Sonntag, 29. November 2015

{Food Challenge} Weihnachtsmarkt für Zuhause

Zur Vorweihnachtszeit gehört bei mir ein Besuch (oder zwei, oder drei...) auf dem Weihnachtsmarkt zum festen Programm. Zwischen den bunt geschmückten Buden, dem leckeren Essen, der Musik und dem Glühweingeruch kann man die Weihnachtszeit richtig gut genießen.

Jeder liebt dabei die Leckereien vom Weihnachtsmarkt, aus diesem Grund gibts zu unserer aktuellen Food Challenge Rezepte zu unseren Lieblingsleckereien vom Weihnachtsmarkt. So kann man die Speisen auch bequem zu Hause zubereiten und genießen.


Jasmin unsere Küchenderrn hat Rumkugeln (oben links) gemacht. Die liebe Liv von Thank you for eating (unten links) hat Schoko-Bananen gezaubert. Und die Maike von The Culinary Trail (unten rechts) verwöhnt uns mit einem Handbrot mit Walnüssen und Trauben.

Bei uns auf dem Weihnachtsmarkt in Halle gibt es auch allerlei leckere Dinge. Pflicht ist für mich jedes Jahr eine Portion holländische Pommes und Backfisch mit Remoulade. Lecker! 
Aus diesem Grund habe ich mich entschieden für diese Food Challenge einen Backfisch zuzubereiten, damit man ihn auch noch genießen kann, wenn der Weihnachtsmarkt schon lange weg ist.


Ich habe für den Backfisch einen Kabeljau verwendet, da er ein schönes festes, leckeres Fleisch hat. Bei dem Backteig handelt es sich um ein Rezept von Donna Hay aus dem Buch "Die neuen Klassiker"* (Buchvorstellung HIER*). Der Backteig wird u.a. mit Bier und Maismehl zubereitet und wird dadurch richtig schön knusprig, so wie ich es vom Weihnachtsmarkt kenne. Dazu gab es eine selbstgemachte Remoulade. 

Backfisch mit Remoulade
(für 4 Portionen)

Für den Backfisch
4 Stücke Kabeljau á 250g
150g Mehl
75g Maisstärke
1Tl Backpulver
1Tl feiner Zucker
1Tl Meersalz
330ml Bier (z.B. Pils)
Pflanzenöl zum Frittieren  

Für die Remoulade 
150g Mayonnaise
50g Creme Fraiche
4 Cornichons
1 hart gekochtes Ei
1Tl Kapern
frischer Dill
Zitronensaft
Salz/Pfeffer  


Für den Backfisch Mehl, Stärke, Backpulver, Zucker und Salz in einer großen Schüssel verrühren. Nach und nach das Bier einrühren und alles zu einem glatten Teig verarbeiten.

Das Öl in einem Topf auf 180°C erhitzen. Den Fisch mit etwas Mehl bestäuben und anschließend in den Bierteig tauchen. Den Fisch unter gelegentlichem Wenden portionsweise etwa 2-3 Minuten im heißen Öl goldbraun frittieren. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Für die Remoulade Mayo und Creme Fraiche verrühren. Die Cornichons, das Ei, die Kapern und den Dill fein hacken und unterheben. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. 



Welche Speise ist denn euer Favorit auf dem Weihnachtsmarkt? Was esst ihr dort jedes Jahr?

Ich hoffe euch hat unsere Food Challenge mal wieder gefallen. Ich wünsche euch noch ein wunderbares Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


{Food Challenge}

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Freitag, 27. November 2015

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Puddingschneckenkuchen

Ich muss es zugeben, auch ich kaufe mal ein Stück Kuchen beim Bäcker ;-) Letztens beim Einkaufen habe ich ein Stück Puddingschneckenkuchen für meinen Liebsten und mich gekauft. Der Kuchen hat mir so gut geschmeckt, dass ich ihn direkt selber nachbacken musste.


Puddingschneckenkuchen ist kein Hexenwerk. Es handelt sich um einen Hefeteig, der mit Pudding und leckeren Rosinen gefüllt ist. Durch das Einrollen des Teiges entstehen kleine Schnecken.

Hefeteige verarbeite ich grundsätzlich immer in meiner Küchenmaschine, da solche "schweren" Teige kräftig geknetet werden müssen. Die Küchenmaschine nimmt mir dabei die Arbeit ab. Ich verwende mittlerweile die Kennwood kMix*.


In meinen Puddingschneckenkuchen sind Californische Rosinen gewandert. Meiner Meinung nach sollte man auch bei so simplen Zutaten wie Rosinen auf eine gute Qualität achten, vorallem weil Rosinen unglaublich viele Nährstoffe enthalten. Die kleinen Trockenfrüchte enthalten Antioxidantien, Ballaststoffe, Vitamine, Mineralien, Kalium, Calcium, Eisen und vieles mehr. Man könnte sich also dazu hinreißen lassen und sagen: Dieser Puddingschneckenkuchen ist eine echte Vitaminbombe ;-)


Puddingschneckenkuchen
(für einen 22er Kuchen)

Für den Pudding
500ml Milch
3EL Zucker
1Pck Puddingpulver
 1 Eigelb

Für den Hefeteig
500g Mehl
 1/2 Würfel Hefe
250ml lauwarme Milch
50g Zucker
1 TL Salz
1 Ei
75g weiche Butter
Außerdem
Rosinen

Für den Vanillepudding die 450ml Milch mit dem Zucker in einem Topf erhitzen. Die restliche Milch mit dem Puddingpulver und dem Eigelb in einer Schüssel verrühren. Wenn die Milch kocht, dann vom Herd ziehen und die Eigelbmischung zügig mit einem Schneebesen in die heiße Milch rühren. Die Milch zurück auf den Herd stellen und bei mittlerer Hitze so lange rühren, bis die Masse eindickt. Den Pudding auskühlen lassen.

Für den Hefeteig das Mehl in eine Schüssel geben. Die Hefe zerbröseln und mit der Milch und dem Zucker in die Schüssel geben. In einer Küchenmaschine zu einem Teig verkneten lassen. Salz, Ei und die weiche Butter nebenbei hinzufügen. Den Teig so lange kneten, bis ein gleichmäßiger Teig entsanden ist. Den Hefeteig anschließend mit einem Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort 1,5-2h gehen lassen.

Den Hefeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und dünn mit dem Pudding bestreichen. Rosinen auf dem Hefeteig nach belieben verteilen. Den Teig aufrollen und die Rolle mit einem Messer in 5cm dicke Scheiben schneiden. Die Schnecken in eine Springform legen (Durchmesser etwa 22cm) und nochmals etwa 30 Minuten gehen lassen.

Den Kuchen im Backofen bei 180°C etwa 35-45 Minuten backen lassen, bis die Schnecken goldbraun sind.
 

Gebacken habe ich den Kuchen nicht in einer klassischen Springform sondern in so eine gusseisernen Pfanne*. Die Pfanne verteilt die Hitze einfach optimal. Ich backe sehr gerne darin.

Ich wünsche euch ein wunderbares Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)
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Dienstag, 24. November 2015

{Buchvorstellung} Christmas is all around

Heute öffnet bei uns in Halle/Saale der Weihnachtsmarkt und das ist für mich der Start der Weihnachtszeit. Nun wird es auch für mich Zeit die Wohnung zu dekorieren, Plätzchen zu backen und die gemütlichste Zeit des Jahres zu genießen. 

Passend dazu habe ich heute das neu Buch "New York Christmas: Rezepte und Geschichten"* von Lisa Nieschlag, Julia Cawley und Lars Wentrup* mitgebracht. Die drei haben schon viele schöne Bücher im Hölker Verlag veröffentlicht. Viele werden Julia und Lisa von ihrem Blog Liz&Jewels kennen. 

Heute stelle ich euch das Buch mal genauer vor.

New York Christmas
Lisa Nieschlag/Lars Wentrup/Julia Cawley


Hölker Verlag
24,95€
Gebundene Ausgabe, 176 Seiten

"Ein Ausflug in das magische New York der Vorweihnachtszeit: Wenn bunte Lichter die Fassaden schmücken, allerorten Jingle Bells erklingt und kulinarische Hochgenüsse zum Schlemmen einladen. Wer träumt nicht davon, über die verschneite 5th Avenue zu bummeln, unter dem imposanten Tannenbaum am Rockefeller Center übers Eis zu laufen und zum krönenden Abschluss ein köstliches Stück Pumpkin Pie in einem der unzähligen Cafés zu genießen? Mit 50 Rezepten für Pancakes, Maple Glazed Ham und einen unvergesslichen Cheesecake sowie den schönsten Weihnachtsgeschichten aus dem Big Apple lässt uns dieses Kochbuch in der eigenen Küche am Traum von weißer Weihnacht teilhaben."

Mehr Infos zum Buch HIER*.

Inhalt 

Christmas Baking
Cookies, Sweets & Brownies

Winter Brunch
Pancakes, Bread & Bagels

Happy Holidays
Burger, Soul Food & Cakes

Christmas Dinner
Starter, Main Dishes & Desserts

New Year`s Eve
Appetizer, Popcorn & Drinks

Wenn man das Buch zum ersten Mal in die Hand nimmt, fällt einem zunächst erstmal die hochwertige Qualität des Buches ins Auge. Der Hölker Verlag gibt sich bei seinen Büchern wirklich immer viel Mühe sie nicht nur mit interessanten Inhalten zu füllen, sondern sie auch optisch zu einem Highlight zu machen. Dies zeigt sich im einem hochwertigen Einband, Fadenbindung, dickem Papier und eine schöne grafische Gestaltung.

Insgesamt finden sich im Buch "nur" 54 Rezepte. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt meiner Meinung nach durch die Verarbeitung, durch die zahlreichen New York Fotografien und die Geschichten aber trotzdem. Es handelt sich bei dem Buch nicht nur um ein Kochbuch. Schon auf der Titelseite ist vermerkt "Rezepte & Geschichten". So finden sich im Buch insgesamt drei verschiedene Weihnachtsgeschichten und Texte von Weihnachtsliedern, z.B. Jungle Bells. Dieses Buch kann man also auch zu Hand nehmen, wenn man den lieben Kleinen etwas vorlesen möchte oder gemeinsam mit Freunden einen Weihnachtssong schmettern will.


Das Buch beginnt mit den kleinen süßen Leckereien aus der Weihnachtsbäckerei, gefolgt vom Winter Brunch (den ich z.B. auch jedes Jahr veranstalte). Anschließend präsentieren uns die Autoren Rezepte für die Happy Holidays, das Christmas Dinner und letztendlich den New Years Eve. 

Für jede Gelegenheit in der Weihnachtszeit findet man in diesem Buch also auch das passende Rezept.

Hier einige Beispielrezepte:

Christmas Macadamia Cookies
Donuts mit Orangen-Vanille-Glasur
Bagels
Mini Cinnamon Rolls
Apple Piel mit Walnüssen und Cranberrys
Reuben Sandwich
Waldorfsalat mit karamellisierten Nüssen
Glasierter Schweinebraten
Guacamole & Auberginen-Dip
Eggnog


Jedes Rezept im Buch wird von einer schönen Fotografie von Julia Cawley begleitet. So bekommt man direkt Appetit auf die ganzen Weihnachtsleckereien. 

Die Rezepte sind übersichtlich gegliedert und die Zutaten sind trotz amerikanischer Rezepte am deutschen Markt orientiert. So bekommt man alle Rezeptzutaten bequem im Supermarkt. Die Zubereitungsschritte sind gut erklärt. Jedes Rezept wird außerdem von einem kleinen Text begleitet, indem man erfährt woher dieses Rezept stammt oder wie man es besonders gut in Szene setzen kann.


Im Buch findet man aber nicht nur die unglaublich leckeren Rezeptbilder, sondern auch unglaublich viele Bilder von New York im Winter bzw. zur Weihnachtszeit. Julia Cawley lebt selber in New York und zeigt durch ihre Fotografien eindrucksvoll wie beschaulich die Weihnachtszeit im Big Apple ist.

Mein Reiseherz wird mit diesem Buch unglaublich angesprochen und ich könnte sofort in den Flieger steigen und losfliegen.


Testrezepte



Das erste Testrezept waren die Pancakes von Seite 48. Im Buch werden die Pancakes mit einer Ahornsirup-Zimt-Butter serviert. Ich habe sie allerdings mit Joghurt und Heidelbeeren vernascht (meine Lieblingskombination).

Die Pancakes waren super fluffig und sehr lecker. Dem Rezeptangaben konnte man dank der ausführlichen Beschreibung sehr gut folgen.








Das zweite Testrezept war der Orangen-Kokos-Smoothie von Seite 74

Durch die Zugabe von Zimt, Vanille und Ingwer wird aus diesem Drink eine echte, gesunde Vitaminbombe, die perfekt in die Weihnachtszeit passt. Ich werde dieses Jahr zum Weihnachtsbrunch sicher auch einen Smoothie servieren. Tolle und leckere Idee!







Als nächstes werde ich definitiv noch die Bagels und die Cinnamon Rollls nachbacken.

Fazit

Ich würde New York auch gerne mal in der Weihnachtszeit erkunden. Dieses Buch macht unglaublich Lust darauf. Wer auch Lust auf eine Reise nach New York in der Weihnachtszeit hat, sollte sich dieses Buch mal ganz genau anschauen. Den Autoren ist es wirklich gelungen amerikanische Weihnachtsklassiker den deutschen Lesern schmackhaft zu machen.

Viele verschenken zu Weihnachten Dekoration. Wieso nicht mal ein Weihnachts-Kochbuch verschenken?

Ich wünsche euch noch eine schöne Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Neuigkeiten aus meinem Buchregal ;-) 


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Hinweis: Das Buch wurde mir vom Hölker Verlag zur Verfügung gestellt.  

Sonntag, 22. November 2015

{Saisonal} Risotto aus dem Wald

Das Wetter im Herbst finde ich echt doof. Es regnet ständig, wird immer kälter und manche Tage gar nicht richtig hell. Da verfalle ich manchmal schon in eine kleine Herbstdepression. Das gute am Herbst ist allerdings das saisonale Obst und Gemüse. Kürbisse, Pilze, frischer Wirsing, Kohl und Co. sind wieder auf dem Wochenmarkt verfügbar und bringen frischen Wind in die Küche.

Ich habe letztens auf dem Markt ein paar frische Pfifferlinge ergattert und daraus ein herbstliches Risotto gezaubert. Dazu gab es etwas Kabeljau.


Viele trauen sich nicht recht an ein Risotto, weil sie denken, dass das unglaublich schwer ist. Ist es gar nicht! Probiert es aus. Mir ist Risotto bis jetzt immer gelungen und ich finde es auch gar nicht schwer. Man muss eben nur dabei bleiben und regelmäßig rühren und Flüssigkeit nachgießen. Mit frischen Pfifferlingen bekommt das Risotto ein tolles, herbstliches Aroma. Da ist das schlechte Wetter schnell vergessen!

Risotto mit Pfifferlingen
 (für 2 Personen)

Olivenöl
250g Risotto-Reis
200g Pfifferlinge
100ml Weißwein
500ml Gemüsebrühe
frische Petersilie
2 Scharlotten
30g Butter
Salz, Pfeffer
Handvoll frisch geriebener Parmesan 


Die Pfifferlinge putzen und halbieren. Die Gemüsebrühe in einem Topf erhitzen und bei niedriger Temperatur warm halten. Die Petersilie waschen und fein hacken. Die Zwiebeln schälen und fein hacken.


Die Zwiebeln in etwas Olivenöl glasig dünsten. Den Risotto-Reis zugeben und kurz mit anschmoren. Mit dem Weißwein ablöschen und aufkochen lassen. Die Hitze auf mittlere Temperatur reduzieren. Sobald der Weißwein verkocht ist, mit etwas Brühe aufgießen und dabei ständig umrühren, bis die Brühe verkocht ist. Nun wieder etwas Brühe aufgießen und weiterrühren. Diesen Vorgang wiederholen, bis der Risotto-Reis gar ist. Das dauert etwa 20-25 Minuten erreicht.


Nun die Butter unterrühren und schmelzen lassen. Die Petersilie, den frisch geriebenen Parmesan und die Pfifferlinge untermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Was landet bei euch im Herbst auf dem Teller?

Ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)

Freitag, 20. November 2015

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Käsekuchen

Mit Quark- oder Käsekuchen kann ich eigentlich meine gesamte Familie glücklich machen (außer meine liebe Schwiegermutti). Nicht nur ich liebe diesen Kuchen in jeder Variante, sondern auch andere. Ob Zupfkuchen, klassischen Quarkkuchen, mit Früchten, Schokolade oder Nüssen. Fast jede Kombination ist möglich und schmeckt lecker! Jedoch ist der klassische Käsekuchen aber immernoch der beliebteste!
 
Quarkkuchen? Käsekuchen? Ist das eigentlich alles das gleiche? Quarkkuchen und Käsekuchen ist hier in Deutschland meist ein und dasselbe, nur mit unterschiedlichen Bezeichnungen. Hierzulande wird der Kuchen mit Quark hergestellt. Quark ist ja bekanntlich ein Frischkäse und deshalb wird der Kuchen auch Käsekuchen genannt. In anderen Gegenden wird der Kuchen auch Quarktorte oder (in Österreich) Topfentorte genannt.


Das Rezept für meinen Käsekuchen habe ich von Christian Hümbs aus dem Buch "Richtig gut backen"*, welches ich euch HIER bereits vorgestellt habe. Was mich hier besonders überrascht hat, ist, dass hier Buttermilch mit in die Quarkmasse kommt. Dadurch schmeckt die Quarkmasse etwas leichter.

Käsekuchen
 (für eine 26er Form)

Für den Mürbeteig
 180g Butter
110g Puderzucker
1 Ei
1Pck. Vanillezucker
Mark einer 1/2 Vanilleschote
1 Prise Salz
300g Mehl
35g blanchierte gemahlene Mandeln 

Für die Käsemasse
100g Butter
1kg Magerquark
190g Zucker
80g Mehl
abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
Mark 1 Vanilleschote
1 Prise Salz
5 Eier
190g Buttermilch

Für den Mürbeteig Butter, Puderzucker, Vanillezucker,  Mandeln, Salz, Vanillemark, Ei und Mehl in eine Küchenmaschine geben und zu einem Teig verkneten. Ich verwende dazu immer meine Philips Kompaktküchenmaschine. Den Mürbeteig zu einer Kugel formen, flach drücken und in Frischhaltefolie einwickeln. 2h kalt stellen.

Den Backofen auf 180°C vorzeihen. Den Mürbeteig etwa 5mm dick ausrollen und eine 26er Springform bis hoch zum Rand damit auslegen. Den Mürbeteig mit Backpapier bedecken und die Form anschließend mit Hülsenfrüchten füllen. 15 Minuten blindbacken.

Für die Käsemasse Butter in einem Topf zerlassen. Quark, Zucker, Mehl, Zitronenschale, Vanillemark und Salz in einer Schüssel verrühren. Die Eier und die Buttermilch nach und nach unter Rühren dazugeben. Zum Schluss die flüssige Butter unterrühren.

Den Mürbeteig aus dem Backofen nehmen, Backpapier und Hülsenfrüchte entfernen und die Käsemasse hineinfüllen. Den Kuchen zurück in den Backofen geben und 60-70 Minuten fertig backen. Anschließend vollständig auskühlen lassen, bevor ihr den Kuchen aus der Springform löst. 

 
Ich habe nur die halbe Menge des Rezepts zubereitet und es in meiner 20er Le Creuset Springform* gebacken. Die Antihaft-Beschichtung der Le Creuset Form ist so gut, dass sie quasi sauber ist, wenn man den Kuchen aus der Form gelöst hat. Genial!

Ich wünsche euch ein wunderbares Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)

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Dienstag, 17. November 2015

{Buchvorstellung} Rezepte aus meinem Lieblingsland

Viele von euch wissen es schon: Ich liebe Österreich. Die Berge, die netten Menschen und vorallem das leckere Essen verzaubern mich jedes Mal aufs neue und sorgen dafür, dass wir immer wieder nach Österreich reisen. Ich glaube 6 Mal war ich jetzt schon in Österreich und davon allein 2 Mal in diesem Jahr. Ein tolles Land!


Auch die Wienerin Susanne Zimmel liebt auch ihr Land und vorallem ihre Stadt Wien. Die Foodbloggerin teilt regelmäßig auf ihrem Blog "Ziii kocht" ihre Rezepte aus der Wiener Küche. Endlich hat sie ein Buch mit ihren Rezepten herausgebracht. Da ich die österreichische Küche liebe, ist das Buch "Wiener Küche: Wirtshausgulasch & Topfenpalatschinken"* ohne wenn und aber sofort in mein Bücherregal eingezogen.


Wiener Küche: Wirtshausgulasch & Topfenpalatschinken
Susanne Zimmel


 Dorling Kindersley Verlag
24,95€
Gebundene Ausgabe, 240 Seiten

"Nicht nur für den Schmäh und die Sachertorte ist Wien berühmt, sondern neben so vielen anderen Attraktionen auch für seine Kaffeehauskultur, den Naschmarkt und seine kulinarischen Genüsse. Die Wiener Küche ist durch die böhmische, ungarische und die Balkanküche geprägt, viele Gerichte wie Knödel, Mehlspeisen oder Schnitzel sind in der ganzen Welt bekannt. Wiener Küche ist ein Erlebnisbuch, das den Hobbykoch in die Welt des österreichischen Genusses entführt reich und charmant bebildert und besonders liebe- und stilvoll gestaltet."

Mehr Infos zum Buch HIER*.

Inhalt

Frühstück und Jause

Suppen

Hauptspeisen

Beilagen, Salate und Eingemachtes

Mehlspeisen und Süßes

Für dieses Buch hat Frau Zii ihre Lieblingsrezepte zusammengetragen und gemeinsam mit zahlreichen, stimmungsvollen Bildern von Wien ein Kochbuch erstellt. 


Schon beim ersten Durchblättern war ich total begeistert, weil ich alle meine Lieblingsrezepte aus Österreich dort wiedergefunden habe. Palatschinken, Strudel, Frittatensuppe, Gulasch, Wiener Schnitzel, Powidl, Kaiserschmarrn, Marillenmarmelade, Krautwickl, Rahm-Gurkensalat, Paprikahendl und Co. 

Endlich habe ich zu all meinen Lieblingsrezepten aus dem Urlaub die passenden Rezepte.


Besonders positiv fällt mir auf, dass die klassischen Rezepte auch wirklich beibehalten wurden.  Die stimmungsvollen Bilder von alten Küchen geben einem zusätzlich das Gefühl, als seien die Rezepte wirklich von Oma übernommen.

Einige Rezepte erhalten allerdings eine moderne Note. So wird der Klassiker Griesbrei mit einem selbstgemachtem Masala-Zucker gereicht.


Jedes Rezept wird von einem sehr appetitlichen Bild begleitet. Außerdem gibt es immer einen ausführlichen Einführungstext zum Rezept indem die Autorin z.B. erklärt woher sie das Rezept kennt, was daran typisch für Österreich ist oder was man am Rezept besonders beachten sollte. 

Die Zubereitungsschritte sind klar gegliedert und gut nachvollziehbar beschrieben. Die Zutaten bekommt man in der Regel auch in deutschen Supermärkten. 


Am Ende des Buches finden alle Nicht-Österreicher ein Glossar, indem Begriffe wie Rahm, Germ, Paradeiser, Hendl und Co. erklärt werden. Ich finde es unglaublich sympathisch, dass man diese Begriffe so belassen hat. Das lässt mich wieder in Urlaubserinnerungen schwelgen.

Testrezepte 

Das Buch hat mittlerweile schon einen festen Platz in meiner Küche, weil ich so viel daraus nachkoche. Meine ersten 4 Testrezepte stelle ich euch nun vor.



Das erste Testrezept war Grießkoch mit Masala-Zucker und Kirschenröster von Seite 24

Bei diesem Rezept handelt es sich um einen klassischen Griesbrei, der mit einem selbstgemachten Gewürzzucker und eingekochten Kirschen serviert wird. Die Kombination war unglaublich lecker. Durch die gute Rezeptbeschreibung war das Gericht einfach nachzukochen.






Als nächstes gab es den Rahm-Gurkensalat von Seite 155.

Diesen Salat liebe ich in jedem Österreichurlaub und endlich habe ich ein leckeres Rezept für zu Hause. Das Rezept ist super einfach und super lecker!




 






Ein Rezept für ein klassisches Wiener Schnitzel gibt es im Buch zwar nicht, aber im Kapitel "Paniertes und Gebackenes" gibt es eine Doppelseite "Grundlagen" indem man ausführliche Infos zum Thema Panieren und Frittieren findet. Diese Hinweise habe ich beachtet und so wirklich ein leckeres Wiener Schnitzel (natürlich aus Kalbsfleisch) herstellen können.


 









Anschließend habe ich noch einen Paprikagulasch gekocht. Hier habe ich mich an das Rezept vom Erdäpfelgulasch von Seite 104 gehalten. Ich habe es allerdings mit Fleisch anstatt mit Kartoffeln zubereitet. 

Auch dieses Rezept hat mir sehr gut gefallen.

Demnächst werde ich mich vorallem noch näher mit dem Kapitel "Mehlspeisen" beschäftigen und Apfelstrudel, Topfengolatschen und Co. zubereiten, denn beim Thema Mehlspeisen kann man den Österreichern echt nichts vormachen. 

Fazit 

Ich liebe Österreich und ich liebe dieses Buch. Jedem Fan der österreichischen Küche kann ich dieses Buch nur ans Herz legen, da man hier wirklich seine Lieblingsrezepte aus dem Urlaub findet. Meiner Meinung nach ist das außerdem das beste Bloggerbuch, das sich derzeit auf dem deutschen Markt befindet!

Was sagt ihr zu dem Buch? Habt ihr es vielleicht auch schon und könnt etwas zu den Rezepten sagen?

Ich wünsche euch noch eine schöne Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Neuigkeiten aus meinem Buchregal ;-) 

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Sonntag, 15. November 2015

{Völlig Durchgegrillt} Chimichurri nach Jamie

Auch wenn sich der Sommer schon lange verabschiedet hat, werfen wir noch ab und zu mal den Grill an und genießen ein leckeres Steak. Ich habe euch ja schon bei der Buchvorstellung von "Jamies 15-Minuten-Küche"* (Buchvorstellung HIER) von dem köstlichen Steak mit Chimichurri vorgeschwärmt. Heute möchte ich das äußerst leckere Rezept mit euch teilen, damit es sich auch für euch lohnt den Grill nochmal anzuwerfen, bevor der Winter das Regiment übernimmt und es draußen zu kalt zum Grillen wird.


Chimichurri ist eine argentinische, grüne, teilweise scharfe Soße die in der Regel zu Rindfleisch serviert wird. Sie wird (ähnlich wie ein Pesto) aus verschiedenen frischen Kräutern hergestellt. Diese Soße macht aus jedem Steak einen echten Genuss. Zum Steak gabs nach dem Rezept von Jamie einen bunten Salat und junge Pellkartoffeln.

 Chimichurri á la Jamie
(für 2 Portionen)

2 Knoblauchzehen
3 Frühlingszwiebeln
1 Tl getr. Oregano
1/4 rote Chili
1/2 Bund Koriandergrün
1-2El Rotweinessig

Knoblauchzehen mit geputzten Frühlingszwiebeln, Oregano, Chili und Koriandergrün in einen Mixer geben und fein pürieren. Den Essig unf einen kleinen Schuss kochendes Wasser zugeben und verrühren, bis die Mischung glatt ist. Die Sauce mit Salz/Pfeffer abschmecken.


Das Chimichurri zu einem frisch gegrillten Rindersteak servieren. Wie man ein Rindersteak richtig grillt, könnt ihr HIER nochmal nachlesen. Dazu kann man einen bunten Salat und junge Pellkartoffeln servieren.

Grillt ihr auch im Herbst?

Ich wünsche euch noch eine schöne Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

{Völlig Durchgegrillt}

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