Sonntag, 31. Juli 2011

Saftige Blaubeer Pancakes

Kennt ihr das? Ihr streift durch eure Küche, auf der Suche nach etwas Süßem, weil euch der Appetit auf was Süßes gepackt hat? Und nichts im Haus? Keine Schokolade? Kein Kuchen? 

Und was macht man da?

Ganz klare Sache: Blaubeer Pancakes backen und mit richtig viel Ahornsirup begießen - leeeeeeecker!




Blaubeer Pancakes

 3 Eier
4Tl  Zucker
 150g Mehl
300ml Naturjoghurt
100ml Milch
1 Pck. Backpulver
1 Prise Salz
1 Hand Blaubeeren
Ahornsirup

Eier und Zucker schaumig rühren. Mehl unterrühren. Joghurt, Milch, Backpulver und Salz zugeben und zu einem Teig verarbeiten.

Eine Pfanne erhitzen.

Jeweils eine Kelle Teig in der Pfanne verteilen, einige Blaubeeren darauf verteilen und die Pancakes ausbacken.

Auf einem Teller mit viel Ahornsirup, alternativ ein wenig geschlagene Sahne, servieren.


Und habt ihr auch Appetit auf was Süßes bekommen?

Ja?

Dann jetzt mal gaaaaanz nah zum Bildschirm kommen.


Und haps! Lecker oder?

Ich wünsche euch allen noch ein schönes Restwochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


Ich hab dann mal Lust auf was Süßes ;-)

Freitag, 29. Juli 2011

7. Kulinarische Reise in das schöne Italien

"O sole mio" schallt es durch meine Küche und ihr ahnt schon, es geht nach Italien. 

Wir reisen diesen Monat in das Geburtsland der Pasta, des Pestos, der Pizzas und des Risottos. Was wären wir nur ohne diesen kulinarischen Einfluss? Wie trostlos wären unsere Küchen nur?


Ich liebe die italienische Küche, denn sie kommt mit einfachen, frischen Zutaten aus, geht schnell und schmeckt immer klasse (und ohne gute Pasta könnte ich sowieso nicht leben ;-))

Auch beim Kochen habe ich dieses Mal diese Leichtigkeit verspürt, denn ich war noch sie so schnell mit dem 3-Gänge-Menü fertig wie diesen Monat.


Menü des Monats Juli

Geröstetes Ciabatta 
mit gegrillten Tomaten und Büffelmozzarella

***

Zanderfilet in Kräutermarinade
an Tomaten-Risotto

***

Gebrannte Quarkcannelloni
an einem Heidelbeerspiegel


Und hier kommen natürlich auch die Rezepte dazu:


Geröstetes Ciabatta 
mit gegrillten Tomaten und Büffelmozzarella


 6 Scheiben Ciabatta
2 Rosmarinzweige
1 Knoblauchzehe
2El Olivenöl
1 große Tomate
1 Büffelmozzarella

Rosmarin waschen und entnadeln. Die Rosmarinnadeln, Knoblauch und das Olivenöl mit dem Stabmixer mixen.

Das Ciabatta mit dem Rosmarin-Knoblauch-Öl bestreichen und in einer heißen Pfanne anrösten.

Die Tomate in Scheiben schneiden und ebenfalls in der Pfanne anbraten.

Das geröstete Ciabatta mit je 2 Scheiben Tomate, etwas gezupften Mozzarella und eventuell mit Balsamico servieren.


Zanderfilet in Kräutermarinade
an Tomaten-Risotto


 2 Zanderfilets
Petersilie
Basilikum
Rosmarin
2El Olivenöl
2El Mehl

2 Zwiebeln
70g Butter
200g Risottoreis
80ml Weißwein
500ml heiße Brühe
60g Parmesan
2 Tomaten
Salz/Pfeffer


Das Zanderfilet waschen, trocken tupfen und in Mehl wälzen.
Die Kräuter hacken und mit dem Olivenöl mischen. Das mehlige Zanderfilet im Kräuteröl wälzen und in einer heißen Pfanne anbraten.

Für das Risotto die Zwiebeln fein hacken und in der Butter anschwitzen. Den Risottoreis in den Topf geben und mit anschwitzen. Mit Weißwein ablöschen und rühren bis der gesammte Wein verkocht ist. Dann die Hälfte der Brühe aufgießen und wieder einkochen lassen, dann die restliche Brühe aufgießen.
Das Risotto rühren bis es schön cremig ist.
Die Tomaten würfeln und gemeinsam mit dem Parmesan unter das Risotto heben. Mit Salz/Pfeffer würzen.

Das Zanderfilet mit dem Risotto servieren.



Gebrannte Quarkcannelloni
an einem Heidelbeerspiegel


 40ml Milch
1 Ei
2 El Mehl
Prise Salz
1Tl Olivenöl

100g Quark
1 Eigelb
2El Vanillezucker
etwas Zitronenabrieb
2 Blatt Gelatine
100ml Sahne 

50g Heidelbeeren
20g Zucker
2El Weißwein

etwas Zucker zum Flambieren

Gelatine in kaltem Wasser einweichen.

Aus Milch, Ei, Mehl, Salz und Öl zu einem Pfannkuchenteig verarbeiten und in einer Pfanne 4 dünne Crepes ausbacken.

Quark mit Eigelb, Vanillezucker und Zitrone verrühren. Die Gelatine auflösen und unter die Quarkmasse heben.
Sahne steif schlagen und unter die Quarkmasse geben. Die Quarkmasse nun 1h kalt stellen.

Jeweils etwas Quarkmasse auf die Crepes geben und sie (wie Cannelloni) einrollen und in Klarsichtfolie wickeln. Im Kühlschrank nochmal 1h kühl stellen.

Die Heidelbeeren mit dem Zucker und dem Weißwein kurz aufkochen und pürieren. Den Heidelbeerspiegel auf den Desserttellern verteilen.

Nun die Quarkcannelloni aufschneiden, auf den Tellern drappieren, mit etwas Zucker bestreuen und mit einem Creme-Brulee-Brenner karamellisieren.


Und so schnell ist ein leckeres, leichtes Menü gezaubert.

Ich hatte mit diesem Menü übrigens meine Risotto-Premiere. Ich habe noch nie Risotto gekocht oder gegessen. Ich fand es lecker cremig-käsig, aber ich glaube ich muss das mal beim Italiener essen, damit ich einen Vergleich habe, ob es denn überhaupt gut war und so geschmeckt hat, wie es schmecken soll =)

Ich wünsche euch allen ein wünscherschönes Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)


Dienstag, 26. Juli 2011

Schweinefilet vom Feinsten

Bei uns gab es letztens ein leckeres gefülltes Schweinefilet zum Mittagessen.
Gefüllt ist das Filet mit einer mediterranen Frischkäsecreme. Dazu gab es eine feine Madeira-Soße und Ricotta-Kräuter-Gnocchi - ein Gedicht.


Gefülltes Schweinefilet

500g Schweinefilet
Salz/Pfeffer
100g Frischkäse
50g getrocknete Tomaten (in Öl)
Rosmarin
20g Parmesan
Olivenöl

1 Zwiebel
 300ml Gemüsefond
100ml Madeira
1EL Tomatenmark
2El Frischkäse

Das Schweinefilet waschen und trocken tupfen. Mit einem Messer längs eine Tasche in das Filet schneiden.

Tomaten und Rosmarin fein hacken und mit dem Frischkäse und dem Parmesan mischen. Mit Salz/Pfeffer abschmecken.
Die Frischkäsecreme in das Schweinefilet füllen und das Filet mit Küchengarn zuschnüren.

Öl in einer Pfanne erhitzen und das Filet darin scharf anbraten. Bei 180°C das Schweinefilet dann im Backofen etwa eine halbe Stunde fertig garen.

Für die Soße die Zwiebel in Würfel schneiden und in der Pfanne anschwitzen. Mit Gemüsefond und Madeira ablöschen. Das Tomatenmark in der Soße auflösen und etwa 15 Minuten einreduzieren lassen.
Kurz vor dem servieren die Soße mit 2El Frischkäse binden.

Das Schweinefilet aus dem Ofen nehmen, in Scheiben schneiden und mit der Madeira-Soße servieren.


Dazu passen Kartoffeln, Kroketten oder Gnocchi. Wir haben dazu Ricotta-Kräuter-Gnocchi gegessen. Das Rezept dazu findet ihr hier

Ich wünsche euch guten Appetit und viel Spaß beim Nachkochen.

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)
 

Sonntag, 24. Juli 2011

Kleine Monster

Wenn wir zu einer Feier eingeladen sind, dann werde ich meistens für den Nachtisch eingeteilt, warum wohl?

Am Freitag war es dann wieder so weit und ich war eingeladen. Mitgebracht habe ich diese süßen Monsterkekse. 


Es sind ganz einfache Heidesandkekse, die ich mit Royal Icing dekoriert habe.  

Zarter Heideschnee

175g weiche Butter
2 Eigelb
125g Puderzucker
2 Päckchen Vanillezucker
350g Mehl
6-8 EL Zucker

Butter, 1 Eigelb, Puderzucker und Vanillezucker verrühren. Mehl unterkneten. Den Teig 3h kühl stellen.
 
Nach der Kühlung den Teig ausrollen und mit einem Glas Kreise ausstechen.
Bei 175°C etwa 10 Minuten backen.

Nach dem Auskühlen der Kekse mit gefärbtem Royal Icing dekorieren.


Ich denke die Kekse sind gut angekommen. Die Großen freuen sich meist genauso über lustige Kekse wie die ganz Kleinen ;-)


Was sagt ihr zu meinen kleinen Monstern?

Ich wünsche euch ein schönes Restwochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Maria bringt den Nachtisch mit ;-)

Samstag, 23. Juli 2011

Eine kurze Auszeit

Nach einer stressigen Prüfungszeit habe ich nun endlich Semesterferien. Da mein Liebster auch Urlaub hat haben wir diese Woche ein paar kleine Ausflüge gemacht.

Am Montag waren wir im Elbauenpark in Magdeburg - ein wunderschönes Fleckchen Erde.




Der Elbauenpark ist eine wunderschöne, gepflegte Parkanlage, die außerdem einen Kletterwald, ein Wildgehege, eine Panoramabahn, zahlreiche Spielplätze, ein Schmetterlingshaus und den Jahrtausendturm beherbergt.


Dieser Park ist für Groß und Klein eine Reise wert! Kulinarisch gesehen sind solche kleinen Reisen allerdings meistens etwas "eintönig". Meistens gibt es dort nur Pommes, Bratwurst und Co.

Aus diesem Grund schnüre ich uns immer ein leckeres Lunchpaket =) Diesmal habe ich Lachs- und Forellenbaguettes mit einer Dill-Mandel-Butter gemacht. Außerdem gab es einen erfrischenden Mango-Vanille-Lassi und etwas Obst.


Lachs- und Forellenbaguettes

100g Butter
50g sehr fein gehackte Mandeln
Salz/Pfeffer
2 EL fein gehackter Dill
1/4 Salatgurke
4 Mini-Baguettes
4 Salatblätter
100 g geräuchertes Lachsfilet
100g geräucheres Forellenfilet


Butter schaumig rühren und mit Mandeln, Salz, Pfeffer und Dill vermischen. Fertige Butter in den Kühlschrank stellen und abkühlen lassen.


Salatgurke waschen und in Scheiben hobeln. Baguettes halbieren und alle Hälften mit der Mandelbutter bestreichen. Die unteren Hälften mit einem Teil der Gurkenscheiben und einem Salatblatt belegen.


Auf zwei Baguettes das Lachsfilet verteilen und auf den anderen beiden die Forelle.
Zum Schluss auf jedes Sandwich den gebutterten Deckel legen.


Mango-Vanille-Lassi

 1 Vanilleschote
1 reife Mango
300ml Joghurt
300ml Wasser
etwas Zucker

Die Schote auskratzen und das Mark zusammen mit dem Mangofruchtfleisch, dem Joghurt und dem Wasser pürieren. Mit Zucker abschmecken.

Den Lassi in kleine Flaschen abfüllen und unterwegs genießen.


Ich verwende immer Grillsoßenflaschen, die ich aufhebe und auswasche. Diese Flaschen eigenen sich auch super, wenn man selber Sirup oder Soßen herstellt und einkocht.

Wie hat euch unser kleiner Ausflug gefallen? Vielleicht schnürt ihr demnächst auch mal so ein leckeres Lunchpaket!

Ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)


Mittwoch, 20. Juli 2011

Kleiner Käfer

Die Mutti meines Liebsten ist ein absoluter Marienkäfer-Fan. Jeder von euch kennt sicher so einen Menschen, der Kühe, Frösche oder eben Marienkäfer liebt und der zu jedem Geburtstag oder Weihnachten kleine Figuren oder ähnliches bekommt.

Genau so ist es bei diesem Geburtstagskind auch und in der Küche zeigt sich diese Leidenschaft deutlich ;-)

Was liegt hier näher als ein Marienkäfertörtchen? Nichts, deshalb gab es zum diesjährigen Geburtstag diesen kleinen Kuchen:





Drunter ist eine schnelle Heidelbeertorte. Ich habe das Wunderrezept gebacken und es mit Heidelbeer-Mascarpone-Sahne gefüllt. Eingestrichen habe ich das Törtchen dann mit Vollmilch-Ganache.

Das Törtchen ist in einer absolut stressigen Prüfungswoche entstanden, deshalb ist es auch nur so klein (Durchmesser 14cm), da ich keine Zeit für etwas aufwändiges hatte. 




Was sagt ihr zu dem kleinen Krabbler. Hat euch sein Lächeln auch verzaubert? Er ist ein sehr smarter Typ, nicht wahr?

Ich wünsche euch noch eine schöne Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)

Montag, 18. Juli 2011

Hach du schöne Beerenzeit

Im Sommer schlittern wir ja von einer Saison in die nächste. Erst Spargel, Rhabarber, Erdbeeren dann Kirschen und jetzt sind es die Sommerbeeren Heidelbeer, Himbeer, Johannisbeer und Co. die uns allen die Herzen höher schlagen lassen.

Um einfach mal die ganze Bandbreite dieser leckeren Beeren zu nutzen, habe ich letztes Wochenende leckere kleine Beerentartes gemacht. 


Sie bestehen aus meinem knusprigen Mürbteigboden, einer cremigen Käsekuchen-Schicht und natürlich aus fruchtig, säuerlichen Beeren, die das ganze Abrunden. Ich habe für die Tartes Johannisbeeren, Blaubeeren und einige Kirschen genommen.


Beerentartes
 (für 4 Kleine oder eine große Tarteform)

100g Puderzucker
200g weiche Butter
300g Mehl
2 Eier
etwas Salz

2 Eier
200g Quark
100g Schmand
50g Zucker
Mark einer Vanilleschote
1 Pck. Puddingpulver Vanille
 250g Beeren 
(Kirschen, Blaubeeren, 
Johannisbeeren, Himbeeren...) 
Pistazien/Mandelblättchen zum bestreuen


Aus dem Puderzucker, Butter, Mehl, Eiern und Salz durch kneten einen Mürbteig herstellen und diesen etwa 1h kalt stellen. 

Die 2 Eier, Quark, Schmand und Zucker verrühren. Eine Vanilleschote auskratzen und das Mark hinzufügen. Das Puddingpulver unterheben.

Den Mürbteig nochmals durchkneten und die Tarteform damit auslegen. Die Quarkmasse darauf geben und mit den Beeren bestreuen. 
Wer mag kann nun noch gekhackte Pistazien oder Mandelblättchen über die Tarte geben.


 Die Tarte bei 180°C etwa eine halbe Stunde backen. Am besten schaut ihr unter die Tarte ob der Boden schon durch ist. 


Nun könnt ihr diese kleinen Köstlichkeiten genießen.
Ich wünsche euch dabei guten Appetit!


Wir sehen uns, wenn es wieder heißt: 

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)


Sonntag, 17. Juli 2011

Das vanillige Finale

Ihr seid sicher schon gespannt, wer denn in zukunft in vanilligen Träumen schwelgen darf. Ich will euch nicht lange auf die Folter spannen!

Ich habe die kleine Glücksfee Random.org befragt und sie hat folgende Gewinner benannt:

Das große Vanillepaket geht an:


 *trommelwirbel*


Herzlichen Glückwunsch an Miri!


Je ein Glas voller Vanilleschoten geht an:


*trommelwirbel*


Herzlichen Glückwunsch an Candy und Johanna!


Ich gratuliere euch ganz herzlich zum Gewinn. Schickt mir bitte eure Adressen an Marie-Luise-Topf@web.de, dann können die Pakete auf die Reise gehen.

Ich bedanke mich auch bei allen anderen Teilnehmern. Für euch gibt es jetzt wie versprochen die Rezepte aus dem Vanillepaket.



selbstgemachter Vanillezucker

300g Zucker
3 ausgekratzte Vanilleschoten

In eine Dose oder ein luftdicht, verschließbares Glas den Zucker geben. Die Vanilleschoten in den Zucker geben und ein paar Wochen ziehen lassen. Wenn die Vanilleschoten schön hart geworden sind, dann könnt ihr sie in einer Kaffeemühle pulverisieren und dazu geben.

Immer wenn ich eine ausgekratzte Schote übrig habe gebe ich sie in meine Vanillezucker-Dose. Und wenn der Zucker zur Neige geht, gebe ich neuen dazu.


Vanillesalz

100g grobes Meersalz
1 Vanilleschote

Eine Vanilleschote aufschneiden, auskratzen und mit Meersalz mischen. In eine luftdichte Dose umfüllen und einige Woche ziehen lassen.

Das Salz eignet sich hervorragend um Gemüse-, Fisch-, oder Fleischgerichte zu verfeinern.

Vanillesirup

200g Zucker
200g(!) Wasser
1 Vanilleschote

Zucker und Wasser mischen und in einen Topf geben. Die Vanilleschote auskratzen und die Schote und das Vanillemark in den Topf geben. 

Den Sirup zum Kochen bringen und etwa 5 Minuten leicht köcheln lassen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.

Den heißen Sirup in Flaschen abfüllen.

Mit dem Sirup könnt ihr Tee, Kaffee, Quarkspeisen, Joghurt und vieles mehr Süßen.

Vanilleextrakt

200ml Wodka
5 Vanilleschoten

Die Vanilleschoten aufschlitzen und in eine Flasche geben. Die Schoten mit dem Wodka auffüllen und etwa 2 Monate ziehen lassen. Ab und zu das Fläschchen mal schütteln.

Den Extrakt braucht ihr für viele Kuchenrezepte. Er verleiht dem Gebäck einen vanilligen Geschmack.

Kirsch-Vanille-Marmelade
 (für 2 Gläser)
500g Kirschen (gefroren oder frisch)
2EL Vanilleextrakt
Gelierzucker 2:1

Die (aufgetauten) Kirschen halbieren und in einen Topf mit dem Vanilleextrakt geben und erhitzen. Den Gelierzucker dazu und alles gut verrühren. 

Mit einem Pürierstab etwa die Hälfte der Kirschen in Topf pürieren (Ich mag es wenn noch ein paar Kirschen in der Marmelade sind).

Die Marmelade etwa 5 Minuten köcheln lassen, eine Gelierprobe machen und die noch heiße Marmelade in 2 saubere Twist-off Gläser abfüllen. Die Gläser verschließen und auf dem Kopf abkühlen lassen.

Roibush-Vanille-Tee

100g Roibush Tee
1 Vanilleschote

Ich habe für den Tee eine abgetrocknete Vanilleschote aus meinem Vanillezucker kleingeschnitten und mit dem Tee vermischt. Diese Teemischung habe ich in Selbstfüll-Teebeutel abgefüllt.

Ihr könntet auch eine frische Vanilleschote aufschneiden, dann müsstet ihr den Tee aber in den nächsten Tagen trinken, nicht das der Tee durch die Feuchtigkeit der Vanille schlecht wird.


Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)


Donnerstag, 14. Juli 2011

Traumhafte Blaubeerkekse

Kekse sind keinesfalls nur etwas für die Weihnachtszeit, man kann sie das ganze Jahr über essen. Auch ich komme zur Zeit an keinem Schälchen Himbeeren oder Blaubeeren vorbei. Überall lachen sie mich an und wollen mit zu mir nach Hause.

So ging es mir auch letzten Freitag als auf einmal eine kleine Schale Blaubeeren in mein Einkaufskörbchen hüpfte. Was ich mit dieses leckeren Beeren machen wollte wusste ich sofort: Leckere, softe Blaubeerkekse.

Blaubeerkekse
(für etwa 18 Kekse) 

115g Butter
225g Zucker
1 Ei
1/2 Tl Zitronenabrieb
70g(!) Milch
300g Mehl
150g Blaubeeren

100g Puderzucker
Zitronensaft

Butter und Zucker verrühren. Das Ei unterrühren. Zitronenabrieb, Milch und Mehl dazugeben und alles zu einem Teig verarbeiten.


Die Blaubeeren waschen, halbieren und unter den Keksteig heben.

Den Teig nun Löffelweise auf einem Backblech verteilen. Am besten geht das mit einem Eisportionierer.


Bei 190°C die Kekse etwa 12-15 Minuten backen. Sie dürfen nur leicht braun an der Unterseite sein.

Aus Zitronensaft und Puderzucker eine zähflüssige Glasur herstellen und über die abgekühlten Kekse geben.


Natürlich könnt ihr die Kekse auch ohne Glasur essen, aber ich finde die Glasur gibt dem ganzen den letzten Kick!

Ich fand die Kekse soooo lecker. Die müsst ihr unbedingt mal ausprobieren. Ich könnte mir auch vorstellen das man die Blaubeeren durch Himbeeren oder Kirschen ersetzen kann.


Lasst euch die Kekse schmecken. Ich wünsche euch noch eine schöne Restwoche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Mir sind ein paar Beeren ins Körbchen gesprungen ;-)
 

Mittwoch, 13. Juli 2011

Erdbeersaison - Ein kleiner Rückblick

Nun ist sie schon wieder fast vorüber die schöne Erdbeerzeit. Die letzten roten Beeren tummeln sich in den Supermärkten und für mich wird es Zeit ein kleines Resümee zu ziehen.


Dieses Jahr war die Erdbeerzeit bei mir Kunterbunt: ob Herzhaft als Erdbeer-Spargelsalat oder als Erdbeerchutney zu gebackenem Camembert oder Süß in Form von Erdbeer-Rhabarber-Torte, Erdbeertiramisu oder Erdbeer-Mojioto-Bowle.

Auch zahlreiche Marmeladenrezepte gab es bei mir zu bestaunen, zum Beispiel: Erdbeer-Mango-Marmelade, Erdbeer-Marshmellow-Marmelade, Erdbeer-Passionsfruchtmarmelade mit Orangenlikör oder Erdbeer-Rhabarber-Vanille-Marmelade.

Hier bin ich euch auch noch ein Foto schuldig geblieben, was ich euch jetzt natürlich zeigen möchte.


Hier sehr ihr den Mamorierungseffekt, wenn man zwei verschiedene Marmeladen nacheinander in ein Glas gibt.


Für jeden der noch Erdbeeren hat, gibts einen kleinen Tipp. Ich friere mir zur Erdbeerzeit immer portionsweise Erdbeerpüree ein. So hat man auch im Winter frisches Erdbeermark um mal spontan solche Törtchen zu zaubern:


Man kann mit dem gefrorenen Erdbeermark auch frischen Erdbeerlimes oder Erdbeersirup herstellen. Ihr könnt das Erdbeerpüree auch in Eiswürfelbehältern einfrieren und so habt ihr immer einen kleinen Fruchtwürfel mit dem ihr Joghurt oder Quark aromatisieren könnt =)

Ich esse meinen Joghurt gerne mit Erdbeersirup, so wird der Joghurt gleich gesüßt und man kann sicher gehen, das auch wirklich Erdbeer drin ist.


Erdbeersirup

500g Erdbeeren
500g Zucker
300ml Wasser
Saft einer Zitrone

Die Erdbeeren waschen, putzen und pürieren. In einem Topf Erdbeerpüree mit Zucker, Wasser und Zitronensaft mischen und zum kochen bringen. Den Sirup etwa 10 Minuten kochen lassen und noch heiß in Glasflaschen abfüllen.

Ich benutze dazu gerne gereinigte Grillsoßenflaschen. Davon hat man ja in der Sommerzeit relativ viele.

Das wars auch schon mit meinem kleinen Resümee. Ich freue mich schon auf die nächste Erdbeerzeit und ihr könnt euch dann wieder auf neue, frische Erdbeerrezepte von mir freuen.

Ich wünsche euch noch eine schöne Woche.

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-) 

Montag, 11. Juli 2011

Süß und süffig

Bei uns gab es letztens Waldmeisterbowle. Die Pflanzen blühen im Mai/Juni. In dieser Zeit kann man das Kraut ernten, trocknen und z.B. für eine leckere Bowle aufbewahren.


Anfang des Jahres habe ich mir ein Pflänzchen in unserem Supermarkt gekauft und seit dem hält es mir tapfer die Treue.

Waldmeisterbowle

2 Bund Waldmeister 
(frisch oder getrocknet)
50g Zucker
1 Zitrone
1 Flasche Weißwein
1 Flasche Sekt

Den Waldmeister zusammen mit dem Zucker und einer aufgeschnittenen Zitrone im Wein etwa 4h ziehen lassen. Kurz vor dem Servieren mit dem Sekt aufgießen.


Die Bowle gut gekühlt servieren. In diesen warmen Tagen ist die gekühlte Bowle ein echter Genuss.


Ich trink auf euch. Lasst euch die Bowle schmecken und schaut nochmal bei meinem Gewinnspiel vorbei!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)

Sonntag, 10. Juli 2011

Ein kleines Geschenk

Mein Papa hatte vor kurzem Geburtstag. Ihr kennt das sicher alle, das man nicht weiß was man schenken soll, denn der Papa hat ja auch schon alles. Aus diesem Grund habe ich mich dieses Jahr für ein kleinen Präsentkorb aus meiner Küche entschieden!


Da mein Papa Diabetiker ist, fällt eine leckere Torte für ihn aus. Stattdessen dieses leckere Paket gefüllt mit:

Diabetikerkuchen im Glas
Johannisbeer Chutney
Himbeer-Rosmarin-Senf
Zwiebel-Käse-Brot

Er hat sich sehr über die Überraschung gefreut und soweit ich weiß ist auch schon alles verputzt.

 Diabetikerkuchen im Glas
 (für 2 kleine Gläser)
1 Ei
50g Diabetikersüße
50ml Milch
50ml Öl
75g Mehl
1Tl Backpulver
1El Kakao

Aus Ei, Süße, Milch, Öl, Mehl und Backpulver einen Teig herstellen. Die Hälfte des Teiges in die beiden Gläser verteilen. Den restlichen Teig mit dem Kakao mischen. Den Schokoteig auch auf beide Gläser verteilen.

Bei 200°C die Gläser (ohne Deckel!) etwa 20 Minuten backen. Nach dem Backen die Gläser sofort mit dem Deckel verschließen.


Johannisbeer Chutney

1 Zwiebel
200g Johannisbeeren
50g brauner Zucker
50ml Himbeeressig
1Tl Senfkörner

Zwiebeln schälen und fein würfeln. Johannisbeeren waschen und von den Stielen streifen. Zwiebeln, Johannisbeeren, braunen Zucker und Himbeeressig aufkochen. Senfkörner dazugeben und ca. 30 Minuten dicklich einkochen.

Das Chutney in Gläser abfüllen und verschlossen nochmals 30 Minuten in einem mit Wasser gefüllten Topf einkochen.

 Himbeer-Rosmarin-Senf

100g Senfkörner
10g Salz
25g Zucker
60g Himbeeressig
80g Wasser
1Tl Rosmarin

Senfkörner mit Hilfe einer Kaffeemühle zu Senfmehl zermahlen und in eine Schüssel geben. 
Zucker, Salz, Essig und Wasser aufkochen. Die heiße Essig-Mischung auf das Senfmehl geben und verühren. Der Senf wird beim Rühren immer dicker, da das Mehl aufquillt.
Den Rosmarin klein hacken und unter den Senf rühren. Den fertigen, abgekühlten Senf in ein Gläschen füllen.


Zwiebel-Käse-Brot

  250 g  Weizenmehl
    2 mittelgroße Zwiebeln
150 g Reibekäse oder in Würfel geschnittenen Käse
  1 Päckchen Trockenhefe
    1 Teelöffel Salz
etwa 100ml lauwarmes Wasser

Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen.
Die Zwiebeln schälen und in kleine Würfel schneiden. 
Mehl, Zwiebeln, Käse, Salz und das Hefewasser gründlich verkneten und  mindestens 1 Stunde ruhen lassen. Danach bei 200°C ca. 25 Minuten backen.

Das Rezept für das Brot habe ich von meiner Dozentin und es ist total lecker! Das müsst ihr unbedingt mal ausprobieren - Es ist schnell gemacht und schön saftig und locker.

So schnell ist ein leckerer Präsentkorb gefüllt und das rosa Papier aus Caros Paket hat so auch noch eine Verwendung gefunden =)

Bei mir könnt ihr noch bis nächsten Sonntag einen schönen Vanille-Präsentkorb gewinnen, also schnell noch mitmachen!
Ich wünsche euch noch ein schönes Restwochenende!
Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

 Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)

Süßes Pesto

Ich weis gar nicht mehr, wie ich auf diese Idee gekommen bin (wahrscheinlich hat es mir der Mörser zugeflüstert) aber ich fand es war Zeit für süßes Pesto!


Mein Obstsalat esse ich am Liebsten mit Naturjoghurt, Honig und (noch warmen) gerösteten Mandelblättchen - ein echter Genuss.

Mit dem leckeren süßen Pesto gibt es jetzt aber eine neue Variante in Sachen Obstsalat und zwar: Obst mit Joghurt und Pesto.


Süßes Pesto

50g Mandelstifte
1 Hand Minzblättchen
etwas Melisse
Honig

Die Mandelstifte ohne Fett in einer Pfanne golzbraun rösten. Nach dem Rösten die Mandeln in einen Mörser zum abkühlen geben.


Dann habe ich die Mandeln, gemeinsam mit den Kräutern zerrieben und nach und nach Honig zugegeben bis eine cremige (Pesto-)Konsistenz entsteht.


Das süße Pesto ist im Kühlschrank mehrere Wochen haltbar.


Ihr könnt es verwenden um Obstsalat oder Desserts zu verfeinern und zu dekorieren.


Was sagt ihr zu dieser Idee das Pesto auch mal süß zu Genießen? Habt ihr sowas ähnliches auch schonmal probiert?

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Mir kam da letztens so eine Idee ;-)