Freitag, 12. August 2016

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Zitronentarte

Zitronentarte steht wirklich schon ewig auf meiner imaginären To-Bake-Liste. Zum ersten Mal gegessen habe ich sie in Straßburg in Frankreich und war sofort hin und weg vom Geschmack. Eine zitronige, cremige Füllung auf einem knackigen Mürbeteig, die sich unter einer luftigen Baisermasse versteckt. Himmlisch! 

Anschließend habe ich die Tarte nochmal in Brüssel gegessen und wieder wurde ich daran erinnert, dass ich unbedingt mal Zitronentarte backen muss. Doch es verging ein weiteres Jahr ohne Tarte. 

Letztens habe ich bei der Geburtstagsfeier einer lieben Freundin Zitronentarte serviert bekommen und das war der letzte Anstoß den ich brauchte, um sie endlich nachzubacken. 

Hier ist sie also endlich: Zitronentarte.


Das Rezept für die Tarte habe ich in dem wunderbaren Buch "Lieblingsdesserts" von Janneke Philippi* gefunden, welches ich euch HIER bereits ausführlich vorgestellt habe. 


Die Tarte ist durch die Herstellung der Füllung und der Baiserhaube zwar etwas aufwendiger, aber die Arbeit lohnt sich! Probiert es aus.

Zitronentarte mit Baiserhaube
(für eine 24er Tarte)

Für den Mürbeteig
200g Mehl
100g weiche Butter
75g Zucker
1 Ei
1 Prise Salz

Für die Zitronenfüllung
2 Bio Zitronen
175g Zucker
150ml Sahne
4 Eier

 Für die Baiserhaube
3 Eiweiß
Prise Salz
75g Puderzucker

Für den Mürbeteig alle Zutaten miteinander verkneten, bis ein Teig entstanden ist. Den Teig ausrollen und eine Tarteform (Durchmesser 24cm) damit auskleiden. Ich benutze diese Tarteform mit Hebeboden*.

Den Teigboden mit einem Blatt Backpapier abdecken, Bohnen oder Reis darauf verteilen und den Boden im Backofen bei 180°C etwa 15 Minuten blind backen. Das Backpapier anschließend entfernen und den Boden weitere 5 Minuten hellbraun backen.   
Für die Zitronenfüllung die Zitronen waschen, trocknen, die Schale abreiben und die Zitronen auspressen. Zitronensaft, -abrieb, Zucker, Sahne und Eier verrühren. Die Zitronenfüllung auf dem vorgebackenen Teigboden verteilen und bei 160°C im Backofen 40 Minuten weiterbacken.

Für die Baiserhaube das Eiweiß mit einer Prise Salz mit einem Handrührgerät steig schlagen, anschließend den Puderzucker in 2 Portionen unterrühren. Die Baisermasse mit einem Löffel Klecksweise auf der fertig gebackenen Tarte verteilen und unter dem Backofengrill kurz goldbraun bräunen.


Die säuerliche Füllung ist der perfekte Gegenspieler zu dem süßen, knackigen Baiser. Für mich ist die Tarte ein echtes Sommerhighlight, weil sie so frisch und fein schmeckt.

Ich wünsche euch ein wunderbares Sommerwochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

 Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)

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Kommentare:

  1. Das Rezept sieht wirklich superlecker aus. Musste kurz mal schmunzeln, als ich die Geschichte gelesen habe. So geht es mir auch öfter. Da probiert man einen lecker Kuchen und nimmt sich ganz fest vor, ihn bald selber zu backen. Und dann gerät er in Vergessenheit bis man ihn wieder wo probiert....:-)

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  2. Da schließe ich mich der Nancy mal - der Kuchen ist einfach super lecker und ich habe ihn mittlerweile schon zwei Mal nachgebacken.

    Wird glaube ich Zeit, dass ich endlich mal ein Dankeschön hierlasse :)

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Viele Grüße,
Maria