komplett zu verwenden. So habe ich die Schalen von einigen Zitronen und Orangen mit einem Zestenreißer* abgeschabt und sie in Zucker eingelegt. Die Zesten muss man nun in einem offenen Gefäß lagern, bis sie durch den Zucker schön ausgetrocknet sind. Würde man die Gefäße verschließen, würden die Zesten wahrscheinlich durch die noch enthaltene Feuchtigkeit schimmeln. Also schön trocknen lassen. 

Was hat man nun? Selbstgemachtes Zitronen- und Orangenaroma für Kuchen und Desserts. Oft braucht man für Kuchen etwas Zitronenabrieb, aber nicht immer hat man eine Zitrone zur Hand. So ist das kein Problem mehr!

Auch die restlichen Früchte werde ich noch verarbeiten und euch in den nächsten Wochen davon berichten. Aus den restlichen Zitronen möchte ich noch ein Zitronenrisotto machen. Die rosa Grapefruits werde ich zu Grapefruitgelee verarbeiten und die Mangos zu Mangomarmelade. Die Orangen und Mandarinen werden nicht mehr lange überleben und pur vernascht.

Ich werde definitiv wieder bei Delicato48 bestellen, weil ich das Preis-Leistungsverhältnis einfach super finde und man tolle, frische, unbehandelte Früchte bekommt und dabei noch Inka und andere kleine Anbauprojekte in Spanien unterstützt. 

Was haltet ihr von Inkas Shop und den frischen Früchten aus Spanien?

Ich wünsche euch noch ein wunderbares Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

{Getestet} 


Hinweis: Das Produktpaket wurde mir kostenlos zu Test zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt davon unberührt.
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Freitag, 19. Februar 2016

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Schwarzwälder Kirschtorte

Heute habe ich mal wieder einen echten Klassiker für euch: eine Schwarzwälder Kirschtorte. Diese Sahnetorte gibt es ungefähr seit 1930 und hat sich über die Jahre zu einem festen Bestandteil der deutschen Kaffeetafeln entwickelt. Die Torte ist mittlerweile aber auch auf der ganzen Welt als der deutsche Tortenhit (in englisch Black Forest Cake) bekannt.


Rezepte für diese Torte gibt es tausende. Die wichtigsten Bestanteile bleiben aber immer gleich. Die Schwarzwälder Kirschtorte besteht aus mit Kirschwasser aromatisierte Schokoladenböden, Kirschen und Sahne. Wirklich wichtig ist das Kirschwasser, sonst schmeckt es einfach nicht. Nach einer alkoholfreien Variante sollte also keiner Fragen.

Ich habe mein Rezept in meinem Lieblingsbackbuch "Backschätze"* vom Gräfe und Unzer Verlag (genaue Buchvorstellung HIER).

Schwarzwälder Kirschtorte 
(für eine 26er Torte)

Für den Boden
15g Zartbitterkuvertüre
75 g Butter
6 Eier
175g Zucker
100 g Mehl
25g Speisestärke
25g Kakapulver
2 TL Backpulver

Für die Füllung
1 Glas Sauerkirschen
30g Speisestärke
3EL Zucker
100ml Kirschwasser
800g Sahne
2Pck. Sahnefestiger 

Außerdem
Raspelschokolade
ggf. etwas geschmolzene Schokolade
Schokoladendekor


Backofen auf 180° (Umluft 160°) vorheizen. Den Formboden mit Backpapier belegen. 

Für den Biskuit Kuvertüre hacken und mit Butter im Wasserbad schmelzen. Eier trennen. Die Eiweiße mit 50 g Zucker steif schlagen. Die Eigelbe mit übrigem Zucker schaumig schlagen. Die Kuvertüremischung unterrühren, Eischnee daraufgeben. Mehl, Stärke, Kakao und Backpulver mischen, darübersieben und locker unterheben. Den Biskuit in die Form füllen, im Ofen (Mitte) ca. 40 Min. backen, herausnehmen und auskühlen lassen.

Für die Füllung die Kirschen abtropfen lassen, dabei den Saft auffangen. 12 Kirschen beiseitelegen. 250 ml Kirschsaft (evtl. mit Wasser ergänzen) und 1 EL Zucker aufkochen. Die Stärke mit 5 EL Saft oder Wasser glatt rühren, in den Saft einrühren, einmal aufkochen lassen. 1 EL Kirschwasser und Kirschen unterrühren. Abkühlen lassen.

Den Biskuit aus der Form lösen und zweimal waagerecht teilen. Die Böden mit dem übrigen Kirschwasser beträufeln. Die Sahne mit übrigem Zucker und Sahnefestiger sehr steif schlagen. Ein Viertel davon in einem Spritzbeutel mit großer Sterntülle kalt stellen. Den unteren Tortenboden in die Form legen, dünn mit Sahne bestreichen und die Kirschenmasse darauf verteilen. Den mittleren Boden darauflegen, mit der Hälfte der Sahne bestreichen und mit dem dritten Boden bedecken. Alles leicht an drücken.

Die Torte aus der Form lösen, rundum mit der übrigen Sahne bestreichen und mit Sahnetupfen und Kirschen verzieren. Die Kuvertüre vom Block mit einem kleinen Messer direkt auf Tortenoberfläche und -rand raspeln. 
Die Torte mind. 2 Std. kalt stellen.


Ich habe die Torte mit geschmolzener Schokolade bestrichen und Sahnetupfen nur am Rand verteilt. Außerdem habe ich anstatt Kirschen kleine Schokoladenplättchen mit dem Aufdruck "Herzlichen Glückwunsch" verziert, da ich diesen Tortenklassiker anlässlich eines Geburtstags zubereitet habe.

Ich wünsche euch ein wunderbares Wochenende! 

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

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Mittwoch, 17. Februar 2016

{Einkochen} Die gute alte Bolognesesoße

Am Sonntag habe ich euch meinen neuen Küchenhelfer vorgestellt, der nun auf Herz und Nieren von mir getestet wird. Mein Ziel ist es, viele verschiedene "fertige" Gerichte mit dem Weck Einkochautomaten von Bleywaren einzukochen.

Das erste Gericht möchte ich euch heute vorstellen. Es handelt sich um die gute, alte Bolognesesoße. Bolognesesoße ist ein echtes Allround-Talent und vorallem ein Seelentröster, denn mit einer Portion Spaghetti und Bolo vergisst man jeden Ärger. Aber nicht nur mit frisch gekochten Nudeln kann man die Soße essen. Man kann aus der Bolognesesoße auch super schnell einen Nudelauflauf oder eine Lasagne zaubern, man kann sie als Pizzabelag nutzen oder auf halbierte Brötchen streichen und mit Käse überbacken (Pizzabrötchen). Lange Rede, kurzer Sinn: Hat man Bolognesesoße im Haus, hat man immer ein schnelles Essen!


Bevor man einkochen kann, muss man natürlich erstmal einen großen Topf Bolognesesoße kochen. Ich bin sehr froh, dass ich für solche "Großprojekte" meinen 8,5l Einmachtopf von Lakeland besitze, denn ich will ja gleich relativ viele Gläser einkochen und dafür braucht man viel Soße. Die Arbeit lohnt sich nicht für 3 Gläser. Holt also euren größten Topf aus dem Schrank (oder gleich 2) und kocht erstmal eine große Portion Bolognesesoße.

Hier kommt mein Rezept. Ihr könnt auch euer eigenes Rezept verwenden. Für meine 8l Soße habe ich ungefähr die 4-fache Menge verwendet (wobei ich mich aber nicht genau an die Mengenangaben halte).

Bolognesesoße
 
2El Olivenöl
1 rote Zwiebel, fein gehackt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
100g Schinkenspeck, fein gewürfelt
1 Möhre, geschält und gewüfelt
2 Stangen Sellerie, gewürfelt
500g Rinderhack
4Tl Tomatenmark
1 Glas Rotwein
1l passierte Tomaten
Salz/Pfeffer/Zucker/Basilikum/Petersilie/Paprika


Für die Bolognesesoße werden alle Zutaten geschält, gewaschen und gewürfelt. Zwiebel, Knoblauch, Sellerie, Möhren und Schinkenspeck wird in einem großen Topf in Olivenöl glasig anbraten. Nun das Rinderhack dazu geben und ebenfalls anbraten. Einen guten Klecks Tomatenmark einrühren.
Anschließend wird das Ganze mit einem guten Schluck Rotwein und den passierten Tomaten abgelöscht. Die Soße wird mit Salz, Pfeffer, Paprika, frischer Petersilie und etwas Basilikum gewürzt und etwa eine Stunde eingekocht. Außerdem schmecke ich Tomatensoßen IMMER mit etwas Zucker ab. Das ist bei Tomatengerichten wichtig, damit die Soße einen schönen, fruchtigen Geschmack bekommt. 
Die Soße mindestens 1h köcheln lassen (besser länger) damit sie einen richtig guten Geschmack entwickelt. 

Einkochen

Nun vorbereitete (sterilisiert) Einkochgläser mit der Soße befüllen. Die Gläser nicht ganz voll machen, da sich die Soße beim Einkochen noch ausdehnt. Den Rand der Gläser ggf. mit Zewa nochmals sauber machen und die Gläser gut verschließen. 

Geeignet sind Weck-Gläser oder normale Twist-off Schrabgläser. Ich habe die Soße in die wunderschönen Ball Jars von Lakeland abgefüllt. 

Die Gläser in den Weck Einkochautomat WAT15 mit Zeitschaltuhr* stellen. Sie dürfen eng beieinander stehen und man darf sie auch stapeln, ABER sie dürfen sich untereinander nicht berühren und die Außenwand des Automaten nicht berühren. Nun Wasser (in der gleichen Temperatur wie das Einkochgut hat) einfüllen, bis die oberste Gläserschicht zu 3/4 im Wasser steht. Den Deckel auflegen und die Bolognesesoße bei 100°C (Weck Automat Einstellung Kochen) für 120 Minuten einkochen. Die Zeitschaltuhr beginnt erst zu laufen, wenn die richtige Einkochtemperatur erreicht ist. 

Anschließend stellt sich das Gerät automatisch ab und man kann die Gläser mit einer Zange entnehmen. Ich schlage die Gläser dann dick in Handtücher ein, denn sie sollten ganz langsam auskühlen. Ungekühlt ist die Bolognesesoße nun eigentlich 6-12 Monate haltbar (vorausgesetzt man hat sauber gearbeitet).


Aus der Bolognesesoße habe ich bereits eine Lasagne gezaubert. Einfach die Soße aus dem Glas abwechselnd mit Lasagneplatten in eine Auflaufform schichten, mit Käse bestreuen und im Ofen etwa 30-40 Minuten backen. Ich verzichte immer auf eine Bechamelsoße, weil mir das einfach nicht besonders gut schmeckt.

Mein Mann ist mittlerweile auch ein großer Fan von unseren eingekochten Gerichten und hilft gerne mit, weil er es auch zu schätzen weiß, wenn man einfach nur ein Glas öffnen muss und schnell ein leckeres Essen daraus zaubern kann.

Die nächsten Gerichte folgen in den nächsten Tagen, bis dahin wünsche ich euch noch eine schöne Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz einkochen ;-)

*Kooperation

Sonntag, 14. Februar 2016

{Einkochen} Neue Projekte und Shopvorstellung

Vor ein paar Tagen habe ich auf meine Facebookseite dieses Bild gepostet, euch aber nicht verraten, was sich in dem riesengroßen Paket von Bleywaren befand. Heute möchte ich das Geheimnis lüften.


Im Paket befand sich mein neuer Küchenhelfer mit dem ich in den nächsten Wochen eine Menge Zeit verbringen werde: ein Weck Einkochautomat WAT15 mit Zeitschaltuhr.

Der Einkochautomat wurde mir freundlicherweise von Bleywaren* zur Verfügung gestellt, um in nächster Zeit eine Vielzahl von Einkochprojekten umzusetzen. Bleywaren ist ein sehr feiner Onlineshop, der jedem Gourmet und Hobbykoch garantiert gefallen wird. Ob Glas, Porzellan, Geschenkartikel, Heimtextilien, Elektrokleingeräte, Grills, Gartenmöbel oder schicke Wohnmöbel - Bleywaren führt alles, konzentriert sich aber auf eine Auswahl an hochwertigen Produkten. Den Haushaltswarenladen gibt es bereits seit 1827 in Cloppenburg. Seit 2013 bietet das familiengeführte Unternehmen mit Bleywaren.de seine hochwertigen Produkte auch im Internet an.

Auch der Blog von Bleywaren ist sehenswert, denn dort gibt es unglaublich viele Tipps zum Thema Küchenzubehör, sowie tolle Rezepte und Geschenkideen für jeden Anlass. Schaut einfach mal rein!


Auch zum Thema Einkochen findet man bei Bleywaren eine große Produktauswahl, wie zum Beispiel verschiedene Einkochautomaten von Weck.

Bisher habe ich immer im Backofen in einer Fettpfanne (mit etwas Wasser gefüllt) eingekocht. Will man allerdings öfter und vor allem große Mengen einkochen, ist das Einkochen im Backofen nicht mehr so geeignet, denn der Backofen hat einen hohen Energieverbrauch und es passen in so eine Fettpfanne nicht so viele Gläser, da man sie nicht stapeln darf. Außerdem sind mir immer mal wieder Gläser nach dem einkochen aufgegangen, was auch (laut verschiedenen Foren) an der Einkochmethode im Backofen liegen könnte. Um diesen Problemen also aus dem Weg zu gehen und größere Einkochprojekte anzugehen, ist der Einkochautomat bei mir eingezogen.

Der Einkochautomat WAT 15 von WECK besteht aus einem emalliertem Einkochtopf, der mit einem Thermostat sowie einer Zeitschaltuhr versehen ist. Der Behälter hat ein Fassungsvermögen von 29 Litern und fasst z.B. 14 Gläser à 1 Liter. 


HIER im Blog von Bleywaren findet ihr eine tolle Übersicht zu den Funktionen des Einkochautomats.

Nun wundern sich einige vielleicht, was ich denn in dieser Jahreszeit einkochen will, denn die "richtige" Einkochsaison ist ja eigentlich erst im Sommer, wenn man das frische Obst und Gemüse aus dem Garten konservieren will.

Ich habe mir bereits viele neue Einmachgläser gekauft und will in den nächsten Wochen ganze Gerichte einkochen. 

Auf meiner Liste stehen u.a.:

-Rindergulasch
-Rinderrouladen 
-Currywurst
-Soljanka
-Erbsensuppe
-Bolognesesoße
-Möhrensuppe
-Thai Curry mit Hühnchen

Viele von euch kennen das sicher: Man kommt nach Hause, hat Hunger, aber eigentlich keine Zeit (weil der Hunger schon so groß ist) und keine Lust zum kochen. Und jetzt stellt euch vor ihr könnt einfach ein Glas Möhrensuppe öffnen, erwärmen und sofort verspeisen. Herrlich, oder?

Natürlich könnte ich das Essen auch vorkochen und einfrieren, aber mein Gefrierschrank ist IMMER hoffnungslos überfüllt und daher hätte ich gar kein Platz dafür. Außerdem besitzen wir keine Mikrowelle und so wäre schnelles aufwärmen auch eher schwierig. Fertige Gerichte im Supermarkt kaufen ist für mich keine Option und ich hoffe jedem ist klar warum.


Diese Gläser werden sich in den nächsten Wochen also alle füllen und ich werde euch natürlich von meinen Einkocherfolgen berichten und die Rezepte sowie die Einkocherfahrungen mit dem Weck Einkochautomat mit euch teilen. Ihr dürft also weiter gespannt bleiben!

Ich wünsche euch noch einen schönen Restsonntag!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


Ich bin dann mal einkochen ;-)

*Kooperation Bleywaren