Mittwoch, 5. Juni 2013

Die LISA Küchenflüsterin über die nicht so süßen Seiten des Lebens

Normalerweise folgt an dieser Stelle ein süßer Mittwochspost für die LISA. In Anbetracht der Hochwasserlage in Deutschland erscheint es mir allerdings etwas befremdlich über die rosarote Welt der Torten und Kuchen zu schreiben. Auch wir in Halle an der Saale sind vom Hochwasser betroffen. Wir persönlich haben Glück, denn unser Stadtteil ist trocken geblieben, aber große Teile der Saalestadt sind betroffen und mittlerweile haben wir eine Wasserhöhe von etwa 8m erreicht. Auch die Altstadt ist bedroht. Von daher verzichte ich heute auf einen süßen Beitrag und bedanke mich bei allen Helfern die unsere Stadt schützen und hoffe, dass sich die Lage bald bessert. 

Allen Betroffenen wünsche ich viel Kraft für die nächste Zeit!

Kommentare:

  1. Hallo Maria,

    ich verfolge die Lage schon seit Tagen bei Facebook in Halle. Es ist ja meine Heimatstadt und ich bin sehr betroffen. Ich finde es bemerkenswert, wie alle an einem Strang ziehen in der Not. Haltet zusammen und ganz liebe grüße aus der Ferne,
    Katy

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  2. Oh, dann sind wir ja "Nachbarn";-)
    Ich verfolge das Geschehen auch und bei mir ist es zum Glück trocken. Allerdings hat eine einen Teil meine Familie getroffen so schnell kann es gehen da ist man mitten drin. Ich wünsche allen Opfern viel Kraft und herzlichen Dank an die vielen Helfer.
    herzliche Grüße zahnfeee

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  3. Ich denk auch die ganze Zeit darüber nach, ob man jetzt Törtchen posten sollte.
    Ich mein, bei uns (NRW) ist alles wie immer, und wenn man die Nachrichten sieht, kommt es einem deswegen irgendwie nicht real vor, was da passiert. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie schlimm sowas für die Betroffenen ist.
    Da ich auch ursprünglich aus Halle stamme & auch noch Familie & Freunde dort habe, verfolge ich natürlich auch alle neuen Infos ganz besonders.
    Ich wünsche allen ganz viel Mut & Kraft.

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  4. Hallo Maria,

    es ist echt erschreckend die Bilder in den Nachrichten zu sehen. Wir hatten Glück, dass unser Damm gehalten hat und wir somit verschont wurden. LG filmriss

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  5. Hallo,

    ich sitze in einem Hochwassergebiet wo es (noch) nicht so ausgeartet ist aber auch bei uns läuft einiges auf Hochtouren. Und ob man nun Törtchen zeigt oder nicht ist Einstellungssache. Ich finde es nicht ignorant wenn man es täte eher als ein Zeichen von etwas Normalität die manch einer vll. ganz gut gebrauchen kann?

    Mein Mann war gestern Abend im Hochwassereinsatz im Baubüro und war total sauer und geschockt, da läuft eine Familie mit Kinderwagen über wackelige Behelfsbrücken, Passanten laufen über rote Ampeln und vor Krankenwagen mit Blaulicht rum Wieso? Damit sie auf die Brücke kommen die komplett unterspült ist und zu deren Belag ca. 2 m fehlen. 4 jährige Kinder turnen dort rum. WAS haben die da zu suchen. Jugendliche die Handyfotos schießen von einer alten Frau mit schweren Kisten die über Behelfsstege läuft statt zu helfen. Die hat mein Mann gestern angeschnauzt. Armes Deutschland. Umso mehr freue ich mich über doch viele Helfer, nicht nur Feuerwehr, Bund und co. sondern auch "privatbürger" auch betroffene die einfach bereit stehen um Dämme zu bauen, Sandsäcke füllen und vieles mehr!

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  6. Hallo Maria,
    ich respektiere deine Entscheidung voll und ganz. Ich komme aus Sachsen. Leider muss auch ich wieder mit ansehen, wie Dresden etc. in den Fluten versinkt. 2002 war es schon schlimm und nun wieder.
    Ich wöllte so gerne helfen und kann nicht!

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  7. Hallo Maria!
    Ich wohne in NRW am Rhein, wir sind hier also nicht vom Hochwasser betroffen. Aber wir alle hier finden es schlimm, was bei Euch passiert und denken an Euch! Hoffentlich zieht sich das Wasser bald zurück und Ihr könnt Euer gewohntes Leben wieder aufnehmen.
    Liebe Grüße
    Vivi

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  8. Hallo Maria,
    hier in Leipzig bin ich auch gerade froh, in einem Stadtteil, der recht weit von der Elster entfernt ist, zu wohnen.
    Ich drücke allen Betroffenen ganz fest die Daumen, dass es nicht noch schlimmer wird, und wünsche euch allen ganz viel Durchhaltevermögen!
    Und vielen Dank an alle Helfer, seien es Freiwillige oder die Leute von Feuerwehr, THW und co, die in den betroffenen Gebieten seit Tagen Sonderschichten schieben! Es ist bemerkenswert was ihr - trotz der schrecklichen Umstände - auf die Beine stellt!
    Nach 2002 und 2005 bleibt nur zu hoffen, dass sich diesmal nachhaltig etwas ändert, dass mal etwas dafür getan wird, damit wir jetzt nicht alle 4-5 Jahre ein schlimmes Hochwasser haben!
    Liebe Grüße
    Linda

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  9. Hallo Maria,
    ich wohne am Rhein und der steht ziemlich hoch, zum Glück ist es hier noch nicht so schlimm wie in anderen Teilen Deutschlands...was nicht heißt, dass hier keine Häuser unter Wasser stehen und teilweise die Straßen nicht gesperrt sind.
    Ich wünsche allen Betroffenen ganz viel Kraft, Mut und helfende Hände!!!
    Liebe Grüße
    Eileen

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Viele Grüße,
Maria