Dienstag, 3. Mai 2016

{Einkochen} Asia Gerichte

Ein richtig leckeres Thai-Curry gehört ja wirklich zu meinen Lieblingsrezepten. Es ist einfach gemacht, man ist super flexibel und es schmeckt einfach so cremig und köstlich das ich es jeden Tag essen könnte. Bei einem Thai-Curry sind für mich drei Dinge entscheidend: frische Zutaten, gute Currypaste und die Kokosmilch!


Das Thai-Curry besteht aus ganz viel leckerem Gemüse. Ich verwende immer das, was ich gerade da habe. Ob Lauchzwiebeln, Möhren, Paprika, Zucchini, Blumenkohl, Zuckerschoten, Bambussprossen oder Sojasprossen - in das Curry darf alles was schmeckt.

Eine zweite wichtige Komponente ist die Kokosmilch*! Viele verwenden für ein Thai-Curry Sahne, doch das sollte man nie nie nie machen, denn dann entgeht einem wirklich was! Man sollte immer Kokosmilch verwenden, denn diese sorgt für ein cremiges Curry und für einen tollen exotischen Geschmack. 

Die dritte Komponente, die dem Thai-Curry auch seinen Namen gibt ist die Thai-Curry Paste*. Die bekommt man in jedem Asiamarkt und auch in gut sortierten Supermärkten. Wichtig ist, dass man hier wirklich eine Paste kauft, denn unter Thai-Curry Paste wird auch so eine Art Soße verkauft (im Vergleich zu der Paste flüssiger), die meiner Meinung nach nicht so toll schmeckt. Die Paste gibt es in rot, gelb und grün und unterscheidet sich in Geschmack und Zusammensetzung. Ich verwende am liebsten die Rote oder die Gelbe. Die Paste gibt dem Gericht seinen leckeren Geschmack und die typische Schärfe.
 

Da man für das Thai Curry Kokosmilch und keine Sahne verwendet, eignet es sich wunderbar zum Einkochen. Anschließend braucht man nur Reis kochen, das Curry erwärmen und Zack hat man ein schnelles Gericht auf dem Tisch.

Thai Curry

Öl (Kokosöl, Sesamöl o.ä.)
viel buntes Gemüse (Paprika, Möhren, Frühlingszwiebel, 
Zucchini, Bohnen, Pilze, Brokkoli, Pak Choi etc.)
Fleisch (Hühnchenbrust, Putenbrust, Schweinefilet, o.ä.)
Kokosmilch
Gemüsebrühe
Thai Currypaste (Rot, Gelb oder Grün)
Erdnussbutter
Salz/Zucker

Das Gemüse waschen, putzen und klein schneiden. Das Fleisch in waschen, trocknen und klein schneiden. In einem großen Topf Öl erhitzen und zunächst das Fleisch darin anbraten. Anschließend das Gemüse hinzufügen und mitgaren. Mit Kokosmilch und etwas Gemüsebrühe ablöschen. Die Thai Currypaste unterrühren (Menge nach Geschmack). Mit Erdnussbutter, Salz und einer Prise Zucker abschmecken. Das Curry nicht zu lange garen, da das Gemüse durch das Einkochen noch nachzieht. Einkochanleitung siehe unten.


Nicht nur Thai Curry kann man wunderbar einkochen, sondern auch Hackbällchen in Currysahne. Das Rezept habe ich vom wunderbaren Jamie Oliver aus seinem Buch "Jamies 15-Minuten-Küche"*, welches ich euch HIER schonmal vorgestellt habe. Ich habe es allerdings etwas abgewandelt.

Das Gericht ist super schnell gekocht und schmeckt super lecker. Dazu passt eine Wildreismischung mit Erbsen und Bohnen sowie ein paar Kleckse Joghurt.

Hackbällchen in Currysahne
(für 4 Portionen)

1Tl Garam Masala*
400g mageres Rinderhack
Olivenöl
3 reife Tomate
1 daumengroßes Stück Ingwer
2 Frühlingszwiebeln
1 frische rote Chilischote
etwas frischen Koriander oder Blattpetersilie
1Tl Kurkuma
1Tl Honig
2Tl rote Currypaste*
200g Kokosmilch

Garam Masala und Hackfleisch in eine Schüssel geben, salzen, pfeffern und gründlich vermengen. Aus der Masse Hackbällchen formen und sie in einer heißen Pfanne mit etwas Olivenöl rundrum braun anbraten.

Die restlichen Zutaten waschen und putzen. In einen Mixer die Tomaten, den Ingwer, die Frühlingszwiebeln, die Chili, den Koriander/Petersilie, Kurkuma, Honig, Currypaste und die Kokosmilch geben und auf höchster Stufe pürieren. Die Mischung über die Hackbällchen in die Pfanne gießen, aufkochen und köcheln lassen, bis eine cremige Soße entstanden ist und ggf. abschmecken.

Einkochen der Asia Gerichte
Vorbereitete (sterilisiert) Einkochgläser* mit dem Curry oder den Hackbällchen befüllen. Die Gläser nicht ganz voll machen, da sich das Essen beim Einkochen noch ausdehnt. Den Rand der Gläser ggf. mit Zewa nochmals sauber machen und die Gläser gut verschließen.  

Die Gläser in den Weck Einkochautomat WAT15 mit Zeitschaltuhr* stellen. Sie dürfen eng beieinander stehen und man darf sie auch stapeln, ABER sie dürfen sich untereinander nicht berühren und die Außenwand des Automaten nicht berühren. Nun Wasser (in der gleichen Temperatur wie das Einkochgut hat) einfüllen, bis die oberste Gläserschicht zu 3/4 im Wasser steht. Den Deckel auflegen und die Soljanka bei 100°C (Weck Automat Einstellung Kochen) für 120 Minuten einkochen. Die Zeitschaltuhr beginnt erst zu laufen, wenn die richtige Einkochtemperatur erreicht ist.  

Anschließend stellt sich das Gerät automatisch ab und man kann die Gläser mit einer Zange entnehmen. Ich schlage die Gläser dann dick in Handtücher ein, denn sie sollten ganz langsam auskühlen. Ungekühlt sind die Asia Gerichte nun eigentlich 6-12 Monate haltbar (vorausgesetzt man hat sauber gearbeitet).

Mein Vorratsregal füllt sich langsam und ich habe bald keinen Platz mehr, trotzdem habe ich immernoch ein paar Einkochrezepte, die ich euch in den nächsten Wochen noch vorstellen werde.

Habt noch eine schöne Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt: 

Ich bin dann mal kurz einkochen ;-)

*Kooperation Bleywaren/Amazon Partner Link 

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Maria