Freitag, 31. Juli 2015

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Cake Pops

Cake Pops - wer kennt sie nicht? Der absolute Renner aus Amerika, der durch die Bloggerin Bakerella den Weg in die Küchen dieser Welt fand. Mittlerweile kennt man die Cake Pops auch in Deutschland und es gibt sogar schon Backmischungen für die leckeren Kuchenlollis.

Auch an meiner Küche ist dieser Trend natürlich nicht vorbei gegangen. Ich bin total begeistert von den vielen Möglichkeiten die man mit diesen Kuchenlollis geschmacklich und auch optisch hat. Cake Pops bestehen im Prinzip nur aus zerbröseltem Rührkuchen, der mit Buttercreme verrührt und zu Kugeln gerollt wird.


Am letzten Schultag findet in meiner Schule immer ein großes Sommerfest statt. Alle Lehrer bieten verschiedene Stationen z.B. Torwandschießen, Hindernisspacour oder ähnliches und die Schüler haben einfach nur Spaß. Ich habe gemeinsam mit einer Kollegin eine Cake Pops Station angeboten. Bei uns konnten die Kinder nach Herzenslust Cake Pops dekorieren und vernaschen. 

Die "Rohlinge", also die undekorierten Cake Pops hatten wir bereits vorbereitet. Die Schüler mussten sie nur noch dekorieren. Dazu haben wir verschiedene Glasuren und Zuckerstreusel vorbereitet, die uns die Firma Dekoback* freundlicherweise für unser Schulfest gesponsert hatte. Zuckerbärte, Augen oder Kussmünder waren der absolute Renner bei den Kindern. Viele Kinder erschufen mit den großen Sortiment an Zuckerstreuseln kleine süße Monster.


Das Dekorieren der Cake Pops hat den Kids unglaublich Spaß gemacht und ist sicher auch eine tolle Idee für den nächsten Kindergeburtstag, oder?

Alles was man für so einen Kinderspaß braucht sind vorbereitete Cake Pops, geschmolzene Zuckerglasur (z.B. von Dekoback) oder geschmolzene Schokolade und bunte Streusel. Da wir im Klassenraum keinen Herd haben, habe ich die Zuckerglasur in Gläser gefüllt un in eine Schüssel gestellt. Die Schüssel habe ich anschließend mit kochendem Wasser aus dem Wasserkocher gefüllt. So schmilzt die Glasur und bleibt über lange Zeit warm und flüssig.


Schoko Cake-Pops
(für etwa 12-15 Stück)

Für den Rührteig
1 Ei
50g Zucker
50ml Öl
50ml Joghurt
1El Kakao
75g Mehl
1/4 Pck. Backpulver

Für die Buttercreme
75g Zartbitterschokolade
50ml Sahne
100g weiche Butter
20g Puderzucker

Außerdem
Lollistiele
n.B. Glasur (z.B. Schokolade, Candy Melts oderKuchenglasur)
Zuckerstreusel

Für den Teig Ei und Zucker schaumig schlagen. Öl und Joghurt dazu geben. Kakao, Mehl und Backpulver mischen und unterheben. Den Teig in eine Springform füllen und bei 175°C etwa 15-20 Minuten backen (Stäbchenprobe!).

Für die Buttercreme die Schokolade grob hacken. Die Sahne erhitzen und über die gehackte Schokolade gießen. So lange verrühren, bis eine gleichmäßige cremige Schokomasse entstanden ist. Die Schokolade abkühlen lassen. Die weiche Butter mit dem Puderzucker schaumig schlagen und unter die Schokomasse heben.

Für die Cake Pops den fertig gebackenen, ausgekühlten Kuchenteig zerbröseln. Anschließend nach und nach die gekühlte Buttercreme hinzufügen und gut verkneten, bis eine feste, knetbare Masse entstanden ist (In der Regel braucht ihr nicht die gesamte Buttercreme). Die Kuchenmasse nun mit den Händen zu 12-15 Kugeln formen und anschließend im Kühlschrank durchkühlen lassen.
Die Glasur schmelzen. Den Lollistiel zunächst in die Glasur halten und diesen anschließend in eine Kuchenkugel stecken. So hält der Stiel später besser. Anschließend den Cake-Pop ganz in die Glasur tauchen. Den Kuchenlolli etwas "abklopfen" sodass die überflüssige Glasur abfließen kann. Anschließend sofort den Cake-Pop mit buntem Zucker oder Zuckerstreuseln dekorieren. Das funktioniert nur, solang die Glasur noch feucht ist! Die fertigen Cake-Pops in Steckmasse, Styropor oder in mit Reis gefüllte Gläser stellen, sodass die Glasur trocknen kann.

Tipp: Wenn die geschmolzene Glasur etwas zähflüssig ist, dann einfach ein Stück Kokosfett (Palmin) unterrühren. So wird die Glasur flüssiger und die Cake-Pops lassen sich so besser glasieren.
 
Tipp: Die Glasur möglichst in ein hohes Gefäß mit einem geringen Durchmesser füllen, so lassen sich die Pops besser eintauchen und glasieren.    


Mittlerweile gibt es auch eine viel einfachere Variante Cake Pops herzustellen. Zum einen gibt es Cake Pop Backformen* mit deren Hilfe man im Backofen aus gewöhnlichem Rührteig Cake Pops backen kann. 

Eine zweite Variante sind sogenannte Cake Pops Maker*. Hierbei handelt es sich um eine Art Waffeleisen, dass aus Rührteig Cake Pops Kugeln bäckt. Meine Kollegin hatte auch so einen Cake Pops Maker dabei und vor Ort ein paar Kuchenkugeln gebacken. Das ging sehr schnell und die Cake Pops waren optimal gebacken.

Ihr braucht noch mehr Anregungen? HIER findet ihr ein Rezept für Kirschwasser Cake Pops und HIER eine Weihnachtsvariante mit Lebkuchengeschmack.


Und wie werden diese Kunstwerke nun vernascht? Na einfach reinbeißen und genießen! Lasst euch diese leckeren Kuchenlollis schmecken und genießt die strahlenden Kinderaugen beim Dekorieren!

Ich wünsche euch ein wunderbares Wocheenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)


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Kommentare:

  1. sehr süss.. fast zu schade um reinzubeissen...
    lg

    Birgit
    http://mode-im-kopf.blogspot.co.at/

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  2. danke für den Tipp mit dem kokosfett.. da hätte ich ja auch mal drauf kommen können. Das war nämlich letzte mal mein größtes Problem bei der ganzen Sache^^

    lg

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Viele Grüße,
Maria