Dienstag, 30. Juni 2015

{Frisch aus der Eismaschine} Ich mag kein Erdbeereis, oder doch?

Erdbeereis zählt ja neben Schokoladeneis und Vanilleeis zu den beliebtesten Eissorten der Deutschen. Wenn ich die Wahl habe, würde ich allerdings nie freiwillig zu Erdbeereis greifen. Ich liebe Erdbeeren, aber Erdbeereis schiebe ich beiseite. Es schmeckt mir einfach nicht (und es schmeckt vorallem meistens nicht nach Erdbeeren). Allein wenn ich an diese Eispackungen im Supermarkt mit Erdbeer-, Vanille-, und Schokoladeneis denke... Bäh!


Nun waren wir das zweite Mal dieses Jahr auf dem Erdbeerfeld und haben wieder ein paar Kilo (ja die sammeln sich aber auch schnell) mit nach Hause gebracht und der Liebste hat sich ein Erdbeereis gewünscht. 

Seit ich meine geniale Eismaschine habe (mehr Infos HIER), mache ich regelmäßig Eis und probiere auch immer wieder neue Eissorten und Rezepte aus. Ein bisschen widerwillig stimmte ich also zu ein Erdbeereis zu machen. Vielleicht schmeckt es ja, oder?

Ich habe mich für ein Erdbeer-Mascarpone-Eis entschieden. Das Rezept habe ich auch Lecker.de entdeckt. Die Eismasse war schnell zubereitet und ist dann in meiner Eismaschine* verschwunden. Entstanden ist ein cremiges, köstliches Erdbeereis, das sogar mir (als Erdbeereishasser) überraschenderweise sehr gut geschmeckt hat.

Erdbeer-Mascarpone-Eis
(für etwa 900ml)

500g Erdbeeren
50g+2El Puderzucker
1El Zitronensaft
250g Mascarpone
200ml Sahne

Die Erdbeeren waschen, putzen und anschließend mit Zitronensaft und 50g Puderzucker fein pürieren. Die Mascarpone in einer Schüssel mit den 2El Puderzucker cremig rühren. Das Erdbeerpüree hinzufügen und gut verrühren. Anschließend die Sahne steif schlagen und unter die Erdbeer-Mascarpone-Masse heben.

Die Eismasse in eine Eismaschine geben und nach Gebrauchsanweisung zubereiten. 

Alternativ kann man die Eismasse auch in eine mit Frischhaltefolie ausgelegte Auflaufform gießen und im Gefrierschrank 4h einfrieren. Das Eis in diesem Fall dann 30 Minuten vor dem Servieren herausholen und portionsweise aufschneiden.



Hausgemachtes Eis ist eben doch das beste und wenn "echte" Erdbeeren im Eis sind und nicht nur Aromen und Farbstoffe, dann schmeckt das Erdbeereis sogar mir ;-)

Ich wünsche euch noch ein wunderbares Wochenende!

Wir sehen und, wenn es wieder heißt:


{Frisch aus der Eismaschine}


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Sonntag, 28. Juni 2015

{Food Challenge} Warum nicht mal raus zum Picknick?

Und warum nicht mal das Thema "Picknick" für unsere Food Challenge auswählen? Das haben wir uns auch gefragt und promt dieses schöne Thema zum Motto des Monats Juni auserkoren. 

Gerade jetzt im Sommer zieht es alle an die Badestrände oder in schöne Parks zum entspannen. Schöner wird es, wenn man etwas Leckeres dabei hat. Falls ihr noch Ideenlos seid, was ihr in eure Picknickkörbe packt, dann bekommt ihr heute 4 verschiedene, leckere Picknickideen.

Jasmin unsere Küchenderrn hat S'mores im Glas (oben links) gemacht. Die liebe Liv von Thank you for eating (unten links) hat Vegane Oreo-Schoko-Kirsch-Tartes to go gezaubert. Und die Maike von The Culinary Trail (unten rechts) verwöhnt uns mit einem Kaffeemilchreis mit Himbeeren und Nektarinen

Ich habe ein Italienisches Picknick vorbereitet, das aus Tomaten-Mozzarella-Spießen, selbstgebackenen Chiabattabrötchen und einem Pesto-Nudelsalat besteht.


Der Pesto-Nudelsalat ist ganz einfach gemacht und schmeckt super lecker. Er besteht u.a. aus Nudeln, Rucola, Tomaten, eingelegter Paprika, Mozzarella, Oliven, Parmesan und natürlich selbstgemachtem Pesto. Mein Pestorezept habe ich euch HIER schonmal verraten (anstatt Kresse habe ich dieses Mal Petersilie verwendet).

Pesto-Nudelsalat 
(für eine große Schüssel)

250g Nudeln
1 Bund Rucola
8 kleine Tomaten
4 eingelegte Paprika (aus dem Glas)
2 Mozzarella
5El grüne Oliven
etwas frisch gehobelten Parmesan
4El Pesto
4El Olivenöl
2El Tomatenessig (alternativ Weißweinessig)
Salz/Pfeffer

Nudeln nach Packungsanleitung in Salzwasser al dente kochen und anschließend abkühlen lassen. Den Rucola waschen, Stiele abschneiden und halbieren. Tomaten, Paprika und Mozzarella in Würfel schneiden. Die Oliven vierteln.
In einer Schüssel Nudeln, Rucola, Tomaten, Paprika, Mozzarella und Oliven mischen. Pesto, frisch gehobelten Parmesan (Menge nach Geschmack), Olivenöl und Essig hinzufügen und alles gut durchmischen. Mit Salz/Pfeffer abschmecken. Fertig!

Der Salat schmeckt am besten bei Zimmertemperatur, also vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen.


Die Tomate-Mozzarella-Spieße sind ganz einfach vorbereitet. Einfach eine Tomate vierteln, entkernen und gemeinsam mit einem Mini-Mozzarella und einem Basilikumblatt aufspießen und mit etwas Pesto marinieren. Das übrige Pesto von den Spießen kann man wunderbar mit den frisch gebackenen Chiabattabrötchen auftunken. Lecker! Also am besten ganz viel selbstgemachtes Pesto über die Spieße geben ;-)

Mini-Chiabattabrötchen
(für etwa 12 Stück)

250 g Mehl
1/4 Würfel Hefe
1Tl Zucker
150ml lauwarmes Wasser
1EL Öl
1TL Salz
 

Das Mehl in eine Schüssel geben. Hefe, Zucker und etwas lauwarmes Wasser mischen und etwa 10 Minuten gehen lassen, bis die Masse beginnt zu schäumen. Das Hefegemisch zum Mehl geben und zu einem Teig verkneten. 

30 Minuten zugedeckt gehen lassen, dann durchkneten und weitere 30 Minuten gehen lassen.

Anschließend aus dem Teig kleine Brötchen formen und diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
 

Abgedeckt weitere 30 Minuten gehen lassen. Die Brötchen bei 200°C etwa 20 Minuten backen. 

Tipp: Man kann den Teig je nach Geschmack auch noch mit Kräutern, gehackten Oliven oder getrockneten Tomaten verfeinern. Einfach mit unterkneten.


Das war meine Picknick-Interpretation. So würde ich mir ein Tag am See schmecken lassen. Ich hoffe euch hat unsere Food Challege wieder gefallen. Was gibt es denn bei euch zum Picknick? 

Habt einen schönen Sonntag!
 
Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

{Food Challenge}

Freitag, 26. Juni 2015

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Erdbeerkuchen mit Mürbeteigboden

Habt ihr ein Herz für Erdbeeren? Dann versteckt sie doch nicht unter vielen Schichten von Sahnecremes, Pudding und Biskuitböden. Genießt diese köstlichen Beeren doch einfach mal ganz pur auf einem Mürbeteigboden.


Ich habe euch heute so ein "pures" Erdbeerkuchenrezept mitgebracht. Dieser Erdbeerkuchen duftet wunderbar nach Erdbeeren und schmeckt gerade jetzt im Sommer schön fruchtig. Frisch aus dem Kühlschrank ist dieser Kuchen außerdem unglaublich erfrischend. 


Zum Erdbeerkuchen habe ich etwas Cappuccino-Sahne serviert. Dazu einfach Sahne mit etwas Cappuccinopulver steif schlagen. Ich würde mal sagen: So schmeckt der Sommer!

  Erdbeerkuchen mit Mürbeteigboden
(für eine 20er Form)

Für den Boden
80g Butter
60g Puderzucker
1 Eigelb
Mark einer halben Vanilleschote 
160g Mehl
1/2Tl Backpulver
Prise Salz 

Für den Belag
500g Erdbeeren
1Pck. Tortenguss

Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Alle Zutaten in eine Küchenmaschine mit Knethaken geben und zu einem Teig verarbeiten (ggf. noch etwas Mehl hinzufügen, falls der Teig noch zu klebrig ist). Den Teig im Kühlschrank etwa eine halbe Stunde ruhen lassen.

Nun den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen (Durchmesser 22cm) und eine gefettete Springform (Durchmesser 20cm) mit dem Teig auskleiden. Den Teig im Backofen 8-10 Minuten goldgelb backen.

Die Erdbeeren waschen, putzen und vierteln. Den Tortenguss nach Packungsanleitung im Topf zubereiten. Die Erdbeeren unter den Tortenguss heben und die Masse zügig auf dem ausgekühlten Mürbteigboden verteilen. Den Kuchen auskühlen lassen.


Lasst euch den Sommer schmecken!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)

Donnerstag, 25. Juni 2015

{Abgedruckt} Zu Gast bei iSi

Schon länger habe ich einen Sahnebereiter von iSi und habe über diesen auch schon öfter berichtet. Ein Sahnebereiter ist ein Küchengerät, das mit Hilfe einer N2O Kapsel Sahne (oder Cremes auf Sahnebasis) in wunderbar fluffigen Schaum (ähnlich wie geschlagene Sahne) verwandelt und das in wenigen Sekunden. Das schmeckt nicht nur besser auf Eis und Co. sondern erleichtert auch die Arbeit bei der Herstellung von Desserts. 

Ich habe für iSi zwei Rezepte mit dem Dessert Whip kreiiert und diese könnt ihr ab sofort HIER auf der Homepage von iSi nachlesen. Ihr findet dort außerdem noch ein kleines Interview mit mir.


























Ich kann die Homepage von iSi übrigens sehr empfehlen, da man dort wirklich viele leckere Rezepte für die Sahnebereiter findet!

Ich wünsche euch noch einen schönen Nachmittag.

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)

Dienstag, 23. Juni 2015

{Lass uns waffeln} Waffel geht auch vom Grill

Letzte Woche habe ich euch HIER mein neues Waffeleisen von KitchenAid* vorgestellt und HIER habe ich euch das erste Waffelrezept präsentiert. 

Nun kommt es bei so einem großen Waffeleisen auch mal vor, dass man ein paar Waffeln zu viel macht. Was macht man mit den restlichen Waffeln? Man kann sie natürlich später noch essen und sie z.B. auf dem Toaster nochmal erwärmen oder man friert die Waffeln einfach ein. Man kann aus den Waffeln aber auch ein köstliches Dessert vom Grill zubereiten.


Ich habe heute ein super einfaches und schnelles Grilldessert für euch. Einfach altbackene Waffeln in Würfel schneiden und abwechselnd mit frischen Erdbeeren und Marshmallows aufspießen. Ich benutze dafür am liebsten diese Metallspieße von Menz*, weil sich das Grillgut leicht von den Spießen lösen lässt. Man sollte die Spieße zügig auf einem heißen Grill von allen Seiten grillen, damit die Marshmallows nicht zu sehr schmelzen.


Die Kombination aus süßen Marshmallows, knuspriger Waffel und fruchtigen, warmen Erdbeeren ist einfach göttlich. Probiert das unbedingt mal aus! Und um die altbackenen Waffeln braucht man sich auch keine Sorgen mehr machen.

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag.

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)


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Sonntag, 21. Juni 2015

{Buchvorstellung} Für die Kräuterliebhaber unter uns

Ich befülle meine Balkonkästen jedes Jahr mit verschiedenen Kräutern. Wer braucht denn schon Blumen? Dieses Jahr habe ich neben den Klassikern Petersilie, Melisse, Dill, Salbei, Basilikum, Thymian und Rosmarin auch eine Erdbeerminze, Waldmeister, einen Zitronenthymian und eine Zitronenverbene.


Der Griff zu ein paar neuen Kräutersorten habe ich dem Buch "Kräuter"* von Tanja Grandits zu verdanken. Das Buch möchte ich euch heute genauer vorstellen.

Kräuter
Tanja Grandits


 AT Verlag
39,90€
Gebundene Ausgabe, 336 Seiten

"Nachdem Tanja Grandits mit ihrem opulenten Werk »Gewürze« für Furore gesorgt hat, erscheint nun ihr Buch zum Thema »Kräuter«. Die Meisterin der Aromaküche präsentiert 140 neue Rezepte, die für alle gut nachkochbar sind. Sie zeigt, wie Kräuter in der Küche mehr sein können als nur Dekoration. In ihren Rezepten kommt ihnen die Hauptrolle zu vom Röstkartoffel-Rucola-Salat, Verveine-gebeiztem Zander bis zu Thymian- Sablés."

Mehr Informationen findet ihr HIER*.

Inhalt

Kräuter in der Küche

Aperitiv
Salat
Suppe
Fisch
Fleisch
Vegetarisch
Dessert
Gebäck
Getränke
Basics

Das Buch startet mit der ausführlichen Vorstellung von insgesamt 40 verschiedenen Kräutern auf 65 Seiten. Diese sind nach Familien gegliedert und es werden unter anderem auch unbekannte Kräuter, wie z.B. Shiso, Erdbeerspinat oder Mönchspfeffer vorgestellt. Jedes Kraut wird fotografisch und durch einen kleinen Begleittext dargestellt. So erfährt man etwas über den Anbau und die Verwendung in der Küche. 

Durch diesen ausführlichen Informationsteil zum Thema Kräuter kann man definitiv sagen, dass es sich bei diesem Buch nicht nur um ein Kochbuch handelt, sondern auch über ein Ratgeber zum Thema Kräuter. Jeder der plant sich einen Kräutergarten einzurichten, wird hier hilfreiche und inspirierende Tipps erhalten. So bin ich dieses Jahr auch zu meiner Erdbeerminze und zu meiner Zitronenverbene gekommen.

 
Im zweiten Teil des Buches (etwa 250 Seiten) werden die kreativen, köstlichen Rezepte vorgestellt. Das Buch hat mich schon nach dem ersten Durchblättern total begeistert. Wahnsinnig schöne Bilder, außergewöhnliche Geschmackskombinationen und kreative Rezepte laden zum Schwelgen ein. Herrlich! Dieses Buch ist ein Fest für die Sinne.


Jedes Rezept wird auf 2 Seiten präsentiert. Auf einer Seite ist ein großformatiges, appetitliches Bild und auf der anderen Seite das Rezept. Die Rezepte sind sehr übersichtlich und ausführlich beschrieben, sodass man die Arbeitsschritte leicht nachvollziehen kann.

Tanja Grandits ist eine Sterneköchin und macht ihrem Rang mit den außergewöhnlichen Rezepten alle Ehren. So findet man in diesem Buch Rezepte für Rhabarber-Rosmarin-Tarte mit Mandel-Cruble, Gurken-Basilikum-Curry mit Anis-Tapioka, Pistazien-Verveine-Creme mit Apfelschaum, Zander mit Rosmarinhonig und Rösttopinambur oder Kalbsrücken mit Pistazien-Polenta und Estragonöl. Die Rezepte bestehen meistens aus mehreren Komponenten, die man auch einzeln zubereiten kann und somit ergeben sich für mich noch viel mehr Rezepte und Kombinationen.

Man merkt schnell, dass man in der Küche etwas Übung und Erfahrung braucht, um die Rezepte nachzukochen. Einem blutigen Kochanfänger kann ich dieses Buch daher nicht 100% ans Herz legen (obwohl ich ja auch Kochbücher einfach nur wegen der Bilder kaufe ;-)).


Am Ende des Buches gibt es noch viele Basics, wie Essige, Sirup- und Kräuterölrezepte, Pestorezepte und vieles mehr. Diese Basicrezepte sind für jeden der einen Kräutergarten besitzt unglaublich wertvoll, da man viele Anregungen erhält, wie man die Kräuteraromen haltbar machen kann, um sie auch im Winter zu nutzen. Aus diesem Basicteil habe ich bereits viele Rezepte nachgemacht.
 

Das Buch ist ein ganz schönes Schwergewicht. Es kommt im A4 Format nach Hause, aber durch insgesamt 336 Seiten hat es ein ordentliches Gewicht. Mich stört allerdings dieser Papierstreifen, der um das Buch geschlagen wurde.

Testrezepte

Auch aus diesem Buch habe ich wieder einige Rezepte ausprobiert, die ich euch vorstellen möchte.




Das erste Rezept war das Rucola-Mokka-Risotto mit Bergkäse-Crunch von Seite 221. Ich habe dazu Lachs serviert. Das Risotto war unglaublich! Ich habe erst überlegt, ob ich den Mokka weg lasse, da die Kombination sehr gewagt klang. Ich hab ihn dann aber doch dazu gegeben und war darüber sehr froh. Das Risotto war ein Traum! Mhmh  und dieser Käse-Crunch erst. Lecker!










Das zweite Rezept war das Rucola-Pistazien-Pesto von Seite 331. Das Rezept war einfach zuzubereiten und sehr lecker zu Spaghetti und Co. Auch das Petersilien-Walnuss-Pesto von Seite 331 habe ich nachgemacht und bin begeistert.






 


Auch den Kräuterzucker von Seite 333 habe ich ausprobiert. Ich habe lange nach einem Rezept gesucht, um meine Minze, Melisse und Co. haltbar zu machen und Kräuterzucker ist dafür einfach perfekt. Einfach die jeweiligen Kräuter mit Zucker pürieren, auf einem Backblech trocknen lassen und fertig. So bekommen Obstsalate oder Desserts einen tollen Pfiff.









Ich als kleine Teetante musste auch sofort den Ingwer-Rosmarin-Tee von Seite 305 (ohne Foto) ausprobieren. Sehr lecker! Da kann sicher auch die nächste Erkältung kommen.

Fazit

Für Kräuterliebhaber und kleine Gourmets und alle, die es werden wollen, ist dieses Buch unbedingt zu empfehlen. Ich finde es überragend! 

Was sagt ihr zu dem Buch? Habt ihr es auch zu Hause?
  
Ich wünsche euch noch einen schönen Abend! 
 
Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


Neuigkeiten aus meinem Bücherregal ;-)


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Hinweis: Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom AT Verlag zur Rezension zur Verfügung gestellt.

Freitag, 19. Juni 2015

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Birkes

Letztes Jahr war ich in Kopenhagen und habe dort ein köstliches Gebäck namens Birkes entdeckt. Es handelt sich dabei um eine Art Blätterteigbrötchen, das mit Mohn oder Sesam bestreut wird. Diese knusprigen Brötchen schmecken wahnsinnig gut zum Frühstück. Dazu etwas Marmelade und der Tag wird perfekt. 

Letztens habe ich in dem Buch "Skandinavisch Backen:100 Rezepte - herzhaft und süß"* von Trine Hahnemann ein Rezept für Birkes entdeckt und ich musste das Rezept sofort ausprobieren. Der Clou an dem Rezept: die köstlichen Birkes sind hier sogar noch mit Marzipan gefüllt. Klingt das nicht großartig?


Das Buch "Skandinavisch Backen:100 Rezepte - herzhaft und süß"* kann ich jedem empfehlen, der auf Gebäck aus dem Norden steht. Im Buch findet man
allerlei Rezepte für Torten und Kuchen, Brote und Herzhaftes sowie Konfitüren. Das Ziel der Autorin war es, die skandinavischen Backtraditionen in deutsche Küchen bringen. In meine Küche hat sie es mit ihren köstlichen Birkes bereits geschafft, denn die kleinen knusprigen Teilchen haben mich geschmacklich einfach umgehauen. Birkes sind meine neuen Stars auf dem Frühstückstisch.

Die Aufmachung des Buches ist sehr edel. Der Einband ist stabil und fest. Der Titel ist eingestanzt und wird von einem unglaublich schönen Titelbild begleitet. Die Rezepte sind aufgeteilt in Torten&Kuchen, Sommerliches zum Kaffee, Brote und herzhaftes Gebäck, Weihnachten und Konfitüren. Man findet im Buch Rezepte für Knäckebrot, Dänischen Plunder, Napfkuchen, Eclairs oder lockere Schichttorten. Bei diesen leckeren Backwerken möchte ich gleich wieder einen Urlaub nach Skandinavien planen.


Nun aber wieder zu diesen oberköstlichen Birkes. Die Herstellung ist etwas aufwendiger, aber es lohnt sich ohne Ende. Dieses Plundergebäck ist knusprig und süß und die Kombination aus Mohn und Marzipan ist unglaublich gut. Da braucht man auch keine Marmelade mehr. Die Birkes schmecken pur am besten. Dazu einen Kaffee, Saft und etwas Obst und der Frühstückstisch ist perfekt. Probiert es aus!

Mohn-Plundergebäck (Tebirkes)
(für 20 Stück)

Für den Teig
25g frische Hefe
1 Ei
1El Zucker
325g Mehl (Typ00 oder Typ405)
300g kalte Butter
1/2Tl Salz

Außerdem
150g Marzipan
125g weiche Butter
3El Zucker
1 Ei
50g Mohnsamen

Für den Teig die Hefe in 125ml lauwarmen Wasser auflösen. Eier, Salz und Zucker einrühren. Das Mehl dazu sieben und zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten. Abgedeckt im Kühlschrank 15 Minuten ruhen lassen.

Den Teig auf eine Größe von 45cmx45xm ausrollen. In der Mitte ein Quadrat aus Butterscheiben in der Größe von 20cmx20cm auslegen. Den Hefeteig vom Rand in die Mitte einschlagen, um die Butter zu bedecken. Den Teig gut fest drücken und vorsichtig zu einem Rechteck ausrollen. Den Teig von der kurzen Seite her in die Mitte einschlagen, sodass ein dreischichtiges Teigviereck entsteht. Den Teig in Frischhaltefolie einschlagen und 15 Minuten kalt stellen. Den Teig noch dreimal ausrollen, falten und wieder haltstellen. So entsteht ein Plunderteig.

Für die Füllung Marzipan, weiche Butter und Zucker verkneten und bei Zimmertemperatur ruhen lassen. Den fertigen Plunderteig zu einem Rechteck von etwa 55cmx35cm ausrollen und einmal der Länge nach durchschneiden. Die zwei Teigstreifen weiter zu einer Größe von 60cmx20cm ausrollen. Die Marzipanfüllung halbieren und gleichmäßig auf jeweils der Hälfte der beiden Teigstreifen verteilen. Die andere Teigseite darüber schlagen, sodass jeweils ein gefüllter Teigstreifen in der Größe von 60cmx10cm entsteht. Die Nähte leicht andrücken.

Jeden Teigstreifen mit Ei bestreichen und mit Mohn bestreuen. Die Teigstreifen in 5cm breite Stücke schneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Die Teilchen abgedeckt 30 Minuten gehen lassen und anschließend bei 200°C etwa 20 Minuten goldbraun backen.


Ich wünsche euch ein traumhaftes Wochenende mit einem hoffentlich super guten Sonntagsfrühstück!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)
 
  
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Mittwoch, 17. Juni 2015

{Lass uns waffeln} Der Klassiker oder wie mein Liebster sagt: Frischeiwaffel

Als ich meinen Liebsten gefragt habe, welche Waffelsorte ich zuerst backen soll, kam sofort: Frischeiwaffel. Frischeiwaffel? Ja...Waffeln wie aus dem Supermarkt. Schön fluffig und saftig. Ich hatte schon die spannensten Waffelrezepte im Kopf, aber wenn der Liebste ganz klassische Waffeln möchte, bekommt er die natürlich auch. 

Dazu gab es frische Erdbeeren, einen Klecks Vanillesahne und etwas Minzzucker. Minzzucker stellt man her, indem man frische Minze mit Zucker in einer Küchenmaschine zerhackt.


Das Waffelrezept habe ich aus dem kleinen aber wunderbaren Buch "Waffeln: Als ob immer Sonntag wäre"*, welches ich jedem Waffelbäcker wärmstens empfehlen kann, da es wirklich köstliche Rezepte enthält. Die Waffeln habe ich in meinem neuen KitchenAid Artisan Waffeleisen* gebacken.


Klassische Waffeln
(für 4 Waffeln)

200g weiche Butter
150g Zucker
Prise Salz
4 Eier
225g Mehl
1/2Tl Backpulver
100ml Milch

Butter mit Zucler und Salz zu einer schaumigen Masse verrühren. Die Eier nacheinander zum Teig geben und unterrühren. Das Mehl und das Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch unterrühren. Den Teig 15 Minuten ruhen lassen.

Das Waffeleisen vorheizen und für eine Waffel 1/4 des Teiges auf die Backfläche geben. Das KitchenAid Waffeleisen muss nicht vorher gefettet werden. Die Waffeln etwa 4 Minuten backen.

Hinweis: Die Mengenangaben und Backzeiten beziehen sich auf das KitchenAid Waffeleisen. Backt man den Teig in einem herkömmlichen Waffeleisen erhält man etwa 8 Waffeln und muss diese jeweils etwa 2 Minuten backen.


Die Waffeln waren wirklich perfekt. Außen knusprig und innen locker. Dazu die frischen Erdbeeren...Träumchen! 

Wie mögt ihr denn eure Waffeln am liebsten?

Ich wünsche euch noch eine süße Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)


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Dienstag, 16. Juni 2015

{Küchenkram} Die Königin unter den Waffeleisen

Seit ein paar Wochen kann ich dank BlumePR* & KitchenAid* die Königin unter den Waffeleisen mein Eigen nennen, denn sie haben mir dieses wunderbare Artisan Waffeleisen in Medaillon-Silber* zum testen überlassen. Heute möchte ich euch das Prachtstück mal etwas genauer vorstellen, bevor ich euch in den nächsten Wochen und Monaten mit verschiedenen Waffelrezepten versorgen werde.


Das KitchenAid Waffeleisen ist ein Doppelwaffeleisen, d.h. man kann zwei Waffeln parallel backen. Man befüllt dazu das obere Waffeleisen mit Teig, schließt es, schwenkt das Waffeleisen einmal um 180° und befüllt dann das zweite Waffeleisen. Dabei entstehen 2 große, runde, dicke Waffeln mit 4 Bruchstellen, sodass man eine große Waffel ganz einfach in 4 Viertel zerbrechen kann. Die fertigen Waffeln haben eine Dicke von etwa 3 cm und einen Durchmesser von 18cm, das ist ungefähr doppelt so dick wie die Waffeln eines herkömmlichen Waffeleisens. Die Strukturierung der Waffeln ist sehr ausgeprägt, sodass die Waffeln besonders knusprig werden.  

Das Gerät ist sehr massiv und hochwertig verarbeitet und macht auch optisch einiges her.

Die Bedienung des KitchenAid Waffeleisens ist sehr komfortabel. Das Waffeleisen hat einen Ein- und Ausschalter, was bei herkömmlichen Waffeleisen normal nicht der Fall ist. Das Waffeleisen beginnt nach dem Einschalten sofort mit dem Aufheizen. Wenn das Waffeleisen heiß ist, ertönt ein akustisches Signal. Das dauert etwa 3 Minuten. Die Backzeit kann durch die Einstellung einer exakten Minutenangabe in 15-Sekunden-Schritten geregelt werden. Nach dem Einstellen der Zeit beginnt das Waffeleisen damit die Waffeln zu backen. Nach Ablauf der Zeit ertönt wieder ein akustisches Signal. Auf dem Waffeleisen ist ein Backthermometer eingebaut, sodass man die Temperaturentwicklung verfolgen kann.


Das Wichtigste an einem Küchengerät ist für mich eine einfache Reinigung. Das ist bei dem Gerät von KitchenAid vollkommen gegeben. Durch die unglaublich gute Beschichtung bleibt nichts am Waffeleisen haften und man muss nach dem Backen nur kurz eventuelle Krümel wegpinseln und kurz mit einem feuchten Lappen drüber. Perfekt. Besser geht es nicht!
 

Da man gleich 2 große Waffeln backen kann, geht das Backen sehr schnell und man kann in kurzer Zeit viele Waffeln backen und viele liebe Menschen satt bekommen. Bei der Teigherstellung und -berechnung ist zu beachten, dass man für eine Kitchenaid Waffel etwa die 3-fache Menge an Teig benötigt. Ist ein Waffelrezept also für 12 Waffeln ausgelegt, bekommt man etwa 4 Kitchenaid Waffeln heraus.

Der erste Waffeltest ist mehr als geglückt und mein Liebster fragt ständig, wann es endlich mal wieder Waffeln gibt. Die Waffeln passen sich super einfach aus der Form lösen und sind außen knusprig und innen schön fluffig.

Das Waffeleisen ist natürlich nicht gerade günstig. Ob man soviel Geld für ein Küchengerät investieren möchte, muss jeder selber entscheiden. Ich bin begeistert von dem Gerät.

Morgen werde ich euch das erste Waffelrezept präsentieren.

Bis dahin wünsche ich euch noch eine schöne Woche!

Wir sehen uns wieder, wenn es heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)

*Hinweis: Das Waffeleisen wurde mir freundlicherweise von Blume PR und KitchenAid zum Test zur Verfügung gestellt.

Sonntag, 14. Juni 2015

{Buchvorstellung} Gemüse kann auch anders

Bettina Matthaei ist die bekannte „Gewürzpäpstin“ aus Hamburg und betreibt mit ihrer Leidenschaft zu Aromen und Gewürzen einen Online-Versand für Gewürze. Außerdem gibt sie viele Seminare zum Thema Gewürze und Würzen. "Nebenbei" ist sie auch noch eine tolle Autorin vieler kreativer Kochbücher, wie „Mezze“, „Würzen“, „Vegetarisch vom Feinsten“ und neben vielen weiteren Titeln ist jetzt auch ihr neues Buch "Gemüse kann auch anders"*im GU-Verlag erschienen.

Gemüse kann auch anders: Vegetarische Rezepte für jede Jahreszeit
Bettina Matthaei


Gräfe und Unzer Verlag
24,99€
Gebundene Ausgabe, 240 Seiten

"Gemüse hat das Zeug zum Star: Es bereitet einem schier unendlichen Feld kreativer Möglichkeiten die Bühne. Langweilige Aufführungen wie Gurken in Dillsahne locken kaum mehr jemanden hinterm Ofen hervor. Gefragt sind neue Geschmackserlebnisse! Genau dafür hat sich die Gemüse- und Gewürzexpertin Bettina Matthaei etwas Besonderes ausgedacht: raffiniert gewürzte, leicht und schnell nachkochbare Gerichte für die weiter wachsende Zahl der Gemüsefans und Vegetarier."

Mehr Infos zum Buch HIER*. 
Inhalt

Gemüse und Gewürze

Meine Lieblingszutaten

Artischocken
Blumenkohl und Brokkoli
Bohnen, Erbsen und Zuckerschoten
Fenchel
Gurken
Kartoffeln und Süßkartoffeln
Kohl, Kohlrabi und Rosenkohl
Kürbis
Mangold und Spinat
Möhren
Paprika
Pastinaken und Petersilienwurzeln
Pilze
Rote Beete und Rüben
Schwarzwurzeln
Sellerie
Spargel
Tomaten
Topinambur
Zucchini
Zwiebeln und Lauch

Menüvorschläge

Wie man an dem langen, langen Inhaltsverzeichnis sehen kann, ist das Buch nach den verschiedenen Gemüsesorten untergliedert. Die Autorin lässt dabei fast keine Gemüsesorte aus. Man kann das Buch also auch super für die saisonale Küche heranziehen.


Jedes Kapitel beginnt mit einer Doppelseite zur entsprechenden Gemüsesorte. Hier gibt es einen ausführlichen Überblick zum Gemüse bzw. zu den verschiedenen Sorten. Auf der Doppelseite zum Kürbis erfährt man also auch etwas über Hokkaido, Butternut und Co.


Die vegetarische Gemüseküche liegt gerade voll im Trend und somit trifft Bettina Matthaei voll ins Schwarze mit ihren Gemüsekreationen. Das Gemüse steht in diesem Buch und in den Rezepten absolut im Mittelpunkt und ist nicht nur eine langweilige Beilage.

Die Rezepte sind anschaulich und strukturiert dargestellt und lassen sich gut umsetzen. Zusätzlich enthalten die Rezepte viele nützliche Informationen u.a. zu Zubereitungszeiten und die Eignung für Veganer und Allergiker. 


Die Ausstattung des Buches ist sehr hochwertig. Die Fotos von Wolfgang Schardt  (ein genialer Food-Fotograf) sind sehr geschmackvoll und machen Appetit auf die Rezepte. Jedes Rezept wird von einem passenden Bild begleitet. Ich finde nicht nur die Bilder wunderschön, sondern auch die Seitengestaltung. Die Bilder und die Rezepte fließen hier ineinander über.



Am Ende des Buches gibt die Autorin verschiedene Menüvorschläge.

Testrezepte  

Ihr seht schon, dass in diesem Buch so einige Merkzettel stecken, weil dort so viele Rezepte enthalten sind, die ich gerne ausprobieren möchte. 3 Gerichte habe ich bereits nachgekocht. 





Das erste Testrezept war der Romanesco in Pfeffersahne von Seite 35

Es handelt sich hier um einen Auflauf aus Romanesco, einer Sahnesoße und Käse. Lecker! Dem Rezept konnte ich gut folgen.


Als nächstes habe ich einen großen Topf vom Blumenkohl-Curry von Seite 39 nachgekocht. Das Rezept beinhaltet u.a. Blumenkohl, Romanesco und Kartoffeln. Ich habe die Gemüsesorten etwas abgewandelt und das Curry mit Brokkoli, Kartoffeln und Möhren gekocht. Ansonsten habe ich mich an das Rezept gehalten. Es war sehr lecker und vorallem mit der Kartoffel mal etwas anderes.








Das letzte Testrezept waren die Steckrüben-Puffer mit Orangenschaum von Seite 166. Die Puffer sind aus Steckrüben und Kartoffeln. Eine tolle Kombination. In der Gusseisenpfanne werden die natürlich besonders knusprig. Der Orangenschaum, der eine Art fruchtiger Frischkäse ist, harmoniert wunderbar mit der leichten süße der Steckrübe. Tolles Gericht!






Fazit

Für alle Genießer und Gemüsefans ein wirklicher Glücksgriff! Mich haben vorallem die kreativen Rezepte und die wahnsinnig schönen Bilder überzeugt.

Was sagt ihr zum Gemüsetrend der sich gerade in vielen Kochbüchern wieder findet? Top oder Flop?

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend!
 
Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

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