Freitag, 27. Juni 2014

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Zitronenmuffins mit Himbeersahne

Das Herz ist ganz klar ein Symbol für die Liebe. Das lernen auch schon die Kinder im Kindergarten. Doch woher kommt eigentlich diese Form und die Bedeutung, denn mit dem Herz als Organ hat das Symbol wenig gemein. Es gibt viele Theorien wie das Herzsymbol entstanden ist, so führt man es zum Beispiel auf die Frucht des Feigenbaumes zurück, da das rote Fruchtfleisch einer aufgeschnittenen Feige an ein Herz erinnert.

Doch unabhängig wo das Herz nun auch herkommt, versteht man dieses Symbol auf der ganzen Welt. So kann ich auch sicher gehen, dass die Nachricht auf meinen heutigen Zitronenmuffins richtig verstanden wird.


Diese Zitronenmuffins mit Himbeersahne verbreiten nicht nur viel Liebe, sie schmecken auch gut und sind auch unglaublich praktisch! Praktisch? Ja! Die Himbeersahne habe ich in eine Herzmulde gefüllt, so kann die Sahne auch im Sommer bei strahlendem Sonnenschein nicht weglaufen und die Muffins lassen sich ganz einfach verzehren.

Zitronenmuffins mit Himbeersahne
(für 10-12 Stück)

Für die Muffins
1 Bio-Zitrone
110g weiche Butter
100g Zucker
1 Pck Vanillezucker
2 Eier

125g Mehl 
60g Speisestärke
1TL Backpulver

 
Für die Himbeersahne
200ml Schlagsahne
100g Quark
100g Himbeeren
50g Puderzucker

Für die Muffins die Zitronen heiß abspülen, trocken reiben und die Schale fein abreiben. Den Saft auspressen. Den Backofen auf 180°C vorheizen.
Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Die Eier nacheinander unterrühren. Mehl, Stärke und Backpulver mischen und mit der Zitronenschale und dem Zitronensaft unter die Masse rühren. Die Mulden eines Muffinblechs mit Papierförmchen auslegen. Den Teig in die Papierförmchen füllen etwa 20-25 Minuten backen. Stäbchenprobe! Die Muffins nach dem Backen auskühlen lassen.

Für die Himbeersahne die Himbeeren pürieren und durch ein Sieb passieren. Die Sahne mit dem Puderzucker steif schlagen. Quark und Himbeerpüree unter die Sahne heben.

Nun mit einem kleinen Herzausstecher aus Metall ein Herz in die Oberseite der Muffins drücken. Mit einem Löffel den Teig innerhalb des Herzes entfernen. Das entstandene Herz mit der Himbeersahne wieder auffüllen. Auf diese Weise alle Muffins zubereiten.


Die Kombination aus Zitrone und Himbeer ist wirklich perfekt für den Sommer. Frisch und fruchtig. Probiert es einfach aus!

Ich wünsche euch noch ein herziges Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)

Dienstag, 24. Juni 2014

{Völlig Durchgegrillt} Mein neues Grillgadget

Ihr alle habt euch sicher schonmal mit diesen blöden Schaschlikspießen aus Holz rumgeärgert, oder? Entweder sie brechen schon kaputt, wenn man sein Grillgut aufspießen möchte oder sie verbrennen auf dem Grill. Haben sie es allerdings bis auf den Teller geschafft, dann steht man immernoch vor der Hürde das Fleisch oder Gemüse wieder vom Spieß zu lösen. Mit viel Glück hat man kein Holzsplitter im Essen, dafür hüpft das Grillgut aber häufig über den ganzen Tisch, wenn man verzweifelt versucht das Fleisch vom Holzspieß zu drücken.

Das sind mehr oder weniger meine Erfahrnungen mi Holzspießen und wenn ich mich nicht völlig ungeschickt anstelle, dann kennt ihr das sicher auch. Doch warum habe ich mir das nur so lange angetan? Das habe ich mich letztens ernsthaft gefragt und habe beschlossen, dass es längst überfällig ist sich ein paar richtige Metallspieße zuzulegen. 


Bestellt habe ich mir diese Metallspieße von Menz*, die ich vor ein paar Tagen beim Grillen gleich ausprobiert habt. 
Erstmal ist Vorsicht geboten, denn die stabilen Spieße sind wirklich richtig spitz und scharf und Fleisch, Gemüse und Co. springen dadurch fast freiwillig auf den Spieß.

Es gab Hähnchen-Ananas-Spieße mit einem Curry-Ananas-Dip und ein paar Garnelenspieße mit Knoblauchöl.


Für die Hähnchen-Ananas-Spieße einfach abwechselnd Hähnchenbrustfilet (in Würfel geschnitten) frische Ananas (in Würfel geschnitten) und Frühlingszwiebel (in 4cm lange Stücke geschnitten) aufspießen und gut mit Salz und Pfeffer würzen. Die Spieße auf dem Grill zubereiten.

Für den passenden Curry-Ananas-Dip 2El Mayonaise, 3El Creme Fraiche und 1Tl Zitronensaft vermischen. Etwas Frühlingszwiebel und frische Ananas fein hacken und unterrühren. Mi Currypulver und Salz/Pfeffer abschmecken.


Ich habe für den Curry-Dip das Hafencurry von Ankerkraut benutzt. Ankerkraut ist ein ganz toller Gewürzshop der traumhafte BBQ-Rubs fürs Grillen führt. Demnächst werde ich euch den Shop mal genauer vorstellen.

Hähnchenspieße, Ananas und Curry harmonieren einfach wunderbar. Bei uns gab es noch einen bunten Salat dazu. Und die Spieße? Die sind einfach perfekt. Das Gillgut ist fast von alleine vom Spieß gerutscht und ich muss mich endlich nicht mehr über die Holzspieße ärgern!


Die Garnelenspieße mit Knoblauchöl sind auch ganz schnell gemacht. Einfach große Black Tiger Garnelen (ggf. von der Schale und Darm befreien) abwechselnd mit Zitronenspalten aufspießen und großzügig mit Knoblauchöl (Rezept HIER) bestreichen. Die Garnelen mit Salz/Pfeffer und etwas Paprikapulver würzen und auf dem Grill von beiden Seiten scharf angrillen.

Ich liebe meine neuen Spieße und habe noch viele Ideen, wie ich sie diesen Sommer nutzen kann.

Euch wünsche ich noch eine tolle Woche und vorallem passendes Grillwetter!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Völlig Durchgegrillt ;-)

*Amazon Partner Link

Sonntag, 22. Juni 2014

{Koch Kontest} Neue Geschmackskombinationen

Könnt ihr euch noch an den letzten Koch Kontest von deals.com erinnern? Ich bekam damals drei Zutaten aus denen ich ein Rezept kreiieren sollte. Den Beitrag dazu findet ihr HIER. Die Herausforderung mit Kürbis, Thunfisch und Parmesan war das letzte mal groß, trotzdem hat mir der Kontest unglaublich viel Spaß gemacht. Der Redaktion von deals.com hat es auch super gefallen, sodass es zu einer zweiten Runde des Koch Kontest kam. 

Ich bin gerne wieder dabei und stelle mich gemeinsam mit:

http://zuckersuesseaepfel.blogspot.de/
http://gaumenthrill.blogspot.de/
http://kochwelt-blog.de
http://tomateninsel.de/

der Herausforderung aus drei unbekannten Zutaten Gericht zu zaubern.

Vor ein paar Tagen erhielt ich dann die Benachrichtigung mit meinen drei Zutaten: Basilikum, Himbeere und Couscous. Da lässt sich doch was draus zaubern, oder? Mir haben die Zutaten sofort zugesagt, weil sie so schön sommerlich sind. 

Nach kurzem überlegen kam ich zu folgender Rezeptidee: Couscous-Salat mit Zucchini und Himbeeren dazu ein würziger Hähnchenspieß. Als Dessert habe ich mir ein Vanilleeis mit Basilikumzucker und Himbeeren überlegt. 

Und so sieht das ganze dann aus:


Ich würde mal sagen: So schmeckt der Sommer. Der Salat passt ganz wunderbar zu den Hähnchenspießen, die ich auf dem Grill zubereitet habe. 

Natürlich kann man hier auch andere Leckereien vom Grill dazu servieren. 

Couscous-Salat mit Zucchini und Himbeeren
(für 4 Portionen) 

350 g Couscous 
600 ml Gemühsebrühe 
250 g Himbeeren
1 kleine Zucchini 
1 rote Paprika
200 g Feta 
4 kleine Frühlingszwiebeln 
Geriebene Zitronenschale 
Basilikum 
1 EL Himbeeressig
1 EL Balsamico Bianco 
4 EL Olivenöl 
Saft 1 Zitrone 
Salz/Pfeffer

Den Couscous in eine Schüssel geben und mit kochender Gemüsebrühe übergießen. Den Couscous gut mit der Brühe verrühren und so lange ziehen lassen, bis er aufgequollen ist und keine Flüssigkeit mehr übrig ist.

Die Zucchini in dünne Scheiben hobeln, Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden, Paprika würfeln und etwas Basilikum grob zerupfen.  Den aufgequollenen Couscous auflockern und mit den Zucchinischeiben, den Himbeeren, Paprika, zerkrümelten Feta, Frühlingszwiebeln, Basilikum und Zitronenabrieb vermengen.
Aus Himbeeressig, Balsamico, Olivenöl, Zitronensaft und Salz/Pfeffer ein Dressing anmischen und unter den Couscous-Salat mischen.

Hähnchenspieße vom Grill 
(für 4 Spieße)

2 Knoblauchzehe
4El Honig
4Tl Senf
2Tl Sojasoße
4El Olivenöl
Salz/Pfeffer
2 Scharloten
1 rote Paprika
2 Hähnchenbrüste

Die Hähnchenbrust in kleine Stücke schneiden. Die Scharlotten halbieren und die einzelnen Zwiebelsegmente auseinander nehmen. Die Paprika putzen und in grobe Würfel schneiden. Den Knoblauch fein hacken und mit Honig, Senf, Sojasoße, Olivenöl, Salz/Pfeffer mischen. Die Hähnchenstücke abwechselnd mit den Zwiebelstücken und der Paprika auf einen Spieß stecken. Die zwei Hähnchenspieße in eine Frischhaltetüte (oder Frischhaltedose) geben und mit der Marinade übergießen. Im Kühlschrank mindestens 2h marinieren lassen.

Die Hähnchenspieße anschließend von allen Seiten scharf auf dem Grill (alternativ in einer Grillpfanne) anbraten und zum Couscous-Salat servieren.


Und weiter geht es mit dem unglaublich köstlichen Dessert. Die Kombination aus Basilikumzucker, Vanilleeis und Himbeeren müsst ihr unbedingt mal ausprobieren!
 
Himbeer-Vanille-Eis mit Basilikumzucker

200ml Milch
400ml Sahne
1 Vanilleschote
5 Eier
100g Zucker
200g Himbeeren 

50g Zucker
3-4 Stängel Basilikum

Für das Himbeer-Vanille-Eis die Milch und die Sahne in einem Topf erhitzen. Die Vanilleschote halbieren, auskratzen und zur Milch geben (Mark + Schote). Die Eier trennen. Die Eigelbe mit dem Zucker schaumig aufschlagen, dann langsam und unter Rühren die erhitzte Sahne-Milch (ohne Schote) zugießen. Alles zügig verrühren! Die ganze Maße zurück in den Topf geben und bei mittlerer Temperatur erhitzen, dabei immer weiter umrühren, bis die Masse leicht andickt. Nicht kochen lassen!
Ist die Eismasse angedickt muss sie noch kalt geschlagen werden. Dazu am besten das Waschbecken mit Eiswasser füllen und den Topf hineinstellen. Unter rühren die Eismasse abkühlen lassen. Die Eismasse nun 1h in den Kühlschrank stellen.

Die Himbeeren pürieren und beiseite stellen.

Die gekühlte Eismasse in einer Eismaschine gefrieren lassen. Das Vanilleeis anschließend abwechselnd mit dem Himbeerpüree in eine Frischhaltedose geben und im Gefrierschrank aufbewahren.

Für den Basilikumzucker den Zucker und Basilikum in einen Blitzhacker geben und pürieren (alternativ in einem Mörser zubereiten). 

Das gestrudelte Himbeer-Vanille-Eis mit dem Basilikumzucker und frischen Himbeeren servieren. 


  
Was hättet ihr denn aus den 3 Zutaten gezaubert? Ich bin schon ganz gespannt welche Zutaten die anderen Teilnehmer bekommen haben und was sie daraus machen!

Ich wünsche euch noch eine wunderbare Woche.

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)

Freitag, 20. Juni 2014

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Mohn-Quark-Kuchen

Seit Ende Mai blühen sie wieder - die knallroten Mohnblüten. Da wird es doch mal wieder Zeit für einen leckeren Mohnkuchen. Die herben Samen der Mohnblüten sind nicht jedermanns Sache, aber ich liebe sie sehr. Ob als Kuchen oder in Desserts ist Mohn bei mir immer gerne gesehen.

Mohn bekommt man im Supermarkt ganz oder gemahlen. Für Kuchen und Co. braucht man fast immer gemahlenen Mohn. Den gemahlenen Mohn sollte man aber nicht auf Vorrat kaufen, denn Mohn wird durch seinen hohen Ölgehalt im gemahlenen Zustand sehr schnell ranzig! Ganze Mohnsamen hingegen sind mehrere Monate haltbar. Wusstet ihr eigentlich schon, dass Mohn zu den calziumreichsten Lebensmitteln überhaupt gehört? Da lohnt es sich gleich doppelt einen Kuchen mit Mohn zu backen.


Ich habe aus dem leckeren Mohn diese Woche einen Mohn-Quark-Kuchen gebacken. In so einen Kuchen gehören für mich außerdem extra viele Rosinen...mhmhmh

Mohn-Quark-Kuchen
(für eine 20er Springform)

Für den Mürbteig
 125g Mehl
25g Zucker
  1 Prise Salz 
1 Eigelb
  65 g kalte Butter 

Für die Mohnfüllung
 100ml Milch 
25g Butter
  25g Zucker
  125g gemahlener Mohn 
50g Rumrosinen
1 Ei 

  Für die Quarkfüllung  
1 Ei + 1 Eiweiß (vom Mürbteig)
60g Zucker
  250g Quark
100g Schmand  
1EL Speisestärke  
1TL abgeriebene Bio-Zitronenschale
  2 TL frisch gepresster Zitronensaft

Für den Mürbeteig Mehl, Zucker, Salz, Eigelb und Butter verkneten und rasch zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Den Teig in Folie gewickelt 30 Min. kalt stellen.

Für die Mohnfüllung Milch mit Butter, Zucker in einen Topf geben und aufkochen. Den Topf vom Herd nehmen. Den Mohn und die Rosinen hineinrühren und abgedeckt quellen lassen. Ein Ei unter die gequollene Mohnmasse rühren.

Für die Quarkmasse das Ei trennen. Die Eiweiße zu steifem Eischnee schlagen und den Zucker unterrühren. Quark, Schmand, Eigelb, Speisestärke, Zitronenschale und -saft gut verrühren und den Eischnee unterheben.

Den Backofen auf 175°C vorheizen.
Den Mürbteig ausrollen und eine Springform (20cm Durchmesser) damit auskleiden.Dabei einen 3 cm hohen Rand bilden. Nun die Mohnmasse darauf verstreichen, dann die Quarkmasse darauf verteilen. Den Kuchen im Ofen  40-45 Min. backen.

Hinweis: Wer den Kuchen in einer größeren Form backen möchte (26cm-28cm Durchmesser) der verdoppelt einfach das Rezept. 


Seid ihr denn eher Mohnliebhaber oder Mohnhasser?

Ich wünsche allen Mohnliebhabern mit diesem Rezept viel Spaß und ein wunderbares Wochenende. 
Wenn ihr Mohn nicht mögt, dann schaut nächten Freitag wieder vorbei, denn da heißt es auch wieder:

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)

Mittwoch, 18. Juni 2014

{Buchvorstellung} Genussvoll und glutenfrei

Das Buch das ich euch heute vorstellen möchte, ist von der amerikanischen Bloggerin Aran Goyoaga. Der Blog Cannelle et Vanille war glaube ich so ziemlich der erste Blog den ich überhaupt verfolgt habe. Ich war beeindruckt von den wundervollen Bilder, den köstlichen Törtchen und Rezepten. Allerdings wusste ich zu dieser Zeit noch nicht ansatzweise, was ein Foodblog ist. Als ich nun letztens entdeckt habe, dass das Buch Familienrezepte glutenfrei: pikant und süss* von Aran Goyoaga nun auch ins Deutsche übersetzt wurde und bald erscheint ist mir fast das Herz stehen geblieben. Ich wusste gleich, dass das sicher ein wundervolles Buch sein wird, denn wie kann eine so tolle Bloggerin denn ein schlechtes Buch herausbringen? 

Familienrezepte glutenfrei: pikant und süß
Aran Goyoaga

http://www.amazon.de/gp/product/303800703X/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=303800703X&linkCode=as2&tag=httpmalkurzin-21

AT Verlag
26,90€
Gebundene Ausgabe, 296 Seiten

Das sagt der Verlag: "Dieses Buch beweist mit 120 Rezepten, wie unkompliziert eine glutenfreie Familienküche sein kann. Von herzhaften Tartes über fantasievolle Salate, deftige Suppen und Eintöpfe bis hin zu wunderbaren Desserts alles einfach zuzubereiten und ideal für den täglichen Familientisch. Die Rezepte bestechen durch unverwechselbare Aromen, Alltagstauglichkeit und dennoch das gewisse Etwas. Mit vielen Tipps und einer praktischen Liste für den glutenfreien Vorrat."

 Mehr Infos zum Buch gibt es HIER*.

Inhalt

Einleitung

Herbst
Pikant - Süß

Winter
Pikant - Süß

Frühling
Pikant - Süß

Sommer
Pikant - Süß

Ich habe gesundheitlich keine Probleme mit Gluten und kann dieses ganz ohne Bauchschmerzen und Schilddrüsenentzündungen zu mir nehmen. Durch meine Low Carb Ernährungsweise verzichte ich aber auch zu einem großen Teil auf glutenhaltige Lebensmittel, deshalb war ich gespannt auf die Rezepte.


„Ich konzentrierte mich auf all das Neue, das wir nun genossen, anstatt dem nachzutrauern, was nun eben nicht mehr ging.“

Viele die plötzlich auf Gluten verzichten müssen, sehen sicher nur noch eine lange Liste von Lebensmitteln, die sie nicht mehr essen dürfen. Aran Goyoaga sieht hingegen die Chance viele, neue, leckere Speisen zu entdecken. Und so steht auch in ihrem Buch der Verzicht eben nicht im Vordergrund, sondern der Genuss.


Zu Beginn des Buches findet man eine Einleitung in das Thema "Glutenfrei" mit nützlichen Hinweisen und Tipps und die Geschichte der Autorin. Dort liest man, wie sehr die Großeltern der Autorin ihre Küche nach den Jahreszeiten ausrichten. Da ist es nicht verwunderlich, dass das Buch auch nach Jahreszeiten gegliedert ist.  


Jedes Rezept wird mit einer kurzen Geschichte eingeleitet. Das Buch wird so sehr persönlich und man kann stundenlang darin schmökern. Gerichte wie Pastinaken-Apfel-Suppe mit Senf-Croutons, Clafoutis mit kandierten Äpfeln und brauner Butter oder Cremiger Kartoffel-Hühnchen-Auflauf mit Pilzen lassen einen gleich noch länger im Buch verweilen.

Die Rezepte sind sehr übersichtlich gestaltet. Die Zutaten sind immer für vier Portionen berechnet, einzelne Arbeitsschritte sind genau beschrieben. Natürlich werden hier nicht nur herkömmliche Zutaten verwendet, die man in jedem Supermarkt bekommt, da die Autorin auch keine dieser fertigen, glutenfreien Mehlmischungen verwendet. Wer dieses Buch nutzen möchte, kommt um eine Entdeckungsreise im Biomarkt/Reformhaus nicht vorbei. Weizenmehl und Co. ersetzt die Bloggerin häufig durch Vollkornreismehl, Kichererbsenmehl, Haselnussmehl, Kastanienmehl und Co. 


Die Gestaltung des Buches ist sehr schön und vorallem die Bilder sind ein Traum. Die in die Vereinigten Staaten ausgewanderte Spaniern macht (wie es sich für eine Bloggerin gehört) natürlich alle ihre Bilder selbst und zeigt so, dass sie nicht nur am Herd eine gute Figur macht. Jeder der schonmal ein glutenfreies Kochbuch in der Hand hatte, weiß wie steril und lieblos diese Bücher oft sind, da diese oft auch von medizinischen Verlagen herausgegeben werden. Dieses Buch ist das komplette Gegenteil.

Testrezept

Viele Rezepte stehen auf meiner Nachkochliste, aber durch die Hochzeit komme ich gerade kaum zum Kochen und ausprobieren. Ein Rezept habe ich aber schon ausprobiert: den Buchweizen-Schokoladenkuchen mit Haselnüssen von Seite 152. Der Kuchen wird mit Buchweizenmehl gebacken. Dieses Mehl bekommt man mittlerweile eigentlich in fast jedem, gut sortierten Supermarkt. Der Kuchen schmeckt herrlich schokoladig und ist genau das richtige für alle Süßmäuler. 

Das Rezept werde ich in den nächsten Tagen noch mit euch teilen!


Ich bin schon ganz gespannt auf die nächsten Rezepte. Ich werde demnächst noch die Kastanienmehl-Crepes mit Pilzen von Seite 102, Joghurtcremetöpchen mit Zitronen und Mandeln von Seite 143 und den Milchreis aus dem Ofen mit Vanille und Cardamom von Seite 151 ausprobieren.

Fazit

Auch wenn ich nicht auf Gluten verzichten muss, finde ich dieses Kochbuch mehr als gelungen, da es wirklich spannende Rezepte bietet und mit tollen Fotos verwöhnt. Dieses Buch bietet viel Abwechslung gegenüber herkömmlichen glutenfreien Kochbüchern und lädt zum Schmökern ein. Auch für Menschen ohne eine Glutenunverträglichkeit ist dieses Buch ein echtes, kulinarisches Highlight.


Ich wünsche euch noch einen schönen Tag!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)



Hinweis: Das Buch wurde mir für meine Rezension freundlicherweise vom AT Verlag unentgeltlich zur Verfügung gestellt, was natürlich keinen Einfluss auf meinen Beitrag und meine Meinung hat. 

Dienstag, 17. Juni 2014

{Gewinnspielauflösung} Wer kann sich über eine Abkühlung freuen?

Vor über einer Woche habe ich euch die Sommerweine von Gallo vorgestellt und ihr hattet die Möglichkeit ein Weinset hier bei mir zu gewinnen (Beitrag HIER). Der Sommer hält sich zwar gerade etwas zurück, was mich aber nicht davon abhält zwei glückliche Gewinner aus dem Lostopf zu ziehen, die sich heute über ein Weinset freuen können.


Meine Hand wandert tiiiiiiiief in den Lostopf und zieht: 

Schnipsel und MEHR 9. Juni 2014 07:19
 
Oh das hört sich aber lecker an, muss ich mal testen. Heute setzte ich erstmal eine Erdbeerbowle an ;) Wünsche Dir einen schönen Pfingstmontag.
VLG Andrea
 
Britti 8. Juni 2014 18:28
 
Lecker...Bowle!
Die Namen der Weine lesen sich schon mal gut...da würde ich doch gern eines der beiden Gallo-Pakete "zum Testen" gewinnen.
Den Moscato würde ich dann als Bowle trinekn + den Grenache Rosè + den Summer red...die würde ich pur genießen.
Viele Grüße
Britti

Herzlichen Glückwunsch ihr beiden! Ich wünsche euch viel Spaß mit eurem Gewinn. Schreibt mir bitte schnell eine Mail an kuechengefluester[at]gmx.de mit euren Adressen, damit der Gewinn an euch verschickt werden kann.

Ich wünsche euch noch eine wunderbare Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich greife dann mal kurz in den Lostopf ;-)


Sonntag, 15. Juni 2014

{Themenwoche} Ein würziges Gewinnspiel

Und da ist sie schon wieder vorbei die schöne, weihnachtliche Themenwoche. Ich hoffe ih vereiht mir das weihnachtliche Flair und vielleicht fandet ihr es auch auch ein bisschen schön?!

Zum Abschluss dieser Woche habe ich noch eine kleine Überraschung für euch. Ist ja wie Weihnachten, oder? ;-)

Weihnachten ist ja die Zeit der Düfte und Aromen. Überall riecht es nach Zimt, Nelken oder Kardamom. In den Küchen brodelt der Rotkohl und der Geruch von Braten liegt in der Luft. So gut riecht es aber nur, wenn man eine gute Auswahl an Gewürzen in Hause hat. 


Solche guten Gewüze bekommt man zum Beispiel bei Boomers Gourmet. Ich habe vor Kurzem die Möglichkeit bekommen einige der Gewürze von Boomers Gourmet zu testen und war sofort begeistert. Bei Boomers Gourmet gibt es natürlich alle gängigen Gewürze, aber auch tolle Gewürzmischungen findet man dort, wie zum Beispiel das Cajun Gewürz und die Chakalaka-Mischung, die ich euch sehr empfehlen kann! In diesem Gewürzshop findet man auch solche Raritäten wie das Hickory Rauchsalt (traumhaftes Raucharoma) oder die Pfeffermischung Noir de Luxe, die sich ganz wunderbar zum Nachwürzen eignet.



HIER kommt ihr zur Website von Boomers Gourmet, auf der ihr nicht nur Gewürze, sondern auch Tees, Trockenfrüchte oder Nüsse findet. 

Passend zu meiner Themenwoche hat mir Boomers Gourmet ein weihnachtliches Gewürzpaket für euch zur Verfügung gestellt, dass ich heute an euch verlosen möchte.

Weihnachtliches Gewürzpaket von Boomers Gourmet zu gewinnen

Gewürzmischung Bratapfel
Vanillezucker
Spekulatius Gewürmischung
Lebkuchen Gewürzmischung
Stollen Gewürzmischung

Mit diesem Set seid ihr garantiert für das nächste Weihnachtsfest gut versorgt. Ihr wollt dieses Set gewinnen? Dann hinterlasst einfach unter diesem Beitrag bis zum Sonntag, den 13. Juli 2014 ein Kommentar und verratet mir, was ihr mit diesen Gewürzen anstellen würdet.

Unter allen Kommentaren wird das Gewürzset verlost. Der Gewinn wird nur innerhalb Deutschlands verschickt. Für die Teilnahme muss man mindestens 18 Jahre alt sein! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinne können nicht in Form von Bargeld ausgezahlt werden. 

Ich bin gespannt auf eure Kommentare und erkläre die Weihnachtswoche hiermit für beendet. Ich werde das Wort Weihnachten erst wieder im November in den Mund nehmen. Versprochen! Ich hoffe, dass euch die Woche gefallen hat und ihr ein paar Ideen für das nächste Weihnachten erhaschen konntet.

Ich wünsche euch einen wunderbaren Sonntag!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-) 

Hinweis: Das Gewürzset wurde mit für dieses Gewinnspiel kostenlos zur Verfügung gestellt.

Samstag, 14. Juni 2014

{Themenwoche} Weihnachtsbrunch

Sonntag vor Weihnachten gibt es bei mir immer (nach dem zweiten Mal ist es doch Tradition, oder?) einen Weihnachtsbrunch mit Freunden. Wir sitzen beieinander, hauen und die Bäuche voll und warten auf den Weihnachtsmann, der die Wichtelgeschenke austeilt.


Ich freue mich immer riesig dafür ein großes Brunchbuffet aufzubauen und noch mehr freue ich mich, wenn es allen schmeckt.

Ich habe mal wieder einige Leckereien vorbereitet, die ich euch heute zeigen möchte.


Neben den obligatorischen Brötchen und Croissants gab es unter anderem klassisches Tomate-Mozzarella. Das ist immer ein leckerer Brotbelag. Einfach auf eine kleine Etagere geschichtet und mit etwas selbstgemachten Pesto garniert. 

Daneben seht ihr meinen gebeizten Lachs. Den habe ich selber zubereitet, denn das ist gar nicht so schwer.  

Gebeizter Lachs

2Tl schwarzer Pfeffer
30g Zucker
20g Salz
1 Bio-Zitrone
1 Bund Dill
2 Lachsfilets á 250g mit Haut

Pfeffer, Salz, Zucker mischen. Dill fein schneiden. Zitronenschale abreiben und -Saft auspressen. Fischfilets trocken tupfen und entgräten. Fisch mit der Hautseite nach unten in eine Auflaufform legen. Gewürzmischung auf beiden Fischfilets verteilen. Danach Dill, Zitronenschale und Zitronensaft auf einem! Fisch verteilen. Das andere Fischfilet darauflegen und mit Klarsichtfolie abdecken. Mit einem Schneidebrett und einem Mörser beschweren. Im Kühlschrank mindestens 16h beizen. Zwischendurch einmal wenden.

Fisch vor dem Servieren aus der Form nehmen, abtupfen und das Fleisch in dünne Streifen schneiden.


Zu einem guten Grühstück gehört für mich immer ein Ei. Die Gäste hatten die Wahl zwischen einem gekochten Ei oder einem gefüllten Ei. Die gefüllte Eier sind echte Partyklassiker. Ich esse sie immer wieder sehr gerne.
Gefüllte Eier
(für 16 Eierhälften)

8 Eier
2El Mayonaise
 2Tl Senf
2 Gewürzgurken
Salz/Pfeffer
Dill

Eier hart kochen und auskühlen lassen. Anschließend die Eier schälen, halbieren und vorsichtig das harte Eigelb aus dem Ei lösen. Die Gewürzgurken sehr fein schneiden. Eigelb, Mayonaise, Senf und gehackte Gewürzgurken zu einer glatten Masse verrühren. Mit Salz/Pfeffer und etwas frisch geschnittenem Dill abschmecken. Die Masse in einen Spritzbeutel füllen und in die Eihälften spritzen.


Für die Süßmäuler gab es natürlich auch etwas zu naschen. Einmal habe ich Joghurt abwechseln mit pürierten Himbeeren in kleine Gläschen geschichtet. Außerdem habe ich noch ein paar Mohn-Marzipan-Franzbrötchen gebacken. Die Franzbrötchen sind mit Aprikosenmarmelade glasiert und eine echte Leckerei!

Mohn-Marzipan-Franzbrötchen
(für 20 Stück)


Für den Hefeteig
 250ml Milch
500g Mehl (Typ 550 oder Rosenmehl)
1 Würfel Hefe
50g Zucker
50g weiche Butter
1Ei
1 Prise Salz

Für den Belag
500g Marzipanrohmasse
50g gemahlener Mohn
2 Eiweiß
50ml Orangensaft, frisch gepresst

Außerdem

1Eigelb
1El Milch


Für den Hefeteig die Milch lauwarm erhitzen. Das Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken und die Hefe hinein­ bröckeln. Mit der Hälfte der Milch, 1 TL Zucker und etwas Mehl vom Rand zu einem Vorteig verrühren. Den Vorteig zugedeckt an einem warmen Ort ca. 15 Min. gehen lassen.

Nun die übrige lauwarme Milch, restlichen Zucker, weiche Butter in Flöck­chen, das Ei und das Salz  zum gegangenen Vorteig geben. Zunächst mit den Knethaken des Handrührgeräts, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Ich habe das Kneten der Küchenmaschine überlassen. Den Teig 30 Minuten abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Den gegangenen Teig auf wenig Mehl kräftig durchkneten. Wieder in die Schüssel geben, mit einem Küchentuch bedecken und weitere 30 Min. gehen lassen.

Für den Belag Marzipan in eine Schüssel bröseln und Mohn zugeben. Alles mit den Quirlen eines Handrührgeräts verrühren, nach und nach Eiweiß und Orangensaft zugeben, bis eine streichfähige glatte Masse entstanden ist. 

Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck von etwa 50 × 35 cm ausrollen. Den Teig gleichmäßig mit der Füllung  bestreichen. Von der langen Seite her aufrollen und etwas flacher drücken. Die Rolle in ca. 2 cm breite Scheiben schneiden. Jedes Teigstück mit einem Holzlöffel der Länge nach kräftig eindrücken. 

Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und die Teigstücke mit etwas Abstand darauf­ legen. Abgedeckt weitere 15 Min. gehen lassen.
Den Backofen auf 200° Ober-/Unterhitze vorheizen. Das erste Blech in den Ofen schieben und die Franzbrötchen in 15–20 Min. goldbraun backen. Herausnehmen und abkühlen lassen. Das zweite Blech Franz­brötchen ebenso backen. Je nach Geschmack mit einer Glasur aus warmer Aprikosenmarmelade bestreichen.  


Natürlich hab es auch noch eine Auswahl an Wurst und Käse, frische Weintrauben, Bruschetta-Aufstrich und frische Melone. So kann man den Tag doch gut starten und sich von den stressigen Weihnachtsvorbereitungen erholen, oder?


Den Tisch habe ich schön weihnachtlich eingedeckt mit vielen Kerzen und kleinen Weihnachtsbaumkugeln. Jedem Gast habe ich als kleines Geschenk ein Rentier-Cake-Pop auf den Platz gelegt.


Die Cake Pops sind einfach gemacht. Ich habe hier mein klassisches Schoko-Cake-Pops-Rezept verwendet (Rezept HIER ohne Kirschwasser) und daraus Cake Pops mit Schokoladenüberzug hergestellt (bebilderte Anleitung zur Herstellung HIER). Auf den noch feuchten Schokoladenüberzug habe ich dann zwei Zuckeraugen und ein umgedrehtes Zuckerherz (als Nase) aufgelegt und die Cake Pops so trocknen lassen.

Die fertigen Kuchenlollies habe ich dann in kleine Tütchen verpackt und und mit Pfeifenputzern aus dem Bastelladen verschlossen. Die Pfeifenputzer bilden dann das Geweih des Rentiers. 

Die kleinen Tütchen und die Lolliestiele gibt es bei Casa di Falcone*. Die Zuckeraugen gibt es bei Backfieber*.

Und wie findet ihr dieses Brunchbuffet? Langsam bin ich eine kleine Brunchprinzessin bei den vielen Buffets, die ich euch schon vorgestellt habe. Ihr merkt schon ich liebe ein ausgedehntes Frühstück. 

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal im Weihnachtsfieber ;-)

* Link zu meinen Sponsoren

Freitag, 13. Juni 2014

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Rocher-Torte

Wie geht ihr eigentlich auf die Suche nach neuen Rezepten? Ich nutze ja alle Möglichkeiten die es gibt. Ich lese regelmäßig Blogs und Zeitschriften, schmökere in Koch- und Backbüchern und mache mich im Internet auf die Suche nach neuen Ideen. Online suche ich hauptsächlich über Bilder nach Rezepten. So stöbere ich stundenlang bei Tastespotting oder sammle Fotos auf meinem Pinterest-Board und auch bei Google suche ich Rezepte über die Bildersuche, denn das Auge isst ja bekanntlich mit.

Genau nach Rezept koche oder backe ich dann aber eigentlich sehr selten. Ich nutze die gefundenen Bilder oder Rezepte eher als Inspirationsquelle und entwickle dann ein eigenes Rezept. Gerade beim Backen nehme ich lieber bereits erprobte Rezepte, die ich dann nur neu kombiniere. 


Letztens habe ich ein Bild von einer schokoladigen Rocher-Torte gesehen, die mir unglaublich gut gefallen hat. Natürlich musste das gleich ausprobiert werden. Für die Torte habe ich mein Rezept für einen Haselnussbiskuit benutzt, Schokoladensahne und Schokoladenganache dazu und natürlich ein paar Rocherpralinen und fertig ist die Torte.

Ich fand die Torte unglaublich lecker. Sie war schokoladig und nussig und hat so natürlich perfekt zu den Pralinen gepasst. 

Rocher-Torte
(für eine 20er Torte)

Für den Haselnussboden
4 Eier
60g Zucker (alternativ Xucker)
125g gemahlene Haselnüsse 
2 gestrichene El Kakao

Für die Füllung
200ml+200ml Sahne
200g Zartbitterkuvertüre, gehackt
1El Zucker (alternativ Xucker)
 
Für die Dekoration
gehackte Haselnusskerne
12 Rocher-Pralinen 

Den Backofen auf 170°C Umluft (alternativ Ober-/Unterhitze) vorwärmen.

Für den Haselnussboden die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Das Eigelb in einer Schüssel mit dem Zucker schaumig schlagen. Die gemahlenen Haselnüsse unter die Eigelbmasse rühren und vorsichtig den Eischnee unterheben, sodass eine luftige Masse entsteht. Anschließend den Kakao unterheben.
Den Teig in eine gefettete 20cm Springform füllen und im Backofen etwa 30 Minuten backen (Stäbchenprobe!). Anschließend den Kuchen auskühlen lassen, aus der Form lösen und zweimal waagerecht aufschneiden.

Für die Tortenfüllung 200ml Sahne in einem Topf erhitzen und die Zartbitterkuvertüre unter rühren darin vollständig auflösen. Die Schokoladensahne(Ganache) vollständig auskühlen lassen.
Anschließend weitere 200ml Sahne mit Zucker steif schlagen. Nun 2/3 der ausgekühlten Schokoladensahne (Ganache) unter die geschlagene Sahne heben. 

Den ersten Haselnussboden auf eine Tortenplatte legen und mit einem Tortenring umstellen. Nun 1/3 der Schokoladencreme auf dem Boden verteilen und den zweiten Boden auflegen. Wieder 1/3 der Schokoladencreme auf dem Boden verteilen und den dritten Haselnussboden auflegen. Nun die restliche Schokoladenganache auf der Torte verteilen. Die Torte so im Kühlschrank etwa 1-2h kalt stellen. 

Nach der Kühlung die Torte aus dem Tortenring lösen. Mit der restlichen Schokoladencreme den Tortenrand dünn einstreichen und mit einem Spritzbeutel ein paar Tuffs auf der Torte verteilen. Die Rocher-Pralinen auf die Sahnetuffs setzen. Nach belieben die Torte mit gehackten Haselnüssen am Rand dekorieren.


Das Rezept ist (ohne die Rocher-Pralinen) mal wieder Glutenfrei. Wenn ihr anstatt Zucker einfach Birkenzucker/Xylith/Xucker verwendet, dann ist die Torte (ohne Rocher) auch noch Low Carb bzw. zuckerfrei.

Lasst euch diese Torte schmecken.

Ich wünsche euch noch ein wunderbares Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)

Donnerstag, 12. Juni 2014

{Themenwoche} Buchvorstellung von Selbst gemacht&mitgebracht

Wo bekomme ich eigentlich immer die Ideen für die Geschenke aus der Küche her? Nun ich finde viel Inspiration im Internet und auf anderen Blogs und auch in Geschäften gibt es die ein oder andere Idee zu entdecken. Am liebsten stöbere ich aber in Koch- und Backbüchern nach neuen Ideen. 

Heute möchte ich euch deswegen das neuste Buch von Regine Stroner "Selbst gemacht & mitgebracht" vorstellen. Das Buch ist zwar erst dieses Jahr erschienen, passt aber trotzdem in die Themenwoche, weil es ja um Geschenke aus der Küche geht, die ich persönlich hauptsächlich zu Weihnachten zubereite. 

Ich habe schon mehrere Bücher von Regine Stroner zu Hause (Buchvorstellungen HIER, HIER und HIER), die ich sehr gerne in der Vorweihnachtszeit durchblättere um mir Ideen für meine Weihnachtsgeschenke zu holen. Auf dieses war ich dementsprechend sehr gespannt. 

"Selbst gemacht & mitgebracht: Geschenke aus der Küche"
Regine Stroner

http://www.amazon.de/gp/product/3440140458/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=3440140458&linkCode=as2&tag=httpmalkurzin-21

Kosmos Verlag
14,99€
Gebundene Ausgabe, 144 Seiten

"Mit einem selbst gemachten kulinarischen Geschenk kann man bei jeder Gelegenheit punkten. Raffinierte Marmeladen, würzige Chutneys, knusprige Kekse, feine Pralinen und herzhaftes Gebäck aus der eigenen Küche schmecken nicht nur unvergleichlich gut. Liebevoll verpackt sind die hausgemachten Köstlichkeiten vor allem sehr persönliche Geschenke. Extra: Zu jedem Rezept die schönsten Verpackungsideen für liebevolle Präsente."

Mehr Infos zum Buch HIER*.
Inhalt

Know-how

Fruchtgenuss
Konfitüren, Marmeladen und Gelees

Kochzutaten
Würzmischungen, Saucen, Öle, Pasten & Essenzen
Zum Naschen
Kuchen, Plätzchen & Konfekt
Pikantes
Baguette, Käsestangen & würzige Knabbereien

Das Buch ist - wie jedes andere Kochbuch aus dem Kosmos Verlag - im klassischen, gut strukturierten Stil des Kosmos Verlags aufgebaut. Das Buch startet mit vielen Ratschlägen und nützlichen Tipps zum Thema Einmachen und Verpacken und bietet so einen guten Einstieg in die Materie auch für Koch- und Backneulinge.


Nach dieser kurzen Einführung beginnt der Rezeptteil des Buches. Von Marmeladen über Kekse bis hin zu Würzölen findet man hier viele Rezepte im Buch, die sich als kleines Geschenk aus der Küche eignen. Die Rezepte sind übersichtlich gestaltet, detaillierte Zutatenlisten sind vorhanden und es gibt auch zu wirklich jedem Rezept ein passendes Bild, welches auch Ideen zur Verpackung liefert. Meistens findet man zu den Rezepte noch ein paar Tipps oder eine andere Variante des Rezepts. 


Schon nach den ersten paar Seiten beschlich mich das Gefühl "Irgendwo hast du das doch schonmal gesehen, oder?". Nudelblätter mit Kräutern? Rhabarber-Konfitüre mit Ingwer? Rosenplätzchen? Die Rezepte hatte ich definitiv schonmal gesehen und nach einem Blick in die alten Bücher von Regine Stroner wurde mir auch klar wo ich die Rezepte schonmal gesehen habe, denn diese Rezepte (und einige mehr) sind sowohl in der "Geschenke aus der Sommerküche"* von Regine Stroner enthalten, als auch ihn ihrem alten Buch "Selbst gemacht & mitgebracht"*. Ich erkundigte mich beim Verlag, ob es sich bei dem Buch wirklich um eine Neuerscheinung handelt oder um einen Relaunch. Ich habe die Antwort bekommen, dass es sich bei dem Buch um eine Neuerscheinung handelt. Mich beschleicht bei diesem Buch das Gefühl, dass hier einfach bestehende Rezepte nochmal zu einem neuen Buch zusammengefasst wurden. Im Grunde ist das ja erstmal nichts schlechtes, aber ich finde das muss gekennzeichnet werden!
 

Ich muss ganz erhlich sagen mich haut dieses Buch überhaupt nicht vom Hocker. Die Hälfte der Rezepte kannte ich schon und die andere Hälfte bietet auch keine neuen Ideen. Kräutermuffins? Baguette? Glückskekse? Es ist alles irgendwie schonmal da gewesen. 


Fazit

Ich bin wirklich ein Fan der Bücher von Regine Stroner und war bisher immer sehr zufrieden mit ihren tollen Ideen, aber dieses Buch hat mich wirklich enttäuscht! Falls man noch kein Buch der Autorin hat, dann kann man sicher mal einen Blick in das Buch werfen. Wer schon viele Bücher zum Thema "Geschenke aus der Küche" hat, dem kann ich das Buch nicht empfehlen, da es keine neuen Rezepte oder Ideen bietet. 

Schade! Für das kommende Weihnachtsfest muss ich mir wo anders ein paar Ideen holen. 

Was sagt ihr denn zu dem Buch? Und wie würdet ihr den Umstand bewerten, dass bereits bekannte Rezepte in einem neuen Buch zu finden sind?

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)



Hinweis: Das Buch wurde mir für meine Rezension freundlicherweise vom Kosmos Verlag unentgeltlich zur Verfügung gestellt, was natürlich keinen Einfluss auf meinen Beitrag und meine Meinung hat. 

*Amazon Partner Link