Freitag, 26. August 2016

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Käse-Sahne-Torte mit Mango

Wenn es im Hochsommer so warm draußen ist, hat man eingentlich nicht wirklich Lust auf einen schweren Käsekuchen oder eine üppige Schwarzwälder Kirschtorte. Will man aber trotzdem etwas leckeres zum Kaffee servieren, sollte es etwas Frisches sein, nicht zu süß und am besten frisch aus dem Kühlschrank.


Da bietet sich wunderbar eine Käse-Sahne-Torte an. Da sich zwischen zwei dünnen Biskuitböden eine dicke Schicht kühle Quarkcreme mit frischen Früchten befindet, ist sie eine perfekte Sommertorte. Klassischerweise wird diese Torte häufig mit Pfirsichen zubereitet. Ich habe mich aber für süße, frische Mangos entschieden. So passt die Torte perfekt in den Sommer.


Entdeckt habe ich die Käse-Sahne-Torte im Buch "Lust auf Backen"* von Hannes Weber. Sein Rezept war mir mit einem extra Mürbeteig aber zu aufwendig (im Sommer möchte man ja nicht stundenlang in der Küche stehen), deshalb habe ich das Originalrezept abgewandelt und es vereifacht, damit man schnell wieder an der schönen, frischen Lust ist.

Damit sowohl der Biskuit, als auch die Quarkmasse schön luftig wird, nutze ich meine Kennwood kMix Küchenmaschine* mit dem großen Schneebesenaufsatz. Der große Schneebesen wirbelt besonders viel Luft unter den Teig, sodass der Biskuit schön soft wird. 

Käse-Sahne-Torte mit Mango
(für eine 26er Torte)

Für den Biskuit
3 Eier
75g Zucker
1 Prise Salz
50g Mehl
50g Speisestärke
1Tl Backpulver

Für die Füllung
8 Blatt Gelatine
2 Mangos
500g Quark
400g Sahne
150g Puderzucker

Für den Biskuit Eier trennen. Die Eiweiße steif schlagen und am Ende Zucker und Salz einrieseln lassen. Nun nacheinander die Eigelbe unterrühren. Mehl, Stärke und Backpulver mischen, auf die Eimasse sieben und vorsichtig unterheben. Den Biskuitteig in eine gefettete 26er Springform füllen und bei 150°C Umluft etwa 30 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen!

Für die Füllung die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Mangos schälen und das Fruchtfleisch in Würfel schneiden.

Die Sahne steif schlagen und mit Quark und Puderzucker verrühren. Die eingeweichte Gelatine ausdrücken und in einem Topf auflösen und anschließend vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen. 1El der Quarkmasse zur flüssigen Gelatine geben und gut unterrühren, nun die Gelatine in die restliche Quarkmasse rühren. Zum Schluss die Mangos unterheben.

Den ausgekühlten Biskuit einmal waagerecht aufschneiden. Einen Biskuitboden auf einen Tortenteller legen und mit einem Tortenring* umstellen. Die Quark-Mango-Masse darauf verteilen und mit dem zweiten Biskuitboden bedecken. Die Torte muss nun über Nacht (mindestens 12h) im Kühlschrank durchziehen, damit die Masse fest wird.


Ich habe die Torte zu einem Geburtstag mitgebracht, der im Garten gefeiert wurde, wie man unschwer an diesem bunten Bild erkennen kann. Die Gäste lobten die leckere, frische Torte. 

Natürlich kann man die Torte auch mit anderen Früchten, z.B. Pfirsichen oder Mandarinen (aus der Dose) wunderbar herstellen.

Mit diesem Rezept wünsche ich euch ein schönes, sommerliches Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

 Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)

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Dienstag, 23. August 2016

{Lass uns waffeln} Waffeln ohne Butter

Wisst ihr, was das tolle an Waffeln ist? Sie sind nicht nur schnell gemacht und schmecken unglaublich lecker, sondern sie sind so wandelbar, dass man sie ohne Probleme mal ohne Eier oder ohne Butter oder ohne Milch zubereiten kann. Das ist enorm praktisch, wenn man mal eine Komponente nicht im Hause hat und Sonntags Waffelhunger bekommt. 

So erging es mir Letztens: Hunger auf Waffeln, aber keine Butter im Haus. Kein Problem, denn es gibt auch Waffelrezepte ohne Butter oder Waffelrezepte in denen die Butter durch Öl ersetzt wird. Ich habe mich für ein Rezept ohne Butter und ohne Öl entschieden. In null Komma nichts war der Teig fertig und es duftete nach Waffeln. Netter Nebeneffekt: durch das fehlende Fett sind die Waffeln etwas kalorienärmer. Man könnte sie fast als "gesund" bezeichnen ;-) 


Bei mir gabs zu den Waffeln frische Vanillesahne aus dem iSi Sahnebereiter*, Heidelbeermarmelade und frische Heidelbeeren. Lecker! 

Für die Vanillesahne gebe ich einfach nur Sahne und etwas Vanillesirup in den Sahnebereiter und verwandle diese durch eine N2O Kapsel in leckere, luftige Vanillesahne.

Ausgebacken habe ich die Waffeln wie immer in meiner Waffelgöttin, dem
KitchenAid Artisan Waffeleisen*.

Waffeln ohne Butter
(für 2-3 große Waffeln) 

250ml Milch
2 Eier
50g Zucker
1 Prise Salz
180g Mehl
1Tl Backpulver

Alle Zutaten zu einem Waffelteig verrühren.

Das Waffeleisen vorheizen und für eine Waffel etwa 1/3 des Teiges auf die Backfläche geben. Das KitchenAid Waffeleisen muss nicht vorher gefettet werden. Die Waffeln etwa 4 Minuten backen.

Hinweis: Die Mengenangaben und Backzeiten beziehen sich auf das KitchenAid Waffeleisen. Backt man den Teig in einem herkömmlichen Waffeleisen erhält man etwa 4-6 Waffeln (je nach Größe des Waffeleisens) und muss diese jeweils etwa 2 Minuten backen.


Den Waffeln merkt man die fehlende Butter gar nicht an. Sie sind wunderbar knusprig geworden. 

Mit diesem leckeren Rezept wünsche ich euch eine wunderbare!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)

*Kooperation KitchenAid

Freitag, 19. August 2016

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Nektarinen-Blaubeer-Kuchen mit Streuseln

Über 1000 Posts habe ich mittlerweile veröffentlicht. Da könnte man fast auf die Idee kommen, dass ich schon fast alles im Bereich Kuchen und Torten gebacken habe. Premieren sind da wirklich selten geworden, denn fast jede Frucht oder Geschmackskombination habe ich schonmal in einem Rezept ausprobiert.

Doch heute habe ich nach sehr langer Zeit mal wieder eine Premiere für euch, denn ich musste feststellen, dass ich noch kein einzigen Kuchen mit Nektarinen gebacken habe. Es wird dringend Zeit dies nachzuholen, deshalb habe gibt es heute einen leckeren Nektarinen-Blaubeer-Kuchen mit Streuseln für euch.


Nektarinen sind tolle Früchte, die mir jedes Jahr neben Pfirsichen, Melone, Aprikosen und diversen Beeren den Sommer versüßen. Von Juni bis September bekommt man die saftigen Sommerfrüchte im Supermarkt. Frisch schmecken die Nektarinen natürlich am besten, aber in so einem leckeren Kuchen sind sie auch nicht zu verachten.


Hier kommt das einfache Rezept:


Nektarinen-Blaubeer-Kuchen mit Streuseln
(für eine 26er Backform)

Für den Teig
250g weiche Butter
200g Zucker
4 Eier
Prise Salz
1/2 Tl Vanillepulver*
360g Mehl
2Tl Backpulver 

Für den Belag
3 Nektarinen
etwa 150g Blaubeeren (frisch oder TK)

Für die Streusel 
70g Mehl
60g kalte Butter
60g Zucker
Prise
Vanillepulver*

Für den Teig Butter und Zucker gut verrühren. Anschließend die Eier einzeln unterrühren. Salz, Vanillepulver, Mehl und Backpulver mischen und nach und nach unterheben, bis ein homogener Teig entstanden ist. Eine Kuchenform (Durchmesser 26cm) fetten und den Teig einfüllen. Ich habe den Kuchen in dieser Le Creuset Obstkuchenform* gebacken.

Die Nektarinen waschen, den Kern entfernen und in Spalten schneiden. Die Nektarinenspalten auf dem Teig verteilen und leicht eindrücken. Die Blaubeeren ebenfalls auf dem Kuchen verteilen.
 
Alle Streuselzutaten vermischen und verkneten, sodass ein krümeliger Teig entsteht. Die Streusel ebenfalls auf dem Kuchen verteilen. Ich bereite die Streusel schnell und einfach mit meiner Kennwood kMix* mit dem K-Haken zu.
 
Kleiner Tipp: Ich mache immer gleich die doppelte Menge Streusel und friere den Rest ein. So hat man für den nächsten Kuchen gleich ein paar Streusel parat oder man zaubert daraus schnell mal einen Fruchtcrumble.

Den Kuchen bei 180°C etwa 45-50 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen!

 
Zum Kuchen passt wunderbar ein Klecks Vanillesahne aus dem iSi Sahnebereiter*. Für die Vanillesahne gebe ich einfach nur Sahne und etwas Vanillesirup in den Sahnebereiter und verwandle diese durch eine N2O Kapsel in leckere, luftige Vanillesahne.

Ihr wollt weitere Nektarinen-Rezepte? Dann probiert doch mal diese gebackenen Nektarinen mit Mascarpone oder wie wäre es mit einer Nektarinen-Brombeer-Clafoutis?
Ich wünsche euch ein wunderbares Sommerwochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)

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Dienstag, 16. August 2016

{Drinks&Co.} Affengeile Drinks

Heute habe ich einen echten Spirituosen-Geheimtipp für euch: Affengeil Rumlikör*. Der Affenngeil Rumlikör ist gar nicht so bekannt, da es ihn nicht so einfach im Supermarkt zu kaufen gibt, sondern nur in ausgewählten Onlineshops.  



Er wird in der grimm spirit Manufaktur in München hergestellt und abgefüllt und überzeugt durch einen ganz besonderen Geschmack. Affengeil ist ein Mix aus jamaikanischem Rum, spanischem Pedro Ximenez Sherry und pfälzischem Rotwein mit einer saftigen Portion Pinot Noir. Dazu gesellen sich noch Orangenschale und -blüten, indischer Tellicherry-Pfeffer, Hopfenblüten, Zimt, madagassische Bourbon-Vanille, Zimtblüten, Kardamom und Lavendel. Fertig ist eine ganz besondere Geschmackskombination. Alle Zutaten des Rum-Likörs sind handverlesen, direkt aus den Ursprungsländern, fair gehandelt und mit Liebe vermixt. Dementsprechend hat der Likör auch seinen Preis (das haben gute Spirituosen aber immer).

Ich habe den Likör in einer Cocktailbar kennengelernt und mich sofort verliebt. Auch das Flaschendesign ist der Kracher und somit wird dieser Likör zu einem Highlight in der Hausbar.


Ich trinke den Affengeil Rumlikör am liebsten in einem sogenannten „Monkey Pie“. In diesem Cocktail wird der Affengeil mit Rum, Apfelsaft und Apple Pie Sirup* kombiniert. Diese Geschmackskombination schmeckt nicht nur im Winter, sondern erfrischt auch im Sommer. Apfelkuchen geht doch immer, oder?

Das Rezept für diesen unglaublich leckeren Cocktail bekommt ihr natürlich auch. 

Monkey Pie

3cl brauner Rum
2cl Affengeil Rum-Likör
1cl Limettensaft
2cl Apple Pie Sirup*
8-10cl naturtrüber Apfelsaft (nach Geschmack)

Affengeil zusammen mit braunem Rum in einen Shaker mit Eiswürfeln geben. Limettensaft und Apple-Pie-Sirup hinzufügen, mit naturtrübem Apfelsaft auffüllen und kräftig schütteln. Auf Eiswürfel in vorgekühlte Gläser abseihen. Wer mag kann den Drink mit einer Zimtstange oder ein paar Limettenschnitzen dekorieren.


Auf der Homepage vom Affengeil Rumlikör* findet ihr übrigens noch weitere Rezepte und Informationen mit dem leckeren Tröpfchen.

Mit diesem kühlen Drink wünsche ich euch noch ein wunderbares Sommerwochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

 {Drinks&Co.} 

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Freitag, 12. August 2016

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Zitronentarte

Zitronentarte steht wirklich schon ewig auf meiner imaginären To-Bake-Liste. Zum ersten Mal gegessen habe ich sie in Straßburg in Frankreich und war sofort hin und weg vom Geschmack. Eine zitronige, cremige Füllung auf einem knackigen Mürbeteig, die sich unter einer luftigen Baisermasse versteckt. Himmlisch! 

Anschließend habe ich die Tarte nochmal in Brüssel gegessen und wieder wurde ich daran erinnert, dass ich unbedingt mal Zitronentarte backen muss. Doch es verging ein weiteres Jahr ohne Tarte. 

Letztens habe ich bei der Geburtstagsfeier einer lieben Freundin Zitronentarte serviert bekommen und das war der letzte Anstoß den ich brauchte, um sie endlich nachzubacken. 

Hier ist sie also endlich: Zitronentarte.


Das Rezept für die Tarte habe ich in dem wunderbaren Buch "Lieblingsdesserts" von Janneke Philippi* gefunden, welches ich euch HIER bereits ausführlich vorgestellt habe. 


Die Tarte ist durch die Herstellung der Füllung und der Baiserhaube zwar etwas aufwendiger, aber die Arbeit lohnt sich! Probiert es aus.

Zitronentarte mit Baiserhaube
(für eine 24er Tarte)

Für den Mürbeteig
200g Mehl
100g weiche Butter
75g Zucker
1 Ei
1 Prise Salz

Für die Zitronenfüllung
2 Bio Zitronen
175g Zucker
150ml Sahne
4 Eier

 Für die Baiserhaube
3 Eiweiß
Prise Salz
75g Puderzucker

Für den Mürbeteig alle Zutaten miteinander verkneten, bis ein Teig entstanden ist. Den Teig ausrollen und eine Tarteform (Durchmesser 24cm) damit auskleiden. Ich benutze diese Tarteform mit Hebeboden*.

Den Teigboden mit einem Blatt Backpapier abdecken, Bohnen oder Reis darauf verteilen und den Boden im Backofen bei 180°C etwa 15 Minuten blind backen. Das Backpapier anschließend entfernen und den Boden weitere 5 Minuten hellbraun backen.   
Für die Zitronenfüllung die Zitronen waschen, trocknen, die Schale abreiben und die Zitronen auspressen. Zitronensaft, -abrieb, Zucker, Sahne und Eier verrühren. Die Zitronenfüllung auf dem vorgebackenen Teigboden verteilen und bei 160°C im Backofen 40 Minuten weiterbacken.

Für die Baiserhaube das Eiweiß mit einer Prise Salz mit einem Handrührgerät steig schlagen, anschließend den Puderzucker in 2 Portionen unterrühren. Die Baisermasse mit einem Löffel Klecksweise auf der fertig gebackenen Tarte verteilen und unter dem Backofengrill kurz goldbraun bräunen.


Die säuerliche Füllung ist der perfekte Gegenspieler zu dem süßen, knackigen Baiser. Für mich ist die Tarte ein echtes Sommerhighlight, weil sie so frisch und fein schmeckt.

Ich wünsche euch ein wunderbares Sommerwochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

 Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)

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Dienstag, 9. August 2016

{Drinks&Co.} Mal was Neues mit Gin

Von meiner Liebe zu Gin habe ich euch ja bereits berichtet. Am liebsten trinke ich (und viele andere sicher auch) den Gin mit Tonic. Das ist ein erfrischendes, herbes Getränk, dass mir sehr gut schmeckt. Doch ein bisschen Abwechslung darf es schonmal sein. Wie wäre es also, wenn man den Gin mal nicht mit Tonic, sondern mit Almdudler aufgießt? Almdudler ist eine Kräuterlimonade, die ich schon als Kind in Österreich kennen und lieben gelernt habe. Mittlerweile bekommt man sie auch in deutschen Supermärkten.

Diese Longdrinkvariante ist nicht nur mal was Neues, sondern schmeckt jetzt im Sommer auch wunderbar! Dazu ein paar Limettenschnitze und der Abend ist gerettet.


Für diesen Sommerdrink habe ich den Cucumberland Hannover Dry Gin* benutzt. Zweieinhalb Jahre lang feilten die drei Gründer der Gin-Brennerei Mobaja Distillers Christian Moritz, Guido Baumgarten und Christoph Jahn an diesem Gin und seit Anfang Juni 2015 ist der erste originale Hannover-Gin auf dem Markt.

Der Name „Cucumberland“ spielt sowohl auf hannoversche Geschichte an (dem Herzog von Cumberland), als auch auf das englischen Wort „Cucumber“ (Gurke), denn eine Scheibe Gurke als Garnitur für den Longdrink Gin&Tonic passt wunderbar zum Cucumberland Gin. 


Besonders spannend bei diesem regionalen Produkt finde ich, dass er nicht nur in Hannover hergestellt wird, sondern das auch der Großteil der Botanicals (botanischen Zutaten) für diesen Gin aus der Umgebung von Hannover stammen. Pro Brennung verlassen nur hundert Flaschen die Destille. Aus diesem Grund bekommt man auch eine nummerierte Flasche. Wer kauf schon gern aus Massenproduktion, wenn er so ein tolles, handgefertigtes, regionales Produkt bekommen kann? Hier steckt Liebe im Gin.

Für meine Almdudler-Variante mischt ihr einfach Gin mit Almdudler im Verhältnis 1:3 (je nach Geschmack auch 1:4) und serviert den Longdrink mit viel Eis und Limettenschnitzen.

Probiert öfter mal was Neues und lasst euch diesen Sommerdrink schmecken!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

 {Drinks&Co.}

*Kooperation

Freitag, 5. August 2016

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Windbeutel mit Nutellafüllung

Heute habe ich mal wieder eine echte Schokosünde für euch. Ich habe den klassischen Windbeuteln mal eine neue Füllung verpasst. Um es genauer zu sagen: eine Nutellafüllung. Getoppt wird der Windbeutel mit Schokoladenglasur und Knusperpralinen. Wenn das mal keine Sünde ist.


Windbeutel (oder in Österreich Brandteigkrapferl genannt) sind meist faustgroße, luftige  Gebäckstücke, die aus Brandteig gemacht werden und klassischerweise mit geschlagener Sahne gefüllt sind.

Die Zubereitung eines Brandteiges wird ja von vielen häufig gefürchtet. Ich muss allerdings sagen, dass das wirklich nicht schwer ist. Der Name Brandteig kommt vom "Abbrennen" des Teiges während der Zubereitung. Das bedeutet ganz einfach, dass man den Teig so lange im Topf erhitzt, bis er zu einer gleichmäßigen Masse geworden ist und sich am Topfboden ein dünner Belag gebildet hat. 


Das tolle am Brandteig -auch „Brühteig“ genannt ist, dass er beim Backprozess innen hohl wird. Somit entsteht ein luftiges Gebäck, dass sich hervorragend füllen lässt. So entstehen köstliche Windbeutel und Eclairs. Backt man den Brandteig in Öl aus so entsteht ein leckerer Spritzkuchen.

 Windbeutel mit Nutellafüllung
(für 4 Stück)

Für den Brandteig
80ml Milch
80ml Wasser
70g Butter
1 große Prise Salz
10g Zucker
100g Mehl
2 Eier

Für die Füllung
 200ml Sahne
2El Nutella*

Außerdem
Schokoladenglasur
Knusperpralinen (z.B.Giotto*)

Für den Brandteig Milch und Wasser in einen Topf gießen und die in Würfel geschnittene Butter, Salz und Zucker zufügen. Bei starker Hitze mit dem Kochlöffel so lange rühren, bis die Butter geschmolzen ist. Alles aufkochen und 2-3 Sekunden kochen lassen. Den Topf von der Herdplatte nehmen und das Mehl auf einmal in die heiße Flüssigkeit geben. Das Mehl zunächst vorsichtig unterheben, anschließend so lange kräftig rühren, bis der Teig fest wird.

Den Topf zurück auf den Herd stellen. Unter ständigem Rühren 30-60 Sekunden stark erhitzen (abbrennen), bis er sich vom Topfrand löst und nicht mehr am Kochlöffel klebt. Den Teig in eine Rührschüssel geben und leicht abkühlen lassen. Die Eier verquirlen und nach und nach unter den Teig rühren, bis er stark glänzt. 

Den fertigen Teig in einen Spritzbeutel mit einer großen Öffnung füllen und 4 runde Windbeutel (große Rosetten) auf ein Backblech spritzen. Ich verwende immer Einwegspritzbeutel* in Kombination mit einer großen Sterntülle*. 

Zwischen den Windbeuteln muss mindestens ein Abstand von 3cm liegen, damit die Luft beim Backen gut zirkulieren kann. Die Windbeutel bei 150°C etwa 60 Minuten backen. Dabei den Backofen zwischendurch nicht öffnen und zum Ende der Backzeit einen kleinen Spalt geöffnet lassen (z.B. einen Holzlöffel in die Tür stecken), damit die Luft entweichen kann. 

Die fertigen Windbeutel abkühlen lassen und waagerecht aufschneiden.

Für die Füllung Sahne mit einem Handrührgerät steif schlagen. Anschließend das Nutella unterheben. 

Die aufgeschnittenen Windbeutel mit der Nutellasahne füllen. Nun die Windbeutel mit Schokoladenglasur bestreichen und zerhackten Knusperpralinen auf der flüssigen Glasur verteilen.  


Ist doch gar nicht so schwer, oder? Es gibt nur einige Dinge die man beachten muss, aber dann ist es auch ganz leicht. 

Das Grundrezept für die Eclairs habe ich aus dem schönen Buch "éclairs - Hasenpfoten - Kaffeestangen - Liebesknochen selbstgemacht"* von Marianne Magnier-Moreno. Das Buch habe ich euch HIER schonmal genauer vorgestellt.
 
Mit dieser leckeren Schokosünde wünsche ich euch ein wunderbares Wochenende!

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 Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)

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Mittwoch, 3. August 2016

{Feierabendküche} Gefüllte Zucchini

Zur Zeit hat Zucchini Saison und da meine Schwiegereltern eine riesige Zucchinipflanze im Garten habe, wurde ich bereits mit dem leckeren grünen Gemüse versorgt. Doch was macht man aus Zucchini? 

Aus den ersten Zucchini habe ich eine köstliche Zucchini-Schinken-Lasagne nach diesem Rezept zubereitet. Lecker! Kann ich sehr empfehlen.

Vor einer Woche bekam ich nochmal Zucchini und habe daraus Gefüllte Zucchini mit Hack und Feta gezaubert. Diese Variante schmeckt wirklich unglaublich lecker. Das müsst ihr ausprobieren.


Da das Rezept so einfach und schnell zubereitet ist, eignet es sich hervorragend für meine Feierabendküche.

Man muss einfach nur die Zucchini halbieren und das Kerngehäuse entfernen. Dann Hackfleisch (ich nehme Gemischtes Hack aus Rind und Schwein) würzen (Salz/Pfeffer, Paprika, Oregano) und mit Fetawürfeln verkneten. Anschließend die Zucchinihälften damit füllen. Nun gebt ihr die gefüllten Zucchini mit etwas Tomatensoße in eine Auflaufform und backt das ganze bei 200°C bis das Hack gar ist (kommt auf die Größe der Zucchini und die Menge der Füllung an). Dazu habe ich Reis serviert.


Da ich immer selbstgekochte Tomatensoße im Vorratsschrank habe, geht dieses Gericht bei mir Blitzschnell. Wie man Tomatensoße einkocht erfahrt ihr HIER.

Was zaubert ihr aus dem grünen Saisongemüse?

Ich wünsche euch noch eine tolle Sommerwoche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


{Feierabendküche}

Montag, 1. August 2016

{Drinks&Co.} Spritzige Limonade

Ich habe euch ja bereits vor einiger Zeit meinen SodaStream Crystal* in diesem Beitrag vorgestellt. Seit ich meinen SodaStream habe, wird gesprudelt ohne Ende. Gerade jetzt im Sommer ist es wichtig an heißen Tagen viel zu trinken, daher bin ich echt dankbar einen Wassersprudler zu haben.

Doch immer nur Wasser trinken ist langweilig. Da kommt mir das Limonadenrezept einer Freundin gerade recht, die mir freudestrahlend von ihrer Limettenlimonade berichtete. Nachdem sie mir ausfühlich ihr Geheimrezept bestehend aus Sirup, frischen Limetten, Ingwer und Zitronenmelisse verraten hatte, scherzte sie "Na wann kommt das Rezept auf deinen Blog?". Genau JETZT, liebe Franzi ;-)


Diese köstlichen Getränke sind nicht nur lecker, sondern auch noch gesund, denn die Zutaten geben Mineralien, Vitamine und Antioxidantien an das Wasser ab, das Sie wiederum Ihrem Körper zuführen:

Limette ist der Klassiker im Wasser. Sie aromatisiert schon seit Jahrzehnten die Mineralwässerchen dieser Welt und bringt ihnen einen frischen, spritzigen Geschmack. Limette bringt Energie und pusht den Stoffwechsel.

Die Zitronenmelisse verleiht dem Wasser nicht nur einen frischen Geschmack, sondern beugt Allergien vor und verbessert das Hautbild. 

Ingwer wird nachgesagt, dass er sehr gesund ist und viele Krankheiten vorbeugt. Damit ist Ingwer ein super Limonadenzusatz.

Das ist also ein wunderbares Limonadenrezept und mit der Genehmigung meiner Freundin, darf ich es euch heute auch verraten:

Limettenlimonade

Limettensirup (z.B. Bio-Limettensirup von Sodastream*)
gesprudeltes Leitungswasser
Limetten
Ingwer 
Zitronenmelisse  

Limettensirup (Süße nach Geschmack) in ein Glas geben. Limettenschnitze und Igwerstücke hinzufügen und leicht mit einem Cocktail-Stößel zerdrücken. Zitronenmelisse in das Glas geben und mit Sodawasser aufgießen. 


Was trinkt ihr am liebsten, wenn es so richtig heiß ist?

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)


*Kooperation SodaStream

Freitag, 29. Juli 2016

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Rosinenbrot

Ich brauche am Wochenende Abwechslung auf dem Frühstückstisch. Viele Deutsche genießen IMMER ihr klassisches Brötchen mit Käse oder Erdbeermarmelade. Ich finde das auf Dauer ganz schön langweilig. Deshalb gibt es bei uns auch mal Pancakes, Waffeln, Brioche, Croissants, Rührei u.v.m. 

Für dieses Wochenende habe ich mich mal an Rosinenbrot gewagt. Das esse ich wirklich gerne, habe es aber (Schande über mich) noch nie selber gemacht. Damit ist aber jetzt Schluss, denn die Zubereitung ist gar nicht schwer und das Ergebnis schmeckt einfach wunderbar.


Beim Rosinenbrot handelt es sich um einen Hefeteig, der mit leckeren, saftigen Rosinen durchzogen ist.

Hefeteige verarbeite ich grundsätzlich immer in meiner Küchenmaschine, da solche "schweren" Teige kräftig geknetet werden müssen. Die Küchenmaschine nimmt mir dabei die Arbeit ab. Ich verwende mittlerweile die Kennwood kMix*. 

Während meine Küchenmaschine 10 Minuten den Teig kräftig durchwalkt, kann ich schonmal Ordnung machen und den Geschirrspüler einräumen. Praktisch, oder? Außerdem würden mir nach 10 Minuten kneten die Arme abfallen. Das will doch wirklich keiner!


Das Rezept stammt aus meinem Lieblingsbackbuch "Backschätze"* vom Gräfe und Unzer Verlag (genaue Buchvorstellung HIER). Dieses Buch ist einfach ein Muss für jeden Bäcker.

Rosinenbrot
(für eine 30cm Kastenform)

250ml Milch
500g Mehl Typ 550
1 Würfel Hefe
70g Zucker
1 Ei
1 Prise Salz
125g Rosinen 
(vorher in heißem Wasser einweichen)
75g weiche Butter

Die Milch lauwarm erhitzen. Das Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde in das Mehl formen und die Hefe hineinbröckeln. Mit der Hälfte der lauwarmen Milch, 1Tl Zucker und etwas von dem Mehl verrühren. Abgedeckt 15 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Nun die übrige Milch, Zucker, Ei, Salz, die eingeweichten Rosinen und die Butter in die Schüssel geben und alles etwa 10 Minuten kräftig zu einem weichen, geschmeidigen, glänzenden Teig verkneten. Den Teig weitere 30 Minuten gehen lassen.

Eine Kastenform* einfetten. Den Hefeteig in 3 Stränge teilen, zu einem Zopf verpflechten und diesen in die gefettete Kastenform legen. Den Teig erneut 30 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Rosinenbrot mit Milch bestreichen und im Backofen etwa 35-40 Minuten backen. Das Brot vor dem Stürzen etwa 10 Minuten auskühlen lassen.


Das Rosinenbrot schmeckt pur total lecker. Mit Butter und Marmelade ist es aber auch nicht zu verachten. Wer keine Rosinen mag, kann sie natürlich auch einfach weglassen und genießt ein normales Hefebrot.

Mit diesem Rezept wünsche ich euch ein wunderbares Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

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