Sonntag, 2. November 2014

{Buchvorstellung} Frankreich in meiner Küche

Französische Leckereien, wie Macarons, Madelaines und Co. findet man eigentlich schon lange in deutschen Küchen und ich habe auch schon viele Rezepte rund um Éclairs und Tartes ausprobiert. Ein französisches Backbuch hat es aber bisher noch nicht in meine Kochbuchsammlung geschafft. Das hat sich aber mit dem aktuellen Buch von der Konditorin Mia Öhrn "Mias süßes Frankreich"* geändert.


Mias süßes Frankreich - 
Die besten Rezepte für Macarons, Madeleines, Éclairs, Tartes & Co.
Mia Öhrn

http://www.amazon.de/gp/product/379950561X/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=379950561X&linkCode=as2&tag=httpmalkurzin-21&linkId=6BCSXRCBZ4BHYSNP

Thorbecke Verlag
16,99€
Gebundene Ausgabe, 126 Seiten

"Macarons, Tarte, Éclairs, Millefeuilles, Crème brûlée, Pain au chocolat, Brioche - jede dieser französischen Köstlichkeiten klingt leckerer als die andere. Kein Wunder, dass Frankreich als das Paradies aller Gourmets gilt. Sie wollten die französische Backkunst schon immer einmal zu Hause erleben? Kein Problem. Ohne dass Sie dazu in ein Flugzeug steigen müssten, nimmt die bekannte Konditorin und Kochbuchautorin Mia Öhrn Sie mit auf eine kulinarische Reise ins Land der Croissants und Macarons."

Mehr Infos dazu HIER*.

Inhalt

Boulangerie

Patisserie

Bistro

Capagne

Schon als ich das erste Mal durch dieses Buch blätterte, war ich sehr verzückt. Kleine süße Malereien, wunderbare Fotografien aus Paris und Frankreich und natürlich Abbildungen von leckeren Gebäcken wechseln sich ab und verzaubern den Leser. Die Kombination aus den verschiedenen Elementen ist wirklich gelungen und lässt einen sofort das Wasser im Mund zerlaufen. Außerdem bekommt man großes Fernweh. Ich habe mich sofort an meinen Paris Urlaub erinnert.


Im Buch findet man typische, süße, französische Rezepe - von kleinen Gebäcken wie Apfeltaschen, Brioches, Eclairs, Croissants, Petit Fours, oder Madeleines bis hin zu Kuchen und Torten wie z. B. einen bretonischen Butterkuchen oder Schwarzwälder Kirschtorte. 

Dazu kommen noch Rezepte für kleine Leckereien wie Mandelkaramell, verschiedene Sorten Macarons, kleine Baisers, Florentiner, Karamellpudding, Creme Brûleé, Crepes Suzette, Vanille-Soufflee oder heiße Schokolade.

Die Autorin hat die 125 Seiten gut genutzt und die besten Rezepte Frankreichs herausgesucht. Wer allerdings ausgefallene, ungewöhnliche Kreationen sucht, sucht vergeblich, denn Mia Öhrn beschränkt sich auf klassische Rezepte.


Zu jedem Rezept gibt es ein passendes Bild und komplizierte Rezepte, wie z.B. selbstgemachte Croissants werden ausführlich beschrieben und mit erklärenden Bildern begleitet. Die Zutaten für die Rezepte sind in jeder Backabteilung eines Supermarkts erhältlich.

Die Rezeptseiten sind sehr übersichtlich und gut leserlich gestaltet.


 Testrezepte

Mein Mund war schon nach dem ersten Durchblättern total wässrig und aus diesem Grund habe ich gleich einige Rezepte ausprobiert.




Zuerst habe ich die Croissants nachgebacken. Croissants selber machen ist schon eine etwas kompliziertere Sache, die viel Zeit in Anspruch nimmt - das Ergebnis entschädigt aber für alles.

Die Croissants sind mir super gelungen. Da hat sich die viele Arbeit gelohnt. Gekaufter Blätterteig oder fertige Croissants kommen hier nicht mir!
Das Rezept war sehr ausführlich erklärt und bebildert, was mir bei der Herstellung sehr geholfen hat.









Nachdem mir die Croissants so gut gelungen waren, habe ich auch noch die Schokobrötchen  nachgebacken. Hier handelt es sich auch um einen selbstgemachten Croissantteig, der mit Schokolade gefüllt wird. 

Lecker!











Vor kurzem habe ich dann auch noch die Schwarzwälder Kirschtorte gebacken. Diese Torte kennt man auch in Deutschland sehr gut. In diesem Rezept wurde allerdings kein luftiger Biskuitteig gebacken, sondern ein sehr gehaltvoller Schokoladenkuchen, den man dann wie gewohnt aufgeschnitten, getränkt und gefüllt hat.

Mir hat die Torte zwar gut geschmeckt, allerdings mochte ich den gehaltvollen, festen Schokoboden nicht so sehr. Ich bleibe für meine Schwarzwälder lieber bei einem Biskuit.




Fazit

Ich finde dieses Buch sehr liebevoll gestaltet und kann es empfehlen, wenn man ein klassisches, französisches Backbuch sucht. Man spürt förmlich die Liebe der Autorin, die sie gegenüber Frankreich hegt. Ausgefallene Spezialitäten vermisst man hier allerdings.

Was haltet ihr von diesem Buch? Liebt ihr die französischen Leckereien genauso wie ich?
Ich wünsche euch noch einen schönen Tag!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)


Hinweis: Das Buch wurde mir für meine Rezension freundlicherweise vom Thorbecke Verlag unentgeltlich zur Verfügung gestellt, was natürlich keinen Einfluss auf meinen Beitrag und meine Meinung hat. 

*Amazon Partner Link 

Kommentare:

  1. Uuui... selbstgemachte Croissants - das wär's doch! Sehen auf jeden Fall sehr lecker aus! Die Torte sieht auch schon so gehaltvoll aus... aber mit der Schokolade könnt ich mich wahrscheinlich noch arrangieren! :D
    Vlg Bloody

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  2. Das sieht alles verboten lecker aus! Oo

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Viele Grüße,
Maria