Montag, 22. Dezember 2014

{Gastbeitrag} Was Leckeres von der Küchenderrn

Heute habe ich eine ganz liebe Blogfreundin zu Gast bei mir. Die liebe Jasmin von Küchenderrn kenn ich nun schon etwas länger. Wie wir uns ganz offline kennengelernt haben, erzählt sie euch gleich persönlich. 

Jasmin ist eine meiner Mitstreiterinnen (und die Erfinderin) bei der Food Challenge und verwöhnt uns heute mal wieder mit einem super leckerem Rezept.

Was Leckeres von der Küchenderrn:
Marzipan-Baumstamm-Eis

Meine Güte bin ich gerade aufgeregt - ein Gastpost bei der lieben Maria kommt ja schon fast einem Ritterschlag gleich und da dies hier mein erster Gastpost ever ever ever ist, bitte ich um Rücksicht mit mir als Unerfahrene. Also einmal tief eingeatmet, geräuspert und vorgestellt...

Halli Hallo ihr "Ich bin dann mal kurz in der Küche"-Leser und Leserinnen. Mein Name ist Jasmin, ich bin eine 1,77m große KüchenDeern aus Hamburg, die amerikanisches Essen liebt und Fisch dagegen eher nicht so pralle findet (und das als Hamburgerin...). Auf meinem kleinen FoodBlog "KüchenDeern" teile ich nun schon seit 1,5 Jahren Rezepte aller Art und bin nach wie vor Feuer und Flamme fürs Fotografieren, Posten und Genießen. 


Mit Maria habe ich eine interessante Vergangenheit - vor ca. 2 Jahren (sie mit Blog, ich noch ohne) hatte ich sie auf einem Medienevent kennen gelernt, für das sie engagiert wurde. Sie stand da ganz entzückend mit ihrer Schürze hinter ihrem Cupcake-Stand und nach einer kurzen Überwindung meinerseits fragte ich sie dann, ob sie nicht von "Ich bin dann mal kurz in der Küche" wäre. Sie lächelte mich an und bejahte - Gott sei Dank, sonst hätte ich mich wohl als Deppin des Abends etabliert. Als ich dann im Sommer 2013 meinen eigenen FoodBlog eröffnete, sagte ich ihr direkt Bescheid und kurze Zeit später war bereits unsere Food Challenge geboren, die sie am letzten Sonntag im Monat ja auch immer hier postet. 
Heute schreiben wir uns regelmäßig Mails und schicken uns Leckereien (zuletzt CakePops für ihre Hochzeit). Fürs nächste Jahr habe ich mir fest vorgenommen sie endlich auch wieder in Person zu treffen - das wäre so schön. Maria was meinst du?
Kommen wir nun aber zum Wesentlichen: Was habe ich euch Spitzbuben heute mitgebracht? Marias eindeutigen Worte waren ja "etwas leckeres"... na das ist ja mal eine eingeschränkte Anforderung, Madame.
Nach langem hin und her zwischen Plätzchen, Appetizern und Weihnachtsdessert habe ich mich schlussendlich für Letzteres entschieden. Genauer: Eiscreme. Noch genauer: Marzipaneiscreme mit Nougatstückchen und Schokosauce. Ist das was? Das ist was! Vor allem für die Hüften, aber die nächste Diät steht ja erst in 10 Tagen am 01.01.2015 an, also alles ganz entspannt!

 
Die Idee kam mir im Übrigen beim wöchentlichen Bummel durch den Supermarkt. Da stapeln sich ja immernoch die süßen Weihnachtssünden und ich kann wie jedes Jahr an fast allem entspannt vorbei gehen, denn: ich finde Lebkuchen schrecklich, Spekulatius war noch nie mein Ding und die Schokoweihnachtsmänner können mich auch nicht um den Finger wickeln... aber dann erblicke ich doch im letzten Moment immer noch die "Baumstämme". Das sind diese riesigen Marzipanriegel mit Nougatschicht, umhüllt von Vollmilchschokolade. Und schon Griff meine Hand ins Regal, packte drei Stück und schmiss sie in den Einkaufswagen. Ach verdammt was soll das denn immer?
Naja. Jeder hat ne Schwäche und meine sind eben diese Baumstämme. Und da ich finde, dass Eiscreme beste Dessert überhaupt ist, habe ich einfach beides kombiniert und ein Marzipaneis kreiert, in dem sich kleine Nougatstückchen versteckt haben und eine leckere Schokosauce dem Ganzen den letzten Kick gibt!

Ich hoffe, dass ist auch euer Geschmack und ich wünsche euch, euren Familien und all den lieben Menschen in eurem Leben wundervolle Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Ich übergebe nun wieder an Maria. Danke, dass ich hier Gast sein durfte!


 Marzipan-Baumstamm-Eis
Reicht für ca. 1,2 Liter Eis
Dauert 9 Stunden {Vorbereitungszeit: 1 Stunde}

Für das Eis:
500ml Sahne
500ml Milch
1 Vanilleschote
150g Rohmarzipan
6 Eigelbe
70g Zucker
1/2 Ampulle Bittermandelöl
100g Nougat

Für die Schokosauce:
200ml Sahne
100ml Milch
1/2 El Stärke
300g Zartbitterschokolade

1. Für das Eis die Sahne, die Milch und das Mark einer Vanilleschote bei mitlerer Hitze aufkochen. Das Rohmarzipan in kleine Würfel schneiden und in die heiße Sahne-Milch-Mischung geben. Bei niedriger Hitze und mehrmaligen Umrühren Mazipan schmelzen lassen
2. Eigelbe mit Zucker und Bittermandelöl in einer größeren Schüssel schaumig schlagen (ca. 4 Minuten mit dem elektrischen Handrührgerät)
3. Heiße Sahne-Milch-Mischung zum Eigelb geben, gut vermischen und alles zusammen zurück in den Topf geben. Bei mittlerer Hitze langsam eindicken lassen. Vorsicht: Die Masse darf nicht kochen, sonst gerinnt das Eigelb!
4. Die Eismischung in eine große Schüssel füllen, kurz abkühlen lassen und für 4 Stunden kalt stellen
5. Nougat einfrieren für 1 Stunde und anschließend in kleine Würfel schneiden
6. Die Eismasse aus dem Kühlschrank nehmen, noch einmal kräftig aufschlagen und optimalerweise zusammen mit den Nougatstückchen in eine Eismaschine geben und anschließend für 3 Stunden in einer Tupperdose in der Tiefkühltruhe fest werden lassen. Alternativ kann die Masse auch in eine Tupperdose gefüllt und alle 30 Minuten durchgerührt werden.
7. Für die Schokosauce Sahne, Milch und Stärke bei mittlerer Hitze zu einer Sauce aufkochen, vom Herd nehmen und Schokolade darin schmelzen lassen
8. Eis ca. 15 Minuten vor dem Servieren aus der Tiefkühltruhe nehmen und Schokoladensauce kurz vor dem Servieren über das Eis fließen lassen


Liebe Jasmin, vielen Dank für dieses tolle Eisrezept! Schade, dass man Eis nicht auch verschicken kann =(

Ich hoffe wie sehen uns bald wieder. Dir liebe Jasmin und euch liebe Leser wünsche ich jetzt schonmal ein wunderbares Weihnachtsfest!


Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Mach doch mal was Leckeres ;-)

Freitag, 19. Dezember 2014

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Mohnstollen

Zu Weihnachten gehört einfach auch ein Stück Stolle. Wisst ihr eigentlich warum wir zu Weihnachten Stolle essen? Ich als Ethiklehrerin einer 4. Klasse weiß es natürlich, weil ich es erst letzte Woche im Unterricht mit meinen Kids behandelt habe ;-)

Die Geburt von Jesus - dem Kind Gottes in menschlicher Gestalt - wurde nicht von allen Menschen gefeiert. Der Geschichte nach veranlasste König Herodes die Tötung aller männlichen Neugeborenen in der Hoffnung Jesus zu vernichten. Die Stolle erinnert an die vielen getöteten Kinder, da man sagt das Gebäck sieht ähnlich aus wie ein Baby, dass eng in eine Windel eingewickelt ist.


Warum ich euch das erzähle? Ich bin zwar nicht religiös, aber wir feiern alle Weihnachten, essen Stolle und Spekulatius und auch wenn wir nicht gläubig sind, sollte man sowas wissen, denn wir haben nunmal eine christlich geprägte Tradition. Ich finde es schade, wenn man zu Nikolaus nicht mal mehr die Stiefel putzt und erst recht nicht weiß, warum man eigentlich an diesem Tag Geschenke bekommt. Außerdem finde ich die Geschichte hinter Rezepten und Spezialitäten immer wieder interessant. 


Das Stollenrezept, dass ich euch heute mitgebracht habe, ist kein klassisches Rezept. Es handelt sich um einen Mohnstollen mit Rumrosinen und Marzipan, den ich aus einem Quarkteig gemacht habe. Das Rezept habe ich aus dem schönen Buch "Advent, Advent: Backen, Basteln und Dekorieren für die schönste Zeit im Jahr"* von den Mädels von Liz&Jewels. Das Rezept ist eigentlich ohne die Rosinen und Marzipan. Das habe ich einfach ergänzt. Das Buch enthät super leckere Weihnachtsrezepte und tolle Bastelideen.

Mohnstolle
(für 1 Stolle)

Für die Füllung
40g zerlassene Butter
65g Zucker
200g gemahlener Mohn
50ml Milch
1 Ei

75g Rumrosinen
100g Marzipan

Für den Teig
75g Zucker
1Tl Vanillezucker
1 Prise Salz
75g Butter
2 Eier
1Tl Orangenabrieb
125g Magerquark
400g Mehl
1/2 Pck. Backpulver

Außerdem
50g zerlassene Butter
5El Puderzucker

Den Backofen auf 200°C vorheizen.

Für die Füllung Butter, Zucker, Mohn, Milch und Ei verrühren und beiseite stellen. 

Für den Teig alle Zutaten zu einem festen Rührteig verarbeiten. Entweder mit einer Küchenmaschine oder mit den Knethaken eines Handrührgeräts.

Ein Blech mit einem Backpapier auslegen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem großen Rechteck drücken. Die Mohnfüllung darauf vertreichen. Das Marzipan zerflücken und gemeinsam mit den Rumrosinen auf dem Mohn verteilen. Von der Längsseite ein Drittel einschlagen und die andere Längsseite darüberschlagen, sodass eine Stollenform entsteht. Aus Alufolie eine Manschette falten und um den Stollen legen, damit er beim Backen nicht auseinanderläuft.

Den Stollen 10 Minuten backen. Dann die Temperatur auf 175°C reduzieren und 45-50 Minuten weiterbacken. Den Stollen nach dem Backen aus dem Ofen nehmen und solange er noch warm ist, mit der zerlassenen Butter bestreichen. Anschließend mit Puderzucker bestäuben.


Mit diesem Rezept wünsche ich euch das letzte mal ein wunderbares, vorweihnachtliches Adventswochenende! Genießt es, denn bald ist es wieder vorbei.

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)

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Donnerstag, 18. Dezember 2014

Endlich die ersten Plätzchen

Am Wochenende habe ich einen ganzen Vormittag in der Küche verbracht und Plätzchen, Stolle und gebrannte Mandeln gemacht. Das Ergebnis meines Backmarathons waren unter anderem ein paar leckere Spitzbuben.

Das Rezept habe ich aus dem tollen Buch "Ordentlich backen!"* von Christiane Weismüller und Oliver Brachat, welches vor einiger Zeit im Hölker Verlag erschienen ist. Das Buch ist mittlerweile schon das dritte seiner Art, denn es gibt schon "Ordentlich kochen" (Buchvorstellung HIER) und "Ordentlich grillen!" (Buchvorstellung HIER). Das besondere an diesen Büchern ist die Gestaltung und die Bilder.


Woher die Spitzbuben eigentlich ihren Namen haben, weiß ich gar nicht. "Spitzbube" ist ja eigentlich die Bezeichnung für einen Kleinkriminellen oder umgangssprachlich für einen bösen Jungen. Was hat das nur mit diesen leckeren Keksen zu tun? Wer die Antwort kennt, möge mich bitte aufklären. Ich revangiere mich schonmal mit dem Rezept:


Spitzbuben 
(für 25-30 Stück)

300g Dinkelmehl
150g Zucker
1 Ei
120g kalte Butter
1 Prise Salz
Mark einer Vanille

1El Zitronensaft
50g Zucker
100g Erdbeermarmelade

150g Zucker, Salz, Vanillemark und Mehl mischen. Die Butter zufügen und mit der Mehlmischung krümelig reiben. Das Ei zugeben und alles rasch zu einem geschmeidigen Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und für 1h kalt stellen.

Den Backofen auf 175°C vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 2mm dünn ausrollen und ausstechen. Die Hälfte der Plätzchen brauchen ein Loch in der Mitte. Die Plätzchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und etwa 10 Minuten backen.

Alle Plätzchen mit Loch mit Puderzucker bestäuben. Erdbeermarmelade mit 50g Zucker und Zitronensaft mischen und in einem kleinen Topf erhitzen. Die Plätzchen ohne Loch mit der heißen Marmelade bestreichen und den Deckel obenauf setzen.


Lasst euch diese klassischen Plätzchen so richtig schmecken! Ich mag solche Kekse mit Marmelade ja immer am liebsten, weil sie schön saftig und fruchtig sind.

Habt noch einen schönen Nachmittag!


Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)
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Montag, 15. Dezember 2014

{Gastbeitrag} Was Leckeres von Cuisine Violette

Eine neue Woche und ein neuer Gastbeitrag. Heute habe ich Jeanette von Cuisine Violette zu Gast, die uns wieder mit einem leckeren Weihnachtsrezept verwöhnt. Ich habe es am Wochenende nun auch endlich geschafft zu backen. Meine Rezepte gibt es dann im Laufe der Woche. Jetzt übergebe ich erstmal an Jeanette.

Was Leckeres von Cuisine Violette:
Husarenkrapferl


Liebe Leser von „Ich bin mal kurz in der Küche“,

ich freue mich ganz besonders heute hier bei Maria zu Gast sein zu dürfen. Mein Name ist Jeanette und normalerweise bin ich in meiner Cuisine Violette zu Hause. Dort blogge ich seit einem Jahr über das alltägliche Chaos in meiner Küche. 


Natürlich habe ich Euch auch etwas mitgebracht...
Ich bin ein absoluter Weihnachtsfan! Ernsthaft, ich stehe total auf Weihnachten und das ganze Klimbim drumherum und versuche jedes Jahr die Adventszeit so gut wie möglich zu genießen. Dieses Jahr habe ich es sogar geschafft relativ zeitig mit dem Plätzchen backen anzufangen und schon einiges geschafft. Weil ich selbst am liebsten die Klassiker backe, habe ich Euch auch einen Plätzchenklassiker mitgebracht: Husarenkrapferl! 

Husarenkrapferl 

200 g Mehl
100 g gemahlene Mandeln 
Das Mark einer Vanilleschote 
150 g weiche Butter 
100 g Zucker 
1 Prise Salz 
2 Eigelb 
Konfitüre (z.B. Himmbeere oder Johannisbeere)

Das Mark aus der Vanilleschote kratzen und mit Butter, Zucker, Salz und den beiden Eigelb schaumig schlagen. 
Mehl und Mandeln vermischen und schrittweise in die Ei-Butter.Mischung einarbeiten. Den Teig glatt kneten.
Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank legen.
Die Konfitüre erhitzen damit sie flüssig wird. Wer mag, kann sie durch ein Sieb streichen um die Kerne zu entfernen (falls welche drin sind).
Den Teig vierteln und jeweils zu Rollen (ca. 2 cm Durchmesser) formen. Vorsichtig arbeiten, da der Teig sehr bröselig sein kann. Durch die Handwärme schmilzt aber die Butter und der Teig lässt sich verarbeiten.
Die Rolle in Scheiben schneiden und jede Scheibe zu einer Kugel formen. Auf ein Backblech mit Backpapier legen.
Jetzt mit dem Stiel eines Holzkochlöffels eine Kuhle in die Kugeln drücken und diese mit Konfitüre füllen. Tipp: Eine Spritztüte oder einen Espressolöffel verwenden. 
Im vorgeheizten Backofen bei 160°C (Ober-, Unterhitze) ca. 25-30 Minuten backen. 


Ich hoffe, dass Ihr die Krapferl genauso gerne mögt wie ich!
 
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Vielen Dank für diesen Weihnachtsklassiker. Ich wünsche euch allen eine wunderbare Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:   

Mach doch mal was Leckeres ;-)

Sonntag, 14. Dezember 2014

Mal wieder Ofenpfannkuchen

Ich hatte am ersten Adventssonntag liebe Freunde zum Frühstück zu Gast. Meine Freunde haben bei einem unserer Hochzeitsspiele mitgemacht und die Aufgabe erhalten uns den Weihnachtsbaum zu schmücken. Also haben wir sie zum Sonntagsfrühstück eingeladen, damit sie sich vor dem anstrengenden Weihnachtsbaumaufbau stärken konnten.


Frühstück mache ich am liebsten, deshalb habe ich mich wieder richtig ausgetobt. Neben den obligatorischen Brötchen gab es frisches Obst, Joghurt, Käse, Tomate-Mozzarella, Orangensaft, verschiedene Marmeladen, Räucherlachs, gekochte Eier und heißen Kaffee.


Zum Servieren habe ich wie immer meine geliebte Telleretagere von IB Laursen verwendet. Diese Etagere ist wirklich eine der besten Anschaffungen die ich je gemacht habe. Ich werde oft gefragt, wo es diese Etagere gibt. Leider gibt es dieses Modell kaum noch zu kaufen. Ihr müsst also auf andere Modelle z.B. dieses von ASA* oder so eine Telleretagere* zurückgreifen.


Das Highlight auf unserem Frühstückstisch war aber mal wieder ein leckerer Ofenpfannkuchen. Ich habe euch ja nun schon HIER, HIER und HIER vom Ofenpfannkuchen vorgeschwärmt. 

Ich bin immernoch begeistert von diesen Pfannkuchen, da er so einfach zubereitet ist und er im Ofen von ganz alleine bäckt. Mein Standardrezept für Ofenpfannkuchen stammt von der tollen Donna Hay und man findet es in ihrem Buch "Simple Dinners"* (ausführliche Buchvorstellung HIER). Ich bereite meinen Ofenpfannkuchen immer in dieser gusseisernen Pfanne* zu, die ich mir extra für diesen Zweck angeschafft habe.

Zum Ofenpfannkuchen gab es ein paar Vanilleäpfel (die ich vor einer Weile eingekocht habe, das Rezept findet ihr HIER) und Nutellasahne - ach was erzähle ich: Nutellamousse! 


Ich habe schon länger einen Sahnesiphon von isi mit dem ich nur allzu gern in der Küche "spiele". Ein Sahnesiphon oder Sahnebereiter, ist eine Art Flasche in die man z.B. Sahne und eine N2O Kapsel geben kann. Das Gas sorgt dafür, dass die Sahne nach ein paar mal schütteln mit dem Gas verbindet und ein toller Schaum entsteht bzw. eine Mousse entsteht. Das geht nicht nur schnell, sondern schmeckt auch unglaublich gut! Allein pure Sahne ist aus so einem isi Sahnebereiter ein Träumchen. Ich habe mittlerweile schon 2 dieser Geräte. Muss ich mehr sagen? 

Für das Nutellamousse habe ich einfach nur 3 El Nutella und 200ml Sahne kurz erwärmt, bis sich die Nutella gleichmäßig aufgelöst hatte. Die Nutellasahne habe ich abkühlen lassen, in den isi Gourmet Whip gefüllt, eine N2O Kapsel draufgeschraubt und kurz geschüttelt. Fertig ist die Nutellamousse, die wunderbar mit dem Pfannkuchen und den Äpfeln harmoniert.

Auf der Seite von isi findet man übrigens zahlreiche, leckere Rezepte. Das ist eine Hersteller-Internetseite, die sich wirklich lohnt.

Lasst euch dieses Sonntagsfrühstück schmecken!

Ich wünsche euch einen traumhaften 3. Advent!

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Freitag, 12. Dezember 2014

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Nutella-Apfel-Torte

Na seid ihr schon total in Weihnachtsstimmung? Vertreibt ihr euch die Abende auf Weihnachtsmärkten? Habt ihr das Heim schon geschmückt und die Geschenke schon zusammen? Und vorallem: Seid ihr schon fleißig am Plätzchen backen?

Ich habe es dieses Jahr ja noch nicht zu einem Plätzchen oder einem weihnachtlichen Gebäck gebracht. Aus diesem Grund, kann ich euch heute auch kein weihnachtliches Rezept präsentieren. Der Alltag hatte mich bisher einfach zu sehr im Griff. ABER dieses Wochenende wird alles anders, denn ich habe mir fest vorgenommen endlich die Plätzchendosen zu füllen. Mit viel Glück bekommt ihr nächste Woche also wieder die gesamte Weihnachtsdröhnung von mir.


Bis dahin bekommt ihr von mir eine köstliche Nutella-Apfel-Torte. Ist das eine kleine Entschädigung? Diese Torte habe ich für einen wahren Nutella-Fan gebacken. Dazu habe ich einen Biskuit mit Nutellasahne und einem Apfelkompott gefüllt. Entstanden ist eine Torte mit der ihr jeden Nutella-Süchtigen verführen könnt.

Nutella-Apfel-Torte
(für eine 20er Torte)
 
Für den Biskuit
3 Eier 
100g Zucker
50g Mehl
50g Speisestärke
1TL Backpulver
1TL Vanilleextrakt
15g Vanille-Puddingpulver
 
Für die Nutellasahne
400ml Sahne
4-5 große El Nutella (je nach Geschmack auch mehr)
 
Für das Apfelkompott
2 Äpfel
2El Vanillezucker
2El Wasser 

Für den Biskuit verrührt man die Eier mit dem Zucker. Man muss die Eier-Zucker-Masse so lange schlagen bis eine dicke, hellgelbe Masse entsteht. Das Volumen der Eier-Zucker-Masse verdreifacht sich hier ungefähr. Es dauert etwa 5-6 Minuten mit dem Handrührer bis die Masse dick und hellgelb ist.
Anschließend siebt man nun das Mehl, die Stärke, das Backpulver und das Puddingpulver zu der Eiermasse und hebt das ganze vorsichtig unter. Dadurch bleibt der Teig schön luftig und kann im Ofen optimal aufgehen. Nun noch das Vanille-Extrakt dazu geben und in einer Springform (Durchmesser etwa 20cm) bei 180°C etwa 25 Minuten backen.

Für die Nutellasahne die Sahne sehr steif schlagen. Die Nutella lagsam über einem Wasserbad schmelzen und kurz abkühlen lassen. Dann die Nutella vorsichtig unter die Sahne heben.

Für das Apfelkompott die Äpfel schälen, entkernen und in Würfel schneiden. Die Äpfel gemeinsam mit dem Vanillezucker und dem Wasser in einen Topf geben und bei mittlerer Themperatur einköcheln lassen, bis die Äpfel schön weich sind.

Nun den ausgekühlten Biskuit 2 mal waagerecht aufschneiden. Einen Biskuitboden auf einen Tortenteller legen und mit so einem Tortenring* umschließen. Das Apfelkompott auf dem Boden verteilen und etwa 1/3 der Nutellasahne. Mit einem weiteren Biskuitboden bedecken. Nun nochmals 1/3 der Nutellasahne darauf geben und mit dem letzten Biskuitboden bedecken.

Die Torte so etwa 2-3h im Kühlschrank durchziehen lassen (am besten über Nacht). Zum Schluss die Torte aus dem Tortenring befreien und mit der übrig gebliebenen Nutellasahne einstreichen und dekorieren.


Mit diesem Rezept wünsche euch nicht nur ein süßes Wochenende, sondern auch ein wundervolles vorweihnachtliches Wochenende und einen schönen 3. Advent!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)

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