Mittwoch, 1. Mai 2013

Die Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Rhabarber-Vanille-Tarte

Ich bin so glücklich, denn endlich ist er wieder da - der Rhabarber. Schon seit Wochen wünsche ich mir die säuerlichen Stangen in Supermarktregale. Und letzte Woche habe ich sie endlich bekommen. Zwar nicht im Supermarkt aber auf dem Wochenmarkt habe ich sie bekommen. 

Natürlich habe ich die leckeren Stangen gleich verarbeitet und zwar zu einer ganz schnellen, simplen, aber dennoch super köstlichen Tarte verarbeitet. Die Tarte besteht einfach aus fertigem Blätterteig, Vanillepudding und meinem Lieblingsgemüse: Rhabarber. Ich versichere euch: Das kann jeder!


Worauf achtet man eigentlich, wenn man Rhabarber kauft? Die Stangen müssen noch fest und knackig sein und schön gläzen. Das heißt, wenn ihr eine blasse, matte, gummiartige Rhabarberstange seht, dann lasst lieber die Finger davon!


Rhabarber-Vanille-Tarte

1 Packung Blätterteig
1/2 Packung Vanille-Puddingpulver
250ml Milch
2El Zucker
2-3 Stangen Rhabarber

Ihr könnt enweder rechteckigen Blätterteig verwenden und damit eine rechteckige Tarteform auslegen, so wie ich das gemacht habe, oder ihr nehmt runden Blätterteig und legt damit eine runde Form aus.
Die Backform gut fetten und mit dem Blätterteig auslegen.
Aus der Milch, dem Zucker und dem Puddingpulver einen Pudding laut Packungsanleitung zubereiten und etwas auskühlen lassen. Den Pudding auf dem Blätterteig verteilen.
Den Rhabarber waschen, die Enden und eventuelle Beschädigungen abschneiden. Den Rhabarber längs halbieren und auf die größe der Tarte zurecht schneiden und anschließend die Rhabarberstangen auf dem Pudding verteilen. 
Die Tarte bei 180°C Ober-/Unterhitze etwa 25-30 Minuten backen, bis der Blätterteig golbraun ist.

Zur Tarte könnt ihr einen Kleks Sahne, Creme Fraiche oder ganz dekadent zur lauwarmen Tarte eine Kugel Vanilleeis servieren. 


Für die Tarte habe ich übrigens DIESE Form benutzt. Ich liebe ihre Form, weil man darin auch so schöne kleine Blechkuchen backen kann.

Lasst es euch schmecken! Genießt den freien Tag!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Die Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)

Kommentare:

  1. Mmmmmh, ich liebe Rhabarber und werde Dein Rezept unbedingt ausprobieren. Danke.

    LG verena

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  2. mmmmm, klingt das lecker, glaube das werde ich am We ausprobieren.

    Ganz liebe Grüße Simone

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  3. wie wärs, ich koch Kaffee und du bringst den Kuchen mit? ;-) sieht sehr lecker aus!

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  4. Oh, yes please. Das sieht sooo... gut aus.

    Habe mal etwas ähnliches gebacken. Dort kam noch Marzipan mit in den Teig.
    Eine sehr geniale Kombi Rhabarber & Marzipan. Leider habe ich das Rezept
    verlegt. Umso mehr freue ich mich jetzt, das ich Deines gefunden habe...

    LG TINA

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  5. Hallo Maria,

    ich freue mich auch riesig über die Rhabarberzeit. Möchte Sirup, Kompott und leckere Kuchen damit machen. Im Supermarkt gab es bis jetzt keine schönen Stangen, deshalb gehe ich am Samstag zum Markt .

    LG Anita

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  6. Oh wie toll, Maria! Jetzt freue ich mich richtig auf die Rhabarberzeit. Dieses Jahr habe ich bisher noch gar nichts mit Rhabarber gemacht. Wird aber mal dringend Zeit für eine Tarte, wenn ich das hier so sehe...

    Nette Grüße,
    Maja

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  7. Durch dieses Rezept habe ich wieder eine neue Backform entdeckt. Mich würde mal interessieren, was du so an Backformen daheim hast... Ich verfolge deinen Blog noch nicht so lange und hab vielleicht einen entsprechenden Post übersehen, aber wenn nicht, würde ich mich riesig über einen separaten Post freuen, in dem du mal alle deine Formen zeigst...

    LG und mach bitte weiter so - dein Blog ist der Hit!
    Elke

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    1. Hallo Elke,

      Das kann ich gerne mal machen. Ich werde bei Gelegenheit mal alle fotografieren!

      Viele Grüße,
      Maria

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    2. Da bin ich jetzt schon extrem gespannt... ;-) Vielen Dank!

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  8. Die Tarte sieht so lecker und einfach zu machen aus, dass sie direkt morgen ausprobiert wird. :)
    Liebe Grüße, Lali

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  9. Sieht lecker aus und ist -fast- für jedermann machbar.
    Die Form finde ich interessant. Schreib mal bitte etwas zur Handhabung. Durch den Hebeboden kann frau den Kuchen ideal auf der Kaffeetafel servieren. Aber - so meine Bedenken- fettet da nichts durch? Mußt Du etwas drunterlegen beim Backen oder gar das Ofenrohr schrubben?
    Herzlichst, Ilona

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    1. Hallo Ilona,

      Man kann in diese Formen mit Hebeboden natürlich keine flüssigen Teige füllen. Sie sind für feste Teige oder eben Mürbteige/Blätterteige gedacht. Der Hebeboden liegt sehr gut auf der Form auf, sodass ich bis jetzt noch nie Probleme mit Auslaufen oder Fett gehabt habe. Die Beschichtung ist Klasse, sodass die Reinigung auch sehr einfach ist. Die Kuchen lassen sich NACH dem Auskühlen perfekt herauslösen. Das liegt aber auch ein bisschen am Teig. Mürbeteige und Blätterteige lassen sich super lösen. Bei Rührteigen ist es mir auch schon passiert, das ein bisschen was kleben bleibt.

      Viele Grüße,
      Maria

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Viele Grüße,
Maria