Freitag, 28. Februar 2014

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Haselnusstorte ohne Mehl aber mit Himbeerfüllung

Man verwöhnt sich doch viel zu selten selber, oder? Ich hoffe ihr nickt jetzt alle vor euren Bildschirmen? Gut! Genau das habe ich mir auch gedacht und mir zu meinem Geburtstag im Februar eine super leckere, extra große Haselnuss-Himbeer-Sahnetorte gebacken. OK, ich habe sie nicht ganz alleine verputzt - meine Geburtstagsgäste durften auch ein Stückchen essen. Den Rest habe ich mir dann aber gegönnt, denn ich backe nicht nur leidenschaftlich gerne Torten, sondern ich esse sie auch total gerne.


Es handelt sich hier mal wieder um ein Low Carb Rezept, d.h. die Torte enthält kein Mehl (und ist dadurch auch glutenfrei) und den Zucker habe ich durch Xucker ersetzt. Infos zu diesen Zutaten findet ihr HIER

Den Tortenboden habe ich aus gemahlenen Haselnüssen hergestellt, dadurch schmeckt die Torte richtig schön nussig und der Tortenboden bleibtnach dem backen locker und saftig. Das ist die perfekte Grundlage für eine Torte.


Die Himbeermarmelade habe ich selber gekocht um eine "zuckerfreie" Marmelade zu erhalten mit der ich die Torte füllen kann. Wer die Torte mit Zucker backen möchte, kann den Xucker im Rezept einfach 1:1 durch Zucker ersetzen und gekaufte Himbeermarmelade verwenden. 

 Haselnuss-Himbeer-Torte
(für eine 20er Form)

Für den Tortenboden
4 Eier
Mark einer 1/2 Vanilleschote
60g Xucker
125g gemahlene Haselnüsse

Für die Sahnefüllung
 600ml Sahne
5El Xucker

Für die Himbeerfüllung
300g TK Himbeeren, aufgetaut
5El Xucker
1/2 Pck gemahlene Gelatine

Für die Himbeerfüllung die aufgetauten Himbeeren in einem Topf mit dem Xucker erhitzen. Die gemahlene Gelatine in einer Tasse mit 1-2Tl kaltem Wasser einweichen. Wenn die Himbeeren kochen, die eingeweichte Gelatine einrühren, bis alles gelöst ist. Die Himbeermasse vollkommen auskühlen lassen.

Den Backofen auf 170°C Umluft (alternativ Ober-/Unterhitze) vorwärmen.

Für den Haselnussboden die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Das Eigelb in einer Schüssel mit dem Xucker und dem Vanillemark 3-4 Minuten schaumig schlagen. Die gemahlenen Haselnüsse unter die Eigelbmasse rühren und vorsichtig den Eischnee unterheben, sodass eine luftige Masse entsteht.
Den Teig in eine gefettete 20cm Springform füllen und im Backofen etwa 30 Minuten backen (Stäbchenprobe!). Anschließend den Kuchen auskühlen lassen, aus der Form lösen und zweimal waagerecht aufschneiden.

Für die Sahnefüllung die Sahne mit einem Handrührgerät steif schlagen und dabei den Xucker einrieseln lassen. 

Nun folgt der "Zusammenbau" der Torte. Den ersten Haselnussboden auf eine Tortenplatte legen und mit einem Tortenring umschließen. Nun die Hälfte der Himbeerfüllung auf dem Tortenboden verteilen und etwa 1/3 der geschlagenen Sahne darauf geben. Nun den zweiten Tortenboden auflegen und erneut mit 1/3 der Sahne bestreichen. Den letzten Tortenboden auflegen und die Torte sowie die restliche Sahne und die restliche Himbeerfüllung für 2h kalt stellen.

Die Torte aus dem Tortenring lösen. Die restliche Himbeerfüllung auf der Torte verstreichen. Die restliche Sahne nutzen um die Torte am Rand zu dekorieren.


Das Rezept für den Haselnussboden habe ich aus dem Buch "Das Low-Carb-Backbuch", welches sich mit solchen Backalternativen beschäftigt.

Was gönnt ihr euch denn zu eurem Geburtstag? Backt ihr euch dann auch so eine schöne Torte?

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Die Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)

Donnerstag, 27. Februar 2014

{Buchvorstellung} Traumhafte Torten

Schöne Torten krönen jede Kaffeetafel. Ich hatte letztens die Familie zu Gast, da ich Anfang Feburar Geburtstag hatte und habe natürlich auch wieder eine schöne Kuchenauswahl für meinen Kaffeetisch vorbereitet. 


Neben einer Haselnuss-Himbeer-Torte ein paar Ricottaschnitten (die Rezepte folgen noch) habe ich auch eine Heidelbeer-Joghurt-Torte zubereitet. Das leckere Rezept habe ich aus meinem neusten Buch "Torten" welches der Bloggerin Linda Lomelino geschrieben wurde. Einige kennen Linda vielleicht schon von ihrem traumhaften Blog "Call me Cupcake!". Dort berichtet sie über Torten, Cupcakes, Desserts und Co. und ich knie jedesmal vor ihren traumhaften Kreationen nieder.

Jetzt ist ihr erstes Backbuch in deutscher Übersetzung erschienen, welches ich euch heute vorstellen möchte.

Torten
Linda Lomelino

http://www.amazon.de/gp/product/3038007153/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=3038007153&linkCode=as2&tag=httpmalkurzin-21

AT Verlag
24,90€
Gebundene Ausgabe, 144 Seiten

"Linda Lomelino erfolgreiche Bloggerin, Fotografin und Tortenbäckerin legte mit ihrem ersten Buch einen fulminanten Start hin. Darin präsentiert sie ihre Lieblingstorten vom »Nuss-Nougat-Traum« bis zur wunderbar farbig geschichteten »Regenbogentorte«, von der »Himmlischen Zitronentorte« bis zum »Gefrorenen Käsekuchen ohne Backen«. Alle sind Meisterwerke: neu, einfallsreich, spektakulär anzusehen und dazu noch unglaublich lecker. Damit das Tortenbacken so leicht wie möglich und sicher gelingt, wird ausführlich und in bebilderten Anleitungen alles Wissenswerte rund ums Tortenbacken erklärt."

Das Buch gibt es HIER zu kaufen. 

Inhalt

Das Buch startet mit einem ausführlichen Grundlagenteil zum Thema Torten. Hier erfährt man mehr über die Zutaten, Geräte und Utensilien die man zum Torten backen braucht. Außerdem wird erklärt, wie man z.B. Torten am besten füllt oder mehrstöckige Torten herstellt.

Was ich in einem Backbuch noch nie gesehen habe, ist das hier:


Der Einführungsteil hat nicht nur ein eigenes Kapitel, sondern er ist auch durch "kleinere" Seiten vom Rest des Buches abgegrenzt, sodass man den Grundlagenteil schnell findet oder ihn aber schnell überblättern kann. Sehr praktisch!


Nach den Grundlagen geht es natürlich gleich los mit den leckersten Torten bei denen einem sofort das Wasser im Mund zusammenläuft. Hier gibt es dann nicht nochmal eine extra Kapitelunterteilung. Es folgen nacheinander 27 Tortenrezepte. 

Die Tortenrezepte sind allesamt sehr ausführlich und übersichtlich beschrieben, fotografiert und nehmen dabei meist 4 Seiten Platz im Buch ein. Das ist aber auch notwendig, da es sich zum Teil um aufwendige Torten handelt, die viel Zeit, viele Zutaten und Erfahrung benötigen. Warum sind die Torten so aufwendig? Weil hier nicht mit fertigen Produkten wie Heidelbeermarmelade und Co. gearbeitet wird, sondern hier wird alles frisch hergestellt. Ich persönlich finde das sehr gut. Es kostet aber eben auch mehr Zeit bei der Herstellung.

Belohnt wird man dann anschließend mit z.B. einer Himbeer-Brownie-Torte, einer Bananen-Karamell-Torte oder einer Apfel-Zimt-Torte mit gebräunter Butter. Von Klassisker die neu interpretiert werden, wie z.B. die Schwarzwälder Kirschtorte oder die Gefrorene Tiramisu-Torte bis hin zu ausgefalleneren Kreationen, wie die Schokoladentorte mit Lakritz oder die Oreo-Torte mit Oreo-Keksen ist in diesem Buch alles vorhanden.



Auch wenn die Torten zum Teil etwas ausgefallener sind, bekommt man die Zutaten eigentlich immer in gewöhnlichen Supermärkten. Oft ist es bei übersetzten Büchern aus anderen Ländern der Fall, dass man spezielle, landestypische Zutaten benötigt, die man dann hier in unseren Supermärkten nicht bekommt, aber das ist in diesem Buch nicht der Fall.


Wer das Besondere sucht, hat es in diesem Buch auf jedenfall gefunden. Besonders gefallen mir auch am Ende des Buches die gefrorenen Torten! Im Sommer gibt es definitiv bei mir nach dem Grillen eine Gefrorene Tiramisu-Torte. Wer kommt zum essen?
Testrezept 
 
Mein Geburtstag war natürlich gleich der perfekte Anlass ein Rezept aus dem Buch auszuprobieren. Entschieden habe ich mich für die Kardamomtorte mit Blaubeeren von Seite 58. Es handelt sich hier um eine leichte, leckere Torte mit Heidelbeeren, Joghurt und Sahne.



Die Herstellung der Torte war Dank der ausführlichen Beschreibung sehr einfach. Die Zutaten hatte ich fast alle im Haus (bzw. die Heidelbeeren im Tiefkühler) und so konnte ich ohne große Vorbereitungen starten. Von der Deko bin ich abgewichen, da ja gerade keine Heidelbeersaison ist und ich deshalb keine frischen Heidelbeeren kaufe. 

Meine Gäste lobten die Torte in hohen Tönen und fanden sie sehr frisch und fruchtig. Ich war etwas enttäuscht, dass der Biskuit sich so mit der Heidelbeermarmelade vollgesogen hat, aber das ist eher ein optisches Problem und ändert nichts am guten Geschmack. Es liegt wahrscheinlich daran, dass ich die Torte schon einen Abend vorher gefüllt habe und sie über Nacht durchgezogen ist.

Und wollt ihr das leckere Rezept? Bekommt ihr! Ich habe die Beschreibung allerdings etwas gekürzt ;-)

Kardamomtorte mit Blaubeeren
(ergibt 8-10 Stück, 15er Torte)

Kardamomteigboden
3 große Eier 
240g Zucker
100ml Milch
1/2Tl Vanillepulver
180g Weizenmehl
2Tl Backpulver
1Tl frisch zerstoßener Kardamom

Blaubeerkonfitüre mit Vanille
500g Blaubeeren
160g Gelierzucker
80g Zucker
1 Vanillestange

Joghurtcreme
400ml Sahne
200g türkischer Joghurt
2El Zucker

Dekoration 
120g frische Blaubeeren


Kardamomteigboden
Den Backofen auf 175°C vorheizen. Eine runde Form (15er Durchmesser) mit einem Kragen aus Backpapier versehen.
Eier und Zucker schaumig schlagen. Milch und Vanillepulver unterheben. Mehl, Backpulver und Kardamom in einer Schüssel mischen und unter den Teig heben, bis ein klumpenfreier Teig entstanden ist. Teig in die Form füllen und etwa 50 Minuten backen.

Blaubeerkonfitüre mit Vanille
Für die Füllung der Torte werden 100-150g Blaubeerkonfitüre benötigt.
Schraubgläser sterilisieren. Blaubeeren, Gelierzucker und Zucker in einen Topf füllen. Die Vanilleschote längs aufschneiden, das Mark auskratzen und zusammen mit der Schote ebenfalls hinzufügen. Alles langsam unter rühren aufkochen. Dann 10-15 Minuten köcheln lassen. Die Konfitüre abschäumen, die Vanilleschote entfernen und die Konfitüre in die Gläser abfüllen und verschließen. Im Kühlschrank aufbewahren.

Joghurtcreme
Die Sahne schlagen und mit Joghurt und Zucker verrühren.

Die Torte zusammensetzen
Den Tortenboden in drei Böden aufschneiden. Den ersten Boden auf einen Tortenteller legen, mit Joghurtcreme und mit Blaubeerkonfitüre bestreichen. Den zweiten Tortenboden auflegen und wieder mit Joghurtcreme und Konfitüre bestreichen. Den letzten Boden auflegen. 
Die Torte rundrum mit einer dicken Schicht Joghurtcreme einstreichen und mit den frischen Blaubeeren belegen. 


 Fazit

Wer das Außergewöhnliche liebt und etwas mehr Arbeit nicht scheut, der wird sehr viel Freude mit diesem Buch haben. Backanfänger sollten sich gut überlegen, ob sie diesen aufwendigen Torten schon gewachsen sind. Wer den Aufwand für eine ganz besondere Torte nicht scheut und seine Gäste mal richtig beeindrucken will, der sollte zu diesem Buch greifen.

Was sagt ihr zu diesem Buch? Habt ihr es vielleicht auch schon zu Hause?

Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)

Dienstag, 25. Februar 2014

Rezepte mit Herz

Letztens erhielt ich eine Mail vom Lifestyle-Blog This Is What We Love eine Nachticht, ob ich Lust hätte an der Aktion "Rezepte mit Herz" teilzunehmen. Auf dem Trendblog wird tagtäglich über topaktuelle Themen und alles, was den Redakteure lieben, berichtet. Die Jungs und Mägels von This Is What We Love lieben auch gutes Essen. Und da komme ich und einige andere Blogger ins Spiel. 


Jeder der Blogger erhielt die 3 Lieblingszutaten von einem Redakteur und sollte daraus ein leckeres Gericht zaubern. Ob Vorspeise, Hauptspeise, Dessert, süß oder herzhaft konnte ich mir selber aussuchen. 

Ich habe die Zutaten von Julia bekommen: Parmesan, Kürbis und Thunfisch. Puhhhh, Julia was hast du dir denn da ausgesucht? Für mich passten die Zutaten erstmal so gar nicht zusammen! Aber wenn Julia diese Zutaten liebt, dann mach ich da auch was Leckeres draus.

Ich brauchte ein paar Tage bis mir eine gute Idee zu diesen Zutaten kam. Ich dachte an den Kürbisketchup den ich schonmal gemacht hatte - passt der zu Thunfisch und Parmesan? Ich dachte an etwas überbackenes, wegen dem Parmesan, aber passt Kürbis und Thunfisch in einen Auflauf? Kürbissuppe? Aber wie soll ich da den Parmesan und den Thunfisch unterbringen? Ihr seht schon mein Kopf dampfte.
Schließlich dachte ich an Pasta. Ich habe schonmal Spaghetti alla puttanesca mit Thunfisch (anstatt der klassischen Sardellen) zubereitet und das war sehr lecker. Parmesan passt perfekt zu Pasta. Und den Kürbis? Den mache ich in die Tomatensoße. Ich habe schonmal Kürbisketchup zubereitet aus Tomaten und Kürbis - das harmoniert sehr gut.

Der Plan stand fest, dann ging es nur noch ans Kochen und Testessen. Das ist dabei heraus gekommen:



 Spaghetti mit Kürbis-Thunfisch-Tomatensoße und Parmesan
(für 2 Portionen)

300g Spaghetti

200 g Hokkaido-Kürbis
  400 g vollreife Strauchtomaten
  1 Zwiebel
  1 Knoblauchzehe

  1 EL Zucker
Salz
1 Msp. Cayennepfeffer 
Pfeffer aus der Mühle
200g Thunfisch aus der Dose
geriebener Parmesan

Für die Soße das Kürbisfleisch würfeln. Die Tomaten mit kochendem Wasser überbrühen, häuten und halbieren, Stielansätze und Kerne entfernen und das Fruchtfleisch würfeln. Mit dem Kürbis in einen Topf geben.

Zwiebeln, und  Knoblauch schälen, alles klein würfeln und zu Kürbis und Tomaten geben. Zucker, 1 gehäuften TL Salz und Gewürze unterrühren und zugedeckt bei schwacher Hitze etwa 30 - 40 Min. köchen.

Alles mit dem Mixstab pürieren. Anschließend den Thunfisch unterheben und ggf. noch mit Salz/Pfeffer, Zucker abschmecken. 
Die Spaghetti al dente kochen und mit der Soße in einem Topf mischen. Die Pasta mit geriebenem Parmesan servieren und schmecken lassen. 

 
Auch andere tolle Bloggerkollegen waren an diesem schönen Projekt beteiligt. Schaut doch einfach mal bei ihnen vorbei, welche Zutaten sie bekommen haben:





Was hättet ihr denn aus Thunfisch, Kürbis und Parmesan gekocht? Ich bin sehr gespannt auf eure Ideen!

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)

Sonntag, 23. Februar 2014

{Food Challenge} Brot geht auch ohne Mehl

Heute gibt es eine neue Runde der Food Challenge. Diesmal war das Thema Brot. Ein tolles Thema denn hier kann man wirklich kreativ sein und viele verschiedene Rezepte realisieren. Ob süß oder herzhaft, mit oder ohne Mehl, alles ist möglich!

Und was haben die Mädels aus diesem Thema gezaubert?


Hach da läuft einem ja mal wieder das Wasser im Mund zusammen!

Die Küchenderrn Jasmin (links oben) hat ein "Gefülltes Gouda Focaccia" gebacken. Karin von Lisbeth's Cupcakes & Cookies (links unten) verwöhnt uns mit "Sonntags {Mini Hefe} Stuten". Und die liebe Maike von The Culinary Trail (rechts unten) hat "Laugenbrötchen" gemacht. 

Mensch, da müssen wir aber den ersten Knopf von der Hose öffnen bei diesem üppigen Sonntagsfrühstück, oder?


Und ich habe mich für ein Low Carb Brot ohne Mehl entschieden. Schon lange wollte ich mal ein Low Carb Brot selber backen. Bisher kaufe ich ab und zu ein Eiweißbrot von Mestemacher, was mir sehr gut schmeckt. Dann ist das selbstgemacht doch bestimmt noch viel besser, oder?

Mehl braucht man für dieses Brot nicht, dafür aber Leinsamen, Weizenkleie, Mandeln, Sonnenblumenkerne und Co. Diese Zutaten bekommt man eigentlich in jedem DM oder Biomarkt.

Dazu gibt es bei mir zweierlei Brotaufstrich. Einmal ein leckerer Paprika-Frischkäse, den ich aus Frischkäse, eingelegter und gerösteter Paprika, Feta, Knoblauch und geräuchertem Paprikapulver hergestellt habe. 
Der zweite Brotaufstrich ist ein Eiersalat aus gekochten Eiern, sauren Gurken, Senf, Kapern und Majonnaise. 


So kann man sich die Brotzeit schmecken lassen!

Low Carb Brot
(für eine kleine Kastenform)

150g Magerquark
4 Eier
50g gemahlene Mandeln
 50g geschrotete Leinsamen
 2EL Weizenkleie
1/2 Päckchen Backpulver
 1 Prise Salz
2EL Sonnenblumenkerne

Alle Zutaten gut miteinander verrühren und in eine kleine Kastenform gießen. Anschließend den Teif mit den Sonnenblumenkernen bestreuen. Das Brot geben und im vorgeheizten Backofen für 45-55 Minuten (je nach Backformgröße) bei 150°C  backen. Dann abkühlen lassen und mit den Brotaufstrichen genießen.

Tipp: Man kann auch noch eine geriebene Möhre oder andere Nüsse in das Brot geben um das Rezept abzuwandeln.
Wer in einer großen Kastenform backen möchte, der verwendet das doppelte Rezept.

Das Brot ist richtig schön saftig und enthält durch die Weizenkleie und die Leinsamen richtig viele, gesunde Ballaststoffe.

Für den Paprikafrischkäse: 50g Feta zerbröseln, 2-3 eingelegte, geröstete Paprika aus dem Glas klein schneiden, 1 Knoblauchzehe schäfen und fein hacken. 1 Packung Frischkäse mit dem Feta, Paprika und Knoblauch verrühren und mit Paprikapulver, Salz und Pfeffer abschmecken.

Für den Eiersalat: 3 Eier hart kochen, abkühlen lassen, pellen und würfeln, 2 kleine saure Gurken würfeln, 2Tl Kapern fein würfeln. Die Eier mit Gurken, Kapern, 1Tl Senf und 2-3 Tl Majonnaise verrühren und mit Salz/Pfeffer abschmecken.


Ich genieße jetzt noch eine Scheibe Brot und schaue mal bei den Mädels vorbei. Wie gefallen euch denn die verschiedenen Brot-Variationen?

Wir sehen uns, wenn es mit den drei wunderbarsten Bloggermädels wieder heißt:

{Food Challenge}


Freitag, 21. Februar 2014

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Eclairs mit marmorierter Schokosahne und Himbeeren

Die Zubereitung eines Brandteiges wird ja von vielen häufig gefürchtet. Ich muss allerdings sagen, dass das wirklich nicht schwer ist. Der Name Brandteig kommt vom "Abbrennen" des Teiges während der Zubereitung. Das bedeutet ganz einfach, dass man den Teig so lange im Topf erhitzt, bis er zu einer gleichmäßigen Masse geworden ist und sich am Topfboden ein dünner Belag gebildet hat. 

Das tolle am Brandteig -auch „Brühteig“ genannt ist, dass er beim Backprozess innen hohl wird. Somit entsteht ein luftiges Gebäck, dass sich hervorragend füllen lässt. So entstehen köstliche Windbeutel und Eclairs. Backt man den Brandteig in Öl aus so entsteht ein leckerer Spritzkuchen.


Ich habe den Brandteig mal wieder genutzt um ein paar Eckairs zu machen. Gefüllt habe ich sie mit marmorierter Schokosahne und Himbeeren. Wie man die Sahne so schön marmorieren kann? Das ist gar nicht schwer! 

Ihr braucht nur einen Spritzbeutel mit eingelegter Tülle, den ihr am besten auf eine Tischplatte legt. Nun verteilt ihr vorsichtig die Schokoladensahne auf die Fläche des Beutels, die auf der Arbeitsplatte aufliegt. Anschließend verteilt ihr die "weiße" Sahne (bzw. eure zweite Creme) auf der Schokosahne. Fertig! Wenn ihr nun die Sahne aus dem Spritzbeutel spritzt, entstehen schöne, marmorierte Sahnetuffs.


Und hier kommt das passende Rezept:
 
Eclairs mit marmorierter Schokosahne und Himbeeren
(für etwa 7-8 Eclairs)

Für den Brandteig
80ml Milch
80ml Wasser
70g Butter
1 große Prise Salz
10g Zucker
100g Mehl
2 Eier

Für die Füllung
400ml Sahne
100g Zartbitterschokolade
2El Puderzucker
TK Himbeeren 

Für den Brandteig Milch und Wasser in einen Topf gießen und die in Würfel geschnittene Butter, Salz und Zucker zufügen. Bei starker Hitze mit dem Kochlöffel so lange rühren, bis die Butter geschmolzen ist. Alles aufkochen und 2-3 Sekunden kochen lassen. Den Topf von der Herdplatte nehmen und das Mehl auf einmal in die heiße Flüssigkeit geben. Das Mehl zunächst vorsichtig unterheben, anschließend so lange kräftig rühren, bis der Teig fest wird.

Den Topf zurück auf den Herd stellen. Unter ständigem Rühren 30-60 Sekunden stark erhitzen (abbrennen), bis er sich vom Topfrand löst und nicht mehr am Kochlöffel klebt. Den Teig in eine Rührschüssel geben und leicht abkühlen lassen. Die Eier verquirlen und nach und nach unter den Teig rühren, bis er stark glänzt. 

Den fertigen Teig in einen Spritzbeutel mit einer großen Öffnung füllen und Eclaires auf ein Backblech spritzen. Zwischen den Teigrollen muss mindestens ein Abstand von 3cm liegen, damit die Luft beim Backen gut zirkulieren kann. 
Die Eclairs bei 150°C etwa 55-60 Minuten backen. Dabei den Backofen zwischendurch nicht öffnen und zum Ende der Backzeit einen kleinen Spalt geöffnet lassen (z.B. einen Holzlöffel in die Tür stecken), damit die Luft entweichen kann. 

Die fertigen Eclairs abkühlen lassen und waagerecht aufschneiden.

Für die Füllung zunächst die Zartbitterschokolade klein hacken. 200ml Sahne in einem Topf (oder in der Mikrowelle) erhitzen und über die Schokolade gießen. Sahne und Schokolade gut verrühren, bis keine Schokoladenstücke mehr vorhanden sind und eine gleichmäßige Masse entstanden ist. Die Schokoladensahne kühl stellen, bis sie vollständig ausgekühlt ist.
Nach der Kühlung die Schokoladensahne mit 1El Puderzucker vermischen und mit einem Handrührgerät aufschlagen.

Die restlichen 200ml Sahne mit 1El Puderzucker steif schlagen. Nun einen Spritzbeutel nach meiner Anleitung (oben!) befüllen. Jeweils eine Hälfte der aufgeschnittenen Eclairs mit der marmorierten Sahne befüllen und (je nach Eclairgröße) 2-3 Himbeeren in die Sahne stecken. Nun den Eclairdeckel auflegen und ggf. mit Puderzucker bestäuben.


Sieht das nicht lecker aus? Den Trick mit der marmorierten Sahne kann man natürlich auch super für Cupcakes oder Tortendekorationen nutzen.

Ich wünsche euch ein wunderbares Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

 Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-) 

Donnerstag, 20. Februar 2014

Partyklassiker

Schichtsalat ist bei uns wirklich ein echter Partyklassiker. Er ist immer schnell zubereitet, sieht toll aus und schmeckt klasse. Fruchtig, frisch kommt er daher und passt genauso zum Steak im Sommer wie zur Frikadelle im Winter. 


Viele von euch kennen ihn sicher schon mit der einen oder anderen Abwandlung. Ich mag ihn so sehr, dass ich das Rezept trotzdem mal teilen möchte. Vielleicht kennt es ja jemand noch nicht?

Schichtsalat

1 Dose Ananas in Stücken  
1 Stange Porree
1 Dose Mais
1 Glas geriebener Sellerie
 200g Kochschinken

 150g geriebener Käse
  3 gekochte Eier
 
1 Apfel
300 g Miracel Whip
100g Schmand

Die Eier hart kochen, auskühlen lassen, pellen und in Würfel schneiden. Die Ananasstücke aus der Dose abgießen und das Wasser auffangen. Porree waschen und in feine Ringe schneiden. Den Kochschinken in Würfel schneiden. Den Apfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und würfeln. Den Sellerie und den Mais abgießen, damit die Flüssigkeit verschwindet. 

Nun zunächst Porree, dann Ananas, dann Schinken, dann den Sellerie, dann den Mais, dann den Apfel und abschließend die Eier in eine Schüssel übereinander Schichten. 

Miracel Whip mit dem Schmand und etwas Ananaswasser verrühren und auf dem gesamten Salat verteilen. Anschließend den geriebenen Käse darauf geben.
 
Den Salat am besten über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen. Kurz vor dem Servieren alle Schichten gut durchmischen und genießen.


Kennt und liebt ihr diesen Partyklassiker auch? Was ist euer Partyallrounder?

Ich wünsche euch noch einen wunderbaren Tag!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)

Dienstag, 18. Februar 2014

{Low Carb} Meine ersten Oopsies

Wenn man sich mit der Low Carb Küche beschäftigt, dann springt einem immer wieder ein bestimmtes Rezept in die Augen: Oopsies. Klingt etwas komisch, oder? Oopsies sind eine Art Teigfladen die aus Eiern und Frischkäse (ähnlich wie meine Low Carb Pfannkuchen) hergestellt werden. 

Man kann sie als Brötchen essen, für Burger oder für Hot Dogs nutzen, man kann daraus einen Pizzateig herstellen oder man kann sie auch als Fladenbrotalternative nehmen und daraus Paninis zubereiten. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt und das Rezept ist sehr einfach.


Ich habe mich vor kurzem auch endlich mal an diese "Brötchen" gewagt und sie mit Salat, Tomate, Mozzarella und meinem Honig-Senf-Hähnchen gefüllt. Das ist wirklich ein toller Mittagssnack für unterwegs.

Oopsies Grundrezept
(für etwa 4 Stück)

3 Eier
100g Frischkäse
Prise Salz

Eier trennen. Das Eiweiß mit der Prise Salz wirklich sehr steif schlagen (umso steifer, umso besser). Eigelb mit Frischkäse verrühren und anschließend das geschlagene Eiweiß vorsichtig unterheben. 

Den Teig portionsweise auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und bei 150°C etwa 25 Minuten goldbraun backen.


Die Größe der Häufchen variiere ich, je nachdem was ich mit dem Oopsies machen will. Wenn ihr eine Pizza wollt, verstreicht ihr den Teig auf dem ganzen Blech, wenn ihr Brötchen wollt macht ihr einfach Häufchen. Ich habe für meine Fladen den Teig oval auf das Blech gestrichen. 

Auch geschmacklich können die Brötchen variiert werden. Für Burgerbrötchen kann man sie z.B. mit Sesam bestreuen. Sollen sie süß werden, gibt man noch etwas Xucker zum Teig. Man kann auch etwas Käse in den Teig geben. Lecker!

Die Oopsies können auch eingefroren werden. Das habe ich selber getestet! Nach dem Auftauen können sie ganz normal gegessen werden. 

Ich finde diese Oopsies wirklich klasse, da sie so wandelbar sind. Die wird es bei mir öfter mal geben.

Habt ihr auch schon Oopsies probiert? Wozu nutzt ihr sie und wie bereitet ihr sie am liebsten zu?

Ich wünsche euch noch eine schöne Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)
 

Sonntag, 16. Februar 2014

{Low Carb} Die neuen Backzutaten

Wenn man Kohlehydrate vermeiden möchte, dann ist das Backen mit Weizenmehl (auch Dinkel, Roggen, etc.) und Zucker natürlich nicht mehr möglich. Auch Speisestärke, Sahnefest, etc. muss man von der Zutatenliste streichen. Doch was kann man nun noch zum Backen nutzen? Die Alternativen heißen Nüsse, Nussmehle, Xucker, Sukrin und Co. Ich habe in letzter Zeit viele Fragen dazu von euch erhalten. Was das genau ist, wofür man das braucht und wo man das bekommt, möchte ich euch daher heute erzählen.

1. Nussmehle

Was?
Mandelmehl, Kokosmehl, Haselnussmehl, Sesammehl, Macadamiamehl, Erdnussmehl...es gibt wirklich viele verschiedene Nussmehle, die man zum Backen nutzen kann. Der Vorteil ist, dass die Mehle wenig Kohlehydrate enthalten, dafür aber mehr Eiweiß und Fett als herkömmliches Mehl.
Nussmehle darf man nicht verwechseln mit gemahlenen Mandeln, Kokosflocken, etc. denn es handelt sich hier um entölte, fein gemahlene Nüsse. Das ist prakisch der "Rest" (Presskuchen) der bei der Nussölherstellung übrig bleibt. Nussmehle sind daher viel saugfähiger als gemahlene Nüsse, weil sie trockener sind.

Wofür?
Besonders Mandelmehl braucht man sehr häufig für verschiedenste Low Carb Rezepte, wie Pancakes, Mürbteige, Brote, Biskuitteige, etc. Mandelmehl schmeckt auch nicht so intensiv nach Nuss. Andere Nussmehle braucht man etwas seltener. Ich bin noch in der Experimentierphase und versuche verschiedene Mehle.

Woher? 
Man bekommt einige Nussmehle im Bioladen oder Reformhaus in kleinen Mengen. Häufig sind sie dort aber auch teurer. Zum Ausprobieren sind diese Angebote aber gut geeignet.
Größere Mengen bekommt man am günstigsten HIER im Internet (nicht erschrecken, das ist ein Bodybuildershop).


 links: Nussmehle von Buffbody 
rechts: Nussmehle von Elito (Sukrin Hersteller)

Eine Zusammenfassung zu den verschiedenen Mehlen findet ihr auch HIER nochmal bei Soulfood Low Carberia.

2. Andere Mehlalternativen

Was?
Auch Sojamehl, Leinsamenmehl oder Kichererbsenmehl haben "relativ" geringe Kohlehydratanteile und sind zum Backen geeignet und laufen einem ab und an bei Low Carb Rezepten über den Weg.

Wofür?
Sojamehl wird häufig bei süßen Backrezepten eingesetzt, da es auch leicht süßlich schmeckt. Aus Kichererbsenmehl kann man z.B. einen Backteig herstellen.

Woher?
Aus dem Bioladen/Reformhaus. 



3. ZuckerALTERNATIVEN

Was?
In den letzten Wochen habe ich als Reaktion auf meine Low Carb Ernährung oft gelesen, dass Backen mit Süßstoffen für viele nie in Frage käme. FÜR MICH AUCH NICHT! Grundsätzlich muss man Süßstoffe von Zuckeralternativen wie Xucker und Sukrin unterscheiden.
Süßstoffe wie Aspartam, Cyclamat oder Acesulfam-K und wie sie nicht alle heißen sind chemisch hergestellte Stoffe! Sie stammen aus einem Chemiebaukasten irgendeines Labors. Diese Stoffe nutze ich selber NIE und werde sie auch nie jemandem empfehlen. 
Zuckeralternativen wie Erythritol und Xylitol (bekannt als Sukrin und Xucker) klingen zwar auch sehr chemisch, sind aber natürliche Zuckeralkohole (keine Angst, davon wird man nicht betrunken), die aus z.B. Mais oder Birkenrinde hergestellt werden. Die Zuckeralkohole, haben weniger bis gar keine Kalorien und werden insulinunabhängig verarbeitet, d.h. der Blutzuckerspiegel steigt nicht an. Außerdem sind diese Zuckeralternativen Zahnfreundlich und wirken Karies entgegen!
Auch Stevia ist natürlichen Ursprungs und hat als Zuckeralternative viele Vorteile. Aufgrund des unangenehmen Beigeschmacks verwende ich es aber nicht.

Eine sehr gute Übersicht mit allen Erklärungen findet ihr HIER bei Katharina kocht oder HIER bei Soulfood Low Carberia.

Wofür?
Als Zuckerersatz für fast alle süßen Backwerke und Desserts. Auch im Kaffee oder im Milchshake kann man Xucker und Sukrin nutzen. Ich trinke damit jeden morgen meinen Kaffee.
Pur schmecken die die Zuckeralternativen etwas frisch (erinnert an Kaugummi). Im Backwerk oder Kaffee merke ich aber mittlerweile aber kaum noch einen Unterschied.
Wie man die jeweiligen Zuckerarten dosiert, steht immer auf der entsprechenden Verpackung. 

Woher?
Ich habe es auch schon im Bioladen gesehen, aber da sind die sowieso schon sehr teuren Produkte noch teurer. Ich kaufe sie HIER, HIER oder HIER


 links: Sukrin Produkte
rechts: Xucker Portionsbeutel (super für unterwegs)

Ich habe sowohl Sukrin- als auch Xuckerprodukte getestet. Am liebsten verwende ich Xucker feinkörnig, weil mir Xucker vom Geschmack und dem Preis her am besten gefällt. Außerdem ist der feinkörnige Xucker ein echter Allrounder. Sukrin ist teurer, daher würde ich das nicht wieder kaufen, außer die Variante Sukrin Melis (Puderzucker) und Sukrin Gold (Brauner Zucker), weil es die von Xucker nicht gibt.
Zuckeralternativen wie Agavendicksaft oder Honig nutze ich nicht, da diese genauso wie Zucker den Blutzuckerspiegel anheben.

5. Schokolade

Was?
Schokolade oder Kuvertüre enthält natürlich viel Zucker und ist daher auch zum Backen ungeeignet. Was man allerdings gut verwenden kann ist Schokolade mit einem sehr hohen Kakaoanteil von mindestens 85%. Ich verwende hier die Schokolade von Sarotti oder Zetti. Die schmeckt auch als kleiner Zwischensnack ;-)
Ansonsten kann man zum Backen auch weiterhin Backkakao verwenden. Man muss aber darauf achten, dass nicht zusätzlicher Zucker beigesetzt ist. Also schaut auf die Zutatenliste!
Es gibt auch Low Carb Schokolade von den Xucker und Sukrin Herstellern. Ich habe bisher nur die von Sukrin probiert und fand sie nicht so lecker. Da bleibe ich bei meiner hochprozentigen Schoki.

Wofür?
Zum Backen, als Kuchenglasur, als heiße Schokolade oder für Desserts.

Woher?
Gibts in jedem Supermarkt. Die spezielle Low Carb Schokolade gibts online (Quellen unten). 

6. Gluten

Was?
Viele müssen darauf verzichten, doch wenn man Gluten gut verträgt kann man ihn beim Backen verwenden. Der Weizenkleber sorgt im Gebäck für Bindung und wird in ein paar Low Carb Rezepten gebraucht.

Wofür?
Zum Backen.

Woher?
Bioladen, Reformhaus oder HIER (gleiche Bezugsquelle wie bei den Nussmehlen) 

7. Guarkernmehl/Pfeilwurzelstärke

Was?
Guarkernmehl ist ein pflanzlicher Schleimstoff und wird aus dem Samen der Guarpflanze gewonnen. Es enthält hauptsächlich langkettige Kohlenhydrate und kann viel Wasser binden. 
Pfeilwurzelstärke wird aus der Pfeilwurz gewonnen. Diese Stärke dickt bei  niedrigerer Temperatur (ca. 65 °C) ein, aus diesem Grund wird Pfeilwurz häufig für Soßen, Pudding und Glasuren verwendet, die nicht kochen dürfen. Das Pfeilwurzelmehl sollte vor der Zugabe zu heißen Soßen etc. in kalter Flüssigkeit angerührt werden.

Wofür?
Als Weizenstärkeersatz oder Bindemittel. 

Woher?
Ich habe es im Bioladen gekauft.



8. Eiweißpulver

Was? 
Eiweißpulver ist im prinzip getrocknetes Eiweiß und wird in Backrezepten ebenfalls zur Bindung benötigt. Man findet es in einigen Low Carb Rezepten. 

Wofür?
Zum Backen, für Pfannkuchen, ect.

Woher?
Überall wo es Bodybuilderprodukte gibt, z.B. bei DM. Ich habe mich bisher wegen der Zusatzstoffe noch nicht daran getraut. 

Bezugsquellen

Viele Produkte findet man im Bioladen oder Reformhaus vor Ort. Ich habe dort auch einiges gekauft und ein Blick in diese Läden lohnt immer, da man da wirklich spannende Dinge entdecken kann. Häufig findet man dort Mehle oder Zuckeralternativen aber nur in kleineren (meist teureren) Abpackungen, deshalb bietet sich für größere Mengen die online Bestellung an. Hier ein paar Onlineshops:

Buffbody (Nussmehle, Gluten, etc.) 
Xucker Shop (Xucker, Kaugummis und Süßigkeiten aus Xucker) 
Low Carb Shop (einige Mehle, Xucker, zuckerfreie Süßigkeiten, etc.) 
Sukrin Low Carb Shop (Produkte von Sukrin, Mehle, zuckerfreie Schoki) 

Ich habe bisher nur bei den ersten beiden Shops bestellt und war mit der Abwicklung mehr als zufrieden.  

Ich habe Xucker letztens auch bei Kaufland entdeckt (bei den Süßstoffen). Er ist von einem anderen Hersteller und wird unter der Bezeichnung Xylithol Birkenzucker verkauft. Im Prinzip ist es das gleiche Produkt. Billiger ist es dort allerdings nicht (etwa 14€/kg), aber eine gute Möglichkeit es mal zu testen.


Ihr seht es gibt wirklich tolle und vielfältige Möglichkeiten um ohne Mehl und Zucker zu backen. Der einzige, große Nachteil ist der Preis! Low Carb Backen ist wirklich teuer! Allerdings wird Kuchen so auch zu etwas "Besonderem" was man sich nicht jeden Tag gönnt.

Ich hoffe diese Übersicht bringt etwas Licht ins Dunkel. 

Ich wünsche euch noch einen wunderbaren Tag!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)
 

Freitag, 14. Februar 2014

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Milchreis mit Apfel-Karamell-Kompott

Kaum ein Gericht hat so eine seelentröstende Wirkung wie lauwarmer Milchreis. Vorallem wenn es draußen kalt und grau ist, erhellt der Reisbrei die Stimmung. Milchreis versetzt uns sofort zurück in unsere Kindheit. Die süße Speise schmeckte immer herrlich, sättigt, wärmt,tröstet und ist vorallem leicht zubereitet.


Für die Zubereitung von Milchreis braucht es wirklich nicht viel. Am wichtigsten ist der Rundkornreis, Milch, Zucker und eine Prise Salz. Ich habe meinen Milchreis außerdem mit einer Vanilleschote und etwas Sahne verfeinert, dann wird der Milchreis noch aromatischer und cremiger.

Dazu gesellt sich ein Apfel-Karamell-Kompott, dass ganz wunderbar zu der cremigen Reisspeise passt. Eine Prise Zimtzucker darf natürlich auch nicht fehlen.



Wer den Milchreis etwas schneller zubereiten will, der kann die Reiskörner in einer Küchemaschine einfach für ein paar Sekunden kleiner "schreddern", dann verringert sich die Kochzeit, allerdings geht dann auch der Biss etwas verloren.


Milchreis mit Apfel-Karamell-Kompott
(für 6 kleine Portionen)

Für den Milchreis
500ml Milch
Prise Salz
1/2 Vanilleschote
30g Zucker
125g Milchreis
200ml Sahne

Für das Apfel-Karamell-Kompott
2 Äpfel (z.B. Fuji)
50g Zucker
100ml Apfelsaft

Außerdem
Zimtzucker

Für den Milchreis Milch in einen Topf geben. Eine Prise Salz, 30 g Zucker und eine halbe aufgeschnittene Vanilleschote zufügen und die Milch zum Kochen bringen. Milchreis in die kochende Milch geben und unter Rühren einmal kurz aufkochen. Temperatur auf die niedrigste Stufe stellen. Einen Deckel auf den Topf legen und den Milchreis ca. 40-45 Minuten, je nach Korngröße, ausquellen lassen. Ab und zu umrühren. Anschließend die Vanilleschote wieder entfernen. 
Die Sahne mit einem Handrührgerät steif schlagen und vorsichtig unter den etwas ausgekühlten Milchreis heben.

Für das Kompott die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Den Zucker in einem Topf goldbraun karamellisieren lassen und dann mit dem Apfelsaft ablöschen. Achtung! Spritzgefahr! Rühren bis sich das Karamell gelöst hat und die Apfelstücke hinzufügen. Das Kompott so lange auf kleiner Stufe köcheln lassen, bis die Äpfel weich sind. 
 
Milchreis auf Tellern oder in Schälchen verteilen und mit dem Apfel-Karamell-Kompott und Zimtzucker servieren. Der Milchreis kann noch lauwarm oder kalt gegessen werden. 

Da mein Liebster ein großer Fan von Milchreis ist, bereite ich immer gleich eine etwas größere Menge zu und fülle Apfelkompott, Milchreis und Zimtzucker in kleine, verschraubbare Gläser. So hat man länger was vom Milchreisgenuss. Liebe geht eben durch den Magen ;-)

Ich wünsche euch ein süßes Wochenende!
Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

 Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)