Donnerstag, 28. November 2013

Ein neuer italienischer Geschenkkorb - Teil 1

Heute bekommt ihr von mir mal wieder einen tollen Geschenkkorb aus der Kategorie Geschenke aus der Küche zu sehen. Bald ist Weihnachten und da kommen selbstgemachte Geschenke immer gut an, deshalb bekomm ihr von mir ein paar tolle Geschenkideen.

Könnt ihr euch noch an meinen letzten italienischen Geschenkkorb erinnern? HIER, HIER und HIER habe ich darüber berichtet. Ich fand den Geschenkkorb so toll (und bei euch ist er auch so gut angekommen), dass ich vor einiger Zeit einen neuen italienischen Geschenkkorb für Freunde die geheiratet haben, gemacht habe. Diesmal handelt es sich um eine Kombination aus selbstgemachten und gekauften Köstlichkeiten. Die Ideen vom "alten" Geschenkkorb und diesem kann man natürlich super verbinden.


Im Geschenkkorb war folgendes enthalten:

Hackfleischbällchen in Tomatensoße
 Honig-Thymian-Essig
 Rotwein (Summer Red von Gallo)
Pesto Rosso
Confierter Knoblauch
Ricotta-Gugl mit Orange
italienischer Mandelkuchen mit Orangenglasur
Apfel-Thymian-Konfitüre
Olivenöl
Pasta
Risottomischung Paprika
italienische Gewürzmischung
eine Kochschürze und ein italienisches Dessertbuch

Da es sich um ein Hochzeitsgeschenk handelte und das frisch gebackene Ehepaar die italienische Küche sehr mag, habe ich hier eine Kombination aus gekauften Produkten und selbstgemachten Leckereien verschenkt.

Heute zeige ich euch die süßen Details aus dem Körbchen und im nächsten Beitrag zeige ich euch dann die herzhaften Leckereien.


Ricotta passt natürlich wunderbar in die italienische Küche, deshalb habe ich als kleine Nascherei Ricotta-Gugl mit Orange, Mandeln und Amaretto gebacken. Die Gugl sind schön saftig und sehr lecker. Das Rezept habe ich HIER bei der wunderbaren Jeanny von Zucker, Zimt und Liebe gefunden.

Ricotta-Gugl mit Orange
(für etwa 16-20 Gugl)
150g Marzipan
75g weiche Butter
3 Eier
 125g Ricotta
 Abrieb einer halben Orange
15g Mehl

Den Ofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Mini Gugl-Form sehr gut ausbuttern und mehlen. Überschüssiges Mehl ausklopfen.

Marzipan und Butter mit einem Handrührgerät cremig mixen, ein Ei nach dem anderen hinzufügen. Ricotta und Orangenabrieb hinzufügen. Dann das Mehl unterheben.
Den Teig in einen Gefrierbeutel füllen und eine Ecke abschneiden. Den Teig aus dem Loch des Gefrierbeutels drücken und so die Gugl-Form  befüllen.

Die Gugls etwa 15 Minuten backen, anschließend auskühlen lassen und dann behutsam aus der Form holen und mit Puderzucker bestäuben.
 

Auf der Suche nach Ideen für meine Geschenkkörbe blättere ich natürlich auch immer in meinen Koch- und Backbüchern rund um das Thema "Geschenke aus der Küche". Im Buch "Wünsch dir was" von Regine Stromer (meine Buchvorstellung findet ihr HIER) bin ich fündig geworden, denn in dem Buch gibt es ein ganzes Kapitel zu italienischen Geschenken aus der Küche. Gefunden habe ich ein Rezept für Mandelkuchen mit Orangenglasur. Ich habe aus dem Kuchen zwei kleine Küchlein gemacht und sie hübsch verpackt mit in den Geschenkkorb gepackt.

italienischer Mandelkuchen mit Orangenglasur
(für 2-3 kleine Tarteförmchen)

100g gemahlene Mandeln
90g Zucker
40g Mehl
1/2 El Backpulver
2 Eigelb
50ml Orangensaft
2 Eiweiß
1 Prise Salz

50g Puderzucker
2El Orangensaft
ganze Mandeln

In einer Schüssel gemahlene Mandeln, Zucker und Backpulver gut vermischen. Die Eigelbe und den Orangensaft zufügen und gut unterrühren.
Die Eiweiße mit Salz steif schlagen und unter den Teig heben. Den Teig in kleinen, gefetteten Tarteförmchen (oder einer kleinen Springform) verteilen und bei 180°C etwa 20-25 Minuten backen. 

Nach dem Backen die ausgekühlten Mandelkuchen aus den Förmchen lösen. Aus Puderzucker und Orangensaft eine Glasur herstellen und die Mandelkuchen damit bestreichen und mit ganzen Mandeln dekorieren.


Das Rezept für die Apfel-Thymian-Konfitüre habe ich ebenfalls aus dem Buch "Wünsch dir was".

Apfel-Thymian-Marmelade
(für 500ml Marmelade)

300g Äpfel
400ml naturtrüber Apfelsaft
300g Gelierzucker 2:1
4 Zweige frischen Thymian

Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden oder reiben. Den Apfelsaft mit dem Thymian, den Apfelstücken und dem Gelierzucker in einen Topf geben. Alles gut verrühren und aufkochen lassen.

Die Marmelade 3 Minuten sprudelnd kochen lassen. Thymian entfernen. Die noch heiße Marmelade in Schraubgläser abfüllen, gut verschließen und auf dem Kopf stehend abkühlen lassen.

Verpackt und dekoriert habe ich die Leckereien wie immer mit den schönen Verpackungsmaterialien von Casa di Falcone. Der letzte Geschenkkorb war ja eher schlicht in braun und rot gestaltet. Diesmal habe ich die Geschenke in den Farben der italienischen Flagge rot, grün und weiß verpackt. 

Die restlichen Rezepte und Ideen gibt es in den nächsten Tagen. Viele weitere Geschenkkörbe von mir findet ihr HIER.
Seid ihr denn schon auch bei der Planung der diesjährigen Weihnachtsgeschenke? Wird es auch wieder etwas leckeres aus der Küche?
Ich wünsche euch eine schöne Vorweihnachtszeit (die ja nun langsam aber sicher beginnt)!
Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:
Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)


Mittwoch, 27. November 2013

Die Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Haselnuss-Schokoladen-Torte

Ich liebe ja die süßen Seiten des Lebens mehr als jeder andere und finde es daher furchtbar, dass so ein köstliches, genussvolles Stück Schokoladentorte immer auch eine kleine Sünde ist. Kann dieser Traum aus einem saftigen Nussboden mit seiner cremigen Schokofüllung nicht einfach ein Genuss ohne Reue sein?

Und dann denke ich auch oft an die armen Menschen, die aufgrund von Allergien oder Unverträglichkeiten überhaupt nicht in den Genuss solcher Köstlichkeiten kommen können, da so eine Torte ja nie ohne Zucker (betrifft Diabetiker) oder Mehl (bei Glutenunverträglichkeiten) auskommt, oder?


Doch das geht sage ich! Könnt ihr vorstellen, dass ich diese köstliche Schokoladentorte ohne Zucker und ohne Mehl gebacken habe? Damit enthält die Torte nur sehr wenig Kolehydrate und ist somit Low Carb und ist für Diabetiker und Menschen die auf Weizenprodukte oder Gluten verzichten bestens geeignet!

Wie ich das gemacht habe?

Ich habe mich in letzter Zeit viel mit dem Thema Backalternativen auseinander gesetzt. Backen ohne Mehl? Ohne Zucker? Ich finde dieses Thema ziemlich interessant und möchte meine Erkenntnisse gerne mit euch teilen, denn es ist gar nicht so schwer ohne diese Backzutaten auszukommen. 

Doch was ist nun drin in der leckeren Schokotorte? Den Haselnuss-Tortenboden habe ich mit gemahlenen Haselnüssen, Eiern und Xucker gebacken. 

Nüsse sind eine wunderbare Backalternative, denn sie enthalten kein Gluten und viele gesunde Fette. Außerdem erhöhen sie den Blutzuckerspiegel nicht und sind damit auch gut für Diabetiker geeignet. Zum Backen kann man gemahlene Nüsse nehmen oder Nussmehle. Bei Nussmehlen handelt es sich um sehr feines, entöltes Mehl aus Nüssen, welches bei der Nussölherstellung übrig bleibt. Nussmehle sind im Gegensatz zu gemahlenen Nüssen also zum größten Teil entfettet und ähnelm normalem Mehl.

Um den Zucker zu ersetzen gibt es mittlerweile viele Alternativen. Stevia ist wohl die Bekannteste. Das Pulver das aus den Blättern der Stevia Pflanze gewonnen wird, ist natürlich, hat keine Kalorien und hebt den Blutzuckerspiegel nicht an, sodass es für Diabetiker wunderbar geeignet ist. Außerdem bekommt man es in vielen Supermärkten. Der Nachteil ist, dass Stevia (je nach Marke, da gibt es viele Unterschiede) teilweise einen unangenehmen Nachgeschmack hat und schwer zu dosieren ist. Außdem fehlt beim Backen hier oft das Volumen, dass richter Zucker einem Kuchen gibt. Stevia wird auch häufig mit Zucker gemischt, dass ist für die Hersteller billiger, aber für Diabetiker nicht mehr geeignet. Also Augen auf beim Stevia-Kauf. 
Dann gibt es noch andere Zuckerersatzstoffe, wie Xucker oder Sukrin, die natürlich sind, dem Kuchen aufgrund ihrer Zuckerähnlichen Struktur das gewünschte Volumen geben und auch für Diabetiker oder Low-Carbler gut geeignet sind. Mit diesen beiden Zuckerarten habe ich in letzter Zeit viel rumexperimentiert.

Die leckere Schokocreme ist aus Sahne, sehr dunkler Zartbitterschokolade (über 80% Kakaoanteil) und Xucker gemacht. Viele von euch wissen sicher, dass hochwertige Zartbitterschokolade immer eine sehr gute Backalternative ist, da sie wenig Zucker enthält, aber viel Geschmack und Kakao.


Es gibt noch unendlich viel zu diesem Thema der Backalternativen zu schreiben. Heute wollte ich euch erstmal einen kleinen Einblick in das Thema geben. In der nächsten Zeit werdet ihr noch viele Beiträge zu diesem Thema lesen können, in denen ich genauer auf die einzelnen Zutaten, wie Xucker, Sukrin, Nussmehle und Backen mit Mehlalternativen eingehen werde.

Die Torte enthält keinen Zucker und kein Mehl, aber natürlich auch einiges an Eiweiß und Fett. Ich möchte nicht behaupten, dass man mit den Backalternativen jetzt jeden Tag eine halbe Torte zum Frühstück vernaschen kann (schön wärs, oder?) aber sie ist eine kleinere Sünde, als eine "echte Schokotorte". Vielleicht probiert ihr es ja mal aus! Sie war wahnsinnig lecker!

Hier kommt das Rezept:

Haselnuss-Schokoladen-Torte
(für eine 20er Torte)

Für den Haselnussboden
4 Eier
Mark einer 1/2 Vanilleschote
60g Xucker
125g gemahlene Haselnüsse

Für die Schokoladencreme
400ml Sahne
100g 80%ige Zartbitterschokolade(z.B.von Sarotti)
100g Xucker 

Für die Dekoration
Zartbitter-Schokoladenornamente (z.B. von Dr. Oetker)
gemahlene Haselnüsse

Den Backofen auf 170°C Umluft (alternativ Ober-/Unterhitze) vorwärmen.
Für den Haselnussboden die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Das Eigelb in einer Schüssel mit dem Xucker und dem Vanillemark 3-4 Minuten schaumig schlagen. Die gemahlenen Haselnüsse unter die Eigelbmasse rühren und vorsichtig den Eischnee unterheben, sodass eine luftige Masse entsteht.
Den Teig in eine gefettete 20cm Springform füllen und im Backofen etwa 30 Minuten backen (Stäbchenprobe!). Anschließend den Kuchen auskühlen lassen, aus der Form lösen und einmal waagerecht aufschneiden.

Für die Schokoladencreme die Schokolade grob zerbrechen und in einem Wasserbad schmelzen. Anschließend die Schokolade etwas abkühlen lassen.  Die Sahne mit Xucker steif schlagen. Die etwas abgekühlte Schokolade zügig unter die Sahne rühren.

Den ersten Haselnussboden auf eine Tortenplatte legen und mit einem Tortenring umstellen. Nun 1/3 der Schokoladencreme auf dem Boden verteilen und den zweiten Boden auflegen. Wieder 1/3 der Schokoladencreme auf dem Boden verteilen und die Torte so im Kühlschrank etwa 1-2h kalt stellen.

Nach der Kühlung die Torte aus dem Tortenring lösen. Mit der restlichen Schokoladencreme den Rand dünn einstreichen und mit einem Spritzbeutel ein paar Tuffs aus der restlichen Schokoladencreme auf der Torte verteilen. Nach belieben die Torte mit gemahlenen Haselnüssen und Schokoladenornamenten dekorieren.


Natürlich kann man die Torte auch mit normalen Zucker backen. Einfach die gleiche Menge des Xuckers gegen Haushaltszucker ersetzen. Das Rezept für den Haselnussboden habe ich aus dem Buch "Das Low-Carb-Backbuch", welches sich mit solchen Backalternativen beschäftigt.

Was haltet ihr denn von dem Thema Backen mit Alternativen Zutaten? Habt ihr selber schon damit Erfahrungen gemacht?

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Die Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)
 

Sonntag, 24. November 2013

{Buchvorstellung} Köstliches Herbst- und Wintergemüse

Wie viele von euch vielleicht wissen bin ich ja ein absoluter Kochbuchfreak und ganz besonders liebe ich die Bücher von Cornelia Schinharl. Sie schafft es immer wieder, altbewährte Produkte, Obst- und Gemüsesorten und Rezepte durch kreative Ideen neu zu beleben und überraschend zu kombinieren. Cornelia Schinharl gehört mit über 50 veröffentlichten Büchern und zahlreichen Auszeichnungen zu den erfolgreichsten Kochbuchautorinnen im deutschsprachigen Raum.  6 Bücher haben es mittlerweile von ihr schon in mein Bücherregal geschafft. Ich bin ein großer Fan.

Eines ihrer neusten Bücher "Herbst, Winter, Gemüse!", dass sich mit Gemüsesorten der kalten Jahreszeiten (wie passend, wenn man aus dem Fenster schaut) beschäftigt, möchte ich euch heute vorstellen.

"Herbst, Winter, Gemüse!: 
Überraschend neue Rezepte mit Kürbis, Kohl und Knolle" 
Cornelia Schinharl

http://www.amazon.de/gp/product/3833834382/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=3833834382&linkCode=as2&tag=httpmalkurzin-21

Gräfe und Unzer Verlag
14,99€
Gebundene Ausgabe, 160 Seiten

"Hauptsache Gemüse! Auch in der kalten Jahreszeit wird das Angebot an heimischem Gemüse auf dem Wochenmarkt und in der Gemüseabteilung immer bunter und vielfältiger. Doch: Was tun mit Kürbis, Topinambur und Co.? Dieses Kochbuch ist für alle, die angesichts der vielen Wurzeln und Knollen ratlos vor dem Gemüseregal stehen: Sie erfahren alles rund ums Herbst- und Wintergemüse - das nötige Wissen für den Einkauf, genaue Bild-Anleitungen zum Gemüseputzen und natürlich viele Rezeptideen von schnell und einfach bis raffiniert und beeindruckend."

Das Buch gibt es HIER zu kaufen.

Inhalt

Davor und Dazu
So frisch schmeckt Gemüse im Winter

Aus der Suppenschüssel
Die wärmen in der kalten Jahreszeit

Marktfrisch, Ofenfrisch!
Direkt vom Markt ab in den Ofen

Aus Topf und Pfanne!
Farbenfrohes Gemüse für gute Laune

Gemüse im Porträt
Schwarzwurzel, Wintersalate, Winterportulak, Kürbis, Topinambur, Grünkohl      

Wir bekommen ja nun wöchtentlich immer eine Biokiste, die sich nicht nur nach regionalem Gemüse, sondern auch nach der Jahreszeit orientiert. Da nun also vermehrt Kohl und Kürbis den Weg zu uns finden, habe ich mir dieses Buch gekauft um dem Gemüse auch ein guter Gastgeber zu sein und es zu leckeren Gerichten zu verarbeiten. Ich muss nämlich ehrlich zugeben: Bei Herbstgemüse bin ich wirklich unkreativ. Aus Kohl und Kürbis habe ich bisher nur die klassischen Gerichte (Kürbissuppe, Kohlrouladen, Rotkraut, etc.) gemacht, aber wirklich kreativ bin ich nicht. Der Herbst und Winter ist aber lang und da möchte ich auch nicht immer das gleiche Kochen. Außerdem gibt es auch einige Gemüsesorten die ich bisher noch nicht in der Küche hatte und was man daraus zaubert, weiß ich nicht. 

Wie gut das Cornelia Schinharl das auch erkannt hat und dieses tolle Buch geschrieben hat, dass ausschließlich Rezepte mit Kohl, Kürbis und Co. enthält. 


Das Buch beginnt erstmal mit der Vorstellung aller im Buch enthaltenen Gemüsesorten. Man kann Bekanntschaft mit Artischocken, Fenchel, Rosenkohl, Radiccio, Pastinaken, Steckrüben, Rote Beete und anderen machen. Die Gemüsesorten werden ausführlich in Geschmack und Aussehen beschrieben und es werden teilweise kurze Zubereitungstipps gegeben, damit beim Einkauf und in der Küche auch nichts schief geht. 


Anschließend folgen die leckeren Rezepte, die immer von einem wunderschönem Bild und einer ausführlichen Beschreibung begleitet werden.

Sofort fällt auch in diesem Buch die neue, frische Gestaltung Bild- und Schriftgestaltung des Gräfe und Unzer Verlags auf. Der Verlag hat seinen Büchern einen neune, frischen Anstrich gegeben und bringt kommende Bücher nun im neuen, modernen Design mit neuem Logo und natürlichen Fotografien heraus. Ich finde das neue Design super. Es entspricht genau meinem Geschmack. Besonders die natürlichen Fotos finde ich Klasse, sodass auch einige der neuen kleinen Kochbücher á la "Aufläufe" (ja wieder von Cornelia Schinharl) und "1 Nudel - 50 Saucen" bei mir eigezogen sind. 
Gut jetzt schweife ich aber ab. Winter...Gemüse...Winter...Gemüse...ok jetzt hab ich es wieder. 


Die Rezepte sind einfach, enthalten eine übersichtliche Anzahl von Zutaten und Arbeitsschritten, sodass man sie auch schnell mal zum Abendbrot zubereiten kann. Es handelt sich hier nicht um ausschließlich vegetarische Rezepte, einige enthalten auch Fleisch oder Fisch. Alle vegetarischen Gerichte sind aber mit einem kleinen grünen Blatt gekennzeichnet und zu den meisten fleischhaltigen Rezepten gibt es auch eine vegetarische Alternative, wie man oben im Bild bei den gefüllten Äpfeln sieht.

 
Im Buch findet man außerdem verschiedene Gemüseporträts. Hier werden Kürbis, Topinambur oder die Wintersalate genau vorgestellt. Man kann hier interessante Zubereitungstricks und Infos zu den Gemüsesorten lesen. Was man zum Beispiel mit Topinambur macht, wusste ich bisher nicht. Inzwischen habe ich es aber zubereitet und kann nur sagen: LECKER!

 
Fazit

Ich finde dieses Buch einfach Klasse, weil es leckere, kreative Rezepte mit Herbst- und Wintergemüse enthält. Hier wird man nicht enttäuscht, wenn man ausschließlich ein Buch für die kalte Jahreszeit sucht, denn buntes Sommergemüse, was man jetzt nur noch aus dem Gewächshaus bekommt, sucht man hier vergebens. Man muss also vorher wissen, ob man Kürbis, Fenchel, Pastinake und Co. mag, denn Rezepte mit Tomaten wird man hier nicht finden.
Das Einzige, was ich nur kritisieren kann, ist das es noch kein "Frühling, Sommer, Gemüse!"- Buch gibt und ich hoffe (bitte bitte bitte Frau Schinharl) das es das auch bald gibt. 


Ich habe auch schon einige Rezepte nachgekocht und genauso wie Ann-Katrin von Penne im Topf, die das Buch HIER letztens vorgestellt hat, habe ich zuerst den Rosenkohl in Curryrahm nachgekocht. LECKER! Ich wäre nie darauf gekommen Rosenkohl mit Curry zu kombinieren. Dazu gab es Bouletten. Ich habe auch schon das Chicoreegratin mit Senfsahne und das Gemüse-Kokos-Ragout nachgekocht (leider ohne Foto). Beide Gerichte waren einfach nachzukochen - wobei ich Rezepte allgemein auch immer nach meinem Vorratsschrank und Gusto abwandele - und super lecker. Das Rezept für die Äpfel mit Kohl-Hackfleisch-Füllung stehen auch ganz oben auf meiner Nachkochliste.

Was sagt ihr denn zu dem Buch? Habt ihr vielleicht selber schon einen Blick hinein geworfen? Und was sind eure Top-Rezepte im Herbst?

Ich wünsche euch noch ein wunderbares Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ein Blick ins Bücherregal ;-)

Donnerstag, 21. November 2013

{Feierabendküche} Hauptsache Pesto ist drauf

Pesto ist mein Freund und Helfer in der Küche. Wenn man irgendwo Pesto drauf macht, dann schmeckt alles einfach viel besser. Ist euch das auch schonmal aufgefallen? Pesto habe ich eigentlich immer im Kühlschrank. Ich mache es immer gleich in großen Portionen und fülle es dann in mehrere Gläser ab. Sauber abgefüllt und mit Olivenöl bedeckt hält es sich viele Wochen im Kühlschrank. Mein Lieblingspesto besteht aus Basilikum, Petersilie und Kresse, die ich mit Cachewkernen (anstatt Pinienkernen) kombiniere.

Das leckere Pesto kommt bei mir aber nicht nur ins Pastagericht. Auch auf frischem Brot, auf Pizza, in Aufläufen oder als Salatdressing nutze ich das Pesto. Wunderbar schmeckt es übrigens auch auf einem leckeren Sandwich aus dem Paninigrill.


Unseren Paninigrill von Russel Hobbs haben wir nun schon eine ganze Weile in Gebrauch und ich liebe ihn. Nicht nur, dass man damit schnelle, köstliche Sandwiches zaubern kann. Baguette oder Brot, was ich im Paninigrill frisch aufbacke (z.B. als Salat- oder Suppenbeilage) schmeckt einfach viel frischer und knuspriger, als vom Toaster. Auch Bouletten oder Steaks kann man darin wunderbar und super schnell braten. Man kann darin auch backen. Steph macht es mit ihrem Fladenbrot vor. Ganz lecker ist es auch einen Wrap zu füllen, dann zusammen zu klappen und ihn nochmal im Paninigrill zu backen. Ein super Teil!

Ihr kennt das sicher: Man kommt nach Hause und hat Hunger. Nun muss schnell was leckeres her. In diesem Fall mache ich mir gerne ein Panini mit Pesto.


Zubereitung: Ein Stück Fladenbrot aufschneiden und beide Hälften mit Frischkäse bestreichen. Darauf Pesto, eingelegte, gegrillte Paprika (aus dem Glas) und etwas Parmesan darauf verteilen und das "Sandwich" zuklappen. Das gefüllte Fladenbrot nun nur noch 2-3 Minuten im Paninigrill backen und genießen. 

Merkt ihrs? Wenn Pesto drauf ist, schmeckts einfach lecker!

Ich wünsche euch noch einen wunderbaren Tag!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)


Mittwoch, 20. November 2013

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Tiramisu Torte

Schon ewig wollte ich eine Tiramisu Torte machen. Tiramisu ist ja eine meiner Lieblingsdesserts und das als Torte kann einfach nur lecker schmecken. Ich habe mir lange überlegt, wie ich die Torte aufbaue. Mascarponecreme und Kaffee müssen in die Torte. Die Löffelbiskuits werden durch Tortenböden ersetzt und der Kakao darf auch nicht fehlen.

Da man häufig auch etwas Amaretto ins Tiramisu gibt, kam mir irgendwann die Idee, dass ich eine Schicht in Kaffee getränkte Amarettinis in die Torte einarbeiten könnte. Die Idee ging mir nicht mehr aus dem Kopf und so habe ich die Torte vor ein paar Wochen auch zubereitet. Ich kann euch jetzt schon sagen: Lecker wars.


Dekoriert habe ich die Torte mit gehobelter Schokolade. Ich habe meinen Käsehobel (den ich für den leckeren Käse Tête de Moine verwende) umfunktioniert und einen Schokoladenhobel daraus gemacht. Man kann dazu passend für den Käsehobel auch solche Schokoladenblöcke aus Schweizer Schokolade kaufen. Ich habe meinen Schokoladenblock aber einfach selber gemacht. Dazu einfach Kuvertüre schmelzen und in eine passend große, runde, mit Klarsichtfolie ausgelegte Form gießen.


Wer Tiramisu mag, wird diese Torte lieben. Probiert es einfach aus! Hier kommt das Rezept dazu:

Tiramisu Torte
(für eine 20er Form)

Für den Tortenboden
 2 Eier
100g Zucker
100ml Öl
100ml Buttermilch
150g Mehl
1/2 Pck. Backpulver

Für die Mascarponecreme 
200g Mascarpone
200ml Sahne
50ml Kaffeelikör
50g Puderzucker

Für die Füllung
1 Tasse starker Kaffee oder Espresso
1Pck. große Amarettini

Für die Dekoration
Backkakao
Schokoladenspäne

Für den Tortenboden Eier und Zucker schaumig schlagen. Abwechselnd die Flüssigkeit und das Öl unterrühren. Das Mehl und Backpulver mischen und dazu sieben. Den Teig in eine 20er Springform geben und bei 180°C etwa 30-35 Minuten backen. Den Kuchen gut auskühlen lassen und aus der Form lösen.
 
Für die Mascarponecreme zunächst die Sahne mit dem Puderzucker steif schlagen. Anschließend die Mascarpone und den Kaffeelikör vorsichtig unterheben.  

Den Tortenboden einmal waagerecht aufschneiden. Den ersten Tortenboden auf eine Tortenplatte legen und mit einem Tortenring umschließen. Den Tortenboden mit etwas starkem Kaffee tränken. Nun 2-3 große Löffel Mascarponecreme auf dem Tortenboden verteilen. Nach und nach die Amarettinis tränken und auf der Creme verteilen. Nun wieder 2-3 große Löffel Mascarponecreme auf dem Amarettinis verteilen, sodass sie gut bedeckt sind. Wieder einen Tortenboden auflegen und diesen mit Kaffee beträufeln.

Die Torte nun mindestens 4h kalt stellen. Anschließend die Torte aus dem Tortenring lösen und außen mit der restlichen Mascarponecreme bestreichen. Mit Kakao bestäuben und mit Schokoladenspänen dekorieren.
 

Wer keine großen Amarettini bekommt der kann auch die kleinen nehmen. Hier reicht dann auch eine Packung. Wer die Torte in einer 28er Form backen möchte, sollte das doppelte Rezept nehmen.


Lasst euch dieses Prachttörtchen schmecken! Ich wünsche euch noch eine tolle Woche.

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Die Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)
 

Samstag, 16. November 2013

{Jeden Tag ein Buch} Neues von der Motivtortenfront

 
Das letzte mal als ein Peggy Porschen Buch in Deutsch erschien, habe ich mich ja wirklic geärgert, weil ich es bereits in Englisch in meinem Bücherregal stehen hatte (HIER habe ich davon berichtet). Das Buch von Peggy Porschen was diesen Herbst auf dem deutschen Buchmarkt erschienen ist, habe ich zum Glück noch nicht gehabt und freue mich umso mehr über dieses neue Motivtortenbuch.


"Party Cakes: Torten, Cupcakes, Cookies: 
originelle Ideen für jeden Anlass"
Peggy Porschen


Edition Fackenträger
22,95€
Gebundene Ausgabe, 144 Seiten

"Im Buch Party Cakes hat Peggy Porschen eine wunderbar verführerische Auswahl ihrer besten Cookies, Cupcakes, Torten und Törtchen für uns zusammengestellt. Reich bebildert und mit ausführlichen Schritt-für-Schritt-Anleitungen zeigt Peggy Porschen dem Leser zunächst die wesentlichen Grundlagen ihres Könnens: von der Zubereitung der unterschiedlichsten Backwaren über den richtigen Gebrauch von z. B. Fondant oder Royal Icing bis hin zur Herstellung einzelner Motive und Dekoelemente. Der umfangreiche Rezeptteil bietet dann ausreichend Gelegenheit, das Erlernte kreativ und fantasievoll umzusetzen und so für (fast) jeden Anlass sei es zur Hochzeit, Geburt oder zum Valentinstag das passende Backwerk zuzubereiten."

Das Buch gibt es HIER zu kaufen.


Inhalt

Basics

Kekse

Cupcakes

Mini Torten

Maxi Torten

Peggy Porschen hat mich eigentlich immer bei meinem Motivtorten-Hobby begleitet. Schon als Anfänger habe ich in ihren Büchern geblättert und ihre traumhaften Kreationen bewundert. Ihr Stil ist sehr romantisch und edel und ich bewundere ihre Kreationen heute noch. 

Dieses Buch gibt es von Peggy Porschen schon seit Jahren auf dem englischen Büchermarkt. Dank dem Fackelträger Verlag gibt es dieses Buch nun auch als deutsche Ausgabe. 


Wer bereits ein Motivtortenbuch von Peggy Porschen hat, der weiß sicher wie ihre Bücher aufgebaut sind: übersichtlich, struckturiert, edel und durchzogen mit wunderschönen, großformatigen Bildern. Am Buchaufbau hat sich im Hinblick auf die englische Ausgabe nichts geändert - nur die Übersetzung. 

Zu Beginn werden - wie in vielen Motivtortenbüchern - zunächst die Grundlagen geklärt. Arbeitsmaterialien, Fondantrezepte und Schritt-für-Schritt Anleitungen zum Umgang mit Fondant sind hier zu finden.


Auf den nächsten Seiten findet man dann wunderschöne Dekorationsideen für Cookies, Cupcakes, Torten und Co., die von ausführlichen Anleitungen begleitet werden. Techniken, wie z.B. das Herstellen einer Fondantrose, werden dabei ausführlich erklärt und bebildert. 


Um so ein Buch zu nutzen, sollte man natürlich bereits Erfahrungen im Bereich der Motivtorten haben. Einsteigern würde ich andere Bücher empfehlen, da die Kreationen von Peggy Porschen doch sehr aufwendig und filigran sind und für Ungeübte daher sehr anspruchsvoll sind. Andere Motivtortenbücher, die sich auch für Einsteiger eignen, habe ich HIER vorgestellt.

Fazit

Die Motivtortenkunst ist sehr aufwendig, braucht viel Zeit und vorallem spezielles Arbeitsmaterial und spezielle Zutaten, daher empfehle ich dieses Buch (wie viele andere Motivtortenbücher auch) nur Motivtortenbäckern. Wer Peggy Porschen's Stil kennt und liebt und schon andere Bücher von ihr hat, findet in diesem viele weitere tolle Kreationen, die zum Nachmachen anregen. Wer Peggy Porschen bzw. aufwendige, blumige Torten nicht mag, der sollte Abstand von diesem Buch halten, denn Peggy Porschen bleibt ihrem Stil eigentlich immer treu und etwas wirklich anderes oder neues kann man in diesem Buch nicht erwarten.

Wer im Bereich der Motivtorten noch ganz neu ist und erstmal ein paar Informationen zu diesem Thema braucht, der schaut sich am besten mal mein Motivtorten FAQ an. Dort habe ich alle wichtigen Informationen zum Thema zusammengefasst.
Das Buch wurde mir vom Fackelträger Verlag zur Rezension zur Verfügung gestellt. Vielen Dank an dieser Stelle.

Was haltet ihr denn von Peggy's Motivtorten? Traumhaft schön oder doch eher kitschig?

Ich wünsche euch noch ein wunderbares Wochenende.
Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)

Donnerstag, 14. November 2013

{Jeden Tag ein Buch} Der neue Trend: Brot aus dem Topf

 
Dieser Trend ging durch die Foodblogs wie ein Lauffeuer: Brot im Topf gebacken. Ich habe diese Variante des Brot backens zum ersten Mal bei HIER Sandra von From-Snuggs-Kitchen gesehen und war sofort begeistert. Auf ihren Rat hin habe ich mir auch den Dutch Oven Topf (den sie auch benutzt) gekauft. Gemeinsam mit dem Buch von Gabriele Redden war ich für den ersten Versuch gewappnet.



"Brot aus dem Topf: aromatisch und knusprig wie aus dem Holzofen"
Gabriele Redden


Bassermann Inspiration
12,99€
Gebundene Ausgabe, 96 Seiten

"Brote mit kräftiger, aromatischer Kruste wie aus dem Holzofen – mit diesen Rezepten und einem gusseisernen Topf gelingt's. Der fertige Teig kommt in den aufgeheizten Topf und dann geht es mit aufgesetztem Deckel in den Backofen. Nach der Backzeit überzeugt ein Brot mit knuspriger Kruste und weicher Krume, das sich problemlos aus dem Topf lösen lässt. So einfach und gelingsicher war Brotbacken noch nie!"

Das Buch gibt es HIER zu kaufen.

Inhalt

Wichtiges im Überblick
Die Geräte
Die Zutaten
Sauerteig selber ansetzen

Feine Hefebrote

Aromatische Sauerteigbrote 

Süße Brote

Glutenfreie Brote

Pikante und süße Brotaufstriche

Ich habe schon oft versucht ein leckeres Brot zu backen, aber wie vom Bäcker ist mir das noch nie gelungen. Hefebrote klappen, aber ein duftendes Landbrot mit knackiger Kruste ist aus meinem Ofen noch nie gekommen. Trotzdem hatte ich immer den Wunsch Brot selber zu backen, denn beim Bäcker bekommt man nicht immer leckeres Bäckerhandwerk, sondern auch oft Brot, dass mit Enzymen versetzt ist, damit es besser schmeckt. Ob diese Enzyme allerdings für den Menschen auch so viele Vorteile haben, wie für das Brot ist unklar.

Mit dem Buch habe ich mir also erhofft, dass ich es endlich auch hinbekomme ein tolles Brot zu backen. Ob das geklappt hat, verrate ich euch am Ende des Beitrags. Erstmal möchte ich euch das Buch vorstellen.


Das Buch hat sich ausschließlich auf die Backmethode im Gusseisentopf spezialisiert. Auf diese Methode sind dementsprechend auch die Rezepte angepasst. Wer also keinen Gusseisentopf hat, sollte sich vielleicht nach einem normalen Brotbackbuch umsehen.


Zum Beginn des Buches findet man alle Informationen, die man zum Backen braucht. Welcher Topf eignet sich? Welche Mehlsorten brauche ich? etc - diese Fragen werden zu Beginn geklärt. Anschließend folgen die verschiedensten Rezepte. Süße Brote oder Hefeschnecken sind dabei genauso vertreten,wie das klassische Landbrot oder ein knackiges Vollkornbrot. Am Ende des Buches findet man auch zahlreiche Rezepte für Brotaufstriche.

 
Das Buch ist sehr schön gestaltet, die Bilder sind ansprechend und die Rezepte übersichtlich. Jedes Rezept enthält eine ausführliche Beschreibung mit Gärtemperaturen und Ruhezeiten. Ich habe bisher keine großen Erfahrungen mit dem Brot backen, aber trotzdem konnte ich den Beschreibungen sehr gut folgen. 

Und was ist nun aus dem ersten Backversuch geworden? Ich habe mich entschieden zuerst das Landbrot zu backen. Das Rezept findet ihr auch HIER bei Sandra. Ich habe mich genau an die Angaben gehalten und konnte am Ende ein wunderbares, knuspriges Brot gebacken. Geschmacklich war es super lecker. Wir haben sofort ein paar Scheiben zum Abendbrot gegessen, weil wir es kaum abwarten konnten.


Als nächstes werde ich das Malzbrot aus dem Buch ausprobieren. Was mir allerdings aufgefallen ist, ist das man den Topf im Ofen zunächst sehr lange vorwärmen muss und erst dann kann das Brot darin gebacken werden. Das verbraucht natürlich viel Energie. Deshalb werde ich das nächste Mal gleich zwei Brote hintereinander und vielleicht noch ein paar Hefeschnecken backen, damit sich das Vorheizen auch wirklich lohnt.

In dem Topf kann man übrigens nicht nur Brot backen. Man kann darin auch andere Ofengerichte zubereiten oder auf offenem Feuer kochen.

Fazit

Ich bin begeistert von dieser Art Brot zu backen, weil auch Backanfänger es so schaffen ein tolles Brot zu backen. Das Buch erfüllt dabei vollkommen seinen Zweck passende Rezepte und Informationen zu liefern. Ich kann es jedem, der sich für diese Backvariante interessiert. Wer ein allgemeines Brotbackbuch sucht, sollte zu anderen Titeln greifen.

Hat euch der Trend auch schon ergriffen? Habt ihr auch schon Brot im Topf gebacken?

Ich wünsche euch noch eine tolle Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)

Mittwoch, 13. November 2013

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Herbstliches Naschbuffet

Im Herbst ändert sich nicht nur das Wetter und die Stimmung der Menschen sondern auch die Backrezepte. Im Sommer backe ich meistens leichte Torten und Törtchen mit vielen frischen, knackigen Beeren und saftigen Sommerobst. Im Herbst und Winter wird es dann schon etwas "deftiger". Nougatfüllungen, knusprige Nüsse, süßes Karamell und Schokocremes gesellen sich zu herbstlichen Äpfeln und Birnen. Es ist der Versuch sich an einem verregneten Herbsttag mit einer süßen Kleinigkeit zu belohnen.

Auch die Farbwelt verändert sich im Herbst. Frische, helle Farben des Sommers werden durch gedeckte, strahlende Braun- und Orangetöne abgelöst - ganz wie in der Natur. Inspiriert von den zuckersüßen Eulen-Backartikeln von Birkmann auf die ich schon lange ein Auge geworfen hatte, habe ich ein herbstliches Naschbuffet in Orange-, Lila- und Brauntönen kreiert. 


Auf dem großen herbstlichen Naschbuffet waren schokolierte Apfelspieße, schokoliete Marshmellows, kleine Gläschen mit Russisch-Brot-Tiramisu, verschiedene Süßigkeiten, Bratapfelcupcakes und eine Crepes-Torte zu finden.


Für die Marshmellow-Spieße habe ich einfach nur Marshmellows auf diese bunten Papierstrohhalme von Casa di Falcone aufgespießt und sie dann in geschmolzene Schokolade getaucht. Anschließend habe ich sie mit Haselnusskrokant bestreut.


Neben den schokolierten Marshmellows gab es auch Schokolade in Eulenform, Haselnusspralinen (Giotto) und Mikadostäbchen mit weißer Schokolade zum knabbern. Die Schokoeulen habe ich mit Hilfe dieser Silikonform hergestellt. Einfach die geschmolzene Schokolade in die Form gießen und auskühlen lassen.


In diesen kleinen Dessertgläsern befindet sich ein Tiramisu mit Russisch Brot. Diese Variante des Tiramisus kannte ich bisher nicht, fand sie aber so spannend, dass ich es unbedingt ausprobieren musste. Entdeckt habe ich das Rezept in dem Buch "Ordentlich Kochen" vom Hölker Verlag, dass ich euch HIER schonmal vorgestellt habe. Dekoriert habe ich die Dessertgläser mit Satinbändern, Geschenkanhängern und Eulenstempeln von Casa di Falcone.

Tiramisu mit Russisch Brot
(für 6 Portionen)

1 Packung Russisch Brot
1 Ei
Prise Salz
Saft und Abrieb einer 1/2 Zitrone
100g Zucker
300ml Sahne
350g Mascarpone
3El Amaretto
80ml Espresso
3El Kakao

Die Buchstaben grob zerhacken.
Ei, Zucker, Salz, Zitronenabrieb und Saft in einer Schüssel über dem heißen Wasserbad schaumig schlagen. Dann in einem kalten Wasserbad unter Rühren etwas abkühlen lassen. Mascarpone unterrühren, die Sahne steif schlagen und unterziehen.

In jedes Dessertglas (alternativ in einer großen Auflaufform) etwas von dem Russisch Brot verteilen, sodass der Boden gut bedeckt ist. Amaretto und Espresso mischen und die Hälfte davon über das Russisch Brot träufeln. Dann die Hälfte der Creme auf alle Gläschen (oder in der Auflaufform) verteilen. Restliches Russisch Brot einschichten, übrige Flüssigkeit und die restliche Creme darauf verteinen. Mit Kakaopulver bestäuben und am besten für 1 Tag kalt stellen und durchziehen lassen.


Außerdem gab es noch meine Lieblingscupcakes. Die Bratapfelcupcakes mit Zimtsahne habe ich euch letztes Jahr HIER vorgestellt und sie zählen nicht nur zu meinen Lieblingen, sondern auch zu Euren, denn das Rezept wurde schon von sehr vielen Lesern nachgebacken.

Die Cupcakes habe ich in den zuckersüßen Cupcakeförmchen mit den Eulensteckern gebacken. Sind die nicht einfach schön?


Das Highlight auf dem Naschbuffet war natürlich die Crepes-Torte. Die Torte besteht aus ganz vielen Crepes, die ich abwechselnd mit einer Nougatcreme geschichtet habe. Da eine Freundin (die uns beim Vernaschen dieses Buffets geholfen hat) sich glutenfrei ernährt, habe ich diese Torte auch mit Buchweizenmehl Glutenfrei zubereitet.

Glutenfreie Crepes-Torte mit Nougatfüllung

Für die Crepes
80g Butter
160g Buchweizenmehl
Prise Salz
1El Zucker
320g Milch
4El Wasser
4 Eier

Für die Nougatfüllung
300ml Sahne
200g Nougat
100g Schokolade

Für die Nougatfüllung die Schokolade hacken und gemeinsam mit dem Nougat  in eine Schüssel geben. 200ml Sahne erhitzen. Wenn die Sahne kurz vorm kochen ist, dann die Sahne über das Schoko-Nougat-Mischung geben und solange verrühren, bis sich alles vollständig aufgelöst hat. Nun das Ganze zum auskühlen beiseite stellen.
Für die Crepes Butter zerlassen und abkühlen. Alle anderen Zutaten in eine Rührschüssel zu der Butter geben, mit einem Handrührgerät etwa 5 min verrühren. Den Crepesteig 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen damit der Buchweizen quellen kann. Anschließend nochmals gut durchrühren.
Eine Pfanne erhitzen und die Crepes portionsweise von beiden Seiten ausbacken. Es sollten etwa 12-16 Crepes entstehen (je nach Größe).

Die abgekühlte Nougat-Schoko-Sahne mit einem Handrührgerät aufschlagen (dauert etwa 3-4 Minuten) bis die Masse schön cremig und heller geworden ist.

Nun die Crepes mit der Nougatfüllung bestreichen und abwechselnd stapeln sodass ein Crepesturm (Crepes-Füllung-Crepes-Füllung) entsteht. 
Nach belieben mit Sahnetuffs und gerösteten Nüssen dekorieren.


Ich hoffe euch hat der kleine Ausflug in die herbstliche Backwelt gefallen. Ich wünsche euch noch einen wunderbaren Herbsttag.

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:  
 

 Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)