Sonntag, 30. März 2014

{Food Challenge} Was Schokolade alles kann

Schokooooolaaaaade liebt doch einfach jeder, oder? Das haben wir uns auch gedacht und weil Schokolade so unglaublich vielseitig einsetzbar ist, haben wir die dunke Köstlichkeit zum Thema unserer neusten Food Challenge gemacht. Was die lieben Mägels wohl diesmal gezaubert haben? Die Möglichkeiten sind ja einfach unendlich!


Sind die Mädels sind doch einfach der Hammer! Was die wieder gezaubert haben!  

Die Küchenderrn Jasmin (links oben) hat ein Schoko-Orangen Küchlein gebacken. Karin von Lisbeth's Cupcakes & Cookies (links unten) hat aus weißer Bio Vanille Schokolade Schokoladen Butterkekse gemacht. Und die liebe Maike von The Culinary Trail (rechts unten) hat Schokoladenbaisers mit Nutellasahne gezaubert. 


Ich habe für meinen Beitrag zu einer schönen Zartbitterschokolade gegriffen und daraus Schokoladenkuppeln mit Amarenakirschfüllung gezaubert. Es handelt sich hier um kleine Törtchen, die aus einer Mousse au Chocolate Creme mit einer Amarenakischfüllung und einem Biskuitboden. 


Sehen diese Kuppeltörtchen nicht einfach toll aus? Jetzt werdet ihr euch fragen, wie ich die nur so schön rund bekommen habe, oder? Das ist gar nicht schwer. Man braucht dafür nur so eine Silikonform und einen Tiefkühler. Ich muss sagen ich habe die Form schon ewig im Schrank liegen und wollte immer schon so tolle kleine Törtchen herstellen. ENDLICH habe ich es gemacht.

Beachtet, dass man die Törtchen am Tag vor dem Servieren zubereiten muss, denn um das Törtchen aus der Form lösen zu können, muss es erst einmal eingefroren werden. 

Schokoladenkuppel mit Amarenakirschfüllung
(für 5 Kuppeltörtchen)

Für den Tortenboden
1 Eier 
50g Zucker
50ml Buttermilch
50ml Öl
75g Mehl
1/4 Pck. Backpulver

Für die Mousse au Chocolate
2 Eier
1 Prise Salz
150ml Sahne
150g Zartbitterschokolade
20g Zucker

Für die Füllung
Amarenakirschen aus dem Glas
(Rezept für selbstgemachte Kirschen HIER)

Für die Tortenböden Eier und Zucker schaumig schlagen. Abwechselnd die Buttermilch und das Öl unterrühren. Das Mehl und Backpulver mischen und dazu sieben und unterheben. Den Teig in eine Springform (Durchmesser etwa 26cm) oder auf ein kleines Blech füllen und im Backofen bei 180°C etwa 20-25  Minuten backen. Stäbchenprobe machen! Den Teig anschließend auskühlen lassen. Mit einem Glas oder einem runden Ausstecher in der Größe der Kuppelform 5 Kreise aus dem Teig ausstechen. Beiseite legen.
 
Für die Mousse au Chocolate  Eier trennen. Das Eigelb mit Zucker schaumig schlagen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Die Sahne mit einem Handrührgerät steif schlagen.
Die Schokolade über einem Wasserbad schmelzen und kurz abkühlen lassen. Die geschmolzene Schokolade unter rühren vorsichtig unter die Eigelb-Zucker-Mischung rühren. Nun zunächst den Eischnee unter die Schokoladenmasse heben und anschließend vorsichtig die Sahne unterheben.
Für die Törtchen nun jede Vertiefung der Halbkugel Silikonform zu 3/4 mit der Mousse au Chocolate befüllen und jeweis 3-4 Amarenakirschen darauf legen. Jedes Törtchen nun mit einem der kleinen Tortenbodenkreise abdecken und  die so befüllte Silikonform komplett über Nacht in den Tiefkühlschrank geben.

Am nächsten Tag kann man die Törtchen dann super einfach aus der Form drücken. Anschließend kann man die Törtchen auf einem Teller im Kühlschrank langsam auftauen lassen.


Sieht das nicht einfach göttlich aus? Nichts geht über Mousse au Chocolate! Übrigens könnt ihr auch nur das Mousse au Chocolat Rezept nutzen und ein Dessert daraus zaubern. Wer den Zucker durch Xucker ersetzt und 85% Schokolade nutzt, der kann dieses Mousse als Low Carb Dessert Servieren. 

Man kann auf diese einfache Weise mit der Technik des Einfrierens auch Törtchen in anderen Geschmacksrichtungen super einfach zubereiten.

Ich hoffe auch diesmal hat euch unsere Food Challenge wieder gefallen.

Wir sehen uns, wenn es mit den drei wunderbarsten Bloggermädels wieder heißt:

{Food Challenge}

Freitag, 28. März 2014

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Frischkäsetorte

So eine Frischkäsetorte oder auch Philadelphiatorte genannt ist wirklich ein Klassiker unter den Torten. Besonders im Sommer schmeckt die Torte gekühlt sehr lecker und ist überall beliebt.


Letzte Woche war ich auf einen Geburtstag eingeladen und das Geburtstagskind liebt diese Philadelphia Torte. Da war es natürlich klar, dass ich dem Geburtstagskind so eine Torte backe. Im Prinzip ist so eine Frischkäsetorte schnell gemacht. Ich habe einfach Tortenböden mit einer Frischkäse-Sahne-Creme und Früchten gefüllt. Der äußere Rand der Torte besteht aus halbierten Löffelbiskuits.


Die Torte kam bei allen Geburtstagsgästen wirklich gut an und deshalb möchte ich euch das Rezept nicht vorenthalten.

Frischkäsetorte
(für eine 22er Torte)

Für den Tortenboden
2 Eier 
100g Zucker
100ml Buttermilch
100ml Öl
150g Mehl
1/2 Pck. Backpulver
 
Für die Tortenfüllung
2Pck. Frischkäse
200ml Sahne
60g Puderzucker
5 Blatt Gelatine 
50ml Ananassaft 
4 Tortenpfirsiche
1 Dose Mandarinen 
 
Außerdem 
etwa 12 Löffelbiskuit 
gehackte Pistazien
 
Für die Tortenböden Eier und Zucker schaumig schlagen. Abwechselnd die Buttermilch und das Öl unterrühren. Das Mehl und Backpulver mischen und dazu sieben und unterheben. Den Teig in eine Springform (Durchmesser etwa 20cm) füllen und im Backofen bei 180°C etwa 30 Minuten backen. Stäbchenprobe machen!
Den Tortenboden auskühlen lassen und einmal waagerecht aufschneiden.
 
Für die Tortenfüllung die Blatt Gelatine in kaltes Wasser einweichen.  Den Frischkäse mit dem Zucker verrühren. Die Sahne steif schlagen. Die geschlagene Sahne unter den Frischkäse heben. 
Den Ananassaft in einem Topf erhitzen und die eingeweichte Gelatine zunächst ausdrücken und dann in dem heißen Saft auflösen. Die aufgelöste Gelatine kurz auskühlen lassen. 
Nun ein Löffel der Sahne-Frischkäse-Masse in die aufgelöste Gelatine rühren, bis eine homogene Masse entstanden ist. Diese Masse nun unter die restliche Sahne-Frischkäse-Masse heben. 

Nun muss die Torte noch zusammengebaut werden. Die Löffelbiskuits halbieren. Den ersten Tortenboden auf eine Tortenplatte legen und locker mit einem Tortenring umstellen. Den Rand des Tortenrings mit den halbierten Löffelbiskuits auslegen. Die Tortenpfirsiche in Stücke schneiden und mit den Mandarinen mischen. Nun 1/3 der Früchte auf dem Tortenboden verteilen und die Hälfte der Sahne-Frischkäse-Masse darüber verteilen. Den zweiten Tortenboden auflegen. Wieder 1/3 der restlichen Früchte und die restliche
Sahne-Frischkäse-Masse auf der Torte verteilen. Die restlichen Früchte und die gehackten Pistazien auf der Torte als Deko verteilen. 

Die Torte muss mindestens 4h gekühlt werden. Danach den Tortenring entfernen und die Torte am besten frisch aus dem Kühlschrank servieren.


Die Früchte könnt ihr natürlich nach belieben austauschen. Anstatt Pfirsich und Mandarinen kann man auch Orangen, Maracuja, Mango, Beeren oder andere leckere Früchte benutzen.

Ich hoffe am Wochenende wird es wieder schön sonnig in Deutschland und dann ist diese Torte sicher auch das richtige für euren Kaffeetisch.

Ich wünsche euch ein süßes Wochenende!
 
Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

 Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)


Donnerstag, 27. März 2014

Wenn es in der Küche raucht

Es waren einmal zwei Menschen, der eine wollte eine Steakpfanne die andere wollte einen Wok, doch zwei neue Pfannen wollten beide nicht. Der Kompromiss? Eine Eisenpfanne mit hohem Rand, die ich euch heute mal zeigen möchte.

Die Eisenpfanne (dieses Modell HIER) ist hoch erhitzbar und damit super für Steaks, durch den hohen Rand kann man darin das Gemüse für Wokgerichte auch gut rühren. Wie hoch erhitzbar die Pfanne ist, dass hat sie uns auf eindrucksvolle Weise beim sogenannten "Einbrennen" gezeigt. 

Eisenpfannen müssen vor der ersten Benutzung gereinigt und eingebrannt werden um den Rostschutz zu entfernen und der Pfanne eine erste "Patina" zu verleihen. Dazu brät man Kartoffeln mit Salz in viel Öl in der Pfanne richtig schwarz. HIER findet ihr eine schöne Anleitung dazu.


Das raucht! Und zwar ordentlich! Also Abzugshaube auf volle Power, alle Fenster und Türen auf. Zwischenzeitlich hatte ich kurz Angst, dass die Nachbarn die Feuerwehr rufen, wenn sie sehen was für Rauchschwarten aus unseren Fenstern treten. Nachdem sich der Rauch verzogen hatte, war unsere neue Pfanne eingebrannt und ich ganz schön fertig, denn ich rannte mit einem wedelnden Handtuch durch die Wohnung um den Rauch zu vertreiben. 


Die Pfanne hatten wir nun schon mehrmals in Benutzung und sind sehr sehr zufrieden mit der Anschaffung. Ich könnt mir sogar vorstellen noch eine zweite zu kaufen, weil die so toll ist, aber erstmal muss ich das Szenario des "Einbrennens" vergessen ;-)

Nach dem Einbrennen muss man die Pfanne wie ein kleines Baby pflegen. Wenn man darin gebraten hat, dann muss man die Pfanne nur kurz mit einem Küchentuch auswischen und dann etwas einölen, damit sie nicht rostet. Beschichtete Pfannen sind zwar sehr einfach in der Reinigung, aber durch ihre Beschichtung kann man sie nicht soooo hoch erhitzen.


Das erste Gericht, was wir in der Pfanne zubereitet haben war natürlich ein leckeres Steak. Perfekt! Da hat sich die Rauchwolke in der Küche doch gelohnt.


Doch nicht nur Steaks kann man in der Pfanne zubereiten. Ich habe sie mir ja auch als Wok-Ersatz gekauft und schon Einiges ausprobiert. Ich kann euch sagen in den nächsten Tagen wird es hier sehr Asiatisch!
 
Ist schon spannend so eine Pfanne. Habt ihr auch so eine zu Hause? Wie findet ihr die Eisenpfannen?

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag.

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)

Dienstag, 25. März 2014

{Produktvorstellung} und ein paar köstliche Muffins

Kennt ihr eigentlich Kokosöl? Ich meine jetzt nicht die Kokosfettwürfel die man an jeder Ecke bekommt, sondern das wunderbar nach Kokos duftene Öl aus der Kokosnuss? Ich kenne das Öl, welches übrigens bei Zimmertemperatur meistens fest ist, schon länger weil man es häufig für Low Carb - oder Paleorezepte braucht und weil ich es unglaublich gerne für die asiatische Küche nutze.

Bisher habe ich Kokosöl immer im Bioladen gekauft. Letztens hat mich Benedikt (der sich übrigens auch Low Carb ernährt) von DeliCoco angeschrieben und gefragt, ob ich sein Kokosöl einmal testen möchte. 

 
Benedikt hat einige Zeit auf den Philippinen gelebt und gearbeitet und ist dort in Kontakt mit Kokosöl gekommen. Die Philippinen sind das Land, das die meisten Kokosnussprodukte der Welt exportiert und dort wird Kokosöl ständig und überall verwendet. Nachdem er im Sommer wieder nach Deutschland gezogen ist, hat er damit begonnen, Kokosöl von einer kleinen Plantage in der Nähe der Hauptstadt Manila, wo er gelebt habe, nach Deutschland zu importieren und überseine  Webseite www.delicoco.de zu vertreiben.

Kokosöl ist ein tolles Produkt. Es schmeckt so lecker nach Kokos, dass man es sich sogar auf die Schnitte schmieren könnte. Außerdem kann man es super zum Backen, Kochen und Braten nutzen kann. Aber es schmeckt nicht nur lecker, sondern es ist auch unglaublich pflegend. Kokosöl ist in vielen Haut- oder Haarpflegeprodukten enthalten. Ich werde demnächst etwas experimientieren und mal selber Lippenbutter, Badekugeln und ähnliches herstellen und dazu auch Kokosöl nutzen. Natürlich halte ich euch auch darüber auf dem Laufenden ;-)


Aus dem Kokosöl von DeliCoco habe ich letztens unglaublich leckere Kokos-Himbeer-Muffins gebacken. Neben dem Kokosöl habe ich Kokosmehl benutzt und damit sind die Muffins nicht nur lecker, sondern auch noch Low Carb.

Himbeer-Kokos-Muffins
(für 12 Stück)

85g Kokosmehl
60g Kokosraspel
150g Xucker (oder eine andere Zuckeralternative)
1El Backpulver
1 Prise Salz
6 Eier
75g geschmolzenes Kokosöl
110g Milch
200g TK Himbeeren

Den Backofen auf 175°C vorheizen.

Alle feuchten Zutaten, also Eier, Milch und geschmolzenes Kokosöl in einer Schüssel verrühren. 
In einer weiteren Schüssel die trockenen Zutaten, also Kokosmehl, Kokosraspel, Xucker, Backpulver und Salz vermischen. 
Anschließend die trockenen Zutaten zu den Feuchten geben und locker unterheben. Die Himbeeren ebenfalls unterheben.

Die Mulden eines Muffinblechs mit Papierförmchen auslegen und den Teig auf die 12 Förmchen verteilen. Im Backofen etwa 20-25 Minuten goldbraun backen. 


Ich würde mal sagen mehr Kokos geht nicht ;-)

Ich wünsche euch noch einen wunderbaren Tag!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)

Sonntag, 23. März 2014

{Buchvorstellung} Für die Low Carb Fans

Schon seit über 4 Monaten ernähre ich mich nun hauptsächlich nach dem Low Carb Prinzip und lasse Brot, Nudeln, Reis, Mehl, Zucker, etc. links liegen. Natürlich bin ich ständig auf der Suche nach leckeren Rezepten die sich aus Gemüse, Obst, Nüssen, Fleisch, Geflügel, Milchprodukte und Co. zubereiten lassen. Kochbücher in diesem Bereich gibt es nur sehr wenige. Ein echter Klassiker unter den Low Carb Kochbüchern ist Das Low Carb Kochbuch vom Gräfe und Unzer Verlag, welches schon einmal vor ein paar Jahren erschienen ist. Leider war es aber mittlerweile überall ausverkauft und vergriffen und man hat es nur noch gebraucht zu horenden Preisen bis zu 80€ erhalten. 

Das Buch wurde nun aber wieder neu aufgelegt und ist seit Anfang Februar wieder im Buchladen erhältlich. Ich habe mich natürlich wahnsinnig gefreut, als ich das gesehen habe und so wanderte das Buch direkt in mein Buchregal.

Low Carb - Das Kochbuch
Elisabeth Fischer/Claudia Lenz/Doris Muliar/ 
Christa Schmedes/Gregor Velske

http://www.amazon.de/gp/product/3833839996/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=3833839996&linkCode=as2&tag=httpmalkurzin-21

Gräfe und Unzer Verlag
19,99€
Gebundene Ausgabe, 192 Seiten 

"Der Klassiker unter den LowCarb - Kochbüchern! Das GU-Standardwerk der LowCarb-Küche - mit über 200 kohlenhydratreduzierten, vitalstoffreichen und unkomplizierten Rezepten für jeden Tag. Dazu alles, was man über diese Ernährungsmethode wissen muss, und alles, was den Alltag leichter macht - das gesunde und genussreiche Rundum-Sorglos-Paket also!"

Das Buch gibt es HIER zu kaufen.

Inhalt

Low Carb - So funktioniert's, jeden Tag!

Frühstücksideen&Snacks

Bunte Salate

Suppen&Eintöpfe

Beilagen&Vegetarisches

Eierspeisen&Aufläufe

Fischgerichte

Mit Geflügel&Fleisch

Süßes "Low Sweet"

Low Carb Backideen

Gut zu Wissen

Ich hatte eine lange Autofahrt Zeit um mir dieses Buch ganz genau anzusehen. Ich begann zunächst den Grundlagenteil zu lesen in dem alle wichtigen Informationen zu Low Carb zusammengefasst sind. So findet man in diesem Kapitel zum Beispiel eine Ernährungspyramide nach Low Carb und entsprechende Informationen zu den Lebensmitteln. Ich fand es etwas mühsam dieses Kapitel zu lesen, da sich Informationen wiederholen und der Schreibstil etwas trocken ist. Außerdem findet man auf 2 Seiten eine identische Tabelle, was mich doch sehr wundert, warum man diese zweimal verwendet oder warum es noch niemanden aufgefallen ist, dass diese zweimal vorhanden ist.


Weiter geht es mit zahlreichen Rezepten. Nicht jedes Rezept wird von einem passenden Bild begleitet. Positiv anzumerken ist aber, dass es zu jedem Rezept ausführliche Infos zu den Nährwerten, Kalorien und Zubereitungszeiten gibt. 

Zunächst findet man Frühstücksideen im Buch, die ich sehr einseitig und auch sehr kohlehydrathaltig finde. Hier gibt es verschiedene Obstsalate und Fruchtsmoothies die zusätzlich mit Honig gesüßt werden und dadurch natürlich viele Kohlehydrate enthalten. Ich esse auch fast immer Obst zum Frühstück, mache mir auch leckere Fruchtshakes, verzichte dabei aber auf zusätzliche Süßungsmittel, da das Obst für mich schon süß genug ist. Solche Rezepte finde ich nicht unbedingt Low Carb tauglich. Dazu kommen natürlich noch die Klassiker wie Rührei, etc. die ich aber nicht besonders neu und aufregend finde. Bei den Snacks findet man so Kleinigkeiten wie Gegrillter Käse auf Mini-Toasts mit Kräutercreme (Seite 33), wo ich mich natürlich frage warum es Toast in einem Low Carb Kochbuch geben muss? Eigentlich möchte man darauf doch verzichten? Ich denke da gibt es bessere Alternativen.


Die nächsten Kapitel wie Suppen&Eintöpfe, Aufläufe, Fisch&Fleischgerichte, etc. enthalten viele leckere Rezepte wie z.B. Seelachsstreifen mit pfannengerührtem Lauch, Knuspriges Blumenkohlgratin, Auberginenröllchen mit Feta-Walnuss-Füllung und Paprikasoße oder Kidneybohnentaler mit Tomatensoße und Anregungen die ich noch nicht kannte. Die Rezepte sind wirklich abwechslungsreich und es wird auch mal auf "außergewöhnlichere" Lebensmittel wie Straußenfleisch oder Hirsch zurückgegriffen.

Zwischendurch findet man allerdings immer mal wieder Rezepte wie Mini-Nudel-Tomaten-Gratin, die meiner Meinung nach nichts in einem Low Carb Kochbuch zu suchen haben. Wenn ich ein Pastarezept suche, dann schaue ich in ein Nudelkochbuch. Diese Rezepte braucht es also nicht unbedingt.


In den letzten beiden Kapiteln gibt es dann Backrezepte und Desserts. Hier wird nicht auf Mehl, Zucker, Honig und Co. verzichtet, sondern es wird nur im geringeren Maße verwendet. Dieses Kapitel finde ich sehr enttäuschend, da ich selber schon so viele süße Rezepte ohne Mehl und Zucker ausprobiert (und auch gepostet) habe und ich weiß, dass es auch ohne geht! An dieser Stelle merkt man besonders, dass es sich nur um einen Nachdruck aus dem Jahr 2005 handelt und nicht um eine überarbeitete Neuauflage! Wahrscheinlich gab es im Jahr 2005 noch keinen Xucker, Sukrin und Co., Stevia war in Deutschland noch nicht zugelassen und süße Low Carb Rezepte waren noch nicht so verbreitet. Mittlerweile hat sich aber viel geändert und man kann auf viele Alternativen zurück greifen, daher wäre eine Überarbeitung dieses Buches wirklich schön gewesen. 

Im letzten Kapitel findet man außerdem Brotrezepte (aus Mehl und Co.) die ich in einem Low Carb Kochbuch auch nicht unbedingt brauche!


Das Buch endet mit vielen Tipps für den Alltag. Was mit ins Büro nehmen? Was kann ich unterwegs essen oder Abends im Restaurant trinken?

Testrezepte

Ich habe aus dem Buch schon einige Rezepte nachgekocht, die ich euch noch zeigen möchte.
Da ich in der Woche meistens Abends koche, sind die Bilder nicht immer die schönsten, aber man bekommt doch trotzdem ein Eindruck vom Essen.

 



Das ist der Sauerkraut-Ananas-Auflauf von Seite 109. Dieser Auflauf war absolut köstlich, auch wenn ich ihn einen Augenblick zu lange im Ofen hatte. und er jetzt auf dem Bild nicht so toll aussieht. Köstlich! Den werde ich definitiv wieder kochen.





Hier haben wir Pochierte Eier auf Erbsen von Seite 103 (abgewandelt). Erbsen und Ei gehört ja zu meinen Lieblingsgerichten. Ohne Witz! Diese Variante mit pochiertem Ei war auch köstlich! Da ich noch nie Eier pochiert habe, war im Buch eine super Anleitung dazu.










Außerdem habe ich noch die Hähnchen-Nuggets von Seite 42 ausprobiert. Ich habe daraus aber ein Hähnchenschnitzel mit Kohlrabi-Möhren-Gemüse gemacht. Panaden aus Semmelmehl sind ja für Low Carb Gerichte nicht geeignet. Ich fand die Variante hier gehackte Cashewkerne als Panade zu nehmen total spannend. Es war total lecker! Man muss nur darauf achten, dass man das Hähnchen nicht zu heiß anbrät, denn die Nüsse werden schnell zu dunkel.







   
Fazit 

Diesem Buch hätte eine Überarbeitung wirklich gut getan um die aktuellen Entwicklungen im Bereich Low Carb mit aufzunehmen. Nudel- und Brotrezepte finde ich unpassend auch wenn diese Lebensmittel weiterhin in kleinen Portionen gegessen werden können. Dafür gibt es andere, bessere Kochbücher. 
Trotzdem enthält dieses sehr umfangreiche Kochbuch sehr viele leckere Low Carb Rezepte die jeden Speiseplan bereichern und viele Infos für Anfänger. Mit ein paar Abstrichen lohnt sich der Kauf also trotzdem.

Was sagt ihr denn zu dem Low Carb Buch?  

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)

 

Freitag, 21. März 2014

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Frische Buttermilchwaffeln

Wer braucht schon ein Raumspray, wenn der Duft von frisch gebackenen Waffeln in der Luft liegt? Gibt es etwas besseres als der Geruch von frisch Gebackenem? Ich liebe es wenn es zu Hause so riecht und da ich öfter mal backe, riecht es immer gut bei uns. 


Waffeln sind ein sehr einfaches Gebäck, dass typischerweise in Waffeleisen zubereitet wird. Die Rezepte variieren von einfachen Rührteigen bis hin zu Hefeteigen. Ich habe mich diesmal für ein einfaches Rezept mit Buttermilch entschieden. Zu den frischen Waffeln gab es einen Klecks Sahne und ein paar klein geschnittene Pfirsichstücke.

Jeder kann seine Waffeln natürlich nach Herzenslust belegen. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt. Wie wäre es mit Apfelkompott? Vanillesoße? Beeren? Eis? Schokoladensoße? Joghurt? Waffeln kann man wirklich mit allem belegen.

Buttermilchwaffeln
(für etwa 6 große Waffeln)

125g geschmolzene Butter
50g Zucker
Prise Salz
Mark einer Vanilleschote
4 Eier
250g Mehl
1Tl Backpulver
250ml Buttermilch

Eier, Zucker, Salz und Vanillemark in eine Schüssel geben und mit einem Handrührgerät schaumig schlagen. Mehl und Backpulver mischen und abwechselnd mit der Buttermilch unter die Eimischung heben. Abschließend die geschmolzene Butter unterrühren.
Den Waffelteig portionsweise in einem Waffeleisen ausbacken und nach belieben mit Früchten und Sahne servieren.


Und schon Appetit auf frische Waffeln? Die schmecken nicht nur Sonntags zum Kaffeetrinken sondern machen auch auf jedem Frühstücksbuffet eine gute Figur.

Ich wünsche euch ein süßes Wochenende!
 
Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

 Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-) 

Donnerstag, 20. März 2014

{Low Carb} Die Wundernudeln

Kennt ihr eigentlich schon die Wunder-Low Carb-Nudeln ohne Kalorien, ohne Fett, ohne Alles? Man findet sie unter verschiedenen Bezeichnungen, z.B. Shirataki Nudeln (im Asiamarkt) oder unter Low Carb- oder Schlanknudel in verschiedenen Onlineshops. Im Prinzip ist es aber immer das gleiche Produkt, nämlich eine Nudel aus Konjakmehl, die in der japanischen und chinesischen Küche sehr bekannt sind. Die Nudel aus Konjakmehl ist sehr ballaststoffreich, hat kaum Kohlehydrate, Kalorien und Fett und ähnelt von Aussehen her Glasnudeln.

Ich habe die Nudeln bei uns im Asiamarkt gefunden und natürlich gleich mitgenommen um sie zu probieren. Die Meinungen zu diesen Nudeln sind sehr geteilt: die einen finden sie OK, die anderen schrecklich. Ich war dementsprechend sehr gespannt auf den ersten Genusstest.


Das Tolle an den Nudeln ist, dass man sie nicht kochen braucht. Einfach die Nudeln abgießen, einmal mit Wasser durchwaschen und dann entweder anbraten oder in der Soße kurz mit erwärmen. Fertig.

Ich habe die Nudeln in einer klassischen Tomatensoße zubereitet und mit ordentlich Parmesan bestreut. Das Rezept für meine Tomatensoße findet ihr HIER


Und wie schmeckts? Ich habe die Nudel zunächst roh probiert und da schmeckt sie nach gar nichts. Sie nimmt daher den Geschmack der Soße sehr gut an und schmeckt dementsprechend wie die Nudelsoße. Geschmacklich sind sie also in Ordnung, nur die Konsistenz ist etwas gewöhnungsbedürftig, denn die Nudel hat eine geleeartige Konsistenz.
Ich fand sie trotzdem in Ordnung und werde demnächst weitere Rezepte mit dieser Nudel testen.

Habt ihr die Nudel auch schon versucht? Wie fandet ihr die Nudeln?

Ich wünsche euch noch eine schöne Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)

Dienstag, 18. März 2014

Ein etwas anderer Schokoladenkuchen

In den letzten Wochen sind Bücher erschienen an denen kommt man einfach nicht vorbei. Eines davon ist das entzückende Backbuch von der lieben Jeanny vom Blog Zucker, Zimt & Liebe. Wer ihren Blog kennt und liebt, hat dieses Buch schon sehnsüchtig erwartet. So auch Ich und schwupp ist es bei der letzten Casa di Falcone Bestellung (nebst der neuen Tortenplatte *räusper*) mit in den Einkaufskorb gewandert.


Es war wirklich schwer sich nach dem ersten Durchblättern zu entscheiden, was man denn nur nachbacken soll, weil einfach alles total lecker aussah. Entschieden habe ich mich letztendlich für den Schoko-Apfel-Kuchen, der laut Buchbeschreibung Jeannys Lieblingsapfel- UND gleichzeitig Lieblings-Schokoladenkuchen ist. Die Kombination klang interessant also bin ich schnell in die Küche gehüpft und habe diesen Kuchen für einen Geburtstag gebacken.

Es handelt sich um eine Art saftigen Schokokuchen, der an einen Brownie erinnert, gespickt mit süßen Äpfeln und Nüssen. Ich habe mich fast genau an das Rezept gehalten. Ich habe nur anstatt von Haselnüssen gehobelte Mandeln benutzt. Was mir aufgefallen ist, ist dass ich den Kuchen etwas länger als angegeben im Ofen lassen musste, da er nach der angegebenen Backzeit noch sehr "roh" innen war. Außerdem ist mein Kuchen um einiges höher als auf dem Bild.

Hier ist das Rezept für euch aus dem Buch "Zucker, Zimt und Liebe: Jeannys süße Rezepte" inklusive meiner Änderungen:

Schokoladiger Apfelkuchen mit Mandeln

3 kleine Äpfel
etwas Zitronensaft
250g Zartbitterschokolade, grob gehackt
160ml Schlagsahne
3 Eier, getrennt
3EL Ahornsirup
4EL Speisestärke
3EL gehobelte Mandeln
 1EL brauner Zucker

Den Ofen auf 190°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Springform mit Backpapier auslegen und den Rand leicht fetten. Die Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien, würfeln und mit etwas Zitronensaft bedecken. Zur Seite stellen.
 
Die Sahne in einem Topf kurz zum Kochen bringen, sofort vom Herd ziehen und über die Schokolade geben. Kurz stehen lassen und dann so lange mit einem Holzlöffel umrühren, bis sich eine sündig schöne, schokoladige Masse ergibt.
Nach und nach die Eigelbe unterrühren und immer erst das nächste Eigelb dazu fügen, wenn das vorige eingerührt ist. Die Speisestärke ebenfalls unterrühren.
 
Eiweiß steif schlagen und dabei den Ahornsirup einfliessen lassen.1/3 des steifen Eiweiß unter den Schokoladenteig geben und gut einrühren. Anschließend den Rest des Eiweiß vorsichtig unterheben.
 
Den Teig in die Form füllen, glatt streichen und mit gleichmässig mit den Äpfeln bedecken. Mit gehobelten Mandeln bestreuen und mit dem braunen Zucker bestreuen.
 
Den Kuchen im Ofen etwa 45 Minuten backen. Der Kuchen soll noch leicht feucht sein wie ein Brownie, also nicht zu lange im Ofen lassen.
Etwas abkühlen lassen und dann aus der Form nehmen und  ggf. mit Puderzucker bestreuen.



Der Kuchen ist wirklich seeeeehr schokoladig und mächtig. Durch die Äpfel wird der Kuchen aber etwas leichter und zu etwas ganz besonderem. Die Kombination ist wirklich mal etwas anderes.

Und wie sieht es im restlichen Buch aus? Das Buch ist wirklich wunderschön und liebevoll gestaltet. Die Rezepte klingen alle sehr lecker und sind zu 100% Jeanny. Leider sind die Rezepte und die passenden Bilder soweit ich das sehen konnte auch 100% aus Jeannys Blog, was mich etwas enttäuscht hat. Natürlich ist es ein tolles Backbuch für jemanden der noch nie von Jeannys Blog gehört hat, wer den Blog allerdings schon lange kennt, wird hier nicht viele neue Rezepte finden. Ich hätte mir da wirklich eine bessere Mischung aus neuen und "alten" Blogrezepten gewünscht, denn der Anreiz das Buch zu kaufen, wenn man alle Rezepte auch online findet schwindet natürlich.

Habt ihr das Buch denn auch schon zu Hause? Was sagt ihr zu diesem Backbuch?

Ich wünsche euch noch eine wunderbare Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)


Sonntag, 16. März 2014

{Völlig Durchgegrillt} Ein Familienrezept

Immer wenn wir zu Hause gegrillt haben, dann hat mein Papa Steaks eingelegt. Er hat daraus eine richtige Wissenschaft gemacht: sorgfältig das Fleisch aufgeschnitten, gewürzt, liebevoll mit Senf bestrichen und in Bier eingelegt. So schmecken mir Schweinesteaks heute noch am besten. Ich habe ihn dabei immer ganz genau beobachtet und deshalb gibt es auch bei uns ab und zu leckere Schweinesteaks in Biermarinade.


Das Rezept ist sicherlich nicht neu oder unbekannt, aber ich finde es trotzdem immer wieder so lecker, dass ich es mit euch teilen möchte.

Schweinesteaks in Biermarinade

Schweinenacken
Salz/Pfeffer
Senf
Zwiebeln
Schwarzbier

Die Zwiebeln schälen und in Scheiben schneiden. Den Schweinenacken in Steaks aufschneiden. Die einzelnen Steaks mit einem Fleischklopfer etwas flacher klopfen. Alle Steaks von beiden Seiten salzen und pfeffern. Alle Steaks auf einer Seite dick mit Senf bestreichen und abwechselnd mit Zwiebeln in eine Schale/Frischhaltedose schichten. Zum Schluss die Steaks mit Schwarzbier übergießen, bis die Steaks bedeckt sind. Über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.


Die Steaks vor dem Grillen aus der Marinade nehmen und die Marinade etwas abstreichen und dann wie gewohnt von beiden Seiten grillen. Dazu passt eigentlich alles. Wir haben einen leckeren, bunten Tomatensalat mit Mozzarella und Pesto dazu gegessen.

Was kommt denn in eurer Familie immer auf den Grill? Kennt ihr auch diese Art von Steaks?

Ich wünsche euch eine tolle Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

{Völlig Durchgegrillt}

Freitag, 14. März 2014

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Schwedisches Apfeldessert

Schwarzwälder Kirschtorte, New York Cheesecake oder eine Schwedische Apfeltorte sind ja echte Kuchenklassiker, die auf jeder Kaffeetafel gerne gesehen sind. Doch muss es immer eine Torte sein? Ich sage: Nein und habe dieses Mal einfach die Schwedische Apfeltorte in ein Dessert verwandelt. So kann man die köstliche Kombination aus Apfel, Sahne und Schokolade auch nach einem guten Essen genießen.


Für das Dessert habe ich einfach die Apfelmasse aus der Schwedischen Apfeltorte abwechselnd mit einer Sahnecreme in ein Glas geschichtet. Getoppt wird das ganze von etwas Kakao.

Wer allerdings doch lieber ein Stück Schwedische Apfeltorte möchte, der schaut einfach mal HIER. Dort habe ich schonmal ein Rezept für eine Schnelle Schwedische Apfeltorte veröffentlicht, die ganz einfach mit Apfelmus gemacht wird.

Schwedisches Apfeldessert
(für etwa 4 Portionen)

3 große Äpfel
1 Packung Puddingpulver "Vanille"
2El Zucker
125ml Apfelsaft
1Tl Zitronensaft

200ml Sahne
200g griechischer Sahnejoghurt
1El Zucker

Kakaopulver oder Schokoladenraspel

Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und fein würfeln oder grob raspeln. Die Apfelstücke mit Zitronensaft und Zucker vermischen. Das Puddingpulver in 50ml Apfelsaft auflösen. Die Apfelstücke gemeinsam mit dem restlichen Apfelsaft in einem Topf zum Kochen bringen. Den angerührten Pudding zur Apfelmasse geben und unter ständigem rühren weiterkochen, bis die Masse angedickt ist. Den Topf vom Herd nehmen und die Apfelmasse auskühlen lassen.

Nun die Sahne mit einem Handrührgerät steif schlagen und dabei den Zucker einrieseln lassen. Anschließend den griechischen Joghurt unterheben.

In 4 kleine Gläser oder Schälchen abwechselnd Apfelmasse und Sahnecreme schichten. Auf die Desserts Kakaopulver oder Schokoladenraspel verteilen.


Das ist wirklich ein sehr leckeres, frisches Dessert. Am besten schmeckt es gut gekühlt. So kann man es auch wunderbar während dieser schönen Frühlingstage genießen.

Ich wünsche euch ein süßes Wochenende!
 
Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

 Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)

Mittwoch, 12. März 2014

{Buchvorstellung} Geschenke aus der Küche

Ihr wisst ja: Ich liebe Geschenke aus der Küche. Nichts verschenke ich lieber als selbstgemachte Marmeladen, Kuchen, Pralinen und Co. Ich finde es ist einfach immer eine schöne Geste etwas Selbstgemachtes zu verschenken.

Natürlich bin ich dementsprechend immer auf der Suche nach neuen, tollen Ideen für Geschenke aus der Küche. Ich habe schon viel ausprobiert (wie ihr HIER nachlesen könnt) und da braucht man ab und zu neue Inspirationen. Schön ist natürlich, dass sich die Bloggermädels von Liz&Jewels diesem Thema angenommen haben und ihre Ideen in ihrem neuen Buch "Grüße aus meiner Küche: Leckere Geschenke selbst gemacht" teilen.

Grüße aus meiner Küche: Leckere Geschenke selbst gemacht
Lisa Nieschlag, Lars Wentrup

http://www.amazon.de/gp/product/3881179216/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=3881179216&linkCode=as2&tag=httpmalkurzin-21

Hölker Verlag
16,95€
Broschiert, 112 Seiten

Das sagen Liz&Jewels selber über ihr Buch:
"Es geht also um Geschenke aus der Küche – kochen, backen, verpacken und dann anderen eine Freude machen. Denn kleine Geschenke erhalten bekanntlich die Freundschaft! Die Rezepte werden ergänzt durch DIY-Tipps, Bastelanleitungen und Kopiervorlagen. Es gibt also viele Ideen rund ums Basteln und Einpacken."
Das Buch gibt es HIER zu kaufen.

Inhalt

Süß

Salzig

Do it Yourself


Das Buch ist in insgesamt 2 große Kapitel unterteilt: Süß und Salzig. Schlicht und übersichtlich.

Im ersten Kapitel Süß findet man wie man sich vorstellen kann süße Kleinigkeiten, wie Glückskekse, Mini-Möhren-Guglhupf, Blaubeer-Tartes oder Marmeladenstangen. Diese Leckereien kann man als kleines Mitbringsel zu einer Einladung mitbringen oder zum Kaffeetrinken servieren.

Im zweiten Kapitel Salzig findet man dann herzhafte Kleinigkeiten, z.B. BBQ Soße, Rucola-Pesto oder Bacon-Parmesan-Popcorn.

Im Do it Yourself Teil findet man dann alle Vorlagen zum kopieren.
  

Die Fotos im Buch haben denselben Stil die Fotos auf dem Blog der Mädels, den Lisa und die Fotografin Julia zusammen betreiben. Die Bilder sind natürlich, bunt und total appetitanregend. Man bekommt sofort Lust in die Küche zu stürmen und die Rezepte auszuprobieren. Außerdem fällt einem sofort die liebevolle Gestaltung der Buchseiten auf. Kleine Grafiken und moderne Schriftarten geben dem Buch einen ganz besonderen Charakter.


Die Rezepte sind sehr vielfältig und was mir sehr gefällt ist, dass sie alle sehr einfach nachzumachen sind. Wie ihr schon auf den Beispielbildern seht, braucht man meist nur wenige Zutaten, die man oft schon im Haus hat. Wer also öfter mal eine Last-Minute-Idee sucht, wird in diesem Buch fündig. Die Rezepte sind ausführlich und übersichtlich Schritt-für-Schritt beschrieben.

Einerseits ist es natürlich super, dass die Rezepte so einfach nachzumachen sind. Andererseits wird man in diesem Buch natürlich auch nicht viele total überraschende, neue Rezepte finden, denn Karamellsoße, Kalter Hund, Schokoladenlollies oder Backmischungen im Glas sind nicht neu. Sowas habe ich auch schon oft zubereitet.


Im Buch findet man aber nicht nur Rezepte, sondern auch tolle DIY-Anleitungen zu Verpackungen und passend dazu tolle Kopiervorlagen mit passenden Etiketten. Auch Bezugsquellen werden am Ende des Buches ausgewiesen.


Mein guter Vorsatz für dieses Jahr ist es, dass ich bei Buchvorstellungen auch nach Möglichkeit einige Testrezepte vorstelle. Oft teste ich Rezepte erst nach Buchvorstellungen und verweise dann nochmal auf das Buch. Ab sofort möchte ich das aber gleich verbinden.

Testrezepte 

Ausprobiert habe ich 2 Rezepte. Einmal die Whisky-Karamell-Soße und die Limonen-Himbeer-Sauce. Beide sind super für Eis oder Desserts geeignet. Die Herstellung war super einfach und ich konnte der Beschreibung sehr gut folgen. Beide Saucen waren sehr lecker und der Liebste freut sich über neue Eis-Toppings.

Ich kann mir gut vorstellen diese zwei Fläschchen im Sommer zu einer Packung Vanilleeis zu verschenken. Ist doch ein tolles Mitbringsel für eine Grillparty, oder?


Whisky-Karamell Sauce
(für eine Flasche á 250ml)

200g Zucker
175ml Schlagsahne
1El Butter
2El Whisky


Den Zucker in einen Topf geben und auf mittlerer Hitze unter ständigem Rühren schmelzen lassen, bis das Karamell dunkelgold ist und keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Den Topf vom Herd nehmen und vorsichtig die Sahne unterrühren. Den Topf zurück auf den Herd bei kleinster Temperatur stellen und solange rühren, bis das Karamell wieder flüssig ist.

Butter und Whisky hinzufügen und in eine sterilisierte Flasche füllen.



 
Limonen-Himbeer Sauce
(ergibt 450ml)

400g Himbeeren (TK oder Frisch)
Saft von 2 Limetten
5El Puderzucker

Die Himbeeren, Limettensaft und Puderzucker in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze kurz aufkochen lassen. Topf vom Herd nehmen und die Himbeeren pürieren. In sterilisierte Flaschen füllen und mit einem Etikett versehen. Schmeckt kalt in Joghurt oder warm über Vanilleeis. Im Kühlschrank 1 Woche haltbar.








"Verpackt" habe ich die Flaschen wie im Buch mit Hilfe der Kopiervorlagen am Ende des Buches.

Fazit

Das Buch überzeugt vielleicht nicht so sehr mit originellen, ausgefallenen Rezepten, dafür aber mit schnellen und einfach umsetzbaren Geschenkideen die lecker schmecken. Besonders die interessanten Verpackungsideen und die liebevolle Gestaltung des Buches überzeugen.
Und man sieht mal wieder: Selbstgemachte Geschenke sind die schönsten Geschenke. 

Was sagt ihr zu diesem Buch? Top oder Flop?

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)

Das Buch wurde mir für meine Rezension freundlicherweise vom Hölker Verlag unentgeltlich zur Verfügung gestellt, was natürlich keinen Einfluss auf meinen Beitrag und meine Meinung hat.