Dienstag, 5. Januar 2016

{Buchvorstellung} Französische Backkunst

Ich bin ja immer wieder auf der Suche nach guten Brotrezepten, die auch ich gebacken bekomme, denn es ist gar nicht so leicht ein leckeres Brot zu Hause zu backen. Durch das Buch "Larousse - Das Buch vom Brot"* erhoffte ich mir genau diesen Erfolg. Ob das geklappt hat, verrate ich euch heute!

Larousse - Das Buch vom Brot
Eric Kayser


Phaidon by Edel
29,95€
Gebundene Ausgabe, 320 Seiten

"Das große Buch zum Brot von Larousse Rezepte für zu Hause „Larousse – Das Buch vom Brot“ enthält mehr als 80 Rezepte, um Brot und Gebäck einfach zu Hause nachzubacken – unter Anleitung des Pariser Meisterbäckers Éric Kayser und Schirmherrschaft des berühmten französischen Herausgebers Larousse. Ob Sie ein ehrliches, einfaches Bauernbrot backen wollen oder eine wahre Delikatesse wie Croissants oder Wiener Schokoladenbrot – Kaysers genaue Rezeptanleitungen und die Step-by-Step-Fotografien führen Sie zum garantierten Backerfolg."

Mehr Infos zum Buch HIER*.

Inhalt

Brotbacken - Die Grundlagen
 
Brote mit Tradition

Brotspezialitäten

Bio-Brote aus Natursauerteig

Brote mit Extras

Brote mit Ölteig

Süsse Brote & Gebäck

Brötchen

Das Buch ist mit seinen über 300 Seiten wirklich sehr umfangreich. Eric Kayser schreibt in seinem Buch über alles, was man über Brot und seine Herstellung wissen muss - angefangen bei den Grundlagen der Teigherstellung, den verwendeten Zutaten und Werkzeugen, dem richtigen Kneten, Formen und Einschneiden des Teiges über das Backen bis hin zur Lagerung erfährt der Einsteiger alles, was er wissen muss, um selbst mit dem Brotbacken zu beginnen.

Die Informationen rund um das Brot sind wirklich sehr detailiert und so findet man im Buch auch Hintergrundinformationen z.B. über die verschiedenen Mehlsorten. Die Infos sind so zusammengefasst, dass auch Laien sie gut verstehen.
Der Rest des Buches besteht zahlreichen Rezepten für alle Arten von Gebäck. Hier sind traditionelle Brotsorten genauso vertreten, wie Spezialitäten aus verschiedenen Ländern, Sauerteigbrote und sogar süße Gebäcke, Brötchen und Pizzateig.

Durch die bebilderten Schritt-für-Schritt-Anleitungen sind die Rezepte wirklich für jedermann gut zu verstehen, aber auch Backprofis werden sicher durch die Vielfalt der Rezepte in diesem Buch auf ihre Kosten kommen. 


Viele werden sicher bemängeln, dass das Buch hauptsächlich Weißbrote enthält. Es ist nunmal ein französisches Backbuch und dort gibt es hauptsächlich Brote auf Weißmehlbasis. Wer lieber Schwarz- oder Vollkornbrote mag, sollte nach einem deutschen Rezeptbuch sehen, denn wir sind nunmal die einzige Nation mit einer solchen Brotauswahl.

Viele Rezepte sind fast identisch, nur dass die Brote anders geformt werden. Trotzdem enthält das Buch aber immernoch eine große Auswahl an verschiedenen Rezepten.


Die optische Gestaltung des Buches gefällt mir sehr gut, da es sehr übersichtlich gestaltet ist. Die Zutaten werden deutlich vom Rezept unterschieden und ausführlich aufgelistet. Außerdem enthält jedes Rezept ausführliche Zeitangaben, die im Rezept durch die vielen verschiedenen Gärzeiten nicht immer sofort zu durchblicken sind. Für jedes Rezept gibt es eine Zubereitungsvariante per Hand und eine per Küchenmaschine, was ich als Küchenmaschinenbesitzerin sehr praktisch finde.

Jedes Rezept wird von einem sehr appetitlichen Bild begleitet. Häufig gibt es zu den Rezepten sogar mehrere Fotos auf denen die Zubereitungsschritte verdeutlicht werden.


Testrezepte

Natürlich habe ich wieder Probegebacken. Man muss für die Rezepte viel Zeit einplanen, da sie oft mehrere Gehzeiten haben.





Das erste Testrezept war das Baguette von Seite 54. Optisch sieht mein Baguette nicht so aus wie im Buch, aber ich muss auch zugeben, dass ich das Einschneiden vergessen habe. Geschmacklich war das Baguette lecker. Ich werde das Rezept nochmal backen.




Als nächstes habe ich die Croissants von Seite 250 ausprobiert. Diese Croissants waren nicht die ersten in meinem Leben, die ich gebacken habe, von daher habe ich einen Vergleich. Das besondere an diesem Rezept war für mich, dass die Croissants mit Sauerteig zubereitet wurden. Die Schritte waren gut nachvollziehbar. Meine Croissants brauchten im Ofen länger als angegeben. Sie waren lecker, mein erster Croissantversuch mit einem anderen Rezept schmeckte mir persönlich aber besser.







Das dritte Testrezept war das Ciabatta von Seite 202. Das Brot ist mir richtig gut gelungen. Der Beschreibung konnte ich gut folgen und das Brot war geschmacklich sehr lecker. Außen war es schön knusprig und innen schön locker, saftig und hatte eine tolle Porung.









Fazit

„Larousse – Brot“ das ideale Standardwerk für Anfänger, die gerne Baguettes, Ciabattas und Co. backen wollen und keine Rezepte für ein uriges Schwarzbrot brauchen.

Was haltet ihr von diesem Buch?

Ich wünsche euch noch eine schöne Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Neuigkeiten aus meinem Bücherregal ;-)

*Amazon Partner Link

1 Kommentar:

  1. Hallo Maria,

    ist ja mal wieder Zufall, ich fange auch gerade wieder an, unser Brot selber zu backen. Aber, genau auf Weißmehl möchte ich weitestgehend verzichten, generell möchte ich auf Dinkel, Roggen und Co. umsteigen. Auch beim Kuchen werde ich in Zukunft versuchen, Weißmehl zu streichen. Ich möchte einfach für meine Familie und mich etwas gesünder kochen und backen.
    Ich habe ein ganz tolles Rezept für ein leckeres und vollwertiges Dinkelbrot, hab ich vorgestern gebacken und ist super lecker, zum Glück hat es meinen Männern auch gut geschmeckt.

    Aber die Bilder schauen sehr lecker aus...

    LG
    Anita

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Maria