Sonntag, 4. Oktober 2015

{Getestet} Die Backplatte

Vor einer Weile ist bei mir zu Hause die Bread&Cake Backplatte für Brot und Kuchen von DENK Keramik eingezogen. Ich erhielt direkt von DENK Keramik eine Mail mit der Anfrage, ob ich diese neuartige Backplatte nicht einmal testen wolle. Ich bin neuem Backzubehör immer aufgeschlossen und da die Platte wirklich interessant klang, sagte ich gerne zu.


Doch was ist eigentlich so neu an dieser Backplatte? Und was ist überhaupt eine Backplatte?

Die Bread&Cake ist eine Art "Brotbackunterlage", die aus Wärme speichernder CeraFlam Keramik hergestellt ist. Diese fördert, wie in einem echten Holzbackofen, eine gleichmäßige Krustenbildung auch auf der Unterseite des Brotes, ohne dass das Backgut verbrennt. Das Einzigartige an Bread&Cake ist die patentierte Backrinne. Bevor die Backplatte mit dem Teig in den Ofen kommt, wird diese mit Wasser befüllt. Durch die gleichmäßige Verdunstung während des Backens bildet sich ein Feuchtigkeitsschirm direkt um das Backgut. Dadurch kann sich eine wunderbare Kruste aufbauen, die den Geschmack des Brotes maßgeblich beeinflusst. Die Bread&Cake ist ausgelegt für Brote bzw. Kochen mit 500 g bis 750 g Mehl. Außerdem ist sie backofen- und spülmaschinenfest. Die Platte kostet 49,90€ und ist direkt über DENK zu erwerben. Mehr Infos zur Backplatte HIER.

Klingt erstmal nicht schlecht, oder?

Ich bin eigentlich nicht so der große Brotbäcker, weil mir ein richtiges Brot bisher noch nie wirklich gelungen ist. Trotzdem interessiert mich dieses Thema sehr, denn gerade in Zeiten wo immer mehr kleine Bäckereien schließen, muss man sich nach einer Alternative umsehen. Da ist selber backen die "einfachste" Lösung (wenn man es kann). Vielleicht ist die Backplatte ja die Lösung.


Für den ersten Test habe ich ein Brot gebacken, was ich schon oft gebacken habe und mich daher mit dem Geschmack gut auskenne. So kann ich am besten beurteilen, wie sich die Backplatte auf das Brot auswirkt. Es handelt sich bei meinem Testbrot um mein liebstes Zwiebel-Käse-Brot. Das Rezept findet ihr HIER.

Die Backplatte ist super einfach zu handhaben. Einfach die Platte etwas einfetten und den Brotteig in die Mitte legen. In den Außenring etwa 120ml-150ml Wasser einfüllen und schon kann die Platte in den Ofen. Nach dem Backen war das Wasser vollkommen verdunstet und in der Mitte lag ein goldbraunes, herrlich duftendes Zwiebel-Käse-Brot. Das Brot ließ sich nach dem Auskühlen leicht entnehmen. Auf der Backplatte waren kaum Brotrückstände, sodass die Platte anschließend auch schnell und einfach gereinigt war. 

Und das Brot? Was mir sofort aufgefallen ist, ist das das Brot deutlich saftiger war als sonst. Die Kruste war allerdings nicht knuspriger als sonst.

Fazit

Ob Bauernbrot, ein fluffiges Hefebrot, Focaccia, eine weihnachtliche Stolle oder eine Pizza. Alles kann man auf der Bread&Bake Backplatte zubereiten. Ich bin mit der Platte nach dem ersten Test wirklich zufrieden. Mir hat das Backergebnis sowie die Verarbeitung der Platte gut gefallen. Ich werde definitiv weitere Brote mit dieser Platte backen und euch natürlich davon berichten.

Was haltet ihr von dieser Backplatte? Habt ihr vielleicht schon Erfahrungen mit dieser Platte gemacht? 

Ich wünsche euch einen entspannten Sonntag!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)

*Kooperation

Kommentare:

  1. Klingt prinzipiell nicht schlecht, aber ich backe meistens Kastenbrote, da mir die Brotform einfach besser gefaellt. Dafuer also nicht geeignet.

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  2. Klingt interessant und praktisch, allerdings finde ich sie etwas klein. Sieht sieht schön aus.
    Mein System für Hefebrot, Pizza, Flamkuchen & Co ist ähnlich aber umständlicher, ich habe einen großen Schamottstein, der genau aufs Grillrost passt, das 2. Grill rost kommt auf die oberste Schiene und darauf dann eine flache schale Wasser. Vorteil: es haben größere Brote also z.B. mit 1kg Mehl Platz bzw. 2 Flammkuchen, Nachteil: der alte Schamottstein ist schwer und unhandlich.
    Sauerteigbrot backe ich in eine Henry Emile Kastenform.
    LG
    Marianne

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Maria