Dienstag, 29. September 2015

{Konserviert} Pflaumenkompott

Am Sonntag habe ich euch ja schon einige Einkochrezepte vorgestellt. Heute habe ich noch ein sehr leckeres Rezept für Pflaumenkompott für euch, was auch in keiner Vorratskammer fehlen sollte!

Bei der letzten Food Challenge habe ich euch HIER ein Rezept für ein Pflaumendessert aus dem Ofen von Jamie Oliver vorgestellt. Dieses Pflaumendessert fand ich so unglaublich lecker, dass ich es nun nochmal in einer großeren Menge zubereitet und eingekocht habe.


Das Pflaumenkompott ist schnell und einfach im Ofen zubereitet und durch Vanille, Orange, Zitrone, Zimt und einen Schuss Orangenlikör bekommt es ein unglaublich gutes Aroma. Ich habe keine genauen Mengenangaben gemacht, da man Zucker und Gewürze nach Geschmack hinzufügen kann. 

Pflaumenkompott

reife rote Pflaumen
brauner Zucker
Vanillestange
  Schale und Saft von Bio Orange
Schale und Saft von Bio Zitrone
Zimtstange
Orangenlikör (Cointreau) 

Die Pflaumen waschen, halbieren und entsteinen. Die Pflaumen in eine Auflaufform geben. Mit braunen Zucker, Vanille, Schale von Orange und Zitrone (mit einem Sparschäler abgeschält), frisch gepressten Orangen- und Zitronensaft, Zimtstange und Orangenlikör mischen und gut einmarinieren. Die Pflaumen bei 200°C im Ofen garen, bis die Pflaumen weich sind und ein Kompott entstanden ist. Das Kompott noch heiß in Gläser einfüllen, verschließen und im Backofen einkochen. Hinweise zum Einkochen findet ihr HIER.

Ich habe zum Einkochen wieder die entzückenden Crystal-Marmeladengläser von Lakeland* verwendet. Die Portion ist perfekt für eine Person.


Das fertige Kompott hält sich den ganzen Winter und schmeckt ganz hervorragend zu Joghurt oder einer Kugel selbstgemachtem Vanilleeis. Auch Crepes oder Waffeln kann man damit verfeinern oder leckere Torten füllen.

Schnappt euch die letzten frischen Pflaumen und konserviert euch den Sommer!

Ich wünsche euch eine wunderbare Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

{Konserviert}

*Kooperation

Sonntag, 27. September 2015

{Food Challenge} Wir konservieren uns den Sommer

Es ist wieder Zeit für eine neue Ausgabe der Food Challenge. Wir Mädels lieben den Sommer. Frische Früchte, Sonnenschein, ein kühler Cocktail. Was gibt es besseres?  Nun blutet uns ein wenig das Herz, weil der Sommer nun vorbei ist. Um noch einmal in den Erinnerungen und vorallem den Geschmäckern des Sommers schwelgen zu können, ist unser Food Challenge Motto im September "Goodbye Summer". Wir präsentieren euch heute also Rezepte mit denen man den Sommer noch etwas verlängern kann.

Und das haben die Mädels für euch vorbereitet:


Jasmin unsere Küchenderrn hat Garnelenspieße mit Ananassalsa und Knoblauchcreme (oben links) gemacht. Die liebe Maike von The Culinary Trail (unten rechts) verwöhnt uns mit einem Beerenstreuselchen. Die liebe Liv von Thank you vor eating ist noch so traurig, dass der Sommer nun vorüber ist, dass sie darüber erst hinweg kommen muss, bevor sie uns in der kommenden Woche ihr Rezept präsentiert ;-)

Von mir gibt es diesmal Tutti Frutti Konfitüre und allerlei andere Leckereien aus Apfel. Und damit man auch noch im Winter den Sommer schmecken kann, habe ich das frische Obst aus dem Sommer eingekocht.

Wie ihr wisst koche ich viel ein. Jedes Jahr mache ich verschiedene Marmeladen, Liköre, Tomatensoßen und Kompotts ein, die meinen Mann und mich über den Winter bringen. Viele fragen mich, warum ich mir den Aufwand mache, denn das gibt es ja auch alles günstig im Supermarkt. Sicherlich ist selber Einkochen nicht immer die billigste Variante, aber die Leckerste! Außerdem weiß man so einfach, was drin steckt. Man kann reife, saisonale und vorallem regionale Zutaten verwenden und mir macht es einfach unglaublich viel Spaß!

Gerade bekommt man Äpfel, Birnen und teilweise auch noch Pflaumen günstig im Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt. Das Obst kommt jetzt aus dem heimischen Anbau. Ich habe ein paar günstige Angebote erhascht und letzte Woche insgesamt 7kg Äpfel und 2kg Birnen und ein paar süße gelbe Pflaumen verarbeitet. 


Aus diesem leckeren Obst habe ich Tutti Frutti Konfitüre, Apfelmus, Apfel-Karamell-Konfitüre mit Fleur de Sel, Birnen-Zimt-Konfitüre und Apfel-Birnen-Kompott hergestellt.
 
Was braucht man eigentlich alles zum Einkochen von so vielen Äpfeln und Birnen? Man braucht verschieden große Gläser (z.B. die wunderschönen Ball Jars von Lakeland*), einen möglichst großen Einkochtopf (z.B. 8,5l Einmachtopf von Lakeland*), eine Passiermühle, einen Apfelteiler, einen Sparschäler, Einfülltrichter (z.B. Marmeladentrichter von Lakeland*), einen Backofen und eine tiefe Fettpfanne. Und schon kann es los gehen. Lakeland hat da wirklich eine gute Auswahl an Einkochprodukten.
 
Die Tutti Frutti Konfitüre ist eine Mischung aus Äpfel, Birnen und gelben Pflaumen. Die Idee zum Rezept habe ich im Buch "Einmachen - Früchte, Beeren, Pilze und Gemüse richtig konservieren" vom Thorbecke Verlag entdeckt. Tutti Frutti klingt zwar irgendwie nach Südfrüchten, es sind aber nur heimische Früchte drin. Die Kombination klingt nicht nur spannend, sondern ist auch unglaublich lecker. Probiert es aus! Die Kombination ist toll!

Tutti Frutti Konfitüre
(für etwa 1000ml)

250g geschälte Apfelstücke
250g geschälte Birnenstücke
200g gelbe Pflaumen 
150ml naturtrüber Apfelsaft
Mark einer Vanilleschote
400g Gelierzucker 2:1

Apfelstücke und Birnenstücke in kleine Würfel schneiden. Die Pflaumen entsteinen und vierteln. Die Fruchtstücke mit dem Vanillemark, dem Apfelsaft und dem Gelierzucker in einen Topf geben und aufkochen. Die Konfitüre so lange einköcheln, bis die Fruchtstücke weich sind eine sämige Masse entstanden ist. Die Konfitüre heiß in Twist-off Gläser (z.B. Quilted Crystal Marmeladengläser von Lakeland*) abfüllen, sofort verschließen und eingewickelt in Handtücher langsam auskühlen lassen. Durch das langsame Auskühlen ist es nicht notwendig die Gläser auf den Kopf zu stellen, es entsteht auch so ein Vakuum und die Konfitüre ist viele Monate haltbar. 


Ihr wollt noch mehr Rezepte? Das Rezept für meine liebste Apfel-Karamell-Konfitüre mit Fleur de Sel findet ihr HIER. Mittlerweile schneide ich die Äpfel nicht mehr in Würfel, sondern reibe sie mit der Küchenmaschine. Das geht schneller und ergibt eine schöne, homogene Konfitüre.
 
Die Birnen-Zimt-Konfitüre habe ich auf ähnliche Weise zubereitet. Ich habe geschälte und entkernte Birnenstücke mit meiner Küchenmaschine gerieben. Die geriebene Birne habe ich mit der entsprechenden Menge Gelierzucker und einer Prise Zimt zu einer Konfitüre verarbeitet. 


Das Apfelmus ist auch super schnell zubereitet und gehört zu meinem Pflichtprogramm jedes Jahr. Ich mache es mir dabei so einfach wie möglich. Ich wasche die Äpfel und teile sie (mit Schale) mit einem Apfelteiler. So ist das Kerngehäuse schnell raus. Die Apfelstücke koche ich dann mit etwas Wasser weich. Hierbei hat sich mein neuer riesengroßer Einkochtopf von Lakeland* als echte Hilfe erwiesen. Denn so konnte ich 5kg Äpfel in einem Rutsch weich kochen, sonst musste ich immer 2 Mal kochen und das dauert einfach länger. Der Topf lässt sich außerdem gut reinigen und ist sehr gut verarbeitet. In diesem Topf habe ich vor ein paar Wochen auch schon 8l Tomatensoße gekocht. Die letzten Jahre musste ich immer 2-3 Mal Soße kochen, um auf diese Menge zu kommen. Toll!
 
Sind die Äpfel weich, dann passiere ich sie mit der Flotten Lotte, um sie von der Schale zu befreien. Das so entstandene Apfelmus einfach noch nach Geschmack mit Zucker süßen und in Gläser anfüllen. Ich habe die Ball Manson Einmachgläser* verwendet. 
 
Nun muss das Apfelmus noch eingekocht werden, damit es haltbar ist. Ich fülle dazu eine große Fettpfanne 4cm hoch mit Wasser uns stelle diese bei 180°C in den Backofen. Die befüllten Gläser stellt man nun in das Wasser und kocht sie 30 Minuten ein. Die heißen Gläser nach dieser Zeit wieder aus dem Ofen holen und in Handtücher einschlagen. So das Apfelmus langsam auskühlen lassen. Sollte ein Glas kein Vakuum ziehen, dann etweder sofort verzehren oder nochmals einkochen.
 
Bei dem Apfel-Birnen-Kompott gehe ich ähnlich vor. Hierzu schäle und entkerne ich Äpfel und Birnen (gleiches Mischungsverhältnis) und schneide sie in grobe Würfel. Das Obst gebe ich mit einer aufgeschlitzten Vanilleschote, einer Zimtstange, etwas naturtrüben Apfelsaft und Zucker in einen Topf und koche es zu Kompott ein. Anschließend fülle ich es in Gläser ab (Zimtstange entnehmen!) und koche es genauso ein, wie das Apfelmus.


Mein Einkochmarathon ist damit für dieses Jahr erstmal vorbei. Im Keller sind jetzt neben den Leckereien aus Äpfeln und Birnen auch verschiedene andere Marmeladen, Kompott, Tomatensoße, Ratatouille, Erdbeerlimes, verschiedene Sorten Sirup und BBQ Soße.

Wie konserviert ihr denn den Sommer?

Ich wünsche euch ein wunderbares Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

{Food Challenge}

*Kooperation

Freitag, 25. September 2015

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Kaiserschmarrn

Österreich gehört zu meinen absoluten Lieblingsreisezielen. In den Bergen kann ich mich wunderbar entspannen. Ich liebe die freundliche und aufgeschlossene Art der Österreicher und könnte ihnen mit ihrem stundenlang beim reden zuhören. Ich höre das unglaublich gerne, wenn Österreicher sprechen. Ob im Sommer oder Winter - ich reise immer gern nach Österreich. Im Februar war ich das letzte Mal im Winterurlaub dort und habe die Massen an Schnee genossen. Im Herbst geht es wieder nach Österreich. Ich freue mich!

Auch das Essen in Österreich mag ich unglaublich gern. Vorallem gefällt mir, dass der Österreicher mit seiner Region verbunden ist und stets Lebensmittel aus der Heimat nutzt. Besonders gut gefallen mir als kleiner Süßschnabel die Kuchen und Desserts. Sachertorte, Strudel, Topfenknödel mit Zwetschgenröster oder Salzburger Nockerln lassen mein Herz höher schlagen. 

Ein Dessert, welches weit über die Landesgrenzen verbreitet ist, ist der Kaiserschmarrn. Man gekommt ihn frisch in jeder Berghütte und er schmeckt unglaublich gut. Wenn ich mal sehnsucht nach den Bergen habe, dann gibt es eine Portion Kaiserschmarrn bei mir.


Kaiserschmarrn ist eine Art besonders dicker Pfannkuchen, der nach dem Backen in der Pfanne zerzupft wird. Es gibt ihn in zahlreichen Varianten. Ich mag den Kaiserschmarrn am liebsten mit Rumrosinen und Puderzucker. Mein Lieblingsrezept habe ich euch heute mitgebracht.

Kaiserschmarrn
 (4 Portionen)

  • 4 Eigelbe / Eiweiß aufbewahren
  • 250 ml Milch
  • 40 Gramm geschmolzene Butter
  • 30 Gramm Zucker
  • 120 Gramm Mehl
  • Prise Salz
  • Mark einer Vanilleschote
  • - See more at: http://schlaraffenwelt.de/2015/03/01/goldbraun-und-fluffig-der-perfekte-kaiserschmarrn-und-sein-geheimnis/#sthash.3OP7zoCm.dpuf

    150g Mehl
    220ml Vollmilch
    4 Eier
    1 Prise Salz
    50g Rumrosinen
    30g Butter zum Backen
    Puderzucker zum Bestreuen

    Mehl und Salz in eine Schüssel geben, mit der Milch übergießen und gründlich verrühren, bis keine Klümpchen mehr im Teig sind. Ungefähr 10 Minuten quellen lassen. Eier trennen. Eigelb mit dem Teig verrühren. Eiklar in einer separaten Schüssel steif schlagen. Den Eischnee vorsichtig unter den Teig heben. 

    In einer Pfanne die Butter schmelzen und leicht bräunen. Den Teig in die heiße Pfanne (Durchmesser etwa 26cm) gießen. Die Rumrosinen darüberstreuen. Den Teig backen, bis er an der Unterseite schön fest und goldbraun ist. Anschließend den Schmarrn im Backofen bei 180°C Oberhitze fertig backen, bis auch die Oberseite goldbraun ist. Den Schmarrn aus dem Ofen nehmen und mit zwei Gabeln grob zerzupfen. Mit Puderzucker bestreuen und noch warm servieren!


    Und was gibts dazu? Zum Kaiserschmarrn kann man eine Kugel Vanilleeis, einen Klecks Sahne oder auch etwas Vanillesoße servieren. In Österreich reicht man oft Kompott zum Schmarrn, z.B. Zwetschgenröster (also Pflaumenkompott), Apfelmus oder Marillenkompott. 

    Mit diesem wunderbaren Rezept schwelge ich weiter in Erinnerungen an wunderschöne Urlaube und wünsche euch ein tolles Wochenende!

    Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


    Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)


    Dienstag, 22. September 2015

    {Buchvorstellung} Das Mama Kochbuch

    Heute habe ich in der Buchvorstellung mal ein ganz spezielles Buch für euch, denn  "Das Mama-Kochbuch"*richtet sich an Schwangere, frisch gebackene Muttis, Babys und Kleinkinder. Aber auch Freunde guter Gerichte kommen hier auf ihre Kosten. Ich stelle euch das Buch heute mal genauer vor.


    Das Mama-Kochbuch
    Hannah Schmitz


    Callwey Verlag
    29,95€
    Gebundene Ausgabe, 256 Seiten

    "Schwangerschaft, Geburt und die ersten Wochen und Monate danach sind vor allem für Mütter eine besondere Zeit. Dieses Buch ist speziell für die werdende und frisch gebackene Mama konzipiert und begleitet sie – von der Geburt übers Wochenbett, die ersten Monate mit dem Nachwuchs bis hin zum Kleinkindalter – mit köstlichen Rezepten und wertvollen Tipps durch alle Phasen. Die vielfältigen Rezepte aus frischen Zutaten sind vor allem eines: unkompliziert und lecker!"

    Mehr Infos zum Buch HIER*.

    Inhalt 

    Schwangerschaft

    Wochenbett

    sechs Wochen bis sechs Monate

    sechs Monate bis ein Jahr

    ein Jahr bis drei Jahre

    Schwangere, Mütter und Babys müssen besonders auf ihre Ernährung achten. Es gibt Lebensmittel, die sie nicht zu sich nehmen sollten und andere Lebensmittel bzw. Nährstoffe brauchen sie mehr als z.B. die werdenden Papas. Daher macht ein Kochbuch für Mamas viel Sinn. 
     
    Das Buch enthält Rezepte, Infos und Tipps rund um diese besondere Zeit. So findet man z.B. Rezepte für Muntermacher für übermüdete Muttis, Sodbrenn-Blocker, Durstlöscher und Seelentröster bei Stimmungsschwankungen sowie wertvollen Specials wie „Was kommt in meine Geburts-Tasche?“ oder „Hamstereinkäufe fürs Wochenbett“. Dieses Buch ist ein Plädoyer für leckeres Essen, das glücklich macht und gut tut, denn Essen für Muttis muss keinenfalls langweilig sein.


    Das Buch ist sinnvoll in die verschiedenen "Lebensabschnitte" einer Mutti unterteilt, sodass sie schnell passende Rezepte und die dazugehörigen Informationen findet.

    Die Rezepte liefern viele Vitamine, Mineralien, Spurenelemente und Proteine. Zusätzlich sind sie unkompliziert und einfach zuzubereiten. Besonders wenn das Baby erstmal da ist, hat man wenig Zeit um frisch und lecker zu kochen.

    Beispielrezepte:

    -Möhrenpfannkuchen mit Ahornjoghurt
    -Holunder-Apfelschorle
    -Buchteln mit Kardamom-Aprikosen
    -Aprikosenhuhn
    -Zucchini-Bananen-Muffins
    -Lammburger mit Minze und Feta
    -Erbsen-Minz-Frittata
    -Hähnchen-Tortillas mit Koriander
    -Thymian-Ananas-Tarte
    -Birnen-Dinkel-Pancakes
    -Pellkartoffeln mit Kräuterquark
    -Hühnerbrühe
    -Kartoffelgnocchi mit Birnen und Salbei
    -Lammschmortopf
    -Heiße Karamellschokolade

    Diese leckeren Rezepte schmecken definitiv nicht nur Schwangeren oder Muttis!


    Passend zu den leckeren Rezepten startet jedes Kapitel mit ausführlichen Informationen zum jeweiligen "Lebensabschnitt". Auf was soll man verzichten, bzw. was ist jetzt besonders wichtig für Mutter und Kind? Die Infos sind übersichtlich, kurz und knapp zusammengefasst, sodass man schnell die nötigen Informatione erhält.

    Im Buch sind außerdem viele hilfreiche Checklisten zu finden, z.B. welche Vorräte fürs Wochenbett sinnvoll sind oder was in die Kliniktasche kommt.


    Alle Zubereitungen sind gut verständlich erklärt und unkompliziert. Die Rezeptseiten sind übersichtlich gestaltet und die Zutaten für die einzelnen Rezepte sind problemlos im Supermarkt oder Bioladen erhältlich. Jedoch sind die Rezepte häufig etwas exotischer, sodass man um einen Einkauf fast nie herumkommt!

    Jedes Rezept wird von einem schönen, großformatigen Bild begleitet. Insgesamt ist das Buch sehr hochwertig verarbeitet und sicher auch ein schönes Geschenk für werdende Mütter.


    Testrezepte

    Natürlich habe ich wieder ein paar Rezepte getestet.



    Zuerst habe ich das Dutch Baby nachgemacht. An diesen fluffigen Pfannkuchen aus dem Ofen komme ich einfach nicht vorbei. Bisher verwende ich immer das gleiche Rezept von Donna Hay, nun habe ich das erste Mal ein anderes Rezept ausprobiert.

    Der Ofenpfannkuchen war einfach köstlich und zeigt, dass die Rezepte aus dem Buch nicht nur Muttis schmecken! 








    Das zweite Testrezept war das Bir­cher Müsli mit fr­i­schen Bee­ren. Auch dieses Rezept gabs bei mir zum Frühstück, um mal etwas Abwechslung in den Frühstücksalltag zu bringen.

    Das war mein erstes selbstgemachtes Bircher Müsli. Geschmacklich war das echt super, vorallem mit den Frischen Beeren. Tolles Rezept!



    Das vorerst letzte Testrezept waren die Energie Bällchen (eigentlich Stillkugeln), die ich in Form eines Müsliriegels zubereitet habe. 

    Ich war auf der Suche nach einem Power Rezept für den Alltag. Die Riegel haben sehr gut geschmeckt, allerdings musste ich etwas mehr Butter hinzufügen, sonst hätten die Zutaten sich nicht richtig verbunden. Insgesamt waren die Riegel auch sehr weich, aber dafür lecker.



     


    Fazit

    Ich bin zwar keine Mama, daher auch eigentlich nicht die Zielgruppe dieses Buches, finde aber trotzdem, dass das Mama Kochbuch ein sehr gelungenes Kochbuch ist, das viele gesunde und abwechslunsreiche Rezepte enthält, die jedem schmecken. Daher finde ich das Buch sehr empfehlenswert. 
    Was haltet ihr von diesem Buch?

    Ich wünsche euch noch eine schöne Woche!

    Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

    Neuigkeiten aus meinem Bücherregal ;-)

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    Hinweis: Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Callwey Verlag zur Rezension zur Verfügung gestellt.

    Freitag, 18. September 2015

    Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Blaubeer Scones

    Ihr wundert euch vielleicht, warum es auf meinem Blog in den letzten Wochen so ruhig ist. Ich stehe gerade kurz vor meiner 2. Staatsexamensprüfung und habe daher gerade viel um die Ohren. Dabei vergesse ich das Kochen und Backen aber nicht, denn ab und zu braucht man zwischen Unterrichts- und Prüfungsvorbereitungen auch mal einen kleinen Ausgleich. Diesen Ausgleich finde ich im Rühren von Teig, wenn die Küchenmaschiene gleichförmig rauscht und aus einfachen Zutaten etwas Köstliches entsteht.


    Letzte Woche sind dabei leckere Blaubeer Scones entstanden. Scones? Ein Scone ist ein Gebäck, welches auf den britischen Inseln sehr bekannt ist und oft zur Tea Time gereicht wird. Traditionell werden Scones mit Butter oder Marmelade bestrichen und gegessen. Da in meinen Scones aber Heidelbeeren enthalten sind, schmecken sie auch Pur super lecker.


    Die Zeit für frische Heidelbeeren ist schon fast vorbei. Man kann aber auch wunderbar TK Heidelbeeren verwenden. Geschmacklich macht das keinen Unterschied.

    Blaubeer Scones
    (für 12 Stück)

    240g Mehl
    115g Zucker
    1El Backpulver
    1/2 Tl Salz
    Abrieb einer Bio Orange
    115g kalte Butter
    1 Ei
    200g Heidelbeeren (frisch oder TK)
    50g Mandelblättchen
    2El brauner Zucker

    Den Backofen auf 200°C vorheizen.

    Aus Mehl, Zucker, Backpulver, Salz, Orangenabrieb, Butter und Ei einen Teig zubereiten. Die Heidelbeeren unterheben. Den Teig entweder zu 12 Dreiecken formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen oder den Teig (wie ich es gemacht habe) in eine runde Form (Durchmesser 20 cm) geben. Die Mandelblättchen und den braunen Zucker auf den Scones verteilen und 20 Minuten (in einer Form etwa 30-35 Minuten) backen. Backt man die Scones in einer runden Form, muss man sie noch im heißen Zustand in 12 Teile schneiden.


    Scones schmecken nicht nur zur Tea Time, sondern auch wunderbar zum Sonntags Frühstück.

    Lasst es euch schmecken und habt ein schönes Wochenende!

    Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

    Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)

    Dienstag, 15. September 2015

    {Buchvorstellung} Low Carb für Faule

    Heute habe ich mal wieder ein Buch für euch aus dem Bereis Kohlenhydratarme Ernährung. Das Buch "Low Carb für Faule"* verspricht einfache und schnelle Rezepte ohne großen Kochaufwand. Perfekt für Tage an denen man mal wieder wenig Zeit fürs Kochen hat. Ob das Buch hält, was es verspricht, verrate ich euch heute.


    Low Carb für Faule
    Martin Kintrup


    Gräfe und Unzer Verlag
    16,99€
    Broschiert, 144 Seiten

    "Alltagsstress macht dick. Wer hat schon Zeit und Lust, neben der Arbeit noch groß zu kochen? Der Hunger ist aber trotzdem da, und so locken uns jeden Tag aufs Neue die Kohlenhydrat-Fallen: Auf dem Weg zur Arbeit fällt der Blick auf süße Teilchen vom Bäcker, mittags in der Kantine rufen die Pommes laut „Hallo!“, und nach einem langen Arbeitstag, wenn uns nach etwas Leckerem zum Sattwerden ist, kommt uns der Gedanke, dafür jetzt lange am Herd zu stehen, ziemlich frustrierend vor. Also doch lieber schnell die Tiefkühlpizza ins Rohr geschoben! Das Dumme daran ist nur, dass unser Blutzuckerspiegel dadurch sofort in die Höhe schnellt – und bald danach wieder rapide absinkt. Die Folge ist Heißhunger. Und schon wird die Tüte mit den Chips aufgerissen, und das Hüftgold lacht sich ins Fäustchen! Mit diesem Teufelskreis macht Low Carb für Faule von GU jetzt endgültig Schluss – und das sogar ganz easy und bequem!"

    Mehr Infos zum Buch HIER*.

    Inhalt

    Flottes Frühstück

    Rasche Snacks & Salate

    Take-Away-Mittagessen

    Warme Abendessen

    Low Sweets

    Tagespläne jeweils für 1 Person

    Einkaufszettel

    Low Carb liegt mittlerweile im Trend, häufig ist aber das Problem, dass viele Rezept aufwendig sind, weil man versucht kohlenhydratreiche Speisen als Low Carb Variante zuzubereiten. Das Buch Low Carb für Faule verspricht nun aber schnelle Rezepte, was vielen Menschen sicherlich gelegen kommt.


    Die klassischen Zutaten, die man für die Rezepte braucht, bekommt man ganz einfach im Supermarkt. Am Anfang des Buches werden diese typischen "Low Carb Zutaten" auch nochmal ausführlich vorgestellt, sodass beim Einkauf garantiert nichts schief geht.

    Außerdem wird auch die Low Carb Ernährung am Anfang des Buches nochmal ausführlich erklärt, sodass auch Einsteiger sofort loslegen können.


    Das Buch ist in die verschiedenen Mahlzeiten - Frühstück, Zwischendurch, Mittag und Abend - unterteilt, sodass man schnell passende Rezepte findet.

    Beispielrezepte:
    Flottes Frühstück: z. B. Himbeer-Frappé, Geröstetes Low Carb Müsli, Schoko-Tonkabohnen-Quark, selbstgebackenes knuspriges Low Carb-Brot …
    Rasche Snacks & Salate: z. B. Würzige Tofubällchen mit Vindaloo-Currypaste, Veggie-Döner-Teller, Avocado-Salat mit Garnelen, Zucchini-Schinken-Röllchen, Grünkohl-Chips, Marokko-Salat mit Hähnchen …
    Take-Away-Mittagessen: z. B. Greek Sandwiches, Ceasar-Schicht-Salat im Glas, Gelbes Fischcurry, Kürbis-Papaya-Suppe …
    Warme Abendessen: z. B. Chililachs mit Spargel, Zitronenhähnchen mit Spinat, Halloumi-Puffer, Garnelen mit Paprika-Apfel-Salsa …
    Low Sweets: z. B. Kokos-Käsekuchen, Zwetschgen-Crumble, Gewürzjoghurt mit Orangen, Avocado-Bananen-Eis …


    Die Rezepte sind übersichtlich gestaltet und ausführlich beschrieben. Außerdem enthalten die Rezepte Portionsangaben, Nährwertangaben sowie die Zubereitungszeit. Viele Rezepte enthalten außerdem Tipps, wie man das Rezept noch abwandeln könnte.

    Jedes Rezept wird von einem Bild begleitet und macht so Lust, die Gerichte sofort nachzukochen. Insgesamt ist das Buch sehr schön, modern und übersichtlich gestaltet.


     Fazit

    Dieses Kochbuch ist nicht nur für Menschen geeignet, die sich nach dem Low Carb Prinzip ernähren oder gerade ein paar Pfunde abnehmen wollen, sondern für alle, die auf der Suche nach einfachen, schnellen, gesunden und vorallem leckeren Gerichten sind. Ein super Buch für Zwischendurch!

    Was haltet ihr von diesem Buch?

    Ich wünsche euch noch eine schöne Woche!

    Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

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    Freitag, 11. September 2015

    Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Himbeer Financiers

    Wie ihr vielleicht wisst mache ich meine Eiscreme immer selber. Selbstgemachte Eiscreme schmeckt einfach unglaublich lecker. Das einzige Problem ist, dass immer Eiweiße übrig bleiben, da man für die Eisherstellung meistens nur Eigelbe braucht. 

    Was macht man nun aber mit den Eiweißen? Ich habe sie bisher immer eingefroren, aber irgendwann müssen sie auch mal verbraucht werden. Aus Eiweißen kann man wunderbar Baiser oder Amarettini machen. Ich war allerdings immer auf der Suche nach einem Kuchenrezept, welches ausschließlich mit Eiweißen auskommt. Im Buch "What Katie ate"* bin ich dann endlich fündig geworden und habe ein Rezept für Himbeer Financiers entdeckt.


    Financiers sind kleine französische Kuchen. Der Teig ist sehr luftig und besteht hauptsächlich aus fein gemahlenen Mandeln und Eiweißen. Mein Eiweißproblem ist also endlich gelöst! Durch die Zugabe von Himbeeren werden aus den kleinen Mandelkuchen richtig leckere Törtchen. Natürlich kann man auch andere Beeren oder Früchte verwenden.

    Himbeer Financiers
     (für 8-10 Stück)

    5Eiweiss
    150g zerlassene Butter 
     85g gemahlene Mandeln
    185g Puderzucker
    50g Weizenmehl 
    125g Himbeeren (frisch oder TK)

    Ein die Mulden eines Friandblechs* (oder eines Muffinblechs) einfetten.  Den Backofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen. Die Eiweiße kurz aufschlagen, aber nur so lange bis sie sich leicht verbinden. Mehl, Butter, Puderzucker und Mandeln gründlich unterschlagen. Jede Form etwa zu zwei Dritteln mit Teig befüllen. Auf den Teig werden dann jeweils 3-4 Himbeeren gesetzt. Die Friands 25-30 Minuten backen. Stäbchenprobe! Mit Puderzucker bestäuben. 


    Da ich kein Friandblech habe, habe ich die kleinen Küchlein in meiner Löffelbiskuitform aus Silikon* gebacken. In dieser Größe sind die Friands auch ein super Kuchensnack für unterwegs und eignet sich auch wunderbar zum verschenken.

    Ich wünsche euch mit diesem Rezept ein wunderbares Wochenende und hoffe, dass ich vielleicht auch euer Eiweißproblem lösen konnte ;-)

    Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

     Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)


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    Freitag, 4. September 2015

    Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Blaubeerkuchen im Glas

    Ich habe heute für euch ein etwas älteres Rezept mal wieder ausgegraben, weil es gerade hochaktuell ist. Noch gibt es frische Blaubeeren auf dem Wochenmarkt zu kaufen und die schmecken am besten in Form eines fruchtigen Blaubeerkuchens. Wer so einen leckeren Kuchen auch mal Unterwegs genießen möchte, der bereitet ihn einfach im Glas zu und nimmt ihn mit.

    Diese leckeren "Küchlein" sind super schnell und einfach zubereitet. Man bäckt sie einfach einen Abend vorher und kann sie am nächsten Tag z.B. bei einem schönen Ausflug genießen.

    Ich habe die Pies in 250ml Weck-Gläsern gebacken. Nach dem Auskühlen kann man die Gläser mit dem passenden Klemmen, Gummiring und Glasdeckel verschließen und mitnehmen.

    Blaubeer-Pie aus dem Glas
    (für 4 Weck-Gläser á 250ml)

    400g Blaubeeren (TK oder frisch)
    4El Zucker
    1Pck. Vanillepuddingpulver
    150g Butter
    220g Mehl
    75g Puderzucker
    3El kaltes Wasser

    Butter, Mehl, Puderzucker und Wasser zu einem Teig verkneten und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
    Blaubeeren mit Zucker und Vanillepuddingpulver in einer Schüssel mischen und anschließend auf die 4 Weck-Gläser verteilen.

    Den Teig ausrollen und 4 Kreise ausschneiden (am besten den Deckel der Gläser zum auschneiden nutzen). Die Teigkreise auf die Blaubeeren legen und leicht fest drücken. Mit einem Messer 4 Luftschlitze in den Teig stechen. 

    Die Blaubeer-Pies im vorgeheizten Backofen bei 180°C etwa 15-20 Minuten backen. Die Gläser auskühlen lassen und anschließend verschließen.

    Kleiner Tipp: Ihr könnt einfach gleich die doppelte Menge des Teigs zubereiten und portionsweise einfrieren. Wenn ihr dann mal wieder Lust auf einen Pie aus dem Glas habt, dann einfach den Teig auftauen und einen Pie backen. So geht es noch schneller.

    Zweiter kleiner Tipp: Das geht natürlich auch wunderbar mit anderen Früchten, z.B. Himbeeren, Erdbeeren oder Äpfeln ;-)


    Ich habe die zwei Gläschen dem Liebsten und seinem Kollegen mitgegeben und die haben sich über den süßen Snack sehr gefreut. Die anderen Kollegen waren bestimmt irre neidisch.

    Ich wünsche euch einen guten Start in diese neue Woche!

    Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

    Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)

    Dienstag, 1. September 2015

    {Frisch aus der Eismaschine} Zitronensorbet

    Gestern war es nochmal richtig richtig heiß. An den Herd stelle ich mich bei diesen Temperaturen definitiv nicht. Kuchen backen ist gestrichen und zum Abendbrot gibt es einen frischen Salat. Die einzige Maschine, die ich bei dieser Sommerhitze anschmeiße, ist meine Eismaschine von Unold* (mehr Infos HIER). Mit einem frischen Eis lässt sich dieses Wetter einfach viel besser ertragen.

    Besonders erfrischend ist ein Zitronensorbet. Bei Sorbet handelt es sich um eine gefrorene Speise aus Fruchtsaft oder Fruchtpüree und Zucker (manchmal auch mit Sekt oder Champagner). Dadurch ist das Sorbet nicht nur besonders erfrischend, sondern auch sehr einfach herzustellen, da man die Eismasse vorher nicht großartig kochen muss. Außerdem ist das Sorbet auch etwas kalorienärmer durch die fehlende Sahne.


    Das Rezept für mein Zitronensorbet stammt aus dem außergewöhnlichen Eisbuch The Icecreamists von Matt O'Connor*. 

    Zitronensorbet

    400ml Wasser
    400g Zucker
    300ml frisch gepresster Zitronensaft
    Schale von 2 Bio-Zitronen
     
    Wasser und Zucker in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Biozitronen gründlich waschen, mit einem Sparschäler dünn abschälen und die Schale zum Sirup geben. Zitronen auspressen und 300 ml Zitronensaft zum Sirup geben. Den Sirup vom Herd nehmen und komplett abkühlen lassen, den Zitronenabrieb entfernen. Die Sorbetmasse in der Eismaschine kalt rühren, bis die Masse fest ist.
    Wie kühlt ihr euch am Liebsten bei solchen Temperaturen ab?

    Ich wünsche euch noch eine wunderbare Woche!

    Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


    {Frisch aus der Eismaschine} 

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