Freitag, 30. Mai 2014

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Erdbeer-Rhabarber-Streuselkuchen

Jeder liebt Vanillepudding, oder? Er erinnert uns an die Kindheit und tröstet uns, wenn wir traurig sind. Doch nicht nur als warmer Seelentröster oder als Dessert macht der Vanillepudding eine gute Figur, sondern auch im Kuchen!


Am besten schmeckt Pudding im Kuchen natürlich in Kombination mit Streuseln, denn die liebe ich auch ohne Ende. Knusprig und Knackig kommen sie daher und krönen jeden Kuchen. Pudding und Streusel habe ich dieses Mal mit Erdbeeren und Rhabarber kombiniert und das Ergebnis daraus wird euch umhauen! Vanillepudding, knusprige Streusel, süße Erdbeeren, saurer Rhabarber - ein Traum!

Diesen Kuchen hat der Liebste übrigens mit auf Arbeit genommen um ihn mit den Kollegen zu teilen. Zurück bekam er eine leere Kuchendose in der ein Zettel lag. Was war auf dem Zettel? Ein gemalte Hand mit einem Daumen nach oben. Es hat also geschmeckt und euch kann das genauso schmecken!


Das Grundrezept habe ich bei meiner Foodblogkollegin Maike von The Culinary Trial entdeckt. Meine Version des Rezeptes gibt es jetzt: 

Erdbeer-Rhabarber-Streuselkuchen
(für eine 20x30 cm Backform)

Für den Teig
100 g Zucker
200 g weiche Butter
300 g Mehl
1 Prise Salz

Für den Belag
500 ml Milch
1 Packung Vanillepuddingpulver
3El Vanillezucker
2 Stangen Rhabarber
150g Erdbeeren
3El Zucker

Den Backofen auf 180°C vorheizen. 

Für den Teig alle Zutaten zu einem homogenen Teig verkneten. Die Hälfte des Teiges in einer gefetteten Backform (20x30cm) verteilen und andrücken, so dass ein gleichmäßiger Boden entsteht. Den Teigboden im Ofen 15 Minuten vorbacken.

Für den Belag aus der Milch, Vanillezucler und dem Vanillepuddingpulver (nach Packungsanleitung) einen Pudding kochen. Rhabarber und Erdbeeren putzen und in kleine Stücke schneiden.
Auf dem vorgebackenen Teigboden zunächst den Pudding gleichmäßig verteilen und anschließend Rhabarber- und Erdbeerstücke darauf legen. Den restlichen Teig zu Streuseln zerflücken und auf dem Kuchen verteilen. Darüber gleichmäßig die 3El Zucker streuen. 

Den Kuchen im Backofen etwa weitere 25 Minuten backen, bis er goldgelb gebräunt ist.  

Vor dem Genuss muss der Kuchen vollständig ausgekühlt sein, ansonsten ist der Pudding zu weich und ihr könnt keine ordentlichen Kuchenstücke schneiden.


Den Kuchen könnt ihr auch wunderbar NUR mit Rhabarber oder NUR mit Erdbeeren zubereiten. Ansonsten harmoniert der Puddingkuchen auch wunderbar mit allen anderen "sauren" Früchten, wie rote Johannisbeeren oder Stachelbeeren.

Mit diesem Kuchen wünsche ich euch ein wunderbares, genussvolles Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)
 

Mittwoch, 28. Mai 2014

{Jeden Tag ein Buch} Gordon Ramsay ist jetzt mein Freund

http://www.arthurstochterkochtblog.com/2014/05/jeden-tag-ein-buch-die-dritte-woche-vom.htmlGordon Ramsay und ich sind ja nicht sofort Freunde geworden. Viele kennen ihn sicherlich (genauso wie ich) aus dem Fernsehn. Das erste Mal als ich ihn sah, war er in der Sendung "In Teufels Küche" zu sehen (das Pendant zur deutschen Serie "Die Küchenchefs") und genauso habe ich mich als Zuschauer auch gefühlt. Da er in dieser Sendung gefühlt nur geschrien hat, war er mir doch äußerst unsympathisch und hat mir etwas Angst gemacht. Später habe ich durch Zufall aber mal in seine Sendung "Ultimativ Kochen" hineingeschaut und ich war sehr überrascht. Da stand ein ganz entspannter, sympathischer Gordon Ramsay der in einer seelenruhe die köstlichsten Gerichte auf so einfache Weise zauberte. Mit dem konnte ich mir vorstellen mal gemeinsam in der Küche zu stehen. Seit dem bin ich ein Fan und freue mich, wenn ich zufällig mal in diese Sendung reinschalte. 

Leider gab es bisher keine ansprechenden Bücher von Gordon Ramsay in deutscher Übersetzung, sodass er bisher noch kein Teil meiner Kochbuchfamilie geworden ist. Doch das hat sich jetzt geändert, denn vor ein paar Wochen ist das Buch "Meine ultimative Kochschule" von Gordon Ramsay* erschienen, welches ich euch heute vorstellen möchte.

Und der Hundeblick auf dem Cover verrät auch schonmal, dass er mich nicht anschreien wird ;-)

Meine ultimative Kochschule
Gordon Ramsay 

http://www.amazon.de/gp/product/3868834109/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=3868834109&linkCode=as2&tag=httpmalkurzin-21
Riva Verlag
24,99€
Gebundene Ausgabe, 320 Seiten

Das sagt der Verlag: "In diesem fantastischen Kochbuch des britischen Starkochs Gordon Ramsay finden Sie Tipps und Tricks sowie über 120 köstliche, moderne und unkomplizierte Rezepte, die jeder – von Anfänger bis Fortgeschrittener – leicht nachkochen kann. Diese ultimative Kochbibel vereint das Wissen und die Expertise eines der erfolgreichsten Köche der Welt und zeigt, dass Sterneküche auch zuhause funktioniert!"

Das Buch gibt es HIER* zu kaufen.

Inhalt

Klassiker einmal anders

Fisch

Fleisch

Gewürze

Gut essen für wenig Geld

Vorkochen

Kochen für zwei

Kochen für Gäste

Backen

Grundtechnicken

Wer ist eigentlich dieser Gordon Ramsay? Hier in Deutschland ist der gute Mann eher weniger bekannt, doch 15 erkochte Michelin-Sterne und 18 eigene Restaurants auf der ganzen Welt sprechen dafür, dass wir es hier mit einem Meister am Herd zu tun haben, den man auf jeden fall kennen sollte.
In dem Buch geht es Gordon Ramsay darum gut zu kochen, ohne Stunden in der Küche zu stehen. Das hat mich auch an seiner Kochsendung "Ultimativ Kochen" beeindruckt. Aus den einfachsten Zutaten hat er in kurzer Zeit ein wunderbares Essen gezaubert. Ich war gespannt, ob er das auch in seinem Buch umsetzen konnte. 


Schon beim ersten Blick in das dicke, schwere Buch fällt das ungewöhnliche Inhaltsverzeichnis auf. Normalerweise findet man Kategorien wie Nudeln, Reis, Suppen, Vorspeisen in so einem Inhaltsverzeichnis, aber bei diesem Buch ist das anders. Ich finde die Aufteilung sehr gut durchdacht! Kapitel wie "Kochen für zwei" oder "Kochen für Gäste" kommen mir sehr gelegen und macht die Suche nach passenden Rezepten einfacher.

Blättert man weiter erwarten einen dann 120 Rezepte des Sternekochs. Jedes Kapitel beginnt mit einer ausführlichen Einleitung und Gedanke von Ramsay zum jeweiligen Thema. Er gibt hier nützliche Tipps zum Thema Kochen: Worauf muss man achten, wenn man günstig aber gut kochen will? Was muss ich beim kochen für Gäste beachten?

Die folgenden Rezepte passen meiner Meinung nach immer sehr gut in gewählten Kategorien. So findet man im Kapitel "Backen" zum Beispiel Rezepte für Pizza mit Mozzarella und Rosmarin aus der Pfanne und Schokotörtchen mit Erdnusskrokant, im Abschnitt "Vorkochen" die Rezepte Geschmorte Aubergine (Brotaufstrich) und Geschmorte Rinderquerrippen und bei "Gewürze" ein Rezept für würzigen Rindfleischsalat und Jerk-Chicken. 


Besonders gefällt mir das Gordon Ramsay seinem Konzept treu bleibt. Die Rezepte bestehen häufig aus Standardzutaten, die man in jedem Supermarkt bekommt. Die meisten Rezepte sind leicht umsetzbar und die Zubereitungsschritte sind einfach beschrieben. Angaben zum Zeitaufwand und Schwierigkeitsgrad fehlen allerdings. Dafür gibt es zu fast jedem der 120 Rezepte einen hilfreichen Tipp.

Die Gerichte orientieren sich natürlich an der britischen Küche (Heimat des Autors), aber auch amerikanische-, französische- und asiatische Einflüsse sind erkennbar und erzeugen eine köstliche Mischung an Rezepten. 


Nach dem ersten Durchblättern war meine Nachkochliste gut gefüllt und das Buch voller Merkzettel. Unter anderem ist der Gebackene Cheesecake, Kabeljau mit Walnuss-Zitronen-Parmesan-Kruste und Petersilien-Kapern-Sauce, Hähnchen und Chicoree in Marsalasauce, Salatwraps mit Chili-Rindfleisch, Gebratene Entenbrust mit schwarzer Johannisbeersauce und Gegrillte Meeresfrüchte mit süsser Paprikasauce. Klingt das nicht alles köstlich? Wie man an meiner Nachkochliste vielleicht merkt, sind die Rezepte sehr Fleisch- und Fischlastig und es gibt kaum vegetarische Rezepte. Vegetariern würde ich das Buch also nicht empfehlen!

Die großformatigen Bilder finde ich sehr ansprechend gestaltet, allerdings gibt es nicht zu jedem Rezept ein passendes Bild. Die Seitengestaltung ist übersichtlich.

Testrezept

Natürlich habe ich auch ein Rezept getestet (weitere werden definitiv in den nächsten Wochen folgen!). Die schnellen Chili-Dogs von Seite 219 (ohne Bild) aus dem Kapitel "Kochen für Zwei" haben es mir angetan und wurden direkt ausprobiert.


Es handelt sich hier um Hot-Dog-Brötchen die mit einem Würstchen gefüllt und anschließend mit einem selbstgekochtem Chili, geriebenem Käse und Lauchzwiebeln belegt wird. Ich habe anstatt eines Hot-Dog-Brötchens einfach ein Oopsie (Rezept HIER) befüllt.

Das Urteil? Lecker! Lecker! Lecker! (oder wie der Liebste es gesagt hat: GEIL). Damit macht ihr euren Mann sicher glücklich. Das Rezept war einfach und schnell zuzubereiten und ich habe etwa 30 Minuten zum kochen gebraucht.

Fazit

Ich finde das Buch Klasse. Gestaltung, Aufbau und vorallem die Rezepte sprechen mich sehr an. Ihr werdet in den nächsten Wochen sicher noch öfter von dem Buch lesen, denn ich habe vor noch so einige Rezepte auszuprobieren. Ich kann das Buch Kochbegeisterten und auch Kochanfängern sehr empfehlen, nur Vegetarier werden mit diesem Buch nicht viel Freude haben.

Was haltet ihr denn von dem britischen Sternekoch? Habt ihr auch schonmal einen Blick in das Buch riskiert?

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag!


Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)



Hinweis: Das Buch wurde mir für meine Rezension freundlicherweise vom Riva Verlag unentgeltlich zur Verfügung gestellt, was natürlich keinen Einfluss auf meinen Beitrag und meine Meinung hat. 

*Amazon Partner Link

Dienstag, 27. Mai 2014

{Völlig Durchgegrillt} Die ersten Spareribs

Schon eeeeeeeewig habe ich Lust darauf Spare Ribs auf dem Grill zuzubereiten und genauso ewig (seit letztem Herbst) liegt eine Packung mit Rippchen in unserem Tiefkühler. Der Liebste hatte sie bei einer seiner letzten Gourmetfleisch-Bestellungen geordert. Nachdem die Armen fast ein halbes Jahr in der Kälte frieren mussten, habe ich sie endlich befreit und zubereitet.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten Spare Ribs zuzubereiten. Man kann sie entweder im Ofen garen oder langsam (bei niedrigen Temperaturen) und lange auf dem Grill zubereiten. Im Küchenratgeber "Grillen: Raffiniertes vom Rost"* von GU habe ich noch eine weitere Variante der Zubereitung gefunden, die mir noch besser gefallen hat. Hier kocht man die Rippchen zunächst in einem Topf mit Salz, Zwiebeln und Chili, mariniert dann die gekochten Rippchen und grillt sie anschließend ganz normal auf dem Grill. Genauso habe ich es dann auch gemacht und die Rippchen vorbereitet, gegrillt hat dann der Grillmeister. 


Die Spare Rips sind einfach unglaublich lecker geworden. Das Fleisch war sehr schön zart und saftig. Von Außen waren die Rippchen schön würzig und durch den Zucker in der Marinade hatten die Spare Ribs eine leichte, knusprige Karamellkruste. Während des Grillens hat der Grillmeister das Fleisch auch nochmal mit etwas Honig bestrichen - göttlich!

Spareribs

1 rote Chilischote
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1El Salz
1,5kg fleischige Spareribs 

1 rote Chilischote
2 Knoblauchzehen 
1Tl Salz
3El Tomatenmark
1El Zitronensaft
2El brauner Zucker
5El Olivenöl
1El Balsamico
1Tl geräuchertes Paprikapulver 
Pfeffer

Reichlich Wasser in einem großen Topf aufkochen. Chilis, Zwiebeln und Knoblauch putzen, klein schneiden und gemeinsam mit Salz und den Rippchen in das sprudelnde Wasser geben. Die Rippchen im Sud bei mittlerer Hitze 30-40 Minuten weich kochen. Dann abgießen und die Rippchen trocken tupfen und abkühlen lassen.

Tipp: Den Fleischsud nicht wegschütten, sondern auffangen. Aus dieser Fleischbrühe kann man noch eine Suppe kochen oder sie für den nächsten Braten einfrieren.

Die zwei Knoblauchzehen und die Chili putzen und fein hacken. Mit Salz, Tomatenmark, Zitronensaft, brauner Zucker, Olivenöl, Balsamico, Paprikapulver und Pfeffer verrühren. Eventuell noch 1-2El vom Fleischsud dazu geben. 
Die abgekühlten Spareribs mit der Marinade in einen Gefrierbeutel geben. Beutel gut verschließen und ordentlich durchkneten, damit sich die Marinade gut verteilt. Das Fleisch so im Kühlschrank 24h ziehen lassen.

Die Spareribs 1h vor Grillbeginn aus dem Kühlschrank holen. Grill vorheizen. Die Rippchen bei mittlerer Hitze etwa 15-20 Minuten Grillen. Dabei immer wieder mit der Marinade oder auch gerne noch mit etwas Honig bestreichen.


Dazu gab es bei uns einen gegrillten Maiskolben und etwas Cole Slow Salat.
Ich wünsche euch einen schönen Tag.

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

{Völlig Durchgegrillt}

*Amazon Partner Link 

Montag, 26. Mai 2014

{Jeden Tag ein Buch} Burgergenuss ohne Grenzen

In dieser Woche heißt es wieder "Jeden Tag ein Buch". Dieses Blogevent (was durch Astrid von Arthur's Tochter kocht ins Leben gerufen wurde) sorgt dafür, dass ihr diese Woche viele, tolle Buchvorstellungen lesen könnt. 

Auch ich habe noch einige Bücher in meinem Schrank, die ich euch schon lange vorstellen wollte, deshalb nutze ich die Chance und stelle euch diese Woche auch ein paar Bücher vor.


Fangen wir diese Woche an mit dem Buch "Das ultimative Burger-Grillbuch"*, welches über eines meiner Lieblingsgerichte berichtet: Burger! Ich liebe diese leckeren, saftigen Fleischklopse mit Salat, Soßen und Käse. 

Das ultimative Burger-Grillbuch: mit und ohne Fleisch


Naumann und Göbel Verlag 
9,99€
Gebundene Ausgabe, 160 Seiten

Das sagt der Verlag: "64 unverwechselbare Burger-Rezepte von klassisch bis Veggie, von Double-Cheese bis süß, mit Rind, Schwein, Chicken, Lamm oder Fisch warten auf ihren Auftritt. Eine ausführliche Burger-Kunde vermittelt alles über die verschiedenen Burger-Brötchen, über abwechslungsreiche Patty-Gewürzmischungen und traumhafte Toppings, darüber hinaus finden sich jede Menge Tipps für die richtige Vorbereitung, die notwendigen Basics und das perfekte Burger-Grillen."

Das Buch gibt es HIER* zu kaufen. 
Inhalt

Rund um den Burger
- Burger Buns 
- Beilagen
- Salate
- Dips&Saucen

Burger-Rezepte
- Rind&Kalb
- Schwein
- Lamm&Wild
- Geflügel
- Fisch&Meeresfrüchte
- Veggies
- Süsse Burger

Das handliche Buch startet mit einer Einleitung zum Thema "Burger": Was für Fleischsorten kann man benutzen? Worauf kommt es beim Belag an? Welche Zubereitungsmöglichkeiten gibt es?etc. 
Anschließend folgen Grundrezepte für Burger Buns, Soßen und Beilagen wie Cole Slaw Salat oder Pommes.


Und dann geht es los mit den Rezepten. Ich muss sagen ich besitze bereits ein Burger-Buch, was ich aber eher als klassisch (und langweilig) bezeichnen würde. Die Rezepte aus dem ultimativen Burger-Grillbuch kann ich dagegen so gar nicht als Langweilig bezeichnen. 
Cevapcici-Burger mit Ajvar; Breakfast-Burger mit Baked Beans, Spiegelei und Speck; Leberkäse-Burger oder Wildschwein-Burger mit Rosenkohl lassen mir nicht nur das Wasser im Mund zusammen laufen, sondern sich auch unglaublich kreativ und machen Lust auf die Burger-Zubereitung.

Die Burger-Rezepte sind nach Kategorien von Rind, über Schwein, Geflügel, Lamm, Fisch, bis hin zu Wild, Veggie und Süss geordnet, sodass man auch schnell ein passendes Rezept findet. Zu jedem Rezept gibt es ein passendes Bild. Die Rezeptseiten sind äußerst übersichtlich gestaltet und enthalten neben den genauen Zutaten und Zubereitungshinweisen auch Nährwert- und Zeitangaben.

Besonders schön finde ich, dass für die Rezepte keine Fertigprodukte verwendet werden (wie das leider in anderen Büchern manchmal der Fall ist), sondern ausschließlich frische Produkte. Zu Ketchup, Brötchen, Mayonnaise und Co. werden immer passende Rezepte mitgeliefert. Burger zählen zwar zum Fast-Food, aber das muss ja noch lange nicht heißen, dass man bei der Herstellung auf minderwertige Fertigprodukte zurückgreifen muss.

 
Fast-Food kann man diese Burger wirklich nicht mehr nennen!

Testrezepte

Am liebsten hätte ich schon alle Burger nachgegrillt und probiert, aber es kann ja nicht jeden Tag einen Burger geben. Trotzdem habe ich schon einiges ausprobiert.







Der Cole Slaw Salat von Seite 19 ist einfach eine perfekte Beilage zum Burger. Das Rezept war einfach zuzubereiten und der Salat hat super lecker und saftig geschmeckt. Beide Daumen hoch! Den mache ich auf jeden fall wieder.





Als zweite Beilage habe ich noch ein paar Wedges von Seite 17 zubereitet. Die sind zwar nicht besonders aufregend, schmecken aber doch immer wieder gut.


Hier seht ihr den Double-Double-Cheeseburger von Seite 29. Der Patty wird unter anderem mit fein gewürfelter Paprikaschote, Chili und Worcestersauce verfeinert und katapultiert mich in den Himmel. Belegt wird der Burger mit jungen und mittelalten Gouda.

Übrigens ein Tipp für alle Low Carb Fans: Ich esse den Burger aufgrund meiner Low Carb Ernährung natürlich nicht mit Brötchen (auf dem Bild seht ihr den Burger vom Liebsten). Ich habe mir meinen Burger einfach zwischen zwei große Eisbergsalatblätter gelegt. Lecker!





Für den Liebsten habe ich dann noch den Fischstäbchen-Burger von Seite 134 zubereitet. 
Dem zufriedenen Grinsen des Liebsten entnehme ich, dass auch dieses Rezept ein voller Erfolg war.




 


 

Fazit

Ausgefallen. Köstlich. Kreativ. Lecker. Mehr kann ich nicht sagen. Ich bin wirklich begeistert von der Fülle an Ideen und ich werde sicher noch zig Rezepte ausprobieren. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist wirklich top.

Was haltet ihr denn von diesem Buch? Und viel wichtiger: Wie genießt ihr denn am Liebsten euren Burger?

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag!


Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)


Hinweis: Das Buch wurde mir für meine Rezension freundlicherweise vom Naumann&Göbel Verlag unentgeltlich zur Verfügung gestellt, was natürlich keinen Einfluss auf meinen Beitrag und meine Meinung hat. 

*Amazon Afflite Link

Sonntag, 25. Mai 2014

{Motivtorte} Ein Spieleklassiker wird zur Torte

Schon lange hat sich ein Freund von mir eine Donkey Kong Torte zum Geburtstag gewünscht, weil er das PC Spiel so sehr mag. Wer sich eine Donkey Kong Torte wünscht, der bekommt auch eine von mir. Bei so einem tollen Thema macht die Tortenherstellung gleich richtig Spaß. 


Der Affe sitzt auf einem Holzfass. Der Vorteil an dieser Darstellung ist, dass ich keine Beine und keinen Körper herstellen musste. Das Holzfass ist dabei der eigentliche Kuchen mit einem Durchmesser von 16cm. Es handelt sich um meinen Lieblingsschokokuchen, den ich mit Schokoladenbuttercreme und Bananen (passend zum Äffchen) gefüllt habe. Beide Rezepte findet ihr HIER.

Bei der Herstellung der Torte habe ich ein paar Fotos gemacht um euch zu zeigen, wie die Torte gemacht wird. Außerdem wollte ich euch mal zeigen, welchen Trick man verwenden kann um große Figuren herzustellen.


Das Problem bei großen Fondantfiguren ist, dann man unglaublich viel Fondant braucht bzw. verschwendet (da die Figuren in der Regel nicht gegessen werden) und dadurch die Figur auch sehr schwer wird und damit auf die Torte und ihre Füllung drückt. Um das zu vermeiden, stelle ich bei großen Figuren einen Dummie (Grundkörper) aus Alufolie her, den ich anschließend mit Fondant einkleide. Der Vorteil ist, dass die Figur durch die Alufolie leichter wird und man nicht so viel Fondant braucht.

Für Donkey Kong braucht man zwei Alufoliedummies: einen kleineren, runden (die Schultern) und einen größeren, ovalen (der Kopf) Dummie. Einfach etwas Alufolie nehmen und zurecht formen. Bei der Größe der Dummies habe ich mich schon an der Backform orientiert, die ich für die Torte verwenden wollte. Anschließend habe ich braunen Fondant ausgerollt und die Kugeln damit eingekleidet. Schulter und Kopf habe ich dann mit Hilfe einen Holzspießes verbunden.


Als nächstes habe ich aus braunen Fondant zwei Arme und Donkey Kongs Locke geformt und am Körper bzw. Kopf angebracht.
Aus beigen Fondant habe ich einen Halbkreis ausgeschnitten und ihn am Bauch angeklebt. Außerdem habe aus dem beigen Fondant den Mundbereich hergestellt. Mit Hilfe eines Stiftes entstehen zwei Nasenlöcher. Die Zähne habe ich per Hand aus weißem Fondant ausgeschnitten und aufgeklebt.


Nun bekam der Affe aus zwei weißen Fondantkugeln Augen. Die Pupillen habe ich mit einem schwarzen Lebensmittelfarbestift aufgemalt. Aus dem beigen Fondant habe ich außerdem noch die Augenumrandung, Ohren und Hände geformt.


Nun habe ich noch die Lippen aus Fondant ergänzt und dem Affen eine Krawatte modelliert. Fertig ist das gute Stück. Die Figur habe ich wie immer schon ein paar Tage vor der Tortenherstellung gebastelt und ihn gut abgedeckt. 


Einen Tag vor der Geburtstagsfeier habe ich dann den Schokoladenkuchen gebacken. Nach dem Auskühlen habe ich ihn in mehrere Böden aufgeschnitten, jeweils mit Schokoladenbuttercreme bestrichen und mit Bananenscheiben belegt und gestapelt. 


Die komplette Torte habe ich dann von Außen nochmal mit Schokoladenbuttercreme versiegelt und im Kühlschrank etwa 1h anziehen lassen.


Jetzt braunen Fondant ausrollen und auf eine solche Holzstrukturfolie drücken, damit ein Holzmuster auf dem Fondant entsteht. Nun Rechtecke (in der Höhe der Torte) ausschneiden und am Rand der Torte anbringen. Durch die Schokoladenbuttercreme klebt der Fondant an der Torte. Mit Hilfe einer Sugarcraftgun habe ich aus schwarzen Fondant zwei breite Stränge hergestellt, die ich um das Fass geklebt habe. Mit einem schwarzen Lebensmittelfarbestift habe ich noch ein paar Nägel aufgemalt. Nun muss man nur noch den Donkey Kong auf das Fass setzen und fertig ist die Torte. 


Für die gesamte Torte habe ich wie immer Callebaut Fondant verwendet. Wer weitere Fragen zum Thema Motivtorten hat, der liest am besten erstmal mein Motivtorten FAQ. Dort habe ich auch die wichtigsten Beiträge zum Thema Motivtorten verlinkt.

Ich hoffe euch hat der kleine Ausflug in die Welt der Motivtorten gefallen.

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)

Freitag, 23. Mai 2014

Die Lisa Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Flieder-Vanille-Sirup

Im Mai und Juni betört und der Flieder mit seinem wunderbaren Duft. Ich liebe es, wenn beim Spazieren gehen ein zarter Fliederduft in der Luft lieg. Dann weiß ich: Jetzt beginnt der Sommer. Doch man kann den Flieder nicht nur in eine Vase stellen, um sich zu Hause daran zu erfreuen. Man kann aus ihm auch einen ganz wunderbaren Sirup machen und den Sommer so konservieren.


Fliedersirup zu machen ist auch gar nicht schwer, man braucht dazu nur ein paar Zutaten und natürlich frische Fliederblüten. Man kann eigentlich jede Fliedersorte benutzen. Wichtig ist, dass es sich um ungespritzten Flieder handelt, der nicht gerade neben einer Straße steht (wegen der Abgase).  Ich habe die hellvioletten Blüten benutzt. Nimmt man aber die dunklen Fliederblüten, dann bekommt der Sirup zusätzlich eine schöne, lilane Farbe.

Und was macht man mit dem fertigen Sirup? Den Sirup kann man zum süßen von Joghurt oder Tee benutzen. Frische Erdbeeren harmonieren auch ganz wunderbar mit dem Sirup. Super lecker schmeckt es auch, wenn man frische Erdbeeren, Eiswürfel und Fliedersirup in ein Glas gibt und das mit Prosecco oder Sekt aufgießt. Einfach köstlich! Ein toller Sommerdrink!

Probiert es einfach aus und schnappt euch die letzten Fliederblüten.

Flieder-Vanille-Sirup
(für 1000ml)

8-10 voll aufgeblühte, ungespritzte Fliederblütendolden
1Bio Zitrone
1 Vanilleschote
1kg Zucker
1l Wasser

Die Fliederblüten von Ungeziefer und Schmutz befreien und die Blüten abzupfen (aber nicht waschen). Die Zitrone in Scheiben schneiden und die Vanilleschote halbieren. Fliederblüten, Zitronenscheiben und die Vanilleschote in eine verschließbare Schüssel geben. Das Wasser in einem Topf erhitzen und den Zucker einrühren. Unter rühren aufkochen, bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat. Den Zuckersirup lauwarm abkühlen lassen und anschließend über den Flieder gießen. Die Schüssel verschließen und im Kühlschrank 4 Tage ziehen lassen. 

Den Sirup anschließend durch ein Sieb gießen und in sterilisierte Flaschen abfüllen. Kühl lagern.


Man kann auf diese Weise auch anderen Blüten-Sirup herstellen, zum Beispiel mit Rosenblütenblättern oder Holunderblüten.

Ich wünsche euch ein wunderbares Wochenende und viel Spaß beim Blüten sammeln.
   
Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)

Donnerstag, 22. Mai 2014

{Völlig Durchgegrillt} Ein Grillabend

Ich freue mich immer, wenn wir Gäste zu Besuch haben. Noch mehr freue ich mich, wenn wir Gäste im Sommer haben, denn dann können wir Grillen und ich kann ganz viele Grillideen umsetzen. Ich bin dann immer für die Vorbereitungen und die Beilagen zuständig. Der Grillmeister kümmert sich dann höchstpersönlich um das Fleisch und um das Grillen. Während ich dann die Gäste bespaße, ruft er mich ab und zu, damit ich ein Foto machen kann ;-)

Vor einer Weile hatten wir wieder das Vergnügen liebe Gäste begrüßen zu dürfen. Als kleine Erfrischung habe ich eine bunte Bowle zubereitet. 


Für diese Sommerbowle habe ich einfach Orangen-, Grapefruit- und Melonenstücke in etwas Cointreu ziehen lassen. Kurz vor dem servieren, habe ich die Früchte mit Eiswürfeln (in denen Granatapfelkerne eingefroren waren) und Rosewein (Grenache Rosé von Gallo) aufgegossen.


Während die Bowle verkostet wurde, brutzelten auf dem Grill mit Feta gefüllte Hackbällchen, Chicken Drumsticks, Bratwürstchen und Saltimbocca Kartöffelchen. Das war mal wieder ein wirkliches Festessen. 

Bei den gefüllten Hackbällchen handelt es sich einfach um gewürztes Hackfleisch, welches ich zu kleinen Bällchen geformt und mit je einem Stück Feta gefüllt habe. Der Käse ist nach dem Grillen schön weich und hat ein tolles Aroma. 

Für die Saltimbocca Kartöffelchen vom Grill braucht man kleine junge, vorgekoche Kartoffeln. Diese einfach mit einem Blatt Salbei belegen und mit Schinken umwickeln und auf dem Grill von allen Seiten goldbraun angrillen. Die Rezeptidee habe ich aus dem Buch "Grillgenuss - Für jede Jahreszeit", welches ich euch HIER schonmal vorgestellt habe.


Das Rezept für die Chicken Drumsticks habe ich aus dem neuen Buch "Ordentlich grillen!" von Christiane Weismüller. Das Buch ist der Nachfolger von "Ordentlich kochen!", welches ich euch HIER schonmal vorgestellt habe. Dieses Mal findet man in dem Buch aber köstliche und vorallem witzig dargestellte Grillrezepte.


Das Rezept habe ich für euch mal entwirrt:

BBQ Chicken Drumsticks
 (für 12 Stück)

15g Ingwer
1,5Tl Kardamomkapseln
1/2 Knoblauchknolle
2 Lorbeerblätter
70ml Pflanzenöl
200g rote Zwiebeln, in feine Ringe geschnitten
250g Zucker
200ml Rotweinessig
300ml Orangensaft
150ml Worcestersauce
150ml Kaffee
120g Honig
500g Ketchup
250g stückige Tomaten
Salz
Cayennepfeffer

12 Hähnchen-Unterkeulen
 
Ingwer schälen und zusammen mit Kardamom-Kapseln, Knoblauch und Lorbeerblättern im Mörser zerstoßen. Pflanzenöl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebeln darin anbraten.Die zuvor hergestellte Würzpaste und den Zucker zufügen. Mit Rotweinessig, Orangensaft, Worcestersauce und dem Kaffee ablöschen. Einmal aufkochen, Honig, Ketchup und Tomaten zugeben und bei mittlerer Hitze ca. 1 Stunde unter ständigem Rühren einkochen, bis die Sauce andickt. Mit Salz und Cayennepfeffer abschmecken. Die fertige Sauce durch ein feines Sieb passieren.

Die Hähnchenkeulen ca. 1 Stunde bei Zimmertemperatur mit einem Teil der BBQ-Sauce marinieren. Anschließend etwas abtropfen lassen und auf dem Grill (am besten bei geschlossenem Deckel) 8-10 Minuten grillen. Erneut mit etwas BBQ Sauce einpinseln und für weitere 5-8 Minuten grillen. Garpunkt prüfen und mit der restlichen Sauce servieren. 


Als Beilagen gab es neben frischem Brot übrigens einen bunten Salat (aus Tomate, Paprika, Mozzarella und Zucchini), selbstgemachte Kräuterbutter und selbstgemachten Tzatziki.

Wir grillen übrigens wie letztes Jahr auch schon auf unserem Weber Elektrogrill Q140, der uns sicher in dieser Grillsaison auch wieder gute Dienste leisten wird. Wir sind immernoch super zufrieden mit dieser Anschaffung.

Ich wünsche euch eine wunderbare Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

{Völlig Durchgegrillt}