Freitag, 8. Mai 2015

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Popovers

Habt ihr eigentlich schonmal von Popovers gehört? Nein? Ich bis vor ein paar Wochen auch noch nicht. Es handelt sich um ein luftiges Eierteig-Gebäck, dass aus den USA kommt. Popovers gehen beim Backen odentlich auf - bis über den Backformenrand - daher auch der Name.

Ich habe diese leichten, luftigen Brötchen im Kochbuch "Reisehunger"* von Nicole Stich entdeckt und musste sie sofort ausprobieren. Das Buch habe ich euch am Mittwoch HIER vorgestellt.


Die Popovers sind nach dem Backen sehr fluffig, ähnlich wie unsere Windbeutel. Man kann sie zum Frühstück oder Nachmittags zum Tee servieren. Sie schmecken herzhaft oder süß mit Marmelade bestrichen oder in Zimtzucker gewälzt.


Diese kleinen Gebäckstücke schmecken nicht nur unglaublich gut, sondern sind auch schnell und einfach gemacht. Man braucht hier auch nicht viele Zutaten. Das ist also das perfekte Rezept, wenn man mal nicht viel Zeit oder Zutaten zu Hause hat.

Popovers mit Zimtzucker
(für 8-12 Stück)

1 El Butter
2 Eier
250ml Milch
1/2Tl Salz
125g Mehl

Zimtzucker

Den Backofen auf 220°C vorheizen. Die Vertiefungen einer Muffinform gut mit Butter einfetten.

Die Butter schmelzen. In einer Schüssel die geschmolzene Butter mit Eiern, Milch und Salz kurz glatt rühren. Dann das Mehl hinzufügen und unterrühren. Den Teig nicht länger als nötig durchrühren.

Die Muffinbackform für 2 Minuten in den Ofen stellen. Die vorgeheizte Backform aus dem Ofen nehmen und den Teig in den Vertiefungen verteilen, diese sollten jeweils zu zwei Dritteln gefüllt sein. 

Die Popovers so im Ofen 20 Minuten backen, dann die Temperatur auf 180°C senken und weitere 15-20 Minuten backen. Die Ofentür muss die ganze Zeit geschlossen bleiben!

Die Form anschließend aus dem Ofen holen und die Popovers sofort vorsichtig herauslösen. Weg mag kann die Popovers nun sofort in etwas Zimtzucker wälzen. Am allerbesten schmecken sie, wenn sie noch warm sind.


Die Popovers genießt man am besten noch lauwarm mit seiner Lieblingsmarmelade. Mein Lieblingsfruchtaufstrich ist zur Zeit die Sorte Erdbeer mit Basilikum und Lemon von Rosenrot und Feengrün. So kann man das Sonntagsfrühstück genießen.

Habt ein schönes Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:
 


Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)


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Kommentare:

  1. Ursprünglich kommen Popovers aus dem Schwabenländle und heißen Pfitzauf. So richtig bekannt sind sie so aber wohl nie geworden. Zum Glück dann jetzt eben über einen kleinen Umweg. Ich liebe die. 😍
    Danke für's Rezept!
    Janina

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  2. Danke für das Rezept! Ich habe sie heute gebacken, und sie schmecken lecker! :)
    LG Liv (Swissie)

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  3. Mmh sehen sehr lecker aus. Wird auf jeden Fall ausprobiert. Fehlt aber nicht das Treibmittel? Backpulver oder so? Wie sollen die sonst aufgehen?

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    1. Hallo,

      Das Rezept ist so schon richtig. Es braucht hier kein Treibmittel, da der Teig genug Eier enthält, geht er im Ofen schön auf. Es braucht nicht zwangsläufig Backpulver um ein luftiges Gebäck zu erhalten. In Brandteig kommt z.B. auch kein Backpulver rein.

      Viele Grüße,
      Maria

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  4. Die muss ich unbedingt mal ausprobieren. Mit der Orangenmarmelade, die icgh gerade gekocht habe oder mit Salzbutterkaramell ist das sicher ein feines Frühstück.
    LG
    Marianne

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  5. boah sehen die interessant UND lecker aus! Sind abgespeichert und werden sicher mal ausprobiert!! Wenig Zutaten finde ich ja eh immer klasse, hab nämlich nie was da^^

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  6. Hallo Maria,
    kann man auch Papierförmchen in die Muffinform machen um sich das einfetten zu sparen??

    Grüße Nadja

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    1. Hallo Nadja,

      Man muss den Teig direkt in der Form backen, da der Teig durch die direkte Hitze der Form gebacken wird und so luftig aufgeht. Man muss die Form ja auch vorheizen.
      Man sollte dazu eine gut beschichtete Muffinform verwenden.

      Viele Grüße,
      Maria

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Maria