Donnerstag, 14. November 2013

{Jeden Tag ein Buch} Der neue Trend: Brot aus dem Topf

 
Dieser Trend ging durch die Foodblogs wie ein Lauffeuer: Brot im Topf gebacken. Ich habe diese Variante des Brot backens zum ersten Mal bei HIER Sandra von From-Snuggs-Kitchen gesehen und war sofort begeistert. Auf ihren Rat hin habe ich mir auch den Dutch Oven Topf (den sie auch benutzt) gekauft. Gemeinsam mit dem Buch von Gabriele Redden war ich für den ersten Versuch gewappnet.



"Brot aus dem Topf: aromatisch und knusprig wie aus dem Holzofen"
Gabriele Redden


Bassermann Inspiration
12,99€
Gebundene Ausgabe, 96 Seiten

"Brote mit kräftiger, aromatischer Kruste wie aus dem Holzofen – mit diesen Rezepten und einem gusseisernen Topf gelingt's. Der fertige Teig kommt in den aufgeheizten Topf und dann geht es mit aufgesetztem Deckel in den Backofen. Nach der Backzeit überzeugt ein Brot mit knuspriger Kruste und weicher Krume, das sich problemlos aus dem Topf lösen lässt. So einfach und gelingsicher war Brotbacken noch nie!"

Das Buch gibt es HIER zu kaufen.

Inhalt

Wichtiges im Überblick
Die Geräte
Die Zutaten
Sauerteig selber ansetzen

Feine Hefebrote

Aromatische Sauerteigbrote 

Süße Brote

Glutenfreie Brote

Pikante und süße Brotaufstriche

Ich habe schon oft versucht ein leckeres Brot zu backen, aber wie vom Bäcker ist mir das noch nie gelungen. Hefebrote klappen, aber ein duftendes Landbrot mit knackiger Kruste ist aus meinem Ofen noch nie gekommen. Trotzdem hatte ich immer den Wunsch Brot selber zu backen, denn beim Bäcker bekommt man nicht immer leckeres Bäckerhandwerk, sondern auch oft Brot, dass mit Enzymen versetzt ist, damit es besser schmeckt. Ob diese Enzyme allerdings für den Menschen auch so viele Vorteile haben, wie für das Brot ist unklar.

Mit dem Buch habe ich mir also erhofft, dass ich es endlich auch hinbekomme ein tolles Brot zu backen. Ob das geklappt hat, verrate ich euch am Ende des Beitrags. Erstmal möchte ich euch das Buch vorstellen.


Das Buch hat sich ausschließlich auf die Backmethode im Gusseisentopf spezialisiert. Auf diese Methode sind dementsprechend auch die Rezepte angepasst. Wer also keinen Gusseisentopf hat, sollte sich vielleicht nach einem normalen Brotbackbuch umsehen.


Zum Beginn des Buches findet man alle Informationen, die man zum Backen braucht. Welcher Topf eignet sich? Welche Mehlsorten brauche ich? etc - diese Fragen werden zu Beginn geklärt. Anschließend folgen die verschiedensten Rezepte. Süße Brote oder Hefeschnecken sind dabei genauso vertreten,wie das klassische Landbrot oder ein knackiges Vollkornbrot. Am Ende des Buches findet man auch zahlreiche Rezepte für Brotaufstriche.

 
Das Buch ist sehr schön gestaltet, die Bilder sind ansprechend und die Rezepte übersichtlich. Jedes Rezept enthält eine ausführliche Beschreibung mit Gärtemperaturen und Ruhezeiten. Ich habe bisher keine großen Erfahrungen mit dem Brot backen, aber trotzdem konnte ich den Beschreibungen sehr gut folgen. 

Und was ist nun aus dem ersten Backversuch geworden? Ich habe mich entschieden zuerst das Landbrot zu backen. Das Rezept findet ihr auch HIER bei Sandra. Ich habe mich genau an die Angaben gehalten und konnte am Ende ein wunderbares, knuspriges Brot gebacken. Geschmacklich war es super lecker. Wir haben sofort ein paar Scheiben zum Abendbrot gegessen, weil wir es kaum abwarten konnten.


Als nächstes werde ich das Malzbrot aus dem Buch ausprobieren. Was mir allerdings aufgefallen ist, ist das man den Topf im Ofen zunächst sehr lange vorwärmen muss und erst dann kann das Brot darin gebacken werden. Das verbraucht natürlich viel Energie. Deshalb werde ich das nächste Mal gleich zwei Brote hintereinander und vielleicht noch ein paar Hefeschnecken backen, damit sich das Vorheizen auch wirklich lohnt.

In dem Topf kann man übrigens nicht nur Brot backen. Man kann darin auch andere Ofengerichte zubereiten oder auf offenem Feuer kochen.

Fazit

Ich bin begeistert von dieser Art Brot zu backen, weil auch Backanfänger es so schaffen ein tolles Brot zu backen. Das Buch erfüllt dabei vollkommen seinen Zweck passende Rezepte und Informationen zu liefern. Ich kann es jedem, der sich für diese Backvariante interessiert. Wer ein allgemeines Brotbackbuch sucht, sollte zu anderen Titeln greifen.

Hat euch der Trend auch schon ergriffen? Habt ihr auch schon Brot im Topf gebacken?

Ich wünsche euch noch eine tolle Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)

Kommentare:

  1. Hallo Maria,

    habe schon vor längerer Zeit das Brot im Topf gebacken...(hatte mir von Schwiegermutter einen wirklich alten Emailletopf organisiert)
    Auch ich backe dann immer mehr Brot und friere ein, da ich ebenfalls Energie sparen möchte.
    Habe aber festgestellt, dass mein Brot auch ohne Topf ganz gut gelingt:-))
    Probiers doch mal mit Gewürzen wie Kümmel, Fenchelsaat und Koriander......ich liebe mein Gewürzbrot :-), ist aber auch nicht jedermanns Sache
    LG,
    Claudia, die wieder mal ganz in der Nähe war

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  2. Liebe Maria,
    auch ich habe schon Brot im Topf gebacken,
    allerdings in einem normalen Kochtopf.
    Selbstgemachtes Brot schmeckt doch einfach am besten und
    besonders wenn es noch war ist,
    dazu schön mit Butter&Salz oder Kräuterquark... ach da gibt es soooo viele Varianten. <3
    Zumal selbgebackenes Brot auch nicht sooo lange hält...
    Warum? Weil es einfach zu lecker ist und man nicht anders kann als zu zulanegn ;)

    Vielen Dank für die Buchvorstelllung,
    ich denke dies wird das nächste Buch in meinem Regal.
    Ich wünsche Dir einen schönen Donnerstag.

    Liebe Grüße fenta
    von www.kreationen-a-la-fenta.com

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  3. Ich bin total angefixt Maria. Danke für die Buch-Vorstellung. Gestern gleich über den Verlag bestellt. Nun habe ich endlich einen Grund mir einen Topf von Le Creuset zu kaufen :) vorhin in der SBahn habe ich das Buch durchgeblättert und auf den ersten Blick ist es super. Ein schönes Wochenende dir.

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  4. Es freut mich, dass Dir das Buch und auch Dein Brot gut gefallen haben :)
    Ich bin immer noch total süchtig und backe die ganze Zeit fleißig weiter im Topf!

    Zuletzt hatte ich statt der vorgegeben 45 min. den Topf nur 30 min. vorgheizt, hat auch sehr gut geklappt. Vorher hatte ich mit einem Stein gebacken, der benötigt genauso lange zum Aufheizen, in sofern kam es für mich vom Energieaufwand gleich...

    Darf ich Dich bzw. Dein Brot in meiner "Nachgebacken"-Sammelung mit aufnehmen? Natürlich mit Link hier zum Beitrag - würde mich freuen :)

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    1. Ja du hast mich total angesteckt.

      Gerne kannst du mich in deine Sammlung aufnehmen!

      Viele Grüße,
      Maria

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    2. Freut mich! So ein selbst gebackenes Brot ist schon toll :D
      Alleine wenn es aus dem Ofen anfängt zu duften....

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  5. Hallo Maria,

    sieht gut aus, dein Brot. :)
    Ich backe seit letztem Frühling immer wieder Topfbrote und bin auch begeistert.
    Das Buch oben habe ich auch und kann Dir das Malzbrot, das Du vorhast zu backen, auch nur als Herz legen, denn das ist wirklich wirklich lecker. Habs sogar verbloggt vor einigen Wochen.

    Übrigens heize ich den Topf auch nur 30min vor und es reicht ebenfalls völlig aus.

    Viel Spaß beim Brotbacken :)
    Liebe Grüße,
    Irina

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Viele Grüße,
Maria