Mittwoch, 28. August 2013

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Franzbrötchen

Letzte Woche habe ich euch berichtet, dass ich im Juli mit Freunden in Hamburg war. Schön wars. Den Reisebericht findet ihr HIER. Bevor man länger in den Urlaub fährt, sollte man ja am besten alle verderblichen Lebensmittel verbrauchen damit nichts schlecht wird. Ich hatte vor dem Urlaub noch ein Stück frische Hefe, Eier und Butter die verbraucht werden mussten. Ich entschied mich Franzbrötchen zu backen. Immerhin ging es gen Hamburg und so konnten wir uns mit der Hamburger Spezialität schonmal ein bisschen einstimmen.

Franzbrötchen - das ist ein süßes Hefegebäck, welches mit Zimt-Zucker gefüllt ist. Die besondere Form ist typisch für die Franzbrötchen und vor allem für Hamburg. 

Ich habe gleich ein ganzes Blech gebachen. Ein paar Brötchen habe ich unseren Freunden eingepackt, die später am Nachmittag getrennt von uns nach Hamburg gefahren sind. Die Brötchen habe ich in einer hübschen Pappbox verpackt und dekoriert. Dazu habe ich ihnen ein Glas Apfelmarmelade gegeben. Als die Jungs Abends in Hamburg ankamen bekam ich die Box leer und mit zufriedenen Gesichern zurück. Es hat geschmeckt.

Die Pappbox sowie das Masking Tape, die Aufkleber und die Geschenkanhänger habe ich übrigens von Casa di Falcone. Der Mustache-Trend ist auch an mir nicht spurlos vorbei gegangen.


Das leckere Rezept habe ich aus meinem Lieblingsbackbuch "Backschätze" von GU. In dem Buch findet man einfach immer das passende Rezept für klassische Kuchen, Torten und Gebäck. Das Rezept habe ich bisschen abgewandelt, z.B. nehme ich grundsätzlich für Hefeteige Wiener Griessler "doppelgriffiges Mehl" von Rosenmehl, da es einfach optimal für Hefeteige geeignet ist und der Teig schön luftig wird und gut aufgeht. Das Mehl gibt es in jedem Supermarkt. Ansonsten könnt ihr auch normales Mehl nehmen, wie ich es im Rezept angegeben habe.

Franzbrötchen
(für 12-15 Stück)

Für den Hefeteig
 250ml Milch
500g Mehl (Typ 550 oder Rosenmehl)
1 Würfel Hefe
50g Zucker
50g weiche Butter
1Ei
1 Prise Salz

Für den Belag
150g Zucker
2Tl Zimt
150g weiche Butter

Außerdem
1Eigelb
1El Milch

Für den Hefeteig die Milch lauwarm erhitzen. Das Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken und die Hefe hinein­ bröckeln. Mit der Hälfte der Milch, 1 TL Zucker und etwas Mehl vom Rand zu einem Vorteig verrühren. Den Vorteig zugedeckt an einem warmen Ort ca. 15 Min. gehen lassen.

Nun die übrige lauwarme Milch, restlichen Zucker, weiche Butter in Flöck­chen, das Ei und das Salz  zum gegangenen Vorteig geben. Zunächst mit den Knethaken des Handrührgeräts, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Ich habe das Kneten der Küchenmaschine überlassen. Den Teig 30 Minuten abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Den gegangenen Teig auf wenig Mehl kräftig durchkneten. Wieder in die Schüssel geben, mit einem Küchentuch bedecken und weitere 30 Min. gehen lassen.

Für den Belag Zimt und Zucker mischen. Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck von etwa 40 × 50 cm ausrollen. Den Teig gleichmäßig mit der weichen Butter bestreichen und mit der Zimt­-Zucker-Mischung bestreu­en. Von der langen Seite her aufrollen und etwas flacher drücken. Die Rolle in ca. 4 cm breite Scheiben schneiden. Jedes Teigstück mit
einem Holzlöffel der Länge nach kräftig eindrücken. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und die Teigstücke mit etwas Abstand darauf­
legen. Abgedeckt weitere 15 Min. gehen lassen.
Den Backofen auf 180° Ober-/Unterhitze vorheizen. Eigelb und Milch verquirlen und die Teigstücke damit bestreichen. Das erste Blech in den Ofen schieben und die Franzbrötchen in 15–20 Min. goldbraun backen. Herausnehmen und abkühlen lassen. Das zweite Blech Franz­brötchen ebenso backen.


Diese kleinen Brötchen sind wirklich lecker. In Hamburg gibts die an jeder Ecke. Wer wie ich nicht aus Hamburg kommt, kann sie in Zukunft einfach selber backen und zum Frühstück genießen. Kleiner Tipp: Frisch aus dem Ofen schmecken sie am besten!!!

Ich wünsche euch noch eine schöne Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)

Kommentare:

  1. Oh, das ist ja super! Ich liebe Franzbrötchen und ich bin froh, dass es sie nicht nur in Hamburg gibt. Aber selber welche zu backen, ist auch eine super Idee! Deine Franzbrötchen sehen super lecker aus und sind total hübsch verpackt.
    Liebe Grüße,
    Aurelia

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  2. Ui, sieht das lecker aus.
    Danke für das Rezept, das wird von mir bestimmt ausprobiert.
    Liebe Grüße Sigi

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  3. Als Hamburgerin kann ich bestätigen, dass diese Leckereien das absolut BESTE an Hamburg sind (neben Alster, Schanze...). Vielen Dank also für diesen leckeren Post :)

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  4. Schauen gut aus :) Es würde uns sehr freuen wenn du mal bei uns vorbeischauen würdest: kitschenprofii.blogspot.co.at

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  5. Als ich in Hamburg war, habe ich jeden Tag zwei Stück davon gegessen! Fünf Tage lang!
    Ich muss sagen, dass ich sie sehr vermisse :(
    Aber dank dir kann ich sie ja jetzt auch backen- Die sehen wirklich klasse aus..... Yummie!
    Alles Liebe, Cathi von Carpe Kitchen!

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  6. Die sehen super aus! Ich bin ein großer Hamburg-Fan und hab immer wieder Sehnsucht nach der Hafenstadt... aber mit deinen tollen Franzbrötchen hol ich mir dieses Wochenende Hamburg in den Süden!

    Liebe Grüße, Jennifer

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  7. Die Franzbrötchen schmecken soo lecker!
    Musste sie diese Woche gleich zum 2.mal backen,weil meine Kinder ganz verrückt danach sind.
    Beim 2.Anlauf sind sie mir dann auch optisch super gelungen(beim ersten Versuch sahen sie eher nicht nach Franzbrötchen aus :-) )
    Wieder mal danke für dieses leckere Rezept!
    Liebe Grüße Susanne

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  8. Vielen Dank für das super leckere Rezept. Ich habe sie gerade gebacken und sie sind grandios lecker.

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Viele Grüße,
Maria