Dienstag, 30. April 2013

{Feierabendküche} Es gibt wieder Spargel

Man findet ihn wieder auf den Märkten und in den Kaufhallen: den Spargel. Spargel ist wirklich ein köstliches Gemüse. Ich habe diese Woche einen Bund grünen Spargel gekauft und daraus schnell ein leckeres Pastagericht gekocht.

Spargel ist außerdem ein sehr gesundes Gemüse. Er hat nur wenig Kalorien, dafür aber viele Mineralien und Vitamine, die dem Körper richtig Power geben. Er hat eine entwässernde Wirkung die auch dafür sorgt das Giftstoffe aus dem Körper transportiert werden. Kann man bei so einem tollen Gemüse noch Nein sagen? 


Zubereitung: Bandnudeln in reichlich Salzwasser kochen. Spargel, Lauchzwiebeln und Tomaten waschen und putzen. Den Spargel und die Lauchzwiebeln in Scheiben schneiden, die Tomaten halbieren.
Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den Spargel und die Lauchzwiebeln darin anschwitzen. Mit etwas Weißwein und Sahne ablöschen und mit frischem Dill, Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Die Soße etwas einköcheln lassen. Anschließend die halbierten Tomaten hinzufügen.  Den Stremellachs von der Haut befreien und in grobe Stücke schneiden und zur Soße geben. Umrühren und noch 5 Minuten ziehen lassen. Die Nudeln abgießen und zur Soße geben. Alles durchschwänken und servieren.


Ich liebe es auf diese Weise zu kochen. Einfach ein paar frische Zutaten in eine Pfanne geben und gemeinsam mit einer leckeren Pasta servieren und genießen. Das kann jeder und es schmeckt super.

Dieses Rezept gebe ich gleich weiter an das Spargel-Event von Küchenplausch:

Spargel Rezepte

Drückt mir die Daumen =)

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)

Donnerstag, 25. April 2013

{Feierabendküche} Der neue Kerl an meiner Seite

Wenn es um Feierabendküche geht, dann darf ich natürlich nicht verpassen über den neuen Mann bei uns zu sprechen: Jamie Oliver. Seit einigen Wochen schon bin ich ganz stolze Besitzerin des aktuellen Jamie Oliver Buches "30 Minuten Menüs".

Schon ewig wollte ich mir ein Jamie Oliver Buch kaufen, da ich einfach seinen Umgang mit Rezepte und seine Leichtigkeit bewundere. Es klingt bei ihm einfach alles einfach und es sieht immer köstlich aus. Bisher konnte mich aber kein Kochbuch des Engländers richtig überzeugen. Ich finde etwa 70-80% der Rezepte in einem Buch müssen einem schon zusagen, damit sich der Kauf auch lohnt, aber das war bisher leider (so sehr ich mir das auch gewünscht habe) nicht der Fall. Da seine Bücher auch keine Schnäppchen sind, habe ich auf einen Kauf verzichtet. 

Nun habe ich mir sein neustes Buch "30 Minuten Menüs" einmal näher angeschaut und ich war sofort Feuer und Flamme. Dieses Buch ist für mich einfach wunderbar! Ich liebe es! Auf Anhieb haben mir fast alle Rezepte gefallen, also habe ich sofort zugeschlagen. 

"30 Minuten Menüs"
Jamie Oliver 

Dorling Kindersley Verlag
24,95€
Gebundene Ausgabe, 288 Seiten

"50 leckere 30-Minuten-Menüs: Ob Marokkanische Lammkoteletts mit Fladenbrot, würzigem Couscous, gefüllten Paprikaschoten und einem Granatapfel Drink; gegrillte Sardinen mit knusprigem Halloumi, Rucolasalat, Feigen und einer dicken Schokoladen-Mousse oder Spinat-Feta-Pastete mit Gurkensalat, Tomatensalat und Eis im Nuss-Schoko-Mantel – jedes der 50 Menüs können Sie in 30 Minuten selbst zubereiten." 

Das Buch könnt ihr HIER kaufen. 

Inhalt 

Wer bereits aufmerksam die Folgen auf Sixx verfolgt, dem werden einige der Rezepte sehr bekannt vorkommen, denn viele oder alle? (leider kenne ich nicht alle Folgen der Serie) finden sich in Form der Rezepe im Buch wieder. 

Für Jedes Menü gibt es 4 wunderbar bebilderte Seiten. Ein Menü besteht meistens aus 4-6 Komponenten und ist meistens für 4-6 Personen geplant. Die Zutatenliste und die gesamte Zubereitungsbeschreibung befindet sich zusammengefasst auf einer Seite. Die Schrift ist dabei sehr klein, was ich nicht so schön finde, aber kleine Zwischenüberschriften erleichtern die Orientierung.
Insgesamt enthält das Buch 50 Menüs, also über 200 Rezepte. 


Die meisten Rezepte kommen mit "normalen" Zutaten, wie Obst, Gemüse, Fleisch, Gewürze etc. aus. Auch solche Gewürze wie Senfmehl habe ich bei uns auf dem Markt am Gewürzstand bekommen und Lemon Curd gibt es auch bei uns in Läden. Nur bei manchen "Fertiggerichten" wie fertige Tartelettes wird es natürlich schwer. Man muss bedenken es ist ein englisches Buch, welches lediglich ins Deutsche übersetzt wurde. Da muss man mit Leben, dass es in England einige Produkte gibt, die es bei uns nicht gibt. 


Am Anfang des Buches findet man ein paar einführende Erklärungen. Jamie erklärt, was er sich bei diesem Buch gedacht hat, was man immer im Haus haben sollte damit es schnell geht und welche Küchenausstattung sinnvoll ist. 


Und nun zu der Frage die sich alle bei diesem Buch stellen: Ist das in 30 Minuten zu schaffen? 

Erstmal möchte ich zu bedenken geben, dass Jamie Oliver ein ausgebildeter, routinierter Koch ist. Er hat die Rezepte im Kopf und muss während des Kochens in kein Kochbuch schauen. Er weiß ganz genau wann er wohin schauen muss. Das verschafft ihm natürlich einen Vorteil und ich bezweifle nicht, dass Jamie das in 30 Minuten schafft.

Jemand wie ich braucht schon etwas länger für so ein komplettes Menü, da man sich erstmal zurecht finden muss was alles zu tun ist und was man dafür braucht. Außerdem muss man sehr routiniert in der Küche arbeiten.


Ich persönlich habe mir dieses Buch aber nicht mit dem Ziel gekauft ganze Menüs in 30 Minuten kochen zu können. Ich fand die Rezepte und die Menüzusammenstellungen einfach nur lecker und die Zubereitungen sind relativ einfach. Es braucht meistens nicht viel Übung oder Geschick diese Rezepte zuzubereiten und das gefällt mir. Meistens passe ich die Rezepte auf 2 Personen an und meistens mache ich auch kein ganzes Menü, sondern nur 1 oder 2 Komponenten. Ich lasse mich dabei von diesen 30 Minuten überhaupt nicht stressen. Wenn es 40 Minuten dauert, dann ist es auch noch so. Ich erfreue mich einfach an diesen einfachen, köstlichen Rezepten!

Fazit

Wer ein Buch sucht mit dem er ganze Menüs wirklich in 30 Minuten zubereiten kann und sich ärgert, wenn er es nicht schafft, der ist hier wahrscheinlich nicht gut beraten (außer er ist ein ausgebildeter Koch). Wer aber nach super leckeren Rezepten oder Menüs von Jamie sucht und sich nicht daran stört wenn das auch mal 40 Minuten oder eine Stunde dauert, der sollte meiner Meinung nach zugreifen!

Und nun zeige ich euch mal, was ich bisher aus dem Buch nachgekocht habe:


Zuerst habe ich das Steak-Sandwich mit dem Rote-Beete-Schafskäsesalat von Seite 200 getestet. Dazu hab es eigentlich noch knusprige neue Kartoffeln und gratinierte Portobello-Pilze aber auf die haben wir einfach verzichtet. 
Ich war skeptisch, ob der Rote-Beete-Salat wirklich schmeckt und es hat mich einfach umgehauen. Mittlerweile habe ich ihn schon mehrmals gemacht und brauche dank der einfachen Zubereitung auch kein Rezept mehr - Lecker!


Das Steaksandwich ist natürlich ein Traum für jeden Mann, aber auch mir hat das sehr geschmeckt. Frisches Brot, Meerrettich, Rauke und Paprike ist eine wunderbare Kombination. Ich habe das Sandwich noch mit etwas Tete de Moine verfeinert. Wir haben zu zweit gekocht und es hat ungefähr 35 Minuten gedauert.


Als nächstes haben wir das Hühnchen mit Senfsoße und dazu das schnelle Kartoffelgratin von Seite 97 gekocht. Mein Liebster war hellauf begeistert (und das soll wirklich was heißen, denn ich habe anscheinend einen kleinen Gourmet herangezogen). Da ich zu dieser Zeit nur eine Handreibe zur Verfügung hatte, hat das mit dem Kartoffelgratin natürlich etwas länger gedauert. Insgesamt haben ich 40 Minuten gekocht. Normalerweise gehören doe Kapuziner und Manggold&Spinat noch dazu, aber die haben wir weg gelassen.


Das dritte Gericht waren die Spaghetti Puttanesca mit dem Fenchel-Radieschen-Salat von Seite 54. Das war schnell gemacht. Normalerweise gehört aber noch ein Knoblauchbrot und Schokoladencreme zum Menü. Wir haben für diese 2 Komponenten etwa 30 Minuten gebraucht.


Dann habe ich aus einem Menü nur eine Komponente herausgesucht, nämlich das Schweinefilet in Pilzrahmsoße von Seite 236 dazu habe ich Kartoffel-Möhren-Puffer gemacht. Auch dieses Gericht war super lecker. Den Rest der Soße habe ich eingefroren und später haben wir es auch nochmal mit Kartoffelklößen gegessen.


Die Kapuziner von Seite 98 habe ich auch aus diesem Buch. Das Rezept dazu habe ich euch HIER ja bereits vorgestellt. Für dieses Rezept braucht man nicht mal 5 Minuten!

Auch die spanischen Tapas von Seite 260 haben wir ausprobiert. Die glasierte Chorizo war der Wahnsinn! Auch Melone mit Serrano, gefüllte Paprikas und die Frittata waren sehr lecker.

Wie ihr sehen könnt bin ich mit meinem Buchkauf sehr zufrieden. Wer andere Meinungen zum Buch lesen möchte schaut mal bei "Books, Looks, Cooks", "Einfach Lecker Essen" und "Schöner Tag noch!" vorbei.

Wie steht ihr denn zu den 30-Minuten-Menüs?

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)

 

Mittwoch, 24. April 2013

Die Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Marias Sommerdrink

Mittlerweile können wir nicht mehr über schlechtes Wetter klagen. Der Frühlich hat sich endlich in Deutschland richtig breit gemacht und verwöhnt uns mit einer frischen Frühlingsbriese, Sonne und guter Laune.

Also heißt es weg mit dem Tee, weg mit der heißen (und doch so köstlichen Schokolade) und her mit den frischen Sommerdrinks, die uns so Freude bereiten.


Um den Frühling zu feiern habe ich euch heute ein paar fruchtig, frische Ideen mitgebracht, wie ihr ganz einfach euer Wasser verfeinern könnt. 

Fertige Eistees oder aromatisierte Wässerchens lasse ich im Supermarkt einfach im Regal stehen und wende mich viel lieber der Obstabteilung zu. Dort finden sich nämlich Zitronen, Orangen, Limetten, Ingwer, frische Kräuter und Beeren mit denen man ganz wunderbar eine Erfrischung zaubern kann.


Zu Hause gebt ihr diese Zutaten gemeinsam mit viel Eis und Mineralwasser (egal ob still oder mit Sprudel) in eine Karaffe und fertig ist der Sommerdrink. Wer es süß mag, der gibt einfach noch etwas Sirup hinzu. Achtet bitte darauf alle Zutaten gut abzuwaschen bzw. Bio Zitronen, Orangen und Co. zu kaufen, da diese Früchte nicht geschält werden.


Marias Sommersdrink

Mineralwasser
Eiswürfel
einige Blätter Minze und Melisse
ein paar Zitronenscheiben
eine Hand TK Blaubeeren
etwas Ingwer, in Scheiben geschnitten

Einfach die Kräuter, Zitronenscheiben, Blaubeeren und Ingwer in eine Karaffe geben, mit Eis und Mineralwasser auffüllen. Es dauert etwa eine halbe Stunde bis das Wasser auch etwas Geschmack annimmt. Umso länger es zieht, umso intensiver schmeckt das Wasser.


Das schmeckt nicht nur lecker! Das sieht nicht nur super schön aus! Nein! Das ist auch noch unglaublich gesund! Ingwer zum Beispiel lindert Schmerzen (Schwangere sollten aber auf Ingwer verzichten) und Minze wirkt kühlend und abwährstärkend. Auch Blaubeeren stärken das Immunsystem. 

Je nach Geschmack kann man auch viele andere Zutaten in das Wasser geben z.B. Orangenscheiben, Limettenscheiben, Zitronenmelisse, Lavendelblüten, Kamillenblüten, Erdbeeren, Granatapfelkerne... Es gibt unendlich viele Möglichkeiten. Ihr könnt eure Drinks auch mit Säften oder Sirup süßen. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Was ist denn euer Lieblings-Sommerdrink?

Ich wünsche euch noch eine wunderbare Woche.

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Die Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)


Montag, 22. April 2013

{Feierabendküche} Kennt ihr schon Orzotto?

Bei uns gibt es auch Abends oft mal etwas leckeres, warmes zu essen. Doch Abends - ihr kennt das sicher Alle - muss es einfach auch schnell gehen. An ein paar dieser schnellen Gerichte würde ich euch gerne teilhaben lassen. Leider koche ich häufig ohne Rezept. Aus Kochbüchern lasse ich mich inspirieren, dann lese ich die Rezepte die mir gefallen, aber kochen tue ich ganz ohne Rezept mit viel Gefühl. Aus diesem Grund fällt es mir schwer nachträglich für euch ein Rezept aufzuschreiben. Ich habe mich daher entschieden euch keine genauen Rezepte zu meiner {Feierabendküche} zu liefern, sondern euch einfach zu beschreiben was rein kommt und wie ich es gekocht habe. Vielleicht inspiriert es den einen oder anderem zum Nachkochen.


Heute gibt es Orzotto. Kennt ihr das schon? Orzotto ist eine Nudelart, die aussieht wie Reis. Vor einer Weile bin ich auf dieses Rezept gestoßen. Eine Art Risotto bloß eben mit diesen besonderen Nudeln. Dazu haben wir etwas Fisch gekauft und frisch gebraten.

In letzter Zeit kaufen wir immer mal wieder ganz frischen Fisch. Bisher haben wir Fisch immer aus dem TK Regal gekauft und da meistens auch nur Lachs oder Seelachsfilet. Das soll sich aber ändern und wir haben bisher schon verschiedene Sorten ausprobiert. Zum Orzotto hatten wir 3 kleine Stücke Fisch gekauft um verschiedenes zu probieren. Einmal ein Stück Wels der uns überhaupt nicht geschmeckt hat. Der Wels ist ein Süßwasserfisch und schmeckt einfach nur muffig und schlammig. Die Fischfrau meinte das muss nicht immer so sein, aber ich kaufe ihn trotzdem nicht wieder! Dann hatten wir noch ein Stück schwarzes Heilbuttfilet. Der Heilbutt war butterweich und ganz zart. Er zerfiel auf der Zunge. Aber er hatte mir fast schon fast zu wenig biss und geschmack. Außerdem hatten wir noch ein Stück Viktoria Barschfilet. Der hat uns sehr gut geschmeckt und wir haben ihn auch schon wieder gekauft. Den kann ich nur empfehlen!


Nun bekommt ihr aber die Beschreibung zu diesem köstlichen Orzotto mit Pilzen und Petersilie.

Zubereitung: Die Nudeln in reichlich Wasser mit Salz etwa 10 Minuten kochen und anschließend abgießen. Die Nudeln dürfen noch gut al dente sein! Eine Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Braune Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Petersilie fein hacken. Nun Olivenöl und ein kleines Stück Butter in einer Pfanne erwärmen. Den Knoblauch und die Pilze anschwitzen. Nun mit etwas Sahne, Weißwein und frisch gepresstem Zitronensaft ablöschen. Den Orzotto dazugeben und mit einem Hauch Muskat, Salz und Pfeffer abschmecken. Die Petersilie dazu. Alles rühren, bis eine schöne, cremige Speise entstanden ist ggf. noch etwas Flüssigkeit dazu geben. Zum Schluss noch etwas Parmesan reiben und unterheben.
Den Fisch säubern, säuern und salzen. In Mehl wenden und in einer heißen Pfanne in etwas Butter anbraten. Gemeinsam mit dem Orzotto und Zitrone servieren.

Dieses Gericht war einfach nur köstlich. Das gibt es sicher auch mal in anderer Form wieder. Man kann es wie jedes Risotto-Rezept variieren. Wie wäre es mit getrockneten Tomaten, Auberginen oder anderen frischen Kräutern. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Ich hoffe euch gefällt meine {Feierabendküche}? In Zukunft wird es noch einige Rezepte geben ;-)

Ich wünsche euch eine gute Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)

Freitag, 19. April 2013

Lange Lange..

...habe ich überlegt, wie ich meine Gewürze am besten verstauen kann. Ich habe eine sehr große Gewürzsammlung und die wollte ich in meiner neuen Küche auch schön zur Geltung bringen. Außerdem sollten die Gewürze auch schnell griffbereit sein, da ich es einfach nicht leiden kann, wenn alles in einer Schublade herumfliegt und einem das Gemüse anbrennt während man noch den Curry sucht.

Nach langem Indeensuchen habe ich dieses Bild auf Pinterest entdeckt und war sofort begeistert. Das Ganze ist leicht nachzumachen, denn die Gewürzgläschen und auch die "Regale" gibt es bei Ikea und außerdem hatte ich sogar schon einige dieser Gewürzgläschen - das muss Schicksal sein.


Die Regale und die restlichen Gläschen waren schnell gekauft und montiert, doch wie beschrifte ich die Gläschen? Durch Zufall habe ich bei Depot kleine Tafelaufkleber und einen Kreidestift entdeckt, die perfekt gepasst haben. Die habe ich gekauft, beschriftet und zu Hause auf die Gläschen geklebt doch lange haben sie nicht gehalten. Innerhalb von 1 Stunde lag die Hälfte der Aufkleber auf dem Boden und die Beschriftung sah auch nicht so schön aus wie im Geschäft- klassischer Fehlkauf. Aber wie bekomme ich nun endlich eine Beschriftung auf meine Gläschen?


Gott sei Dank kenne ich die liebe Anna von Casa di Falcone. Ich habe probehalber ein paar Aufkleber von Casa di Falcone auf die Gläschen geklebt und die halten bombenfest. Also habe ich Anna gebeten mir ein paar Aufkleber in diesem Stil zu designen und nun bin auch ich stolze Besitzerin eines tollen Gewürzregals.

Wer dieses Regal "nachbauen" möchte braucht:

- Ribba Bilderleiste von Ikea (55cm), Farbe nach Wahl
- Droppar Gewürzgläschen von Ikea (auf eine Bilderleiste passen 10 Gewürzgläschen)
- hübsche Aufkleber

Vielleicht ist der ein oder andere von Euch ja auch auf der Suche nach einem tollen Gewürzregal und freut sich auch so wie ich über diese Idee ;-)

Wir bewahrt ihr denn eure Gewürze auf? Ich freue mich auf eure Ideen!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)

Mittwoch, 17. April 2013

Die Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Schoko-Kirsch-Kuchen

Schokolade und Kirschen ist ja immer eine gelungene Kombination - eine Kombination die auch vielen schmeckt und die auch schnell umgesetzt ist. Ich habe mich am Sonntag spontan für 2 kleine Schoko-Kirsch-Küchlein entschieden, die ich in zwei Herzformen gebacken habe. Wenn ein saftiger Schokoladenkuchen eine süße Kirsch trifft, dann lacht einfach die Sonne (jetzt wisst ihr warum es seit Montag so warm ist ;-). Dazu ein Kleks Sahne und der Nachmittag ist gerettet.

Verfeinert wurde der Kuchen mit Haselnüssen und etwas Rotwein - man gönnt sich ja sonst nichts!



 Doch welche Kirschen soll man am besten für einen Kuchen oder ein Dessert nutzen? Es wird natürlich schnell klar, das ich für meinen heutigen Kuchen keine frischen Kirschen benutzt habe. Wir haben zwar mittlerweile endlich wunderbares Wetter, aber die Kirschbäume sind nich weit davon entfernt Blüten oder Früchte zu tragen, also greife ich gern auf Kirschen aus dem Supermarkt zurück. 

Hier habt ihr zwei Möglichkeiten: entweder Kirschen aus dem Glas oder TK Kirschen. Ich persönlich nehme am liebsten TK Obst bzw. Kirschen, weil sie gleich nach der Ernte eingefroren wurden und so noch viele Vitamine und auch Geschmack enthalten. Kirschen im Glas finde ich persönlich immer etwas unansehnlich - sie sind schon sehr weich und haben oft nur noch wenig Geschmack.
Im Sommer kann man natürlich auch zu frischen Kirschen greifen!


Und nun wollt ihr das Rezept vom saftigen Schoko-Kirsch-Kuchen? Na dann bitteschön:


Schoko-Kirsch-Kuchen
(für 2 kleine Küchlein, für eine 26er Springform das doppelte Rezept benutzen)

150g TK Kirschen
50g Zartbitterschokolade
75g weiche Butter
50g Zucker

1 Prise Salz
2Eier
100g Mehl
1TL Backpulver
2TL Kakao

30ml Rotwein
30g gemahlene Haselnüsse
 
Die Schokolade über einem Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen lassen.

Die Butter mit Zucker und Salz sehr schaumig schlagen. Die Eier nacheinander gründlich unterrühren. Die etwas abgekühlte Schokolade unterheben. Backpulver, Kakao und Mehl vermischen und unter die Masse heben. Den Rotwein zugeben und zum Schluss die Haselnüsse kurz unterrühren. Den Teig in die Förmchen geben, glattstreichen und mit den tiefgekühlten Kirschen belegen. Im Ofen bei 180°C etwa 30 Minuten bei Ober-/Unterhitze backen. Wenn ihr die doppelte Menge in einer Springform backt, dann verdoppelt sich auch in etwa die Backzeit. Stäbchenprobe machen!

Den Kuchen gut auskühlen lassen und aus der Form lösen und mit einem Klecks frisch geschlagener Sahne genießen.

Ich wünsche euch mit diesem Rezept noch eine wunderbare Woche! Genießt die Sonne!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

 Die Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)


Sonntag, 14. April 2013

Im Test: Küchenmaschine von Phillips

Was mir in meiner neuen Küche lange noch gefehlt hat ist eine Küchenmaschine zum Schneiden und Raspeln. Vor dem Umzug hatte ich eine Kenwood Prospero, die einen kleinen Küchenmaschinenaufsatz zum schneiden und raspeln hatte, den wir auch oft genutzt haben. Nun habe ich mich aber umorientiert und die Prospero samt Zubehör verkauft und mir ein neues Schmuckstück - die Bosch MUM Styline gekauft. Warum? Mir gefällt sie vom Design und von der Handhabung her besser. Auch die Bosch MUM kam mit einem Küchenmaschinenaufsatz, aber als Durchlaufschnitzler. Das hat mir nicht so gut gefallen. Dieser Schnitzler macht zwar seinen Job, aber das natürlich nicht in einem geschlossenen Behälter, sondern er ist unten offen und das macht Schmutz. Außerdem fehlt mir hier ein Messereinsatz mit dem man Pesto oder ähnliches machen könnte. Also habe ich das Zubehör (diesen Durchlaufschnitzler und auch die Zitronenpresse) zu meiner Bosch MUM einfach verkauft und mich nach einer seperaten Küchenmaschine umgesehen.

Viele mögen es besser finden alles an einem Gerät zu haben - mich aber nervt diese Umbauerei mit 1000 Zubehörteilen sehr. Ich mag es lieber wenn alles griffbereit steht - breit zum kochen!

Zuerst bin ich bei meiner Suche auf die passende Küchenmaschine zu meiner Bosch MUM aus der Styline Serie gestoßen: die Bosch Kompakt-Küchenmaschine Styline. Ich habe sie mit im Laden auch angeschaut. Schade finde ich das sie durch ihr Bedienelement nicht ganz so schön und modern ist, wie die Küchenmaschiene und sie ist auch meiner Meinung nach nicht so gut verarbeitet. Außerdem hat sie mir viel zu viel Zubehör! Zu viel Zubehör? Ja, denn ich weiß nicht wo hin mit diesen 1000 Einzelteilen. Ich brauche keinen Mixaufsatz, denn mein Kitchen Aid Blender steht auch immer bereit. Ich brauche auch keine Zitruspresse oder einen Entsafteraufsatz (der nicht so aussieht, als könne er wirklich entsaften). Ihr merkt schon ich bin ein bisschen Zubehör geschädigt. Aber mich stört das einfach, wenn man überall so viel Zeug um sich hat, was man dann sowieso nie benutzt. 

Da mir die Bosch nun nicht gefallen habe, habe ich mich weiter umgesehen und bin bei Philips gelanden. Entdeckt habe ich die neusten Maschine aus der Jamie Oliver Kollektion: die HR7782/00. Diese hat mir sofort vom Design her sehr gut gefallen und sie hat vorallem nicht zu viel Zubehör ;-)


Ich hatte das Glück das ich von Philips die Möglichkeit bekommen habe das Gerät vorab für 6 Wochen zu testen und ich würde euch natürlich gerne an meinen Eindrücken teilhaben lassen. Die Philips Küchenmaschine kommt zusammen mit 1000 Watt, einem 3,4l großem Behälter (2l Flüssigkeiten) und  Zubehörteilen (Raspelscheibe,  Schneidescheibe, Doppelschneebesen, Zitruspresse, 2 verschiedenen Messern und einem Knethaken) nach Hause. Das Zubehör finde ich gut durchdacht - mehr brauche ich wirklich nicht. Alle Zubehörteile nehmen auch nicht viel Platz weg. 

Die Maschine hat 2 Geschwindigkeitsstufen und eine Pulsfunktion. Was mir sofort aufgefallen ist, ist das wenn man die Maschine einschaltet, dann dauert es einen kleinen Moment bis die Maschine loslegt. Das ist natürlich nicht weiter schlimm, aber es fällt auf, das die Maschine nicht sofort reagiert.


Ich habe bisher viel getestet. Ich habe Pesto mit dem Messereinsatz gemacht, habe Möhren geraspelt, Weißkohl in feine Streifen geschnitten und Sahne geschlagen. Alles hat wirklich wunderbar funktioniert. 

Zuerst fand ich es schade, dass die eine Schneibescheibe nur ganz dünne Scheiben macht und man keine Möglichkeit hat dickere Scheiben zu schneiden, bis mein Liebster mich darauf hingewiesen hat das man die Schneidescheibe verstellen kann, sodass man auch dickere Scheiben schneiden kann - gut zu wissen ;-) Das finde ich natürlich großartig, denn so kann man mit ein und derselben Scheibe dünne und dicke Scheiben schneiden.

Als zweites fällt auf das immer ein Stück beim Reiben zurück bleibt, welches nicht mit geraspelt wird. Damit muss man aber glaube ich leben, weil es wahrscheinlich keine Maschine schafft das gesamte Gemüse zu raspeln, da es ja zwischen dem "Stopfen" und der Reibescheibe einen Abstand geben muss. So muss man das was übrig ist eben immer naschen.


Das Fassungsvermögen finde ich sehr gut! In den Behälter passt in etwa ein halber, großer, geraspelter Weißkohl. Auch 3 Becher Sahne kann die Philips ohne Probleme schlagen. Bisher habe ich wirklich noch nichts zu meckern, außer das ich es komisch finde das die Maschine nicht sofort reagiert beim Anschalten. Der Behälter ist einfach zu reinigen. Einfach nach dem Gebrauch gleich unter fließendem Wasser abspülen. 

Besonders loben möchte ich auch nochmal den Griff der wirklich robust gearbeitet ist, sodass man den Behälter gut festhalten kann, wenn man den Inhalt z.B. gerade in einen Topf kippt - das hat sich Jamie Oliver wirklich gut ausgedacht.

Fazit

Ich habe die perfekte Küchenmaschine für mich gefunden. Sie hat ein schönes Design, ist Robust und super schnell Einsatzbereit. Hier bekommt man keine Maschine mit 20 überflüssigen kleinen Zubehörteilchen die man vor Gebrauch erst zusammenpuzzeln, sondern ein Gerät welches wirklich zum Kochen konzipiert wurde.
Das Gerät bekommt man für rund 130€ (UVP: 159,99€). Das finde ich in Ordnung, wenn sie dann auch lange funktioniert. Es gibt günstigere (kleinere) Maschinen und auch durchaus teurere, also liegt die Philips hier im preislichen Mittelfeld.

Es ist natürlich nicht klar in welchem Maße Jamie Oliver hier wirklich am Bau der Maschine mitgearbeitet hat, aber ich finde die Maschine ist super mit den Rezepten von Jamie Oliver vereinbar und seine Einstellung "Schnell und einfach mit guten Zutaten kochen" findet sich in diesem Gerät auch wieder.

Habt ihr auch eine Kompaktküchenmaschine oder seit auf der Suche nach einer? Welche Punkte sind euch denn besonders wichtig oder welche Maschinen könnt ihr empfehlen?

Ich wünsche euch noch ein wunderbares Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz für einen Test in der Küche ;-)


Freitag, 12. April 2013

{Völlig Durchgegrillt} Liebling, kann ich die Pancakes auch grillen?

Seit ein paar Wochen haben wir einen neuen Mitbewohner: Den Weber Elektrogrill Q140 in einem wunderschönen grau. Mein Liebster - der Grillmeister - hat sich schon seit Monaten auf den Grill gefreut und nun haben wir ihn endlich gekauft. Ich kam Abends an dem Tag an dem er geliefert wurde nach Hause und da stand der Grill dann komplett aufgebaut und dekoriert (mit dem Weber Grillbuch, einer Grillzange, einem Geschirrtuch und einer Grillzange) im Wohnzimmer. Süß, oder? Wenn große Jungs spielen sind sie gesund!

Wir haben ja nun in der neuen Wohnung "nur" einen schönen Balkon, daher war es schnell klar, das es ein Elektrogrill wird. Einen normalen Holzkohlegrill kann man weder den Nachbarn noch der Hauswand durch den Rauch zumuten. Ein Gasgrill ist mir persönlich zu unsicher. Ich weiß das diese Grills geprüft sind, aber trotzdem würde es mich nervös machen eine Gasflasche auf dem Balkon stehen zu haben, deshalb ist es ein Elektrogrill geworden. Wir haben uns auch sehr schnell für das Modell von Weber entschieden. Der ist natürlich schon sehr Kostenintensiv gegenüber anderen Modellen, aber uns haben viele positive Bewertungen, das Design und die Technik sowie der gusseisene Rost überzeugt.

Mein Liebster ist voll happy und hat den Grill trotz der Kälte und dem Schnee schon auf dem Balkon angeworfen. Und da zeigt sich auch gleich das so ein Elektogrill eine super Sache ist. Einfach Stecker in die Steckdose stecken und den Grill bei geschlossener Haube etwa eine halbe Stunde aufheizen lassen. Eine saubere und schnelle Sache - kein Holzkohle schleppen, kein anzündeln.


Das erste was der Grillmeister zubereitet hat, war ein richtig schönes Steak. Mein Liebster würde ja am liebsten sofort die besten Steaks auf den Grill werfen, aber ich habe vorgeschlagen das wir erstmal üben bevor wir die Luxus-Steaks auf den Grill zubereiten. Wir haben ein Stück Entrecote von LIDL gekauft und selber zugeschnitten.

Vor dem Grillen haben wir das Steak mit dem leckeren Western BBQ Öl von Feuer&Glas eingestrichen. Auch das Grillrost haben wir mit dem Öl bestrichen. Feuer &Glas habe ich euch letztes Jahr schonmal HIER vorgestellt.
 

Der Grillmeister hat entschieden, dass die Steaks eine Dicke von 3cm haben müssen. Dann brauchen sie pro Seite 3 Minuten auf dem Grill.

Tipp vom Grillmeister: Das Steak auf den Grill legen. Nach 90 Sekunden das Steak um 90° drehen. Nach weiteren 90 Sekunden das Steak wenden und wieder nach 90 Sekunden um 90° drehen. 

Das Steak war also von jeder Seite 3 Minuten auf dem Grill.
 

Anschließend wird der Grill ausgestellt. Das Steak wird auf ein Stück Alufolie gelegt und mit Salz und Pfeffer gewürzt und in die Folie eingeschlagen. Ich war dabei nur Zuschauer, denn das ist reine Männerarbeit.


Nun wird eine feuerfeste Form (wir haben eine Auflaufform genommen) umgedreht auf das Grillrost gestellt und das eingeschlagene Steak darauf gesetzt. Klappe zu - das Steak muss jetzt für genau 10 Minuten ruhen. Die restliche Hitze sorgt dafür das sich die Fleischfasern entspannen und sich der Fleischsaft optimal im Steak verteilt. Das Steak darf nicht direkt auf dem noch heißen Rost liegen, da das Fleisch sonst weiter gaart und "wir wollen unser Steak ja Medium und nicht Tod" sagt der Grillmeister. 


Nun ist es also Zeit den Tisch zu decken und die Beilagen bereit zu stellen. Bei uns gab es einen frischen Salat, Baguette mit köstlicher Kräuterbutter und Ketchup dazu. Aber nicht irgendeinen Ketchup. Wir hatten die Möglichkeiten die neuen "Gourmet-Ketchups" von HEINZ zu testen. Zu unserem Steak hab es die Variante "Gerösteter Knoblauch, Thymian und Honig" den wir sehr lecker fanden. Ich fand ihn nicht zu süß und auch nicht zu Säurehaltig (was mich bei vielen Ketchups immer stört) und die Konsistenz fand ich auch sehr gut. Mehr Infos zum Ketchup gibts HIER. Nach meiner Information gibt es den wohl auch schon im Supermarkt. Die anderen beiden Sorten haben wir bisher noch nicht getestet.


Aber nun zurück zum Steak. Nach 10 Minuten haben wir das Steak aus seinem Folienkleid befreit und aufgeschnitten und das Herz lachte: Ein saftiges, zartes Steak in zartrosa und es war so lecker! 

Der erste Test ist also super gelungen!

Auch leckere Burger haben wir mittlerweile schon gegrillt aus Rindfleisch. Diesmal haben wir den Rost mit dem Liquid Smoke Öl von Feuer&Glas eingestrichen. Das Öl hat ein tolles Raucharoma. Da unser Grill ja nun selber kein Rauch produziert ist das natürlich eine tolle Sache. Wie die dieses tolle Raucharoma in das Öl bekommen weiß ich nicht, aber ich finde es toll.


Ein Bild vom Burger habe ich leider nicht, weil die Lichtverhältnisse kein schönes Foto mehr zugelassen haben, aber ich kann euch berichten, das das Fleisch super saftig und leeeecker war.

Mein Liebster würde am liebsten alles auf dem Grill zubereitet. Letztens sollte er Pancakes machen und er fragte mich doch tatsächlich: "Liebling, kann ich die Pancakes auch grillen?" - Lieber nicht ;-)


In diesem Jahr wird es noch ganz viele Beiträge unter dem Motto {Völlig Durchgegrillt} geben. Ihr könnt euch auf Buchvorstellungen, Rezepte, Tipps und Tricks zum Thema Grillen freuen. Wir werden auch verschiedene Fleisch und Fischsorten durchprobieren und darüber natürlich immer berichten!

Ich wünsche euch ein wunderbares Wochenende. Bei den Temperaturen werden wir aufjedenfall den Grill wieder anschmeißen. 

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


{Völlig Durchgegrillt}