Freitag, 7. März 2014

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Ricottaschnitten

Ein schöner Kaffeetisch zum Geburtstag besteht bei mir immer aus 3 Komponenten: Etwas mit Schokolade oder Nuss (z.B. eine Torte, leckere Cupcakes, etc.), etwas Fruchtiges und ein Käsekuchen. Neben den feinen leckeren Torten und Törtchen ist ein Käsekuchen doch immer ein beliebter Klassiker, der jedem gut schmeckt.

Ob nun als Zupfkuchen, als Cheesecake oder als klassischen Quarkkuchen - der Käsekuchen ist wandlungsfähig und daher wird es auch nie langweilig auf der Kaffeetafel.


Ich bleibe meinen Kuchenprinzipien immer treu, deshalb gab es zur letzten Familienfeier Ricottaschnitten auf dem Kaffeetisch. Diese leckere Käsekuchenvariante besteht aus einem Mürbteig, einer Füllung aus Ricotta und Quark und einem Blätterteiggitter, welches den Kuchen krönt.

Ricotta ist ein italienischer Frischkäse der meist mit Hilfe von Säure aus Milch und Molke gewonnen wird. Der Begriff Ricotta bedeutet "Wiedergekocht", da die Milch bei der Herstellung erneut erhitzt wird. Ricotta hat eine krümelige Struktur und ist leicht zerbrechlich. Er ist sehr cremig und hat eine leichte säuerliche Note. Dieser zarte, säuerliche Geschmack schmeckt nicht nur in Pasta oder Aufläufen, sondern passt auch perfekt in einen Käsekuchen.


Das Rezept für diesen köstlichen Kuchen möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten:

Ricottaschnitten
(für 1 kleines Blech, etwa 20x30cm)

Für den Teig
150g Mehl
75g Butter
50g Zucker
1Pck. Vanillezucker

Für den Belag
3 Eier
Prise Salz
300g Quark
300g Ricotta
100g Zucker
1Pck. Vanillepuddingpulver
100ml Orangensaft

Außerdem
 3-4 Scheiben TK Blätterteig
 2El Milch


Für den Boden Mehl mit Butter, Zucker und Vanillezucker verkneten. In Folie wickeln und etwa 30 Minuten kalt stellen. Den Backofen auf 190°C vorheizen.

Den Teig gleichmäßig auf dem Blechboden verteilen und den Teig mehrmals mit einer Gabel einstechen. Im Ofen 10 Minuten vorbacken.

Für den Belag die Eier trennen. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Eigelb mit Quark, Ricotta, Zucker, Vanillepuddingpulver und Orangensaft verrühren. Den Eischnee vorsichtig unterheben. Die Masse auf dem Teigboden verteilen. 
Den Blätterteig in Streifen schneiden und gitterartig auf die Ricottamasse legen und mit der Milch bestreichen. Im Ofen 1h backen. Sollte der Kuchen zu dunkel werden, dann mit etwas Alufolie abdecken.


Schmeckt sicher auf super lecker, wenn man noch ein paar Mandarinen auf den Teigboden legt, bevor man die Ricottamasse darauf gibt. Das werde ich das nächste Mal tun!

Ich wünsche euch ein süßes Wochenende!
 
Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

 Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)


Kommentare:

  1. Das sieht so,so lecker aus. :)
    Happy weekend dir, Lali

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  2. kleiner low-carb tipp:
    http://bragnbutter.wordpress.com/2014/02/26/torta-di-ricotta-with-rosemary-honey-pine-nuts-50shadesofcake-pt-03/
    ohne mehl, aber die volle geschmacksexplosion

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  3. .... da läuft einem schon das Wasser im Mund zusammen .... und heute beim Einkauf hab ich gleich Ricotta in den Wagen legen müssen ....

    ganz lieben Gruß und herzlichen Dank
    Patti

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    1. Heute endlich hab ich den Kuchen ausprobiert!! Mit Ananas-Stückchen auf dem Boden... einfach Himmlisch!!! Danke schön fürs Teilen!!

      LG
      Patti

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  4. Ich liebe Ricottaschnitten :-) Eine wunderbare Erfindung!

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  5. Ausprobiert und megalecker!
    Allerdings habe och noch ein kleines Ei in den Mürbeteig getan, die Mischung war vorher einfach nur bröselig.

    Danke für Deine tollen Ideen, ich lese immer gerne mit :-)
    LG Anke

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Viele Grüße,
Maria