Montag, 3. November 2014

{Gastbeitrag} Was Leckeres von Weil's glücklich macht

Ich komme gerade zurück aus Berlin vom Food Blog Award 2014 bei dem viele Blogger ausgezeichnet wurden und freue mich daher noch mehr einen Blog-Neuling hier auf meinem Blog begrüßen zu dürfen.

Was Leckeres von Weil's glücklich macht:
Wintersuppe mit Baguette

 
Hallo liebe Leser von "Ich bin dann mal kurz in der Küche",

jetzt ist es also tatsächlich so weit. Ich darf als Gast bei Maria sein. Ich kann es noch gar nicht so richtig glauben. Ich, als Blogger-Neuling auf einem so tollen Blog wie dem von Maria, das ist schon wirklich was besonderes für mich. Dafür vielen vielen lieben Dank, liebe Maria!!

"Ich bin dann mal kurz in der Küche" zählt zu den ersten Foodblogs, denen ich nun schon seit langer Zeit folge und regelmäßig besuche und mir tolle Rezepte in endlosen Listen merke, um sie bei passender Gelegenheit nachzukochen bzw. zu backen.

Aber wer bin ich überhaupt. Ich bin Anna und ich schreibe seit Juni diesen Jahres auf meinem Blog "Weil's glücklich macht" über die Sachen, die mich im Leben glücklich machen. Dazu gehören gutes Essen, deshalb findet ihr viele Rezepte, aber auch Reisefotografie, denn ich reise wahnsinnig gerne und eine große Leidenschaft für die Fotografie habe ich im Laufe der Zeit auch entwickelt. Ab und zu gibt es auch Gedanken oder andere Dinge, am liebsten Selbstgemachtes.

Nun, wo der Sommer ja tatsächlich um ist und der Herbst sich von seiner schönsten Seite zeigt - ich bin zur Zeit wirklich extrem in dieses bunte Blättermeer in der Abendsonne verliebt - freue ich mich schon richtig auf die kalte Jahreszeit, auf die vielen Weihnachtsmärkte, auf sich in Strickjacke und Decke eingekuschelt mit einer Tasse Tee auf dem Sofa gemütlich machen, am liebsten am Feuer und auf Spaziergänge in der Wintersonne, eingepackt in Schal und Mütze. Deswegen habe ich mir für euch ein richtig schönes Winter-Soulfood-Rezept ausgedacht.
 
Wintersuppe mit Baguette
(für 6 Personen)

1 Zwiebel
250 g Karotten
800 g Kartoffeln
200 g Pastinake
200 g Kernbohnen
1 Spitzkohl
400 g Hackfleisch
3 Stängel Schnittsellerie
2 Lorbeerblätter
3 Kubebenpfeffer
Salz, Pfeffer
Petersilie, Majoran

In einem großen Topf Olivenöl erhitzen. Die Zwiebel schälen und schneiden. Im heißen Fett bei nicht zu hoher Stufe dünsten, damit sie nicht braun werden. Die Karotten abschaben oder bei Bedarf schälen, in Scheiben schneiden und zu den Zwiebeln geben. Die Kartoffeln schälen und in nicht zu kleine Würfel schneiden und ebenfalls in den Topf geben. 1 TL Salz darüberstreuen. Immer wieder umrühren. Dann mit Wasser auffüllen, bis alles gut bedeckt ist. Zum köcheln bringen. Nun die Pastinaken schälen und in Scheiben schneiden. Sehr große Scheiben eventuell noch einmal durchschneiden. Zusammen mit den Kernbohnen in den Topf geben. 

Ich hatte das Glück, dass wir gerade frische Bohnen aus dem Garten hatten, das heißt ich musste sie nicht vorkochen, sondern konnte sie direkt dazugeben. Wer das nicht hat, die Kernbohnen (weiße) nach Packungsanleitung vorkochen, jedoch ca. 30 Minuten weniger, die können sie dann noch zusammen mit dem anderen Gemüse köcheln. 

Jetzt den Schnittsellerie, die Lorbeerblätter und den Kubebenpfeffer dazugeben. Den Spitzkohl säubern, die äußeren Blätter entfernen und dann in Streifen schneiden. Ebenfalls zu dem anderen Gemüse geben und mit so viel Wasser auffüllen, dass alles gut bedeckt ist. Nun muss das ganze etwa eine halbe Stunde köcheln. 

In der Zwischenzeit das Hackfleisch in etwas Öl in einer Pfanne gut anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen. Kurz vor Ende der Kochzeit zum Gemüse geben. Probieren, ob eventuell mehr Salz hinein muss. Etwas Majoran und Petersilie, wenn vorhanden, dazugeben. 

Zum Servieren Muskatnuss reichen. 



Ich habe noch ein frisches Baguette dazu gebacken, denn ich finde es immer gut, etwas Brot zum Eintunken dabei zu haben.  

Baguette 
 
470 g Weizenmehl (Type 550) in eine Schüssel geben und in der Mitte eine Kuhle formen.  1/2 Würfel Hefe hineinbröckeln und mit etwas von insgesamt 250 ml Wasser auffüllen. Mit etwas Mehl zu einem Vorteig verrühren und 30 Minuten gehen lassen. Das restliche Wasser, 1 TL Salz, 2 EL Öl und 1 EL Sauerteig dazukneten und wieder 30 Minuten an einem warmen Ort, abgedeckt gehen lassen. 

Den Teig in drei Stücke teilen, Rollen formen, diese etwas platt drücken und dann leicht gedreht wieder aufrollen. Auf ein Blech legen und nochmals 45 Minuten gehen lassen.

Schräg einschneiden und mit Wasser einpinseln. Den Backofen auf 250 Grad vorheizen, dann aber 30 Minuten bei 200 Grad backen.


So nun hoffe ich, dass euch das Rezept gefällt und es der ein oder andere nachkocht und ich möchte mich noch einmal herzlich bedanken, liebe Maria, dass ich hier bei dir sein durfte!
  ____

Vielen Dank liebe Anna für diesen Einstieg in die Herbstküche.

Ich wünsche dir Sabine und euch Lesern noch eine wunderbare Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt: 

Mach doch mal was Leckeres ;-)

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Viele Grüße,
Maria