Mittwoch, 23. Januar 2013

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Crème Brûlée mit Zimtkruste

Crème Brûlée ist meiner Meinung nach eine der Königinnen der Desserts. Die zarte Vanillecreme wird mit einer knusprigen Karamellschicht veredelt, sodass jeder sofort schwach wird. Viele scheuen den Aufwand und halten Crème Brûlée für ein schwierig herzustellendes Dessert, doch das ist ein Irrglaube. Mit etwas Geschick, Gefühl und Geduld kann jeder so eine himmlische Creme zaubern.


Crème Brûlée ist in Deutschland mittlerweile ein sehr beliebtes Dessert. Diese Süßspeise fand ihre erste Erwähnung 1691 in einem französischen Kochbuch. Zu Deutsch bedeutet Crème Brûlée >gebrannte Creme<, denn der Klassiker zeichnet sich durch durch die zarte Karamellkruste aus, die durch das Flambieren von braunem Zucker entsteht.
Normalerweise landen verbrannte Desserts sofort in den Müll, doch diese Crème, kommt ohne die knusprige Kruste nicht aus.



Diese Crème Brûlée habe ich mit einer Zimtkruste zubereitet. Dazu habe ich anstatt herkömmlichen Zucker einfach Zimtzucker auf die gestockte Crème gestreut und karamellisieren lassen. Außerdem habe ich noch etwas Orangenschale in die Milch für die Crème gegeben, so bekommt sie ein noch feineres Aroma. Wenn man dazu noch ein paar frische Orangenfilets serviert, dann ist der Genuss einfach perfekt.

Crème Brûlée mit Zimtkruste
(für 2 Portionen)

140ml Milch
140ml Sahne
 1/2 Vanilleschote
etwas unbehandelte Orangenschale

3 Eigelb
30g Zucker

2Tl Zimtzucker
Creme Brûleé Brenner

Milch und Sahne in einen Topf geben. Die Vanilleschote auskratzen und sammt Vanillemark in den Topf. Etwas Orangenschale mit einem Sparschäler von einer unbehandelten Orange schneiden und hinzufügen und die Milch-Sahne-Mischung langsam aufkochen lassen. Ist die Milch einmal aufgekocht den Herd abschalten und die Milch noch 10 Minuten ziehen lassen.
Den Backofen auf 150°C vorheizen. 
 
Anschließend 3 Eigelb und 30g Zucker gut verquirlen. Die Orangenschale und die Vanilleschote der Milch entnehmen.
Unter rühren die heiße Milch-Sahne-Mischung zu den verschlagenen Eigelben geben. Alles durch ein feines Sieb in ofenfeste Förmchen gießen.
 
Die Ofenförmchen in ein tiefes Blech oder eine große Auflaufform stellen und soviel kochendes Wasser angießen, das die Förmchen zu zwei Dritteln im Wasser stehen.
 
Die Creme Brûleé muss nun etwa 45 Minuten im Ofen stocken. 
Nach dem "backen" die Creme Brûleé abkühlen lassen und für einige Stunden im Kühlschrank durchkühlen lassen. Kurz vor dem Servieren mit je einem Tl Zimtzucker bestreuen und mit einem Brenner karamellisieren.
 
Dazu am besten frisch filetierte Orangenstücke reichen. 
 
 
Schon vor einer ganzen Weile habe ich mir zur Herstellung von Crème Brûlée dieses Set aus einem Buch und einem Crème Brûlée Brenner gekauft. Schon oft habe ich den Brenner benutzt und werde immer wieder gefragt: Und ist der Brenner gut? Funktioniert er noch? Ja! Ich habe ihn nun seit einem guten dreiviertel Jahr in Gebrauch und er ist wie neu und funktioniert wunderbar. Ich hatte vorher ein sehr günstigen Brenner (für etwa 6€) der schon nach wenigen Malen den Geist aufgab. Dieser Brenner von Bassermann ist dagegen wirklich super! 
 
Ich wünsche euch noch eine wunderbare Woche. Vielleicht übersteht ihr diese kalten Tage ja auch mit einer lauwarmen Crème Brûlée, denn noch lauwarm und mit Zucker karamellisiert schmeckt sie auch einfach hervorragend!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)

 

Kommentare:

  1. Ohhh, das sieht sooo lecker aus!! ♥
    Es wird Zeit, dass ich Crème Brûlée auch mal selbst mache... Ein gutes Rezept habe ich ja nun dank dir! ;-)

    Liebe Grüße
    Mrs. Marshmallow
    (von www.the-cakebook.de)

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  2. Ohh man da läuft mir gleich das Wasser im Mund zusammen!
    Die sehen so Lecker aus!!!
    Hab mich noch nie dran gewagt zum Selbermachen, aber irgend wann muss ich das auch mal machen.

    Liebe Grüsse

    Karima

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  3. Ich mag Crème Brûlée total gerne und habe es auch schon zweimal selbst gemacht, die Zuckerkruste dabei aber im Backofen karamellisiert. Das klappt mehr oder weniger gut, an manchen Stellen ist der Zucker dann fest an anderen noch nicht... wird wohl Zeit für so einen kleinen Brenner ;)

    Liebste Grüße
    Elly

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  4. Creme Brulee esse ich soo gern, und die Idee mit dem Zimt ist super!

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  5. Gute Idee, passt ja auch ganz gut in diese Jahreszeit. Lecker Käffchen dazu :-)

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  6. Ich liebe Crème Brûlée!! Hatte auch immer Angst davor sie zu machen, da ich dachte, dass das viel zu schwer ist, aber es ist wirklich ganz einfach.
    Ich höre gerade dieses schöne Knacken, wenn man die Zuckerschicht zerbeisst und mir läuft gerade das Wasser im Munde zusammen.

    Liebe Grüße
    Verena

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  7. Ohhhh ich liebe Creme Brulee <3
    Irgendwie komisch, da hat man alle Zutaten zuhaus und macht das süße Hüftgold doch viel zu selten... Ich weiß was es Sonntag am Nachmittag gibt, wenn es noch so frostig draußen ist, denn mit Zimt und lauwarm hab ichs noch nie probiert....

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  8. Zimt ist für mich eins der wichtigsten Gewürze in der Küche. Oben auf Creme Brulee stelle ich mir toll vor!
    Liebe Grüße!

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  9. das sieht wirklich sehr lecker aus!
    ich hab da mal ne ganz andere frage: wie bewahrst du deine pastenfarben nach dem öffnen auf? müssen die in den kühlschrank?und woran erkennt man, dass sie nicht mehr gut sind?
    Liebe Grüße!

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    1. Hallo,

      Meine Pastenfarben liegen in einer Schachtel bei meinen Motivtortensachen. Sie müssen also nicht gekühlt werden. Sie sind nicht mehr gut, wenn das Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist oder wenn sie schimmeln (weil man unsauber gearbeitet hat).

      Viele Grüße,
      Maria

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    2. dankeschön!und lob an den schönen blog!
      Liebe Grüße!

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  10. Für wieviel Personen reicht Deine Crème Brûlée?

    Ich möchte diese zur Party machen und benötige die Zutaten für ca. 12 Gläser.

    Liebe Grüße

    Kerstin

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    1. Hallo Kerstin,

      Das steht doch im Rezept "für 2 Portionen", also für 2 Personen. Eine Portion war bei mir (wie man auf den Bildern sieht) eine kleine Kaffeetasse.

      Viele Grüße,
      Maria

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Viele Grüße,
Maria