Dienstag, 4. September 2012

Auch ich habe Zuckerfrei

Nicole hat es gemacht, Katharina macht es und Bianca auch - Sie machen Zuckerfrei. Zuckerfrei? Ja unvorstellbar oder? Ohne Schokolade, Kuchen und Co.? Ich fand das unglaublich beeindruckend und ich wollte es auch. 

In meiner Küche findet man über 10 verschiedene Sorten Zucker und das nicht ohne Grund, denn ich bin eine ganz Süße. Nach jedem Essen kommt mir der Appetit nach etwas Süßen - was ist denn schon ein gutes Essen ohne gutes Dessert? Mein Tag beginnt mit mit einem leckeren Marmeladenbrötchen und endet nach einem langen, stressigen Tag meist mit einer großen Portion Nudeln. Und meine große Backleidenschaft sorgt dafür, dass auch immer etwas leckeres im Haus ist. Das macht sich natürlich bemerkbar und zwar auf der Waage. 

Doch nach unserem Sommerurlaub habe ich mir gesagt -jetzt ist erstmal Schluss - Schluss mit dem Zucker. Was andere können, kann ich doch auch, oder? 

Ich wollte in dieses Projekt natürlich nicht völlig Blind starten, deshalb hat die strebsame Studentin in mir sich erstmal ein Buch gekauft und über dieses Thema rechachiert.


Zu dem Thema gibt es sehr viel Literatur. Ich habe mich für das Buch von Inke Jochims "Süchtig nach Süßem?" entschieden. Der Titel klingt ein bisschen reißerisch und auch im Buch wird Zucker oft als das "Böse, das uns alle in den Tod treiben wird" (so stets natürlich nicht im Buch) bezeichnet. 
Trotzdem fand ich dieses Buch sehr gut, denn man findet hier eine gute Beschreibung, wie der Körper funktioniert, was der Zucker im Körper bewirkt und auf was man bei seiner Ernährung achten sollte. 
Zum Schluss findet man ein 10 Wochenprogramm, welches das Ziel hat Zucker weitesgehend aus dem Speiseplan zu verbannen, den Blutzuckerspiegel konstant zu halten und das Wohlbefinden zu steigern. 

Durch das Buch habe ich viel gelernt u.a. auch, dass eine Zuckerreiche Mahlzeit (wie z.B. Weißmehlpasta mit Tomatensoße) dazu führt, dass man nach wenigen Stunden wieder Appetit auf etwas Süßes bekommt. Diese Tatsache endet in einem Teufelskreis aus Zucker, dem man nur schwer wiederstehen kann. 

Gewappnet mit diesen Erkenntnissen begann ich also vor über 2 Wochen zuckerfrei zu leben. Nicht nur, dass ich auf jegliche Süßigkeiten und Kuchen verzichte, ich verzichte auch auf Kaffee, Alkohol, Weißmehle und alle Lebensmittel die versteckte Zucker z.B. Wurst aufweisen. Auf Milchprodukte verzichte ich nicht oder ersetze sie, obwohl in ihnen Milchzucker enthalten ist, weil ich nicht auf das Eiweiß, welches für den Muskelaufbau wichtig ist, verzichten möchte. Obst nehme ich nur in kleinen Mengen zu mir - 1 Portion am Tag habe ich mir erlaubt. Obst esse ich aber grundsätzlich nur Morgens.

2 Wochen sind nun rum, die 3. hat begonnen und ich muss sagen ich fühl mich toll! Es fällt mir nicht so schwer zu verzichten, wie gedacht. Im Gegenteil fällt es mir sogar leichter ganz zu verzichten als ab und zu zu dürfen. Trotzdem sehne ich mich natürlich nach etwas Süßem und wenn mein Liebster ein Eis isst, dann rieche ich daran und lass mir ganz genau beschreiben, wie es schmeckt^^
In den letzten 2 Wochen haben sich bereits 3,5kg Körpergewicht verabschiedet. Ich leide keinen Hunger (die größte Sorge meiner Mutti), ich brauche nur viel länger beim Einkaufen, da ich ja nun jedes Etikett lesen muss. Man lebt bewusster und isst auch bewusster und man achtet auch viel mehr darauf, was man isst.

6 Wochen habe ich mir mindestens vorgenommen und bis jetzt bin ich sehr guter Dinge das auch zu schaffen. 

Ich werde auch auf dem Laufenden halten. Trotz meiner Zuckerabstinenz gibt es bei mir natürlich trotzdem ab und zu leckere zuckrige Rezepte für euch. Ich habe noch einige Rezepte, die in der Warteschleife hängen und mein Liebster bekommt natürlich auch ab und zu noch etwas Gebackenes - Ich esse es nur eben nicht.
Und ihr müsst jetzt auch nicht denken, dass ich dauerhaft unter die Zuckerabstinenzler gehe - denn trotzdem liebe ich Zucker :) Natürlich würde ich gerne ein Stück Schokoladentorte essen. Ich bin ein Genussmensch (das sagt mir auch meine Waage) und werde es immer bleiben. Trotzdem steht jetzt erstmal die Gewichtsreduktion im Vordergrund.

Ich wünsche euch noch eine tolle Woche.

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)


Kommentare:

  1. Find ich echt super, dass du das ausprobierst! Ich hab auch schon den ein oder anderen Zuckerentzug hinter mir, der mich jedes Mal aufs Neue schockiert hat... Wie du schon schreibst - wir nehmen so viel Zucker zu uns, ohne uns dessen eigentlich bewusst zu sein!
    Mir hat dieses Buch hier auch sehr gut gefallen:
    http://transglobalpanparty.blogspot.de/2012/03/rezension-vegan-vollwertig-geniessen.html
    Da geht es zwar in erster Linie um Vollwert-Kochen, aber alle rezepte sind Industriezuckerfrei. Es wird nur mit Datteln gesüsst. Halte ich aber für eine gute Idee, und die Einführungskapitel erklären auch sehr genau, wieso man zumindest auf Industriezucker verzichten sollte.

    Wünsch dir ganz viel Erfolg weiterhin :)

    Alles Liebe, Ela

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  2. Toll, dass du das durchhälst. Ich könnte das absolut gar nicht, ich backe zwar total gerne, esse davon auch meist nichts. Doch nach einem Essen muss immer eine süße Nachspeise her und sei es nur ein SNICKERS, ich liebe es so! Darauf könnte ich nie verzichten

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  3. Hi Maria,

    sowas ähnliches durchlebe ich derzeit auch, nur unter dem Namen Paleo-Ernährung.
    Diese Abstinenz von Zucker und Getreide haben bei mir auch schon knapp 3 kg in Anspruch genommen.
    Das ist aber auch fast das Beste daran ^^"
    Ich freue mich schon sehr wenn ich nach Ablauf der restlichen Wochen wieder backen kann.

    Was gibt es in dieser Zeit denn bei dir so zu essen ?

    Liebe Grüße, Anna-Lisa

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    1. Das Abnehmen ist auch fast der einzige Grund, warum ich mir das antue^^

      Zum Frühstück gibt es bei mir meistens eine Vollkornschnitte mit Käse und frische Heidelbeeren mit Naturjoghurt

      Zum Mittag entweder auch eine Schnitte wenn ich Unterwegs bin, oder eben eine richtige Mahlzeit aus Fleisch, Gemüse, Reis, Vollkornnudeln o.ä.

      Und zum Abendessen etwas ohne Kolehydrate, also Salat oder Gemüse mit etwas Fleisch oder mal ein Omlette...man findet schon viel zu essen :)

      Viele Grüße,
      Maria

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  4. Oh je, sowas hab ich auch mal ausprobiert. Viel Erfolg ! ;)

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  5. Meinen Respekt hast du! Ich finde es schwer, Diät zu halten, weil mein Mann ja doch normal weiter isst und ich dann meistens schwach werde. Gesünder ist es aber tatsächlich und man sollte sich von Zeit zu Zeit disziplinieren. Ich habe übrigens letztens im Café einen Typ gesehen, der sich noch zusätzlich Zucker in seine Cola gekippt hat ... Brrrr...

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    1. Ja das mit den Männern...ich habe auch einen zu Hause der kann essen was er will und bleibt schlank - schlimm.

      Zucker in die Cola - um gottes willen.
      Ich habe letztens eine 3-Jährige gesehen, die Cola als Erfrischung von ihrem Vater bekommen hat, das hat mir (zuckerfrei hin oder her) ein bisschen das Herz gebrochen. Armes Kind.

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  6. Liebe Maria,

    toll dass du drei Wochen geschafft hast... ich beneide dich. Ich versuche derzeit auch meinen Zuckerkonsum zu reduzieren... aber ganz auf Null geht nicht. Aber zumindest auf Süßigkeiten versuche ich zu verzichten.
    Backen kannst du übrigens auch für dich.
    Wie wäre es mit einem Vollkornbrot mit vielen Körnern drin? Oder herzhafte Muffins mit Vollkornmehl.
    Cola einer 3 jährigen geben geht gar nicht.
    Grüße Sonnenblume

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  7. Ich finde darauf zu achten gut, aber auf z.b. Obst wegen des Zuckers zu verzichten ist absoluter Quatsch. Aber ich kann verstehen, dass du diesen absoluten Verzicht benötigst um es dir einmal vor Augen zu führen. Allerdings ist du laut deinem jetzigen Plan ja auch jeden Tag einmal, zweimal Fleisch...
    Vielleicht wagst du dich dann ja danach mal an alternative Süßungsmittel?
    Viel Erfolg beim " Bewusst werden" ! Und Toi Toi Toi:)

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    1. Hallo Carolin,

      Ich verzichte nicht vollkommen auf Obst. Ich habe geschrieben 1 Portion am Tag esse ich und das ist auch völlig ausreichend. Obst in Massen ist auch nicht trotz der Vitamine gesund, das wird die jeder Ernährungswissenschaftler bestätigen. Und zweimal am Tag Fleisch esse ich auch nicht, das war nur ein Beispiel...wenn mich Mittags Fleisch essen, dann Abends keines mehr und umgedreht.

      Was meinst du denn mit alternativen Süßungsmitteln? Stevia und Süßstoff kommt mir jedenfalls nicht ins Haus^^

      Viele Grüße,
      Maria

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  8. Ich bin beeindruckt.
    habe sowohl bei Katharina und auch bei Nicole von dem Sugarfree Versuch gelesen.
    Und fand es wirklich erstaunlich was man auch für leckere Dinge ohne Zucker backen kann.
    Das regt einen dann auch ein wenig an kreativer zu werden.
    Auf jeden Fall wünsche ich dir bei deinem Experiment alles Gute :)

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  9. Hallo Maria,

    die Idee mit dem Zuckerfrei ist gar nicht mal so schlecht. Ich kämpfe ja schon seit Wochen, meinen Colakonsum zu reduzieren (ja man könnte durchaus von Sucht sprechen). Aber was machst du, wenn du auf einmal Hunger auf was Süßes bekommst? Oder hast du dieses Verlangen gar nicht mehr? Ist es dir nicht schwer gefallen, am Anfang direkt auf Zucker zu verzichten? Ich persönlich versuche seit Wochen vegetarisch/vegan (also das Beste aus beidem) zu leben, aber irgendwie scheitere ich immer und dann kommt doch richtiges Fleisch dazwischen.

    Ich habe es selbst noch nicht ausprobiert, aber ein Veganer Koch süßt immer mit Agavendicksaft. Sieht aus wie Honig und ist sehr süß (für mich jedenfalls). Aber ich weiß natürlich nicht, ob da Zucker mit drin ist oder nicht. Aber vielleicht hilft dir das weiter :)

    Viele Grüße
    Viola

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    1. Hallo Viola,

      Im Buch wird empfohlen, dass man wenn man appetit auf etwas Süßes bekommt einfach ein paar Nüsse oder etwas Eiweißreiches essen soll. Ich greife zu Nüssen und komme damit sehr gut klar.

      Es ist mir eigentlich nicht so sehr schwer gefallen, wie gedacht. Der Wille zum Abnehmen ist größer.

      Agavendicksaft ist genauso ein Zucker wie Honig. Ist im Grunde zwar Gesünder, wird im Körper aber genauso wie Industriezucker verstoffwechselt. Also verzichte ich auf den auch erstmal :)

      Viele Grüße,
      Viola

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  10. Hallo Maria!

    Mich würde mal interessieren, wie genau du deinen Zuckerkonsum reduziert hast und wie es dir die ersten Tage bekommen ist. Hast du "von jetzt auf gleich" verzichtet oder hast du dich "rausgeschlichen"? Ich habe nämlich auch schon mehrere Entzugsversuche hinter mir und festgestellt, dass ich meinen Zuckerkonsum nicht nahezu komplett runterfahren darf, weil ich sonst unterzuckere. So richtig mit Zittern, Schweißausbrüche, Sehstörungen etc. Da half dann nur pures Traubenzucker. Also habe ich nur noch 1/4 der gewohnten Zuckermenge genommen (zB im Tee), habe auf Softdrinks und Naschereien verzichtet und durfte nur am Wochenende ein Teil Süßes essen. Das hat mein Körper besser vertragen.

    Interessanterweise hat sich mein Geschmackssinn/-empfinden durch solche "Fastenzeiten" verändert: Sonst konnte ich es gar nicht süß genug haben, heute mag ich es lieber herzhaft. Sogar mein geliebter Traubensaft ist mir zu süß geworden und nur noch als Schorle mit 1/3 Saft und 2/3 Wasser genießbar.

    Herzliche Grüße,
    Jana385

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    1. Hallo Jana,

      Ich habe vom ersten Tag an komplett auf Süßes, Weißmehle, gezuckerte Wurst etc. verzichtet und gegen Vollkornprodukte (meist aus Roggen) ersetzt.

      Im Buch was ich vorgestellt habe, wird allerdings ein 10 Wochen Programm zum "rausschleichen" beschrieben. 1. Woche: Keinen Kaffee mehr 2. Woche: Frühstück umstellen, 3. Woche: Alkohol weglassen...
      Ich hab mich aber wie gesagt nicht 100% an das Programm gehalten, sondern mich nur daran orientiert.

      Ich neige eigentlich auch zum Unterzuckern und habe sogar schonmal (begängstigenderweise) kurz das Bewusstsein verloren, weil ich so unterzuckert war. Das ist mir aber in den letzten 2 Wochen der Zuckerlosigkeit noch überhaupt nicht passiert, was ich hauptsächlich der gesunden und ausgewogenen Ernährung zuschreibe.

      Hauptsächlich unterzuckert man glaube ich weil man zu VIEL Zucker zu sich nimmt. Isst du viel Zucker, dann steigt der Blutzuckerspiegel im Körper an -> dann gibt die Bauchspeicheldrüse viel Insolin ab um den Blutzuckerspiegel zu senken -> der Blutzuckerspiegel fällt viel zu schnell und wenn man die Lust auf Zucker nicht stillt, kann es zu einer Unterzuckerung kommen. So zumindest die Erklärung im Buch.

      Vielleicht liest du das Buch einfach mal (oder ein anderes über Zucker), wenn du solche Probleme hast?

      Viele Grüße,
      Maria

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    2. Vielen Dank für Deine Antwort! Mittlerweile habe ich das Problem nicht mehr, da ich meinen Zuckerkonsum dauerhaft eingeschränkt habe und meine Ernährung insgesamt auf gesündere und ausgewogenere Kost umgestellt habe. Damit geht es mir viel besser.

      Interessant, was die falsche Menge Zucker mit dem Körper so alles anstellen kann!

      Ich wünsche Dir alles Gute für dein Projekt Zuckerfrei =)

      Herzliche Grüße,
      Jana385

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  11. Passt ja zur Zeit auch wunderbar zur aktuellen Spiegel-Ausgabe "Droge Zucker: Die gefährliche Sucht nach Süßem".

    LG,

    Tanja

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  12. Hallo,

    ich lebe schon lange ein Leben mit wenig Kohlenhydraten und freue mich, dass zumindest in Sachen Zucker das Bewusstsein wächst. Das was du beschreibst, passiert im Körper natürlich grundsätzlich, wenn man Kohlenhydrate zu sich nimmt und die sind in vielen anderen Produkten wie z.B. Obst, Getreide und auch in verschiedenen Gemüsesorten enthalten. Der Verzicht auf Zucker ist aber sicher ein toller, erster Schritt, um dem Teufelskreis aus Insulinausschüttung und Hungergefühl zu entkommen.

    Trotzdem muss man auf Torten, Cookies und Co nicht verzichten. Mein persönlicher Ehrgeiz ist es, mir meine süßen Leckereien und Dinge wie Brot, Pasta, etc. trotzdem auf den Tisch zu zaubern. Vielleicht magst du mal bei mir auf dem Genussgipfel vorbeischauen? Jeden Mittwoch gibt es den Low Carb Liebling der Woche, ein Rezept ohne Getreidemehl, Zucker und andere Kohlenhydratbomben.

    Liebe Grüße aus den Bergen
    Kerstin

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    1. Hallo Kerstin,

      Natürlich hebt und senkt sich der Blutzuckerspiegel auch bei Gemüse und Vollkornprodukte, das ist mir schon klar. Aber nicht in solchen Extremen, wie wenn man ein Stück Torte isst. Durch langkettige Kolehydrate (Vollkornprodukte) bleibt der Blutzucker nur RELATIV konstant, weil sie eben langsamer verstoffwechselt werden.

      Danke für deinen Tipp.
      Viele Grüße,
      Maria

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  13. Finde ich toll, dass du deinen Zuckerkonsum reduzierst! Habe das auch gemacht. Mittlerweile hat sich mein Geschmackssinn auch verändert :-) So bekomme ich keinen Tee bzw. Kaffee mit Zucker mehr runter - früher mussten mind. 2 TL Zucker rein. Auch meine Kuchen- und Tortenrezepte habe ich größtenteils an meinen "neuen" Geschmackssinn angepasst und komme mit rund 1/3 weniger Zucker aus bzw. ersetze ich oftmals auch Weißmehl mit Vollkornmehl.

    Liebe Grüße,
    Verena

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  14. Wieso ist "Kur" eigentlich befristet? Das klingt nach tollem Auslöser für den Jojo-Effekt. Wenn ihr das doch im wesentlichen des Abnehmens wegen macht, heißt doch die einzig wahre Lösung: Ernährungsumstellung und zum Beispiel die einfachen Kohlenhydrate für immer weglassen bzw. drosseln. Ansonsten ist es eine klassische Diät mit all ihren Folgen bei Beendigung: Jojo-Effekt usw.

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    1. Hallo Dirk,

      Was meinst du denn mit "Kur"? Also ich nutze meine 6 Wochen Zuckerfrei natürlich zum Abnehmen, aber danach ist nicht Schluss. Schon jetzt ersetze ich meinen Speiseplan durch viele Vollkornprodukte und viel Gemüse und das soll nach den 6 Wochen auch weiter so bleiben.
      Und wie du schon sagst, ich verzichte jetzt schon auf einfache Kolehydrathe und das soll auch in einem gewissen Maße so weitergehen.
      Und da ich 3 Mal die Woche zum Sport gehe, mache ich mir keine Sorgen um einen JOJO Effekt...das ist ja der Grund warum ich das mache - um diesen zu vermeiden.
      Brauchst dir also keine Sorgen machen ;)

      Viele Grüße,
      Maria

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    2. Na, da bin ich ja beruhigt, dass ich da wohl auch ein wenig was missverstanden habe. Verstehen wir also die 6-Wochen-Zuckerfrei-Kur ;-) als Initialzündung und Ausgangspunkt für die Ernährungsumstellung. So scheint es sinnvoll zu sein. Später kann man immer noch entscheiden, welche kleinen Sünden man sich zulässt, solange man die zusätzlichen Kalorien oder genauer Joule auch wieder verbraucht. Wie sagte doch mein Ernährungsberater Frank so schön: Man kann bei Oma ruhig ein Stück Kuchen essen, aber nur, wenn man mit dem Fahrrad da ist (und es hinterher wieder abstrampelt). ;-)

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  15. Viel Erfolg!
    Ich habe es auch schon gemacht und die ersten paar Tage sind echt hart!! Ich hatte täglich Kopfschmerzen und war todmüde. Aber dann wird es fast von einem Tag auf den anderen besser und irgendwann fühlt man sich einfach nur wohl :o)

    Da ich mir am Morgen Kaffee nicht verkneifen konnte, habe ich Stevia verwendet.

    Toll ist, dass nach der Kur das Süsseempfinden sich einpendelt und man viele Sachen aus dem Handel plötzlich als zu süss empfindet und dann gar keine Lust mehr darauf hat.

    Also, toi,toi,toi...

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  16. Interessanter Versucht. Ich glaube, ganz drumrum kommen würde ich nicht, dazu esse ich zu gerne Obst und zugegeben auch immer mal wieder ein Stückchen Schokolade.
    Aber einen Versuch wäre es mal wert, zumindest mehr auf gesüßte Sachen zu verzichten: Weniger Süßigkeiten, weniger Zucker im Essen etc.
    Ich finds toll, dass du es durchhälst und wünsch dir viel Erfolg für die restliche Zeit.
    An dieser Stelle auch: Danke für deinen tollen Blog! Ich lese immer wieder gerne mit.

    Viele Grüße
    Bille

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  17. Seid gegrüßt :)) Das ist ein interessantes Thema. Hoffe es wird nicht zu lang als Kommentar.
    Erlebte mit allen Sinnen eine Anfangs arge Zeit - in der ich sehr viel gelernt hab, zwangsläufig...
    Ca. 2003 bis 2007 musste ich auf alles was mit Zucker zu tun hatte verzichten. Da fällt auch z.B. Senf, Cappuchino oder Saure Gurken rein, auch alles bei Einkaufen lesen müssen :).
    Hatte d. 1. Jahr am Anfang nicht gewußt, auf was ich allergisch sehr schnell reagiere. Und auch die Test´s ergaben nichts. Bis ich es dann selbst herausgefunden hatte, es waren Konservierungsstoffe, fast nur die Nitrite. Detektivisch ging ich vor, durch Essen von Kleinstmengen + Abwarten auf eine Reaktion. Weil ich so die Nase voll hatte, immer beim Notarzt zu landen. Ich traute mich ja nix mehr zu essen. Ich war fix u. fertig. Mein Körper wurde bitterböse bei Nitriten (auch in manchen Käsesorten). Kurioserweise hab ich noch stark auf Zucker reagiert. Auf Zucker kann man normalerweise nicht allergisch reagieren, stellen wir ja selbst im Körper verschiedene Zuckerverbindungen her usw.... Heute weiß ich von einem Arzt, Zucker wirkte bei mir wie eine Art Supertreibstoff(damals hatte es mir keiner recht erklären können wieso). Nun - das Positivste war in der Zeit - und jetzt kommt es : ich war überhaupt nicht mehr unterzuckert. Was gelegentlich vorkam. Diese völlig zuckerfreie Zeit hat mir in einem Jahr als Nebeneffekt 7 kg Gewicht schmelzen lassen. Nicht schlecht. Anfangs konnt ich nicht gut umgehen mit dem Verzichten. Dann immer dieselben Sprüche z.B. bei Geburtstagen zu hören: „Warum ißt Du keinen Kuchen mit, willst blos abnehmen ?! Das gibts doch gar nicht, hab Dich nicht so.“ Tja, ab u. an ganz am Anfang hab ich dann doch mal ein halbes Stück gegessen ( dummerweise) u. wer mich am nächsten Tag oder innerhalb weniger Stunden sah - lach - und kaum erkannt - hat, war entsetzt. Nahm immer Obst mit. Oder Haferflocken mit Milch u. Honig oder so. Verrückt war, Honig ging. Vorsichtshalber wenig, aber es ging. Generell kann ich sagen, hab wie zu Ururgroßmutterszeiten meine Speisen hergestellt. Gar Schokolade wollte ich mal ausprobieren. Oder sowas ähnliches. Kakaopulver mit flüssiger Sahne verrührt u. mit Honig gesüßt. Das war mein Hit wenn es mich mal überkam mit Süßhunger(sehr selten). Literatur verschlungen zu Ernährungsthemen, die Geschichte u. Herstellung des Zuckers bis ins Kleinste mir angeschaut. Weil ich nie verstehen konnte, was ich daran nicht vertrage. Seit dem weiß ich, was für Mist u. "Dreck" in vielen Eßwaren enthalten ist. Einen Ordner angelegt von Inhalts-u.Zusatzstoffen - um schnell nachzuschauen, ob harmlos für mich oder nicht. Ich konnte dann gut damit umgehen, auch weil ich musste. Benötigte keine Tabletten. Denn mir wurden vom Doc tolle Medi´s empfohlen, mit denen könnte ich dann fast alles essen u. auch ohne müde zu werden usw. Die Allergie verschwand spurlos Ende 2006, Anfang 2007. Als ich wieder in mein altes Zuhause zurückzog(hehehe). Mittlerweile bin ich wieder ganz schön ´eingezuckert ´ und denk hin u. wieder klitzkleinwenig wehmütig an meine Zeit damals, es geht ohne Süßes. Die Knieprobleme waren weg, da Gewicht rund 10 kg weniger usw... Lach - ich bin nicht gestorben ohne Zucker. Ja, wir haben es ja selbst in der Hand, was wir in uns reinstopfen. Und ich war so froh damals, vertrug Milchprodukte, so ernährte ich mich fast ein Jahr hauptsächlich von vielen Stücken Butter, frischer flüssiger Sahne (mind. 3-5 Becher pro Woche - lach u. hab trotzdem abgenommen), Kartoffeln, Obst, viel Wurzelgemüse u. hin u. wieder Fleisch (niiiemals vorgewürztes, da gings anschl. gleich ins Krankenhaus, Reaktion auf Nitrite waren höllisch). Bin Fastvegetarierin, machte mir also nix aus. An das aufwend. Zubereiten hab ich mich gewöhnt, wurde immer erfinderischer. Schmunzel, bis heute mach ich hin u. wieder "Schlagsahnetherapie". Neben meinem Kaffee liegt jetzt ´Russisch Brot´.. herrjee ist das immer so schrecklich versüßt, ein Schwung weniger würde es besser munden lassen... :))) herzlichst Brigitte aus der Waldmitte

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    1. Vielen Dank Brigitte für deinen ausfürlichen Bericht. Mir wird auch so langsam klar wo überall Zucker drin ist, wo man sich gar nicht vorstellen kann, das da welcher enthalten ist.
      Man sollte einfach viel mehr über Ernährung wissen um gute von schlechten Produkten unterscheiden zu können und viel Sorgsamer mit dem Zuckerkonsum umgehen...die Industrie macht es uns da durch ihre Täuschungen aber gar nicht so leicht.

      Viele Grüße,
      Maria

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  18. Liebe Maria,

    vielen Dank für den Beitrag und den Tipp zu einem deutschen Buch :) Ich spiele ja immer wieder mit dem Gedanken auch mal eine Zeit auch Zucker zu verzichten und danach auch keinen übermäßigen Konsum zu haben.

    Ich fände es übrigens sehr toll,wenn du ab und an nochmal darüner berichten würdest.
    Unabhängig davon hol ich mir morgen dieses Buch. :)

    LG Maraike

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  19. Liebe Maria,

    des Abnehmens wegen kann ich dir folgendes sagen. Ich habe am 10. Februar den Entschluss gefasst abzunehmen. Der Grund dafür war, dass ich hohen Blutdruck hatte und mit meinen 23 Jahren keine Tabletten nehmen wollte.

    Ich verzichte auf überhaupt nichts. Süßes hätt ich mir selber nie verbieten wollen, weil ich es ebenfalls brauche. So habe ich beinahe täglich genascht. Dafür habe ich mir Miniportionen gekauft, beispielsweise Ritter Sport Minis. Es verführt einfach nicht mehr zu essen, als es die Lust erfordert.

    Ansonsten habe ich ebenfalls auf Vollkorn umgestellt und mehr Gemüse in den Plan eingebaut. Die Verhältnisse der Portion hat sich geändert, nicht aber was ich esse. Und soll ich dir was sagen? Ich knacke demnächst die 40 kg, die ich bereits abgenommen habe - trotz Süßem, hin und wieder Pizza und sogar Pommes.

    Dennoch finde ich es toll, dass du dir einige Wochen eine Art "Kur" auferlegst. Das mache ich auch, beispielsweise mal einen Monat oder zwei fleischlos leben. Allerdings nur, damit ich es mehr genießen kann. Aus dem Grunde hab ich ebenfalls mal zwei Monate nicht süß gegessen. Ich wollte es zu schätzen wissen und mehr genießen.

    Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg bei deinem Vorhaben! :)

    Achja, bezüglich Stevia: Warum möchtest du das nicht verwenden?

    Liebe Grüße
    Melanie

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  20. Das ist ja ein tolles Buch, das werde Ich mir gleich mal zulegen, vielen Dank für den tollen Tipp.

    LG Kerstin

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  21. Oh je, das liest sch alles ganz toll, aber es ist meiner Meinung nach einfach super Super schwer auf Zucker zu verzichten. Wer es schafft, toll, aber so ganz vom Speiseplan streichen kann ich Zucker nicht.
    Ich habe mir Anfang des Jahres vorgenommen, viel Gewicht zu verlieren und das bis Ende des Jahres. Ziel war bis Juli 10 Kilo weg zu haben, das hat auch geklappt. Dann habe ich im Urlaub nicht viel, aber wieder anders gegessen, und hatte nach dem Urlaub wieder knapp 2 Kilo mehr drauf. Schnief, aber im Urlaub möchte man ja auch nicht verzichten. Jetzt habe ich bis Weihnachten noch 8-10 Kilo vor abzunehmen. Ich schaffe das nur, wenn ich Kalorien zähle, das ist für mich die einfachste und effektivste Form. Automatisch ernährt man sich viel bewusster, aber ich merke jetzt, wie schwer es mir schon wieder fällt zu verzichten, obwohl es bis Juli perfekt geklappt hat. Zusätzlich gehe ich aber auch 3 mal die Woche laufen, 6-10 Kilometer. Es ist eine tolle Sache, wenn mitten im Törn ist, aber ein paar Wochen nicht drauf achten und schwupp sind die Kilos wieder drauf. Schrecklich. Deshalb um so beneidenswerter, wer es schafft, ganz auf Zucker zu verzichten, ich reduziere drastisch, aber ohne kann ich nicht. Und dann kommt ja die Backleidenschaft hinzu. Im Moment verzichte ich darauf, weil es zu verlockend ist.

    Also Maria, ich Wünsche Dir weiterhin viel Erfolg beim verzichten und bin auf weitere Berichte von Dir gespannt, wie Du zurecht kommst.

    LG Anita

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  22. Da fällt mir doch wieder dieser wunderbare Spruch ein: „Kaufe nichts, das mehr als 5 Inhaltsstoffe hat und das Deine Großmutter nicht als Essen identifiziert hätte”. (Den Zucker kann man da ja noch ergänzen ;-) Ich lese immer Etiketten und bin auch immer wieder schockiert, was (leider zum Teil auch in Bio-Produkten) an Zusatzstoffen enthalten sind. Dazu auch dieser Artikel: http://www.gourmetguerilla.de/?p=299 oder dieser: http://www.gourmetguerilla.de/?p=1784 . Ich bin gespannt, wie es Dir weiter mit der Zuckerlosigkeit ergeht. Liebe Grüße! Mel.

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  23. Liebe Maria,
    ich drück dir die Daumen dass du weiter hart bleibst.
    Seitdem bei mir eine Laktose- und Fructoseunverträglichkeit diagnostiziert wurde, esse ich nur stark eingeschränkt Haushaltszucker. Leider kann ich auch nur wenig Obst essen, was mir als Süßspeisenjunkie und Vegetarier sehr schwer fällt.
    Anfangs musste ich etwa 8 Wochen komplett auf alles mit Zucker verzichten (leider auch auf wahnsinnig viel anderes...) und so kann ich jetzt die handvoll Süßigkeiten am Tag sehr genießen. Wenn man sich so beschränkt, kann man sicher auch nach einer Diät gut weitermachen.
    Mit der Zeit habe ich festgestellt wie gut es für mich ist, dass ich gern koche und backe, denn wenn man mal liest was auf Essensverpackungen steht, da vergeht es einem...
    Ich wünsch dir viel Erfolg mit deiner Diät, aber vor allem finde ich wichtig, das man dadurch lernt, wo was drin ist und was man deswegen lieber links liegen lässt. Aber ganz ehrlich: Ganz ohne Zucker macht das Leben einfach keinen Spass :)

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  24. Hallo,
    wir essen seit fast 2 Monaten nur noch nach Paleo. Die Zuckerfrei Phase habe ich bereits Anfang des Jahre hinter mich gebracht, da ich ein ähnliches Buch gelesen hatte.
    Bei Paleo isst man Zucker sowieso nur in Form von Obst und Gemüse (selten Honig). Wir essen keine Milchprodukte mehr, keine Wurst (nur richtiges Fleisch) und uns fällt der Zucker-Verzicht nicht schwer. Stevia hat einen ekligen Süßli-Geschmack (meine Meinung), deswegen süßen wir unsere Muffins z.B. nur mit einer zerdrückten Banane. Man muss echt aufpassen was man kauft, überall ist Zucker reingepanscht, manchmal sogar in Dosentomaten. Lässt man alles weg wo künstlich Zucker zugesetzt wurde, hat man keine große Auswahl mehr im Supermarkt (selbst in Biowurst ist Zucker drin).
    Wir lesen ja trotz allem regelmäßig deinen Blog und würden uns, da wir nicht so begnadete Tortenbäcker sind, durchaus auch mal über eine zuckerfreie Torte freuen, die man nachbacken könnte :-D Ein unschlagbares Duo ist Avocado-Banane (püriert) super lecker!
    Für mich ist auch Getreide nicht so der Hit (Antinährstoffe), wir haben deswegen auf Mandel- und Kokosmehl umgestellt.
    Übrigens verändert sich das Geschmacksempfinden durch den Zuckerverzicht ganz extrem. Danach wirst du viel weniger Süßes brauchen um denselben Süß-Effekt zu erzielen wie jetzt.

    Liebe Grüße,
    Nadine

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    1. Ja, das konnte ich auch feststellen und bestätigen mit dem Geschmacksempfinden. Empfand vieles ( als ich wieder konnte) als sehr widerlich. Ja, vor allem auch die salzige Seite erst, bis heute hat sich das erhalten, hatte mal ein Stück Kinderrostbratwurst von meinem Enkel in die Hand gedrückt bekommen. Ich kostete, huuu, ich dachte das ist völlig versalzen... Doch ich war alleine mit meiner Meinung. Lach, so sehr hat sich GeSchmack verändert im Laufe der Jahre. Vielleicht kommt es auch daher, das ich unglaublich viele Kräuter als Gewürze verwende. Gundermann ist so herb-würzig, (lecker zu Käse, Tomaten, Eier) Majoran, Oregano... wo es passt. Beifuß verputze ich bzw. streue ich das Jahr über auf vieles... Und nicht zu knapp. Sehr aromatisches Bitterkraut. Und es ist ein Ammenmärchen, das es zu bitter ist - oder ich schmecke anders ;)) Mein Kartoffelsalat ist meist zuerst alle, ich kann aber nie sagen, was ich alles da reinwürze, da ißt beim nächsten mal keiner mehr mit. Lach. Vor allem die Männer, grins. Die wollen keine Ziegen auf der Weide sein. Wenn man alles sehr gut zerkleinert, denken eh alle, ist Petersilie, Basilikum, Schnittlauch u. Co... lach.. LG BB :)

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    2. Das mit dem Salz kann ich bestätigen, ich salze selbst nur noch Eier, alle anderen Gerichte gar nicht mehr. Mein Freund hat immer einen Salzstreuer neben sich stehen, er braucht einfach etwas mehr. Ich nehme aber auch regelmäßig, wenn ich Schmerzen habe, Schüssler Salz Nr. 7 ein, das bewirkt wohl auch einen Salzausgleich, sodass man nicht mehr so eine starke Salzlust verspürt. Ich denke, wenn man viele Lebensmittel mit Magnesium isst, wird das denselben Effekt haben (bzw. wenn die Mineralstoff-Polster entgiftet und wieder aufgefüllt sind).

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  25. Hallo Maria & alle ;-)

    nach mehr als 3 Monaten zuckerfrei kann ich bestätigen, dass es a) tatsächlich möglich ist, sehr gut sogar! und dass es b) für mich bislang nur positive Effekte hatte. Wollt ihr ein paar wissen?
    Voilà:
    Keine Fressattacken mehr. Ich esse Frühstück, Mittag und Abendessen, und zwischendurch trinke ich vielleicht noch mal einen Kaffee mit Milch. Der Heißhunger zwischen den Mahlzeiten hat sich komplett gelegt.
    Meine Haut ist wesentlich besser geworden. Ich habe (mit 33!) eine rebellische Teenager-Haut gehabt, aber die Pickel haben sich seit dem Zucker-Ende weitestgehend verabschiedet.
    Ich schlafe besser und sehe morgens nicht aus wie durch die Mangel gedreht.
    Ich habe mehr Energie und kann mich besser auf eine Sache konzentrieren.
    Mein Geschmackssinn hat sich einmal komplett geerdet, "normale" Naschereien sind mir viel zu süß geworden, mit dem Effekt, dass mich Kuchen und Kekse nicht mehr wirklich locken können.
    Die 2-3 Kilo, die sich nebenbei noch verabschiedet haben, sind ein netter Nebeneffekt, waren aber nie mein Hauptziel.

    Den Spruch "Das könnte ich niiiiiie!" habe ich früher auch von mir gegeben und muss immer grinsen, wenn ich ihn heute lese oder höre. Können hat in diesem Fall etwas mit wollen zu tun, finde ich. Ich WOLLTE es ausprobieren, einfach, um einmal die Erfahrung zu machen. Nach den veranschlagten 8 Wochen ging es mir aber so gut, dass ich dabei geblieben bin.
    Ich verzichte komplett auf Austausch- oder Ersatzstoffe, ich brauche sie nicht einmal mehr, weil mein Geschmackssinn quasi einen "Reboot" hinter sich hat und das Leben süß genug ist, auch ohne Stevia und Xylitol.

    Und jetzt höre ich schnell auf, sonst beginne ich zu missionieren.

    Aber ehrlich: das Leben macht ohne Zucker definitiv NICHT weniger Spaß. ;-)

    Liebe Grüße
    Katharina

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  26. Super!
    Ich lebe während der Fastenzeit immer zuckerfrei. Also nicht ganz so strikt wie Du, Nudeln esse ich schon, aber halt keinen schnöden Haushaltszucker. Keine Kuchen, kein Kaffee, kein Nachtisch.
    Die ersten paar Tage sind hart. Sehr hart. Aber dann geht´s meistens.
    Beim letzten Mal kam die Lecker Bakery heraus und ich musste abwarten, bis die Fastenzeit rum war, bis ich endlich die Schokomousse-Torte mit Himbeeren backen konnte.
    Wünsche Dir gutes Durchhaltevermögen!
    LG
    Martina

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  27. Das klingt super!!
    ich glaub das muß ich dringend auch mal versuchen. Reduziert hab ich schon und bin momentan bei Schlank im Schlaf gelandet. Mal sehn was noch so kommt.
    Weiter so!!!!
    Lieben Gruß Tinaü.

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  28. Hallo meine liebe Mitstreiterin!
    Hab Deinen Bericht mit Freude gelesen. Ich mache es mit dem Obst genau wie Du. Eigentlich sollte man für die 8 Wochen darauf verzichten; ich esse aber auch eine Portion am Tag. Honig, Agavendicksaft (der übrigens wohl inzwischen eher minderwertig in der Qualität sein soll) oder Süßstoffe benutze ich auch nicht. Stevia werde ich allerdings irgendwann mal probieren (hab ich mir vorgenommen), alle anderen Süßstoffe nicht. Honig gibt's für mich nach dem Programm auf alle Fälle wieder. Milchprodukte esse/trinke ich, Kaffee auch. Kaffee mit Milch ist bei mir optimal, wenn der Süßhunger am Nachmittag zuschlägt.
    Hast Du schon mal Kokoswasser (gibt's von Alnatura im Trinkpack) probiert? Schmeckt echt lecker, ist 100% Kokoswasser und kein Zucker drin. Und vertreibt den Hunger auf Süsses auch sehr, sehr gut.
    Bewusster isst man auf alle Fälle. Brot/Brötchen sind bei mir auch nur noch aus Vollkorn; bei Nudeln fällt mir das eher schwer...
    Ich hab ich 3,5 Wochen 2,5 kg verloren, und bin damit auch sehr zufrieden.
    ES ist leichter, als man denkt. Die 8 Wochen sollten kein Problem sein. Und danach: VIIIIEL weniger süssen, aber hin und wieder durchaus ein Stück Schokotorte, nicht wahr?!
    GGGLG, Bianca

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    1. Hallo Bianca,

      Ich hab (nachdem ich das bei dir gelesen habe) schon mit dem Kokosdrink geliebäugelt,aber so schlimm ist es noch nicht mit dem Appetit.
      Von Kaffee wird in dem Buch abgeraten, weil der wohl dazu führt, dass man nach 1-2h Heißhunger bekommen kann - kannste ja mal bei dir beobachten, ob das so ist?!
      Es ist gar nicht so leicht Brot oder Brötchen ohne Zucker zu finden...
      Versuch doch mal zu mischen - halb Vollkornnudeln, halb normale. Das habe ich letztens gemacht, weil mein Liebster die Vollkornnudeln auch nicht mag und das fand er ok.

      Na klar gibts danach wieder Schokotorte, aber eben viel Bewusster und nur ab und zu :)

      Liebe Grüße und Danke für deinen Beitrag,
      Maria

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  29. Huhu!

    Meinen Respekt, dass du das durchziehen kannst :) Ich bin leider nicht so ein alles-oder-nichts-Typ. Komme dafür sehr gut mit WW klar.

    Ich mische Nudeln auch oft halb/halb. Und mir schmeckt auch nicht jede Sorte Vollkorn. Am liebsten mag ich die von Alnatura.
    Den Kokosdrink finde ich absolut untrinkbar. Ich hab einen von Alnatura und ner anderen Marke (Name leider vergessen) probiert... Ging gar nicht. Weder Zimmertemperatur noch eiskalt. Ist halt geschmackssache, aber die Freundinnen von mir, die den auch schon probiert haben, stimmen mir da zu...

    Du hast geschrieben, dass du mehrere Sorten Zucker daheim hast. Was sind das denn für welche und für was beutzt du sie?

    Liebe Grüße!

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    1. Hallo Zarmonia,

      Na da fragst du mich was.
      Also ich habe:

      Normalen Kristallzucker, Hafelzucker, Rohrzucker, Braunen Zucker, Weißen und naturbelassenen Rohrohrzucker, Zimtzucker, Muscovadozucker, Vanillezucker, Demerarazucker, Braunen Vollrohrzucker, Lavendelzucker, Zitronenzucker, Kandiszucker...
      Ich denke das müssten alle sein^^ Ich benutze den Zucker je nach Geschmack zum Backen, zum süßen von Nachspeisen oder Joghurt oder in Tee oder Kaffee...einfach mal alle durchprobieren und dann weiß man vom Geschmack her welcher Zucker in welcher Speise gut schmeckt.

      Viele Grüße,
      Maria

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  30. Hallo, Maria,

    dieser Zuckerverzicht ist schon eine Herausforderung!!
    Ich denke ein bewußter Umgang mit Zucker UND Fett schadet nie - auch meine Mädchen mach ich ab und an darauf aufmerksam. Wir haben hier Frühstücks"cerialien" mit wenig Zucker und wenig Fett, aber auch die Schoko oder Honigvarianten :-)
    Lustig zu sehen, dass die kleinen Persönchen dann viel seltener die ungesünderer Variante haben wollen. (allerdings müssen die drei auf nix verzichten - aber eben "im Auge behalten" ;) )

    Deine Gewichtsabnahme hat evtl. auch was mit deinem Zuckerverbot zu tun. Aber in erster Linie doch vor allem mit deiner Ernährungsumstellung. Ich bin mir sicher, wenn du dein Frühstücksbrot mit Marmelade bestreichen würdest und den Rest wie du's grad handhabst, dann nimmst du weiter ab :-D!!

    Ich selbst hab auch aufgrund einer Ernährungsumstellung meinen Zuckerkonsum sehr eingeschränkt, teilweise auch komplett auf KH's verzichtet. Allerdings hab ich beim Backen auf Erythritol zurückgegriffen.
    Auch jetzt verwende ich beim Backen ca. 1/3 weniger Zucker,als in den Rezepten angegeben... und es schmeckt uns trotzdem :-)

    Dein Projekt ist wirklich ein toller Einstieg in eine Bewußtere Ernährung!!!
    Weiterhin gutes Gelingen!

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  31. Hallo Maria!

    Eben habe ich folgenden Artikel "Kinderfrühstücksflocken - Foodwatch kritisiert hohen Zuckergehalt" im Spiegel online entdeckt http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/foodwatch-kritisiert-zuckergehalt-in-fruehstuecksflocken-a-856688.html. Vielleicht interessiert er dich auch.

    Ich finde es schrecklich, dass gerade in Nahrungsmittel, die (besonders) Kinder gerne essen, solche Unmengen von Zucker enthalten (in jeder 2. Pkg. waren mehr als 30% Zucker drinnen).

    Alles Liebe,
    Verena

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    1. Hallo Verena,

      Ja das finde ich auch schlimm. Auch Kindercola, Kinderketchup oder Kinderwurst enthält auch immer mehr Zucker. Müsli allgemein hat oft viel Zucker obwohl es uns von der Werbung als Gesund angeboten wird. Somit ist gezuckertes Müsli kein Frühstück sondern ein Dessert!
      Man muss echt aufpassen beim Einkaufen.

      Viele Grüße,
      Maria

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  32. Süchtig nach Süßem passt - süchtig bin ich, aber es schadet ungemein.. Ich möchte versuchen den Zucker einzudämmen, nicht zu verbannen und mit einem Buch beginnen und erst einmal bilden ist natürlich eine gute Idee.. Stevia wurde grad gekauft und als nächstes dann wohl das Buch. Hoffe auf einen ähnlichen Effekt wie bei dir - endlich wieder Wohlbefinden...
    LG Romy

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  33. Hallo Maria,

    ich bin eben beim Googeln auf diesen Blog-Eintrag gestoßen! Die zuckerfreie Community wird immer größer! 6 Wochen sind doch super! Isst du seitdem weniger Zucker? Oder isst du ihn bewusster?

    Seit Mittwoch starte ich zum zweiten Mal den Verzicht auf Zucker, wobei bei mir hauptsächlich Süßigkeiten gemeint sind. Auf Obst, Milch- und Weißmehlprodukte verzichte ich nicht.

    Viele Grüße von
    Gamla Svenska

    http://zuckerbefreit.blogspot.de/

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Maria