Freitag, 28. Juni 2013

{Völlig Durchgegrillt} Die Misere mit den selbstgemachten Buns und wie dann doch ein leckerer Burger daraus wurde

Schaut ihn euch an: diesen köstlichen Burger. Saftiges Fleisch, knackiger Salat, würzige Soßen, krosser Bacon, und? Und ein fluffiges Burgerbrötchen (auch Burger Bun genannt).


Wer hier schon länger mitliest, der weiß das wir große Burger-Fans sind. Es ist bei uns fast zu einem Sport geworden den Burgergenuss zu perfektionieren und dazu gehört neben einem guten Fleisch für mich auch ein tolles Brötchen. Es ist nicht das erste Mal gewesen, dass ich versucht habe ein Burgerbrötchen selber zu backen. Der erste Versuch Burgerbrötchen selber zu backen endete vor 2 Jahren in einem nicht besonders fluffigen Brötchen. Danach habe ich das Handtuch erstmal geworfen, aber den Willen die Brötchen zum Burger selber zu machen nie verloren.

Dann las ich bei Uwe von "HighFoodality"von fantastischen Brioche Burger Buns. Er beschrieb diese Brötchen so lecker, dass mir fast die Spucke auf die Tastatur lief. Die muss ich ausprobieren! Also zurück auf den Sattel. Ich versuche es wieder. Alle Zutaten gekauft, das Burgerfleisch bereit gelegt und los geht es.


Bei Juliane von "Schöner Tag noch" las ich, dass sie die Burger Buns auch nachgebacken hat. Aufgrund des weichen Teiges hat sie etwas mehr Mehl hinzugefügt und dadurch sind die Brötchen wohl etwas fester geworden. Doch ich möchte keine festen Brötchen, deshalb habe ich mir fest vorgenommen den Teig nach Rezept zuzubereiten und mit der klebrigen Masse den Kampf aufzunehmen.

Der Teig war schnell nach Rezept angerührt und der Teig war wirklich weich und klebrig. Ach wozu gibt es Löffel dachte ich mir und verfrachtete den zähen Teig nach dem Ruhen auf das Backblech um ihn dort zu backen. Und die Wohnung roch fantastisch nach buttrigen, hefigen Gebäckstücken, doch irgendwie sind meine Brötchen nicht aufgegangen. Das Ergebnis war niederschmetternd. Die Brötchen hatten zwar wirklich einen tollen Geschmack, leider waren es kleine feste Klumpen. Also auch der zweite Versuch meiner Burgerbrötchenkarriere war gescheitert. Woran es jetzt genau lag, weiß ich nicht.



Gott sei Dank habe ich zuvor im Supermarkt die richtige Entscheidung getroffen, denn ich habe vorsorglich nochmal die fertigen Burgerbrötchen mitgenommen, falls es nicht klappen sollte. Gut mitgedacht, oder? Also mussten wir auf den Burgergenuss nicht verzichten.


Als Beilage habe ich ein paar Kartoffelsticks für den Grill vorbereitet. Einfach Kartoffeln schälen und in Stifte schneiden. Die Kartoffeln habe ich in einer Schüssel mit Olivenöl, Salz und geräuchertem Paprikapulver gemischt, anschließend haben wir sie auf dem Grill zubereitet. Unser Weber Elektrogrill muss immer etwa 20-25 Minuten aufheizen und während dieser Zeit legen wir die Kartoffelbeilagen schon auf den Grill. Insgesamt waren die Kartoffelsticks etwa 25-30 Minuten auf dem Grill. Nachdem sie von allen Seiten gut gebräunt waren hat der Grillmeister sie an den Rand gelegt, damit sie dort noch etwas nachziehen können. Anschließend hat er Bacon gegrillt. Den fertig gegrillten Bacon hat er auf die Kartoffeln gelegt, damit er warm bleibt, aber nicht verbrennt. Ein toller Nebeneffekt ist, dass die Kartoffeln dann etwas Baconaroma aufnehmen.


Das Fleisch war ein echtes Highlight. Wir haben bis jetzt schon einiges ausprobiert: wir haben selber Burger aus Gehacktes zubereitet, haben ganze Stücke Rindfleisch gekauft und selber mit dem Fleischwolf zerkleinert und diesmal haben wir gefrorene Burger gekauft. Gefrorene Burger? Ja! Bisher haben wir mit unseren Versuchen immer leckere Ergebnisse produziert, aber noch nichts hat uns umgehauen. Dann habe ich letztens das Real Prospekt durchgeblättert (die Angebotsprospekte durchschauen hat bei uns Sonntags nach dem Frühstück Tradition) und habe "Black Angus Burger" von Schulte&Sohn im Angebot entdeckt. "Schulte&Sohn...mhmmm...das kenn ich doch irgendwo her...mmmhm...gehört das nicht zu Gourmetfleisch.de?". Ratz Fatz habe ich auf der Seite von Gourmetfleisch.de nachgeschaut und tatsächlich HIER habe ich es gefunden: Gourmetfleisch.de gehört zu Schulte&Sohn und sie bieten auch online die Black Angus Burger an. Ich bin eigentlich kein großer Fan von TK Fleisch, aber da die Burger bei Real im Angebot nur die Hälfte gekostet haben und wir bereits gute Erfahrungen mit den Produkten von Gourmetfleisch.de gemacht haben, sind wir hingefahren und haben welche gekauft. Für 5€ kann man ja nicht so viel Falsch machen, oder? 

Nun haben wir die Burger zubereitet. Auf der Packung stand man soll sie tiefgefroren auf den Grill legen, doch ich habe sie trotzdem schonend aufgetaut. Die Burger sahen aufgetaut noch nicht so wirklich vielversprechend aus, trotzdem haben wir sie von beiden Seiten gegrillt und gegessen. Und was soll ich sagen? Köstlich! Das Fleisch hatte einen tollen Geschmack und es war auch sehr saftig. Ein toller Burger! Dieses Fleisch war eine echte Überraschung. Da werden wir sicher nochmal zugreifen, wenn es die bei Real wieder gibt.


Top und Flop liegen eben so nah beieinander. Aber mich hat der Ehrgeiz gepackt und ich möchte es weiter versuchen. Es kann doch nicht so schwer sein ein paar fluffige Brötchen zu backen, oder?
Wenn ihr tolle Rezepte für Burgerbrötchen habt, die ihr selber empfehlen könnt, dann würde ich mich sehr freuen, wenn ihr mir die zukommen lasst, damit ich sie ausprobieren kann! Aber bitte nur Rezepte die ihr selber schonmal ausprobiert habt! Ich würde mich freuen. 

Wir esst ihr denn euren Burger am Liebsten? Klassisch wie ich mit sauren Gurken, Senf, Salat, Tomate, Bacon, Käse und BBQ Soße? Was legt ihr auf euren Burger?

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


{Völlig Durchgegrillt} 

Mittwoch, 26. Juni 2013

Die Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Mamorkuchen

Am Wochenende isst doch einfach jeder gerne mal ein Stück Kuchen zum Kaffee, oder? Innerhalb der Woche haben wir nie Zeit genüsslich einen Kaffee am Nachmittag zu trinken, deshalb holen wir dies meistens am Sonntag nach. 
Das muss nicht immer ein Stück Torte sein. Auch ein einfacher Kuchen kann einfach köstlich sein und das Wochenende versüßen.

Bei uns gibt es dazu einen Latte Macchiato aus unserer WMF Kaffeepadmaschine. Latte Macchiato trinke ich wirklich sehr gerne, denn er ist auch nicht so stark und bitter durch die viele Milch. Lange haben wir nach einer geeigneten Kaffeemaschine gesucht, die uns per Knopfdruck einen Latte Macchiato macht. Normalerweise können das nur Kaffeevollautomaten und ich muss sicherlich nicht erklären, das so eine Anschaffung teuer ist. Durch langes Suchen sind wir dann aber auf die Maschine von WMF gestoßen, die mit Kaffeepads auf Knopfdruck Milch aufschäumt und dann den Kaffee dazu brüht und der Preis war auch erschwinglich. Ich liebe sie! Und schick sieht sie auch noch aus!


Der Mamorkuchen ist klassisch ein Rührkuchen der aus einem dunklen Schokoladenteig und einem hellen Teig besteht. Beide Teige werden in einer Form vermischt und dadurch entsteht nach dem Backen ein Muster, welches an Mamor erinnern soll. 

Ich habe meinen Mamorkuchen aufgepimt indem ich etwas Orangenabrieb und einen Spritzer frischen Orangensaft in den hellen Teig gegeben habe. In den Schokoladenteig habe ich Schokoladenstücke gerührt. Überzogen habe ich den Kuchen mit einer köstlichen Schokoladenglasur.


Das Originalrezept stammt aus meinem absoluten Lieblingsbackbuch "Backschätze" von GU. Ich habe es etwas abgewandelt. Gebacken habe ich den Kuchen nicht in einer Kasten- oder Guglhupfform, sodern in einer rechteckigen Backform. Wer in einer großen Kasten- oder Guglhupfform backen möchte, verdoppelt einfach das Rezept!

Mamorkuchen
(für eine Form etwa 20x30cm)

Für den Teig:
150g weiche Butter
150g Zucker
1 Prise Salz
Mark einer halben Vanilleschote
3 Eier
90g Sahne
180g Mehl
2 TL Backpulver

Außerdem für den hellen Teig:
Abrieb einer halben Bio Orange
2El frisch gepresster Orangensaft
 
Außerdem für den dunklen Teig:
50g Schokoladendrops
2Tl Kakaopulver
2El Milch

Außerdem:
Schokoladenglasur
Für den Grundteig die Butter sehr schaumig rühren. Den Zucker und das Salz dazugeben unterrühren. Das Vanillemark aus der Schote herauskratzen und unterrühren. Ein Ei nach dem anderen gründlich unterarbeiten. Die Sahne unterrühren, dann Mehl und Backpulver mischen und alles Stufe gut verrühren. 

Nun den Teig in zwei Schüsseln aufteilen.

Den hellen Teig mit dem Orangenabrieb und dem frischen Orangensaft verrühren.

Den zweiten Teig mit dem Kakaopulver und der Milch mischen und die Schokoladenstücke unterrühren.

Beide Teige klecksweise in die gefettete Kuchenform geben. Eine Gabel in kreisförmigen Bewegungen durch alle Teigschichten ziehen, damit das typische Marmormuster entsteht. Den Kuchen bei 180° Ober-/Unterhitze etwa 30-35 Minuten backen (Stäbchenprobe!), dann herausnehmen und 10 Min. abkühlen lassen. Den Kuchen auf ein Kuchengitter stürzen und auskühlen lassen. Vor dem Servieren mit Schokoladenglausur bestreichen.


Die Mischung aus Orangen- und Schokoladenteig finde ich super lecker. Schokolade mit Orangengeschmack hingegen mag ich wegen des künstlichen Geschmacks gar nicht, aber das ist bei diesem Kuchen nicht der Fall.

Ich wünsche euch noch eine wunderbare Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


Die Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)


Freitag, 21. Juni 2013

{Völlig Durchgegrillt} Großer Grillabend

Ich hatte euch Anfang der Woche ja schon ein Rezept für eine köstlich-erfrischende Erdbeerbowle vorgestellt. Diese Bowle habe ich für einen Grillabend mit Freunden vorbereitet. Und was gab es da sonst noch so? Saltimbocca-Hähnchen-Spieße, Hackspieße (die mögen die Jungs so gerne), selbstgemachter Tzaziki und Kräuterbutter, Ofenkartoffeln, Rindsbratwürstchen (gekaufte, die wir nicht besonders gut fanden), einen Ofentomatensalat und Röstbrot.

Alles wurde wie immer auf unserem Weber Elektrogrill zubereitet. Immer wieder bekomme ich skeptische Blicke, wenn ich erzähle, dass wir einen Elektrogrill haben. Viele denken da wahrscheinlich an einen Tischgrill, wie beim Raclette. Der Weber Grill hat aber um einiges mehr Power und so grillen wir fast genauso schnell wie auf einem Holzkohlegrill. Und genauso lecker schmeckt es danach auch!


Die Hähnchenspieße Saltimbocca fand ich super lecker. Dazu haben wir Zitronenspalten gegrillt, die man danach über die Hähnchenspieße ausdrücken kann. Der Zitronensaft ist dann etwas süßlich und sehr aromatisch. Lecker! Lasst ja die Zitronenspalten nicht weg!

Das Rezept habe ich aus der aktuellen Deli - eine Kochzeitschrift. Ich habe es allerdings etwas abgewandelt.
Hähnchenspieße Saltimbocca
(für 6 Spieße)

6 Hähnchenminutenschnitzel
6 Scheiben Prosciutto (italienischer Schinken)
6 Salbeiblätter
Parmesanspäne
4 getrocknete Tomaten
6Tl selbstgemachtes Pesto Genovese

1 Zitrone

Die Hähnchenschnitzel waschen und trocken tupfen. Die Hähnchenteile in einen Gefrierbeutel legen und mit Hilfe eines kleinen Topfes oder Pfanne die Hähnchenschnitzel plattieren. Die getrockneten Tomaten hacken. Nun jedes Schnitzel auf einer Seite mit einem Tl Pesto bestreichen und etwas von den getrockneten Tomaten und ein paar Parmesanspäne darauf legen. Nun das Hähnchen zusammenklapen und mit einem Salbeiblatt belegen. Die so entstandene Hähnchentasche mit dem Prosciutto umwickeln und aufspießen. Die Zitrone waschen, trocknen und in Spalten schneiden. Die Spieße anschließend auf einem Grill von beiden Seiten grillen. Auch die Zitrone grillen und später beim Essen über dem Hähnchenspieß ausdrücken.


Nicht nur das Rezept für die Hähnchenspieße habe ich in der Deli entdeckt, sondern auch das Rezept für diesen Ofentomatensalat, den ich dann aber auch wieder nach meinem Gusto zubereitet habe.

Ofentomatensalat

Datteltomaten
Salz/Pfeffer
frischer Oregano, Thymian, Basilikum
Pinienkerne
Mozzarella
frisches Baguette
Olivenöl
Balsamico
schwarze Oliven

Zunächst die Tomaten waschen, trocknen und halbieren. Die Tomaten in eine Ofenfeste Form geben und mit Salz/Pfeffer und frischen Kräutern würzen. Die Tomaten mit etwas Olivenöl beträufeln. Bei 180°C die Tomaten etwa 30 Minuten backen. Bei mir ist durch den Backvorgang viel Flüssigkeit aus den Tomaten ausgetreten. Die Flüssigkeit nach dem Backen einfach abgießen.

Das Baguette in Würfel schneiden und mit etwas Olivenöl in einer Pfanne anrösten. Anschließend die Pinienkerne anrösten.
Mozzarella und Oliven klein schneiden und gemeinsam mit dem Brotwürfeln und den Pinienkernen unter die Tomaten mischen. Mit Olivenöl, frischem Basilikum und Balsamico würzen. 

Die Mengen könnt ihr hier je nach Geschmack bestimmen.


Zu diesem Grillabend habe ich zum ersten Mal Tzaziki selber gemacht. Ich weiß gar nicht warum ich so lange damit gewartet habe, denn die Zubereitung ist super einfach, geht schnell und er schmeckt so viel besser als der gekaufte!
Selbstgemachter Tzaziki
(für etwa 250g)

200g griechischer Joghurt
1/3 Salatgurke
2 frische Knoblauchzehen
Salz
Spritzer frischer Zitronensaft

Die Salatgurke mit einer groben Reibe reiben. Die geriebene Gurke gut salzen und in ein Sieb geben und das Sieb über eine Schüssel hängen. Die Gurke so etwa 1h abtropfen lassen. Ab und zu mal mit einem Löffel wenden, damit das Gurkenwasser abfließen kann.
Anschließend den griechischen Joghurt mit der abgetropften Gurke und dem Zitronensaft mischen. Knoblauch schälen und mit einer Knoblauchpresse zum Joghurt pressen. Alles gut verrühren und fertig. Wer es noch etwas reichhaltiger möchte, der gibt noch einen Klecks Creme Fraiche dazu.

Das Tzaziki haben wir zu Ofenkartoffeln gegessen. Die großen Kartoffeln habe ich dazu vorgekocht. Abends habe ich sie in Alufolie eingewickelt und im Ofen erwärmt. Man kann die Kartoffeln auch auf dem Grill zubereiten, aber auf unserem war dazu kein Platz mehr.


Auch Kräuterbutter und Pesto standen auf dem Tisch für das frisch gegrillte Baguette. Für die Kräuterbutter einfach verschiedenste Kräuter fein hacken und mit weicher Butter, etwas Knoblauch und Salz verkneten. Ich benutze immer Kräuter von meinem Balkon: Petersilie, Oregano, Dill und Schnittlauch. 


Die kleinen Hackspieße sind auch einfach gemacht. Wichtig ist, dass man die Holzspieße vorher etwa eine halbe Stunde in Wasser einlegt, dann verbrennen sie beim grillen nicht so stark. 

Hackspieße mit Bacon
(für etwa 8-10)

500g Hackfleisch, gemischt
Salz/Pfeffer
Paprikapulver
etwas getrockneten Oregano
50g geriebener Parmesan
8-10 Scheiben Bacon

Das Hackfleisch mit Salz/Pfeffer, Paprikapulver, Oregano und Parmesan verkneten und 8-10 kleine, längliche Klöpschen daraus formen. Die Fleischklöpschen aufspießen und mit Bacon umwickeln. Bis zum Grillen müssen die Spieße immer gut abgedeckt und gekühlt werden!

Man könnte den Hackfleischteig auch mit etwas zerbröseltem Feta oder klein gehackten, eingelegten Paprika oder Oliven mischen. Das wäre auch sehr lecker! Der Bacon verhindert ein bisschen, dass die Spieße am Grill haften bleiben und sie sich besser wenden lassen, da Hackmasse ja eher weich ist. 


Meine Freundin hat noch einen leckeren Salat aus Bohnen, Tunfisch, Möhren und Pilzen beigesteuert. So kann man den Abend mit Freunden richtig genießen, oder was sagt ihr?

Ich wünsche euch einen tollen Start ins Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


{Völlig Durchgegrillt}

Dienstag, 18. Juni 2013

Es ist warm und das schreit nach Erfrischung

Und da ist er *bähm* der Sommer. Über Nacht hat er sich nach Deutschland geschlichen und verwöhnt uns heute mit ganz viel Sonne und Wärme. Und schon träumt man von Badestränden und sehnt eine Abkühlung herbei. 

Ich habe da genau das richtige für euch: eine erfrischende Erdbeerbowle mit Minze und Limette.


Die Erdbeerbowle gab es schon vor ein paar Wochen bei uns, als wir Freunde zu einem schönen Grillabend eingeladen haben. Neben der Bowle gab es da natürlich noch andere Köstlichkeiten vorzubereiten: Grillkartoffeln vorkochen, Fleisch einlegen, Kräuterbutter machen, Tzaziki anrühren und Salat schnibbeln. Die Grillrezepte zu diesem Grillabend gibt es Ende der Woche für euch.


Zu den Vorbereitungen zählte auch die leckere Bowle, die wirklich schnell angesetzt ist. 

Erdbeerbowle mit Limette und Minze
(für etwa 3l)

2 Limetten
frische Minze
viele Eiswürfel
500g Erdbeeren
100g brauner Rohrzucker
300ml Cachaca (Zuckerrohrschnaps)
1 Flasche Prossecco
1,5l Ginger Ale

Die Limetten waschen, trocknen und in Spalten schneiden. Die Minze verlesen, waschen und trocknen und gemeinsam mit der Limette in das Bowlegefäß geben. Cachaca und Rohrzucker dazu geben. Die Erdbeeren waschen, trocknen, putzen und zerkleinern und zur Bowle geben. Den Bowleansatz für etwa 3-4h durchziehen lassen.

Kurz vor dem Servieren einen großen Beutel Eiswürfel dazu geben und mit Prossecco und Ginger Ale aufgießen.


Wer keinen Alkohol möchte, der lässt ihn einfach weg und gießt noch etwas Mineralwasser dazu.

Ich sage nur Prost. Lasst euch diese Erfrischung am Abend schmecken!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)


Sonntag, 16. Juni 2013

Immer mal wieder Sonntags...

Ausschlafen bis die ersten Sonnenstrahlen einen wach machen und dann gemeinsam mit der Familie an einem großen Tisch einen wunderbaren Brunch genießen. Kann es etwas besseres geben? Nein!
Dieses Brunchbuffet das ich euch heute zeige, ist schon eine Weile her. Zu Ostern hatten wir unsere Eltern zum Brunch eingeladen. Eigentlich wollten wir gemeinsam in ein Restaurant zum Brunchen gehen, aber es war schon alles ausgebucht, deshalb haben wir den Brunch kurzerhand übernommen. Zu Hause ist es ja eh viel gemütlicher. 


Zum Brunch hatten wir folgendes vorbereitet:


Vollkornbrot, Vollkorn- und Weizenbrötchen
Schoko-Blätterteig-Hörnchen
Blätterteigtaschen mit Lachs gefüllt
Rote-Bete-Salat mit Feta
Würschen 
Rührei
Kartoffelsalat
 Selbstgemachter Kräuterfrischkäse
Räucherlachs, Wurst und Käse
verschiedene Marmeladen, Honig, Nutella
frisch gepresster Orangen-Grapefruit-Saft, Wasser, Kaffee, Tee

Ich liebe nicht nur Brunch, sondern auch unsere tolle Küche, weil wir so viel Platz haben um dort ein Buffet so schön anzurichten.


Blätterteig ist eine tolle Grundlage für schnelle Frühstücksleckereien. Ich habe ihn mit Lachs und mit Nutella gefüllt. Das köstliche Rezept für die Lachstaschen habe ich aus dem Buch "Simple Dinners" von Donna Hay.


Blätterteigtaschen mit 2erlei Füllung
(für 5 Teilchen)

5 Scheiben TK Blätterteig

Für die Lachsfüllung:
150g Lachsfilet
200g Creme Fraiche
frischer Dill
frischer Zitronensaft
Salz/Pfeffer
1/2Tl Sahnemeerrettich
1/2Tl Senf

ODER

Für die Schokofüllung:
5El Nutella

Außerdem:
1 Ei

Den Blätterteig auftauen lassen.

Für die Lachsfüllung das Lachsfilet in 5 Stücke schneiden. Die Creme Fraiche mit frischem Dill, einem Spritzer Zitronensaft, Salz/Pfeffer, Meerrettich und Senf mischen. Nun auf jedes Blätterteigblatt einen Klecks der Creme Fraiche geben und mit einem Stück Lachs belegen. Das Blatt zusammen falten und ggf. die Ecken mit einer Gabel verschließen. 

ODER

Für die Schokofüllung die Blätterteigblätter einfach mit je einem Klecks Nutella füllen und einrollen. Ich habe diese Teilchen wie ein Hörnchen eingerollt.

Das Ei verquirlen. Die Taschen mit dem Ei bestreichen und bei 180°C etwa 20 Minuten backen, bis die Teilchen goldbraun sind.


Außerdem habe ich den köstlichen Rote-Bete-Salat von Jamie Oliver aus dem Buch "30 Minuten Menüs". Wer - wie ich - gerne mal eine saure Gurke zur Schnitte isst, der wird diesen Salat genauso lieben.


Rote-Bete-Salat mit Schafskäse
(für etwa 4 Portionen)

1Pck. gekochte Rote Beete (die Vakuum verpackte)
frischer Zitronensaft
dunkler Balsamicoessig
Salz
Olivenöl
eine Hand frische Petersilie
1Pck. Schafskäse oder Feta

Die Rote Bete mit einer groben Reibe reiben. Die Petersilie hacken. Die Rote Bete mit der Petersilie mischen und mit Zitronensaft, Balsamico, Salz und Olivenöl anmachen. Den Schafskäse darüber bröseln. Köstlich!


Für den Kräuterfrischkäse habe ich einfach nur normalen Frischkäse mit frisch gehackten Kräutern vermischt. Auch das Rührei habe ich mit frischen Kräutern. Zu dem leckeren Kartoffelsalat habe ich kein Rezept, denn den hat meine Mama mitgebracht.


Auch meiner Etagere habe ich wieder etwas Aufschnitt drapiert. Diesmal gab es Emmentaler, Österreichischen Bergkäse, Käse-Weintrauben-Spieße und Babybel auf der oberen Etage. In der Mitte haben wir Serrano und Wallnusssalami und unten Räucherlachs.


Die Mischung aus frisch gepresstem Orangen- und Grapefruitsaft finde ich sehr lecker. Vorallem ist es nicht zu süß. Das solltet ihr bei Gelegenheit mal ausprobieren.

Andere Brunchideen von mir findet ihr HIER.

Wie genießt ihr denn am liebsten euer Sonntagsfrühstück? Was darf auf dem Tisch nicht fehlen?

Ich wünsche euch noch ein wunderbares Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


Ich bin dann mal kurz Frühstück machen ;-)

Freitag, 14. Juni 2013

{Völlig Durchgegrillt} Heute gibt es Fisch

Vor Kurzem hatten wir ganz liebe Freunde zum Grillen bei uns zu Besuch. Weil wir schon lange mal einen ganzen Fisch auf dem Grill zubereiten wollten, haben wir die Gelegenheit gleich genutzt und eine Forelle gegrillt.


Die Zubereitung war denkbar einfach. Die Forelle gab es beim Fischhändler bereits küchenfertig. Ich habe sie nur gewaschen und trocken getupft. Anschließend habe ich sie mit Zitronenscheiben und frischen Kräutern (Dill und Petersilie) gefüllt und kräftig gesalzen. Dann habe ich die Forelle in so eine Fischzange eingespannt und die Fischzange nochmal mit Alufolie umwickelt. So konnte die Forelle die ersten 10 Minuten auf dem Grill garen. Danach haben wir die Alufolie abgenommen, damit er noch schön knusprig wird. Mit der Alufolie wollte ich verhindern, dass der Fisch zu dunkel wird.


Du Forelle war köstlich. Mit einem Stück Kräuterbutter war sie der Hit. Außerdem haben wir noch Lachs gegrillt. Hier habe ich zu frischem Lachsfilet gegriffen, dass ich mit Zitrone, Salz, Kräutern, Tomatenscheiben und etwas Olivenöl in Alufolie eingewickelt habe. Diese kleinen Päckchen haben wir ebenfalls auf dem Grill zubereitet.


Zum Fisch gab es neben frischem Baguette und selbst gemachter Kräuterbutter auch noch einen Fenchel-Orangen-Salat und einen Grillgemüsesalat.

Für den Fenchel-Orangen-Salat einfach eine Fenchelknolle in feine Streifen Reiben und in eine Schüssel geben. Eine Orange filetieren und die Orangenfilets zum Fenchel geben. Die Orangenreste über der Schüssel ausdrücken, sodass noch etwas frischer Orangensaft in die Schüssel läuft. Nun den Fenchelsalat mit etwas Weißweinessig, Olivenöl, Salz/Pfeffer und etwas Naturjoghurt anmachen. Dieser Salat passt perfekt zu frisch gegrilltem Fisch.


Für den Grillgemüsesalat habe ich Auberginen und Zucchini in dünne Streifen geschnitten und in einer Grillpfanne von beiden Seiten angeröstet (diesen Arbeitsschritt kann man natürlich auch auf einem Grill machen). Die gegrillten Gemüsestreifen kommen in eine Schüssel zum Auskühlen. Anschließend die Gemüsestreifen mit frisch gewaschenem Rucola, Mozzarella, gerösteten Pinienkernen, klein gehackten und getrockneten Tomaten und Parmesanspänen vermischen. Mit etwas Olivenöl, Salz/Pfeffer und Balsamico anmachen.

Diese zwei Salate peppen jeden Grillabend auf! Was sind denn eure Lieblingsgrillsalate? Und welchen Fisch legt ihr gerne auf den Grill?

Ich wünsche euch ein tolles Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

{Völlig Durchgegrillt}

Mittwoch, 12. Juni 2013

Die Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Rhabarberkuchen mit Baiserhaube

Wie auch beim Spargel ist am 24. Juni Schluss mit der Rhabarber-Saison. Aus diesem Grund gibt es von mir heute nochmal ein leckeres Rhabarberkuchenrezept. 
Leider ging die Saison der sauren Stangen mal wieder viel zu schnell vorbei. Da freue ich mich jetzt schon wieder auf das nächste Jahr. 


Diesmal habe ich einen echten Klassiker gebacken, denn Rhabarberkuchen mit Baiserhaube ist überall sehr beliebt. Aber warum sind die beiden so ein Dreamteam? Weil die süße, knackige Baiserhaube einfach ein wunderbarer Begleiter für den sauren Rhabarber ist. Gebettet werden beide auf einem Bett aus Rührkuchen.


Rhabarberkuchen mit Baiserhaube
(für eine 26er-28er Springform)


Für den Teig:
180g Butter
Prise Salz
1Tl Vanillezucker
150g Zucker
  5Eigelbe

300 g Mehl
1 Pck. Backpulver
150 ml Buttermilch 


Für die Baiserhaube:
5 Eiweiß

Prise Salz
  1TL Weißwein-Essig
200g Zucker


Außerdem:
etwa 500g Rhabarber  

Rhabarber putzen, waschen und in grobe Stücke schneiden. 

Für den Teig die Butter, Prise Salz, Vanillezucker und Zucker schaumig rühren. Die Eigelbe nach und nach unterrühren. Mehl und Backpulver mischen. Abwechselnd mit der Buttermilch zufügen und unterrühren. 

Den Teig in eine gefettete Springform geben und glatt streichen. Den Rhabarber gleichmäßig darauf verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 175°C Ober-/Unterhitze etwa 25 Minuten backen. 

Für die Baiserhaube
Eiweiß, Salz und Essig mit den Schneebesen des Handrührgerätes steif schlagen und den Zucker dabei einrieseln lassen. So lange schlagen, bis sich der Zucker vollständig gelöst hat und die Baisermasse glänzend weiß ist. 


Den Kuchen nach den 25 Minuten Backzeit aus dem Ofen nehmen und die Baisermasse locker auf den Kuchen verteilen. Kuchen bei gleicher Temperatur nochmals 15–20 Minuten backen bis die Baiserhaube schön goldbraun und knackig ist.



Nach kurzer Zeit bilden sich auf der zarten Baiserhaube kleine, glänzende Zuckerperlen. Warum eigentlich? Zucker (und der ist in der Baisermasse viel enthalten) zieht das Wasser aus der Luft magisch an. Diese Goldtropfen sind also gelöster Zucker aus dem Baiser, der sich mit der Luftfeuchtigkeit verbunden hat. Diese köstliche Baiserhaube zieht also nicht nur uns an, sondern auch das Wasser aus der Luft.

Ich wünsche euch noch eine wunderbare Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

 Die Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)