Sonntag, 30. November 2014

{Produktvorstellung} Was lange währt...wird gut

Heute möchte ich euch mal mein neues Küchenspielzeug vorstellen. Ich freue mich immer wie ein Kind, wenn ich eine neue Küchenmaschine oder ähnliches bekomme. Sofort schießen mir 1000 Ideen durch den Kopf und ich kann es kaum abwarten endlich loszulegen. 

Mein neustes Küchenschätzchen heißt: Sous-Vide Garer von Severin. Hier mal ein kleines, informatives Video zum Garer:


Sous-Vide? Was ist denn das schon wieder für ein Schnick Schnack? Sous-Vide oder auch Vakuumgaren ist eine schonende Garmethode für alle Lebensmittel. Man vakuumiert z.B. ein Stück Fleisch ein und legt es dann in den Sous-Vide Garer. Der Sous-Vide Garer ist im Prinzip ein Wasserbad, was eine konstante, von mir gewählte Temperatur, hält. Das einvakuumierte Stück Fleisch gart ganz schonend in diesem Wasserbad. Dadurch wird Fleisch unglaublich zart, bleibt saftig und verliert keinerlei Geschmack. 

Bisher kannte man diese Technik nur aus der Spitzengastronomie. Mittlerweile gibt es aber auch Geräte für den Hausgebrauch.

Ich habe nun schon seit langer Zeit den Caso VC100 Vakuumierer* in Gebrauch und daher hat mich das Sous-Vide Garen schon lange gereizt. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass mir Severin das Gerät freundlicherweise zum testen zur Verfügung gestellt hat.

Ich habe das Gerät schon ausgiebig getestet und möchte euch heute meine Ergebnisse vorstellen.

Test 1: Rinderrouladen 


Ich muss es zugeben: Rinderrouladen sind mir noch nie gut gelungen. Trotz langen Schmorens bekomme ich keine zarten Rouladen hin. Deswegen war ich unglaublich gespannt, ob das Sous.Vide besser gelingt.

Die Rinderrouladen habe ich zunächst klassisch mit Senf, Gurke, Schinken und Zwiebel gefüllt und gerollt. Dann legt man die Rouladen in einen Vakuumierbeutel und vakuumiert sie ein. Die Rinderrouladen kommen nun (Achtung nicht erschrecken) für 48h bei 64°C in den Garer. In dieser Zeit gart das Fleisch ganz schonend. 


Nach den 48h habe ich die Rinderrouladen aus dem Beutel geholt und abgetupft. Anschließend habe ich sie in einer Pfanne mit Zwiebeln noch kurz angebraten um eine Soße herzustellen. Die Rouladen waren einfach göttlich. Ganz weich und saftig und sehr geschmackvoll. Rouladen werde ich nur noch so machen.

Kostet das nicht unglaublich viel Strom? Wir haben mit einem Stommesser den Stromverbrauch gemessen. Die 48h haben etwa 1,60€ gekostet. Ich finde das in Ordnung. Wenn man die Rouladen 2h im Ofen gart, dann verbraucht der Backofen sicher ähnlich viel Strom.

Der Sous-Vide Garer ist übrigens nur auf 24h programmierbar. Das heißt nach 24h musste ich den Garer nochmal neu anstellen.

Test 2: Steak

Der zweite Test war ein leckeres Steak. Hierzu vakuumiert man das Steak einfach ein und legt es bei 58°C etwa 1h in den Garer. Ihr seht schon, das geht deutlich schneller. Das liegt an der Fleischart. Je mehr Muskeln, Fasern und Sehnen ein Stück Fleisch enthält und je dicker es ist, umso länger braucht es im Garer, bis das Fleisch zart ist.

Nach einer Stunde im Garer habe ich das Fleisch herausgenommen, abgetupft und auf dem Grill kurz von beiden Seiten angeröstet. So muss man nicht auf die guten Röstaromen verzichten. Der Anschnitt zeigt, dass auch dieses Steak perfekt gegart und saftig war.

Test 3: Schweinefilet

Der dritte Test war ein Schweinefilet im Kräutermantel. Ich habe das Schweinefilet in einer Mischung aus frischen Kräutern, Meersalz und frisch gemahlenem Pfeffer gewälzt und anschließend einvakuumiert. Das Fleisch braucht 1h bei 60°C im Garer. Anschließend habe ich es in der Pfanne kurz von allen Seiten angebraten.


Auch dieses Ergebnis war super. Ein mega zartes, perfekt gegaartes, saftiges Schweinefilet.

Vorteile des Sous-Vide Garen

Durch das Sous-Vide Garen wird Fleisch, Fisch, Gemüse oder Obst schonend gegart. Die Lebensmittel verlieren kaum an Geschmack. Fleisch und Fisch kann perfekt auf den Punkt gegart werden, denn das Wasserbad hat genau die Temperatur, die das Fleisch am Ende haben soll. So wird ein übergaren vermieden. Die Gäste kommen zu spät? Kein Problem! Auch wenn das Fleisch 2h länger im Garer liegt, verändert sich nichts. Es bleibt perfekt. Kurz vor dem Servieren kann man das Fleisch aus dem Beutel nehmen, ggf. anbraten und anrichten.

Nachteile des Sous-Vide Garen

Bevor es losgeht, braucht man natürlich erstmal das Zubehör. Ein Sous-Vide Garer, ein Vakuumierer und die Vakuumbeutel kosten natürlich viel Geld. Diese Technik kann sich nicht jeder leisten.

Je nachdem, was man gart, kann man die Garmethode nicht völlig spontan einsetzen, denn 48h Rinderrouladen muss man gut vorbereiten und planen. 

Für das schnelle und frische Zubereiten einzelner Portionen lohnt sich der Aufwand meistens nicht. Am Ende bleibt der leere Plastikbeutel übrig, dessen Ökobilanz zweifelhaft ist.

Fazit

Ich finde Sous-Vide ist eine tolle Garmethode, die ich weiterhin gerne nutzen werde. Allerdings werde ich diese Methode nicht für alle Lebensmittel nutzen, denn meiner Meinung nach lohnt der Aufwand für Kartoffeln, Möhrchen und Co. nicht. Ich werde diese Technick für ausgewählte Fleischsorten nutzen, da ich so sichergehen kann, dass das Fleisch perfekt wird.


Der Garer ist super einfach zu bedienen, verbraucht dabei kaum Strom und ist super zu reinigen. Er macht das, was er soll: nämlich eine kostante Temperatur halten (ich habe die Wassertemperatur mit einem Termometer überprüft). Ich kann das Gerät für das Sous-Vide Garen empfehlen.

Was haltet ihr denn von dieser Garmethode?
Ich bin gespannt auf eure Meinungen!

Ich wünsche euch noch einen entspannten Sonntag!
 
Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)



Hinweis: Der Sous-Vide Garer wurde mit kostenfrei von Severin zur Verfügung gestellt. Meine Meinung und mein Testergebnis bleibt von dieser Tatsache unbeeinflusst.

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Freitag, 28. November 2014

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Das perfekte Frühstück

Ich liebe Frühstück und ich liebe es richtig ausgiebig zu frühstücken (immerhin ist Frühstück nach einer Redensart die wichtigste Mahlzeit am Tag). Keine Mahlzeit mag ich mehr am Tag. Frische Brötchen, Orangensaft, etwas Lachs und ein Omlette - gibt es etwas besseres um in den Tag zu starten? 

Besonders lecker wird das Frühstück, wenn noch ein paar frische Croissants auf dem Tisch stehen.


Ob vom Bäcker oder als TK Produkt - Croissants schmecken immer super. Am besten sind sie aber, wenn man sie selber macht. Das ist zwar mit etwas Arbeit verbunden, aber das Ergebnis überzeugt!

Das Rezept für meine Croissants habe ich aus dem Buch "Mias süßes Frankreich"*, welches ich euch HIER schonmal vorgestellt habe. Dazu passt natürlich am besten eine selbstgemachte Marmelade. Auf den Bildern seht ihr eine selbstgemachte Birnenmarmelade mit Vanille, etwas Zimt und Orange.

Achtung! Für das Rezept braucht man 2 Tage, also plant die Produktion vorher genau ;-)

Selbstgemachte Croissants
(für ca. 16 Stück)

125ml kaltes Wasser
150ml Vollmilch
20g Hefe
500g Weizenmehl Typ550
40g Zucker
1Tl Salz
300g kalte Butter
1 Ei

Tag 1
Das Wasser und die Milch in einer Schüssel vermengen. Die Hefe zufügen und alles verrühren. Das Mehl, den Zucker und das Salz hinzufügen und zu einem Teig verarbeiten. Den Teig 10 Minuten kneten (am besten lasst ihr das eine Küchenmaschine machen, ich benutze dafür meine Bosch MUM5 Styline*). Den Teig in eine leicht eingeölte Schüssel geben und zugedeckt bei Zimmertemperatur 2h gehen lassen.

Den Teig in der Schüssel zusammendrücken und etwa 8h im Kühlschrank (am besten über Nacht) stehen lassen. Am besten noch einmal nachsehen und wieder zusammendrücken, wenn er aufgegangen ist.

Tag 2
Die kalte Butter in dicke Scheiben schneiden und ein Nudelholz daraufschlagen, um sie etwas weicher zu machen. Die Butter sollte ungefähr die gleiche Konsistenz wie der Teig haben.
Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und zu einer Teigplatte etwa 30x30cm ausrollen. Die Butterplatte in die Mitte legen und die 4 Teigecken darüber schlagen. Die Butter muss ganz bedeckt sein. Den Teig nun zu einem großen Rechteck etwa 40x70cm ausrollen. Den Teig dreifach zusammenschlagen und wieder abdecken und für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

Den Teig noch 2-3 Mal aus dem Kühlschrank nehmen, ausrollen, wieder einschlagen und zwischendurch wieder 30 Minuten ruhen lassen. Durch das mehrmalige Falten entsteht der Blätterteig, denn die Butter verteilt sich so schichtweise im Teig.

Wenn der Teig mehrfach geschichtet wurde, dann den Teig 2-3cm dick ausrollen. Mit einem Teigroller Dreiecke aus dem Teig schneiden. Die Dreiecke aufrollen und die Croissants in gleichmäßigen Abständen auf 2 Backbleche verteilen. 

Das Ei verquirlen und die Croissants damit bestreichen. Die Schnittflächen des Teiges dabei frei lassen, damit der Teig schon aufgehen kann.

Die Croissants in der Mitte des Ofens bei 225°C 12-15 Minuten goldbraun backen.


Ich kann wirklich nur empfehlen Croissants einmal selber zu machen, denn das Ergebnis ist einfach wunderbar. Viele schrecken bei der vielen Arbeit zurück. So ein Blätterteig macht sich aber eigentlich nebenbei, denn nachdem man den Hefeteig zubereitet hat, muss man nur ab und zu am Kühlschrank vorbei um den Teig nochmals zu falten und auszurollen.

Ich wünsche euch ein süßes Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)

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Mittwoch, 26. November 2014

{Buchvorstellung} Bistro Küche

Ich war bisher leider nur einmal in Frankreich, aber trotzdem fesselt mich dieses Land und vorallem die französische Küche sehr. Ich träume schon lange von einer Rundreise durch Frankreich bei der ich überall frisches Baguette, Käse und süße Leckereien aus kleinen Bäckereien essen kann. 

Die französische Küche trifft absolut meinen Geschmack und so ist es nicht verwunderlich, dass ich mich total in das Buch "Meine fabelhafte Bistro-Küche"* von Anne-Katrin Weber verliebt habe, welches vor einer Weile in einem meiner Lieblingsverlage - Gräfe und Unzer - erschienen ist.

Meine fabelhafte Bistro-Küche
Anne-Katrin Weber

http://www.amazon.de/gp/product/B00M3ORLOE/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=B00M3ORLOE&linkCode=as2&tag=httpmalkurzin-21&linkId=RJO5JH5OUIZ42FIE

Gräfe und Unzer Verlag
19,99€
Gebundene Ausgabe, 192 Seiten

"Fehlt Sie Ihnen auch hin und wieder, die entscheidende Prise O la la im Alltag? Hätten Sie nicht große Lust, den Tag ganz einfach in einem gemütlichen Bistro zu verbummeln? Aber wer kann schon spontan nach Frankreich reisen? Für alle, die jetzt C'est la vie seufzen, kommt hier die gute Nachricht: Mit Meine fabelhafte Bistro-Küche können Sie französisches savoir vivre jeden Tag zu Hause genießen! Dafür sorgen nicht nur die rund 75 Rezepte, die mit viel französischer Leichtigkeit gewürzt."

Mehr Infos zum Buch HIER*. 

Inhalt

Le Matin

Les Entrees

Les Plats Principaux

Les Desserts

Das Buch startet mit ein paar persönlichen Worten der Autorin. Man erfährt sofort wie verbunden sich Anne-Katrin Weber mit Frankreich fühlt und wie persönlich dieses Buch für die Autorin ist.

Dieser persönliche Touch zieht sich durch das ganze Buch. So findet man zu jedem Rezept einen kleinen, charmanten Begleittext in dem man erfährt, wie Anne-Katrin Weber zu diesem Rezept gekommen ist.


Das Buch enthält alle französischen "Klassiker". Man findet zahlreiche Rezepte von "le matin" (Frühstück) bis in den späten "soir" (Abend) vereint: frisches Brioche und raffinierte Konfitüren zum Frühstück, eine Vielzahl verschiedener "entrées" wie zum Beispiel Paprikaverrine oder Käsewindbeutel und bei den "plats principeaux" kann man geschmorte Entenkeulen mit Scharlotten oder Maispourlade mit Pfirsichen und Oliven entdecken.


Die Rezepte werden ausführlich beschrieben und von wunderschönen, stimmungsvollen Fotos begleitet. Man hat das Gefühl die Gerichte wurden gerade in einem kleinen, französischen Dorf gekocht. Man bekommt sofort Lust auf den Markt zu gehen, einzukaufen und zu kochen.

Insgesamt findet man im Buch eine sehr gelungene Mischung aus einfachen und aufwendigeren Rezepte.


Das Buch ist durchzogen mit Doppelseiten voller interessanter Storys. So erfährt man, warum Wein und Essen in Frankreich einfach zusammen gehört oder wieviel Käsesorten es in Frankreich gibt und warum das für die Autorin ein wahres Paradies ist.

Diese "Geschichten" machen das Buch noch persönlicher und nebenbei erfährt man unheimlich viel über die französische Küche und die dort herrschende Lebensart.


Das Buch endet mit meiner Lieblingskategorie: Süße Tartes und Kuchen. Frankreich hat in Sachen süße Leckereien wirklich einiges zu bieten und so bietet einem dieses Buch auch so einiges. Schoko-Karamell-Tarte, Warme Schokoküchlein oder Rhabarber-Brioche-Gratin lassen mein süßes Herz höher schlagen.
Testrezepte

Natürlich habe ich es mir wieder nicht nehmen lassen ein paar Rezepte auszuprobieren.

Zuerst habe ich die Eclairs mit Kaffeecreme ausprobiert. Gemeinsam mit ein paar Profiteroles habe ich sie für einen Geburtstag gebacken. Dem Rezept für den Brandteig und der Kaffeefüllung konnte ich gut folgen. Bei der Füllung handelte es sich um eine Art Pudding mit Kaffeegeschmack. Die Eclairs waren wirklich lecker, aber meiner Meinung nach hätte die Füllung noch geschmacksintensiver sein können.

Als nächstes habe ich die Feigenkonfitüre mit Walnüssen nachgekocht. Das ist natürlich schon eine Weile her, denn mittlerweile gibt es keine frischen Feigen mehr. 
Die Konfitüre schmeckt wunderbar zu frischen Croissants und bekommt durch die Walnüsse einen tollen Geschmack.











Fazit

Mit diesem tollen Kochbuch kann man sich die leckere, französische Küche und Lebensart nach Hause holen! Ich finde das Buch sehr gelungen und kann es jedem empfehlen. Eine Flasche Wein und einn gutes Baguette dazu und schon hat man auch ein wunderbares Weihnachtsgeschenk!

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Neuigkeiten aus meinem Bücherregal ;-)


*Amazon Partner Link 
 
Hinweis: Das Buch wurde mir für meine Rezension freundlicherweise vom Gräfe und Unzer Verlag unentgeltlich zur Verfügung gestellt, was natürlich keinen Einfluss auf meinen Beitrag und meine Meinung hat. 

Dienstag, 25. November 2014

{Bloggeburtstag} Die Gewinner

Anfang Oktober ist mein kleiner Blog schon 4 Jahre alt geworden. Gemeinsam mit Meggle* habe ich euch HIER dazu aufgerufen klassische Kräuterbaguettes neu zu interpretieren und etwas Leckeres daraus zu zaubern.


Vielen Dank an Alle, die diesem Aufruf gefolgt sind. Hier sind die Gewinner:

1. Preis: reisenthel loopshopper gefüllt mit Kochbuchneuheiten geht an Julia "Mini-Hot-Dogs mit selbstgebackenem Kräuterbaguette":


2. Preis: Bosch Handrührset Styline geht an Carola mit ihren"Brez´n-Knödel-Gugl" aus Laugenbaguettes von Meggle gebacken.


3. Preis: Backformenset von Le Creuset geht an Merle mit ihrem "Herbstlichem Kürbisbruscetta mit Ziegenkäse überbacken"


Vielen Dank an alle Teilnehmer und vorallem Herzlichen Glückwunsch an die 3 Gewinnerinnen! Bitte schickt mir nochmal eine Mail an kuechengefluester(at)gmx.de mit euren Adressen, damit sich die Gewinne bald auf den Weg zu euch machen können!

Ich wünsche euch einen traumhaften und entspannten Dienstag!


Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)
 
*Hinweis: Bei diesem Beitrag handelt es sich um eine Kooperation mit Meggle. Meggle hat mir die Preise für das Gewinnspiel zur Verfügung gestellt.

Montag, 24. November 2014

{Gastbeitrag} Was Leckeres von Kleines Glück

Es ist mal wieder Montag und somit ist es wieder höchste Zeit für einen neuen Gastbeitrag. Ich habe heute die liebe Carola vom Blog Kleines Glück zu Gast bei mir. Sie hat uns ein weihnachtliches Rezept mitgebracht. Lasst euch von ihr also so richtig in Weihnachtsstimmung bringen!

Was Leckeres von Kleines Glück:
Weiße Spekulatius-Trüffel


Hallo ihr lieben Leser von „ich bin mal kurz in der Küche“,

mein Name ist Carola, ich bin zweifach-Mädchen-Mama, etwas über 35 Jahre alt (*ähm*) und wohne in einem klitzekleinen Örtchen am Rande der Lüneburger Heide. Seit fast zwei Jahren gibt es meinen Blog „kleines Glück“, hier sammle ich alles was ich so mache, ob Kochen, Backen, Nähen, Basteln, … bei mir gibt es eine bunte Mischung von allem.
 

Marias Blog war der allererste Foodblog den ich als regelmäßige Leserin verfolgt habe. Auf der Suche nach einer Anleitung für selbstgemachte Backmischungen habe ich ihn entdeckt und beim Durchschauen ihrer vielen leckeren Rezepte und tollen Motivtorten war ich spontan verliebt und bin geblieben. Seit dem habe ich schon einige ihrer Rezepte nachgebacken oder gekocht, nur an Motivtorten habe ich mich noch nicht getraut. Als sie dann vor ein paar Wochen fragte, wer den bei ihr mal zu Gast sein möchte, habe ich natürlich gleich laut „HIER“ gerufen.
 

Nun sitze ich hier bei Maria in der Küche (ganz aufgeregt und mit feuchten Händen vor so großem Publikum) aber sie hat schon mal einen Kaffee gekocht und ich habe passend zur kommenden Adventszeit kleine Pralinen mitgebracht…

Weiße Spekulatius-Trüffel

200g weiße Kuvertüre
50g Butter
3 EL Sahne
1 Prise Salz
50g Spekulatius
3 EL Amaretto
Und für die Form
100g weiße Kuvertüre
25g Palmin

Zuerst lasst ihr die Kuvertüre für die Form zusammen mit dem Palmin im Wasserbad schmelzen. Lasst die Schokolade etwas abkühlen und tropft dann etwas davon in eine Silikon-Pralinen-Form. Mit einem sauberen Pinsel lässt sie sich gut in der Form verstreichen. Und ab damit ins Gefrierfach.
 

Nun kommen die Schokolade, die Butter, die Sahne und das Salz ins Wasserbad und ihr lasst es unter Rühren schmelzen. Auch diese Masse etwas abkühlen lassen. 

Die Spekulatius zerbröselt ihr in einem Gefrierbeutel und mischt sie mit dem Amaretto, diese Mischung rührt ihr unter die Schokoladenmischung. 

Jetzt kommt die Füllung in die Förmchen. Lasst sie am besten über Nacht im Kühlschrank ganz erkalten, bevor ihr sie aus den Förmchen drückt.


Die Pralinen sind toll als Mitbringsel zum Adventskaffee oder für die kommenden Feiertage. Ich liebe ja Spekulatius! Gleich am 1.September, wenn die Weihnachtsartikel in die Supermärkte geräumt werden, muss ich mir eine Tüte kaufen…
 

Aber ich esse sie nicht nur gerne pur, sondern sie landen z.B. im Tiramisu, als Boden im Käsekuchen oder halt in Pralinen…
 

Nach dem Abitur zog es mich hinaus in die weite Welt, dass ich es dann nur bis in unser Nachbarland die Niederlande gebracht hatte störte mich nicht, denn die Niederländer teilen meine liebe für Spekulatius (und Pfeffernüsse & Co.)! Dort bekommt man sie das ganze Jahr, sogar als Miniversion, um sie als Belag auf sein Frühstücksbrötchen zu streuen…herrlich! Wird Zeit, dass ich dort mal wieder Urlaub mache…
 

So nun habe ich euch viel erzählt. Vielleicht mag mich ja mal jemand von auf meinem Blog besuchen. Ich bedanke mich ganz, ganz doll bei dir, liebe Maria für die Einladung, es war sehr nett bei Dir!
 ___________

Danke liebe Carola für dieses leckere, weihnachtliche Rezept! Da bekomme ich direkt Lust auf warmen Kakao, Weihnachtsmärkte und Weihnachtslieder.

Ich wünsche dir Carola und euch Lesern noch eine wunderbare Woche und eine besinnliche Vorweihnachtszeit!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt: 

Mach doch mal was Leckeres ;-)

Sonntag, 23. November 2014

Ein italienischer Abend

Vor einer Weile wurde ich von Ufuud* angeschrieben, ob ich nicht ein paar italienische Köstlichkeiten testen möchte. Ufuud ist ein Olineshop der italienische Lebensmittel vertreibt. Der Shop hat sich auf die Fahne geschrieben echte, authentische Lebensmittel von traditionellen Herstellern aufzustöbern und diese zu verkaufen. So werden die Produkte auch direkt aus Italien nach Deutschland geliefert.

Mit gutem Essen kriegt man mich ja immer und wenn es dann noch Italienisches ist, kann ich einfach nicht Nein sagen. Also habe ich auf der Internetseite von  Ufuud gestöbert und mir ein paar Leckereien ausgesucht. Unter anderem ist Pasta, italienisches Bier, Honig, Apfelsaft, Olivenöl und Balsamico auf meine Wunschliste gewandert.

So viele leckere Produkte muss man natürlich mit guten Freunden teilen, deshalb hatte ich schon beim Aussuchen der Leckereien ein Menü für Freunde im Hinterkopf.  

Das Menü möchte ich euch heute vorstellen:

Aperitiv:
Ein Cocktail aus italienischem Bier

Vorspeise:
frisches Ciabatta mit Öl

Hauptspeise:
Klassische Lasagne mit einem kleinen Salat

Dessert:
Rosmarin-Honig-Eis an Rosmarinsand
mit Orangenfilets und Orangenblütenhonig

Das klingt nicht nur lecker, das war auch lecker ;-) 

Ihr wollt die Rezepte? Bekommt ihr!

Aperitiv:
Ein Cocktail aus italienischem Bier

Biercocktails sind eine tolle Sache, aber bei uns in Deutschland gar nicht so verbreitet. Wer - wie ich - gerne mal ein erfrischendes Bier genießt, wird diesen Cocktail sehr mögen.


Einfach in ein Sektglas 2-3 Limettenspalten und 1El Holunderblütensirup geben und mit einem Holzstößel etwas zerdrücken und mit einem Bier aufgießen. Ich habe für den Cocktail das  Birra Agricola Ticinensis Bionda (ein italienisches Weißbier) von Ufuud benutzt.

So ein Biercocktail ist wirklich ein sehr prikelnder Einstieg in ein Menü. 

Vorspeise:
frisches Ciabatta mit Öl

Meine neue Lieblingsvorspeise ist Brot und Öl - sehr simpel aber super lecker! Zu meinem italienischen Abend habe ich ein Ciabatta in Scheiben geschnitten und in meinem Panini-Grill geröstet. Dazu habe ich verschiedene Öle (Limonenöl und Erdnussöl) und Knoblauch (um ihn auf das krosse Brot zu reiben) gereicht.
 

Während man mit den Gästen schnattert und anstößt kann man das Brot genüsslich in die Öle tunken und vernaschen. Köstlich! Probiert es aus - ihr werdet begeistert sein! Meine Gäste sind mittlerweile genauso in das Limonenöl verliebt wie ich.

Hauptspeise:
Klassische Lasagne mit einem kleinen Salat

Zur Hauptspeise gab es einen italienischen Klassiker, den fast jeder mag: Lasagne al forno. Eine Lasagne besteht aus einer guten Bolognesesoße die abwechselnd mit Nudelplatten in eine Auflaufform geschichtet und überbacken wird. Oft toppt man die Lasagne noch mit einer Bechamelsauce. Ich mag das aber nicht und ersetze sie einfach mit etwas Creme Fraiche.


Zur Lasagne habe ich eine kleinen Rucolasalat gereicht, den ich einfach mit dem Extra Virgin Olivenöl von Crudo und dem Balsamessig Il Profumato Giustivon Ufuud angemacht habe. Für die Lasagne habe ich die Lasagneplatten von Sfoglia Campofilone verwendet.

Lasagne al Forno
(für 5-6 Portionen)

2El Olivenöl
1 rote Zwiebel, fein gehackt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
100g Schinkenspeck, fein gewürfelt
1 Möhre, geschält und gewüfelt
2 Stangen Sellerie, gewürfelt
700g Rinderhack
4Tl Tomatenmark
1 Glas Rotwein
1l passierte Tomaten
Salz/Pfeffer/Zucker/Basilikum/Petersilie/Paprika

1 Becher Creme Fraiche
geriebener Parmesan 
Lasagneplatten

Zunächst werden alle Zutaten geschält, gewaschen und gewürfelt. Zwiebel, Knoblauch, Sellerie, Möhren und Schinkenspeck wird in einem großen Topf in Olivenöl glasig anbraten. Nun das Rinderhack dazu geben und ebenfalls anbraten. Einen guten Klecks Tomatenmark einrühren.

Anschließend wird das Ganze mit einem guten Schluck Rotwein und den passierten Tomaten abgelöscht. Die Soße wird mit Salz, Pfeffer, Paprika, frischer Petersilie und etwas Basilikum gewürzt und etwa eine Stunde eingekocht. Außerdem schmecke ich Tomatensoßen IMMER mit etwas Zucker ab. Das ist bei Tomatengerichten wichtig, damit die Soße einen schönen, fruchtigen Geschmack bekommt. 

Die Soße nach dem Kochen mit den Nudelplatten abwechselnd in eine Auflaufform schichten, mit Creme Fraiche bestreichen und mit Käse bestreuen. Die Lasagne in den Ofen stellen und etwa 30-40 Minuten bei 200°C backen. Mit einem Salat servieren.
Dessert:
Rosmarin-Honig-Eis an Rosmarinsand
mit Orangenfilets und Orangenblütenhonig

Dieses Dessert habe ich mal beim perfekten Dinner (ich bin ja ein großer Fan dieser Sendung) gesehen und wollte es seither mal nachkochen. Ich war mir nicht sicher, ob meine Gäste solche Dessert-Experimente mögen, aber sie sagen nach dem Essen zufrieden aus. Ich fand die Kombination aus Rosmarin, Honig und Orange wahnsinnig lecker und dieser knusprige Rosmarinsand ist einfach oberlecker!


Zum Eis gab es nicht nur den Rosmarinsand, sondern auch ein paar frische Orangenfilets und etwas Orangenhonig von Ufuuf. Ihr müsst dieses Rezept unbedingt ausprobieren! 

Rosmarin-Honig-Eis an Rosmarinsand
(für 6-8 Portionen)

Für das Eis:
 8 Rosmarinzweige
280g Honig
500ml Sahne
Mark einer Vanilleschote
4 Eigelb
2 Eier
20g Zucker 

Für den Rosmarinsand:
100g Zucker
20g Rosmarinnadeln
2 Eiweiß
25g Puderzucker

Für das Eis die Rosmarinzweige waschen und trocken tupfen. Den Honig mit den Rosmarinzweigen in einem Topf kurz aufkochen und anschließend von der Platte nehmen und eine Weile ziehen lassen.

Eigelbe, Eier, Vanillemark und Zucker über einem Wasserbad schaumig aufschlagen. Den Rosmarin aus dem Honig nehmen und den aromatisieren Honig unter die Eiermasse rühren. Anschließend die Sahne halb steif schlagen und unter die Masse heben. Die Eismasse nun auskühlen lassen und in einer Eismaschine gefrieren lassen. Ich verwende eine Eismaschine mit Kompressor (Testbericht HIER).

Für den Rosmarinsand die Rosmarinnadeln mit dem Zucker in einer Küchenmaschine fein zermahlen lassen. Das dauert eine Weile. Der Rosmarin muss ganz fein sein!

Das Eiweiß mit dem Puderzucker sehr steif schlagen. Die Rosmarin-Zucker-Mischung unterheben. Diese Eiweißmasse auf ein Backblech streichen (kann auch auf ein Backpapier sein) und im Ofen bei etwa 90°C Umluft 1,5h trocknen lassen. Ab und zu die Backofentür öffnen um die Luft entweichen zu lassen. Die getrocknete, harte Eiweißmasse vorsichtig vom Backpapier lösen und in einen Gefrierbeutel geben. Die Tüte dann mit einem Nudelholz bearbeiten, sodass feine Brösel entstehen.

Das Eis gemeinsam mit Rosmarinsand, Orangenfilets und etwas Orangenhonig servieren.


Zum Menü gab es neben dem Bier auch noch leckeren, italienischen Apfelsaft. 

Insgesamt war das ein wirklich köstliches Menü. Vielen Dank an Ufuud für die leckeren Lebensmittel.

Ich wünsche euch einen traumhaften und entspannten Sonntag!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)


*Werbung - Die Produkte aus diesem Beitrag wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt


Freitag, 21. November 2014

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Pflaumen Clafoutis

Draußen wird es immer kälter und ungemütlicher! Das verändert nicht nur die Kleiderwahl, sondern auch die Dessertwahl. Die Rezepte für erfrischende, kühle Desserts aus Eis und Sommerfrüchten lege ich erstmal beiseite, denn wenn es draußen so richtig herbstlich wird, dann serviere ich lieber warme Desserts mit Pflaumen, Äpfeln, Nüssen und Zimt.


Eines meiner Lieblingsdesserts für den Herbst ist die Clafoutis. Ein Clafoutis ist eine französische Nachspeise. Es handelt sich hier um Früchte, die mit einem fluffigen, gesüßten Eierteig übergossen und anschließend gebacken werden.

Ich habe das klassische Dessert mit Pflaumen zubereitet. Da man Pflaumen nun nicht mehr frisch bekommt, habe ich einfach TK Früchte verwendet. Den Teig habe ich mit etwas Zimt verfeinert.

Pflaumen Clafoutis mit Zimt
(für 4 Personen)

1 Vanilleschote
4 Eier
100g Zucker
1 Prise Salz
125g Mehl
100ml Sahne
100ml Milch
Prise Zimt

etwa 300g Pflaumen 
(TK oder aus dem Glas)

Eine ofenfeste Form einfetten und den Backofen auf 175°C vorheizen.
Die Pflaumen auftauen und abtropfen lassen (aus dem Glas: die Pflaumen abgießen) und in der Form verteilen. Die Vanilleschote aufritzen und das Mark entfernen. Die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Eigelb, Vanillemark, Zimt, Zucker und etwas Salz cremig verrühren. Mehl, Sahne und Milch nacheinander unterrühren. Das steife Eiweiß vorsichtig unterheben. 

Den Teig nun über die Pflaumen geben und etwa 30 Minuten backen. 

Zur dieser herbstlichen Clafoutis würde wunderbar eine Kugel Vanilleeis oder Vanillesoße passen. Auch etwas Zimtsahne (geschlagene Sahne mit Zimt mischen) würde hervorragend passen. Probiert es aus und genießt dieses herbstliche Dessert!

Ich wünsche euch ein süßes Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)


Mittwoch, 19. November 2014

{Buchvorstellung} Ein Ausflug in den Orient

Seit einer Weile versuche ich in viele verschiedene Länderküchen reinzuschnuppern. Die italienische -, chinesische -, thailändische- oder die französische Küche kenne ich schon länger, darum muss mal was anderes her. Besonders die orientalischen Küchen interessieren mich und so ist das Buch "Die neue persische Küche" von Louisa Shafia* bei mir zu Hause eingezogen. Ich möchte euch das Buch heute mal näher vorstellen.

"Die neue persische Küche"
Louisa Shafia

http://www.amazon.de/gp/product/3038007951/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=3038007951&linkCode=as2&tag=httpmalkurzin-21&linkId=UQBGX4UP2TPFTOJC

AT Verlag
24,90€
Gebundene Ausgabe, 208 Seiten

"Geprägt durch ihren multikulturellen Hintergrund, begibt sich die Autorin, Tochter eines im Iran geborenen Vaters und einer aus der aschkenasisch-jüdischen Tradition stammenden amerikanischen Mutter, auf eine Spurensuche zu ihren persischen Wurzeln. Sie präsentiert 80 klassische persische Rezepte – von Vorspeisen über Eintöpfe und Schmorgerichte bis hin zu Desserts –, die sie auf zeitgemässe Art, mit modernen Küchentechniken und cleveren Zubereitungsmethoden neu interpretiert."

Mehr Infos zum Buch HIER*. 

Inhalt

Vorspeisen und Snacks

Suppen

Salate

Gemüse- und Eiergerichte

Hauptgerichte mit Fleisch und Fisch

Eintöpfe und Schmorgerichte

Reis und Körner

Süßes

Getränke

Pickles, Chutneys und Eingemachtes

Was ist eigentlich persisches Essen? Die Autorin antwortet auf diese Frage ganz einfach: "Stellen Sie sich vor [...] sie stehen in einem üppigen grünen, blühenden Garten und mit jedem Atemzug steigen süße Rosendüfte in Ihre Nase. Rund herum reichen sich Pistaziensträucher, Mandel-, Walnuss- und Pfirsichbäume, Äpfel, Birnen, Sauerkirschen und Granatäpfel. In den Beeten gedeihen in Reih und Glied Kürbisse, Gurken, Karotten, Auberginen, Knoblauch und Rhabarber. Der Duft von Limette, Kurkuma, Kardamom und Minze schwängert die Lüfte." So schmeckt die persische Küche. Wie ein üppiger Garten inmitten der Wüste. Das klingt doch schonmal vielversprechend, oder?


Die persische Küche wurde durch viele verschiedene Länder und Aromen geprägt. So ist es auch nicht verwunderlich, dass man in diesem modern interpretierten, persischen Kochbuch z.B. einen türkischen Schmortomaten-Paprika-Dip, eine persische Matzeknödelsuppe mit Kichererbsen und Hühnchen oder ein pikantes Amarant-Puten-Porridge findet. 

Die Rezepte sind aus meiner deutschen Perspektive sehr exotisch ähh persisch. Die Zusammenstellungen sind für mich als Orient-Neuling wirklich sehr ungewohnt, aber spannend.

Ganz wichtig finde ich bei solchen eher unbekannten Länderküchen, dass Kochbücher eine ausführliche Beschreibung zu den Zutaten und Rezepten enthalten. Genau das bietet "Die neue persische Küche" auch. Das Buch startet mit einer Einführung zu den verschiedenen Zutaten und Zubereitungsarten. Jedes Rezept wird zudem ausführlich beschrieben, sodass man auch als Neuling gut beraten ist. Man findet im Buch sogar eine bebilderte Anleitung zum Granatapfel-Zerlegen.
Im Buch gibt es sogar interessante Texte zur persischen Kultur. Insgesamt ist es also ein sehr umfassendes Buch über die persische Küche.


Sehr schade finde ich, dass das Buch trotz ausführlicher Beschreibungen eher wenige Bilder enthält. Nur etwa jedes dritte Rezept wird von einem Bild begleitet. Ich finde gerade bei einer eher unbekannten Küche sind Bilder ganz wichtig um Appetit zu bekommen.

Fazit

Ich bin kein Experte der persischen Küche. Für mich als Einsteiger bietet dieses Buch allerdings umfassende Infos und Rezepte zur persischen Küche. Da ich sehr viel Wert auf Bilder in einem Kochbuch lege, komme ich hier leider nicht ganz auf meine Kosten.

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend!
Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Neuigkeiten aus meinem Bücherregal ;-)


*Amazon Partner Link 

Hinweis: Das Buch wurde mir für meine Rezension freundlicherweise vom AT Verlag unentgeltlich zur Verfügung gestellt, was natürlich keinen Einfluss auf meinen Beitrag und meine Meinung hat. 

Montag, 17. November 2014

{Gastbeitrag} Was Leckeres von Viktoria's [Kitchen] Secrets

Es ist mal wieder Montag und somit ist es wieder höchste Zeit für einen neuen Gastbeitrag. Ich habe heute die liebe Viktoria vom Blog Viktoria's [Kitchen] Secrets zu Gast bei mir. 
Lasst euch von ihr eines ihrer geheimen Rezepte zeigen ;-)

Was Leckeres von Viktoria's [Kitchen] Secrets:
Schichtdessert mit einer Maroni- Mascarponecreme, Apfelkompott und Mandelbisquit
 
Apfel- Maroni Schichtdessert, Viktoria's [Kitchen] Secrets

Hallo, ihr Lieben!


Ich bin Viktoria und schreibe normalerweise auf Viktoria's [Kitchen] Secrets. und ich freue mich sehr heute bei Maria zu Gast sein zu dürfen! Als bekennendes Schleckermaul dreht sich bei mir alles um Süßes und ich versuche möglichst saisonale Zutaten zu verwenden. Meistens gelingt mir das auch, denn ich finde, dass jede Jahreszeit ihre Besonderheiten hat und uns die Natur, auch wenn es bereits kalt ist, den einen oder anderen Schatz schenkt.


Wenn ich mich im Herbst nicht gerade hauptsächlich von Kürbis ernähre, dann nasche ich auch zwischendurch gerne mal Maroni. Ich liebe es mir beim Maronistand eine kleine Tüte zu kaufen, diese in meine Jackentasche zu stecken und meine kalten Finger daran zu wärmen. Da kann mir selbst der kälteste Herbsttag die Laune nicht mehr verderben.

Nun kann man mit Maroni natürlich noch viel mehr machen, als sie nur beim Maronistand zu kaufen und zu schälen. Sie eigenen sich nämlich auch ganz wunderbar für Desserts, die kombiniert mit Äpfeln und Zimt ein herrlich herbstliches Aroma abgeben.

Apfel- Maroni Schichtdessert, Viktoria's [Kitchen] Secrets

Mitgebracht habe ich euch heute ein Schichtdessert mit einer Maroni- Mascarponecreme, Apfelkompott und Mandelbisquit. Der große Vorteil - neben dem Geschmack natürlich - liegt vor allem darin, dass es sich gut vorbereiten lässt, denn den Bisquit kann man ruhig am Vortag backen und aufbewahrt im Kühlschrank kann es dann genossen werden, wenn es gerade passt. So ist das Dessert bereits fertig, wenn die Gäste schon längst da sind, oder man von einem langen Herbstspaziergang nach Hause kommt, oder oder oder...

Das folgende Rezept ergibt etwa 4 Gläser.

Für den Mandelbisquit
- 2 Eier
- 70 g Mehl
- 30 g gemahlene Mandeln
- 10 g Stärke
- 70 g brauner Zucker
- 1/2 TL Zimt
- 30 g Butter
- 1/2 TL Backpulver

Für die Maroni- Mascarponecreme:
- 125 ml Sahne
- 150 g Mascarpone
- 3 bis 4 EL Zucker
- 4 EL Maronicreme
- Zimt nach Belieben 

Für das Apfelkompott: 
-2 kleine säuerliche Äpfel (z.B. Boskoop)
- Zimt nach Belieben
- 4 EL brauner Zucker
- etwa 100 ml Apfelsaft oder Cider
- 3 EL Calvados (nach Belieben)
- 20 g Butter

Zunächst das Apfelkompott zubereiten. Dafür die Äpfel waschen, nach Belieben schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden.

Zucker und Butter in einem kleinen Topf karamellisieren und mit dem Apfelsaft ablöschen. Caldavos, Zimt und die Apfelstücke dazu geben und bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten weich dünsten. Danach vollständig auskühlen lassen.

Für den Mandelbisquit eine rechteckige Backform (20 x 30 cm) fetten und bemehlen und den Backofen auf 180 Grad vorheizen.
Mehl, Stärke, Mandeln, Zimt und Backpulver abwiegen und mischen. Butter zerlassen.

Die Eier und Zucker sehr hellschaumig schlagen. Das Mehlgemisch unterheben, am Schluss die zerlassene Butter unterziehen.
Bisqiutmasse in die vorbereitete Form füllen, glatt streichen und auf mittlerer Schiene etwa 15 Minuten backen.

Nach der Backzeit den Bisquit aus der Form stürzen und vollständig auskühlen lassen.

Für die Mascarponecreme Sahne mit Zucker steif schlagen. Mascarpone mit Maronicreme und Zimt (nach Belieben) glatt rühren. Aber nur so lange, bis alles homogen ist!
Sahne unter die Mascarponecreme heben.

Jetzt geht es auch schon ans Schichten: Entweder mit einem Glas, das ihr verwenden wollt Kreise ausstechen in der entsprechenden Größe oder den Bisquit in Stücke schneiden. Geschichtet wird so: Bisquit - Mascarponecreme - Apfelkompott.
Zunächst also den Boden von einem Glas mit Bisquit bedecken, je 2 EL Mascarponecreme und Apfelkompott darüber verteilen, wieder Bisquit, Mascarponecreme und am Schluss Apfelkompott.

Bis zum Servieren kühl stellen.

Wer will streut vor dem Servieren noch Zimt drüber... ich fand es aber so auch ganz hübsch.

Apfel- Maroni Schichtdessert, Viktoria's [Kitchen] Secrets

Das ist wirklich ein super Herbstrezept. Am besten sollte man so ein Gläschen nach einem schönen Herbstspaziergang im Wald genießen.
Danke liebe Viktoria für dieses leckere Rezept!

Ich wünsche dir Viktoria und euch Lesern noch eine wunderbare Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Mach doch mal was Leckeres ;-)