Sonntag, 31. Mai 2015

{Food Challenge} Leckere Saisonstangen

Schon wieder ist ein Monat rum und es wird Zeit für eine neue Ausgabe der Food Challenge. Wie die Zeit nur immer vergeht...

Diesmal haben wir 4 Mädels uns dem Thema Spargel gewidmet. Die Spargelsaison endet offiziell am 24. Juni, also habt ihr noch eine Weile Zeit, um eines unserer leckeren Rezepte auszuprobieren. Guten Appetit!


Jasmin unsere Küchenderrn hat Spargelpizza mit Kartoffelboden (oben links) gemacht. Die liebe Liv von Thank you for eating (unten links) hat Frittierter Spargel Asia Style gezaubert. Und die Maike von The Culinary Trail (unten rechts) verwöhnt uns mit einem Spargeleis mit Erdbeerstrudel und Amarettiniknusper. Der Pokal für das außergewöhnlichste Rezept geht diesmal definitiv an Maike!
 
Ich habe eine Spargelpizza mit Räucherlachs und Petersilienöl gebacken. Die Pizza schmeckt nach Frühling und durch das Petersilienöl, was man nach dem Backen über die Pizza träufelt, erhält sie eine tolle, frische Würze.


Meine Spargelpizza hat einen Polenta-Pizzaboden. Polenta ist ein Maisgries. Das Rezept für Polenta-Pizzaboden habe ich aus dem Buch "Pizza" von Pete Evans*. Dieses Buch ist ein Muss für jeden Pizza-Fan, da es wirklich wunderbare Pizzarezepte enthält.


Gebacken habe ich meine Pizza wie immer auf meinem Pizzastein. Pizzasteine sind hervorragende Wärmespeicher und geben nach einer Aufwärmphase im Backofen die Temperatur für lange Zeit gleichmässig an Pizza ab und absorbieren außerdem überschüssige Feuchtigkeit. Das Resultat ist ein knuspriger Pizzaboden. Ich habe mir vor langer Zeit dieses Pizzastein-Set* zugelegt und bin damit sehr zufrieden. Ich backe auf dem Pizzastein auch herzhafte Brote, Hefebrote, Baguettes oder Brötchen.

Es ist schwer den rohen Pizzateig auf die Holzschaufel zu bekommen und ihn dann auf den heißen Pizzastein im Ofen zu verfrachten, deshalb habe ich vor einer Weile einen tollen Tipp von einer Leserin erhalten, den ich gerne an euch weitergeben möchte.  
Tipp: Einfach den Pizzateig auf ein Stück Backpapier legen und die belegte Pizza MIT Backpapier auf den Pizzastein schieben. Durch das Backpapier rutscht die Pizza leicht von der Holzschaufel auf den Pizzastein. Nach 2-3 Minuten im Ofen ist der Boden der Pizza etwas angebacken und man kann das Backpapier einfach unter der Pizza wegziehen.

Ihr habt jetzt großen Pizzahunger und wollt das Rezept? Kein Problem!

Spargelpizza mit Räucherlachs und Petersilienöl 
(für 2 Pizzen)

Für den Polenta-Pizzaboden
1Tl Trockenhefe
3/4Tl Kristallzucker
225g Mehl (Typ550)
50g Polenta
1/2Tl Salz
2El Olivenöl 

Für den Belag
 150g Creme Fraiche
150g Räucherlachs
8-10 Stangen Spargel

Für das Petersilienöl 
Bund Petersilie
Olivenöl
Meersalz  

In einer Rührschüssel die Hefe in 2El lauwarmen Wasser auflöse. Zucker und 1,5El Mehl dazu und die Mischung gründlich verrühren. Mit Frischhaltefolie abdecken und an einem warmen Ort 15 Minuten gehen lassen.
160ml lauwarmes Wasser das Mehl, Polenta, Salz, Olivenöl und den Vorteig zu einem Teig verarbeiten und etwa 5 Minuten gut durchkneten, bis der Teig weich und elastisch ist. Den Teig an einem warmen Ort 45-60 Minuten gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat.
Den Teig halbieren und dünn ausrollen, anschließend den Teig nochmal 15 Minuten entspannen lassen. Die Teigfladen auf ein Stück Backpapier legen und jeweils mit Creme Fraiche bestreichen. Den Lachs in Streifen schneiden und auf der Pizza verteilen. Den Spargel putzen und anschließend mit einem Sparschäler in dünne Streifen schälen. Die Spargelspitzen dabei auslassen. Die dünnen Spargelstreifen und Spargelspitzen auf der Pizza verteilen.

Im vorgeheizten Backofen mit Pizzastein bei 220°C etwa 10-15 Minuten backen.

Für das Petersilienöl Petersilie mit Öl und etwas Meersalz fein pürieren. Soviel Öl hinzufügen, dass ein flüssige Würzsoße entsteht. Kurz vor dem Servieren über die Pizza träufeln.


Ich hoffe euch hat unsere Food Challege wieder gefallen. Wie bereitet ihr denn Spargel am Liebsten zu? 

Habt einen schönen Sonntag!
 
Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

{Food Challenge}

* Amazon Partnerlink

Freitag, 29. Mai 2015

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Apfel-Mohn-Guglhupf

Kennt ihr das? Ihr habt euch eine neue Backform gekauft und könnt es gar nicht erwarten sie auszuprobieren. Also setzt ihr euch vor euer Buchregal und sucht stundenlang nach einem passenden Rezept, damit ihr die Form sofort ausprobieren könnt.

Mir ging es so, als ich mir die Silikonbackform Novel von Birkmann* gekauft hatte. Ich habe lange überlegt, was ich backe. Schokoladenkuchen? Zitronen-Heidelbeer-Guglhupf? Letztendlich habe ich mich für einen Apfel-Mohn-Guglhupf.


Ich habe das Rezept für einen Sandkuchen aus meinem Lieblingsbackbuch "Backschätze"* verwendet und diesen mit Mohn und Apfel gepimt.

Hier kommt das Rezept für euch:


Apfel-Mohn-Guglhupf
(für einen Guglhupf)

200g Zucker
  4Eier
200g weiche Butter
100g Mehl
100g Speisestärke
2 TL Backpulver
4El gemahlener Mohn
1 Apfel


Butter und Zucker mehrere Minuten lang gut verrühren. Anschließend jedes Ei einzeln dazugeben und unterrühren. Mehl, Speisestärke und Backpulver vermengen und kurz mit der Eimasse verrühren.
Eine Guglhupfform einfetten und mit Mehl ausstreuen und die Hälfte des Teiges hineingeben. Den restlichen Teig mit dem Mohn verrühren. Den Apfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Die Würfel ebenfalls unter den Teig rühren. Den Apfel-Mohn-Teig in die Guglhupfform geben.

Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober/Unterhitze ca. 50-60 Minuten backen. Stäbchenprobe! Den Kuchen abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.


Was sagt ihr zu meiner neuen Backform? Ist die nicht einfach traumhaft? Und das schöne ist: der Kuchen schmeckt auch noch seeeehr lecker. Das nächste Mal würde ich eventuell noch etwas Marzipan und/oder Zimt in den Teig geben.

Ich wünsche euch ein traumhaftes Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)
  
*Amazon Partner Link

Dienstag, 26. Mai 2015

{Frisch aus der Eismaschine} Frozen Joghurt

Ich habe mal wieder meine Eismaschine (mehr Infos HIER) angeworfen und diesmal ist dabei ein leckeres Joghurteis á la Frozen Joghurt entstanden.

Joghurteis ist unglaublich erfrischend und schmeckt wunderbar zu frischen Früchten. Jetzt im Frühling harmoniert das Eis natürlich gut mit frischen Erdbeeren.  Besonders lecker wird es, wenn man die Erdbeeren mit etwas Holunderblütensirup mariniert.


Das Rezept für das Joghurteis ist super einfach und sehr schnell gemacht. Ich habe es im Buch "FrozenYoghurts - Erfrischende Rezepte zum Selbermachen"* von Constanze & Mathilde Lorenzi entdeckt.
 
Ich empfehle das Eis möglichst sofort zu vernaschen, denn dann ist es einfach wunderbar soft. Im Tiefkühler wird es wieder fester und man muss es eine ganze Weile vor dem Verzehr aus dem Tiefkühler nehmen, damit es wieder weich wird und man es servieren kann. 

Ich werde demnächst nochmal ein anderes Rezept aus diesem Buch probieren, welches Ei enthält und bin gespannt, ob dieses Joghurteis dann im Tiefkühler weich bleibt.

Frozen Joghurt
(für etwa 700ml Eis)

500g Griechischer Joghurt (10% Fett)
200ml Sahne
80g Zucker
Spritzer Zitronensaft

Joghurt, Sahne, Zucker und Zitronensaft so lange verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die Joghurtmasse in eine Eismaschine geben und zu Eis verarbeiten.
 
Lasst es euch schmecken! 
 
Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Frisch aus der Eismaschine ;-)


*Amazon Partner Link

Sonntag, 24. Mai 2015

{Buchvorstellung} Wer hat Lust auf italienische Küche?

Italien ist nicht nur ein sehr beliebtes Reiseziel für den Sommer. Die italienische Küche ist auch äußerst beliebt. Pizza, Pasta, Antipasti und Co. sind gern gesehene Gäste auf jedem Dinnerteller. Auch ich liebe italienisches Essen und koche viel im mediterranen Stil. Auch der Sternekoch Christian Henze ist der italienischen Küche verfallen und holt mit seinem neuen Buch "A Tavola!: Die echte Cucina Italiana für zu Hause"* den mediterranen Kochstil nach Deutschland.

A Tavola!: Die echte Cucina Italiana für zu Hause
Christian Henze


Südwest Verlag
22,99€
Gebundene Ausgabe, 176 Seiten

"Italien ist und bleibt unser liebstes Reiseziel, vor allem wegen seiner Küche. Wie wunderbar wäre es, wenn wir uns Italien und die cucina italiana nach Hause holen könnten, sodass wir das ganze Jahr etwas davon haben. Christian Henze zeigt, wie das geht und bringt mit seinen liebsten Rezepten von antipasti bis dolci die pure dolce vita auf den Tisch. Wie immer werden seine Gerichte aus überall erhältlichen Zutaten zubereitet, sie sind schnell, einfach und ehrlich – und dieses Mal wunderbar mediterran."

Mehr Infos zum Buch HIER*. 

Inhalt

Antipasti

Pasta

Pizza

Verdure

Pesce

Carne

Dolci

Christian Henze ist ein bayerischer Sternekoch. Er hat schon einige Kochbücher herausgebracht. Sein aktuelles Werk beschäftigt sich ausführlich mit der italienischen Küche. 


Das Buch gliedert sich in Antipasti, Suppen, Pizza, Pasta, Fisch, Fleisch, Gemüse und Desserts. In diesen Kapiteln findet man Rezepte, wie Tomaten-Buscetta mit Scampi und Limonenöl, Schaumiges Parmesansüppchen mit grünem Pesto, Hähnchen Saltimbocca mit Zitronenkartoffeln, Cassata a la Siciliana oder Gegrillte Scampi mit Limoncello-Mayonnaise.


Die Rezepte werden jeweils übersichtlich auf Doppelseiten präsentiert. Jedes Rezept wird hier von einem passenden, ansprechenden Foto begleitet. Die Rezepte sind knackig und gut nachvollziehbar beschrieben. Die Zutaten sind in jedem gut sortierten Supermarkt erhältlich. Auch "speziellere" Zutaten, wie  beispielsweise Salsicce (rohe Bratwürste mit Fenchelsamen gewürzt) oder Pizzamehl Typ00 bekommt man in großen Supermärkten.

Die großformatigen Fotos von Maria Grossmann und Monika Schürleim sind sehr appetitlich, allerdings stört mich ein bisschen, dass der Koch auf den Bildern immer wieder sehr präsent ist. Es soll zwar ein entspanntes, sommerliches Lebensgefühl vermittelt werden, aber ich finde nicht, dass ich dazu den Autor in Badehose brauche. Nennt mich prüde, aber ich fand es nicht angebracht für ein Kochbuch.


Trotz diesen Mankos wird das italienische Flair trotzdem vermittelt und man hat das Gefühl, dass man beim Durchblättern einen kleinen, kulinarischen Kurzurlaub nach Italien macht. Das Motto von Christian Henze ist „Sich schnell mal nach Italien kochen“ und das ist ihm durch die Rezeptzusammenstellung und durch die Gestaltung des Buches wirklich gelungen.


Testrezepte

Sehr viele Rezepte haben mich sofort angesprochen, sodass ich gar nicht lange überlegen musste, welche ich nachkochen werde. Die To-Do-Liste der Rezepte, die ich ausprobieren möchte ist lang. Bisher habe ich 3 Gerichte nachkochen können.




Das erste Testrezept waren die Spaghetti á la Chef von Seite 61. Es handelt sich hier um Spaghetti in einer pikanten Tomatensoße mit Schweinebauch, Oliven und Scampi. 

Die Zubereitung war sehr unkompliziert und das Gericht war sehr lecker. Dieses Rezept kann ich definitiv weiterempfehlen!










Das zweite Testrezept war das Mandel-Tiramisu von Seite 154. Ich liebe Tiramisu und deshalb musste ich diese Variante ausprobieren. Man backt dazu eine Art Mandelbiskuit und benutzt diesen dann um ihn mit einer Mascarponecreme und Espresso zu schichten.

Ich als Tiramisu-Fan fand dieses Rezept sehr lecker!





 





Als letztes habe ich das Hähnchen-Vitello mit weißem Balsamico und Honig von Seite 26 nachgekocht. 
Dieses Rezept hat mich überrascht. Ich kenne bisher nur Vitello Tonato, habe es aber auch noch nie selber gemacht, weil ich es für zu kompliziert hielt. Diese Variante mit Hähnchen ist nicht nur unglaublich lecker, sondern auch schnell und einfach zubereitet. Super!






 

Fazit

Für Liebhaber der italienischen Küche ist dieses Buch absolut zu empfehlen. Die Rezepte sind auch für Kochanfänger geeignet. Dieses Buch macht einfach Spaß. Ich freue mich auf weitere Gerichte, die ich aus diesem Buch nachkochen werde.

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend!
 
Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Neuigkeiten aus meinem Bücherregal ;-)


*Amazon Partner Link

Freitag, 22. Mai 2015

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Rhabarber-Streusel-Muffins

Saurer Rhabarber und süßer Vanillepudding sind meiner Meinung nach ein echtes Traumpaar. Sie ergänzen sich perfekt und schmecken daher hervorragend zusammen. Ich habe dieses Traumpaar in einen Streuselmantel gesteckt und entstanden sind super leckere Rhabarber-Streusel-Muffins.


Übrigens: Für die Figur hat Rhabarber absolut Pluspunkte, denn er ist fast völlig fettfrei und enthält kaum Zucker. Mit nur 6 Kalorien pro 100 Gramm gehört der säuerlich, grünliche Rhabarber zu den kalorienärmsten Obstsorten überhaupt. 

Daher ist es auch nicht ganz so schlimm, wenn wir die säuerlichen Stangen in Pudding und Streuselteig hüllen, oder?
 

Um die Muffins direkt in der Form zu backen, braucht man eine wirklich gut beschichtete Muffinform. Ich benutze dazu meine Le Creuset Muffinbackform*. Das Backen der Muffins in Muffinförmchen kann ich nicht empfehlen, da sich Streuselteig nicht gut von den Papierförmchen lösen lässt.

Rhabarber-Streusel-Muffins
(für etwa 12 Stück) 

Für den Teig
100 g Zucker
200 g weiche Butter
300 g Mehl
1 Prise Salz 


Für den Belag
500ml Milch
1 Packung Vanillepuddingpulver
3El Vanillezucker
2-3 Stangen Rhabarber
3El Zucker

Den Backofen auf 180°C vorheizen. 

Für den Teig alle Zutaten zu einem homogenen Teig verkneten. Eine Muffinblech gut ausfetten. 2/3 des Teiges auf die 12 Mulden des Muffinblechs verteilen und andrücken, so dass auch die Ränder der Mulden bedeckt sind.

Für den Belag aus der Milch, Vanillezucler und dem Vanillepuddingpulver (nach Packungsanleitung) einen Pudding kochen. Rhabarber putzen und in kleine Stücke schneiden.
Die Rhabarberstücke in die Mulden des Muffinblechs geben und mit Vanillepudding bedecken. Den restlichen Teig zu Streuseln zerflücken und auf dem Kuchen verteilen. Darüber gleichmäßig die 3El Zucker streuen. 
Die Muffins im Backofen etwa 25 Minuten backen, bis sie goldgelb gebräunt sind. Vor dem Herauslösen aus der Form müssen die Muffins vollständig ausgekühlt sein, ansonsten ist der Pudding zu weich und die Muffins gehen kaputt.


Die Muffins könnt ihr auch wunderbar mit Erdbeeren  oder mit anderen "sauren" Früchten, wie z.B. roten Johannisbeeren oder Stachelbeeren zubereiten.

Mit diesen Muffins wünsche ich euch ein wunderbares, genussvolles Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)
  
*Amazon Partner Link

Mittwoch, 20. Mai 2015

{Völlig Durchgegrillt} Was der Grillmeister bei schlechtem Grillwetter macht

Bei uns gab es letztens mal wieder ein köstliches Steak. Wenn draußen mal nicht das passende Grillwetter ist, dann bereitet der Grillmeister das Steak einfach in der Pfanne zu. Wichtig ist dabei, dass man eine Pfanne hat, die richtig heiß wird damit man das Steak kräftig anbraten kann. Wir verwenden hierfür eine Eisenpfanne. Da sie nicht beschichtet ist, kann sie richtig hoch erhitzt werden.

Die Vorteile dieser Pfanne habe ich euch HIER schonmal vorgestellt.


Bevor ich die Steaks angebraten habe, habe ich sie erstmal kräftig gewürzt mit dem Macho Muchacho Rub von Ankerkraut*. Das ist eine wirklich tolle Steakgewürzmischung. Dann werden die Steaks in der Pfanne mit Öl von beiden Seiten (60-90 Sekunden pro Seite) kräftig angebraten. Anschließend verpacke ich sie in Alufolie und lege sie für etwa 10 Minuten bei 120°C in den vorgeheizten Backofen. Die Steaks sollten dann eine Kerntemperatur von 58°C (Medium rare) haben. 

Dazu hab es ein paar leckere Bratkartoffeln aus jungen Kartoffeln. Bratkartoffeln werden in einer Eisenpfanne einfach perfekt! Darüber habe ich noch ein paar frische Frühlingszwiebeln gestreut. Fertig ist das Festmenü!


Das Wetter ist zur Zeit sehr durchwachsen. Die schönen Tage nutzen wir aber zum Grillen.Ihr könnt euch also dieses Jahr auf weitere köstliche Grillrezepte freuen. 
Bis dahin genieße ich das Steak aus der Pfanne.


Ich wünsche euch eine schöne Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt: 



{Völlig Durchgegrillt}

* Amazon Partner Programm 

Sonntag, 17. Mai 2015

{Buchvorstellung} Mein Wunsch wurde wahr

Vor etwa anderthalb Jahren habe ich euch HIER das Buch "Herbst, Winter, Gemüse" von Cornelia Schinharl vorgestellt. Ich war (und bin es auch heute noch) begeistert von diesem Buch. Meine einzige Kritik damals war, dass es noch keine Sommerversion dieses Buches gibt und ich habe mir sehnlichst gewünscht, das Frau Schinharl meine Gebete erhört und ein Buch für Frühlings- und Sommergemüsesorten entwickelt.

Anscheinend hat Cornelia Schinharl meine Gebete erhört und so wurde dieses Jahr mein Wunsch wahr und das Buch "Frühling, Sommer, Gemüse" erschien im Februar. Ich werde euch das Buch heute genauer vorstellen.


Frühling, Sommer, Gemüse!
Cornelia Schinharl

http://www.amazon.de/gp/product/3833843152/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=3833843152&linkCode=as2&tag=httpmalkurzin-21

Gräfe und Unzer Verlag
16,99€
Gebundene Ausgabe, 160 Seiten

"Geht es uns nicht allen so, dass wir uns danach sehnen, die Liebe immer wieder neu zu entdecken? Dass wir uns insgeheim wünschen, mal wieder überraschende Seiten am anderen zu erleben? Wenn man sich mal eine Weile nicht sieht, klappt das meistens bestens. Wenn endlich die Wiedersehenszeit naht, so wie beim jungen Gemüse, das uns nach dem Winter auf dem Markt anlacht, kann es durchaus passieren, dass wir denken: Hey, so kennen wir die ja gar nicht! So eine Frischekur für die Liebe ist auch das neue GU-Kochbuch Frühling, Sommer, Gemüse!. Es zeigt unsere Lieblinge Spargel, Tomaten, Radieschen, Zucchini und viele andere Gemüsesorten in einem ganz neuen Licht. Die neuen Rezepte für die schnellen, sommerleichten Gemüsegerichte machen einfach gute Laune!"

Mehr Infos zum Buch HIER*.

Inhalt

Das wächst im Frühling und im Sommer

Davor & dazu
So frisch, so knackig - und sooo gut!

Aus der Suppenschüssel
Junges Gemüse geht gerne baden

Marktfrisch, ofenfrisch!
Direkt vom Markt ab in den Ofen

Aus Topf und Pfanne!
Bunte Vielfalt in bunter Auswahl

Gemüse im Portrait
Mairübchen, Tomaten, Radieschen und Rettich, Dicke Bohnen und Erbsen, Zucchini, Artischocken, Spargel

Das Buch beginnt erstmal mit der Vorstellung aller im Buch enthaltenen Gemüsesorten. Die Gemüsesorten werden ausführlich in Geschmack und Aussehen beschrieben und es werden teilweise kurze Tipps zum Einkauf und zur Zubereitung gegeben, damit in der Küche auch nichts schief geht. 


Danach folgen die zahlreichen Rezepte. Die Rezepte sind einfach umzusetzen und enthalten eine übersichtliche Anzahl von Zutaten und Arbeitsschritten, sodass man sie schnell zubereiten kann. Dabei sind die Gerichte zwar nicht zu kompliziert aber dennoch raffiniert. 

Es handelt sich hier nicht um ausschließlich vegetarische Rezepte, einige enthalten auch Fleisch oder Fisch.  Das Gemüse steht aber in jedem Rezept im Mittelpunkt. Hier ist eher das Fleisch die Beilage.


Im Buch findet man außerdem verschiedene Gemüseporträts. Hier werden Tomate, Spargel, Zucchini oder Mairübchen genau vorgestellt und man erfährt Wissenswertes über die Gemüsesorten.

Wusstet ihr z.B. das man runzelig gewordene Radieschen einfach nur in ein Schälchen mit kaltem Wasser legen muss, damit sie wieder schön knackig werden?


Die Rezepte sind äußerst abwechslungsreich. Zucchini, Mairübchen, Dicke Bohnen, Spargel oder Tomaten werden zu Carpaccio, Guacamole, knackigen Tempurasticks oder Currys verarbeitet. Ob mediterran, orientalisch oder asiatisch - hier findet mit Sicherheit Jeder das richtige Rezept.

Diese bunte Mischung zeigt sich in Rezepten, wie z.B. Bärlauch-Zaziki mit Feta, Dicke-Bohnen-Guacamole, Gedämpfte Mairübchen, Gratinierte Salatröllchen, Kohlrabischnitzel mit Frischkäsefüllung oder Kalbssgeschnetzeltes mit Gurke und Dill. Klingt das nicht einfach lecker?


Das Buch bleibt definitiv seinem Motto "Frühling, Sommer, Gemüse!" treu. Rezepte mit Kohl, Kürbis oder Pilzen sucht man vergebens.

Testrezepte




Mein erstes Testrezept war der Spargel mit Knusperbröseln von Seite 41.Bisher kannte ich Spargel nur klassisch gekocht mit Sauce Hollandaise. Diese Variante war mit ganz neu und ich fand sie sehr lecker! Das Rezept war schnell und einfach umzusetzen. Dazu gab es Lachs und ein paar geschmorte Tomaten.




Da wir gerade Mitten in der Spargelsaison stecken, war mein zweites Testrezept die Spargelnudeln von Seite 134. Das war gleich die zweite, neue Spargelvariante für mich. Im Buch wird Kalbsschnitzel zu den Spargelnudeln serviert. Ich habe Schweinefilet dazu gereicht.

Die Spargelnudeln waren unglaublich lecker und werden ab jetzt definitiv öfter gemacht. 




Das letzte Testrezept waren die Ricotta-Pflänzchen von Seite 126. Im Buch gibt es Tomatensalat dazu. Ich habe aber Pilzgeschnetzeltes dazu gemacht. Die Ricotta-Pflänzchen werden mit Polenta gemacht, dadurch sind sie nicht nur saftig, sondern auch schön knusprig. Diese Beilage wird auch in mein Repertoire aufgenommen.








Es stehen noch viele weitere Rezepte auf meiner To-Do-Liste. Als nächstes möchte ich noch Paprika-Caprese mit Karpernöl von Seite 24, Gebratene Zucchini mit Rucola-Tomaten und das Kalbsgeschnetzelte mit Gurke und Dill von Seite 139 nachkochen. Aber ich muss erstmal auf den Sommer warten, bis es das entsprechende, regionale Gemüse gibt.

Fazit 

Ich bin sehr glücklich mit diesem Buch, denn es ist genauso, wie ich es mir vorgestellt habe. Das Buch ist eine wunderbare Ergänzung zu "Herbst, Winter, Gemüse" und enthält leckere, einfache Rezepte für die zwei schönsten Jahreszeiten im Jahr. Ich kann das Buch jedem Gemüsefan empfehlen.

Was sagt ihr zu dem Buch? Habt ihr es auch zu Hause?  

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend! 

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


Neuigkeiten aus meinem Bücherregal ;-)


*Amazon Partner Link 
Hinweis: Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom Gräfe und Unzer Verlag zur Rezension zur Verfügung gestellt.

Freitag, 15. Mai 2015

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Rhabarber Tarte mit Vanillecreme

Rhabarber und Spargel sind die beiden Gemüsesorten, die jedes Jahr den Frühling einleiten. Ja, richtig gehört! Rhabarber ist ein Gemüse, trotzdem genießt man ihn am Liebsten süß in Kuchen oder Kompott.

Rhabarber und Spargel leiten aber nicht nur zusammen den Frühling ein und sind dabei noch unglaublich lecker - für beide gilt auch: am 24. Juni ist Schluss mit der Ernte. Bis dahin ist aber noch etwas Zeit und deshalb können wir die leckeren Stangen noch eine Weile genießen.


Worauf achtet man eigentlich, wenn man Rhabarber kauft? Die Stangen müssen noch fest und knackig sein und schön gläzen. Das heißt, wenn ihr eine blasse, matte, gummiartige Rhabarberstange seht, dann lasst lieber die Finger davon!

Rhabarber gibt es in rot und grün zu kaufen. Es gilt, je grüner die Stangen, desto mehr Oxalsäure ist enthalten und desto saurer sind die Stangen. Die rotfleischigen Sorten sind also etwas milder im Geschmack. 


Ich habe aus dem Rhabarber dieses Mal eine leckere Rhabarber Tarte mit Vanillecreme gezaubert. Das Rezept habe ich im Buch "Lieblingsdesserts" von Janneke Philippi* entdeckt und musste es sofort ausprobieren. Die Tarte geht ganz schnell. Ich habe meinen selbstgemachten Blätterteig (Infos dazu HIER) verwendet.

Wer meine Rhabarberliebe nicht nachvollziehen kann, weil er absolut keinen Rhabarber mag, kann diese Tarte auch wunderbar mit anderem Obst zubereiten. Ihr könntet zum Beispiel Kirschen, Himbeeren, Blaubeeren, Apfelstücke oder Birnenstücke auf den Blätterteig geben!

Rhabarber Tarte mit Vanillecreme
(für 8 Portionen)

6 Platten TK Blätterteig (oder Selbstgemachter)
2El Puddingpulver
500g Rhabarber
3El Zucker
1 Ei

200ml Creme Fraiche 
3-4El Vanillevla (niederländischer Vanillepudding)

Den Backofen auf 200°C vorheizen. 
Teigplatten zusammenlegen und zu einer Teigscheibe von 30cm Durchmesser ausrollen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit einem Teesieb 1El Vanillepuddingpulver darüber streuen. Rundherum einen 3cm breiten Streifen frei lassen.

Den Rhabarber putzen und in dicke Scheiben schneiden. Die Hälfte des Rhabarbers auf dem Puddingpulver verteilen. Mit einem Esslöffel Zucker bestreuen und mit dem restlichen Puddingpulver bestäuben. Den restlichen Rhabarber darauf verteilen und erneut mit 1El Zucker auf den Rhabarber geben.

Den Teig so einschlagen, dass der Rhabarber am Rand teilweise bedeckt ist. In der Mitte ein Loch von etwa 12cm Durchmesser frei lassen. Den Teigrand mit Ei bestreichen und mit dem restlichen Zucker bestreuen. 

Den Kuchen im Ofen 25-30 Minuten goldbraun backen.

In der Zwischenzeit die Creme fraiche mit dem Vanillevla (alternativ normaler Vanillepudding) locker verrühren. Den ausgekühlten Kuchen mit Puderzucker bestreuen und mit etwas Vanillecreme servieren.


Ich als riesiger Rhabarberfan habe schon zahlreiche Rezepte ausprobiert und gepostet. Hier findet ihr meine Rhabarberrezepte im Überblick:




Ich wünsche einen guten Appetit und ein wunderbares Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


Die Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)


*Amazon Partner Link

Mittwoch, 13. Mai 2015

{Frisch aus der Eismaschine} Kaffeeeiscreme aus dem fernen Asien

Ich habe mal wieder meine geliebte Eismaschine (mehr Infos HIER) angeworfen, um das wahrscheinlich bisher beste und leckerste Eis (aus meiner Herstellung) produziert. Es handelt sich um ein Vietnamesisches Kaffeeeis. Der Clou an diesem Eis ist, dass in der Eiscreme kein richtiger Kaffee steckt, sondern dass lediglich Kaffeebohnen in der Eismasse ziehen, die vor dem Gefrieren abgeseiht werden. Dadurch entsteht eine Art Vanilleeis mit einem dezenten aber vollmundigen Kaffeegeschmack. Großartig!

Ich habe dieses fantastische Rezept im Kochbuch "Reisehunger"* von Nicole Stich entdeckt. Das Buch habe ich euch am Mittwoch HIER vorgestellt und euch versprochen, dass ich auch das Eisrezept mit euch teilen werde.


Seit ich eine "richtige" Eismaschine habe, mache ich regelmäßig Eis und teste mich durch die verschiedensten Rezepte. Ich versuche immer wieder eine neue Eissorte auszuprobieren. 

Mittlerweile konnte ich feststellen, dass Eisrezepte mit Eigelben oft dafür sorgen, das die Eiscreme auch noch nach Wochen im Tiefkühler cremig ist. Andere Eissorten ohne Eigelb im Rezept werden oft sehr hart im Tiefkühler.  

Meine Eismaschine Gusto* von Unold kann ich nach vielen Eisproduktionen immernoch bedenkenlos weiter empfehlen. Sie macht einfach ein super Eis und mir sehr viel Freude.


Jetzt möchte ich aber nicht weiter das Rezept der oberleckersten Kaffeeeiscreme nicht weiter vorenthalten. Das Rezept gehört ab jetzt definitiv zu meinen Top 5 Eiscremerezepten!

Vietnamese Coffee Ice Cream
(für etwa 900ml Eiscreme)

25g Kaffeebohnen
500g Sahne
200ml Milch
1/4Tl Meersalz
3El Vanillezucker
1/2 Zimtstange
200g gesüßte Kondensmilch (z.B. Milchmädchen)
3 Eigelbe

Die Kaffeebohnen in einem Mörser grob zerkleinern. Sahne, Milch, Salz und Vanillezucker in einem Topf aufkochen, dann vom Herd ziehen und die Kaffeebohnen sowie die Zimtstange dazu geben. Die Sahne mindestens 30 Minuten ziehen lassen, anschließend durch ein feines Sieb gießen und zurück in einen sauberen Topf geben.

Die Kondensmilch mit Eigelben verschlagen und unter die Kaffeesahne in den Topf rühren. Die Eier-Kaffee-Sahne unter ständigem Rühren langsam erhitzen und sie eindicken lassen. Die Sahne darf dabei nicht kochen!

Die Masse anschließend vollkommen auskühlen lassen und dann in einer Eismaschine gefrieren lassen (gemäß Bedienungsanleitung der Eismaschine).


Das Kaffeeeis passt auch wunderbar in einen Eiskaffee. Dazu einfach 2-3 Kugeln Eis in ein Glas geben und mit abgekühltem Kaffee übergießen. Nach Geschmack noch ein Sahnehäupchen und etwas Kakaopulver darüber geben und genießen.

Lasst es euch schmecken!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Frisch aus der Eismaschine ;-)


*Amazon Partner Link

Sonntag, 10. Mai 2015

{Küchenkram} Mein kleiner Luftsauger

Seit mittlerweile 2 Jahren habe ich jetzt meinen Caso VC100 Vakuumierer*. Ich plane schon ewig euch das Gerät mal genauer vorzustellen, aber bisher habe ich es nicht geschafft. Damit ist aber jetzt Schluss. Heute zeige ich euch mal, was mein kleiner Luftsauger so alles kann.

Was ist ein Vakuumierer und wozu braucht man sowas?

Ein Vakuumierer stellt in einer Plastiktüte ein Vakuum her, indem er der Tüte Luft entzieht. Die Lebensmittel werden vom Caso VC100 mit einer Vakuumleistung von ca. 90% bei -0,8 bar vakuumiert und sind so bis zu 8x länger frisch und das Aroma bleibt erhalten. Nicht nur frische Lebensmittel lassen sich vakuumieren. Auch Tiefgekühlte Lebensmittel können vakuumiert werden und sind so vor Gefrierbrand und Aromaverlust geschützt. 

Durch das Vakuumieren ist außerdem das Garen á la Sous Vide möglich. Mehr zu dieser Gartechnick HIER.

Warum der Caso VC100?

Vor dem Kauf habe ich mich wie immer ausführlich im Internet informiert und verschiedene Produkte verglichen bis ich mich schließlich für den Caso VC100 entschieden habe.

Die Gründe dafür waren:
  • vollautomatisches Vakuumiersystem, also eine einfache Handhabung
  • doppelte Schweißnaht, die das Vakuum gut schützt
  • Vakuumregulierung (per Stopptaste die Vakuumstärke regulieren): Perfekt für empfindliche Ware 
  • Herausnehmbare Vakuumkammer, die komplett gereinigt werden kann
  • Testsieger Haus & Garten Test 3.2014: SEHR GUT (1,4)
  • sehr gute Bewertungen im Internet 
  • Garen á la Sous Vide ist möglich

Wozu benutze ich den Vakuumierer?

Der Vakuumierer hat bei mir verschiedene Einsatzbereiche. Kochen  Ich nutze ihn zum Beispiel um empfindliche Lebensmittel vor einem Aromaverlust zu schützen. So vakuumiere ich Kaffeebohnen portionsweise ein, denn wenn man so eine große 1kg Tüte öffnet, verfliegt das Aroma schneller, als man die Kaffeebohnen verbraucht. Auch Vanilleschoten oder Gewürze vakuumiere ich portionsweise ein, um ihr Aroma zu bewahren.

links: eine Lachsseite 
rechts: einvakuumierter Kabeljau
 
Man kann mit einem Vakuumierer auch Lebensmittel vor Gefrierbrand schützen. Ich kaufe beim Fischhändler immer große Mengen frischen Fisch (z.B. eine ganze Lachsseite) und portioniere ihn dann zu Hause und vakuumiere die Portionen ein. 

Auch andere Lebensmittel, die es nur in großen Portionen zu kaufen gibt (oder die in großen Mengen im Angebot sind) können einvakuumiert werden und sind dadurch länger haltbar. Ich kaufe zum Beispiel ab und zu einen halben Laib meines Lieblingskäses Tete de Moine. Zu Hause trage ich dann mit dem Käsehobel einige Rosetten ab und den restlichen Käse vakuumiere ich ein und lagere ihn im Kühlschrank. Wenn man das nicht macht, dann trocknet der Käse schnell aus und schmeckt nicht mehr frisch. Da wir nur zu zweit sind, schaffen wir es aber auch nicht so einen halben Laib in einer Woche zu essen.

 links: einvakuumierter, marinierter Schweinenacken (Pulled Pork) 
rechts: einvakuumierter, selbstgemachter Blätterteig

Wie ihr vielleicht wisst, bin ich auch ein großer Fan des Garen á la Sous Vide, was ohne Vakuumierer natürlich überhaupt nicht möglich wäre. 
Sous-Vide oder auch Vakuumgaren ist eine schonende Garmethode für alle Lebensmittel. Man vakuumiert z.B. ein Stück Fleisch ein und legt es dann in den Sous-Vide Garer. Der Sous-Vide Garer ist im Prinzip ein Wasserbad, was eine konstante, von mir gewählte Temperatur, hält. Das einvakuumierte Stück Fleisch gart ganz schonend in diesem Wasserbad. Dadurch wird Fleisch unglaublich zart, bleibt saftig und verliert keinerlei Geschmack. 

Mehr zum Sous Vide Garer findet ihr HIER.

Ich würze das Fleisch o.ä. oft schon bevor ich es einvakuumiere und dann einfriere. Wenn ich das Fleisch dann zubereiten möchte, taue ich es nur noch auf und lege es in den Sous Vide Garer. Das spart Plastikbeutel.

links: einvakuumierter Tete de Moine
rechts: einvakuumiertes, mariniertes Rindersteak

Ich hoffe die Vorstellung meines Vakuumierers und die passenden Verwendungsideen waren hilfreich für euch. Habt ihr auch einen Vakuumierer? Wofür nutzt ihr dieses Küchengerät?

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag!

Wir sehen uns wieder, wenn es heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)

*Amazon Partner Link