Sonntag, 30. Dezember 2012

Gemeinsam genießen

Ich liebe Frühstück und ich liebe es richtig ausgiebig zu frühstücken. Keine Mahlzeit mag ich mehr am Tag. Frische Brötchen, Croissants, Orangensaft, etwas Lachs oder ein Omlette - gibt es etwas besseres um in den Tag zu starten? Die Steigerung eines wunderbaren Frühstücks ist ein Brunch mit Freunden: Gemeinsam stundenlang am Frühstückstisch sitzen, etwas leckeres Essen, Kaffee trinken, plaudern und lachen.

Ganz uneigennützig habe ich letzten Sonntag meine lieben Freunde zum Weihnachtsbrunch eingeladen. Dazu habe ich natürlich viele Leckereien vorbereitet. Nach dem Frühstück haben wir gewichtelt. Bereits vorher hat jeder einen Zettel mit dem Namen seines Wichtels, den er beschenken muss, gezogen. Wir haben verabredet, dass man ein Geschenk kaufen muss, das mit dem Anfangsbuchstaben des Names des Wichtels beginnt. So habe ich (Maria) tolle Dinge zur Muskelentspannung bekommen. Unter anderem so ein tollen Kopfmasseur - herrlich ;-) Ich habe unter anderem dieses tolle Ping Pong Buch an meine liebste Freundin verschenkt.



Nun aber zum Wichtigsten: dem Essen!


Es gab - wie es sich für ein richtiges Frühstück gehört - natürlich frische Brötchen, Croissants und eine große Auswahl an Marmelade. Für die Marmelade musste ich einfach nur in den Keller wandern und eine Auswahl treffen, denn ich habe genug selbst gemachte Marmelade auf Vorrat. Da es sich um einen Weihnachtsbrunch handelte habe ich mich für Birne-Zimt-Marmelade, Bratapfelmarmelade, Pflaume-Zimt-Marmelade und eine Erdbeer-Rhabarber-Marmelade entschieden. Die stand genauso wie Butter, Honig und Nutella direkt auf dem Frühstückstisch. Die Gäste schlemmten sich genüsslich durch mein Marmeladensortinemt. 



Auf meiner schönen Telleretagere (von HIER) habe ich eine Wurstplatte, eine Käseplatte und eine Lachsplatte angerichtet. Mit ein paar Früchten angerichtet sieht das ganze auch richtig lecker aus. 



Auch für den Brunch habe ich ein paar leckere Puddingschnecken gemacht. Ich habe ja vor kurzem zum Adventskaffee bereits den leckeren Puddingschneckenkuchen von Steph gemacht und nun habe ich auch die Puddingschnecken nachgebacken. Das Rezept findet ihr HIER.

Außerdem habe ich ein paar "italienische Spieße" mit kleinen Tomaten, Mini-Mozzarella, Oliven und luftgetrockneter, italienischer Salami gemacht.



Dann habe ich noch ein paar kleine Lachs-Wraps gemacht. Dazu habe ich einfach ein paar Wraps mit Frischkäse bestrichen und mit Salatgurkenscheibchen und Räucherlachs und etwas Salat belegt. Das Ganze habe ich dann eingerollt und in Scheiben aufgeschnitten - Lecker!

Es gab auch noch eine Tomate-Mozzarella-Quiche. Das Rezept habe ich euch HIER schonmal vorgestellt. Diesmal habe ich Mini-Tomaten und Mini-Mozzarella genommen. Das sieht doch auch hübsch aus, oder? 


Natürlich darf auch ein leckeres Frühstücksei nicht fehlen!


Für das Mittagessen hatte ich noch einen großen Topf Soljanka gekocht und etwas Baguette bereit gelegt. Zum Nachtisch konnte man dann zu einem Gläschen Cantuccini Dessert greifen. Diesmal habe ich sie aber nicht mit Amarenakirschen, sondern mit Glühweinkirschen und Preiselbeermarmelade gemacht.

Zum Trinken gab es neben Kakao, Tee und Kaffee auch Wasser und Orangensaft. Ich habe diesmal die Vollmilchtrinkschokolade und die weiße Trinkschokolade von Schokomonk ausprobiert und meinen Gästen hat diese sehr gut geschmeckt (Besser als die von Coppeneur)

Das Buffet habe ich für 10 Personen ausgerichtet und es ist noch einiges übrig geblieben - nur damit ihr eine ungefähre Mengenvorstellung habt. Ich hatte erst Angst, das es zu wenig ist.

Hier übrigens noch ein paar Einblicke in mein neues Reich - mein ganzer Stolz - wenn kein Brunch darin veranstaltet wird:



Besonders stolz bin ich auch auf meine Küchenmaschine. Lang gesucht habe ich nach einem passenden Brotkasten und habe das perfekte Exemplar bei design3000.de HIER von Koziol gefunden. Auch die entzückende Eieruhr und die Cupmaße in Matroschka-Design habe ich dort entdeckt und sofort bestellt - ein toller Shop!
 
Brunchen könnte ich echt jeden Tag - leider hat man dazu nicht immer Zeit. Meine Gäste fanden das Essen genauso lecker wie ich und haben sich gleich für nächstes Jahr wieder eingeladen. Da habe ich nichts dagegen =)

Was darf denn auf eurem Frühstückstisch nicht fehlen?

Ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-) 

Sonntag, 23. Dezember 2012

"Maria sucht..." - Selbstgemachte Last Minute Geschenke aus der Küche - die Gewinner

Der diesjährige Weihnachtsrezeptwettbewerb stand unter keinem besonders gutem Weihnachtsstern. Erst habe ich einige Beiträge vergessen, weil Blogger nicht alle gespeichert hat und dann musste ich das Voting auch noch abbrechen. Wegen Stimmmanitpulationen habe ich mich dazu entschieden das Voting zu unterbrechen. Es ist nicht in meinem und auch nicht in eurem Sinne ein Voting unter diesen Umständen fortzuführen. Die Teilnehmer habe ich bereits vor ein paar Tagen darüber informiert.

Ich habe mich also dazu entschlossen die Gewinne zu verlosen. Ich möchte mich nochmals bei euch allen für eure tollen Beiträge bedanken. Mich haben viele Mails mit Rezeptnschen von euren Kreationen erreicht, was mir zeigt, das es für alle Leser ein Gewinn war. 
Für einige von euch gibt es heute noch ein zusätzliches Weihnachtsgeschenk: 

1. Preis:


geht an den Blutorangensirup von Katharina (Katharina kocht)


2. + 3. Preis
Eine prall gefüllte Nostalgiedose von Dr. Oetker


geht an Zweierlei gebrannte Mandeln von Mrs. Marshmallow (The Cakebook)
und die Toffitella von Jana.


4.+5.+6. Preis:
Eine 1-jährige Mitgliedschaft im Dr. Oetker Backclub


geht an Spekulatius Schokokugeln von philyscakepops (Philyscakepops),
Nutella-Chili-Mandeln von Lynneh und
Karamell Likör von Christina (Christina Catchy Cakes).


7. Preis
Ein Exemplar des Buches "Aromatische Geschenke mit Kräutern"

 
geht an Kokospralinen von Antje (Slickerkram).


8. Preis
Ein Exemplar des Buches "Geschenke aus der Küche"


 
geht an die weihnachtliche Panna Cotta von Sandra (Sandra's Tortenträumerein).

 
Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner. Bitte schickt mir eure Adressen an kuechengefluester[at]gmx.de, damit ich diese an die Sponsoren weitergeben kann. Die meisten Gewinne werden durch die Feiertage aber sicher erst im neuen Jahr verschickt, weil einige Shops und Firmen natürlich auch Weihnachtsferien haben, also bitte ich euch um Geduld.
 
Alle Teilnehmer findet ihr HIER nochmal. Infos zu den Gewinnen gibt es HIER.
 
Wie die nächsten Wettbewerbe ablaufen werden, das werde ich nach diesem nochmal neu überdenken müssen.
 
Trotz des Ärgers wünsche ich euch und euren Familien ein besinnliches und schönes Weihnachtsfest. Genießt die gemeinsame Zeit und das gute Essen!
 
Wir sehen uns nach den Feiertagen, wenn es wieder heißt:
 
Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)
 
 

Samstag, 22. Dezember 2012

Adventskaffee

Letztes Wochenende zum 3. Advent hatten wir die ganze Familie zu Gast in unserem neuen Heim. Eltern, Geschwister und Großeltern waren natürlich super neugierig, wie es in unserer neuen Wohnung aussieht und so haben wir alle zum Kaffee eingeladen. Ich freue mich immer wahnsinnig über Besuch und ich liebe es wenn richtig viele liebe Menschen sich um einen Tisch versammeln. 


Für mich war das natürlich ein toller Anlass viele Leckereien zuzubereiten. Neben einer großen Plätzchenauswahl und Pralinen habe ich auch einen Puddingschneckenkuchen mit Streuseln, einen Quarkkuchen mit Preiselbeeren und Mandelhaube und eine Apfel-Nougat-Biskuitrolle.


Besonders lecker fand ich den Puddingschneckenkuchen. Den Kuchen habe ich bei Steph entdeckt. Das Rezept findet ihr HIER. Den habe ich ganz sicher nicht das letzte Mal gemacht - jummy!


Für den Quarkkuchen habe ich das Rezept für meinen Heidelbeerquarkkuchen mit Streuseln (Rezept HIER) genommen und es etwas abgewandelt. Zu diesem Kuchen würden auch ganz wunderbar ein paar Zimtstreusel passen, da aber nicht alle Gäste Zimt mögen habe ich darauf verzichtet.

Quarkkuchen mit Preiselbeeren
(für eine 20er Springform)

150g Mehl
50g Zucker
1Tl Vanillezucker
90g Butter
Prise Salz
1 Ei

3 Eier
500g Quark
100g Zucker
1Pck. Puddingpulver Vanille
150g TK Preiselbeeren

50g Mandelblättchen
etwas Puderzucker

Für den Mürbeteigboden Mehl, Zucker, Vanillezucker, Butter, Salz und das Ei gut verkneten. Den fertigen Teig in Klarsichtfolie einschlagen und 1h im Kühlschrank ruhen lassen.
Für die Quarkmasse 3 Eier und 100g Zucker schaumig schlagen. Quark und Puddingpulver vorsichtig unterheben.

Den gekühlten Teig auf dem Boden und am Rand der Springform gleichmäßig verteilen. Nun die gefrorenen Preiselbeeren auf dem Boden verteilen und die Quarkmasse darüber geben.
Den Kuchen bei 175°C (Ober-/Unterhitze) etwa 1h backen. Am besten stellt ihr die Springform auf ein Backblech, da bei mir etwas vom Preiselbeersaft ausgetreten ist. Den Kuchen nach dem Backen vorsichtig aus der Form lösen und vollständig abkühlen lassen.


Die Mandelblättchen in einer Pfanne ohne Fett anrösten und auf dem ausgekühlten Kuchen verteilen, mit Puderzucker bestreuen.



Zum ersten Mal habe ich mich auch an einer Biskuitrolle versucht. Das hat eigentlich gut geklappt, sie ist bloß etwas flach geworden. Ich hätte den Biskuit wahrscheinlich etwas straffer rollen sollen. Geschmeckt hat es aber trotzdem.

Hilfreich fand ich dieses Video, welches zeigt wie man eine Biskuitrolle herstellt.
Apfel-Nougat-Biskuitrolle
(für etwa 10 Stücke)

5 Eier
125g Zucker
1Tl Vanillezucker
1 Prise Salz
150g Mehl
Zucker zum Stürzen

200ml Sahne
200g Speisequark
150g Nougat
1Pck. Sahnefest
1El Puderzucker

5El Apfelmarmelade oder Apfelgelee
(Rezept für eine Apfel-Vanille-Marmelade HIER)

Babyäpfel aus der Dose
(zum Dekorieren)

Die Eier trennen. Eigelb und Zucker verrühren und so lange weiter schlagen, bis die Masse hell und dickschaumig ist. Eiweiß und Salz sehr steif aufschlagen. Den Eischnee auf die Eigelbcreme geben, dann das Mehl darüber sieben und alles vorsichtig mit einem Schneebesen unterheben, nicht zu sehr rühren.

Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und im Ofen etwa 15 Minuten bei 200°C goldbraun backen. Ein sauberes Küchenhandtuch mit etwa 2 EL Zucker bestreuen und die heiße Kuchenplatte sofort darauf stürzen. Das Backpapier abziehen und den Biskuit sofort von der langen Seite her mit dem Küchentuch aufrollen und auskühlen lassen.


Die Sahne mit dem Sahnefest und dem Puderzucker steif schlagen. Anschließend den Quark unterheben. Das Nougat vorsichtig schmelzen und unter die Sahnemasse heben.

Die Biskuitrolle nach dem Auskühlen vorsichtig aufrollen. Nun die Apfelmarmelade auf der Rolle verteilen und anschließend 2/3 der Nougatsahne gleichmäßig darauf verteilen. Die Biskuitplatte nun wieder vorsichtig aufrollen und auf einen Tortenteller legen. Nach belieben mit der restlichen Sahne und den Babyäpfeln dekorieren. 


Ich finde die Babyäpfel super süß. Ich habe sie bisher bei Rewe und bei Real entdeckt. Ich muss aber sagen, das sie nicht besonders schmecken - sieht halt nur toll aus.

Ich wünsche euch noch ein wunderbares Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Geschenkkörbchen zu Weihnachten - Teil 2

Wie schon angekündigt möchte ich euch heute noch den kleinen Geschenkkorb zeigen, den ich für meine Familie vorbereitet habe. Natürlich werde ich am Wochenende die "frischen" Bestandteile, wie Brot und Pralinen nochmals zubereiten um sie dann zu Weihnachten frisch verschenken zu können.


In dem kleinen Geschenkkörbchen befindet sich:

Glühweinsirup

Preiselbeersoße

Apfel-Thymian-Marmelade

Kräuterbutter

Französisches Landbrot

confierter Knoblauch 

eine Flasche Rotwein

Das große und das kleine Körbchen habe ich bei Gläser&Flaschen gekauft *klick*. Dort kaufe ich auch immer meine Einmachgläser. Der Shop sitzt in Berlin. Wer dort in der Nähe wohnt, kann auch direkt vorbei fahren und Gläser und Flaschen kaufen. Das habe ich auch schonmal gemacht, als wir ein Wochenende in Berlin waren. Man kann einfach von zu Hause aus bestellen und die Ware dann vor Ort bezahlen und abholen.

Auch dieses Körbchen folgt keinem wirklichen Thema. Obwohl ich finde, dass es ein wenig französisch angehaucht ist ;-)


Die Rezepte habe ich für euch natürlich auch parat. Den confierten Knoblauch habe ich letztes Jahr schon verschenkt. Da er wirklich gut ankam, habe ich ihn dieses Jahr wieder in die Körbchen gepackt. Das Rezept findet ihr HIER. Die Kräuterbutter habe ich euch auch schonmal vorgestellt HIER. Ich liebe diese Kräuterbutter und sie geht so schnell. Einfach nur die Butter mit der Cafe de Paris Käutermischung verkneten und fertig. 


Preiselbeersoße
(für ein 200ml Glas)

300g TK Preiselbeeren
etwas Orangenabrieb
2El Orangensaft
1El Weißweinessig
100g Zucker

Alle Zutaten in einen Topf geben und aufkochen. Die Preiselbeersoße so lange köcheln lassen, bis sich die Flüssigkeit um die Hälfte reduziert hat und die Soße eingekocht ist.

Die noch heiße Preiselbeersoße in ein Glas füllen und auf dem Kopf stehend abkühlen lassen. Die Preiselbeersoße hält sich so mehrere Wochen und schmeckt hervorragend zu Käse oder Wild. Die Soße ist aber nicht flüssig sondern eher wie eine Marmelade.



Auch den Glühweinsirup habe ich euch bereits vorgestellt. Das Rezept findet ihr HIER.

Apfel-Thymian-Marmelade
(für 500ml Marmelade)

300g Äpfel
400ml naturtrüber Apfelsaft
300g Gelierzucker 2:1
4 Zweige fischen Thymian

Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Den Apfelsaft mit dem Thymian, den Apfelstücken und dem Gelierzucker in einen Topf geben. Alles gut verrühren und aufkochen lassen.

Die Marmelade 3 Minuten sprudelnd kochen lassen. Thymian entfernen. Die noch heiße Marmelade in Schraubgläser abfüllen, gut verschließen und auf dem Kopf stehend abkühlen lassen.

Das französische Landbrot war eine Bio Backmischung aus dem Supermarkt - Ich bin kein besonders guter Brotbäcker. Wenn ihr euch für das Brotbacken interessiert, dann solltet ihr mal auf dem Plötzblog vorbeischauen. Ich bin jedesmal verzückt von den tollen Brotkreationen. Das würde ich auch gerne können.
Zu Weihnachten werde ich mich mal an einem Baguette versuchen und dies in das Geschenkkörbchen stecken.  

Weitere Ideen für Geschenke aus der Küche findet ihr HIER. Verschenkt ihr auch selbstgemachte Geschenke zu Weihnachten? Was gibt es denn bei euch Leckeres?

Ich wünsche euch noch eine schöne Woche.

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens - Espresso-Baileys-Torte mit Himbeeren

Das große Fest steht kurz bevor und viele von euch stecken sicher mitten in ihren Menüplanungen. Das Festagsessen will gut überlegt und vorbereitet sein. Ellenlange Einkaufslisten werden geschrieben, viele frische Zutaten werden eingekauft und zu köstlich, duftenden Weihnachtsessen zubereitet. 

Ich muss (wie eigentlich jedes Jahr) nicht kochen, sondern werde von meiner lieben Familie bekocht. Gerne kümmere ich mich an diesen Tagen aber um Desserts oder um die Festagstorte zum Kaffeetrinken.
 

Eine Torte ist für mich immer etwas ganz besonderes - sie ist die Krönung auf jeder Kaffeetafel. Gerade zu Weihnachten darf es da natürlich auch etwas ganz besonderes sein. Ich habe mich dieses Jahr für eine saftige Espresso-Baileys-Torte mit Himbeeren entschieden. Dekoriert habe ich die Torte ganz festlich mit selbst hergestellten "Schokoladenblättchen" und edlen Tupfen.


Die "Schokoladblätter" sind einfach herzustellen. Die Torte an sich ist aber etwas aufwendiger - zu Weihnachten darf es eben auch mal etwas mehr sein. Für eine 28er Torte empfehle ich die Zutaten zu verdoppeln.

Espresso-Baileys-Torte mit Himbeeren
(für eine 20er Torte) 
 
Für die Böden:
3 Eier 
150g Zucker
150ml Milch
150ml Öl
225g Mehl
2Tl Backpulver
 
Für die Füllung:
200g TK Himbeeren
150ml Baileys (oder anderen Sahnelikör)
500ml Sahne
2 Pck. Sahnesteif
 50g Puderzucker
3 Blatt Gelatine 
 
9El Espresso 

Für die Dekoration:
200g dunkle Kuvertüre
etwas Kakaopulver

Für die Dekoration die Kuvertüre in einem Wasserbad schmelzen. Ein großes Stück Backpapier bereit legen. Die flüssige Kuvertüre mit einem großen Löffel auf das Backpapier streichen, sodass "Schokoladenblätter" entstehen. die "Schokoladenblätter vollständig abkühlen lassen, bis sie fest geworden sind.

Für die Böden Eier und Zucker schaumig schlagen. Abwechselnd die Milch und das Öl unterrühren. Das Mehl und Backpulver mischen und dazu sieben. Den Teig in eine gefettete Springform (Durchmesser 20cm) geben und bei 180°C (Ober-/Unterhitze) etwa 35-40 Minuten backen (Stäbchenprobe!).
Den Kuchen auskühlen lassen und 2 mal waagerecht aufschneiden.
 
Für die Füllung die Gelatine in kaltem Wasser einweichen, anschließend gut ausdrücken. Den Baileys in einem Topf erhitzen und die Gelatine darin auflösen. Hat sich die Gelatine gelöst, dann nimmt man den Topf vom Herd und lässt den Likör etwas abkühlen.
Die Sahne mit Sahnesteif und Puderzucker steif schlagen. Wenn der Likör ausgekühlt ist und beginnt zu gelieren die Sahne unterheben.
 
Den ersten Tortenboden auf eine Tortenplatte legen, mit 3El Espresso tränken und mit einem Tortenring umstellen. Nun den Boden mit den noch gefrorenen Himbeeren belegen und 1/3 von der Baileyssahne darauf verteilen. Den zweiten Tortenboden auflegen und diesen wieder mit 3El Espresso tränken. Auf dem Boden erneut 1/3 der Baileyssahne verteilen und den dritten Tortenboden auflegen. Diesen mit dem restlichen Espresso tränken.
Die Torte 3h kalt stellen und anschließend vom Tortenring lösen.

Die restliche Baileyssahne in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle füllen und Tupfen auf der gekühlten Torte verteilen.  
Die abgekühlten "Schokoblätter" vorsichtig vom Backpapier lösen und an den Rand der Torte drücken. Damit die Blätter besser halten, habe ich die Torte noch mich einem Band geschmückt.


Mit so einer Torte kann man Weihnachten doch feiern, oder? Dadurch, dass die Himbeeren langsam in der Torte auftauen, wird sie schön saftig.

Was gibt es denn bei euch zu Weihnachten?


Ich wünsche euch noch eine schöne Woche und ein tolles Weihnachtsfest.

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)

Dienstag, 18. Dezember 2012

Geschenkkörbchen zu Weihnachten - Teil 1

Die Produktion für Weihnachten läuft im vollen Gange. In meiner Küche brodelt udn brutzelt es seit letzter Woche. Die Geschenkkörbe für Weihnachten sind fertig. Gestern habe ich ein leckeres Adventskaffeetrinken für unsere Familien zubereitet - da lief der Backofen auch mal wieder heiß. Und gerade stecke ich voll in den Vorbereitungen für einen schönen Weihnachtsbrunch am Sonntag.


Heute möchte ich euch meine diesjährigen Geschenkkörbchen zeigen. Einem wirklichen Motto, wie die italienischen Geschenkkörbe vom letzten Jahr, folgen diese Körbchen nicht. Ich habe einfach verschiedene Leckereien zubereitet und sie in die Körbe gefüllt.

Im großen Geschenkkorb steckt:

Winterlicher Pflaumenlikör

Selbstgemachter Baileys

Vanilletrüffel

Whiskytrüffel

Walnuss-Nougat-Pralinen

Kürbiskernbrot

Birne-Zimt-Konfitüre

Birne-Karamell-Konfitüre mit Fleur de Sel

Apfelkonfitüre mit Ingwer und Zitronengras

Glühweinkirschen

zwei Flaschen Wein
(Cabernet Sauvignon & Moscato von Barefoot)


Verpackt habe ich die Leckereien dieses Jahr in Grautönen. Nachdem ich diese Aufkleber bei Casa di Falcone gesehen habe, war es um mich geschehen und die Verpackungsfarben standen fest. Aufkleber, silbernes Geschenkpapier und graues Garn waren schnell bestellt und nun erstrahlen die diesjährigen Geschenke im edlen Silbergrau. 


Die Rezepte gibt es natürlich auch gleich von mir:

 Walnuss-Nougat-Pralinen
(für 30 Stück)

30 Pralinenschalen
(z.B. diese hier vom Pati-Versand)
250g Nougat
30 Walnusshälften
etwas weiße Schokolade

Das Nougat im Wasserbad schmelzen und anschließend die Pralinenschalen mit den Nougat füllen. Das geht am besten mit einem ganz kleinen Löffel. Anschließend sofort die Walnusshälften auflegen. Die Pralinen nun mindestens 1h kühlen. Zum Schluss etwas weiße Schokolade schmelzen und die Pralinen damit verzieren.

Das Rezept ist wirklich simpel und einfach. Das bekommt man auch als Pralinenanfänger hin - und es ist sooo lecker.  


Vanilletrüffel 
(für etwa 30 Trüffel)

200g weiße kuvertüre
50ml Sahne
30g Butter
Mark einer Vanilleschote
Puderzucker

Die Schokolade hacken und zusammen mit der Sahne und der Butter im Wasserbad schmelzen, bis eine glatte Masse entstanden ist. Das Vanillemark unterrühren. Die flüssige Trüffelmasse nun über Nacht kühl stellen. 

Am nächste Tag mit den Händen Trüffel (kleine Kugeln) aus der Masse formen und im Puderzucker wälzen. Ganz hilfreich ist dabei ein kleiner Melonenkugelformer.
Die Trüffel sind gut gekühlt etwa 1-2 Wochen haltbar. 

Whiskytrüffel 
(für etwa 30 Trüffel)

100g Vollmilchkuvertüre
100g Zartbitterkuvertüre
50ml Sahne
30g Butter
2El Whisky
Kakaopulver

Die Schokolade hacken und zusammen mit der Sahne und der Butter im Wasserbad schmelzen, bis eine glatte Masse entstanden ist. Den Whisky unterrühren. Die flüssige Trüffelmasse nun über Nacht kühl stellen. 

Am nächste Tag mit den Händen Trüffel (kleine Kugeln) aus der Masse formen und im Kakaopulver wälzen. Ganz hilfreich ist dabei ein kleiner Melonenkugelformer.
Die Trüffel sind gut gekühlt etwa 1-2 Wochen haltbar.

Beide Trüffelrezepte habe ich aus dem Buch "Pralinen selbst gemacht - Einfache Rezepte für Trüffel, Pralinen und Konfekt" von Kerstin Spehr. Die Rezepte habe ich allerdings nach meinem Gusto etwas abgewandelt.
Die Vanilletrüffel sind einfach göttlich geworden. Sie schmelzen auf der Zunge dahin und es bleibt ein köstlicher, vanilliger Geschmack. Die müsst ihr probieren!


Kürbiskernbrot

700 g Weizenmehl, Type  405
400 g Roggenvollkornmehl
700 ml lauwarmes Wasser
1 Würfel frische Hefe
20 g Salz 
1 Prise Kreuzkümmel
1 Prise Muskat
150 g geschälte Kürbiskerne


Die  Mehle in einer Schüssel vermengen, die Hefe im Wasser auflösen und mit dem Salz und den Gewürzen zum Mehl geben. Die Zutaten zu einem Teig verkneten und 100 g der Kürbiskerne unterkneten. Den Teig abgedeckt 1 Stunde bei Zimmertemperatur 
gehen lassen bis er sich verdoppelt hat. 

Den Teig nochmals durchkneten, zu einer länglichen Rolle formen, gut anfeuchten und in den restlichen Kürbiskernen wälzen. Das Brot auf ein bemehltes Backblech legen, abdecken und nochmals 45 Minuten gehen lassen. 


Den Backofen auf 200°C (Ober- Unterhitze) vorheizen. Das Brotetwa 1h backen und anschließend auf einem Gitterrost auskühlen lassen.


Das Rezept für den Glühweinsirup habe ich euch letzte Woche schon vorgestellt. Ihr findet es HIER.


Winterlicher Pflaumenlikör
(für etwa 700ml)

1kg rote Pflaumen
300g brauner Kandis
2 Zimtstangen
3 grüne Kardamomkapseln
1 Vanilleschote
600ml Korn

Die Pflaumen waschen, halbieren und entsteinen. Die Pflaumen gemeinsam mit dem Kandis, den Zimtstangen, dem Kardamom, einer aufgeschnitzten Vanilleschote in eine Schüssel geben und mit dem Korn bedecken. Die Schüssel gut verschließen und für 2 Wochen im Kühlschrank ziehen lassen. Den Likör ab und zu umrühren, damit sich der Zucker löst.

Nach den 2 Wochen den Likör durch ein Sieb gießen, damit sich der Likör von dem Pflaumen etc. trennt. Den Likör in sterilisierte Flaschen abfüllen. Er ist gut gekühlt mindestens 1 Monat haltbar.

Selbstgemachter Baileys
(für etwa 900ml)

500ml Sahne
300ml Whisky
2 Tl Backkakaopulver
200g Puderzucker
4Tl Instantkaffee

Sahne, Whisky, Kakaopulver, Puderzucker und Instantkaffee in einer Schüssel mischen und gut verrühren. Es kann ein wenig dauern, bis sich der Kakao und der Instantkaffee richtig vermischt bzw. aufgelöst haben - dann einfach etwas länger rühren.
Den fertigen Baileys in sterilisierte Flaschen abfüllen. Im Kühlschrank ist er etwa 2 Wochen haltbar.


Und zum Schluss gibt es die Rezepte für die Marmeladentrilogie - einfach köstlich:

Birne-Karamell-Marmelade mit Fleur de Sel
(für 500ml Marmelade)

500g Birnen
100g Zucker
50ml Birnensaft
250g Gelierzucker 2:1
1Tl Fleur de Sel

Die Birnen schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden.
Zucker in einem Topf hellbraun karamellisieren lassen und anschließend mit dem Birnensaft ablöschen. Die Brinenstücke und den Gelierzucker hinzufügen. Alles gut verrühren und aufkochen lassen.

Die Marmelade 3 Minuten sprudelnd kochen lassen. Nun das Fleur de Sel hinzufügen und unterrühren.
Die noch heiße Marmelade in Schraubgläser abfüllen, gut verschließen und auf dem Kopf stehend abkühlen lassen.
Diese Marmelade habe ich bereits letztes Jahr mit Äpfeln gekocht (Rezept hier) und sie ist zu einer meiner Lieblingsmarmeladen geworden. Dieses Jahr habe ich sie mal mit Birnen gekocht und diese Kombination schmeckt auch ganz köstlich.  
Vorallem die Ingwer-Zitronengras-Apfelmarmelade - dieses Rezept habe ich in abgewandelter Form aus dem Buch "Wünsch dir was" von Regine Stromer (Buchvorstellung HIER)

Apfelkonfitüre mit Ingwer und Zitronengras
(für 500ml Marmelade)

300g Äpfel
400ml naturtrüber Apfelsaft
300g Gelierzucker 2:1
1 walnussgroßes Stück Ingwer
2 Stängel Zitronengras

Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Den Ingwer schälen. Vom Zitronengras die äußeren Blätter entfernen und den Stängel längs halbieren. Den Apfelsaft mit dem Ingwer und dem Zitronengras in einen Topf geben und 10 Minuten auf niedtiger Flamme köcheln lassen. Anschließend die Apfelstücke und den Gelierzucker hinzufügen. Alles gut verrühren und aufkochen lassen.

Die Marmelade 3 Minuten sprudelnd kochen lassen. Ingwer und Zitronengras entfernen. Die noch heiße Marmelade in Schraubgläser abfüllen, gut verschließen und auf dem Kopf stehend abkühlen lassen.


Birne-Zimt-Marmelade
(für 500ml Marmelade)

300g Birnen
400ml Birnensaft
300g Gelierzucker 2:1
1/2 Tl Zimt

Die Birnen schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden.
Die Birnenstücke, den Birnensaft, den Zimt und den Gelierzucker in einen Topf geben. Alles gut verrühren und aufkochen lassen.

Die Marmelade 3 Minuten sprudelnd kochen lassen.
Die noch heiße Marmelade in Schraubgläser abfüllen, gut verschließen und auf dem Kopf stehend abkühlen lassen.

Im Körbchen befand sich auch noch ein Glas köstliche Glühweinkirschen. Diese Kirschen kann man super zu Eis essen oder als Torten- oder Cupcakefüllung nutzen. Auch für andere Desserts (Mousse au Chocolate oder Pudding) eignen sie sich hervorragend als Begleiter.

Glühweinkirschen
(für etwa 250ml)
300g TK Kirschen
50ml Glühwein
150g Gelierzucker 2:1

Die gefrorenen Kirschen mit dem Glühwein in einen Topf geben und langsam zum kochen bringen. Die Kirschen werden nun viel Flüssigkeit verlieren. Wenn die Kirschen aufgetaut sind den Gelierzucker einrühren und 3 Minuten köcheln lassen. Die Glühweinkirschen noch heiß in ein Glas füllen und verschlossen auskühlen lassen. Die Glühweinkirschen sind wie eine Art Kompott und haben daher eine etwas flüssigere Konsistenz als Marmelade.

Das waren alle Rezepte des großen Fresskörbchens. In dem kleinen Körbchen, dass ihr oben auf dem Bild seht befinden sich noch einige andere Leckereien, die ich euch später noch vorstellen werde.

EDIT: Weil ich gerade danach gefragt wurde: Die Gläser und Flaschen habe ich HIER gekauft.

Ich wünsche euch noch eine wunderbare Vorweihnachtszeit. Macht euch nicht zu viel Stress!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)