Dienstag, 29. November 2011

"Was verschenke ich heute?" - Bücherempfehlungen

Ich habe mir ja vorgenommen euch in der Vorweihnachtszeit vielen liebevollen Geschenke aus meiner Küche vorzustellen um euch ein paar Ideen für eure kulinarischen Weihnachtsgeschenke zu liefern. 

Wer nun aber von Geschenken aus der Küche absolut nicht genug bekommen kann und jetzt schon jeden Tag sehnsüchtig vor dem Computer lauert und es gar nicht erwarten kann bis ich eine neue Idee vorstelle, der darf sich heute über ganz viele neue Ideen freuen. Aber nicht von mir, sondern von Deutschlands Autoren, die sich genau mit dem gleichen Thema beschäftigt haben: "Was verschenke ich heute?"


Ich habe heute 3 Bücher im Gepäck, die sich mit Geschenken aus der eigenen Küche beschäftigen. Wenn es also mal keine Idee von mir gibt, dann könnt ihr in diesen Büchern nachlesen.


"Bald ist Weihnachten - Ein kulinarischer Advendskalender"
von Regine Stroner
KOSMOS Verlag
14,95 €
Broschiert, 144 Seiten

Das erste Buch was ich euch vorstellen möchte ist das Buch von Regine Stroner "Bald ist Weihnachten - ein kulinarischer Advendskalender". Es ist bereits das zweite Buch von Frau Stroner, was ich testen darf und sie hat mich auch das zweite Mal nicht enthäuscht. Hier könnt ihr das Buch kaufen.

Inhalt:
1. Advent
(Stollen, Weihnachtskuchen, Lebkuchen,
feine Liköre und Gelees)

2. Advent
(Nikolausgebäck, würzige Chutneys und Pesto,
Glühwein und Punsch)

3. Advent
(Plätzchen, Marzipan und Konfekt, Rillets
und Knusperschmalz)

4. Advent
(Edle Schokoladentrüffel, Pasteten, Terrinen,
schnelle Plätzchen)

Weihnachten
(Menü für Zwei
Menü für Viele
Vegitarisches Menü)

Wie ihr sehen könnt ist das Buch zeitlich gegliedert. Das Buch stellt also einen Begleiter für die Advendszeit dar. 
Das Buch beginnt mit kulinarischen Geschenken, die lange haltbar sind, oder lange durchziehen müssen wie Liköre oder Stollen. Diese Geschenke können also schon am ersten Advent vorbereitet werden. So kocht sich Regine Stroner durch die gesammte Adventszeit. 
Im Kapitel 4. Advent findet man Rezepte für Geschenke die frisch vor dem Verschenken zubereitet werden müssen, wie zum Beispiel Pralinen oder Pasteten. 
Das Buch endet mit Menüvorschlägen für das schönste Fest des Jahres - Weihnachten. 



Glühweinsirup, Knuspermüsli, Linzer Törtchen oder Orangenlikör - das Buch ist durchzogen mit himmlisch klingenden Rezepten und wunderschönen Bildern, die Martina Görlach beigetragen hat. Es ist eine Wonne in dieser kalten Jahreszeit in solch einem liebevoll gestalteten Buch zu blättern.



Das Buch hat ein schönes Format und es ist handlich. Für mich sind diese Aspekte immer wichtig, denn nichts ist schlimmer, als ein unhandliches zu großes oder ein viel zu kleines Buch, das meine Schmöker-Zeremonie stört. Dieses Buch ist also absolut Schmöker-Tauglich ;-)

Fazit

Eine absolute Kaufempfehlung für alle, die kulinarische Geschenke für die Weihnachtszeit suchen und sich im Winter gerne mal aufs Sofa kuscheln und in Back- und Kochbüchern blättern. Wer sich selber mit leckeren Glühwein- und Kekskreationen verwöhnen möchte, sollte an diesem Buch nicht vorbei gehen!
Ich bin begeistert von der Liebe mit der dieses Buch erstellt wurde. Weihnachtszeit ist eben doch die schönste Zeit.


"Geschenkideen aus der Küche"
von Nicole Stich und Coco Lang

GRÄFE UND UNZER Verlag
16,99€
Gebundene Ausgabe, 168 Seiten

Nicole Stich - quasi eine Kollegin, denn sie ist eine der bekannstesten Food-Blog-Autorinnen Deutschlands. Mit ihrem Blog "Delicious Days" bricht sie alle Rekorde. In diesem Buch lässt sie uns an ihren Geschenkideen aus der Küche teilhaben. Hier könnt ihr das Buch kaufen.

Inhalt

Schön Klassisch
(Kleine Aufmerksamkeiten, die immer schmecken und passen:
von Konfitüre bis Cookies, von Sirup bis Schmalz)

Gut und Praktisch
(Ideale Geschenke für alle, die selbst gerne kochen:
von Hühnerbrühe bis Nudeln, von Chilisauce bis Pesto)


Einfach Raffiniert
(Zauberhafte Ideen für Tüftler mit Muße.
von Trüffeln bis Friands, von Cracker bis Kimichi)


Feine Sachen
(Highlights für echte Genießer.
von Confit bis Rillettes, von Chutney bis Fudge)


Schnell und Simpel
(Feine Mitbringsel, die in kurzer Zeit fertig sind:
von Oliven bis Bonbon-Wodka, von Würzsalz bis Studentenfutter)


Verpackungen und Deko
(Inspirationen und kreative Ideen fürs Verpacken:
von simpel bis anspruchsvoll, von verspielt bis extravagant)



Zu Beginn des Buches findet man zunächst zahlreiche Tipps und Tricks rund um die Themen Einkochen, Zutaten etc.
Es folgt eine Flut von wunderbaren Rezepten und Ideen. Beim Durchblättern dachte ich die ganze Zeit "Das möchte ich auch, und das, und das...". 




Thymian-Honig-Essig, Rhabarbersirup, Oliven mit Feta, Heidelbeerzucker oder selbstgemachter Pfirsich-Wodka - beim Stöbern in diesem Buch läuft mir immer noch das Wasser im Mund zusammen.
Die Rezepte sind thematisch sortiert (siehe Inhalt) und in wunderschönen Bildern aufbereitet.
Auf einer Doppelseite befinden sich meist mehrere Rezepte. Das Buch wurde nicht extra für die Weihnachtszeit geschrieben, sondern bei Nicole Stichs Buch handelt es sich um ein Werk, das man das ganze Jahr in die Hand nehmen kann. 
Man kann aus diesen Rezepten aber auch ohne Probleme ein schönes Paket für Weihnachten schnüren.




Was mir ehrlich gesagt nicht so gefällt, ist das Nicole Stich unter anderem auch sehr spezielle Zutaten verwendet. Hibiskusblüten, Muscovado-Zucker oder Kahlúa hat nicht jeder zu Hause stehen und daher kann man nicht bei jedem Rezept gleich loslegen, sondern es Bedarf zunächst einem großen Einkauf.


Positiv Anzumerken ist jedoch eine ausführliche Liste der Bezugsquellen am Ende des Buches, sodass man sofort weiß, wo man Muscovado-Zucker kaufen kann.


Fazit

Wer eine Sammlung an Geschenkideen aus der Küche für das ganze Jahr sucht und neue Gewürze und Zutaten nicht scheut, der ist mit diesem Buch gut bedient. 
Das Buch ist für alle, die es lieben Geschenke aus der Küche zu verschenken, neues zu entdecken und Wert auf eine schöne Geschenkverpackung legen. In diesem Buch findet ihr nämlich auch viele Verpackungsideen.



"Süße Geschenke zu Weihnachten -
Leckereien backen & verpacken"
von Anne Iburg und Gesine Harth 


 TOPP Verlag
14,99€
Gebundene Ausgabe, 111 Seiten 

Dieses Buch verbindet das Thema "Kulinarische Geschenke" mit dem Thema "Verpacken". In dieser Kombination kenne ich kein vergleichbares Werk. Ein Buch zum Stöbern, kochen und basteln. Hier könnt ihr das Buch kaufen.

Inhalt

Schokoladenseiten

Nuss und Mandelkern

Weihnachtsgewürze

Geistreiche Genüsse

Fruchtige Köstlichkeiten

Vorlagen

In diesem Buch findet man zahlreiche Ideen und Rezepte zum Thema "Kulinarische Geschenke" zu Weihnachten. Auf je einer Doppelseite befindet sich ein Rezept, auf der Folgenden Doppelseite die Anleitung zur passenden Verpackung.
Zum Beispiel enthält das Buch ein Rezept für "Heiße Schokolade" auf der folgenden Seite eine Bastelanleitung zu "Portionstüten für die heiße Schokolade". Die Idee ist genial, diese beiden Themen zu vereinen. 


Nougatlikör, Zimttaler mit Haselnussrand oder Orangengelee machen Lust auf Weihnachten. 
Eine Nachteil dieses Buches ist, das es nicht so viele Rezepte wie vergleichbare Bücher enthält, da es auch um die Verpackungen geht.


Am Ende des Buches findet man alle Vorlangen zum Nachbasteln der Verpackungen. Ich persönlich finde das großartig, denn in vielen Büchern werden Verpackungsideen zwar erwähnt, aber mit den Anfertigen der Geschenkschachteln wird man meist alleine gelassen. In diesem Buch nicht, mit ein bisschen Karton und Schleifenband könnt ihr sofort loslegen.

Fazit

Dieses Buch ist für alle, die zu Weihnachten Selbstgemachtes und Selbstverpacktes verschenken möchte. Für die, die beim basteln von Verpackungen Anregungen brauchen, ist dieses Buch ideal. Wer allerdings hauptsächlich nach viele Rezepten und nicht nach Verpackungsideen sucht, sollte sich nach einem anderen Buch umschauen.

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Drei Bücher zum gleichen Thema, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Ihr fragt euch vielleicht, welches der Bücher mein Lieblingsbuch geworden ist? Das kann ich ech gar nicht sagen. Ich finde alle drei Bücher haben ihre Vorteile. Jetzt für die Vorweihnachtszeit finde ich allerdings das KOSMOS-Buch am schönsten, da es so schön weihnachtlich gestaltet ist.
Nach Weihnachten werde ich dann bei Nicole Stich weiter stöbern und mir aus den TOPP-Verlag Buch einige Verpackungen basteln.

Welches Buch ihr euch anschaffen möchtet, müsst ihr danach entscheiden, was ihr von dem Buch erwartet: Weihnachtliche Rezepte? Rezeptideen für das ganze Jahr? Oder doch Rezepte mit passenden Verpackungen? Das liegt in eurer Entscheidung.
Ich hoffe euch hat diese kleine Buchvorstellung gefallen.

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in meiner Bücherecke ;-)
 

Sonntag, 27. November 2011

"Was verschenke ich heute?" - Italienischer Geschenkkorb Teil 3

Heute gibt es die letzten Rezepte zu meinem italienischen Geschenkkorb - und zwar die Süßen.


Auch die Amarettini, Kirsch-Amaretto-Marmelade, die Amarenakirschen und das Panettone könntet ihr wieder in einem kleinen Geschenkkorb zusammen verschenken. Tolle Geschenkkörbe und passende Holzwolle gibt es übrigens hier.

Amarettini
(für etwa 30-40 Kleine)

2 Eiweiß,
250 g gemahlene Mandeln
4 Tropfen Bittermandelöl
150 g Zucker
50 g Puderzucker
1 EL Amaretto

Die Eiweiße steif schlagen und die übrigen Zutaten unterheben bzw. unterkneten. Mit feuchten Händen ganz kleine Kugeln formen und mit Abstand auf 2 mit Backpapier belegte Backbleche verteilen.

Bei Umluft 125°C ca. 40 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. 
Das Rezept habe ich von Anja aus dem Torten Talk gemopst. Ein super Rezept! Mein Liebster dachte erst, das ich die Amarettini gekauft hätte.


Panettone
(für etwa 3 Kleine)

125g Milch
1/2 Würfel Hefe (20g)
15g Honig
300g Weizenmehl
150g Butter
50g Zucker
Prise Meersalz
etwas Zitronenabrieb
Mark einer Vanilleschote
4 Eigelb
50g fein gehacktes Orangeat
80g Sultaninen

Das Rezept habe ich etwas abgewandelt von Bernd Siefert "Weihnachtsbäckerei" übernommen. Der Konditorweltmeister kann sich ja nicht irren =)

Für den Hefeteig die Milch erwärmen, dann die Hefe mit dem Honig dazugeben und beides unter rühren auflösen. Das Mehl darübersieben und alles leicht verkneten. 
Die Butter in einem Topf schmelzen, etwas abkühlen lassen und mit Zucker, Salz, Zitronenabrieb und Vanillemark verrühren. Die Eigelbe zügig unterrühren. 

Den "Butterschaum" zum Hefeansatz geben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Im Buch steht "Dies kann bis zu 30 Minuten dauern" - Bei mir hat diesen Job die Kennwood übernommen. Ich habe sie etwa 10 Minuten kneten lassen.
Anschließend den Teig 30 Minuten zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.
Orangeat und Sultaninen klein hacken und nach 30 Minuten unterrühren. Ich habe die Panettone in diesen WECK-Gläsern (Ohne Deckel) gebacken. Einfach die Gläser fetten, und den Hefeteig auf die 3 Gläser verteilen. Die Panettone nochmals etwa 30 Minuten gehen lassen.

Bei 200°C die Panettone etwa 20 Minuten "anbacken" und schließlich bei 180°C etwa 30 Minuten fertig backen.


Soll ich euch mal erzählen, das ich fast den ganzen Topf Kirsch-Marmelade auf meinem hellen Küchenteppich verteillt habe und danach etwa 3h geschrubbt habe, um meinen Teppich wieder sauber zu bekommen? Lieber nicht!

Kirsch-Amaretto-Marmelade
(für 300ml Marmelade)

300g TK Kirschen
30ml Amaretto
30ml Kirschsaft
150g Gelierzucker 2:1

Die Kirschen in einem Topf auftauen lassen. Den Kirschsaft, Amaretto und Gelierzucker dazugeben, alles gut verrühren und aufkochen lassen. Wenn die Marmelade etwa 5 Minuten geköchelt hat, dann alles mit einem Stabmixer gut pürieren und noch heiß in Schraubgläser füllen. Die Gläser auf dem Kopf stehend auskühlen lassen.

Ich habe diese Gläser verwenden, bzw. nur eins, weil der Rest ja meinen Teppich verziert hat. Die Menge ergibt 2 dieser Gläser.


Amarena Kirschen
(ergibt etwa 2 Gläser á 200ml)

300g TK Kirschen
200g Zucker
80ml Amaretto
Spritzer Zitronensaft
100g Gelierzucker 2:1

Die Kirschen in einer Schüssel auftauen lassen. Zucker, Amaretto und Zitronensaft zu den Kirschen geben und alles gut umrühren. Die Amarenakirschen über Nacht ziehen lassen und ab und zu mal umrühren, damit sich der gesammte Zucker löst.

Am nächsten Tag die Kirschen durch ein Sieb gießen und den Saft dabei auffangen. Den "Kirschsaft" in einem Topf aufkochen und den Gelierzucker einrühren. Den Saft etwa 5 Minuten köcheln lassen, anschließend von Herd ziehen und die aufgefangenen Kirschen dazu geben.

Die Amarenakirschen noch heiß in Gläser abfüllen und auf dem Kopf stehend auskühlen lassen. Ich habe diese Gläser verwendet. Die Kirschen sind etwa 1 Jahr haltbar.

Was man mit diesen köstlichen Kirschen anstellen kann, muss ich euch sicher nicht sagen, oder?


Somit ist der Geschenkkorb vollständig und ihr habt alle Rezepte. Wenn ich noch mehr Platz gehabt hätte, dann hätte ich noch Chiabatte gebacken, Frischkäsepralinen, Cantuccini oder Grissini hineingetan. Oder eingelegtes Antipasti (Auberginen oder eingelegter Mozzarella) würden sich auch hervorragend als Ergänzung machen.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Herstellen eurer Geschenkkörbe!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)


Freitag, 25. November 2011

"Was verschenke ich heute?" - Advendskalender Teil 2

Ich habe euch hier ja bereits meinen Advendskalender vorgestellt. Ich habe den gleichen Advendskalender nun nochmal "umgebaut" und so entsteht aus dem selben Kalender ein völlig neuer.


Ich habe die kleinen, dekorierten Tütchen einfach an einem Stock festgebunden und diesen an meine Tür gehangen. Zusätzlich habe ich noch ein paar kleine Christbaumkugeln (von Ikea) dazu gehangen.


Dazu einfach noch eine Schere hängen und so kann das Advendskind jeden Tag eine Tüte vom Stock schneiden und das Päckchen öffnen.


Die verwendeten Materialien habe ich euch bereits in diesem Beitrag verlinkt.

Was habt ihr denn dieses Jahr für Advendskalender gekauft/gebastelt? Und was ist drin? ;-)

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in meiner Bastelstube ;-)

 

Donnerstag, 24. November 2011

"Was verschenke ich heute?" - Italienischer Geschenkkorb Teil 2

Wie ihr vielleicht schon bemerkt habt, liebe ich es Geschenke zu verschenken. Meine Lieben mit tollen Dingen zu beschenken. Ich freue mich jetzt schon Freunde und Familie mit meinen Geschenken zu überhäufen und auch wenn jemand Geburtstag hat, freue ich mich meist schon Wochen vorher auf dessen Geburtstag. Ich freue mich immer total, wenn andere sich freuen =)

In unserer Gesellschaft ist das Schenken leider bei vielen zu einer Pflicht geworden. Sie rennen panisch am 24. Dezember in die Geschäfte und kaufen irgendwas, weil sie ja etwas schenken müssen. 
Dabei geht es doch bei Geschenken um die Geste und nicht um eine Aufwertung anderer Geschenke.
Es gibt doch nichts schöneres als eine liebe Geste eines lieben Menschen, oder?

Damit ihr dieses Jahr eure Lieben auch mit schönen Geschenken beschenken könnt, gibt es jetzt von mir neue Rezepte zum italienischen Geschenkkorb!




Auch diese Kombinatin könntet ihr gemeinsam verschenken.

Confierter Knoblauch und Knoblauchöl

Knoblauch
Pflanzenöl

Die Knoblauchzehen pellen und die holzige Seite des Knoblauchs entfernen. Die Zehen anschließend trocken reiben und in einen Topf geben. Nun soviel Öl dazugeben bis die Knoblauchzehen bedeckt sind. Wenn ihr mehr Knoblauchöl wollt, dann einfach mehr Pflanzenöl aufgießen.

Bei minimaler Temperatur (kleinste Stufe des Herds - das Öl müss etwa auf 80°C erhitzt werden) ca. 45 Minuten confieren.
Wenn die Knoblauchzehen durchgehend weich und leicht gebräunt sind, in ein verschließbares Gefäß geben und vollständig mit Öl bedecken.
Das restliche Öl nochmals durch ein Sieb gießen und in Flaschen abfüllen. Durch das Garen des Knoblauchs, hat das Öl eine feine Knoblauchnote eingenommen.


Confierter Knoblauch ist einfach ein Küchenhit. Überall wo ihr Knoblauch braucht, macht ihr so eine confierte Knoblauchzehe rein. Der Vorteil ist, das ihr keinen Knoblauch mehr schälen und schneiden müsst und den Knoblauch auch in Dressings oder Soßen machen könnt, ohne auf fiese Knoblauchstücke zu beißen, weil sich der weiche Knoblauch ganz einfach "auflöst" und einen feinen Knoblauchgeschmack hinterlässt.

Ihr braucht:

Basilikum Pesto

50 g Basilikumblätter
2 EL geröstete Pinienkerne
2 zerdrückte bzw. confierte Knoblauchzehen
100ml Olivenöl
50 g geriebener Parmesan
1/2 TL Meersalz
schwarzer Pfeffer

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit einem Mörser oder Pürierstab zerkleinern. Das fertige Pesto in Gläser abfüllen und darauf achten, das man anschließend das Pesto gut mit Olivenöl bedeckt.

Ihr braucht:


Ofentomaten
(für etwa 350ml Glas)

250g Datteltomaten
2 Knoblauchzehen
1 Lorbeerblatt
Prise grobes Meersalz
etwas Pfeffer
2EL Olivenöl
etwas frische Petersilie

Die Tomaten waschen, trocknen, halbieren und das Kerngehäuse mit einem Löffel entfernen. Die Tomaten in eine ofenfeste Form geben.
Knoblauch, Lorbeer, Salz, Pfeffer, Olivenöl und Petersilie über den Tomaten verteilen.


Die Tomaten bei 120°C etwa 1h "backen".
Die Tomaten anschließend noch heiß in Gläser abfüllen und mit Olivenöl bedecken.

Es handelt sich hier nicht um getrocknete Tomaten, wie man sie im Supermakrt im Glas bekommt. Diese Ofentomaten sind "fleischiger" und aromatischer.
Sie eignen sich hervorragend für Pasta, als Belag für Pizza oder für Aufläufe. Zum Abfüllen habe ich dieses Glas benutzt.


Ich wünsche euch noch eine schöne Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

  Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)


Dienstag, 22. November 2011

"Was verschenke ich heute?" - Italienischer Geschenkkorb Teil 1

Heute gibt es die ersten Rezepte meines großen italienischen Geschenkkorbes. Entweder ihr verschenkt so einen großen Korb wie ich, oder ihr verschenkt kleine Körbchen.


Da gäbe es heute zum Beispiel die Möglichkeit ein Paket aus Tomatensoße, Pasta und einer italienischen Gewürzmischung zu verschenken.


Tomatensoße
(für etwa 600ml)

1 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1El Olivenöl
5 getrocknete Tomaten 
(aus dem Glas) 
1El Tomatenmark
2 Dosen Tomaten 
(a 300ml)
2Tl Zucker
Basilikum, Petersilie
2 El italienische Gewürzmischung 


Zwiebel und Knoblauch schälen und in kleine Würfel schneiden. Olivenöl in einem Topf erhitzen und Zwiebel und Knoblauch darin andünsten.
Die getrockneten Tomaten klein hacken und in den Topf geben. Das Tomatenmark dazugeben und gut anrösten lassen. 

Nun mit den Tomaten aus der Dose ablöschen. Falls die Tomaten noch ganz sind, dann vorher klein schneiden.
Mit Zucker und Gewürzmischung abschmecken und je nach Geschmack frische Petersilie und Basilikum in die Soße geben.
Die Soße etwa 15 Minuten köcheln lassen und sie anschließend mit einem Stabmixer pürieren.

Bevor ihr die Soße in die Gläser abfüllt ist es wichtig, das sie sauber sind. Also die Gläser entweder heiß ausspülen, oder sie in einem Geschirrspüler reinigen.
Die Soße noch heiß in die Gläser füllen, verschrauben und abkühlen lassen.

Anschließend die Gläser bei 100°C etwa 30 Minuten einkochen. Dazu die Gläser in einen hohen Topf mit Wasser stellen, der die Gläser zu 3/4 mit Wasser bedeckt. 


Mit der Haltbarkeit habe ich bisher noch keine Erfahrung gemacht, aber 3 Monate müsste die Soße mindestens haltbar sein!
Die Soße kann man pur zu Pasta genießen, oder als Pizzasoße oder für Aufläufe. Es gibt zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten. Ich habe auch immer welche auf Vorrat da =)

Die selbstgemachte Pasta habe ich nach einem Rezept von Steph zubereitet. Auf ihrer Seite findet ihr ganz tolle Erklärungen zur Herstellung von Pasta, also brauche ich dazu gar nichts mehr sagen"


Italienische Gewürzmischung
(für 100g)
Alle Gewürze habe ich vom Gewürzshop Mayer. Hier findet ihr eine riesen Auswahl an qualitativ hochwertigen Gewürzen zu fairen Preisen.
Ich habe mich mit einer Waage hingesetzt und die Gewürzmischung zusammengestellt.
Ich habe euch jedes einzelne Gewürz verlinkt.
Abgefüllt habe ich meine Gewürzmischung in diesen Reagenzgläsern.
Ich hoffe euch gefallen meine Ideen. Ich finde, das das nicht nur ausgezeichnete Geschenke sind, sondern das man diese Rezepte auch durchaus für den heimischen Gebrauch nutzen kann. Also ich habe von allen Dingen mehr gemacht um auch ein bisschen was für mich zu haben =)
Ich wünsche euch noch eine schöne Woche!
Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:
Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-) 


Sonntag, 20. November 2011

"Was verschenke ich heute?" - Italienischer Geschenkkorb

In meiner Küche hat es in den letzten Tagen geköchelt und gebrodelt. Ich habe nämlich alles für meinen großen Italienischen Geschenkkorb vorbereitet, den ich zu Weihnachten verschenken möchte.


Im Geschenkkorb ist folgendes enthalten:


Selbstgemachte Pasta 

Hausgemachte Tomatensoße

Italienische Gewürzmischung

Basilikum Pesto

Knoblauchöl

Ofentomaten

Confierter Knoblauch

Panettone

Amarettini

Kirsch Amaretto Marmelade

Amarenakirschen


Ich weiß natürlich, das sich nicht alle Komponenten des Geschenkkorbes bis Weihnachten halten, aber ich habe ihn jetzt schonmal komplett gemacht um euch alle Ideen und Rezepte vorstellen zu können.
Panettone, Pesto und Co. werde ich dann kurz vor dem Verschenken nochmal neu herstellen.


Die einzelnen Rezepte werde ich euch in den nächsten Tagen vorstellen.

Wie ihr vielleicht bemerkt habt, sind meine kleinen Küchengeschenke natürlich wieder hübsch verpackt mit Produkten von Casa di Falcone.


Folgende Artikel habe ich benutzt:


Aufkleber "Sweets" in rotbraun, "Leckereien aus Marias Küche"
Verschlussetiketten Uni in rotbraun, "Italienische Spezialitäten aus Marias Küche" 
Papieranhänger eckig, weiß, 50x30mm
Klarsicht Spitztüte
Braune Papierbeutel mit Sichtfenster
Zweifarbige Kordel, rot-weiß


Außerdem:


Großer Geschenkkorb
Holzwolle


Welche Gläser und Flaschen ich benutzt habe und wo ich die her habe, werde ich euch dann entsprechend mit den Rezepten verraten.




So jetzt wisst ihr womit ich mir dieses Wochenende die Zeit vertrieben habe und was habt ihr so Kulinarisches gezaubert?


Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag!


Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)

Samstag, 19. November 2011

Es wird Herbst

Die Blätter sind langsam aber sicher von allen Bäumen gefallen. Es wird immer kälter und windiger draußen. Ein warmer Kakao am Nachmittag wird immer attraktiver. 

Aber in dieser Zeit träumt man nicht nur von Kakao, sondern auch von einem schönen warmen Gaumenkitzler. Was passt da besser als ein leckerer Birnen-Crumbe mit Vanillesoße oder einem Klecks Sahne?




Mir fällt da gerade nichts besseres ein ;-)

Crumble (engl. für Krümel) ist ein schnelles und einfaches Dessert. Es handelt sich um klein geschnittenes Obst, das mit Streuseln überbacken wird.



Birnen-Crumble mit Sahne
(für 4 Personen)
125g Mehl
100g geriebene Haselnüsse
115g Butter
90g Zucker
1 Prise Salz

4 Birnen
200ml Sahne

Die Birnen schälen, entkernen und in grobe Stücke schneiden. Die Birnenstücke in eine gefettete Ofenform geben (oder in 4 kleine gebutterte Creme-Brulee-Schälchen).
Mehl, geriebene Haselnüsse, Butter, Zucker und Salz mit den Händen verkneten, bis ein bröseliger Teig entstanden ist.
Die Brösel über den Birnen verteilen und den Crumbe bei 200°C etwa 25 Minuten backen, bis der Crumbe eine schöne bräune hat.

Die Sahne halb steif schlagen und zum Crumble servieren.



Das schöne an Crumbe ist, das man nur ein Basisrezept für die Streusel braucht und je nach Geschmack andere Früchte dazu kombinieren kann. Gut eignen sich zum Beispiel Äpfel oder Beeren.

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Nachbacken und auf dem Sofa vernaschen ;-)

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)

Donnerstag, 17. November 2011

Der MDR zu Besuch

Heute blogge ich aus einer sehr ungewöhnlichen Situation heraus. Hinter mir steht nämlich gerade Jörg - ein Kameramann des MDR - und schaut mir über die Schulter. Bei was fragt ihr euch? Unter anderem bei der Herstellung dieser Weihnachtlichen Torte:


Es handelt sich um eine Pflaumen-Zimt-Torte, die ich im Laufe des Vormittags mit tatkräftiger Hilfe der MDR Redakteure hergestellt habe. 


Wir werden jetzt gemeinsam in die Uni fahren und dieses Prachtstück mit Freunden verspeisen.
Der Beitrag wird voraussichtlich morgen in der Sendung "Sachsen-Anhalt heute" 19:00 Uhr zu sehen sein. 
Einen Link zum Film werde ich euch nach Ausstrahlung geben, für alle die es morgen nicht sehen können!

Ich wünsche euch noch einen schönen Nachmittag.


Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)

Mittwoch, 16. November 2011

Ein Großprojekt in 3 Akten: Mousse-au-Chocolate-Törtchen

Wir kommen nun zu Höhepunk, dem Klimax unseres Kochdramas in 3 Akten. Doch wie in einem klassischen Drama verzichten wir auf die Peripetie und erfreuen uns an diesen phantastischen Bildern, die uns das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen.

Die Fotos von den Mousse-au-Chocolate-Törtchen sind meine persönlichen Favoriten. Ich finde beim Anschauen kann man die zartschmelzende Mousse förmlich auf seiner Zunge spüren. Diese wärmende Atmosphäre der Bilder ist einfach der Wahnsinn, oder?




Ihr wollt natürlich nicht nur schmachtend vorm PC sitzen, sondern auch ein Rezept dazu haben, oder?

Im Grunde besteht das Törtchen aus einem Kuchenboden und einer Mousse au Chocolate und ein paar Himbeeren.


   Mousse-au-Chocolate-Törtchen
(für 4 Törtchen)

1 Ei
50g Zucker
50ml Milch
50ml Öl
75g Mehl
1Tl Kakaopulver
1/4 Pck. Backpulver

3 Eier
200ml Sahne
200g Zartbitterschokolade
30g Zucker

Himbeeren

Ei und Zucker schaumig schlagen. Nach und nach Milch und Öl unterrühren. Mehl, Kakao und Backpulver mischen und unterheben. 
Den Schokoladenteig in eine kleine Form gießen (z.B. 22cm Springform) und bei 180°C etwa 20 Minuten backen.
Den Kuchenboden zum Auskühlen aus der Form lösen.


Eier trennen. Das Eigelb mit Zucker verschlagen. 
Das Eiweiß steif schlagen.
Sahne mit einem Handrührgerät steif schlagen.
Die Schokolade über einem Wasserbad schmelzen. Die geschmolzene Schokolade unter rühren unter die Eigelb-Zucker-Mischung rühren. 


Anschließend zuerst das geschlagene Eiweiß, anschließend die geschlagene Sahne vorsichtig unterheben.


Mit Hilfe von Dessertringen Kreise aus dem Kuchenboden ausstechen. Anschließend auf den Kuchenboden die Mousse gießen.
Die Törtchen mindestens 1h kühl stellen. Die Törtchen nach der Kühlung aus den Förmchen lösen und sie mit frischen Himbeeren servieren.



Ich wünsche euch wie immer ganz viel Spaß beim nachmachen, ausprobieren und verkosten!

Damit endet unsere Reise in das Land der Köstlichkeiten. Ab morgen gibt es wieder Bilder von meiner Wenigkeit - Ich hoffe doch inständig, das ihr dann trotzdem noch bei mir vorbei schaut ;-)

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)

Montag, 14. November 2011

Ein Großprojekt in 3 Akten : Lavendel-Creme-Brûleé

Lavendel - die Blüte der Provence. Lavendel ist nicht nur schön anzusehen, sondern es ist auch ein tolles Gewürz für viele Desserts. Zu unserem Kochnachmittag habe ich Lavendel verwendet um eine Creme Brûleé damit zu aromatisieren. So erholt das klassische Dessert eine völlig neue Note.

Für mich war das übrigens meine erste Creme Brûleé. Ich habe noch nie eine gegessen, geschweige denn eine zubereitet. Meine Freundin schaute immer hinter ihrer Kamera hervor und fragte mich, ob das so richtig ist und ich antwortete immer "Ich habe keine Ahnung, aber wird schon!". 


Das Ergebnis was eine leckere, lauwarme Creme mit einer Knusperschicht. Wir waren uns einig: "Leeeecker", aber ob das nun auch so schmecken muss: "Ich habe keine Ahnung".

Lavendel Creme Brûleé
(für 2 Portionen)

140ml Milch
140ml Sahne
 1/2 Vanilleschote
1Tl getrocknete Lavendelblüten
etwas unbehandelte Orangenschale

3 Eigelb
30g Zucker

je 1Tl Zucker
Creme Brûleé Brenner

Milch und Sahne in einen Topf geben. Die Vanilleschote auskratzen und sammt Vanillemark in den Topf. Lavendelblüten und Orangenschale hinzufügen und die Milch-Sahne-Mischung langsam aufkochen lassen. 

Die Milch-Sahne-Mischung vom Herd nehmen, abkühlen lassen und über Nacht zugedeckt ziehen lassen. Am nächsten Tag die Milch abseihen.


Den Backofen auf 150°C vorheizen. Die Milchmischung nochmals aufkochen.
Währenddessen 3 Eigelb und 30g Zucker gut verquirlen.


Unter rühren die heiße Milch-Sahne-Mischung zu den verschlagenen Eigelben geben. Alles durch ein feines Sieb in ofenfeste Förmchen gießen.


Die Ofenförmchen in ein tiefes Blech oder eine große Auflaufform stellen und soviel kochendes Wasser angießen, das die Förmchen zu zwei Dritteln im Wasser stehen.
Die Creme Brûleé muss nun etwa 45 Minuten im Ofen stocken. 


Nach dem "backen" die Creme Brûleé mit je einem Tl Zucker bestreuen und mit einem Brenner karamellisieren.

Diese Creme zergeht auf der Zunge und durch den Lavendel und die Orangenschale hat sie ein besonderes Aroma. Einfach ausprobieren und genießen!


Machen euch die Bilder genauso hungrig wie mich? Wunderschön, oder? 

Ich wünsche euch noch eine schöne Woche!
Wir sehen und, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)