Freitag, 20. November 2015

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Käsekuchen

Mit Quark- oder Käsekuchen kann ich eigentlich meine gesamte Familie glücklich machen (außer meine liebe Schwiegermutti). Nicht nur ich liebe diesen Kuchen in jeder Variante, sondern auch andere. Ob Zupfkuchen, klassischen Quarkkuchen, mit Früchten, Schokolade oder Nüssen. Fast jede Kombination ist möglich und schmeckt lecker! Jedoch ist der klassische Käsekuchen aber immernoch der beliebteste!
 
Quarkkuchen? Käsekuchen? Ist das eigentlich alles das gleiche? Quarkkuchen und Käsekuchen ist hier in Deutschland meist ein und dasselbe, nur mit unterschiedlichen Bezeichnungen. Hierzulande wird der Kuchen mit Quark hergestellt. Quark ist ja bekanntlich ein Frischkäse und deshalb wird der Kuchen auch Käsekuchen genannt. In anderen Gegenden wird der Kuchen auch Quarktorte oder (in Österreich) Topfentorte genannt.


Das Rezept für meinen Käsekuchen habe ich von Christian Hümbs aus dem Buch "Richtig gut backen"*, welches ich euch HIER bereits vorgestellt habe. Was mich hier besonders überrascht hat, ist, dass hier Buttermilch mit in die Quarkmasse kommt. Dadurch schmeckt die Quarkmasse etwas leichter.

Käsekuchen
 (für eine 26er Form)

Für den Mürbeteig
 180g Butter
110g Puderzucker
1 Ei
1Pck. Vanillezucker
Mark einer 1/2 Vanilleschote
1 Prise Salz
300g Mehl
35g blanchierte gemahlene Mandeln 

Für die Käsemasse
100g Butter
1kg Magerquark
190g Zucker
80g Mehl
abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
Mark 1 Vanilleschote
1 Prise Salz
5 Eier
190g Buttermilch

Für den Mürbeteig Butter, Puderzucker, Vanillezucker,  Mandeln, Salz, Vanillemark, Ei und Mehl in eine Küchenmaschine geben und zu einem Teig verkneten. Ich verwende dazu immer meine Philips Kompaktküchenmaschine. Den Mürbeteig zu einer Kugel formen, flach drücken und in Frischhaltefolie einwickeln. 2h kalt stellen.

Den Backofen auf 180°C vorzeihen. Den Mürbeteig etwa 5mm dick ausrollen und eine 26er Springform bis hoch zum Rand damit auslegen. Den Mürbeteig mit Backpapier bedecken und die Form anschließend mit Hülsenfrüchten füllen. 15 Minuten blindbacken.

Für die Käsemasse Butter in einem Topf zerlassen. Quark, Zucker, Mehl, Zitronenschale, Vanillemark und Salz in einer Schüssel verrühren. Die Eier und die Buttermilch nach und nach unter Rühren dazugeben. Zum Schluss die flüssige Butter unterrühren.

Den Mürbeteig aus dem Backofen nehmen, Backpapier und Hülsenfrüchte entfernen und die Käsemasse hineinfüllen. Den Kuchen zurück in den Backofen geben und 60-70 Minuten fertig backen. Anschließend vollständig auskühlen lassen, bevor ihr den Kuchen aus der Springform löst. 

 
Ich habe nur die halbe Menge des Rezepts zubereitet und es in meiner 20er Le Creuset Springform* gebacken. Die Antihaft-Beschichtung der Le Creuset Form ist so gut, dass sie quasi sauber ist, wenn man den Kuchen aus der Form gelöst hat. Genial!

Ich wünsche euch ein wunderbares Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)

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Kommentare:

  1. Käsekuchen kann ich schon zum Frühstück essen, Dein sieht sehr lecker aus :-)

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  2. In meiner Familie wird auch gerne Käsekuchen gegessen. Man kann ihn so toll variieren, aber der klassische Käsekuchen ist wirklich der Favorit!
    Dein Käsekuchen sieht sehr lecker aus, ich glaube, ich muss auch mal wieder einen backen :)

    Liebe Grüße
    luisa

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  3. Vielen Dank für das Rezept :)

    Es wird umgehend ausprobiert....wenn der Bratapfel-Käsekuchen aufgegessen ist.

    Anke

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  4. Prima, das mit der Buttermilch kannte ich noch nicht. Eine Frage: nimmst Du beim Halbieren dann 2 grosse Eier oder 3 Kleine?
    LG Nessie

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  5. Hallo Nessi,

    3 kleine Eier. Eier schaden der Quarkmasse nicht, sie machen sie eher noch cremiger und luftiger. Zu wenig Ei wäre da schon fataler =)

    Viele Grüße,
    Maria

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  6. Das habe ich bisher auch immer so gemacht :-) Wollte nur gerne mal Deine Ansicht dazu wissen. Danke!

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Viele Grüße,
Maria