Montag, 29. Dezember 2014

{Gastbeitrag} Was Leckeres von Raspberrysue

Auch zwischen Weihnachten und Silvester gibt es selbstverständlich einen neuen Gastbeitrag. Das ist ein ganz besonderer Gastbeitrag, denn es ist der letzte für dieses Jahr. Keine Angst! Nächstes Jahr geht es natürlich weiter ;-)

Heute stellt sich die liebe Carina mit ihrem Blog Raspberrysue vor. 

Was Leckeres von Raspberrysue:
Granatapfel-Scones mit Mohn


Hallo ihr Lieben! 
 
Ich bin Carina und blogge auf Raspberrysue. Dort gibt es viel für die Zuckerschnuten und Naschkatzen unter euch zu sehen, denn am allerliebsten backe ich. Ab und zu zeige ich aber auch herzhafte Rezepte, die schnell und alltagstauglich sind, oder auch mal ein paar Bilder von meinen Reisen. Ich würde mich freuen, wenn ihr mich mal besucht! 
 
Ich freue mich sehr, heute den letzten Gastbeitrag dieses Jahres für euch schreiben zu dürfen. Für Maria habe ich so kurz vor Jahresende diese Scones gebacken. Warum? Nun ja, ich habe lange überlegt, was ihr wohl am 29. Dezember so verlockend finden könntet, dass es euch gleich in die Küche lockt. Das sind nach Weihnachten wahrscheinlich keine supersüßen Törtchen oder Plätzchen und auch kein opulenter Schmortopf…schließlich verdauen wir gedanklich alle nach den Feiertagen noch. Aber jetzt kommt ja Silvester. Und was wünscht man sich am 1. Januar unbedingt? Ein Frühstück, das schon fertig ist, und das das neue Jahr lecker einleitet! Also, diese Scones könnt ihr heute oder morgen schon vorbereiten und sie schmecken garantiert am Neujahrstag noch richtig gut. Ihr könnt ausschlafen, in die Küche schlufen und mit einem Scones-Teller wieder ins Bett kriechen. Sie sind sehr schnell gemacht und ihr könnt sie entweder einfrieren und dann am Morgen aufwärmen oder in einer Dose ein paar Tage aufbewahren. Viel Spaß beim Nachbacken und Schlemmen! 
 

Granatapfel-Scones mit Mohn
Für ca. 15 Stück
(Rezept adaptiert aus "Auf die Hand" von Stevan Paul)
 
500g Mehl
1 Pck. Backpulver
50g Honig
250g gr. Joghurt
etw. Salz
100g kalte Butter
1 EL Mohn
Kerne von 1/4 Granatapfel
(optional: 1 Prise Zimt)
 
Mehl und Backpulver in einer Schüssel vermischen. Salz, Joghurt (Zimt) und Honig dazugeben und mit einem Kochlöffel etwas unterrühren. Die Butter in Flöckchen schneiden und mit den Händen zügig unter den Teig kneten. Zum Schluss den Mohn und die Granatapfelkerne dazugeben. Nur kurz verkneten. Dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig grob ausrollen, sodass er ca. 2cm hoch ist. Mit einem Glas oder einem runden Ausstecher runde Scones ausstechen und auf ein Backblech legen. Im vorgeheizten Ofen bei 175°C ca. 15-20 Min backen.

Vielen Dank liebe Maria, dass ich bei dir zu Gast sein durfte. Ich wünsche euch allen eine tolle Silvesterfeier mit guten Freunden und ein fröhliches neues Jahr 2015! 
 

Wie ihr wisst, bin ich ja ein riesiger Frühstücksfan. Ich bin also restlos begeistert von diesen Scones. Wo ist denn meine Kostprobe?

Das Buch "Auf die Hand" von Stevan Paul* aus dem das Rezept ist, ist übrigens ein absoluter Knaller. Ich habe mir das Buch jetzt auch endlich gegönnt und ich kann es jedem empfehlen! Habt ihr einen Gutschein für einen Buchladen zu Weihnachten bekommen? Dann solltet ihr euch das mal anschauen!

Neue Gastblogger gesucht!

Ihr habt auch mal Lust einen Gastbeitrag für mich zu schreiben? Dann meldet euch bei mir per Mail an kuechengefluester@gmx.de und wir sprechen über einen Termin. 
Ich freue mich auf eure Mails!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Mach doch mal was Leckeres ;-)
 

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Sonntag, 28. Dezember 2014

{Food Challenge} Wir lassen die Korken knallen

Die Weihnachtsfeiertage sind um und schon steht die nächste Feierlichkeit vor der Tür. Ihr sucht noch ein passendes Rezept für die Silvesterparty? Dann haben wir heute in unserer Food Challenge genau das richtige für euch!


Die Küchenderrn Jasmin (links oben) hat Corn Dogs gemacht. Liv von Thank you for eating (links unten) hat selbstgemachte Brotchips mit Knoblauch und Kurkuma zum knabbern gezaubert. Und die liebe Maike von The Culinary Trail (rechts unten) verwöhnt uns mit einem Mandarinenpunsch mit Sahnehäubchen.
 
Von mir gibt es ein paar Wraps im Sushi Style. Mit Räucherlachs, Frischkäse, Wasabi, Salat und einem Algenblatt wird aus einem gewöhnlichen Wrap ein leckerer Partysnack.


Das leckere Rezept zu diesem Partysnack habe ich in dem Buch "Rendezvous: Beliebte Alltagsgerichte treffen neue Gewürze"* gefunden. In diesem Buch werden klassische Gerichte neu interpretiert und vorallem neu gewürzt. So entstehen aus klassischen Wraps kleine Geschmacksbomben.

Mit diesem Rezept werdet ihr garantiert jeden Sushi Fan auf eurer Silvesterparty glücklich machen.

Wraps Sushi-Style
(für 16-20 Röllchen)

2 Weizenwraps
etwas Blattsalat oder Rucola
70g Frischkäse
2 Nori Algenblätter
125g Räucherlachs
1Tl Wasabicreme

Den Frischkäse mit dem Wasabi mischen. Die Wraps mit dem Frischkäse bestreichen und anschließend jeweils ein Nori Algenblatt auf den Wrap legen. Nun den Räucherlachs auf beiden Wraps verteilen und den Salat (gewaschen, getrocknet und fein geschnitten) darauf verteilen.

Die Wraps straff aufrollen und fest in Frischhaltefolie einwickeln. Die Rollen so mindestens 1h im Kühlschrank durchziehen lassen. Die Rolle anschließend in Stücke schneiden und mit Sojasoße servieren. 


Ich hoffe euch hat mein Partysnack gefallen. Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen! Schaut auch mal bei den Mädels vorbei, denn die haben auch tolle Leckereien gezaubert.

Habt einen schönen Sonntag und rutscht gut ins neue Jahr!
 
Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

{Food Challenge}
 
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Dienstag, 23. Dezember 2014

Ihr braucht noch ein Weihnachtsdessert?

Und? Habt ihr schon alle Vorbereitungen für das große Fest morgen getroffen? Sind die Geschenke eingepackt? Das Essen vorbereitet? Die Wohnung geputzt? Na dann kann das Fest ja beginnen.

Wer für die Feiertage (oder für die kommenden Wintertage) noch ein richtig leckeres Dessert sucht, dem kann ich heute weiter helfen. Ich habe vor einer Woche ein leckeres Eis aus gebrannten Mandeln zubereitet. Dazu gab es einen warmen Bratapfel. Die Kombination ist super lecker und passt wunderbar zu Weihnachten.


Gefüllt habe ich die Äpfel mit allem was Weihnachten zu bieten hat: Zimt, Rumrosinen, Mandeln und Marzipan.

Das Rezept für das gebrannte Mandeleis habe ich im Buch "Unsere Landküche" von Tanja Dusy* gefunden. Das Rezept müsst ihr unbedingt ausprobieren!

Bratäpfel mit Eis aus gebrannten Mandeln
(für 4 Portionen)

Für die Bratäpfel
4 kleine Äpfel
2 Eiweiß
120g Marzipan
40g Rumrosinen
1Tl Zimt
1Tl Vanillezucker
80g gestiftelte Mandeln

Für das Eis
130g Zucker
100g Mandeln
200g Milch
Mark von 1 Vanilleschote
2 Eigelb
150g Sahne
3 Msp. Zimt
1El Amaretto

Für die Bratäpfel Die Äpfel waschen, trocknen und aushölen (Kerngehäuse entfernen). 
Das Eiweiß in eine Schüssel geben. Marzipan und Rumrosinen grob hacken und mit dem Eiweiß vermischen, sodass eine relativ glatte Masse entsteht. Zimt, Vanillezucker und Mandeln unterheben.

Die Äpfel in eine ofenfeste Form stellen und mit der Bratapfelfüllung füllen. Die Äpfel bei 200°C etwa 30 Minuten backen, bis die Äpfel weich und die Füllung gut gebräunt ist.


Für das Eis in einem Topf 70 g Zucker mit 4 EL Wasser kurz verrühren. Die Mandeln darin bei starker Hitze ca. 5 Min. unter Rühren rösten, bis das Wasser verkocht ist. Unter sorgfältigem Rühren weiterrösten, bis der Zucker braun karamellisiert ist und sich glänzend um die Mandeln gelegt hat. Die Mandeln auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen und abkühlen lassen, dann grob hacken. 

Inzwischen Milch und Vanillemark aufkochen und warm halten. Eigelbe und restlichen Zucker mit dem Schneebesen weiß-cremig rühren. Die warme Milch schöpflöffelweise unterrühren. Die Eiermilch in einem Topf unter Rühren langsam erhitzen (nicht kochen lassen, sonst stockt das Eigelb!), bis sie cremig wird. In eine Schüssel gießen und mit den Schneebesen des Handrührgeräts auf mittlerer Stufe ca. 15 Min. luftig aufschlagen und dabei kühl rühren. Die Creme zugedeckt ca. 1 Std. kühl stellen. 
 
Die Sahne mit dem Zimt steif schlagen und – nach Belieben mit dem Likör – unter die Creme ziehen. Die Creme in eine Eismaschine (Infos zu meiner Eismaschine HIER) geben und gefrieren lassen. Wenn das Eis fest ist, die gehackten Mandeln hinzufügen und von der Eismaschine unterrühren lassen.

Die Bratäpfel mit Puderzucker bestäuben und mit dem Eis sowie ein paar gebrannten Mandeln servieren.

Am besten eignen sich übrigens Boskop Äpfel für einen Bratapfel. Ich hoffe euch gefällt dieses weihnachtliche Rezept. Dieses Dessert schmeckt aber nicht nur zu Weihnachten, sondern auch an einem winterlichen Tag.

Ich wünsche euch und euren Familien ein wunderbares Weihnachtsfest! Genießt die Zeit zusammen.

Wir sehen uns nach den Feiertagen wieder, wenn es heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)


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Montag, 22. Dezember 2014

{Gastbeitrag} Was Leckeres von der Küchendeern

Heute habe ich eine ganz liebe Blogfreundin zu Gast bei mir. Die liebe Jasmin von Küchendeern kenn ich nun schon etwas länger. Wie wir uns ganz offline kennengelernt haben, erzählt sie euch gleich persönlich. 

Jasmin ist eine meiner Mitstreiterinnen (und die Erfinderin) bei der Food Challenge und verwöhnt uns heute mal wieder mit einem super leckerem Rezept.

Was Leckeres von der Küchendeern:
Marzipan-Baumstamm-Eis

Meine Güte bin ich gerade aufgeregt - ein Gastpost bei der lieben Maria kommt ja schon fast einem Ritterschlag gleich und da dies hier mein erster Gastpost ever ever ever ist, bitte ich um Rücksicht mit mir als Unerfahrene. Also einmal tief eingeatmet, geräuspert und vorgestellt...

Halli Hallo ihr "Ich bin dann mal kurz in der Küche"-Leser und Leserinnen. Mein Name ist Jasmin, ich bin eine 1,77m große KüchenDeern aus Hamburg, die amerikanisches Essen liebt und Fisch dagegen eher nicht so pralle findet (und das als Hamburgerin...). Auf meinem kleinen FoodBlog "KüchenDeern" teile ich nun schon seit 1,5 Jahren Rezepte aller Art und bin nach wie vor Feuer und Flamme fürs Fotografieren, Posten und Genießen. 


Mit Maria habe ich eine interessante Vergangenheit - vor ca. 2 Jahren (sie mit Blog, ich noch ohne) hatte ich sie auf einem Medienevent kennen gelernt, für das sie engagiert wurde. Sie stand da ganz entzückend mit ihrer Schürze hinter ihrem Cupcake-Stand und nach einer kurzen Überwindung meinerseits fragte ich sie dann, ob sie nicht von "Ich bin dann mal kurz in der Küche" wäre. Sie lächelte mich an und bejahte - Gott sei Dank, sonst hätte ich mich wohl als Deppin des Abends etabliert. Als ich dann im Sommer 2013 meinen eigenen FoodBlog eröffnete, sagte ich ihr direkt Bescheid und kurze Zeit später war bereits unsere Food Challenge geboren, die sie am letzten Sonntag im Monat ja auch immer hier postet. 
Heute schreiben wir uns regelmäßig Mails und schicken uns Leckereien (zuletzt CakePops für ihre Hochzeit). Fürs nächste Jahr habe ich mir fest vorgenommen sie endlich auch wieder in Person zu treffen - das wäre so schön. Maria was meinst du?
Kommen wir nun aber zum Wesentlichen: Was habe ich euch Spitzbuben heute mitgebracht? Marias eindeutigen Worte waren ja "etwas leckeres"... na das ist ja mal eine eingeschränkte Anforderung, Madame.
Nach langem hin und her zwischen Plätzchen, Appetizern und Weihnachtsdessert habe ich mich schlussendlich für Letzteres entschieden. Genauer: Eiscreme. Noch genauer: Marzipaneiscreme mit Nougatstückchen und Schokosauce. Ist das was? Das ist was! Vor allem für die Hüften, aber die nächste Diät steht ja erst in 10 Tagen am 01.01.2015 an, also alles ganz entspannt!

 
Die Idee kam mir im Übrigen beim wöchentlichen Bummel durch den Supermarkt. Da stapeln sich ja immernoch die süßen Weihnachtssünden und ich kann wie jedes Jahr an fast allem entspannt vorbei gehen, denn: ich finde Lebkuchen schrecklich, Spekulatius war noch nie mein Ding und die Schokoweihnachtsmänner können mich auch nicht um den Finger wickeln... aber dann erblicke ich doch im letzten Moment immer noch die "Baumstämme". Das sind diese riesigen Marzipanriegel mit Nougatschicht, umhüllt von Vollmilchschokolade. Und schon Griff meine Hand ins Regal, packte drei Stück und schmiss sie in den Einkaufswagen. Ach verdammt was soll das denn immer?
Naja. Jeder hat ne Schwäche und meine sind eben diese Baumstämme. Und da ich finde, dass Eiscreme beste Dessert überhaupt ist, habe ich einfach beides kombiniert und ein Marzipaneis kreiert, in dem sich kleine Nougatstückchen versteckt haben und eine leckere Schokosauce dem Ganzen den letzten Kick gibt!

Ich hoffe, dass ist auch euer Geschmack und ich wünsche euch, euren Familien und all den lieben Menschen in eurem Leben wundervolle Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Ich übergebe nun wieder an Maria. Danke, dass ich hier Gast sein durfte!


 Marzipan-Baumstamm-Eis
Reicht für ca. 1,2 Liter Eis
Dauert 9 Stunden {Vorbereitungszeit: 1 Stunde}

Für das Eis:
500ml Sahne
500ml Milch
1 Vanilleschote
150g Rohmarzipan
6 Eigelbe
70g Zucker
1/2 Ampulle Bittermandelöl
100g Nougat

Für die Schokosauce:
200ml Sahne
100ml Milch
1/2 El Stärke
300g Zartbitterschokolade

1. Für das Eis die Sahne, die Milch und das Mark einer Vanilleschote bei mitlerer Hitze aufkochen. Das Rohmarzipan in kleine Würfel schneiden und in die heiße Sahne-Milch-Mischung geben. Bei niedriger Hitze und mehrmaligen Umrühren Mazipan schmelzen lassen
2. Eigelbe mit Zucker und Bittermandelöl in einer größeren Schüssel schaumig schlagen (ca. 4 Minuten mit dem elektrischen Handrührgerät)
3. Heiße Sahne-Milch-Mischung zum Eigelb geben, gut vermischen und alles zusammen zurück in den Topf geben. Bei mittlerer Hitze langsam eindicken lassen. Vorsicht: Die Masse darf nicht kochen, sonst gerinnt das Eigelb!
4. Die Eismischung in eine große Schüssel füllen, kurz abkühlen lassen und für 4 Stunden kalt stellen
5. Nougat einfrieren für 1 Stunde und anschließend in kleine Würfel schneiden
6. Die Eismasse aus dem Kühlschrank nehmen, noch einmal kräftig aufschlagen und optimalerweise zusammen mit den Nougatstückchen in eine Eismaschine geben und anschließend für 3 Stunden in einer Tupperdose in der Tiefkühltruhe fest werden lassen. Alternativ kann die Masse auch in eine Tupperdose gefüllt und alle 30 Minuten durchgerührt werden.
7. Für die Schokosauce Sahne, Milch und Stärke bei mittlerer Hitze zu einer Sauce aufkochen, vom Herd nehmen und Schokolade darin schmelzen lassen
8. Eis ca. 15 Minuten vor dem Servieren aus der Tiefkühltruhe nehmen und Schokoladensauce kurz vor dem Servieren über das Eis fließen lassen


Liebe Jasmin, vielen Dank für dieses tolle Eisrezept! Schade, dass man Eis nicht auch verschicken kann =(

Ich hoffe wie sehen uns bald wieder. Dir liebe Jasmin und euch liebe Leser wünsche ich jetzt schonmal ein wunderbares Weihnachtsfest!


Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Mach doch mal was Leckeres ;-)

Sonntag, 21. Dezember 2014

{Buchvorstellung} Wie im Türkei Urlaub

Deutsche Urlauber lieben die Türkei. Viele Reisende lassen es sich im Sommer an der türkischen Riviera die Sonne auf den Bauch scheinen und lassen sich von der türkischen Küche verwöhnen. Auch Istanbul wird immer mehr zu einem sehr beliebten Reiseziel. Ich war auch schon in der Türkei und war sofort Feuer und Flamme für die türkische Küche. Köfte, Türkische Pizza und Co. haben es mir angetan. 

Doch wie bringt man sich die Urlaubsküche nach Hause? Das ist gar nicht so schwer, wenn man das neue Buch "The Taste of Istanbul - Die echte türkische Küche"* aus dem Fackelträger Verlag hat.

"The Taste of Istanbul - Die echte türkische Küche"


Fackelträger Verlag
19,95€
Gebundene Ausgabe, 208 Seiten

"Beim Überqueren der Galatabrücke fällt der Blick schon auf die schwankenden Boote. Je näher sie rücken, desto intensiver wird der köstliche Duft nach frisch gegrilltem Fisch. Istanbul ist eine Stadt der Gegensätze, doch in Sachen Essen sind sich alle einig: einfach großartig. Frische Fischbrötchen am Bosporus, einen Okraeintopf in einer kleinen Lokanta oder liebevoll zubereitete Manti in einem kleinen Restaurant. In diesem Buch sind die 80 besten Rezepte der Türkei vereint, von typischem Street-Food bis hin zu traditionellen Eintöpfen und Süßigkeiten."

Mehr Infos zum Buch HIER*. 

Inhalt

Vorspeisen

Streetfood

Snacks, Suppen & Salate

Brot & Teigwaren

Hülsenfrüchte & Gemüse

Fleisch & Geflügel

Fisch & Meeresfrüchte

Süßspeisen & Gebäck 

Istanbul ist nicht nur die bevölkerungsreichste Stadt der Türkei, sondern auch DER kulinarische Hotspot. Alle Spezialitäten der türkischen regionalen Küche finden sich in Istanbul wieder, denn Menschen aus den entlegensten Provinzen reisen in die aufregende, moderne Stadt und bringen ihre traditionellen Rezepte mit. So liegt für ein Buch über die türkische Küche nach Istanbul zu schauen.


Die türkische Küche ist sehr mediterran. Durch die fruchtbaren Regionen des Landes ist die türkische Küche durch große Mengen an aromatischen Obst- und Gemüsesorten gekennzeichnet. Das merkt man auch sofort, wenn man durch das Buch blättert. Überall springen einem frische Salate und üppige Gemüserezepte entgegen. Rezepte wie "Gebratenes Gemüse in Joghurt", "Orangensalat", "Gefüllte Zucchiniblüten" oder "Gebackene Auberginen mit Granatapfel, Pinienkernen und Joghurt" sprechen für sich.


Aber auch die Fleischliebhaber werden mit diesem Buch glücklich z.B. mit "Köfte", "Lammspieße" oder "Iskender Kebab". Ich bin auch ein großer Fan der Streetfood-Abteilung. Lahmacun oder Pide lassen mein Herz höher schlagen.


Das Buch ist durchzogen mit vielen Bildern aus Istanbul. So bekommt man einen tollen Eindruck von der pulsierenden Metropole. Der Großteil der Rezepte wird ebenfalls durch ein ansprechendes Foto begleitet. Die Rezepttitel sind sowohl in Deutsch als auch im türkischen Original beschrieben.


Die meisten Rezepte kommen mit "einfachen" Zutaten aus, die man in jedem Supermarkt erhält. Natürlich enthält ein türkisches Kochbuch auch originale, türkische Zutaten wie z.B. eine Köfte Gewürzmischung, Weinblätter o.ä. die man aber auch in einem türkischen Supermarkt bekommen sollte.

Ich bin bisher noch nicht dazu gekommen ein Rezept auszuprobieren. Köfte, türkische Pizza und Pide stehen aber schon ganz oben auf meiner To Do Liste. Sobald ich ein Rezept ausprobiert habe, werde ich euch daran teilhaben lassen.

Fazit

"The Taste of Istanbul" ist meiner Meinung nach ein sehr gelungenes Buch über die türkische Küche. Die Bilder und Rezepte erinnerten mich sofort an meinen letzten Urlaub in der Türkei. Mit diesem Buch kann man sich den Sommerurlaub in die heimische Küche holen.

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend!
Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Neuigkeiten aus meinem Bücherregal ;-)


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Hinweis: Das Buch wurde mir für meine Rezension freundlicherweise vom Fackelträger Verlag unentgeltlich zur Verfügung gestellt, was natürlich keinen Einfluss auf meinen Beitrag und meine Meinung hat. 
 

Freitag, 19. Dezember 2014

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Mohnstollen

Zu Weihnachten gehört einfach auch ein Stück Stolle. Wisst ihr eigentlich warum wir zu Weihnachten Stolle essen? Ich als Ethiklehrerin einer 4. Klasse weiß es natürlich, weil ich es erst letzte Woche im Unterricht mit meinen Kids behandelt habe ;-)

Die Geburt von Jesus - dem Kind Gottes in menschlicher Gestalt - wurde nicht von allen Menschen gefeiert. Der Geschichte nach veranlasste König Herodes die Tötung aller männlichen Neugeborenen in der Hoffnung Jesus zu vernichten. Die Stolle erinnert an die vielen getöteten Kinder, da man sagt das Gebäck sieht ähnlich aus wie ein Baby, dass eng in eine Windel eingewickelt ist.


Warum ich euch das erzähle? Ich bin zwar nicht religiös, aber wir feiern alle Weihnachten, essen Stolle und Spekulatius und auch wenn wir nicht gläubig sind, sollte man sowas wissen, denn wir haben nunmal eine christlich geprägte Tradition. Ich finde es schade, wenn man zu Nikolaus nicht mal mehr die Stiefel putzt und erst recht nicht weiß, warum man eigentlich an diesem Tag Geschenke bekommt. Außerdem finde ich die Geschichte hinter Rezepten und Spezialitäten immer wieder interessant. 


Das Stollenrezept, dass ich euch heute mitgebracht habe, ist kein klassisches Rezept. Es handelt sich um einen Mohnstollen mit Rumrosinen und Marzipan, den ich aus einem Quarkteig gemacht habe. Das Rezept habe ich aus dem schönen Buch "Advent, Advent: Backen, Basteln und Dekorieren für die schönste Zeit im Jahr"* von den Mädels von Liz&Jewels. Das Rezept ist eigentlich ohne die Rosinen und Marzipan. Das habe ich einfach ergänzt. Das Buch enthät super leckere Weihnachtsrezepte und tolle Bastelideen.

Mohnstolle
(für 1 Stolle)

Für die Füllung
40g zerlassene Butter
65g Zucker
200g gemahlener Mohn
50ml Milch
1 Ei

75g Rumrosinen
100g Marzipan

Für den Teig
75g Zucker
1Tl Vanillezucker
1 Prise Salz
75g Butter
2 Eier
1Tl Orangenabrieb
125g Magerquark
400g Mehl
1/2 Pck. Backpulver

Außerdem
50g zerlassene Butter
5El Puderzucker

Den Backofen auf 200°C vorheizen.

Für die Füllung Butter, Zucker, Mohn, Milch und Ei verrühren und beiseite stellen. 

Für den Teig alle Zutaten zu einem festen Rührteig verarbeiten. Entweder mit einer Küchenmaschine oder mit den Knethaken eines Handrührgeräts.

Ein Blech mit einem Backpapier auslegen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem großen Rechteck drücken. Die Mohnfüllung darauf vertreichen. Das Marzipan zerflücken und gemeinsam mit den Rumrosinen auf dem Mohn verteilen. Von der Längsseite ein Drittel einschlagen und die andere Längsseite darüberschlagen, sodass eine Stollenform entsteht. Aus Alufolie eine Manschette falten und um den Stollen legen, damit er beim Backen nicht auseinanderläuft.

Den Stollen 10 Minuten backen. Dann die Temperatur auf 175°C reduzieren und 45-50 Minuten weiterbacken. Den Stollen nach dem Backen aus dem Ofen nehmen und solange er noch warm ist, mit der zerlassenen Butter bestreichen. Anschließend mit Puderzucker bestäuben.


Mit diesem Rezept wünsche ich euch das letzte mal ein wunderbares, vorweihnachtliches Adventswochenende! Genießt es, denn bald ist es wieder vorbei.

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Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)

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Donnerstag, 18. Dezember 2014

Endlich die ersten Plätzchen

Am Wochenende habe ich einen ganzen Vormittag in der Küche verbracht und Plätzchen, Stolle und gebrannte Mandeln gemacht. Das Ergebnis meines Backmarathons waren unter anderem ein paar leckere Spitzbuben.

Das Rezept habe ich aus dem tollen Buch "Ordentlich backen!"* von Christiane Weismüller und Oliver Brachat, welches vor einiger Zeit im Hölker Verlag erschienen ist. Das Buch ist mittlerweile schon das dritte seiner Art, denn es gibt schon "Ordentlich kochen" (Buchvorstellung HIER) und "Ordentlich grillen!" (Buchvorstellung HIER). Das besondere an diesen Büchern ist die Gestaltung und die Bilder.


Woher die Spitzbuben eigentlich ihren Namen haben, weiß ich gar nicht. "Spitzbube" ist ja eigentlich die Bezeichnung für einen Kleinkriminellen oder umgangssprachlich für einen bösen Jungen. Was hat das nur mit diesen leckeren Keksen zu tun? Wer die Antwort kennt, möge mich bitte aufklären. Ich revangiere mich schonmal mit dem Rezept:


Spitzbuben 
(für 25-30 Stück)

300g Dinkelmehl
150g Zucker
1 Ei
120g kalte Butter
1 Prise Salz
Mark einer Vanille

1El Zitronensaft
50g Zucker
100g Erdbeermarmelade

150g Zucker, Salz, Vanillemark und Mehl mischen. Die Butter zufügen und mit der Mehlmischung krümelig reiben. Das Ei zugeben und alles rasch zu einem geschmeidigen Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und für 1h kalt stellen.

Den Backofen auf 175°C vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 2mm dünn ausrollen und ausstechen. Die Hälfte der Plätzchen brauchen ein Loch in der Mitte. Die Plätzchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und etwa 10 Minuten backen.

Alle Plätzchen mit Loch mit Puderzucker bestäuben. Erdbeermarmelade mit 50g Zucker und Zitronensaft mischen und in einem kleinen Topf erhitzen. Die Plätzchen ohne Loch mit der heißen Marmelade bestreichen und den Deckel obenauf setzen.


Lasst euch diese klassischen Plätzchen so richtig schmecken! Ich mag solche Kekse mit Marmelade ja immer am liebsten, weil sie schön saftig und fruchtig sind.

Habt noch einen schönen Nachmittag!


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Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)
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Montag, 15. Dezember 2014

{Gastbeitrag} Was Leckeres von Cuisine Violette

Eine neue Woche und ein neuer Gastbeitrag. Heute habe ich Jeanette von Cuisine Violette zu Gast, die uns wieder mit einem leckeren Weihnachtsrezept verwöhnt. Ich habe es am Wochenende nun auch endlich geschafft zu backen. Meine Rezepte gibt es dann im Laufe der Woche. Jetzt übergebe ich erstmal an Jeanette.

Was Leckeres von Cuisine Violette:
Husarenkrapferl


Liebe Leser von „Ich bin mal kurz in der Küche“,

ich freue mich ganz besonders heute hier bei Maria zu Gast sein zu dürfen. Mein Name ist Jeanette und normalerweise bin ich in meiner Cuisine Violette zu Hause. Dort blogge ich seit einem Jahr über das alltägliche Chaos in meiner Küche. 


Natürlich habe ich Euch auch etwas mitgebracht...
Ich bin ein absoluter Weihnachtsfan! Ernsthaft, ich stehe total auf Weihnachten und das ganze Klimbim drumherum und versuche jedes Jahr die Adventszeit so gut wie möglich zu genießen. Dieses Jahr habe ich es sogar geschafft relativ zeitig mit dem Plätzchen backen anzufangen und schon einiges geschafft. Weil ich selbst am liebsten die Klassiker backe, habe ich Euch auch einen Plätzchenklassiker mitgebracht: Husarenkrapferl! 

Husarenkrapferl 

200 g Mehl
100 g gemahlene Mandeln 
Das Mark einer Vanilleschote 
150 g weiche Butter 
100 g Zucker 
1 Prise Salz 
2 Eigelb 
Konfitüre (z.B. Himmbeere oder Johannisbeere)

Das Mark aus der Vanilleschote kratzen und mit Butter, Zucker, Salz und den beiden Eigelb schaumig schlagen. 
Mehl und Mandeln vermischen und schrittweise in die Ei-Butter.Mischung einarbeiten. Den Teig glatt kneten.
Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank legen.
Die Konfitüre erhitzen damit sie flüssig wird. Wer mag, kann sie durch ein Sieb streichen um die Kerne zu entfernen (falls welche drin sind).
Den Teig vierteln und jeweils zu Rollen (ca. 2 cm Durchmesser) formen. Vorsichtig arbeiten, da der Teig sehr bröselig sein kann. Durch die Handwärme schmilzt aber die Butter und der Teig lässt sich verarbeiten.
Die Rolle in Scheiben schneiden und jede Scheibe zu einer Kugel formen. Auf ein Backblech mit Backpapier legen.
Jetzt mit dem Stiel eines Holzkochlöffels eine Kuhle in die Kugeln drücken und diese mit Konfitüre füllen. Tipp: Eine Spritztüte oder einen Espressolöffel verwenden. 
Im vorgeheizten Backofen bei 160°C (Ober-, Unterhitze) ca. 25-30 Minuten backen. 


Ich hoffe, dass Ihr die Krapferl genauso gerne mögt wie ich!
 
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Vielen Dank für diesen Weihnachtsklassiker. Ich wünsche euch allen eine wunderbare Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:   

Mach doch mal was Leckeres ;-)