Samstag, 31. März 2012

"Please mind the gap" oder eine Woche in London

Einige von euch fragen sich sicher, warum es in der letzten Woche so wenig von mir zu lesen gab - Ganz einfach. Ich habe mir eine kleine Auszeit in eine der schönsten Städte Europas genommen - LONDON.

Sonntag früh um 3:30 klingelte der Wecker und es ging los zum Flughafen nach Berlin. 7:30 startete d:ann unser Flieger Richtung London. Fliegen ist für mich kein angenehmes Ereignis. Mir rutscht bei einem unerwarteten Wackeln des Flugzeuges gerne mal das Herz in die Hose, aber ich habe alles gut überstanden. In London Heathrow angekommen führte uns der erste Gang zur U-Bahn um zwei Oyster Cards zu kaufen. Die Oyster Card ist (für mich) die günstigste und praktischste Variante in London von A nach B zu kommen. Man kann die Karte direkt in Heathrow an der U-Bahn-Station kaufen. Man bezahlt 5GBP Pfand (die man bei Abgabe der Karte wieder bekommt) und kann dann die Karte an jeder Station mit einem bestimmten Betrag aufladen.

Nachdem wir die Oyster Cards in der Tasche hatten, sind wir mit der U-Bahn zu unserem Hotel gefahren. Mit der Picadilly Line fährt man etwa 35 Minuten bis in die Innenstadt. Ab 9:30 Uhr kostet eine einfache Fahrt 3GBP. Billiger gehts nicht in die City.

Wir fuhren bis zur Glouchester Road. Nach einem 3 Minutigen Fußweg haben wir auch schon unser Hotel (gleich gegenüber des National History Museums) erreicht. Das Eden Plaza Kensington ist ein schönes, modernes Hotel in perfekter Lage. Wer aber Mitten in der City, 5 Minuten Fußweg vom Hyde Park entfernt wohnen will, muss aber auch Straßenlärm in Kauf nehmen. Ich war zufrieden mit dem Hotel. Es war etwas "abgewohnt" dafür aber sauber und das Personal war sehr freundlich. Leider funktionierte der Fahrstuhl nicht, also hatten wir jeden Tag extra Po-Training inklusive (unser Zimmer war nämlich im 5. Stock ;-)). 


Etwa halb 11 waren wir im Hotel. Wir hatten Glück, dass wir dann auch gleich ins Zimmer konnten. Ich habe schnell unseren Koffer (ja wir hatten nur Einen! Zusammen! Ich war so stolz auch mich :-D) ausgepackt und dann ging es los in den Hyde Park. Das wunderschöne Frühlingswetter hat uns bei unserem Spaziergang durch Londons grüne Lunge begleitet.

Anschließend haben wir noch ein bisschen unser Viertel erkundet und uns etwas zum Frühstück besorgt, da wir kein Frühstück im Hotel gebucht hatten.


Am Montag sind wir mit der U-Bahn zur Westminster Abbey gefahren. Auf dem Plan stand natürlich die Westminster Abbey, House of Parlaments, das London Eye und eine Themse Fahrt. Ich gehe zu, dass London Eye ist kostspielig und man muss eine Weile anstehen, aber ich fand es hat sich absolut gelohnt und der Ausblick war bei klarem Frühlingswetter einfach gigantisch. Wir haben ein Kombiticket LondonEye+Themse Fahrt gekauft und konnten so 10% sparen.

Die Sonne meinte es gut mit uns, und so hat ein kühles Eis doppelt so gut geschmeckt.


Nachmittags waren wir dann noch im Shop von Jane Asher in der Cale Street (von unserem Hotel aus locker zu Fuß erreichbar). Ein zauberhafter kleiner Shop in dem ich mir ein paar Cake Boards und eine Pastenfarbe gekauft habe.


Nachmittags haben wir dann noch den Supermarkt Sainsbury`s erkundet. Ich liebe ausländische Supermärkte! Die stehen immer auf meiner To-Do-Liste, da ich es unheimlich interessant finde in "fremden" Supermärkten zu stöbern. Und wisst ihr was besonders interessant war? Die Backabteilung. Da sehe ich Rollfondant und Cake Boards von Dr. Oetker im Regal. Da habe ich nicht schlecht gestaunt. Außerdem findet man hier auch Muffin Förmchen, Cupcake Wrapper, Cupcake Boxen, Cupcake Stands... und das in einem Supermarkt. Kaum zu glauben. Hier ist natülich auch einiges in meinem Körbchen verschwunden.


Am Dienstag haben wir unsere Tour am Buckingham Palace gestartet. Wir waren ein bisschen irritiert, warum sich dort so viele Menschen tummelten. Schnell haben wir gemerkt, dass gerade die Wachablösung stattfand. Normalerweise startet dieses "Event" erst ab April, deshalb war ich sehr überrascht, dass wir diese tolle Tradition beobachten konnten. Weiter ging es durch den St. James Park. 
 

Nicht nur uns hat dieses wunderschöne Wetter gefallen. Auch die Eichhörnchen haben sich in der Sonne getummelt. Zu Fuß ging es weiter zum Trafalgar Square. Von dort aus sind wir zum Convert Garden gelaufen und haben in der Gourmet Burger Kitchen erstmal Mittagspause gemacht.


Diese Burger waren ein Traum! Ich erzähle euch lieber nicht, wie oft wir in dieser Woche bei Gourmet Burger Kitchen waren ;)
Noch zu Hause hatte ich mir einige Gutscheine für Restaurants in London ausgedruckt. Durch diese Gutscheine kann man wahres Geld sparen und bekommr bei GBK zum Beispiel 2 Burger für 12 GBP.
Für Gutscheine schaut mal hier, hier oder hier. Es lohnt sich vorher nach Gutscheinen zu suchen.


Am Convert Garden haben wir dann Laduree - ein wahres Macaron Paradies entdeckt. Gekauft haben wir allerdings keine, denn etwa 2,50€ pro Macaron war mir zu teuer. Vom Convert Garden aus ging es weiter zum Picadilly Circus. Anschließend sind wir über die Picadilly Street an zahlreichen Geschäften vorbei geschlendert.


Wir sind die gesammte Strecke (und dann wieder zurück zum Hotel) zu Fuß gelaufen. Ich weiß nicht wieviele Kilometer es waren, aber die Füße taten irgendwann sehr weh. Deshalb haben wir im angrenzenden Green Park eine kleine Pause gemacht. Unter einem Baum haben wir ein schattiges Plätzchen gefunden und die Füße aus ihren Zwangsjacken befreit.

Abends haben wir dann nochmal einen Spaziergang zum Harrods gemacht (15 Minuten Fußweg vom Hotel aus). Vorallem die Food Hall ist ein Ausflug wert.


Dort steht fastselbstverständlich dekorierte Cookies, Backmischungen im Glas und dekorierte Torten im Regal. Natürlich alles fast unbezahlbar, aber schön.

 
Am Mittwoch sind wir durch die Läden des Oxford Circus und der Oxford Street geschlendert. Am Marble Arche angekommen sind wir durch den Hyde Park zurück ins Hotel gelaufen. 


Mein Liebster hat sich nicht nur an der schönen Natur erfreut, sondern vorallem an den Londoner Autos. Masarati, Ferrari, Lamborghini, Porsche, Bugatti und Bentley fuhren an uns vorbei und schon war die Aufmerksamkeit meines Freundes verflogen :)
Am ersten Tag haben wir noch das Spiel "Wer sieht zuerst ein schnelles Auto?" gespielt. Da es aber viel zu viele Porsche`s waren, haben wir das Spiel eingegrenzt "Wer sieht zuerst einen 10-Zylinder?". 


An diesem Tag haben wir auch die Hummingbird Bakery besucht. Natürlich habe ich dort Kuchen gekauft! Und extra zum Mitnehmen, damit ich die tollen Verpackungen und so eine tolle Tüte bekomme :) Mehr zu meinem Besuch in der Hummingbird Bakery gibt es später!


Donnerstag starteten wir am Borough Market - ein Paradies für jeden Foodie. Frisches Obst, Gemüse, Fleisch, Brot, Käse... kann man dort kaufen. An jeder Ecke duftet es herrlich, ob nach frischem Lavendel oder süßem Kuchen. Hier findet ihr alles, was das Koch-Herz begehrt. Hier war ich das erste Mal traurig, dass ich keine Küche dabei hatte. Wie gerne hätte ich hier frische Waren eingekauft und etwas leckeres gekocht. Aber auch Essen kann man hier. In großen Paella Pfannen schmort duftendes Curry und an der nächsten Ecke könnt ihr euch einen Gras-Shake mixen lassen.

 
Nachdem wir uns ein paar leckere Cookies gekauft hatten ging es von dort aus  weiter zur Tower Bridge, zum Tower und dann zur St. Pauls Cathedral. 


Gestern haben wir unseren Tag dann im National History Museum verbracht. Ein prächtiges Gebäude mit tausenden von Ausstellungstücken. Nachmittags haben wir es uns dann im Park des Museums gemütlich gemacht und kleine Kinder beim spielen beobachtet. Wir haben todgelacht über die süßen Kinder, die versucht haben Tauben zu fangen.

 
Mit vollem Koffer ging es dann gestern halb 5 Richtung Flughafen. Wieder mit der U-Bahn. Schnell noch die Oyster Card zurück gegeben und dann ab zum Ticket Automaten. Wir hatten online über die Lufthansa gebucht und mussten unsere Tickets an einem Automaten drucken. Mein Ticket konnte nicht gedruckt werden, also mussten wir uns an der laaaangen Schlange des Check Ins anstellen (anstatt an der kürzeren Gepäckabgabe Schlange). Eine halbe Stunde bevor unser Flug gehen sollte, standen wir immernoch in der Schlange. Die Füße taten weh und der Zeitdruck stieg. Als wir dann endlich mein Ticket hatte, mussten wir nur noch durch den halben Flughafen flitzen, bis wir dann endlich am Flugzeug waren.

Nach 1,5h Flug betraten wir dann wieder deutschen Boden. Heute Morgen halb 2 langen wir dann im Bett und haben von unserem wunderbaren London Urlaub geträumt.


Gerade habe ich meine Eroberungen ausgepackt. Schön, oder? Und sooo günstig. Ich musste mich zurückhalten. Eigentlich habe ich ja auch alles... gut das wir nur einen Koffer dabei hatten! 

Ich hoffe euch hat mein kleiner Bericht gefallen. Ich werde jetzt erstmal Mails und Kommentare beantworten :)

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in London ;-)
  
 

Mittwoch, 28. März 2012

Die Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Erdbeer-Mojito-Torte

Schließt die Augen. Und nun stellt euch folgendes vor: "Es ist ein lauer Sommertag. Aufgeheizt von der brennenden Sonne betretet ihr eine Bar. Der Barmann serviert euch einen kühlen Drink. Die Mischung aus feurigem Rum, süßem Rohrzucker, fruchtig, erfrischenden Limetten, würziger Minze und kühlem Crushed Ice rinnt euch die Kehle hinab. Die Aromen verbinden sich und kitzeln eure Geschmacksnerven. Eine unvergessene Erfrischung, die euren Sommertag perfekt macht."

Und nun stellt euch dieses Gefühl in Form einer Torte vor. Geht nicht? Und ob! Erdbeer-Mojito-Torte heißt die Lösung.


Zarter Mürbteig mit einer cremigen Limettenfüllung und frischen Erdbeeren - Der Stoff aus dem Tortenträume sind. In einer Tortenbox verpackt ist diese Torte nicht nur ein Genuss, sondern auch ein wunderbares Mitbringsel in der kommenden Erdbeersaison.
 

Erdbeer-Mojito-Torte
(für eine 28er Tarteform)

250 g Mehl
125 g Butter
  65 g Zucker
    1 Prise Salz
    1 Ei

3El weißer Rum

200ml Sahne
200g Frischkäse
250g Quark (20% Fett)
1Pck. Sahnefest
100g Puderzucker
Abrieb einer unbehandelten Limette
Saft einer Limette

200g Erdbeeren
3El Rohrzucker
Saft einer Limette 

frische Minze
Pistazien
Limettenscheiben

 
Das Mehl in eine Schüssel sieben. Die kalte Butter oder Margarine in kleine Stücke schneiden und auf dem Mehl verteilen. Zucker, Salz und das Ei dazu geben und alle Zutaten schnell zu einem glatten Teig verkneten. 
Den Teig in eine Plastikfolie schlagen, und im Kühlschrank mindestens 30 Minuten ruhen lassen.
Den Teig nun mit etwas Mehl auf einer Arbeitsplatte ausrollen und anschließend eine Tarteform damit auskleiden. Den Mürbeboden bei 180°C etwa 25 Minuten blind! backen.

Den abgekühlten Mürbteig aus der Form lösen und mit dem weißen Rum tränken.

Die Sahne mit Sahnesteif und Puderzucker steif schlagen. Quark, Frischkäse, Limettenabrieb und den Limettensaft unterheben.
Die Limettencreme auf dem Mürbteigboden verteilen.

Die Erdbeeren waschen, trocknen, putzen und in Spalten schneiden. Die Erdbeeren mit dem Rohrzucker und dem Limettensaft marinieren und für mindestens 1h ziehen lassen.

Nun die Erdbeeren (ohne den entstandenen Saft) auf der Torte verteilen. Mit frischer Minze, Pistazien und Limettenscheiben dekorieren.


Ich hoffe euch gefällt diese exotische Idee für die kommende Erdbeersaison. Viel Spaß beim Nachbacken!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

 Die Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)


Sonntag, 25. März 2012

Ich bin dann mal weg + Gewinner

Seit Montag konntet ihr Eins von Zwei wunderbaren Masking Tape Sets von der Tape Factory gewinnen. Ihr solltet mir mitteilen, was ihr alles bekleben würdet. Ich bin begeistert von eurer Kreativität. Fahrräder, Skihelme, ja selbst eure Männer wollt ihr mit dem Tape bekleben. Ich habe mich einige Male sehr über eure Kommentare amüsiert.

Die Wahl der Gewinner ist mir nicht leicht gefallen, aber ich habe mich für Zwei von euch entscheiden können.


Das 1. Gewinnerset mit den Floralen Tapes geht an:

Fay

"Ob du es glaubst oder nicht - ich habe letzte Woche in meiner Klausur für das 1.Staatsexamen in Mathematik sogar das Masking Tape eingebracht :) In der Klausur habe ich detailliert beschrieben, wie man mit Kindern Würfelnetze finden kann, natürlich unter Zuhilfenahme von wunderschönem, bunten Masking Tape :) Mir fallen immer Verwendungsmöglichkeiten ein und als nächsten würde ich damit Namenschilder für mein Osteressen basteln und zwei Vasen mit dem Rosentape verzieren... und am Ende auch noch passende Fähnchen für die Rosen-Cupcakes basteln..."

Ich als Mathematik-Studentin war natürlich total begeistert
von deiner Masking-Tape Mathe-Klausur.
Das hast du dir nach so einer tollen Idee verdient! 


Das 2. Gewinnerset geht an:

Anna von Anna im Backwahn

"Würde ich das Set gewinnen, würde ich folgendes damit machen: Meine Oma ist gerade ins Pflegeheim gezogen und viele ihrer Möbel konnte sie nicht mitnehmen. Deswegen habe ich die Truhe aus ihrem Schlafzimmer übernommen. Die ist im Moment noch dunkel lackiert, aber meine Schwester und ich wollen die noch abschleifen und weiß streichen und dann will ich sie natürlich noch verzieren. Und hier käme das MT ins Spiel. Ich stelle mir eine Mischung aus MT-Deko, Fotos und kleinen Erinnerungen per MT auf den Deckel und die Seiten geklebt vor. So hoffe ich auch, die Truhe nicht nur als Ablage für Klamotten zu verwenden, sondern eben als schönes Andenken an meine Oma."

Ich möchte Anna gerne die Chance geben 
sich mit Hilfe von Masking Tape ein unvergessliches Andenken 
an ihre Oma zu schaffen.


Herzlichen Glückwunsch! Schickt mir bitte eine Mail an kuechengefluester@gmx.de mit euren Adressen, damit ich die Gewinne versenden kann. 

Nun ein Satz, den ich schon immer sagen wollte: Wenn ihr das jetzt lest, bin ich bereits in London und lasse es mir wahrscheinlich gerade bei Sonnenschein und einem Eis im Hyde Park gut gehen. Ich hoffe ihr habt daher Verständnis, dass ich die Päckchen erst verschicken kann, wenn ich wieder da bin.
Im Gegenzug gibts dafür einen exklusiven Londonbericht mit Tipps und Tricks wie man in der City Tortentechnisch auf seine Kosten kommt!

Ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)

Freitag, 23. März 2012

Lunchtime: Gestreifter Joghurt-Erdbeer-Drink und Brotsalat

Heute gibt es mal wieder für euch tolle Lunchideen. Bei diesem wunderbaren Frühlingswetter sind die Lunchrezepte nicht nur für den Arbeitsalltag! Ihr könnt alle Lunchtimeideen auch nutzen um ein tolles Picknick für euch und eure Familie, oder Freunde vorzubereiten. Setzt euch in einen schönen Park, genießt das Wetter und das leckere Essen.


Sieht der gestreifte Joghurt-Erdbeer-Drink nicht einfach fetzig aus? Eure Kinder werden es lieben!

Gestreifter Joghurt-Erdbeer-Drink
(für 2 Flaschen á 200ml)

2 Becher (á 150g) Vanillejoghurt
10El Milch 
etwa 5 große Erdbeeren
etwas Puderzucker

Den Vanillejoghurt mit der Milch in einer Schüssel verrühren. Die Erdbeeren waschen, putzen und mit etwas Puderzucker pürieren.

Nun 2 Drathbügelflaschen nehmen. Einen Trichter auf die Flaschen stellen. Zunächst etwas Vanillejoghurt in die Flasche gießen. Nun zügig! etwas von den pürierten Erdbeeren dazu gießen und anschließend wieder Vanillejoghurt zügig aufgießen.


 Brotsalat mit Chorizo
(für 2 Portionen)

frisches Baguette
Blattsalat
etwas Chorizo
Cocktailtomaten
schwarze Oliven
etwas Olivenöl

Balsamico/Olivenöl/Salz/Pfeffer

Das Baguette und die Chorizo in Scheiben schneiden und in einer heißen Pfanne mit etwas Olivenöl anrösten. 
Den Blattsalat mit halbierten Cocktailtomaten und schwarzen Oliven in ein WECK-Glas anrichten. Die angerösteten Baguette- und Choritoscheiben zu dem Salat geben. Aus Balsamico, Olivenöl, Salz und Pfeffer ein kleines Dressing herstellen und über den Salat geben.


Ich wünsche euch guten Appetit! Genießt noch ein bisschen das wunderschöne Wetter.

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)

 

Donnerstag, 22. März 2012

Pretty in Pink: Macarons mit Pistazienmousse

Ich kenne kein Gebäck das komplizierter in der Herstellung ist und an dem sich deutsche Foodblogger mehr die Zähne ausbeißen, als Macarons. Auch mir habe die Knie vor diesen "Plätzchen" ordentlich gezittert, aber mit viel Glück hat es auch bei mir geklappt.


Um die perfekten Macarons zu zaubern, muss man zuerst lesen lesen lesen. Denn es gibt bei der Herstellung viel zu beachten und viele Fehlerquellen! 

Ich empfehle dazu den Blog von Aurelie:

- Rezept von Macarons
- Tipps und Tricks rund um das französische Gebäck

Um die Macarons einzufärben habe ich diese pinke Pastenfarbe von Wilton verwendet. Gefüllt habe ich die Macarons mit einem Pistazienmousse.

Pistazienmousse
(Füllung für etwa 25 Macarons)

100ml Sahne
100g Mascarpone
30g Puderzucker

Die Sahne mit dem Puderzucker steif schlagen. Anschließend die Mascarpone und das Pistazienmark vorsichtig unterheben. 
Das Mousse in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle füllen und die Macarons damit füllen.


Es waren meine ersten Macarons und der Geschmack hat mich absolut Überzeugt, auch wenn die Herstellung sehr aufwendig ist. 
Auch von dem Pistazienmark bin ich total überrascht. Geschmacklich ist es ein echter Hit und wie es scheint, ist es auch sehr ergibig. Inhaltsstoffe? Ausschließlich Pistazien! Das gefällt mir. 

Mir schwirren schon viele Ideen im Kopf herum (Pistazienpasta, Pistazien Panna Cotta, Pistazienpudding, Pralinen mit Pistazienfüllung...) für die ich das Mark einsetzen könnte.


Ich wünsche euch noch eine wunderschöne Woche. Vergesst nicht am aktuellen Gewinnspiel teilzunehmen!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)

 

Mittwoch, 21. März 2012

Die Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Mohn-Amarenakirsch-Kleckskuchen

Was macht einen guten Kuchen aus? Traditionelle, erprobte Rezepte gepaart mit einer frischen Brise Kreativität. Es gibt nichts schöneres, als nach einer langen Reise wieder Heim zu kehren und ein Stück Apfelkuchen nach Rezept der Oma serviert zu bekommen. Jede Familie hat einen Kuchen, deren Rezept sie bewahrt und von Generation zu Generation weitergibt, wie ein liebevoll, gehütetes Gemeimnis.


Doch auch jenes Stück Kuchen, dass uns all die Jahre begleitete und was wir so lieben, kann ab und zu ein bisschen neuen Wind vertragen.


Kleckselkuchen ist so ein Traditionsrezept. Ursprünglich stammt dieser Kuchen aus dem Sudetenland. Es handelt sich um einen Blechkuchen, der aus einem Hefe- oder Rührteig besteht und traditionell mit Quark, Mohn und einer dunklen Kirschmarmelade bekleckst wird. Man geht davon aus, das diese Art von Kuchen entstanden ist, um den verschiedenen Geschmäckern gerecht zu werden.

Ich habe den Kleckselkuchen mit einer Mischung aus Mohn und selbstgemachten Amarenakischen belegt um diesen verstaubten Rezept ein bisschen Moderne einzuhauchen. Mohn und Amarenakischen gehen eine symbiotische Beziehung miteinander ein. Sie unterstützen den Geschmack des jeweils anderen, ohne dabei unter zu gehen.

 Masking Tape, Garn, Schachtel & Geschenkanhänger_Casa di Falcone

Hüllt man den frisch gebackenen Kuchen in etwas Pergamentpapier und verpackt ihn in einen hübschen Karton, wird aus diesem einfachen Kuchen eine kleine Geste der Freundschaft.

 Mohn-Amarenakirsch-Kleckselkuchen
(für etwa 12 Stück)

175g weiche Butter
100g Zucker
3 Eier
250g Mehl
1/2 Pck. Backpulver
75ml Milch
Mark einer Vanilleschote

100g Amarenakirschen
(Abtropfgewicht)
1Pck. backfertige Mohnfülle
4El Milch
2El Mehl

50g Butter
50g Zucker
2El Honig
2El Sahne
100g gestiftelte Mandeln


Für den Rührteig die weiche Butter mit dem Zucker schaumig schlagen. Eier einzeln unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und zusammen mit der Milch und dem Vanillemark unterrühren.
Den Teig in eine Auflaufform oder ein tiefes Backblech (etwa 20x30cm) verstreichen. 

Die abgetropften Amarenakirschen auf dem Teig verteilen. Die backfertige Mohnfülle mit Mehl und Milch verrühren und klecksweise auf dem Teig verteilen.
Den Kuchen bei 180°C (Ober-,Unterhitze) etwa 20 Minuten backen.

Inzwischen Butter, Zucker und Honig in einer Pfanne unter Rühren erwärmen. Wenn die Masse beginnt zu kochen, dann mit der Sahne ablöschen und die Mandeln unterrühren. Die Pfanne vom Herd nehmen.
Die Mandelmasse nach der 20-minütigen Backzeit auf dem Kuchen verteilen und weitere 15 Minuten backen.


Überrascht eure Lieben doch heute mal mit einem echten Klassiker. Ich wünsche guten Appetit! 


Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


 Die Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)