Montag, 30. Mai 2011

5. Kulinarische Weltreise nach Tschechien

Nachdem wir letzten Monat den Kontinent verlassen haben, reisen wir diesen wieder zurück nach Europa ins schöne Tschechien. Hier können wir in den vielen Gebirgen wandern oder es uns in der Millionenmetropole Prag gemütlich machen. 

Ich plane schon lange mal in das schöne Prag reisen, bis jetzt fehlt aber noch die Gelegenheit.
Aber auch ohne in Prag zu sein, können wir die bömische Küche genießen.


Menü des Monats Mai

Steinpilz-Kartoffelsuppe 
mit Knoblauchcroutons 

***

Bömischer Biergulasch 
mit Semmelknödeln und Speckböhnchen

***

Vanilleschmarrn
an karamellisierten Birnen und Vanilleeis


Bei so einem Menü kann man auch gerne mal vergessen, das man nicht in Prag ist.

 
Steinpilz-Kartoffelsuppe 
mit Knoblauchcroutons

 
600g Kartoffeln
10g getrocknete Steinpilze
1 große Zwiebel
etwas Butter
600ml Gemüsebrühe
100ml Sahne
Salz/Pfeffer
Petersilie

1 Knoblauchzehe 
Olivenöl
Weißbrot

Steinpilze in Wasser einweichen.
Kartoffeln und Zwiebeln putzen und klein schneiden. Die Zwiebeln und die Kartoffeln in etwas Butter anschwitzen. Mit Gemüsebrühe ablöschen und die Steinpilze dazu geben. 

Die Suppe nun köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind - ist das der Fall, dann die Suppe pürieren und die Sahne dazugeben. Mit Salz, Pfeffer und gehackter Petersilie würzen.
Das Weißbrot in grobe Stücke schneiden. Olivenöl in einer Pfanne mit dem Knoblauch erhitzen. Das Weißbrot in dem Knoblauchöl goldbraun braten. 

Die Suppe gemeinsam mit den Croutons und frischer Petersilie servieren.


Bömischer Biergulasch 
mit Semmelknödeln und Speckböhnchen


300g Kalbfilet
300g Rinderfilet
300ml bömisches Schwarzbier
2 Zwiebeln
300ml Gemüsebrühe
50ml Sahne
Salz/Pfeffer
1 Lorbeerblatt

2 Semmeln
1 Laugenbrezel
150ml Milch
1 Ei
100g Mehl
Petersilie
Salz/Pfeffer

200g grüne Bohnen
6 Scheiben Bacon

Fleisch in Stücke schneiden. Die Zwiebeln schälen und klein schneiden. Die Zwiebeln in einem Topf anschwitzen und das Fleisch dazu geben. Das Fleisch scharf anbraten. Mit Schwarzbier und Brühe ablöschen und etwa 1-2h köcheln lassen. Mit Salz/Pfeffer und Lorbeer würzen. Zum Schluss die Sahne angießen.

Semmeln und Brezel in kleine Stücke schneiden. Mit warmer Milch und Ei mischen. Das Mehl untermengen und alles zu einem Semmelteig verarbeiten. Mit Salz/Pfeffer und gehackter Petersilie mischen. Aus dem Teig Klöße formen und im kochenden Wasser etwa 10 Minuten ziehen lassen.

Die Bohnen in kochenden, gesalzenem Wasser blanchieren. Die gekochten Bohnen in Schinken einrollen und in einer Pfanne von allen Seiten anbraten.

Die Knödel mit dem Gulasch und den Speckböhnchen servieren.

Vanilleschmarrn
an karamellisierten Birnen und Vanilleeis


200ml Milch
3 Eier
30g Vanillezucker
100g Mehl
30g geschmolzene Butter 

20g Zucker
1 Tafelbirne
50ml Birnensaft

Vanilleeis

Eier trennen. Eigelb, Milch, Vanillezucker und Mehl zu einem Teig verrühren. Die geschmolzene Butter zufügen. Das Eiweiß steif schlagen und unter den Schmarrnteig heben. 
Backofen auf 200°C vorheizen.
Den Teig in einer Pfanne von beiden Seiten anbraten. Im Ofen den Schmarrn etwa 10 Minuten fertig backen.

Die Birne waschen und in Spalten schneiden. Zucker in einer Pfanne schmelzen und die Birnen dazu geben. Das Karamell mit dem Birnensaft ablöschen.

Den Vanilleschmarrn mit einem Pizzaschneider in Rauten schneiden und mit den Birnen und einer Kugel Vanilleeis servieren.


Mit dem Dessert ist nicht nur das Menü, sondern auch die 5. Reise schon wieder abgeschlossen. Ich hoffe es hat euch in Tschechien gefallen!


Ich wünsche euch eine wunderschöne Woche.
Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)


Freitag, 27. Mai 2011

Zimtbomben

Manchmal, aber nur manchmal kommt es auch bei mir vor, das ich Mitten in der Woche, so ganz aus heiterem Himmel nichts zu tun habe - wirklich nichts. 
Dann sitze ich da und bekomme Lust etwas zu backen. 

Da mein Vorratsschrank so aussieht, wie die Backabteilung im Supermarkt ist meine Küche jederzeit bereit für meine spontanen Backgelüste.


Am Mittwoch war es nun wieder soweit und aus der spontanen Backlust entstanden dicke, saftige Zimt-Orangen-Cranberry-Schnecken.
 
Zimtbomben 

300g lauwarme Milch
1Pck. Trockenhefe
1EL Zucker
1 Prise Salz
50g weiche Butter
1Pck. Puddingpulver
1Ei 
500g Mehl

80g weiche Butter
150g brauner Zucker
1Tl Zimt
2Tl Orangenschale
50g weißer Zucker
100g Cranberrys

Hefe in lauwarmer Milch etwa 10 Minuten gehen lassen. Zucker, Salz, Butter, Puddingpulver und das Ei untermischen. Zum Schluss das Mehl nach und nach unterheben und zu einem Teig verarbeiten.
Den Hefeteig etwa 1h an einem warmen Ort gehen lassen.


Den braunen Zucker, mit 1Tl Orangenschale und Zimt mischen und in eine Schale geben. 
Den weißen Zucker mit 1Tl Orangenschale mischen und in eine Schale geben. 
Die Cranberrys hacken.


Den Hefeteig ausrollen.


Mit der weichen Butter bestreichen.


Mit der braunen Zucker-Zimt-Orangenmischung bestreuen.


Cranberrys auf dem Hefeteig verteillen und den Teig mit einem Pizzaroller/Messer in Streifen schneiden.


Von einer Ecke aus beginnend den Teigstreifen aufrollen.




Die Teigschnecken in den Orangenzucker dippen und die Röllchen in ein Muffinblech geben.




Das Rezept reicht für 12 dicke Schnecken - also ist das Muffinblech voll ausgelastet. Wer kein Muffinblech hat, kann die Schnecken auch nebeneinander in eine Springform setzen und sie darin backen.


Die Hefeschnecken werden bei 180°C etwa 30 Minuten gebacken. Dabei karamelisiert der Zucker und entsteht ein leckere Zimt-Zucker-Orangenglasur die die Röllchen durchzieht.


Die fertigen Schneckchen am besten gleich frisch aus dem Ofen vernaschen - da schmecken sie am besten. 
Wer Cini-Minis mag, wird diese Schnecken lieben!


Euch allen ein schönes Wochenende.


Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)

Mittwoch, 25. Mai 2011

Spargel küsst Erdbeer

Soll ich euch mal was erzählen? Die Spargelsaison ist im vollen Gange und die Erdbeersaison beginnt gerade. Was liegt da näher als beide Saisonprodukte mal gemeinsam zu verarbeiten?

Zur Zeit wird es ja immer wärmer und da ist mir ein leckerer Salat schon lieber als eine heiße Suppe. Aus diesem Grunde gab es bei uns letztens einen leckeren Spargel-Erdbeer-Salat mit Rucola.



Spargel-Erdbeer-Salat

500g Spargel
250g Erdbeeren
100g Rucola
Pinienkerne
1Tl Salz
1Tl Zucker
2El Olivenöl
1El dunklen Balsamico
1Tl Honig
1Tl Senf
Salz/Pfeffer
Crema di Balsamico

Den Spargel, die Erdbeeren und den Rucola waschen und putzen.
Den Spargel in einem Topf jeweils 1Tl Salz und Zucker kochen. 

Währendessen den Rucola in eine Schüssel zupfen. 


 Die Erdbeeren klein schneiden und zum Rucola geben.


Pinienkerne ohne Fett in einer Pfanne rösten und beiseite stellen.
Den gekochten Spargel in Stücke schneiden und zum Salat geben. 

Aus Olivenöl, Balsamico, Honig, Senf und Salz/Pfeffer ein Dressing herstellen und den Salat damit übergießen. Alles gut durchmengen. Die Pinienkerne über den Salat streuen und mit Crema di Balsamico verfeinern.
Dazu gab es ein paar Hähnchenspieße und Kräuterbaguette.


Ein schneller und einfacher Salat der sehr lecker schmeckt. Wer jetzt denkt: Spargel und Erdbeere? Das passt doch nicht zusammen? Dreht die jetzt total ab? dem kann ich nur sagen: Springt über euren kulinarischen Schatten und probiert es aus, denn es ist echt himmlisch! Was habt ihr denn zu verlieren?

Ich wünsche euch eine schöne Restwoche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)

Montag, 23. Mai 2011

Super Mario 2.0

Ich denke fast jeder von euch hat schonmal Mario gespielt oder dabei zugesehen. Super Mario hat mich meine Kindheit lang begleitet, erst auf einem grünen Game Boy, dann auf einem Nintendo 64 und heute auf unserer Wii. 


Die Spiele von Mario sind einfach toll! Die Welten von Mario sind bunt und fröhlich und die Musik bringt das richtige Mario-Feeling mit.
Am Wochenende konnt ich mir endlich einen lang gehegten Wunsch erfüllen: Eine Super-Mario-Torte =)


Die Idee zur Torte schwirrt schon länger in meinem Kopf - Ich habe nur auf eine passende Gelegenheit gewartet, diese Torte zu machen. 
Bei einem Käffchen mit meiner Freundin Tina habe ich gemerkt, das sie Mario genauso gerne spielt wie ich und schon war die perfekte Gelegenheit geboren, denn sie hatte am Wochenende Geburtstag.

Und hier ist sie:








Wuhuuuuu...It's me MARIO 



Das Geburtstagskind hat sich ein Törtchen mit Erdbeeren gewünscht, also ist auch ein Erdbeertörtchen unten drunter. Aber nicht ein schnöder Erdbeerkuchen - Nein - Es ist ein Erdbeer-Rabarbertörtchen mit leckerer Grenadinesahne.


Erdbeer-Rhabarbertorte
mit Grenadinesahne

7 Eier
150g Zucker
150g Mehl
50g Speisestärke
2Tl Backpulver
50g Kakao
60g Butter

Für den Schokoboden zunächst die Eier und den Zucker schaumig schlagen. Mehl, Backpulver und Kakao mischen und unter die Eiermasse heben. Anschließend die Butter schmelzen und zum Teig geben.

Ich habe aus dieser Menge einen 16er und einen 10er Kuchen(kleine Wilton-Förmchen) gebacken. Ihr könnt die Masse auch ganz normal für eine 26er Springform verwenden.
Den Kuchen bei 190°C etwa 30 Minuten backen.

Den Kuchen auskühlen lassen und anschließend 2 mal waagerecht aufschneiden.

250g Erdbeeren
250g Rhabarber
150ml Wasser
80g Zucker
3El Grenadinesirup
2El Stärke (und etwas Wasser)

Erdbeeren und Rhabarber waschen, putzen und klein schneiden. Das Wasser und den Zucker mischen und in einem Topf zum kochen bringen. Stärke mit etwas Wasser mischen und in den Topf geben. Nun Rhabarber und Grenadine in den heißen Sirup gießen und 2 Minuten weiter köcheln lassen. 

Den Topf vom Herd nehmen und die Erdbeeren dazu geben. Dieses Kompott nun abkühlen lassen.

Das Kompott schmeckt echt sehr sehr lecker. Da ich vom Tortenfüllen etwas übrig habe, haben wir das restliche Kompott mit Vanilleeis gegessen - nur zu empfehlen!

  
400ml Sahne
2El Grenadinesirup
2Pck. Sahnefest
50g Zucker

Die Sahne mit dem Sahnefest und Zucker steif schlagen. Zum Schluss den Grenadinesirup dazugeben und unterrühren.

Nun Abwechselnd Schokoboden, Grenadinesahne und Kompott schichten.

Eingestrichen habe ich das Törtchen mit Vollmilchganache.




Die Figuren habe ich aus Modelierfondant geformt. Die Randverzierungen habe ich aus "normalen" Fondant hergestellt und mit Zuckerkleber am Rand angebracht.

Weckt das bei euch auch die alten Spielekonsolen-Erinnerungen?

Ich wünsche euch eine schöne Woche!


Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)


Samstag, 21. Mai 2011

Gewonnen hat...

Bei mir liegen hier zwei kleine Versandtaschen, gefüllt mit einem schönen Cupcakekalender.


Es fehlt nur noch etwas auf den Versandtaschen - die Adressen =)
Also an wen sollen die Kalender nun gehen? 

Das Los hat entschieden:


Und? Und? Und? Wer ist es denn geworden?


Herzlichen Glückwunsch an Antonia und Nadine (Zucker und Honig)! Bitte schickt mir eure Adressen an Marie-Luise-Topf@web.de dann kann ich die Kalender verschicken.

Ich möchte mich für eure rege Teilnahme bedanken. Wer nicht gewonnen hat, braucht nicht traurig sein, denn schon bald wird es das nächste Gewinnspiel geben - reinschauen lohnt sich also.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich habe was zu verschenken ;-)


Donnerstag, 19. Mai 2011

Marmelädchen

Ich hab letztens mal wieder leckere Marmelade gemacht. In diesem Post habe ich euch ja schon von meiner Himbeer-Rosenmarmelade und von der Waldfrucht-Vanille-Marmelade berichtet.


Dieses mal habe ich Erdbeer-Rhabarber-Vanille-Marmelade und Waldfruchtkonfitüre gemacht. Bald öffnen die Erdbeerfelder ihre Pforten und dann gibt es noch mehr Marmeladiges von mir!




Erdbeer-Rhabarber-Marmelade
(für etwa 3 Gläser)

700g Erdbeeren
300g Rhabarber
3EL Vanilleextrakt 
(oder eine Vanilleschote)
1 Pck. Gelierzucker (für 1kg Früchte)

Erdbeeren waschen, putzen und pürieren. Den Rhabarber schälen und klein schneiden. Die pürierten Erdbeeren mit dem Rhabarber, Vanilleextrakt und Gelierzucker mischen und nach Packungsanleitung aufkochen und in Twist-Off Gläser abfüllen. (Wenn ihr eine Vanilleschote nehmt, dann aufschneiden, auskratzen und das Mark sowie die ganze Vanilleschote zur Marmelade geben)

Für die Waldfruchtmarmelade habe ich 1kg gefrorene Waldfrüchte mit dem Gelierzucker gemischt und aufgekocht.


Später könnt ihr die Gläser mit etwas Krepp und Schleifenband dekorieren. Ich habe meine Gläser zusätzlich mit diesen süßen kleinen Etiketten verziert. Sind die nicht total süß? Hier könnt ihr die Vorlagen downloaden =)



Denkt an das Gewinnspiel ! Bis morgen habt ihr noch die Chance zu gewinnen!

Ich wünsche euch noch eine schöne Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)

Montag, 16. Mai 2011

Süßes Sushi

Langsam kommt die Geburtstagssaison ins Rollen und so kam es am Wochenende auch zu einer neuen Torte. Das Geburtstagskind liebt Sushi und wir gehen auch zusammen regelmäßig zum Sushi-Essen. Was liegt denn da näher als ein Sushi-Kuchen?






Ist natürlich wie immer alles essbar und alles selber gemacht. 

Die Blumen und die Glückskekse habe ich aus Blütenpaste gemacht. Der Holzboden ist aus braunem Fondant, den ich mit dieser Struckturfolie geprägt und kleingeschnitten auf das Cakeboard geklebt habe.

Die Deko (Essstäbchen, Sushi, Wasabischälchen, Blumen...) habe ich schon 2 Wochen vorher hergestellt, damit alles gut austrocknen kann.

Das Sushi habe ich übrigens mit Milchreiskörnern beklebt, damit es echter aussieht ;-)



Unten drunter befindet sich eine Schoko-Mandel-Kirsch-Torte bestehend aus einem Schokobiskuit, ein Mandelbiskuit, Kirschsahne, Amarettinimousse, Kirschen und Schokoganache.


  Schoko-Mandel-Kirsch-Torte

6 Eier
200g Zucker
100g Mehl
100g Speisestärke
1 TL Backpulver
2 TL Vanilleextrakt
2Tl Mandelmus
2Tl Kakao

Für den Teig verrührt man zuerst die Eier mit dem Zucker. Man muss die Eier-Zucker-Masse so lange schlagen bis eine dicke, hellgelbe Masse entsteht. Dann siebt man das Mehl, die Stärke und das Backpulver zu der Eiermasse und hebt das ganze vorsichtig unter. Nun noch das Vanille-Extrakt dazu geben.
Nun den Teig halbieren. In die eine Hälfte das Mandelmus geben und in die andere den Kakao.
Beide Teige natürlich getrennt in einer Springform backen. Bei 180°C etwa 20 Minuten.

Mandelmus gibts es übrigens im Reformhaus oder bei DM-Drogerie.

600ml Sahne
2Pck. Sahnesteif
200g Quark
300g Kirschgrütze
100 g Amarettini
40ml Amaretto
4 Blatt Gelatine
1 Eiweiß (Größe M)
1 Prise Salz
50 g Puderzucker
200 g Speisequark 
1EL Vanillezucker 
200g Zartbitter-Kuvertüre

Für die Kirschsahne: 200ml Sahne mit einem Päckchen Sahnesteif steif schlagen. Die Kirschen aus der Grütze sammeln und beiseite legen. Die "Soße" und 100g Quark unter die steife Sahne heben.

Für das Amarettinimousse: Amarettini grob hacken und mit dem Amaretto tränken. Die Gelatine in ein wenig kaltem Wasser einweichen. Nun 100g Quark mit der Vanille mischen. Die Blattgelatine in einem kleinen Topf schmelzen. Einen Löffel Quark in die aufgelöste Gelatine geben und gut durchrühren. Nun die Gelantine-Quark-Mischung unter den restlichen Quark heben. 
Nun 200ml Sahne steif schlagen und unter den Quark heben. Im Anschluss das Eiweiß mit dem Zucker und dem Salz steif schlagen und unter die Quark-Sahne Mischung heben. 
Zum Schluss noch die getränkten Amarettini unterheben.

Für die Ganache: 200ml Sahne erhitzen und mit 200g gehackter Kuvertüre zu einer Ganache verarbeiten.

Zusammenbau: Beide Biskuitböden 1x waagerecht durchschneiden.
Einen Schokoboden mit einem Tortenring umstellen. Amarettinimousse und Kirschsahne jeweils in einen Spritzbeutel füllen. 
Von Außen nach Innen Kreise mit Mousse Spritzen. Die entstehenden Rillen mit den zurückgelegten Kirschen und Kirschsahne ausfüllen.


Nun einen Mandelboden auflegen. Diesen mit etwas Ganache bestreichen. Den zweiten Mandelboden auflegen.

Hier nun wieder von Außen nach Innen Kreise spritzen, diesmal mit der Kirschsahne. Die Rillen mit dem Amarettinimousse ausfüllen. Zum Schluss den letzten Schokoboden auflegen.
Die Torte muss jetzt in den Kühlschrank, damit die Sahne schön fest wird. Nach der Kühlung das Törtchen mit der restlichen Ganache einstreichen und den Kuchen mit Fondant eindecken. 

Das sieht dann so aus: 


Ich habe die Torte mit weißem Fondant eingedeckt und sie dann mit schwarzer Lebensmittelfarbe angemalt. Dazu habe ich die Farbe mit etwas Wodka gemischt. Dadurch wird die Farbe streichfähiger und Wodka trocknet schneller an der Luft als Wasser, deshalb wird der Fondant nicht so strapaziert.


Warum habe ich die Torte angemalt und nicht gleich den Fondant schwarz eingefärbt? 
Weil es enorm viel Lebensmittelfarbe braucht um etwa 500g Fondant tiefschwarz einzufärben. Zweites Problem ist, das wenn man so viel Farbe unter den Fondant mischt, wird der Fondant klebrige und hat nicht mehr so eine schöne Konsistenz.


Schöner Nebeneffekt: die Torte glänzt ganz leicht, was mir sehr gut gefällt.
Jetzt musste ich nur noch meine vorbereitete Deko anbringen.



Um solche schönen Blumen herzustellen, braucht man diese tollen Ausstecher - damit geht es ganz leicht.


Und wie gefällt euch mein neustes Werk? Lust auf Sushi bekommen?
Ich freue mich wie immer auf eure Kommentare.

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)