Montag, 30. September 2013

{Im Test} Kochzauber

Letztes Jahr habe ich ja bereits eine Kochbox testen können und zwar die von Hello Fresh. Den Bericht dazu findet ihr HIER. Ich finde die Idee der Kochboxen grundsätzlich nicht schlecht. Schon seit einer ganzen Weile habe ich einen Gutschein von Hello Fresh zu Hause liegen, den ich von einer Freundin geschenkt bekommen habe. Doch bisher habe ich den Gutschein noch nicht eingelöst. Warum? Weil mich an Hello Fresh stört, dass man immer gleich ein Abo abschließt und gleich zwei Kisten hintereinander nehmen muss. Abos schließe ich nur ungern ab. 

Dann war ich auf der Suche nach Alternativen und bin auf Kochzauber gestoßen. Hier kann man Boxen einzeln bestellen, was ich viel besser finde. Zufällig wurde ich in der gleichen Woche von Kochzauber angeschrieben und gefragt ob ich die Box einmal testen möchte. Das muss Gedankenübertragung gewesen sein. Ich habe natürlich sofort zugesagt und eine Woche später erhielt ich die Box.


 In der Box waren die Zutaten für 3 Gerichte für 2 Personen enthalten:

Knuspriger Zwiebel-Flammkuchen mit feinem Birnen-Tomatensalat

*** 

Hähnchenbrüste in fruchtiger Zwetschgensoße an Knoblauch-Brokkoli und Basmatireis

***

Würzig marinierte Schweinenackensteaks an buntem Buttergemüse und rahmigen Limetten-Kartoffeln
Alle drei Gerichte wirken für mich erstmal nicht alltäglich und ich war sehr gespannt auf Geschmack und die Zubereitung.


Die Kiste kam pünktlich bei uns an, allerdings war ich nach dem Auspacken etwas enttäuscht. Der Brokkoli war teilweise verschimmelt, sodass ich diesen erstmal auseinander nehmen musste und die Hälfte wanderte dann in den Müll. Außerdem war der Becher Schmand kaputt gegangen. Wir haben dann den Flammkuchen gleich zubereitet um den Sauerrahm zu verbrauchen, trotzdem hatte ich ein ungutes Gefühl, da ich nun auch nicht abschätzen konnte wie lange das Schmand schon geöffnet war. Aber wir haben es überlebt ;-)

Die anderen Produkte waren in Ordnung. Auf der Homepage bekommt man zwar die Information, dass es sich bei den Produkten um Bio handelt, trotzdem hätte ich gerne eine genaue Information wo die Lebensmittel aus der Box herkommen.  


Außerdem waren Rezeptkarten in der Box enthalten auf denen die genauen Rezepte standen. Das Kartenformat finde ich für die Verwendung in der Küche sehr praktisch. Außerdem kann man sie aufheben um das Gericht später erneut zu kochen.


Grundsätzlich kann man zu allen drei Gerichten sagen, dass sie schnell und einfach zuzubereiten waren. Die Menge war für zwei Personen immer gut berechnet und wir hatten auch immernoch einen kleinen Rest übrig. 

Knuspriger Zwiebel-Flammkuchen mit feinem Birnen-Tomatensalat


Der Flammkuchen mit dem Salat war sehr lecker. Was mir nicht so gefallen hat, ist das es sich bei dem Teig um ein Fertigprodukt gehandelt hat. Ich verzichte normalerweise hauptsächlich auf Fertigprodukte. Gerade Flammkuchenteig ist ein so simpler Teig, dass man diesen auch selber machen könnte. Wir fanden außerdem das der Flammkuchen nicht ganz mit dem Salat harmoniert hat.

 Hähnchenbrüste in fruchtiger Zwetschgensoße an Knoblauch-Brokkoli und Basmatireis



Dieses asiatisch angehauchte Gericht war doch in seiner Zusammensetzung sehr ungewöhnlich für mich. Das Hühnchen hat mit der Pflaumensoße und dem Reis wunderbar harmoniert. Der Brokkoli war mit dem Knoblauch und der Sojasoße nicht so mein Fall. Da der Liebste absolut keinen Brokoli mag, habe ich noch etwas Kohlrabi ergänzt. Schade ist, dass man vorher nicht angeben kann, welche Lebensmittel man nicht mag oder gegen welche Lebensmitten man womöglich allergisch ist.

Würzig marinierte Schweinenackensteaks an buntem Buttergemüse und rahmigen Limetten-Kartoffeln


Dieses Gericht war mein persönlicher Favorit. Hier hat einfach alles gestimmt: Leckeres, saftiges, zartes Fleisch und cremiges Gemüse. Das war toll. Die Zubereitung war super einfach und schnell. Das werde ich sicher wieder kochen.

Fazit

Ich sag mal: Jein. 

Positiv ist bei der Kochzauberbox, dass man sich keine Gedanken um das Essen machen muss und leckere, außergewöhnliche Rezepte nach Hause bekommt, die man sonst nicht kochen würde. Vorallem möchste ich hervorheben, dass diese Box keine Aboverpflichtung mit sich bringt. Das finde ich persönlich sehr gut. Damit wird die Box auch sehr flexibel. 

Negativ ist, dass man keinen Einfluss auf die Auswahl der Produkte hat. Wer Allergien oder Unverträglichkeiten hat, muss damit rechnen, dass er Gerichte nicht verzehren kann. Weiterhin finde ich schade, dass man keine Auskunft erhält woher die Produkte kommen. Auch die Verwendung von Fertigprodukten finde ich persönlich nicht so toll. Das die Produkte kaputt waren und schimmlig ist sehr ärgerlich, aber ich schätze das das ab und zu passiert.

Die Anbieter werben oft damit, dass sie den gesamten Einkauf übernehmen und man sich weiter um nichts kümmern muss, doch auch wenn ich eine Kiste abonniere, muss ich innerhalb der Woche noch Einkaufen, denn die Kisten decken ja gerade mal 3 Mahlzeiten ab. Ich würde die Box eher kaufen, wenn ich mal etwas neues ausprobieren möchte.

Ich glaube mit so einem Konzept kann man es nie allen recht machen. Vorallem bei Foodbloggern hat man es glaube ich schwer, denn wir lieben es selber zu kochen und einzukaufen und da muss wirklich alles perfekt sein um darauf zu verzichten. Ich finde Kochzauber sehr flexibel in Punkto Bestellung aber weniger flexibel wenn es um die Auswahl der Zutaten geht. Ob ich die Box privat nochmal bestellen würde, weiß ich nicht. 

Was sagt ihr zu der Kochzauberbox? Habt ihr sie schon getestet oder nutzt sie regelmäßig?

Wer die Box selber einmal testen möchte kann mit dem Gutscheincode KURZ10 10€ auf eine Kochzauberbox sparen und sie so selber ganz unverbindlich testen.

Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche.

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)

Sonntag, 29. September 2013

{Food Challenge} Ein italienischer Flammkuchentraum

Diese Woche fragte mich die Küchenderrn Jasmin, ob wir nicht mal zu zweit backen wollen - und zwar Flammkuchen. Da die Entfernung zwischen Halle und Hamburg allerdings sehr groß ist, machen wir das natürlich getrennt, aber zum gleichen Thema. Jede von uns bäckt Flammkuchen auf ihre eigenen Weise. Da bin ich doch dabei und nehme die Herausforderung an. 


Was Jasmin vielleicht nicht wusste, bevor sie mich zu dieser Challenge herausgefordert hat, ist das ich schon jahrelange Flammkuchen-Ess-Erfahrung habe. Hier in Halle im Halleschen Brauhaus (sehr zu empfehlen, wenn ihr mal in Halle seid) gibt es zahlreiche köstliche Flammkuchen, die ich in den letzten Jahren dort probiert habe. Köstlich war zum Beispiel mal einer kurz vor Weihnachten mit Rotkohl und Ente. 
Außerdem gibt mir Pete Evans mit seinem Buch "Pizza" Rückendeckung. In dem Buch findet man zahlreiche Belagsideen, die man natürlich super auch zu einem Flammkuchen umwandeln kann. Und dann befindet sich auch noch dieser Pizzastein in meinem Besitz, der jeden Flammkuchen hervorragend bäckt. 

Die Küchenderrn scheint entwaffnet, oder? Wir dürfen gespannt sein welche kulinarischen Waffen sie zieht.


Nachdem ich mir also stundenlang über das Thema Flammkuchen Gedanken gemacht habe, entschied ich mich eine italienische Version des Flammkuchens zu machen. Auf meinen Flammkuchen kommt also neben der klassischen Creme Fraiche noch Tomaten, Hähnchenbrust, Mozzarella, Pinienkerne und frisches Pesto. Ich möche es schonmal verraten: Göttlich!

Der Flammkuchen wurde ja ursprünglich erfunden um die richtige Themperatur eines Steinofens beim Brot backen abzuschätzen. Aus diesem Grund bestehen die dünnen Fladen auch aus einem Broteig. Klassischer Weise werden die dünn ausgerollten Brotfladen mit Sauerrahm, Speck und Zwiebeln belegt und gebacken. Neben dieser klassischen Variante kann man den Flammkuchen natürlich nach Lust und Laune belegen. Der Unterschied zur Pizza besteht hier in dem besonders dünnen Boden, damit der Flammkuchen schön knusprig wird.


Flammkuchen mit Hähnchen, Tomate und Pesto
(für 2 Personen)

120ml lauwarmes Wasser
1 Prise Zucker
5g Hefe
200g Mehl
1 Prise Salz

 Hähnchenbrustfilet, gebraten
Saure Sahne
Cocktailtomaten
Mozzarella
Pinienkerne
selbstgemachtes Pesto

Die Hefe und den Zucker in das lauwarme Wasser bröseln und auflösen, einmal umrühren. Mehl und Salz mischen und das Hefewasser dazugeben und alles zu einem Teig verkneten. Den Hefeteig 1h an einem warmen Ort gehen lassen. 

Den Ofen auf 250°C gut vorheizen. Wer einen Pizzastein besitzt muss diesen (nach Gebrauchsanweisung) mit im Backofen vorheizen. 

Nach der Stunde den Teig erneut gut durchkneten, in zwei Teile teilen und erneut 15 Minuten entspannen lassen. In der Zeit den Belag vorbereiten. 
Die Teiglinge sehr dünn ausrollen und mit der Sauren Sahne bestreichen. Das Hähnchenbrustfilet und den Mozzarella in Streifen schneiden und auf dem Flammkuchen verteilen. Außerdem Tomaten und Pinienkerne auf dem Fladen verteilen und im Ofen etwa 12-15 Minuten backen. Nach dem Backen noch selbstgemachtes Pesto auf dem Flammkuchen verteilen und genießen.

Und was sagt die Küchenderrn dazu? Sie sagt "Flammkuchen mit Ziegenkäse und Bacon":



Das Rezept findet ihr auf dem Blog von Jasmin HIER. Das sieht wirklich köstlich aus! Wie soll man sich da bloß entscheiden? Bei wem würdet ihr euch denn zum Flammkuchen essen einladen? 

Ich hüpf jetzt erstmal rüber zur Küchenderrn und schau mir das leckere Rezept an. Euch wünsche ich noch einen wunderbaren Sonntag!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

{Food Challenge}
 

Samstag, 28. September 2013

Biokiste vom 19.09.2013 und vom 26.09.2013

Vor zwei Wochen gab es wieder eine Biokiste von bringmirbio.de für uns:




Äpfel (Sorte Festival), Birnen, Chinakohl, Strauchtomaten,
Paprika, Aubergine, Banane, Salatgurke, Maiskolben, Blattsalat

Ein bisschen enttäuscht war ich diesmal von den Äpfeln. In der Beschreibung stand "großfruchtige, dunkelrote" Früche, aber wir erhielten kleine Blasse Äpfel - Schade! Gegessen wurden sie trozdem, aber ich habe natürlich etwas anderes erwartet. Da muss man die Beschreibungen genauer verfassen.

Aus den Paprika, Aubergine und Tomaten habe ich leckeres Ajvar gemacht, nachdem Katharina und Maja mich mit ihren Posts quasi dazu gezwungen haben ;-) Den Chinakohl habe ich zu einer Nudelpfanne verarbeitet. Die Maiskolben werden demnächst noch gegrillt. Der Rest wird immer so weggenascht.

Diese Woche gab es eine Biokiste von unserem regionalen Anbieter:


 Frühkartoffeln, Äpfel, Möhren, Weißkohl, Bund Petersilie,
Gurke, Pastinaken

Gestern stand ich eine Weile in der Küche und habe gleich einen großen Teil der Biokiste verarbeitet. Aus einer Rinderbeinscheibe und dem Wurzelgemüse habe ich eine leckere Bratensoße gezaubert, die ich portionsweise eingefroren habe. Kennt ihr das? Ihr baucht eine leckere Soße, aber das Fleisch gibt nicht wirklich eine Soße her, oder ihr habt keine Lust noch eine zu machen? Oder ihr wollt einfach nur Semmelknödel mit Soße essen? Dafür habe ich jetzt welche im Tiefkühler. Aus dem reslichen Wurzelgemüse habe ich zusammen mit Sellerie und viel Salz eine Suppenwürze gemacht. Der Weißkohl wird zu einem Rohkostsalat verarbeitet und der Rest wird in der laufenden Woche vernascht. 

Was war denn in euern Biokisten und Einkaufskörben diese Woche?

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)

Freitag, 27. September 2013

{Feierabendküche} Scharf und exotisch

Ein richtig leckeres Thai-Curry gehört ja wirklich zu meinen Lieblingsrezepten. Es ist einfach gemacht, man ist super flexibel und es schmeckt einfach so cremig und köstlich das ich es jeden Tag essen könnte. Bei einem Thai-Curry sind für mich drei Dinge entscheidend: frische Zutaten, gute Currypaste und die Kokosmilch!


Das Thai-Curry besteht aus ganz viel leckerem Gemüse. Ich verwende immer das, was ich gerade da habe. Ob Lauchzwiebeln, Möhren, Paprika, Zucchini, Blumenkohl, Zuckerschoten, Bambussprossen oder Sojasprossen - in das Curry darf alles was schmeckt.

Eine zweite wichtige Komponente ist die Kokosmilch! Viele verwenden für ein Thai-Curry Sahne, doch das sollte man nie nie nie machen, denn dann entgeht einem wirklich was! Man sollte immer Kokosmilch verwenden, denn diese sorgt für ein cremiges Curry und für einen tollen exotischen Geschmack.


Die dritte Komponente, die dem Thai-Curry auch seinen Namen gibt ist die Thai-Curry Paste. Die bekommt man in jedem Asiamarkt und auch in gut sortierten Supermärkten. Wichtig ist, dass man hier wirklich eine Paste kauft, denn unter Thai-Curry Paste wird auch so eine Art Soße verkauft (im Vergleich zu der Paste flüssiger), die meiner Meinung nach nicht so toll schmeckt. Die Paste gibt es in rot, gelb und grün und unterscheidet sich in Geschmack und Zusammensetzung. Ich verwende am liebsten die Rote oder die Gelbe. Die Paste gibt dem Gericht seinen leckeren Geschmack und die typische Schärfe.


Zubereitung: Je nach Geschmack Fleisch (Hähnchen, Pute, Schwein, etc.) oder Fisch und verschiedene Gemüsesorten waschen, trocknen und in kleine Würfel  schneiden. Das Fleisch in Erdnussöl (alternativ Pflanzenöl) scharf anbraten. Das klein geschnittene Gemüse dazu geben. Mit Kokosmilch und etwas Gemüsebrühe ablöschen. Mit Sojasoße,  Currypaste, etwas Erdnussbutter, einen Spritzer Limettensaft und Zitronengraspaste abschmecken. Das Curry einköcheln lassen, bis eine schöne cremige Soße entstanden ist und das Gemüse weich gegaart ist. Dazu Reis zubereiten und mit dem Curry servieren.
 

Ich liebe dieses Gericht. Gerade in den kalten Tagen wärmt es einen richtig durch. Das ist richtig feuriges Soulfood.

Auch richtig scharf finde ich Olivia Jones beim Käseküssen ;-) Ich wünsche euch einen schönen Feierabend und ein tolles Wochenende.

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:



Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)






Mittwoch, 25. September 2013

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Eiskaffee-Törtchen

Eine kleine sentimentale Träne rollt mir übers Gesicht, denn ich muss feststellen: Der Sommer ist nun vorbei. Manche Jahre hat uns der September noch mit ein paar wunderbar warmen Tagen verwöhnt, aber dieses Jahr wird das nicht mehr der Fall sein. Der Sommer verabschiedet sich und lässt uns zurück mit schönen Erinnerungen an warme Tage, die uns auch im Winter wärmen werden.

Eine Erinnerung die mich wärmt ist die an einen köstlichen Eiskaffee an einem warmen Sommertag. Damit ihr euch gemeinsam mit mir erinnern könnt, habe ich den Eiskaffee in ein Törtchen verwandelt, denn das kann man ja auch noch im Herbst genießen ;-)


Für diese Törtchen habe ich ganz einfach kleine Tartelettes mit einer köstlichen Eiskaffeecreme und ein paar Amarenakirschen belegt. Das geht nicht nur super schnell sondern schmeckt auch himmlisch. 

Eiskaffee-Törtchen
(für 6 Stück)

6 Tartelette 

1 Glas Amarenakirschen
(Rezept für selbstgemachte Amarenakirschen HIER)

200ml Sahne
1Pck. Sahnefest
3El Zucker
200g Speisequark
5El Espresso
2Tl Backkakao

Schokoröllchen oder Kakao zum verzieren

Die Sahne mit dem Sahnefest und dem Zucker sehr steif schlagen. Den Quark vorsichtig unter die steife Sahne heben. Nun den Espresso mit dem Kakaopulver mischen und die Mischung unter die Sahnemasse heben. Nun auf jedes Tartelette einen Löffel Amarenakirschen und anschließend einen großzügigien Löffel Kaffeecreme geben. Mit weiteren Kirschen und Schokoröllchen (hier: Zebraröllchen von Dr. Oetker) verzieren.


Diese Sommer-Gedächnis-Törtchen reiche ich auch gleich mal rüber zu der lieben Juliane von Schöner Tag noch, die nämlich gerade Kaffeerezepte für ihr Blogevent sammelt. Da bin ich doch gerne dabei!

Ich wünsche euch viele schöne Erinnerungen an diesen schönen Sommer und einen guten Start in den manchmal unausstehlichen, aber doch auch kuschligen Herbst!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)

Montag, 23. September 2013

Ein Blick in die Küche Teil 2 - Kleine Küchenhelfer

Letzte Woche habe ich euch ja bereits einen Blick in meine Küchenschränke gewährt und euch ein Teil meiner Töpfe und Pfannen gezeigt. Den Beitrag findet ihr HIER. Heute möchte ich euch meine anderen kleinen Küchenhelfer vorstellen, die mir den Koch- und Backalltag erleichtern.

Zwilling Messerblock 
Meine größten Helfer sind die Messer von Zwilling. Die Messer sind ja seit letztem Jahr in meinem Besitz und werden seit dem eigentlich täglich gebraucht. Einen ausführlichen Bericht zu den Messern findet ihr HIER. Mittlerweile haben wir uns passend zu unseren Messern auch noch diesen Wetzstahl gekauft um die Messer zu schärfen. Ich bin super zufrieden mit den Messern und möchte sie niemals mehr missen. Auch der Wetzstahl leistet uns gute Dienste. Irgendwann werde ich sie Messer aber sicher mal professionell nachschleifen lassen.

Küchenthermometer & Sparschäler


Ein ganz wichtiger Küchenhelfer ist auch mein Küchenthermometer. So ein Thermometer ist wirklich nicht teuer dafür aber sehr nützlich. Ich brauche es jede Woche für die Joghurtherstellung. Auch die Kernthemperatur eines Braten kann man damit wunderbar messen, die Öltemperatur beim Frittieren bestimmen oder Schokolade themperieren. Das Thermometer habe ich schon ewig und letztens hat es sogar einen kurzen Aufenthalt im Ofen überlebt ;-)

Daneben seht ihr mein erstes, eigenes Küchenwerkzeug: meinen Lieblingssparschäler. Das ist natürlich jetzt total unspektakulär, aber ich finde ihn trotzdem erwähnenswert. Ich habe ihn mal mit 14 Jahren auf einem Wochenmarkt gekauft. Er war total billig und die Klinge ist eigentlich auch total stumpf, aber ich kann mit keinem Schäler so gut Kartoffeln schälen wie mit diesem. Das ist mein Best Friend in the kitchen. Gute Freunde sind immer gut in der Küche ;-)

Winkelpalette&Eisportionierer

Früher habe ich meine Torten immer mit Hilfe eines Tortenhebers eingeschmiert, mittlerweile habe ich eine Winkelpalette und das ist auch viel Besser. Mit der Tortenpalette kann man die Torte schön gleichmäßig z.B. mit Ganache einstreichen. Auch um Cremes oder Teige zu verstreichen ist die Palette wunderbar geeignet.

Den Eisportionierer benutze ich relativ selten für Eis. Viel öfter benutze ich ihn um Teig in Muffinförmchen zu portionieren. Das geht mit so einem Eisportionierer nähmlich viel schneller und sauberer! Den Tipp habe ich von Martha Stewart.

All-in-one-Zange&Küchenreibe

Und jetzt kommen noch zwei meiner absoluten Küchenlieblinge (eigentlich hab ich sie ja alle lieb). Die Küchenzange von Lurch ist eigentlich immer dreckig, weil wir sie ständig benutzen. Erst hatten wir nur das Modell in 24cm Länge gekauft und schnell zog dann noch eine Weitere mit 30cm Länge ein, weil die einfach so unglaublich praktisch sind. Ich überlege schon, ob wir noch eine dritte kaufen.

Auch sehr sehr nützlich ist die Küchenreibe, die ich noch gar nicht so lange habe. Muskatnuss, Parmesan, Schokolade, Orangenschale, Meerrettich - die Reibe reibt alle harten Lebensmittel wunderbar. Ich weiß gar nicht warum ich so lange auf so eine Reibe verzichtet habe, denn die brauche ich auch sehr häufig in der Küche.

Das war ein kleiner Einblick in meine kleinen Küchenhelfer. Manche mögen sie für unbedeutend halten, aber ich finde gerade die Kleinigkeiten machen den Unterschied in der Küche.

Was sind denn eure Lieblingsküchenhelfer die ihr nie wieder her geben würdet?

Ich wünsche euch noch eine schöne Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:
Ein Blick in meine Küche ;-)

Freitag, 20. September 2013

Das Neue von Donna Hay

Wisst ihr noch was ihr am 6. August gemacht habt? Ich weiß es ganz genau. Am 6. August ist das neue Buch von Donna Hay "Frisch und Leicht" erschienen. Nachdem das letzte Buch "Simple Dinners" (Buchvorstellung HIER) so wahnsinnig schön war, habe ich mich unglaublich auf ihr neues Buch gefreut. Die Bilder im Buch sind so schön, die würde ich mir gerne auf Leinwand ziehen und in die Küche hängen. Am 6. August waren wir gerade im Urlaub in der Schweiz. Gott sei Dank sind wir an diesem Tag ganz zufällig an einem Buchladen vor bei gekommen. Übrigens war der Buchladen in Aarau, da wo auch der AT-Verlag beheimatet ist. Voller Vorfreude stürmte ich die Kochbuchabteilung und setzt mich gemütlich mit dem Schmuckstück hin um es einmal durchzublättern (ich bin ein sooo neugieriger Mensch). Ich war mal wieder sofort Feuer und Flamme. Die Bilder sind wie schon bei "Simple Dinners" einfach wahnsinnig schön.


Gekauft habe ich es nicht, denn in der Schweiz war es teurer und außerdem  war es schon per Post auf dem Weg zu mir nach Hause. 

Und wollt ihr mal einen Blick reinwerfen? Klar wollt ihr!

"Frisch und Leicht"
Donna Hay

AT Verlag
24,90€
Broschiert, 208 Seiten

"Donna Hay ist entschieden kein Fan von Diäten. Stattdessen plädiert sie in ihrem neuesten Buch für eine ausgewogene, leichte und gesunde Küche, die aber dennoch voller Aromen ist und auch Raum für Genuss und die eine oder andere kleine Schwäche lässt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Gemüse, wenig und gesunden Kohlenhydraten, vorzugsweise in Form von (Vollkorn-)Getreide, sowie Eiweiß. Das Buch präsentiert über 180 Rezepte, die frische Produkte mit Zutaten aus dem Vorratsschrank kombinieren gespickt mit persönlichen Tipps und Tricks, wie man die Gerichte leichter machen kann."

Das Buch gibt es HIER zu kaufen. 

Inhalt

Frühstück

Lunch&Salate

Schnelle Gerichte

Gerichte nach Maß

Snacks&Beilagen

Desserts&Süßes

Basics

Donna Hay ist kein Fan von Diäten und damit ist sie mir unglaublich sympathisch. Mal ehrlich, wer mag denn schon Diäten? Ständiger Verzicht und den ganzen Tag nur Reiswaffeln? Ich finde Donna Hays Ansatz da wirklich richtig, denn warum verzichten wenn man ganz einfach aus köstlichen Zutaten leckere und leichte Gerichte zaubern kann? Wer jetzt Angst hat: Das Buch ist kein Diätbuch. Es enthält ausgewogene Rezepte mit viel Gemüse, fettarmen Fleisch, guten Fetten und Eiweißen und Kolehydraten in Form von Vollkornprodukten. Donna Hay zeigt, dass eine ausgewogene Ernährung keinesfalls durch langweilige Gerichte geprägt ist, sondern einfach lecker schmeckt.


Von der Gestaltung her ist das Buch wie "Simple Dinners" aufgebaut: große, klare Bilder auf hellem Grund über mehrere Seiten und anschließend folgen die Rezepte gut lesbar ohne Schnickschnack. Hier steht das Essen im Vordergrund. 


Die Rezepte sind relativ einfach gestrickt und kommen mit Zutaten aus, die man auch in unseren Supermärkten gut bekommt. Das Einzige was mich an den Rezepten stört ist, dass immer fettreduzierte Produkte empfohlen werden. Donna Hay kommt ja aus Australien und ich kann nicht beurteilen welche Qualität und Rezeptur australische low-fat-Produkte haben. Aus deutscher Sicht kann ich aber solche Produkte nicht empfehlen. Ich nehme lieber mehr Fett in Kauf und kaufe gute Produkte und verzichte auf die Zusatzstoffe - das hat für mich auch etwas mit gesunder und ausgewogener Ernährung zu tun. Für mich ist das aber weiter kein Problem, denn es ist ja ein leichtes "fettreduzierten Joghurt" einfach durch "normalen Joghurt" zu ersetzen. Hier muss man bedenken, das das Buch ursprünglich aus Australien kommt. 


Bei Rezepte wie Volkorn-Ricotta-Pancakes mit Ahornsirup, Thai-Curry-Spieße mit Ingwer-Quiona, Fisch-Tacos mit Limette und Chili, Beeren-Ricotta-Schnitte oder Zitronenhühnchen auf Tomatensalat läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Wie ihr vielleicht anhand der Rezepttitel schon merkt, wird hier viel mit Aromen, Käutern und Gewürzen gearbeitet. 

Ich habe bereits die Frühstücksmuffins gebacken. Das Rezept habe ich euch HIER letzte Woche vorgestellt. Mittlerweile habe ich die Frühstücksmuffins auch mit Feige, Zimt und Mandeln nachgebacken. Beide Male war ich mit dem Rezept sehr zufrieden. Auch nach dem Auftauen schmecken die Muffins immernoch köstlich.

Fazit

Ich habe mich wahnsinnig auf dieses Buch gefreut und ich wurde nicht enttäuscht. Man findet hier köstliche Rezepte im Donna Hay Stil nur diesmal noch etwas leichter und frischer. Ich finde es wirklich toll und eine Augenweide ist es noch dazu. 

Habt ihr denn auch schonmal in diesem Buch geblättert? Was haltet ihr davon?

Ich bedanke mich beim AT-Verlag, der mir dieses Buch zur Rezension geschickt hat und wünsche euch noch eine schöne Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:
Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)

Donnerstag, 19. September 2013

Ich habe ein Ofenmonster gebacken

Ihr wisst es ja schon: Ich bin ein großer Fan vom ausgiebigem Frühstück und Brunch. Vor einer Weile hatten wir liebe Freunde zum Sonntagsfrühstück eingeladen und richtig geschlemmt. Ich liebe ja nicht nur Frühstück, sondern ich liebe es auch meine Freunde zu verwöhnen, deshalb habe ich richtig leckere Dinge aufgetischt.


Neben frischem Kaffee und Kakao darf natürlich auch Orangensaft nicht fehlen. Die lieben Freunde haben frische Brötchen mitgebracht. Ich habe noch einen leckeren Obstteller mit frischen Beeren und Früchten, Lachs, eine Käseauswahl, Marmeladen und Rührei zubereitet. Das natürlich wie immer auf meiner geliebten Telleretagere, denn die sieht nicht nur toll aus, sondern spart auch Platz auf einem vollen Frühstückstisch. Die Etagere ist von Ib Laursen. Leider gibt es die HIER mittlerweile nur noch in schwarz. Die Teller für die Etagere habe ich von Ikea.


Das Highlight auf dem Frühstückstisch war aber nicht meine Etagere, sondern dieses Ofenmonster, auch Puffed Pancake, Dutch Babe oder German Pancake (warum auch immer) genannt.


Schaut euch diesen Mega-Pfannkuchen mal an. Ist das nicht der absolute Hammer? Ich sag euch das ist Kino vorm Backofen. Doch was passiert da eigentlich? Das Rezept für diesen Pfannkuchen habe ich in dem Buch "Simple Dinners" von Donna Hay gefunden. Das Buch habe ich euch HIER schonmal vorgestellt. Man erhitzt eine große, ofengeeignete (also ohne Plastegriffe) Pfanne mit hohem Rand im Ofen. Nebenbei rührt man einen köstlichen, vanilligen Teig an. Wenn die Pfanne heiß ist, dann schmeist man ein Stück Butter hinein und verteilt sie gut und dann gibt man den gesamten Teig (ja auf einmal) in die Pfanne. Ofen zu und abwarten. Wer das Spektakel beobachten möchte, macht es sich an dieser Stelle mit der gesamten Familie vor dem Backofen gemütlich. Nun kann man beobachten, wie der Pfannkuchen allmählich aufgeht und am Rand der Pfanne hochklettert, bis irgendwann ein richtiges Ofenmonster entstanden ist.

Ich habe den Pfannkuchen in meiner Le Creuset Gusseisenpfanne gemacht, da die super dafür geeignet ist und den Pfannkuchen schön lange warm hält. Die Pfanne habe ich euch HIER mal genauer vorgestellt.


Das sieht nicht nur toll aus und macht Eindruck bei den Gästen, das schmeckt auch noch göttlich! Ein bisschen fällt das Monster wieder in sich zusammen. Ich habe es dann in Kuchenstücke geschnitten und in der Pfanne serviert. Dazu gab es Beeren und Honig - lecker! Das tolle an dieser Variante ist, dass man ganz entspannt nebenbei noch andere Vorbereitungen treffen kann und der Pfannkuchen ganz von allein bäckt. 

Puffed Pancake 
(nach Donna Hay "Simple Dinners" für 2 Portionen)

75g Mehl, gesiebt
2El Zucker
1 Prise Salz
2 große Eier 
125ml Milch
Mark einer halben Vanilleschote
30g Butter
 
nach belieben Früchte, Puderzucker, Honig, Sahne, etc.


Den Ofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen, dabei eine hohe, ofenfeste Pfanne (18cm Durchmesser)im Backofen mit erhitzen.
Mehl, Zucker und Salz in einer Schüssel vermischen. Eine Mulde hineindrücken und die beiden Eier hineinschlagen. Mit einem Schneebesen von innen nach außen leicht verschlagen, dabei langsam die Milch hineingießen. Kräftig zu einem glatten Teig verrühren.
Die Butter nun in der vorgeheizten Pfanne schmelzen lassen und dabei schwenken, damit auch der Rand bedeckt ist. Den Teig vollständig hineingeben und die Pfanne wieder in den Ofen stellen. 20-25 Minuten backen lassen. Der Teig sollte dann am Rand schön aufgegangen sein.
Sobald der Pfannkuchen goldbraun gebacken ist aus dem Ofen nehmen und  nach Belieben mit Obst, Sahne, Eis, Honig, etc. in der warmen Pfanne servieren. 

Anmerkung: Ich habe für meine 30cm Le Creuset Pfanne die doppelte Menge des Rezepts benutzt!
---

Ich kann nur noch eins sagen: Ausprobieren! Das ist ein kulinarischer Befehl ;-) Lasst es euch schmecken, ihr Lieben!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)