Sonntag, 31. Januar 2016

{Buchvorstellung} Schwesterherz

Ich liebe die italienische Küche. Wer nicht? Pizza und Pasta stehen bei den meisten Deutschen sehr hoch im Kurs und das aus gutem Grund, denn richtig gutes italienisches Essen ist einfach köstlich. Das Kochbuch "Schwesterherz"* verspricht nicht nur gute italienische Rezepte, Emma Herast und Sarah Krathen behaupten auch, dass es sich hier um die heisseste italienische Küche jenseits von Neapel handelt.  

Schwesterherz - Die heißeste italienische Küche jenseits von Neapel
Emma Hearst/Sarah Krathen


Edition Fackelträger
24,99€
Gebundene Ausgabe, 240 Seiten

"Appetitanregende Foodfotos, unvergessliche Anekdoten und der Blick hinter die Kulissen zeigen, wie es zwei junge Frauen mit ihren funkelnden Persönlichkeiten und einer mitreißenden Mischung aus Tradition und Innovation geschafft haben, die klassische italienische Küche zu bewahren, aber gleichzeitig in die heutige Zeit zu transportieren. Hausgemachte Pasta, Salate, Fleisch- und Fischgerichte, raffinierte Cocktails und leckere Desserts: Emma Hearst und Sarah Krathen begeistern mit einer außergewöhnlichen Auswahl von mehr als 120 authentisch italienischen Rezepten."

Mehr Infos zum Buch findet ihr HIER*. 

Inhalt

Cocktails

Qualcosina

Un Po Di Pasta

Stasera Abbiamo

Contorni

Dolci & Pani

Eingemachtes & Basics  

Versprochen wird die heißeste Küche Italiens. Das heißt nicht, dass man in diesem Kochbuch besonders viele scharfe Rezepte findet, sondern das die attraktiven Kochbuchautorinnen eine große Rolle in diesem Buch spielen. Das erste, was einem beim Durchblättern dieses Kochbuchs nämlich auffällt, ist, dass die Autorinnen eine große Rolle spielen und oft im Buch zu sehen sind. Ob in Highheels oder knapp begleidet beim mit einem Stück Kanninchen in der Hand. Sex sells. Anscheinend auch in der Kochbuchbranche. 

Muss das sein? Für mich nicht, denn ich interessiere mich eher für die Rezepte. Störend finde ich es nur, wenn man anstatt eines Rezeptbildes ein Bild der Autorinnen neben dem Rezept findet. Ich finde ein Rezeptbild immer wichtiger.


Konzentriert man sich auf die Rezepte, findet man in diesem Buch wirklich schmackhafte, italienische Rezepte. Besonders gefällt mir, dass man nicht das 100. Rezept für Tomatensoße, Lasagne oder Pesto in diesem Buch findet, sondern wirklich mal neue, moderne Rezepte eine Rolle spielen.

Beispielrezepte:

Gefüllte Meatballs mit karamellisierten Zwiebeln und Rucola

Seesaibling mit in Tomatensoße geschmorten grünen Bohnen und Speck mit Senfglasur

Birnen Crostata mit würzigem Karamell-Sirup und kandierten Pistazien

Jakobsmuscheln mit Pastinakenpüree, kandierter Grapefruit und knusprigem Prosciutto

In Cider marinierte Schweinekoteletts mit geräucherter Kirschtomatenvinaigrette, Oliven-Kartoffelpüree und Knoblauch-Chips


Wie man schon an den Beispielrezepten sieht, sind die Rezepte sehr ambitioniert und bestehen häufig aus mehreren, einzelnen Komponenten. Die Rezepte sind also eher nicht für Kochanfänger geeignet. Um z.B. eine Entenkeule zu confieren, sollte man schon etwas geübter in der Küche sein. Nichtsdestotrotz klingen die Rezepte köstlich!

Die Rezepte sind ausführlich beschrieben und werden in den meisten Fällen von einem appetitanregendem Rezeptbild begleitet. Die Zutaten sind teilweise sehr speziell z.B. Apfelholz-Räucherspäne oder scharfe Cacciatorini und daher schwer im Supermarkt zu bekommen. Eine Alternative ist aber häufig angegeben.


Angaben zu Zubereitungszeiten o.ä. sind leider nicht vorhanden, dafür gibt es zu jedem Rezept einen kurzen Einleitungstext indem man wichtige Hinweise zum Rezept findet. 

Am Ende des Buches findet man vorallem nochmal wichtige Grundrezepte z.B. Hühnerbrühe, Demi-Glace von Kalb oder Aioli.


Die Aufmachung des Buches gefällt mir sehr gut. Es ist modern, aber trotzdem sehr übersichtlich gestaltet.
 Testrezepte

Zwei Rezepte habe ich bereits zur Probe nachgemacht.


Das erste Testrezept war das Mandel-Spritzgebäck von Seite 203

Wie man schon auf dem Bild sieht, ist das Rezept total gefloppt, denn wie Spritzgebäck sieht das nun wirklich nicht aus. Ich habe mich genau an das Rezept gehalten und vor dem Backen sahen die Kekse auch aus wie Spitzgebäck. Die Mitte der Kekse habe ich mit etwas Marmelade gefüllt. Beim Backen lief dann alles auf dem Blech außeinander und geblieben sind mir dünne Teigfladen. Schade! Ob es an mir oder dem Rezept lag, weiß ich nicht. Was auffällt ist aber, dass der Mehlanteil gegenüber dem hohen Butter und Eianteil sehr niedrig ist.


Das zweite Testrezept war das Buttermilchgelato von Seite 207

Dieses Rezept wiederum gelang mir sehr gut. Obwohl ich keine Buttermilch mag, schmeckt auch mir das Eis sehr gut. Durch die Buttermilch und den Zitronensaft schmeckt das Eis sehr erfrischend, obwohl es ein Sahneeis ist. Auch nach ein paar Wochen im Tiefkühler ist das Eis noch schön cremig. Top Rezept!







Fazit

So unterschiedlich wie die Testrezepte gelungen sind, so hin- und hergerissen bin ich auch bei diesem Kochbuch. Die Rezepte finde ich kreativ und neu und machen Lust auf mehr. Leider sind die Rezepte sehr aufwendig und die Autorinnen mir etwas zu präsent (zu Lasten der Rezeptfotos). Ein wirliches Urteil kann ich nicht fällen. Schaut es euch einfach selber mal an. Ich werde weitere Rezepte testen und berichten.

Was haltet ihr von diesem ungewöhnlichen italienischen Kochbuch?

Ich wünsche euch noch eine tolle Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Neuigkeiten aus meinem Bücherregal ;-)  

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Hinweis: Das Buch wurde mir vom Fackelträger Verlag zur Rezension zur Verfügung gestellt.  

Freitag, 29. Januar 2016

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Süßer Spinatkuchen

Diese Woche habe ich euch ja bereits einige Tipps gegeben, wie man mehr Gemüse in den Alltag bringt. HIER habe ich euch dazu ein passendes Kochbuch vorgestellt und HIER ein paar einfache Alltagstipps gegeben. 

Heute zeige ich euch, wie man auch in den leckeren Kuchen zum Kaffeetrinken etwas Gemüse schmuggeln kann. Dazu habe ich euch ein Rezept für einen süßen Spinatkuchen mitgebracht. Süßer Spinatkuchen? Ja genau. Klingt erstmal komisch, schmeckt aber sehr lecker. 


Ich habe diesen Kuchen das erste Mal bei einer Freundin vor vielen Jahren gegessen. Man muss sich etwas überwinden einen Bissen zu probieren, weil man sich Spinat im Kuchen einfach nicht vorstellen kann. Der Kuchen schmeckt aber wirklich super lecker, weil der enthaltene Rahmspinat keinen großen Eigengeschmack im Kuchen entwickelt.

Süßer Spinatkuchen
(für ein Blech)

Für den Teig
4 Eier
450g Zucker
250ml Pflanzenöl (z.B. aus Raps)
390g Mehl
1Pck. Backpulver
450g TK Rahmspinat
150g gemahlene Mandeln

Für den Belag
400ml Sahne
400g Schmand
4El Zucker

Für den Teig die Eier und Zucker schaumig schlagen. Mehl und Backpulver mischen und abwechselnd mit dem Öl unter die Eiermasse rühren. Den aufgetauten Spinat und die gemahlenen Mandeln unterheben und gut verrühren.

Ein Blech (etwa 30cmx40cm) einfetten und den Teig gleichmäßig darauf verteilen. Bei 170°C etwa 35 Minuten backen. Stäbchenprobe machen! Den Kuchen auskühlen lassen.

Für den Belag die Sahne steif schlagen. Schmand und Zucker unterheben. Die Masse gleichmäßig auf dem ausgekühlten Spinatkuchen verteilen und servieren.


Der Kuchen enthält nicht nur gesundes Gemüse, sondern ist auch noch super einfach und schnell zubereitet. Überwindet einfach mal das Kopfkino und probiert es aus!

Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

 Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)

Dienstag, 26. Januar 2016

{Feierabendküche} Mehr Gemüse im Alltag

Am Sonntag habe ich euch ja bereits das Buch "Hauptsache Gemüse"* vorgestellt. In dem Buch spielt das Gemüse die Hauptrolle und glaubt man den Ernährungswissenschaftlern, dass sollte Gemüse allgemein in unserer Ernährung die Hauptrolle spielen. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich schaffe selten am Tag die empfohlenen 5 Portionen Obst und Gemüse. Manche Tage erwische ich mich sogar und habe nicht ein Stück Gemüse gegessen.

Doch das soll sich ändern und daher achte ich in letzter Zeit mehr darauf, dass sich mehr Gemüse auf unserem Speiseplan wiederfindet. Schon durch kleine Tricks kann man den Speiseplan aufpeppen.

Tipps für mehr Gemüse im Alltag:

1. Um mehr Gemüse zu essen, muss erstmal auch Gemüse zu Hause sein. Logisch. Deshalb sollte man schon beim Einkaufen ordentlich zulangen und frisches Gemüse oder TK Gemüse einkaufen. 

2. Frisches Gemüse z.B. Paprika, Cherrytomaten, Kohlrabi, Möhren, etc. schneide ich einmal in der Woche klein und lege es in eine Dose in den Kühlschrank. Diese Gemüsesnacks wandern dann in unsere Brotdosen oder beim Abendbrot in unseren Mund.

3. Man sollte zu jedem Essen eine Gemüsebeilage oder einen Gemüsebestandteil einplanen. Gibt es dann trotzdem mal eine Lasagne, dann einfach einen Salat dazu machen.

4. Ab und zu mal ein Smoothie (ich bevorzuge Grüne Smoothies mit frischem Babyspinat) zum Frühstück anstelle eines Brötchens. Dazu bereite ich mir regelmäßig Smoothie Pakete zu, die ich einfriere. Wie das geht, habe ich HIER schonmal gezeigt. 

5. Gemüse in gemüselose Speisen schmuggeln. 

Zu Punkt Nr. 5 gibts heute eine Idee von mir. Man kann ganz einfach Gemüse in herkömmliche Speisen schmuggeln. Bei Bolognesesoße z.B. ist es eigentlich ein Qualitätsmangel, wenn zu viel Möhrenstücke und zu wenig Fleisch enthalten ist. Trotzdem kann man einfach extra viele Möhrenstücke in die Soße werfen. Den Unterschied schmeckt man kaum und schon ist eine Portion Gemüse drin.

In eine Lasagne kann man auch mal eine Lage mit dünn geschnittener Zucchini auslegen und in einen Gulasch kann auch eine Ladung Pilze mit rein. Auf die Pizza kommt noch eine Portion Rucola nach dem Backen drauf und auf das Pausenbrot einfach ein Blatt Salat. So schmuggelt man auf einfachste Weise Gemüse in den Alltag.


Genauso kann man aus einem normalen Beilagenreis ganz einfach einen Gemüsereis machen. Ich koche Reis ausschließlich in meinem Reiskocher von Solis*. Bevor ich das Gerät hatte, gab es bei uns kaum Reis, weil er mir einfach nicht so doll schmeckte. Aber mit dem Reiskocher wird der Reis perfekt und aromatisch und das ohne einen Finger zu rühren. Eine geniale Erfindung und perfekt für die Feierabendküche, da der Reis ganz von allein gart und man ihn nicht (wie im Topf) bewachen muss.

Um nun einen Gemüsereis herzustellen, befülle ich meinen Reiskocher wie immer mit Reis, Wasser und etwas Salz. Zusätzlich gebe ich eine Packung TK Buttergemüse (ohne die enthaltene Butter) hinein. Fertig. Der Reiskocher gart nun den Reis und das Gemüse gleich mit. Wenn der Reis fertig ist, gebe ich die Kräuterbutter aus der Packung Buttergemüse hinzu und mische alles kräftig durch. Fertig ist der Gemüsereis.


Ich habe das auch schon mit einer Mischung aus TK Bohnen und TK Erbsen gemacht. Schmeckt auch super.

Fällt es euch manchmal auch schwer genug Gemüse zu essen? Wie bringt ihr Gemüse in euren Alltag?

Ich wünsche euch eine wunderbare Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt: 

{Feierabendküche}

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Sonntag, 24. Januar 2016

{Buchvorstellung} Hauptsache es gibt Gemüse

Das Gemüse gesund ist, weiß glaube ich jeder. Wer sich gesund ernähren will, sollte auf seinem Teller also stehts eine große Portion Gemüse haben, anstatt das abwechslungsreiche, leckere Gemüse zu einer Beilage zu degradieren. Das hat sich auch Jean-Francois Mallet mit seinem Buch "Hauptsache Gemüse"* aus dem Matthaes Verlag gedacht. Bei ihm ist nämlich das Gemüse der Star auf dem Teller und Fleisch, Sättigungsbeilagen und Co. nur schmückendes Beiwerk. Wie das aussieht, zeige ich euch heute.


Hauptsache Gemüse: Abwechslungsreiche Rezepte mit und ohne Fleisch
Jean-François Mallet


Matthaes Verlag
39,90€
Gebundene Ausgabe, 288 Seiten

"In diesem Buch steht das Gemüse im Mittelpunkt und wird nicht als dekorative Beilage von Fleisch oder Fisch auf den Tellerrand verbannt. Das Gemüse bekommt dank klassischer und kreativer Rezepte einen zentralen Platz in der Küche. Die Jahreszeiten und somit der natürliche Rhythmus der Früchte werden berücksichtigt, sodass sich ihr Geschmackspotential voll entfalten kann."

Mehr Infos zum Buch HIER*.

 Inhalt

Einleitung

Frühjahr

Sommer

Herbst

Winter

Kräuter

Der ausgebildete Koch und leidenschaftliche Fotograf zeigt in seinem Buch, dass Gemüse es Wert ist, der Mittelpunkt auf dem Teller zu sein. Das Buch ist nach Jahreszeiten unterteilt, was bei einem Kochbuch zum Thema Gemüse mehr als Sinn macht, denn so wird die saisonale Küche unterstützt. 


Das Buch ist optisch eine Wucht und bringt vorallem auch einiges auf die Waage. Das großformatige Buch ist sehr hochwertig mit mattem Papier und Fadenbindung ausgestattet.

Insgesamt 80 Rezepte werden vorgestellt und mit tollen Fotografien päsentiert, die Lust machen die Gerichte gleich nachzukochen. 

Viele Gemüsesorten und Geschichten über Menschen, die sie mit Leidenschaft anbauen werden ausgiebig vorgestellt. Zusätzlich teilen die Gemüseexperten ihr Wissen und Know-how rund um das Gemüse.


Die einzelnen Rezeptseiten sind übersichtlich und klar gestaltet. Genaue Angaben zur Menge und zur Zubereitungszeit sind vorhanden. Die Zutaten zu den einzelnen Rezepten sind problemlos im Supermarkt erhältlich. Das Buch ist also gut für den Alltag geeignet.

Beispielrezepte:

Auberginencurry mit frischem Koriander

Ratatouille mit Rosmarin und weichem Ei
Erbsencreme mit Bohnenkraut
Chicorée im Schinkenmantel
Gedämpfte Safran-Gemüsepfanne
Kirschtomatensalat mit frischen Trauben und Estragon
Kartoffelauflauf mit Sahne
Wurzelgemüse aus dem Backofen mit Joghurtsauce
Rosenkohl mit Fleischklößchen
Rigatoni mit Romanesco, Radicchio und Walnüssen
 

Testrezepte



Mein erstes Testrezept war der Apfelrotkohl aus dem Ofen. Die Zubereitungsart kannte ich bisher noch nicht. Es hat sich gelohnt das Rezept auszuprobieren, denn es war sehr lecker. 

Ich habe den Rotkohl allerdings nicht wie im Buch in Vierteln gelassen, sondern klein geraspelt. Dazu gab es bei uns eine Entenkeule und Klöße.









Mein zweites Testrezept war das Gefüllte Gemüse. Ich habe ausschließlich Paprika zum füllen verwendet. 

Gefüllt wurde mit einer Fleischmasse. Auch dieses Rezept hat mich überzeugt und war sehr lecker.










Das dritte Testrezept waren der Rosenkohl mit Hackbällchen. Zum Rosenkohl gab es eine Soße aus Joghurt und Kurkuma. Zubereitet wurde alles im Backofen. 

Das Rezept war super einfach umzusetzen. Die Kombination aus Rosenkohl, Hack, Joghurt und Kurkuma fand ich ungewöhnlich, aber schmeckt wirklich lecker. Ein tolles Rezept!






Fazit

Die Idee des Buches und auch die Umsetzung ist wunderbar. Das Buch macht einen sehr hochwertigen Eindruck und lädt zum Nachkochen ein. Allerdings ist der Preis für rund 80 Rezept hoch. Ob sich diese Investition lohnt, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Was haltet ihr von diesem Buch?

Ich wünsche euch noch eine schöne Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Neuigkeiten aus meinem Bücherregal ;-)

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Freitag, 22. Januar 2016

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Zupfkuchen mit Mascarpone und Kirschen

Zupfkuchen ist einer meiner absoluten Lieblinge. Den besten Zupfkuchen, den ich je gegessen habe, habe ich allerdings nicht selber gebacken, sondern ein kleiner Bäcker in der Nähe meines Elternhauses. Dieser Zupfkuchen bestand aus einem richtig dunklen, schokoladigen Boden, einer hellen, cremigen Käsekuchenschicht auf der eine Art Kirschkompott war und darauf betteten sich knusprige Schokostreusel. Den Kuchen hat mir meine Mutti immer gekauft, wenn es was zu feiern gab oder ich mal krank war. Köstlich!

Den Bäcker gibt es leider schon lange nicht mehr und seitdem suche ich nach einem passenden Rezept. Bisher habe ich aber nichts vergleichbares gefunden bzw. gegessen. Schade.

Dann bin ich letztens im Internet auf einen Zupfkuchenrezept mit Mascarpone und Kirschen gestoßen, der dem Zupfkuchen aus meiner Kindheit optisch sehr nahe kam. Das Rezept musste ich natürlich ausprobieren. Die Zutaten wurde besorgt und in der Küche zurecht gelegt, der Laptop auf den Tisch gestellt und das Rezept aufgerufen. Und dann? Oh Gott...die Internetseite funktioniert nicht mehr. Das Rezept war plötzlich weg.


Das ist natürlich wirklich blöd, wenn man gerade mit dem Backen loslegen will und dann ist das Rezept weg. Letztendlich habe ich Herr Google nach einer Alternative gefragt und mir aus verschiedenen Rezepten etwas zusammengebastelt. Und das Ergebnis? Schmeckte sehr lecker und die Käsekuchenmasse war schön cremig. ABER so wie in meiner Kindheit schmeckte es nicht. Die Suche geht also weiter.

Zupfkuchen mit Mascarpone und Kirschen
(für eine 26er Form)

Für den Schokoladenteig
 100g weiche Butter
1 Ei
100g Zucker
250g Mehl
1/2Pck. Backpulver
3El gutes Kakaopulver (z.B. von Valrhona*) 

Für die Käsekuchenmasse
500g Mascarpone
500g Quark
2 Eier
100g Zucker
Mark einer Vanilleschote
1Pck. Puddingpulver

Für die Streusel
100g Zucker
100g Butter
100g Mehl
3El Kakao 

Für das Kirschkompott
300g TK Kirschen
1El Stärke
3El Zucker

Für den Teig die Butter cremig schlagen, mit dem Ei und Zucker zu einer gleichmäßigen Masse verrühren. Mehl mit dem Backpulver vermengen, unterheben, alles zu einem formbaren Teig kneten. Den Ofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Für die Füllung Eier, Zucker, Vanillemark und Puddingpulver verrühren. Quark und Mascarpone portionsweise unterheben.

Für die Schokostreusel Zucker, Butter, Mehl und Kakao miteinander verkneten, bis ein homogener Teig entstanden ist. 

Für das Kirschkompott die TK Kirschen mit etwas Wasser und dem Zucker in einem Topf aufkochen. Die Stärke in etwas Wasser auflösen und zu den Kirschen geben. Die Stärke zügig unterrühren und so lange köcheln lassen, bis die Kirschen angedickt sind. Zum Abkühlen zur Seite stellen.

Eine Springform (ca. 26 cm)* einfetten. Mit dem Kuchenteig den Boden und den Rand bedecken. Die Käsekuchenmasse darauf verteilen und im Backofen etwa 40 Minuten backen. Anschließend den Teig für die Schokostreusel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech streuseln und ebenfalls bei 180°C etwa 15 Minuten backen, bis knusprige Streusel entstanden sind. Den Kuchen und die Streusel abkühlen lassen.

Das Kirschkompott auf dem Kuchen verteilen und mit den Schokostreuseln bestreuen.


Mit diesem Rezept wünsche ich euch ein wunderbares Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens 


*Meine Empfehlung (Amazon Partner Link)

Dienstag, 19. Januar 2016

{Lass uns Waffeln} Für die Marzipanliebhaber unter uns

Es wird definitiv mal wieder Zeit für ein paar leckere Waffeln. Auf der Suche nach leckeren Waffelrezepten greife ich immer wieder gerne zum Buch "Waffeln: Als ob immer Sonntag wäre"*, denn dort findet man wirklich viele verschiedene leckere Waffelrezepte und das für einen günstigen Buchpreis.

In diesem Buch habe ich auch ein Rezept für Marzipanwaffeln entdeckt. Marzipan pur ist nicht so mein Ding, aber im Kuchen mag ich es sehr sehr gerne, deshalb hat mich das Rezept sofort angesprochen und ich musste es unbedingt ausprobieren.


Ich habe zu den Marzipanwaffeln meine leckere selbstgemachte Pflaumenmarmelade serviert. Ein Birnenkompott, Rotweinbirnen, Apfelmus oder Pflaumenkompott würde aber auch wunderbar dazu passen. Besonders jetzt im Winter kann man aus diesen Waffeln ein tolles Winterdessert zaubern.
 
Marzipanwaffeln
(für 8 normale Waffeln/4 KitchenAid Waffeln)

125g weiche Butter
75g Zucker
3 Eier
100g Marzipan-Rohmasse
250g Weizenmehl
1/2 Tl Backpulver
200ml Milch
25g Mandelblättchen
Prise Salz

Butter und 50g Zucker schaumig schlagen. Die Eier trennen. Eigelbe unter die Butter-Zucker-Masse rühren. Marzipan grob raspeln und ebenfalls unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch unter den Teig rühren. Mandeln unterheben. Die Eiweiße mit der Prise Salz und dem restlichen Zucker steif schlagen und vorsichtig unterheben. 

Das Waffeleisen vorheizen und anschließend die Waffeln portionsweise im Waffeleisen ausbacken. 


Sollten ein paar Waffeln übrig bleiben, dann kann man aus den "altbackenen" Waffeln auch einen leckeren Waffelauflauf machen. Das Rezept dazu findet ihr HIER.

Ich wünsche euch noch eine schöne Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


{Lass uns Waffeln}

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Freitag, 15. Januar 2016

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Weißes Schokoladendessert

Habt ihr Lust auf zartschmelzende, weiße Schokolade? Habt ihr Lust auf fruchtige Himbeeren? Habt ihr Lust auf ein außergewöhnliches, traumhaftes Dessert? Dann habe ich heute genau das richtige für euch: ein weißes Schokoladendessert mit Himbeeren und Löffelbiskuit.

Dieses Dessert hat bei mir schon eine lange Geschichte. Das erste Mal habe ich es glaube vor 6 Jahren oder so gemacht (lange vor meinem Blog). Das Rezept habe ich irgendwo im Internet entdeckt. Es hat mich schon beim erstem Mal überzeugt, denn die Creme ist wunderbar cremig und luftig und schmeckt vollmundig nach weißer Schokolade. Die Himbeeren sind ein toller Kontrast zur süßen Schokolade und die durchgeweichten Löffelbiskuit schmecken so lecker, wie beim Tiramisu.

Dann habe ich das Dessert mal zu Silvester gemacht. Ich war eingeladen und sollte ein Dessert mitbringen. Zack....ist mir die Form im Treppenhaus aus der Hand gerutscht und das Dessert sah nicht mehr so appetitlich aus ;-) Aber geschmeckt hat es...im Magen kommt ja sowieso alles durcheinander. Danach ist das Rezept in Vergessenheit geraten.

 
Dieses Jahr (oder letztes Jahr) war ich wieder zu Silvester eingeladen und habe mich (nach fast 5 Jahren Abstinenz) wieder an das Dessert erinnert und es zubereitet. Diesmal habe ich es nicht im Hausflur versenkt. Die Mitesser waren begeistert vom Geschmack und ich weiß nun auch wieder, warum dieses Dessert so toll ist. Ihr solltet es also auf jeden fall mal nachmachen!

Um einen richtig tollen Geschmack zu erzielen, empfehle ich eine hochwertige weiße Schokolade! Ich habe diese weiße Schokolade von Valrhona* verwendet. 

Weißes Schokoladendessert
(für eine 20er Springform) 

Für die Creme
250g weiße Schokolade
5 Blätter Gelatine
300g Schlagsahne
250ml Milch
3 Eigelb
50g Zucker

Außerdem
etwa 200g Löffelbiskuit
200g Himbeeren (frisch oder TK)
ggf. Kakaopulver zur Dekoration 

Eine 20er Springform am Boden und am Rand mit Löffelbiskuit auslegen. Die Biskuits für den Rand dazu halbieren und aufstellen. Für den Boden die Biskuits ggf. zurechtschneiden.

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen.

Die Milch erhitzen. In einer Schüssel Eigelbe und Zucker weißschaumig schlagen. Unter Rühren zügig die heiße Milch zugießen. In den Topf zurückgeben und bei mittlerer Hitze erhitzen, bis die Masse eindick. Nicht kochen, sonst gerinnt das Ei!

In der heißen Masse zunächst die ausgedrückte Gelatine auflösen und anschließend die gehackte weiße Schokolade dazugeben und so lange rühren, bis sich die Schokolade gut aufgelöst hat. Die Masse auskühlen lassen.

Die Sahne steif schlagen und vorsichtig unterziehen. Ein Drittel der Masse in die vorbereitete Form füllen, die Form kurz in den Kühlschrank stellen, damit die Creme etwas anzieht. Nun die Himbeeren auf der Creme verteilen und den Rest der Creme darübergießen. Das Dessert mindestens 4 Stunden (am besten über Nacht) in den Kühlschrank stellen.

Das Dessert nach Herzenslust dekorieren. Ich habe das Dessert so einer Kuchenschablone* und Kakaopulver dekoriert.
 

Tipp: Man kann das Dessert auch einfach hübsch in Dessertgläser schichten. Es ist keine Pflicht es in einer Springform zuzubereiten!

Das Dessert ist zwar etwas aufweniger, aber einfach suuuuuper lecker! Probiert es einfach aus und genießt es. 

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)

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Mittwoch, 13. Januar 2016

{Buchvorstellung} Das neue von Donna Hay - Top oder Flop?

Am Montag habe ich euch ja ein Rezept von Donna Hay vorgestellt. Ich habe mittlerweile schon einige Bücher der berühmten, australischen Kochbuchautorin und greife immer wieder gerne zu ihren Rezepten. Meiner Meinung nach ist das besondere an ihren Rezepten, dass sie mit einfachen, guten Zutaten unglaublich leckere Gerichte kreiiert. Die meisten Rezepte sind schnell zubereitet und daher unglaublich nützlich für den Alltag.

Vor einer Weile ist ihr neustes Buch "The new Easy"* erschienen. Ob sie auch mit diesem Buch (bei mir) voll ins Schwarze trifft, erfahrt ihr heute.

The new Easy
Donna Hay


AT Verlag
26,95€
Broschiert, 208 Seiten

"Der neue Wurf der australischen Kochbuch-Queen - in ihrem unverwechselbaren Stil, exzellent fotografiert und schön gestaltet. Dieses Buch ist Donna Hays Antwort auf die stets gleiche Frage aller Vielbeschäftigten: Wie kann ich noch schneller und einfacher leckere Gerichte kochen? Sie liefert clevere Lösungen, um an eng getakteten Werktagen im Nu etwas Köstliches auf den Tisch zu bringen und an Wochenenden, wenn man mehr Zeit und Musse zum Kochen hat, mit etwas Besonderem zu überraschen. Über 135 Rezepte, die im Handumdrehen zubereitet sind." 

Mehr Infos zum Buch HIER*.

Inhalt 

Unter der Woche

Am Wochenende 

Beilagen und Salate

Backen

Desserts

Das neue Kochbuch von Donna Hay erschien - wie auch schon die anderen deutschen Exemplare der Autorin - im AT Verlag. Die Kochbuchqueen bleibt ihrer Linie treu und verspricht auch in diesem Buch Rezepte, die ohne großen Aufwand zubereitet werden können. Neu in diesem Buch sind Rezepte zu denen Donna Hay verschiedene Variationen angibt. So kann man ein und dasselbe Gericht auf verschiedene Arten umstylen bzw. aufpeppen.


Die Rezepte werden stets mit frischen Zutaten zubereitet. Fertigprodukte werden nicht verwendet. Die Zutaten bekommt man dadurch auch gut in jedem Supermarkt.


Die Rezepte sind nicht nur unkompliziert und schnell zubereitet (bis auf die Schmorgerichte), sondern auch sehr abwechslungsreich und lecker! Sowohl vegetarische, als auch "fleischige" Rezepte lassen sich im Buch finden.

Hier einige Beispielrezepte:

-Cashew-Hähnchen-Satespieß
-Tomaten-Tartes mit Burrata und Rohschinken
-Pfeffersteak
-Pasta mit Rosenkohl und brauner Butter
-Knuspriger Lachs mit Zwiebel-Dill-Pickles
-Schweinerippchen mit Chili-Ahornsirup-Grillsauce
-Einfache Rindfleisch-Nudel-Suppe
-Rotes Curry mit Schmorhähnchen
-Pikanter Fladen mit Tahini-Lammfleisch
-Schmorkürbis mit Tomaten und Chorizo
-Rustikaler Gemüse-Speck-Auflauf
-Würziger Schmorkarotten-Salat
-Orangen-Mandel-Kuchen
-Saftiger Schoko-Rührkuchen
-Muffins die immer gelingen
-Zitronen-Joghurt-Kuchen
-Passionsfrucht-Törtchen


Das Buch ist im typischen Donna Hay Kochbuchdesign gestaltet. Die Rezepte werden von großformatigen, ansprechenden Fotos begleitet. Die Rezepte sind oft zusammengefasst auf einer Rezeptseite zu finden. Die Rezepte sind übersichtlich gestaltet und gut nachvollziehbar beschrieben. Neu ist, dass die Seiten des Buches nicht wie gewohnt aus Hochglanzpapier bestehen, sondern aus mattem Papier. Mir gefällt das nicht so gut, denn es nimmt den tollen Foodfotos ihre strahlkraft. Optisch finde ich das nicht so gelungen.
 
Testrezepte

Natürlich habe ich wieder ein paar Rezepte getestet. Da die Zubereitung immer so schnell geht, habe ich sogar gleich 3 Rezepte getestet.




Das erste Testrezept war "Rotes Curry mit Schmorhähnchen". Die Zubereitung war einfach und ging zügig vonstatten. Die Zutaten hatte ich größtenteils alle im Haus, da ich gerne asiatisch koche. 

Geschmacklich war das Curry Top. Das Schmorhähnchen war durch die Soße richtig schön zart und saftig. Dazu gab es bei uns Reis.



Das zweite Testrezept waren die "Popovers". Es handelt sich hierbei um ein luftiges Eierteig-Gebäck, dass aus den USA kommt. 

Der Teig für dieses Gebäck ist schnell zusammengerührt und ist daher auch ein tolles Frühstücksrezept. Leider sind meine Popovers nicht so toll aufgegangen, wie im Buch abgebildet. Ich habe sie nach dem Backen in Zucker gewälzt und mit Marmelade serviert. Lecker waren sie trotzdem.





Das letzte Testrezept war "Pikantes Pulled Pork". Dieses Rezept gehört zu den etwas aufwendigeren Schmorgerichten des Buches. 

Donna Hay zaubert in ihrem Buch 3 verschiedene Varianten des Schmorfleisches. Ich habe mich für die Variante als Taco bzw. Wrap entschieden. Auch dieses Rezept hat gut funktioniert und mich geschmacklich überzeugt.
Fazit

Mit diesem Buch bekommt man mal wieder die gewohnte Donna Hay Qualität. Die Rezepte überraschen mal wieder mit einer Kombination aus Einfachheit und Raffinesse, sodass man gleich Lust aufs Kochen und vorallem aufs genießen bekommt. Sehr empfehlenswert, auch wenn mir persönlich diesmal die Papierqualität und damit verbunden die Bildqualität nicht so gefällt.

Was haltet ihr von diesem Buch?

Ich wünsche euch noch eine schöne Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Neuigkeiten aus meinem Bücherregal ;-)

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Montag, 11. Januar 2016

{Feierabendküche} Gefüllte Nudeln

Ich koche ja jedes Jahr im Sommer viele Gläser mit meiner selbstgemachten Tomatensoße ein. Die Tomatensoße garantiert uns immer ein schnelles Essen, wenn mal wieder keine Zeit zum langen Kochen bleibt. Wie ich meine Tomatensoße einkoche, habe ich euch HIER schonmal gezeigt.

Ob Nudeln mit Tomatensoße, Griechische Schnitzel oder eine einfache Lasagne ist mit der Tomatensoße schnell gezaubert.


Im Buch "Die neuen Klassiker"* von Donna Hay (Buchvorstellung HIER) habe ich nun ein weiteres Gericht entdeckt, was ich mit meiner selbstgemachten Tomatensoße blitzschnell zubereiten kann.

Die großen Muschennudeln sind mit einer Ricottamasse gefüllt und werden in einer Tomatensoße im Ofen überbacken. Lecker!

Gefüllte Muschelnudeln

200g Muschelnudeln
250g Ricotta
20g Parmesan und etwas zum Bestreuen
50g Mozzarella
1 Eigelb
Salz & Pfeffer

1 Glas/Portion selbstgemachte Tomatensoße

Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Nudeln in kochendem Salzwasser laut Packungsanleitung al dente garen, abgießen, kalt abspülen und zur Seite stellen. Den Mozzarella würfeln, den Parmesan reiben. Ricotta, Parmesan und das Eigelb gut verrühren, mit Salz & Pfeffer würzen und dann den gewürfelten Mozzarella unterrühren.

Die Tomatensoße in eine Auflaufform gießen. Die Muschelnudeln mit der Ricottamasse füllen und in die Tomatensoße setzen und ggf. mit Parmesan bestreuen. Die gefüllten Nudeln in den Ofen geben und für etwa 20 Minuten überbacken, bis die Füllung goldbraun ist.


Die großen Muschelnudeln gibt es nicht in jedem Supermarkt. Da muss man während des Einkaufs in großen Supermärkten einfach ein bisschen die Augen offen halten. Ich habe sie von der Firma Riesa bei Globus bekommen. Alternativ würden auch Canneloni gehen, allerdings lassen die sich (meiner Meinung nach) nicht ganz so einfach befüllen.

Ich kann nur immer wieder empfehlen Tomatensoße einzukochen, da sie einfach ein Allround-Talent in der Küche ist.

Ich wünsche euch noch einen schönen Nachmittag!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

{Feierabendküche} 

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